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Diese Andacht beleuchtet die zerstörerische Natur der Sünde und ihre Ausbreitung, wie sie in den Tagen Noahs zu sehen war. Christopher Kramp zieht Parallelen zur heutigen Zeit und betont die Wichtigkeit, Gottes Wort zu befolgen, um nicht verloren zu gehen. Ein Aufruf, sich von der Masse abzuheben und nach Gottes Wort zu leben.


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Serie: Jedes Wort (Andachtsserie)

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Transkript

[0:00] Etwas, was an der Sünde ganz besonders hässlich ist, ist ihre Eigenschaft, sich sehr schnell, rapide auszubreiten. Wie eine ansteckende Krankheit, wie eine Epidemie hatte sich seit den Tagen Adams über den Erdboden verbreitet. Und schon zu frühen Zeitaltern dieser Weltgeschichte hatte die Sünde monströse Ausmaße angenommen. Die Menschen vergaßen Gott und begingen Verbrechen, die jeder Beschreibung spotteten. Gott hatte sie nicht vergessen, noch immer sandte er seinen Segen, noch immer gab er ihnen Essen und sorgte sich um sie. Doch sie achteten es nicht, spotteten über ihn und wollten sich nicht bekehren lassen.

[0:48] Als die Sünde so stark wurde, dass Gott es nicht mehr ertragen konnte, all das Leid und Unheil zu sehen, entschied er sich, die Welt zu reinigen durch eine Sündflut. Aber jedem Menschen, der willig war, mit ihm zu kooperieren, die Möglichkeit zu bieten, eine Arche, ein Schiff zu betreten. Noah wurde beauftragt, eine Botschaft zu predigen. Doch die allermeisten Menschen wollten das gar nicht hören. Und nachdem 120 Jahre die Gnade Gottes mit ihnen gerungen hatte, hörte die Gnade nach 120 Jahren schließlich auf, als Noah in die Arche ging und die Tür sich schloss.

[1:23] Die Menschen damals waren keine Heiden im eigentlichen Sinne. Viele kannten Gott, sie wussten von seinem Gesetz, aber sie wollten ihm nicht gehorchen. Die Bibel sagt uns in Lukas 17, Vers 26 und 27: „Und wie es in den Tagen Noahs zuging, so wird es auch sein in den Tagen des Menschensohnes. Sie aßen, sie tranken, sie heiraten und ließen sich heiraten bis zu dem Tag, als Noah in die Arche ging und die Sündflut kam und vernichtete alle.“

[1:48] Wir leben in einer Zeit, in der sich genau das wiederholt und wiederholen wird. Möge Gott uns Kraft schenken, nicht zu jener großen Masse zu gehören, die verloren geht, sondern aus jedem Wort zu leben, das aus dem Mund Gottes hervorgeht.


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