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Diese Andacht beleuchtet die Geschichte Salomos, der von Gott um Weisheit gebeten wurde, um sein Volk zu richten. Christopher Kramp zeigt auf, wie Salomo trotz göttlicher Gaben vom Weg abkam und welche Lehren wir aus seinem Leben ziehen können, um uns auf Gott zu besinnen.


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Serie: Jedes Wort (Andachtsserie)

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Transkript

[0:00] Gestern haben wir darüber gesprochen, dass David durch Schwierigkeiten in frühen Jahren vorbereitet worden ist auf seine Königsherrschaft. Sein Sohn Salomo hatte nicht solche Schwierigkeiten in seinem frühen Leben. Er wuchs auf in einem behüteten Elternhaus und er war von edlem Charakter, die Menschen liebten ihn und er war auch sehr gottesfürchtig.

[0:30] In 1. Könige 3, Vers 7 und 9 lesen wir, was er sagt und betete, als Gott ihm die Königsherrschaft übertrug. Er sagt hier: "Weil du nun, oh Herr, mein Gott, deinen Knecht zum König gemacht hast, anstelle meines Vaters David, ich aber ein junger Bursche bin, der weder aus noch einzuziehen weiß. Und Vers 8 sagt er: "Und weil dein Knecht mitten unter deinem Volk ist, das du erwählt hast, deinem Volk, das so groß ist, dass es vor Mengen niemals zählen, niemand zählen noch berechnen kann, so gib du deinen Knecht doch ein verständiges Herz, dass er dein Volk zu richten versteht, unterscheiden kann, was gut und böse ist, denn wer kann dieses dein Volk richten?"

[1:08] Salomo bekam Weisheit wie kein Mensch zuvor, doch als die Nationen um ihn herum seine Weisheit bewunderten, wurde er stolz und trennte sich immer mehr von Gott. Statt mit Gott zusammenzunehmen, suchte er seine Erfüllung in sinnlichen Freuden. Er probierte alles aus, was es unter der Sonne gibt und obwohl er alles hatte, fing er irgendwann an, das Leben zu hassen. Am Ende seines Lebens kehrte er zurück zu Gott, nachdem er die zerbrochenen Zisternen alle ausprobiert hatte. Er kehrte zurück zum lebendigen Wasser und er fand Vergebung und Trost und Hoffnung. Doch sein Leben war für einen großen Teil verschwendet. Was hätte er alles erreichen können, wenn er bei dem geblieben wäre, was er am Anfang gelernt hatte und wenn er wirklich auch aus den Leiden seines Vaters David die Lektionen gelernt hätte, die er hätte lernen sollen? Lasst uns aus jedem Wort leben, was aus dem Mund Gottes hervorgeht.


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