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In dieser Andacht wird das universelle Prinzip von Ursache und Wirkung beleuchtet, sowohl in der Natur als auch im geistlichen Bereich. Es wird erklärt, wie jede Handlung, ob gut oder schlecht, Konsequenzen hat und unseren Charakter formt. Anhand des Beispiels der armen Witwe aus Markus 12 wird gezeigt, wie selbst eine kleine, aber aufrichtige Gabe Großes bewirken kann.


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Serie: Jedes Wort (Andachtsserie)

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Transkript

[0:00] Gottes Naturgesetze basieren auf einem Prinzip, das ohne Ausnahme immer gilt, nämlich das Prinzip von Ursache und Wirkung. Man kann sehen, dass wenn man einen Samen ausstreut, es genau eine Wirkung haben wird, nämlich dass dort Frucht wachsen wird. Und man kann die Natur diesbezüglich nicht betrügen. Man kann Menschen betrügen, man kann einen Anschein erwecken und doch ganz anders sein, aber in der Natur wird immer deutlich, was für ein Same das gewesen ist. Ein Same für einen Apfelbaum bringt immer einen Apfelbaum mit Äpfeln hervor.

[0:47] Und so ist es auch im geistlichen Bereich. Manchmal denken wir, dass wir unerkannt bleiben, dass wir täuschen können. Der Schüler, der die Schule schwänzt, der Lehrling, der seinen Meister finanziell betrügt, der glaubt, dass er einen Vorteil hat, solange er unerkannt bleibt. Doch in Wirklichkeit schädigt er sich schon jetzt. Denn sein falsches Verhalten formt seinen Charakter für die Ewigkeit.

[1:13] Jeden Samen, den wir aussehen, bringt auch seine Frucht. Wenn wir Selbstliebe und Egoismus aussehen, werden wir Ruinen ernten. Wenn wir Liebe und Freundlichkeit sehen, werden wir Segen ernten. Und es reicht schon ein Same, um Frucht zu haben. So reicht schon eine gute Tat, um viel Gutes zu bewirken.

[1:33] Ein berühmtes Beispiel ist die arme Witwe von Markus 12, Verse 42 bis 44. Es kam eine arme Witwe, die legte zwei Schärflein ein, das ist ein Groschen. Da rief er seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch, diese arme Witwe hat mehr in den Opferkasten gelegt als alle, die eingelegt haben. Denn alle haben von ihrem Überfluss eingelegt. Diese aber hat von ihrer Armut alles eingelegt, was sie hatte, ihren ganzen Lebensunterhalt. Wie viel Gutes ist entstanden durch diese eine Tat.

[2:02] Lasst uns aus jedem Wort leben, was aus dem Mund Gottes hervorgeht.


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