In dieser Predigt, „Operation Blueprint – Extra: Der Blueprint für mein Leben“, beleuchtet Christopher Kramp das Konzept eines „Blueprints“ für das Leben, inspiriert vom biblischen Heiligtum. Er erklärt, wie die Struktur und die Gegenstände des Heiligtums als Blaupause für ein gottgefälliges Leben dienen. Dabei werden praktische Lektionen über Freiwilligkeit, die Bedeutung des inneren Lebens, die Rolle von Jesus Christus und die Notwendigkeit von Beweglichkeit und Gehorsam im Glauben vermittelt. Die Predigt lädt dazu ein, den Himmel im eigenen Leben widerzuspiegeln und ein Vorbild für andere zu werden.
Operation Blueprint – Extra: Der Blueprint für mein Leben
Christopher Kramp · Operation Blueprint ·Themen: ErweckungWeitere Aufnahmen
Serie: Operation Blueprint
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Transkript
[1:00] Gesegneten Sabbat und herzlich willkommen zu unserem Bonus-Thema, unserem Sabbat-Predigt zur Operation Blueprint. Und herzlich willkommen auch all denen, die jetzt live zuschauen, im Internet, von wo auch immer ihr zuschaut, aus Dänemark, Schweden, Österreich, Deutschland, wo auch immer, herzlich willkommen. Oder wenn ihr später diese Aufnahme anschaut, Gottes Segen auch an euch. Auch an alle, die jetzt nicht aus der Ferne zuschauen, sondern ein paar Meter unter uns in der Küche. Hallo und gesegneten Sabbat auch an euch und schön, dass ihr dabei seid.
[1:55] Wir möchten heute an diesem Vormittag ein Thema betrachten, das so quasi ein Extra-Thema ist in unserer Serie. Heute Abend wird es dann mit dem offiziellen nächsten Thema weitergehen. Weiß jemand, worum es heute Abend gehen wird? Dann werde ich euch auf die Sprünge helfen. Heute Abend geht es um zwei der großartigsten Themen, die man überhaupt studieren kann. Es geht darum, was passiert nach dem Tod und es geht darum, wie kann ich ein völlig neues Leben beginnen. Ihr seid alle recht herzlich eingeladen, ich gebe euch noch die Themen für die kommende Woche. Am Dienstag sprechen wir dann über den großen Abschlussfilm dieser Welt, Earth Final Movie, was wird passieren, wenn in ungefähr etwas mehr als 1000 Jahren die gesamte Weltgeschichte noch einmal wieder ein Panorama vor der Welt abläuft und was hat das eigentlich mit der Hölle zu tun. Am Donnerstag geht es dann um das Zeichen des Tieres, um Endzeit-Prophetie und am Freitag um die zwei Frauen aus Offenbarung und auch das wird sehr, sehr spannend werden und da seid ihr alle recht herzlich eingeladen und ihr und eure Freunde und wer auch immer sonst uns jetzt live zuschaut.
[3:12] Unser Thema heute ist der Blueprint für mein Leben oder der Blueprint für das Leben. Jeder von uns hat ja ein Leben und wahrscheinlich hat sich jeder schon irgendwann in seinem Leben die Frage gestellt, wie soll ich eigentlich mein Leben leben. Es gibt ja viele Optionen, viele Möglichkeiten, wie man sein Leben so leben kann, was man so tut und was man vielleicht nicht tut und jeder von uns hat vielleicht irgendeine Lösung gefunden und heute wollen wir uns anschauen, gibt es einen Blueprint, gibt es ein Ideal, wie Gott sich wünscht, dass wir unser Leben leben und ich möchte uns alle ganz herzlich einladen, bevor wir beginnen und die Bibel aufschlagen und hier ein bisschen in den Versen blättern und studieren, dass wir gemeinsam niederknien für ein Anfangsgebet, soweit das uns möglich ist.
[3:57] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass wir heute an diesem Sabbatag zu dir kommen können. Wir möchten dir Dank sagen, dass wir aus deinem Wort etwas lernen dürfen. Wir möchten dich bitten, dass wenn wir es studieren, dass du uns Aufmerksamkeit schenkst, dass wir erkennen können, wie das, was die Worte sagen werden, auch auf unser Leben anzuwenden ist. Wir möchten dich bitten, dass du mit deinem Heiligen Geist uns die Bereiche in unserem Leben zeigst, wo wir Veränderungen nötig haben, um die Fülle des Lebens, so wie du es gedacht hast für uns, erfahren zu können. Bitte rühre dir unsere Herzen an und gib, dass wir bereit sind, Veränderungen vorzunehmen, wo du es möchtest, aber dass wir vor allem deine Liebe und deine Gnade sehen, deine Fürsorge und deine ständige Gegenwart. Im Namen Jesu beten wir dies. Amen.
[4:55] Ein makelloser, weißer Sandstrand, azurblaues Wasser, das so ganz langsam an den Strand plätschert, ein paar große Palmen, eine Kokosnuss in der Hand, eine Liege, auf der man liegt, angenehme, sagen wir mal, 28 Grad, so ein bisschen dezente Gitarrenmusik im Hintergrund. Das ist, was Menschen vielleicht als den Himmel auf Erden bezeichnen würden, oder? Der Himmel auf Erden. Manche Menschen müssen nicht so weit reisen, um den Himmel auf Erden zu erleben. Da reicht es manchmal schon aus, wenn das Mittagessen so gut schmeckt, dass man einfach nicht genug davon bekommt. Und dann sagt man auch, der Himmel auf Erden. Es gibt bei uns in Mecklenburg-Vorpommern sogar ein Gericht, das heißt Himmel auf Erden. Die Tatsache ist, dass auch an einem Sandstrand und in der Karibik noch Sünde ist. Auch auf Hawaii sterben Menschen. Und auch das beste Mittagessen, das wir essen können, wenn wir zu viel davon essen, dann werden wir dick und dann werden wir krank und dann ist es wieder nicht der Himmel auf Erden. Das heißt, das, was Menschen als Himmel auf Erden bezeichnen, ist nicht notwendigerweise immer wirklich der Himmel auf Erden.
[6:38] Die Frage ist, gibt es überhaupt etwas in unserem Leben, was wirklich der Himmel auf Erden sein könnte? Wir haben ja unsere gesamte Vortragsfrage überschrieben, Operation Blueprint, und vielleicht hat sich der eine oder andere gedacht, ja, was eigentlich genau ist dieser Blueprint, warum überhaupt muss immer alles Englisch sein, in dem Fall natürlich, weil eigentlich der vorgesehene Sprecher aus Amerika kam und dann der Eingesprungene ebenfalls. Aber was eigentlich ist ein Blueprint? Kann jemand das auf Deutsch übersetzen? Blaudruck, genau, das wäre die exakte Wörterübersetzung, aber ich glaube, das heißt im Deutschen eigentlich Blaupause. Schon mal gehört? Das wird etwas öfter mal verwendet, dieser Begriff von einer Blaupause. Der kommt eigentlich aus der Technik, aus der technischen Zeichnung, und meistens haben wir diese Idee, dass die Blaupause quasi das Original ist, die Idealidee, von der alles andere sich ableitet. Ich habe mal nachgeschaut und folgendes Interessantes gefunden. Eine Blaupause ist eine Kopie einer Grundidee, die als Vorlage zur Umsetzung von etwas herangezogen wird. Eine Blaupause ist niemals ein Original, Dokument, Entwurf, Konzept, Modell, Masterplan, auch wenn viele Politiker, Moderatoren, Journalisten und sogar Wissenschaftler es in diesem Sinne verwenden. Eine Blaupause in der Technik bezeichnet eine exakte Kopie vom Original und anhand dieser Kopie vom Original werden jetzt alle anderen technischen Entwicklungen vorgenommen.
[8:14] Interessant, oder? Weil die Bibel ebenfalls von einer Kopie spricht, die eben die Kopie, die genaue Kopie eines Originals ist, von der ich heute Morgen behaupten möchte, dass diese Kopie eines Originals die wahre Blaupause für unser Leben ist. Schlagen wir mal gemeinsam auf in 2. Mose und dort Kapitel 25. 2. Mose und dort Kapitel 25, wir werden den größten Teil in diesen Seiten dort um 25 und den folgenden verbringen. 2. Mose 25 und dort Vers 8 und 9. Gott spricht dort durch Mose zu seinem Volk und sagt, und sie, das Volk, sollen mir ein was machen? Ein Heiligtum machen, damit ich in ihrer Mitte wohne. Jetzt achten wir auf den nächsten Vers, in Vers 9. Genauso wie ich dir das Vorbild der Wohnung und das Vorbild aller ihrer Geräte zeigen werde, so sollt ihr es machen.
[9:22] Also wenn wir das lesen, da sollte ein Heiligtum gebaut werden und das Heiligtum sollte wie gebaut werden? Nach einem Vorbild, also wenn ich etwas nach einem Vorbild nachbaue, wie nenne ich dann das, was ich nachbaue? Eine Kopie. Es ist die Kopie eines Originals und die Bibel sagt uns auch, was das Original ist, wonach dieses Heiligtum abkopiert war. Schauen wir mal gemeinsam, wir können unseren Finger immer in 2. Mose 25 drin lassen, da kommen wir immer wieder zurück. In den Hebräerbrief und dort Hebräer, Kapitel 8 und dort Vers 1, Hebräer, Kapitel 8 und dort Vers 1 und 2, Hebräer 8, Vers 1 und 2, dort heißt es, die Hauptsache bei dem, was wir sagen ist, wir haben einen solchen hohen Priester, der sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel, einem Diener des Heiligtums und der, was ist das nächste Wort, das bei euch steht? Der Wahrhaftigen, was ist Wahrhaftig, wie könnte man das noch übersetzen, ein anderes Wort dafür finden? Der Originalen, nicht der Kopie, der Originalen, der Wahrhaftigen stiftete, die der Herr errichtet hat und nicht ein Mensch, da gibt es also ein Original und wo befindet sich das Original? Im Himmel und dann gibt es eine Kopie von dem Original und zwar wie eine technische Zeichnung, exakt abkopiert sozusagen, wenn auch im Maßstab und diese Kopie, diese Blaupause war das irdische Heiligtum.
[11:08] Könnte es sein, dass diese Stiftzüte, dieses Zelt dort in der Wüste, das Gott aufrichten ließ, eine Art Blaupause, eine Art Vorschlag ist, wie der Himmel in unserem Leben auf die Erde kommen kann, wie in unserem Leben wir den Himmel auf der Erde erleben können, denn im Heiligtum sehen wir den Himmel auf der Erde und die Tatsache, dass das wirklich so ist, beweist sich im Leben einer besonderen Person. Schlangen wir mal gemeinsam auf in Johannes, im Johannes Evangelium, Johannes Evangelium und dort im zweiten Kapitel, Johannes Kapitel 2 und dort Vers 19, Jesus spricht dort zu einigen Führern seines Tages und er sagt in Johannes 2, Vers 19, Jesus antwortete und sprach zu ihnen, brech diesen Tempel ab und in drei Tagen will ich ihn aufrichten, denn die Juden denken, was machst du denn, wir haben 46 Jahre an diesem Tempel gebaut, du kannst ihn nicht in drei Tagen aufrichten, aber Vers 21 sagt uns, was Jesus gemeint hat, in Vers 21 steht, er aber redete von dem Tempel seines Leibes, das heißt von sich selbst.
[12:34] Jesus hat gesagt, ich bin der Tempel, ich bin das Heiligtum, mit anderen Worten, er hat gesagt, in meinem Leben sieht man den Himmel auf Erden und das ist der Grund, warum die Bibel auch Jesus als Person als Blaupause bezeichnet. Schaut mal mit mir gemeinsam in den Hebräerbrief, dann werdet ihr staunen, wie die Bibel Jesus bezeichnet, in Hebräer Kapitel 1, Hebräerbrief Kapitel 1 und dort Vers 2, nachdem also Gott in vergangenen Zeiten vielfältig oder vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, Vers 2, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn, das Jesus Christus. Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch ihn hat er auch die Welten geschaffen, dieser ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens. Hat jemand eine andere Übersetzung, statt Ausdruck seines Wesens? Der Abglanz, das Ebenbild, bei mir steht das genaue Abbild, mit anderen Worten, wenn man von Gott im Himmel eine Blaupause machen würde, dann wäre das Jesus.
[13:59] Jesus ist das genaue Abbild, die Abzeichnung, der Abdruck oder der Ausdruck von Gott, also Jesus ist ebenfalls eine Blaupause für den Himmel auf der Erde haben. Interessanterweise geht die Bibel noch weiter, schauen wir mal gemeinsam in 1. Korinther Kapitel 3, 1. Korinther Kapitel 3, also wir haben gelernt, das Heiligtum damals in der Wüste war ein Abbild des Himmels und sollte anderen zeigen, wie man den Himmel auf Erden erleben kann. Jesus Christus war ein Abbild des Himmels und hat anderen gezeigt, wie man den Himmel auf Erden erleben kann und jetzt steht in 1. Korinther 3 und dort Vers 16, wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel oder Gottes Heiligtum seid und dass der Geist Gottes in euch wohnt.
[15:12] Also wir haben gelesen, das Heiligtum der Tempel war ein Abbild des Himmels hier auf dieser Erde, ein genaues Abbild. Jesus Christus in seinem Leben war ein genaues Abbild der himmlischen Prinzipien und jetzt sagt uns die Bibel, dass nicht nur die irdische Stiftshütte und nicht nur Jesus, sondern auch wir, also du und ich ein Abbild des Himmels sein können in unserem persönlichen Leben, in deinem Leben, in meinem Leben kann sich der Himmel widerspiegeln, sodass wir dann wieder zum Vorbild für andere werden. Wir sind zwar nicht das Original, aber wir können zur Blaupause für andere Menschen werden. Zu etwas, wo sie sehen und sagen, ja, so möchte ich eigentlich auch leben. Und darüber wollen wir ein bisschen sprechen, uns praktische Gedanken machen, wie unser Leben, unser Alltagsleben genau den Himmel auf Erden darstellen kann.
[16:14] Übrigens hat Jesus sogar gesagt in 1. Johannes, das können wir noch kurz lesen, bevor wir da hineingehen, in 1. Johannes, Kapitel 2, ihr wisst ja, Jesus hat auch gesagt, ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe und hier in 1. Johannes 2 und dort Vers 6 heißt es, 1. Johannes 2, Vers 6, wer sagt, dass er in ihm bleibt, der ist verpflichtet auch was zu tun. Selbst so zu wandeln, wie jener gewandelt ist. Also Jesus ist die Blaupause des Himmels, er zeigt, wie man leben sollte und wenn wir mit Jesus leben, dann haben wir auch die Verpflichtung, die Aufgabe, das Vorrecht so zu leben, wie Jesus gelebt hat. Das ist die wahre Blaupause, das ist der wahre Blueprint der Himmel auf Erden.
[17:08] Und damit wir das ein bisschen besser verstehen und uns das praktisch vorstellen können, was das jetzt bedeutet im Einzelnen, hat uns die Bibel eben dieses Heiligtum gegeben. Ich denke, viele von euch haben schon mal was über das Heiligtum gehört. Für den Fall, dass jemand das noch nie gehört hat oder jetzt auch live zuschaut, der das noch nie gehört hat, vielleicht eine ganz kurze Zusammenfassung, was gibt es da alles so im Heiligtum? Da gab es doch diese drei Abteilungen, nicht wahr? Da gab es den Vorhof und dann gab es das Heiligtum, also das Heilige und dann gab es das Allerheiligste. Und normalerweise, wenn man einen Vortrag, eine Predigt über das Heiligtum hält, dann geht das meistens so, dass man von außen anfängt und dann erzählt man so, wie man von außen sich Schritt für Schritt Gott nähert, weil so der Erlösungsplan in der Geschichte sich ereignet hat, weil das theologisch am meisten Sinn macht, aber heute möchte ich nicht so über das Heiligtum sprechen. Heute wollen wir praktische Lektionen aus dem Heiligtum lernen, so wie wir unser praktisches Leben gestalten können. Nicht im Sinne von, das steht für Jesu Kreuz und das steht für den Heiligtumsdienst und das steht für das Datum so und so, das haben wir bereits gemacht mit dem Emanuel Beck, da haben wir auch Vorträge auf Joel Media. Wir wollen heute die Frage stellen, welche praktischen Lektionen kann ich aus dem Heiligtum lernen für mein alltägliches Leben?
[18:25] Lasst uns mal gemeinsam aufschlagen, zweite Mose 25 und wie gesagt, wir werden jetzt dort die meiste Zeit bleiben. Zweite Mose 25 und dort Vers 1 und 2. Und der Herr redete zu Mose und sprach, sage den Kindern Israels, dass sie mir freiwillige Gaben bringen. Lektion Nummer 1, das Heiligtum wurde nicht mit Steuern gebaut. Nicht mit erpressten Gaben, die Gott von seinen Untertanen abgefordert hat. Der Himmel auf Erden basierte auf dem Prinzip der Freiwilligkeit. Alles, was im Himmel geschieht, basiert auf Freiwilligkeit, denn Gottes großes Gesetz ist das Gesetz der Liebe und Liebe gibt es nur, wenn ich freiwillig jemanden lieben möchte, ohne freien Willen gibt es keine Liebe und als Jesus sich entschied, für uns zu sterben, war das sein freier Wille? Ja oder nein? Oh, er hatte die Möglichkeit zu sagen, nein, ich will nicht, er hat sich entschieden, es zu tun. Es war sein freier Wille, es war Gottes freier Wille, seinen Sohn zu geben, denn so hat Gott die Welt geliebt, nicht wahr, nicht weil es nicht anders ging oder weil er gezwungen wurde von irgendjemandem noch höheren, sondern weil es sein freier Wille war.
[20:03] Wenn wir also den Himmel reflektieren wollen in unserem Leben, wenn am Dienstag und Mittwoch und Donnerstag und unter der Woche der Himmel durch unser Leben scheinen soll, dann müssen wir zunächst einmal verstehen, das kann man von uns nicht erzwingen. Es kann nur geschehen, wenn wir es freiwillig tun wollen. Wir werden gleich noch über einige ganz praktische Dinge sprechen, die Bibel hat ja einiges zu sagen über Lebensführung, über Lebensstil und so weiter, aber die Grundlage von allem ist Freiwilligkeit. Manche haben das missverstanden, manche haben christlichen Lebensstil und christliche Lebensführung gepredigt im Sinne von, du musst, du kannst nicht anders als und wenn nicht, dann... Aber die allererste Lektion ist die Lektion der Freiwilligkeit, die geht weiter.
[20:45] Im Vers 2 heißt es, sage den Kindern Israels, dass sie mir ein, dass sie mir freiwillige was geben, Opfer gaben. Also ja, das Evangelium ist frei, Gott sagt nicht, wer da will, der komme und nehme von dem Wasser des Lebens, aber diese Freiwilligkeit führt automatisch dazu, dass ich etwas gebe. Frage, hat Gott das auch getan, als er freiwillig entschied, uns zu erlösen, hat er auch etwas gegeben, ja oder nein? Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gegeben hat, war das ein Opfer für ihn, ja oder nein? Ein Opfer, das wir an Größe kaum einschätzen können und so ist es auch in unserem Leben, wenn wir uns entscheiden, mit Gott zu leben, dann wird es nicht ausbleiben, dass wir freiwillig Dinge abgeben, Dinge aufgeben, das kann durchaus ein Opfer bedeuten, diese Balance ist sehr interessant, Freiwillige gaben das Heiligtum, die Blaupause des Himmels basiert auf freiwilligem Aufgeben von Dingen, alles andere hat überhaupt gar keinen Wert und deswegen sagt die Bibel nur als, wer das mit aufschlagen möchte, als ein Beispiel könnt ihr euren Finger in 2. Mose 25 lassen, in Römer 12 und dort Abvers 1, ich ermahne nun euch, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, angesichts seiner Liebe, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges Gott, wohlgefälliges Opfer, das sei euer vernünftiger Gottesdienst und er geht weiter und erklärt, was es bedeutet, seinen Leib, seinen Körper als Opfer zu bringen, er sagt in Vers 2 und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch in eurem Wesen verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist, mit anderen Worten, wenn ich wirklich wissen will, was ist Gottes Wille für mein Leben, wie kann ich mein Leben so gestalten, dass Gottes Stempel der Bestätigung auf meinem Leben ist, dann muss ich mich verändern lassen beim Denken, dann kann ich nicht so leben wie die Welt dort draußen, denn wisst ihr, das Heiligtum war nicht einfach ein ganz gewöhnliches Zelt, es war ein heiliges Zelt, was heißt heilig übersetzt, abgesondert, war das Heiligtum so abgesondert, dass man es nicht mehr finden konnte, ja oder nein, das Heiligtum hatte immer noch alle Füße, die es hatte, auf der Erde, war nicht abgehoben, war nicht irgendwo auf einem Berg versteckt, nein, es war mitten in der Welt, aber es war doch nicht von der Welt, es war kein gewöhnliches Zelt, es war heilig, es war besonders mitten in der Wüste, das ist ein Bild für uns, wir sollen mitten in dieser Welt, nicht abgehoben, nicht weggesperrt, nicht abgeschottet, sondern mitten in dieser Welt abgesondert leben, heilig, mit allen Füßen, die wir haben auf dem Sand dieser Erde, aber doch heilig, das ist eine interessante Lektion und das hat damit zu tun, dass ich bereit bin, Dinge zu geben, von mir wegnehmen zu lassen und das wollen wir in 2. Mose 25 ein bisschen genauer anschauen, schauen wir mal weiter, in 2. Mose 25, da werden jetzt diese ganzen Gaben beschrieben, auf die kommen wir gleich noch zu sprechen, springen wir mal zu Vers 8, in 2. Mose 25 und dort Vers 8 heißt es, und sie sollen mir ein Heiligtum machen, aus welchem Grund? Damit ich in ihrer Mitte wohne, also Gott möchte in der Mitte seines Volkes wohnen, als Jesus kam, kam er nicht einfach und hat sich, kam er nicht als Mensch, hat sich sein eigenes Haus gebaut, irgendwo auf einem Berg und gesagt, wenn ihr was von mir wollt, kommt zu mir. Jesus mischte sich unter die Menschen und so möchte Gott sich unter uns mischen, er möchte mitten im Leben sein.
[25:31] Eines der größten Probleme, so gut wie aller Christen, ist es, dass wir schon Christen sind, aber halt nicht immer Christen. Wir haben so diese Vorstellung, wahrscheinlich kennt ihr das, wenn ihr ganz ehrlich seid, von euch auch, diese Vorstellung, jetzt bin ich gerade Christ, weil jetzt bin ich gerade im Gottesdienst oder jetzt lese ich gerade die Bibel oder jetzt rede ich gerade mit einem anderen über Gott und jetzt bin ich irgendwas anderes, weil jetzt bin ich gerade auf Arbeit, jetzt bin ich gerade mit meinen Freunden unterwegs, jetzt will ich mich einfach nur mal entspannen vor dem Fernseher, jetzt bin ich gerade mal kein Christ. Wir trennen das so in unserem Kopf und das kommt eigentlich aus dem heidnischen Denken, denn die Heiden hatten das, die Heiden hatten ihren Gott auf der Akropolis, da war der Gott, da ist man hingegangen und wenn man dort war, war man religiös und wenn man dann wieder irgendwo anders war, dann war der Gott halt zwölf Kilometer entfernt, aber Gott möchte in unserem Leben sein. Ich habe das gestern Abend schon gesagt, wenn man gerade das fünfte Buch Mose liest, ist das unglaublich interessant, worum sich Gott alles kümmert. Wir haben gestern Abend gelernt, Gott kümmert sich um unser Essen und unser Trinken. Könnt ihr euch daran erinnern, wer da gewesen ist? Gott kümmert sich auch darum, was wir anziehen, Gott kümmert sich darum, was wir arbeiten. Da gibt es Gebote und Gesetze zur Landwirtschaft, da gibt es Gebote, wie man Verbrechen aufklärt, da gibt es Gebote, wie man Krieg führt, da gibt es sogar Gebote, ob ihr es glaubt oder nicht, wie man seinen Notdurf verrichtet. Das heißt, das klingt auf den ersten Moment erst mal merkwürdig, ich weiß nicht, was soll das denn, ist doch meine eigene Sache, aber Gott hat gute Regeln, gute Maßstäbe, Prinzipien und das bedeutet, egal was ich tue, ich kann theoretisch in allem, was ich tue, Gottes Willen tun. Nicht nur, wenn ich ein Buch weitergebe und mich als Missionar fühle, ich kann auch Gottes Willen tun, wenn ich zum Kühlschrank gehe. Ich kann ganz bewusst sagen, hey, ich freue mich so sehr, dass ich jetzt Gottes Willen tue. Ich kann Gottes Willen tun, wenn ich auf Arbeit bin, ich kann Gottes Willen tun, selbst wenn ich auf das WC gehe. Klingt erst mal komisch, aber Gott macht da nicht stopp. Egal, was ich tue in meinem Leben, egal wie unbedeutsam das für uns sein mag, Gott möchte dabei sein und Gott regelt nicht alles haarklein, sodass wir gar keinen Raum mehr zum Atmen haben, aber Gott gibt uns gute Prinzipien. Ich kann immer, wenn ich möchte, das gute Gefühl haben, ich bin mit Gottes Willen überein, selbst in dieser kleinen, scheinbar so belanglosen Angelegenheit und plötzlich ist Gott nicht nur dieses Prinzip, von dem ich Wochenende für Wochenende höre, plötzlich ist Gott mitten im Leben. Gott möchte in unserer Mitte sein.
[29:58] Nun, da steht noch was in Vers 9. Schaut mal, was er sagt. Er sagt, genau so, wie ich dir das Vorbild der Wohnung und das Vorbild aller ihrer Geräte zeigen werde, so sollt ihr es machen. Jetzt, was ist das für ein Prinzip, was wir daraus lernen können für unser praktisches Leben mit Gott? Wenn er sagt, genau so. Ja, nicht nur Gehorsam, sondern in den kleinen und großen Dingen genauen Gehorsam. Ja, dann haben wir diese Idee, also Gott unterscheidet zwischen den wichtigen und den unwichtigen Dingen und die wichtigen Dinge, die tue ich alle, aber die unwichtigen Dinge, die sind, ja, das stört Gott nicht, wenn ich da was anderes mache, oder? Also im Heiligtum gab es eine ganze Reihe von interessanten Anweisungen. Da heißt es zum Beispiel, dass der Altar eine Elle lang sein soll und eine Elle breit und zwei Ellen hoch. Hätte es Gott gefallen, wenn jetzt der Altar drei Ellen hoch gemacht worden wäre? Vollkommen unwichtig, oder? Zwei Ellen oder drei Ellen, Hauptsache, das räuchert, oder? So denken wir, ja, Gott wird nicht so kleinlich sein. Hauptsache, da räuchert was, ja, es geht um den Rauch. Nein, Gott geht es auch darum, dass, wenn er sagt zwei Ellen, dass es zwei Ellen sind und nicht anderthalb oder drei. Er sagt, genau so. Und es ist interessant, wir haben nicht die Zeit, alles da zu lesen. Aber er sagt, genau, und ich weiß, hier ist das Holz da und da die Schlaufe da und da der Eisennagel so und so weiter. Der Punkt ist, wenn Gott etwas sagt, dann mag es vielleicht aus unserer Sicht unbedeutend sein, ja, unwichtig. Aber wenn er es sagt, hat er einen Grund dafür. Und der Grund ist immer, dass, wenn wir freiwillig dem Folgen der Himmel durch uns scheinen können, wir eine Blaupause sein können für andere. Und deswegen ist es wichtig, dass wir auch in den scheinbar so unwichtigen Dingen, und gerade so was christliche Lebensführung angeht, sagt man immer, das ist unwichtig, nicht wahr? Aber ich glaube, dass es Gott viel wichtiger ist, was wir so den Alltag übertreiben, als das, was wir Wochenende für Wochenende theologisch von uns geben, oder? Viele von uns haben den Eindruck, Hauptsache meine Theologie am Wochenende ist korrekt, dann werde ich gerettet werden. Ja, aber was ich in der Woche tue, das ist jetzt meine eigene Sache. Ich glaube, bei Gott ist es genau andersherum, ja, dass für Gott entscheidend ist, wie wir mit ihm leben. Und dann werden wir übrigens auch die Theologie ganz gut verstehen.
[30:24] Schauen wir mal weiter. Und das Interessante ist, hier in 2. Mose 25 beginnt es eben nicht außen, die Beschreibung des Heiligtums als ein Ort, wo die Blaupause zu sehen ist, beginnt wo? Was der erste Gegenstand, der beschrieben wird? Schaut mal im nächsten Vers. Die Bundeslade, wo befindet sich die Bundeslade? Im Allerheiligsten. Und das Besondere am Allerheiligsten ist was? Gott wohnt darin und wer wohnt da noch drinne? Ja, das stimmt ja. Welches andere Wesen wohnt noch da drinne? Kein Mensch, bis auf einen Menschen einmal im Jahr, konnte in dieses Allerheiligste hineingucken. Es war die geheimste, für Menschen unsichtbarste Abteilung des Heiligtums. Das heißt, mitten im Kern, im Zentrum, von da geht es los. Und das Problem ist, dass wenn wir über christliche Lebensführung nachdenken, die meisten Menschen immer von außen anfangen, von dem was man äußerlich tut und äußerlich trägt und äußerlich macht, statt von innen anzufangen. Denn ihr habt richtig gesagt, Gott wohnt im Allerheiligsten, wo wohnt er denn noch? Außen im Allerheiligsten. In unserem Herzen. Lasst mal euren Finger drinne und geht mal mit mir zu Jesaja. In Jesaja und dort, Moment, vers Kapitel 57 und dort vers 15. Jesaja 57 und dort vers 15.
[32:02] Das heißt es, denn so spricht der Hohe und Erhabene, der ewig wohnt und dessen Name der Heilige ist. In der Höhe und im Heiligtum wohne ich. Und wo? Und bei dem der zerschlagenen und gedemütigten Geist es ist, damit ich den Geist der Gedemütigten belebe und das Herz der Zerschlagenen erquicke. Wo ist denn unser Geist? Wo befindet er sich denn? In unserem Herzen. Rein anatomisch, wo befindet er sich? Hier in unserem Denken. Das was die Bibel unser Herz nennt. Christliche Lebensführung beginnt innen. Gott muss in unserem Denken, in unserem Herzen regieren. Denn dort im Allerheiligsten war der Thron Gottes. Wenn Gott nicht der Herr meines Herzens ist, kann man noch so viele Regeln aufstellen. Das darfst du, das darfst du nicht, das sollst du, das sollst du nicht. Alles Unsinn. Es muss von innen beginnen.
[33:09] Nun, Bibel sagt übrigens, dass der Herr, der Mensch sieht was vor Augen ist, aber Gott sieht in das Herz hinein, in die verborgenen Kammern. Was befand sich dort im Allerheiligsten? Da befand sich die Bundeslade. Aus welchem Material war die Bundeslade gemacht? Akazienholz. Und das Akazienholz war überzogen mit? Gold. Zwei Materialien. Sehr interessant. Akazienholz hat eine besondere Eigenschaft. Wisst ihr das? Akazienholz im Hebräischen, das Wort Akazie bedeutet eigentlich Dornen. Interessant oder? Dornen. Weil der Akazienholz so viele Dornen hat. Da ist also die Bundeslade gemacht aus einem Holz, was im Hebräischen vom Ursprung her eigentlich direkt an Dornen erinnert. Habt ihr irgendeine Assoziation, die euch da vielleicht spontan einfällt? Und dieses dornige Holz wird überzogen mit Gold. Wofür steht denn das Gold in der Bibel? Weiß es jemand? Für den Glauben. Es ist übrigens nicht nur irgendein Gold, sondern es ist was für ein Gold. Reines Gold. Und reines Gold, geläutetes Gold, das ist gereinigt. Die Bibel spricht von dem, von der Liebe, von dem Glauben, der durch die Liebe gereinigt wird. Also der Glaube an das Kreuz, der Glaube, dass Jesus für mich gestorben ist, die Dornenkrone getragen hat. Das muss das Zentrum in meinem Herzen sein.
[34:42] Und dann heißt es hier, ebenfalls interessant, dass diese Bundeslade nicht an einem Ort stand. Schaut mal in Vers 12. Du sollst auch vier goldene Ringe für sie gießen und sie an ihre Ecken setzen. Und zwar so, dass zwei Ringe auf der einen Seite und zwei Ringe auf der anderen Seite sind. Und stelle Tragstangen aus Akazienholz her und überziehe sie mit Gold. Das wird oft übersehen. Wir sehen die Bundeslade, wir sehen, was in der Bundeslade drin ist, wer auf der Bundeslade ist. Aber wir vergessen mal, ich meine, dass die Bundeslade transportabel war. Das gewusst? Übrigens das gesamte Heiligtum. Das gesamte Heiligtum war so gebaut, dass man es immer schnell ohne großen Aufwand zusammenstecken konnte, aufstecken konnte, weitertragen konnte. Warum? Weil Gottes Blaupause für unser Leben beweglich ist. Wir haben gerne die Idee, dass etwas so ist und so bleibt es für alle Ewigkeit. Die Heiden hatten die Idee, sie stellen ihre Götterstatue dahin und da bleibt sie. Aber Gott ist sehr beweglich und wenn wir mit ihm leben wollen, müssen wir auch beweglich sein.
[35:52] Kennt ihr jemanden, der in seinem Leben mit Gott äußerst beweglich sein musste? Paulus musste beweglich sein. Ich meine, Gott hat gesagt, als Paulus die Idee hatte, jetzt gehe ich da lang, hat Gott gesagt. Nee, da lang. Oder wer musste noch sehr beweglich sein und ständig sein? Elia. Abraham, ja. Der musste ständig auf der Reise sein. Mose. Jona. Wenn wir drüber nachdenken, stellen wir fest, fast alle Männer Gottes und Frauen Gottes, wenn sie wirklich Gottes Willen für ihr Leben umsetzen wollten, braucht diese Beweglichkeit von eigentlich wollte ich so, aber naja, Gott möchte es anders. Christliche Lebensführung scheitert oft daran, dass wir zu viel Ballast auf dem Boden haben und einfach unsere Bundeslade nicht hochkriegen. Unser Herz nicht mitfragen können, wenn Gottes Wolke weiterzieht. Jetzt bin ich aber hier, jetzt habe ich mich hier eingelebt, jetzt habe ich hier meine Freunde. Nein, wer Gottes Willen tun will, muss beweglich sein. Übrigens waren sogar die Gegenstände so gebaut, dass sie einfach waren. Zum Beispiel der Altar draußen, der war hohl. Ich habe es gesagt, wie so ein hohler Altar. Ganz einfach, damit man ihn einfach ertragen kann. Alles, was unnötige Last war, war unnötig. Sollte nicht da sein. Gott möchte nicht, dass wir uns unnötig belasten mit Dingen in unserem Leben. Das geschieht übrigens sehr oft. Nicht wahr, dass wir über nebensächliche Dinge so viel nachdenken, bis sie uns so an diese Erde binden, dass wir nicht mehr Gottes Willen frei ausführen können. Beweglichkeit.
[37:17] Übrigens, hat Jesus das auch gelebt? War Jesus beweglich? Es gibt Stellen der Bibel, da hat er einen ganzen Tag ein ganzes Dorf geheilt. Am nächsten Morgen kommen die anderen von den anderen Dörfern und sagen, wir möchten, dass du uns auch heilst. Und er sagt, ich muss noch woanders hin. Ich habe noch was anderes zu tun. Er war beweglich. Beweglich im Denken und natürlich beweglich auch im Leben. Die Frage ist, bist du beweglich, wenn Gott ruft? Oder hängt so viel Masse an deinem Leben, dass du sagst, ich kann jetzt hier nichts ändern. Das Leben mit Gott ist eine Reise und sie erfordert, dass wir beweglich sind.
[38:02] Nun, was befand sich dort in der Bundeslade innen drin? Vers 16 steht. Und du sollst das Zeugnis, das ich dir geben werde, in die Lade legen. Was war dieses Zeugnis? Die zehn Gebote. Symbol dafür, dass im Herzen eines Menschen die zehn Gebote die absolute Richtschnur sein müssen, oder? Was sagt Jesus? Er sagt in Psalm 40, dein Gesetz zu tun, Herr, begehre ich, liebe ich. Das ist meine Freude. Das Problem ist, viele Christen haben gegen christliche Lebensführung rebelliert, weil sie nie wirklich das Gesetz geliebt haben. Ja, wenn das Gesetz nicht liebt und dann später hört, du sollst es das nicht tun, solltest das nicht essen oder das nicht trinken oder jenes und solches, dann sagt man ja, das engt mich so ein. Ja, ich fühle mich so. Das Problem ist, man hat nicht dort angefangen, denn aus dem Herzen kommt das Leben hervor. Und wenn ich im Herzen Gottes Wort liebe, wenn ich in meinem Denken über Gottes Gesetz nachdenke, wie wirst du, der Paulus, der David sagt, ich sinne über dein Gesetz nach Tag und Nacht. Heißt also, unter der Dusche könnte ich eigentlich über Gottes Wort nachdenken, oder? Beim Abwaschen könnte ich eigentlich über Gottes Wort nachdenken, oder? Beim Autofahren, also man muss sich schon noch konzentrieren, nicht wahr? Aber der Punkt ist der, wie soll ich jemals ein äußerlich christliches Leben leben, wenn innerlich ich gar nicht so wirklich Freude an Gottes Wort habe, an seinem Gesetz, wenn ich ihn nicht wirklich liebe?
[39:41] Ich glaube, das eigentliche Problem der allermeisten von uns ist, dass wir nicht wirklich Gott lieben. Denn die Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes. Auch wir mögen ihn schon, nicht wahr? Aber echte christliche Liebe hat damit zu tun, dass wir über ihn nachdenken. Wer von euch war schon mal verliebt? Oh, das sind äußerst wenige, das ist aber sehr schade. Jeder von uns, der schon mal verliebt war, weiß, in dem Moment, wo ich verliebt bin, muss ich mich nicht zwingen, an die Person zu denken, oder? Oder musstet ihr euch daran zwingen, euch daran erinnern, denkt mal wieder an die Person, ja oder nein? Ihr lacht und wir singen Wochenende für Wochenende, singen wir Gott, wir lieben dich, du bist unser Ein und Alles. Und dann fällt es uns so schwer, an den Wochenüber überhaupt an ihn zu denken, oder? Also wenn wir ihn wirklich lieben, hey, dann würden wir ständig an ihn denken und dann wären einige der Dinge, die wir gleich sagen, wären auch ganz einfach, ganz unproblematisch.
[40:43] Ach übrigens, da war noch was, da war nicht nur das Gesetz, da war noch was. Da war nämlich, über dem Gesetz war so ein Deckel. Weiß jemand, wie dieser Deckel hieß? Das war der Sühnedeckel. Und dieser Sühnedeckel, so sagt uns Paulus, könnt ihr nachlesen in Römer 3, war ein direktes Symbol für Jesus Christus. Denn auf dem Sühnedeckel wurde einmal im Jahr das Blut hinaufgetan, das Blut des Lammes. Das heißt, nicht nur brauchen wir das Gesetz im Herzen, wir brauchen auch noch was. Wir brauchen Jesus im Herzen. Denn wenn ich Jesus nicht im Herzen habe, dann kann ich so viel die Gesetze auswendig kennen und über Gottes Gesetz nachdenken, dann werde ich nur versuchen, Regeln einzuhalten. Aber wenn ich Jesus im Herzen habe, wenn ich über Jesus nachdenke, wie oft denkst du über Jesus nach? Nicht nur über die Wahrheit im theologischen Sinne, das ist richtig, das ist falsch. So, wie oft denkst du über Jesus nach, als derjenige, der mit dir leben möchte? Jetzt gerade im Alltag.
[41:35] Und jetzt schaut man, da war noch was, da war nicht nur die Bundeslade, da war nicht nur das Gesetz innen und der Sühnedeckel, da waren auch noch zwei Cherubim. Was sind denn Cherubim? Engel. Jetzt spielen Engel eine Rolle in unserem Leben? Ja oder nein? Bibel sagt, dass der Engel des Herrn sich um die lagert, die ihn fürchten. Ist dir bewusst, dass unter der Woche ein Engel immer an deiner Seite ist? Also natürlich sagen wir jetzt ja, weil wir haben das schon mal gehört, oder? Aber ganz ehrlich, wie oft denkst du unter der Woche darüber nach? Also manchmal ertappe ich mich, dass ich sage, hey, wenn das jetzt mein Engel gesehen hat, denke ich auch darüber nach. Aber übrigens, wisst ihr, wie die Engel so leben? Was haben die Engel so für einen Charakter? Heilig, sündlos. Ärgern sich die Engel? Streiten die Engel? Verbreiten die Klatsch und Tratsch? Die Engel sind so. Und wir wollen mit den Engeln dann auf Du und Du sein im Himmel. Und jetzt haben wir schon die Engel als unsere Begleiter. In Hebräer heißt es, dass Gott die Engel aussendet, nicht als unsere Wächter, die ständig schauen, ob wir es verkehrt gemacht haben, sondern als unsere Diener, die uns helfen, die uns erinnern. Wenn also das nächste Mal du durch die Straßen gehst und dir kommt gerade ein schlechter Gedanke und plötzlich fällt dir ein Lied ein aus der Gemeinde, dann war das wahrscheinlich ein Engel, der dich so ein bisschen angestupst hat, was eingeflüstert hat. Und manchmal schätzen wir das nicht. Wir sagen, ach, jetzt nicht. Ich will jetzt mein eigenes Ding machen. Ich will jetzt nicht über Gott nachdenken. Die Engel sind dazu da, um uns zu helfen. Wir müssen auf dieser Lebensreise nicht alleine kämpfen. Gott hat Engel, die ein großes Interesse an uns haben und die wirklich bei uns sein möchten.
[43:26] Und dann heißt es hier, schaut mal erst in 2. Mosel 25 und dort Vers 22. Dort heißt es, dort will ich mit dir zusammenkommen und mit dir was? Reden von dem Sühnedeckel. Dort im Allerheiligsten, dort hat Gott gesprochen. Jetzt, wenn jemand spricht, mit welchem Sinnesorgan muss man das aufnehmen? Mit den Ohren. Und das bringt uns dazu, dass in unserem christlichen Leben wir darauf achten müssen, was wir mit unseren Ohren so veranstalten oder was wir so in unsere Ohren hineinlassen. Unsere Ohren waren zunächst einmal dafür geschaffen, dass Gottes Stimme dort hineinkommt.
[44:11] Schaut mal, gibt es Dinge in deinem Leben, wo du weißt, dass deine Ohren Sachen hören, die gar nicht für deine Ohren bestimmt waren? Das könnte zum Beispiel Musik sein, die überhaupt nicht, gar nicht zu Gott führt. Es könnte Musik sein, die sogar Rebellionen hat. Aber es muss nicht nur Musik sein. Manchmal hören wir auch Dinge, die andere sagen, die überhaupt nicht uns zu Gott führen. Wir hören zum Beispiel Klatsch und Tratsch. Hast du schon gehört? Wisst ihr, dass es nur ein Organ braucht, um Klatsch und Tratsch aufrechtzuhalten? Es sind Ohren. Wenn alle Ohren sich dieser Welt gegen Klatsch und Tratsch schließen würden, gäbe es die nicht mehr. Oder? Dann warum soll ich Tratsch, wenn keiner zuhört? Warum erzählen wir Gerüchte von anderen weiter? Weil andere das auch gern hören wollen. Und es verändert unser Denken, verändert unser Herz, verändert unser Allerheiligstes, wenn ihr so wollt. Gott möchte dort reden. Und manchmal wundern wir uns, dass wir die Stimme Gottes nicht mehr hören. Leute sagen, ich weiß gar nicht, was Gott mir sagen möchte. Ich höre seine Stimme nicht. Manchmal ist es kein Wunder, weil wir so viel anderes hören. Und die Frage ist, die wir uns stellen müssen, was kommt da in meine Ohren herein? Physisch und auch im übertragenen Sinne. Denn was ich höre, dem werde ich auch gehorchen. Ihr wisst, die Eva hat als allererstes den Satan nicht gerochen. Die hat ihn auch nicht gefühlt, die Schlange. Als erstes hat sie ihn gehört. Sie ging durch den Garten und da war diese Stimme, die war nicht, hallo Eva, hier ist der Satan, ich will dich verführen. Das war nicht so, oder? Die war die Stimme. Und es wird gesagt, sie war melodisch. Vielleicht hat die Schlange gesungen, wer weiß. Wäre nochmal ein Thema für Musik. Melodisch, schön, angenehm, aber falsch. Und ich glaube, es lohnt sich, in unserem Leben darüber nachzudenken, was kommt da in meine Ohren hinein.
[46:22] Okay, soviel zur Bundesnadel und zum Allerheiligsten. Wir gehen ein bisschen schneller durch, sonst wären wir nie fertig. Schaubrotisch, der nächste Gegenstand, der hier beschrieben wird, ist der Schaubrotisch. Jetzt, wenn ihr einen Tisch habt mit Broten, woran denkt ihr automatisch? Essen. Und Gott wusste, dass das Essen nicht ganz unwichtig ist in unserem Leben. Deswegen hat er uns, wie wir gestern gesehen haben, ausführliche und sehr präzise Regeln über das Essen gegeben. Nicht um uns einzuschränken, sondern um uns vor Tod und Schmerz und Krankheit zu bewahren, wie wir gesehen haben. Und ihr wisst, dass das Essen eine entscheidende Rolle auch im Erlösungsplan gespielt hat. Adam und Eva wurden verführt über das Essen. Und Jesus hat seine erste Versuchung gesiegt über den Appetit, über das Essen. Und so ist es kein Wunder, dass auch Schmecken Teil des Heiligtums ist. Nicht nur das Hören, sondern auch das Schmecken. Und manchmal ist das Schmecken in unserem Leben so wichtig, der Appetit so wichtig, dass er über dem Verstand steht. Kennt ihr das alles? Man weiß ganz genau, es ist eigentlich ungesund, aber es schmeckt mir so gut, deswegen esse ich es trotzdem. Kennt ihr das? Es tut nicht so, als ob es nicht geht. Und das ist ein Problem. Ihr werdet sagen, naja, da werde ich ein bisschen dicker, müssen ein paar mehr Kilometer Blutgefäße gebaut werden, wie wir gestern gelernt haben. Aber das einzige Problem ist, wenn der Appetit mein Denken kontrolliert, ist mein Denken nicht mehr, hat nicht mehr die Kontrolle. Und dann kann Gottes Geist, der nämlich nicht an meinem Appetit wirkt, sondern an meinem Denken, nicht mehr mein Leben vollständig kontrollieren. Deswegen Appetit ist super, Appetit ist klasse, aber Appetit muss auch kontrolliert werden, so wie Gott uns das zeigt.
[48:14] Und was ist denn da übrigens ausgestellt worden? Was waren diese Brote? Die waren aus Mannern. Da gab es ja in der Wüste jetzt keine Gerstenfelder oder Rockenfelder oder so, die man hätte ernten können. Das war Manner. Woher kam denn das Manner? Vom Himmel. Und in der Bibel ist das Brot, das vom Himmel kommt, ein Symbol für Jesus. Er sagt, ich bin das Brot, das vom Himmel gekommen ist, aber es ist auch ein Symbol für die Bibel. Jesus sagt, der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort. Das heißt, die praktische Lebensführung besagt nicht nur, hab mal Acht darauf, was du so isst und ob das mit Gottes Wort übereinstimmt, sondern isst auch Gottes Wort. Von Jeremia heißt es, ich habe dein Wort verschlungen, so oft ich es gefunden habe. Hast du schon mal Gottes Wort verschlungen? Habt ihr Knappern manchmal dran? Das ist gesund. Aber schmeckt es dir auch? Manchmal essen wir Dinge einfach nur, weil wir wissen, wir müssen es essen, quasi als Medizin oder so. Und wir schlucken es runter. Manchmal haben wir den Eindruck, dass wir als Christen auch mit der Bibel so umgehen. Naja, wir müssen halt unsere zwei Verse am Morgen, Morgenmedizin nehmen, damit wir so auf unseren Kreislauf in Schwung kriegen. Oder?
[49:31] Übrigens wisst ihr, dass uns gesagt wird, dass es von allen, wenn es irgendetwas gibt, wo wir wirklich schlemmen dürfen und nicht mäßig sein brauchen, dann ist es nicht die Pizza, sondern das Wort Gottes. Also dieser Drang, mal ein bisschen unmäßig zu sein, den könnt ihr gut kanalisieren, direkt aufs Bibelstudium. Das am allerbesten aufgehoben. Weil wenn wir uns nicht täglich aufs Gottes Wort ernähren, wären wir schwach und dann können wir im Leben nicht bestehen.
[50:00] Nun, gehen wir ein bisschen weiter. Da gibt es nämlich auch den goldenen Leuchter. Jetzt, wozu braucht man einen goldenen Leuchter? Licht. Und wozu braucht man Licht? Damit man sehen kann. Ah, noch ein Sinnesorgan. Wir haben schon das Hören, wir haben schon das Schmecken. Hat das Sehen etwas mit unserem christlichen Leben zu tun, ja oder nein? Manche Leute glauben, wenn ich etwas anschaue, ist es nicht besonders schlimm, weil ich habe es nicht getan. Wusstet ihr das, wenn man etwas anschaut, das Gehirn ist so verarbeitet, als ob man es tatsächlich getan hat. Habt ihr das gewusst? Wenn ihr das mal durchdenkt, wisst ihr, wie viel Morde euer Gehirn schon für sich verantwortet hat? Wie viel unmoralische Handlung. Aber wir schauen uns im Fernsehen an und sagen, naja, das ist ja nur im Fernsehen. Ist ja nur fiktiv. Ist ja nur ein Spielfilm, oder? Die Bibel sagt, durch Anschauen werden wir verwandelt. Das zitieren wir immer so gerne. Und dann unter der Woche schauen wir uns alles Mögliche an und wundern uns, dass wir keine Freude an der Bibel haben. Dass wir uns immer irgendwie in die falsche Richtung hin verwandeln. Licht, Sehen. Es ist wichtig, was wir in unsere Augen hineinlassen. Die Bibel spricht nicht nur von der Fleischeslust, sie spricht auch von der Augenlust. Adam und Eva standen an dem Baum und es sah gut aus. Der Jesus hat auch alle Reiche der Welt gesehen. Es sah ganz überzeugend aus, nicht wahr? Schön, herrlich.
[51:37] Das Licht, der Leuchter. Ach übrigens, da ist noch was an diesem Licht, an diesem Leuchter. Wie viele Leuchter waren das eigentlich? Was? Einige sagen sieben, einige sagen eine. Waren es jetzt sieben oder eine? Es war eine siebeneinigkeit, wenn ihr das so wollt. Keine dreieinigkeit, eine siebeneinigkeit. Aus einem Stück wurde dieser Leuchter gemacht und sieben verschiedene Arme. Wusstet ihr, dass in der Offenbarung der siebenarmige Leuchter ein Symbol ist für die sieben Gemeinden? Ein Symbol für die Zusammenkunft der Gläubigen. Ein tolles Symbol. Da sind sieben einzelne Arme, die alle ein Fundament haben und aus demselben Material gemacht sind. Heißt also, wenn wir als Gemeinde, wenn Gläubige zusammenkommen, dann sind das zwar verschiedene, ich weiß nicht, es ist nicht einer, es sind verschiedene. Wir haben verschiedene Gaben, verschiedene Talente, verschiedene Charaktere, vielleicht auch Temperamente, aber wir sollen alle wie aus einem Guss sein. Manchmal hat man so die Idee, manche Christen kommen auf diese Idee und sagen, naja, also ich möchte so heilig leben, da kann ich nicht mal mehr Kontakt zu anderen Christen haben, weil das würde mich irgendwie auf die falsche Fährte bringen. Oder wir streiten uns, oder wir sagen, wir können nicht miteinander. Christliche Lebensführung sagt immer, wenn ich ein Christ bin und aus Gold bin, aus dem reinen Gold des Glaubens und der Liebe und da gibt es einen anderen Christen, der ist auch aus Gold, aus Liebe und Glauben, dann müssen wir auch zusammenkommen können. Wenn nicht, ist einer nicht aus Gold oder beide nicht, wahrscheinlich.
[53:22] Das ist interessant, weil was nützt es, wenn wir alle einig mit Gott sind, aber nicht einig untereinander, oder? Und die meisten Sünden, die wir begehen, begehen wir nicht, weil wir bewusst Gott schädigen wollen, aber manchmal, weil wir bewusst anderen schädigen wollen. Durch unsere Worte, unsere Taten, weil wir jemandem wehtun wollen, mal deutlich die Meinung geigen wollen, mal uns rechtfertigen wollen, sagen, so sehe ich das und du hast jetzt mal zuzuhören. Und dann versündigen wir uns, weil wir dieses Prinzip der sieben Einigkeit nicht verstehen, der goldene Leuchter. Und dieser goldene Leuchter sollte, ja was sollte er eigentlich? Er sollte leuchten, er sollte Licht geben. Und ihr wisst, Jesus hat gesagt, ich bin das Licht der Welt und dann sagt er, ihr seid das Licht der Welt. Und deswegen sagt er auch, die Welt wird erkennen, wenn ihr Liebe untereinander habt.
[54:17] Die Frage ist also, in deinem Leben als Christ, in deinem Leben mit Gott gibt es, kannst du ernsthaft sagen, dass du mit allen Menschen, soweit es an dir ist, in Frieden lebst? Kannst du sagen, dass du mit allen Menschen, nach soweit es an dir geht, versuchst in Harmonie zu leben und alles von deiner Seite aus tust, damit es nicht anders ist? Glaubt ihr, das ist etwas, was wir in unserem praktischen Leben umsetzen können und müssten? Ich denke absolut. Könnte noch viel mehr sein.
[54:46] Übrigens wusstet ihr, dass der siebenarmige Leuchter sogar so kleine Blüten hatte, diese Mandelblüten. Und Mandelblüten sind ganz besonders in der Bibel, denn Mandelblüten sind die Frühblüher in der Bibel. Das allererste, was blühte in Palästina, war der Mandelbaum, war ein Zeichen der Hoffnung, auch ein Zeichen, dass aus dem Tod wieder Leben emporkommt. Der Stab Aarons, der tot aus Holz war, hat er womit geblüht? Mit Mandeln. Gott ist also in der Lage, aus Totem Lebendiges zu machen. Vielleicht sagst du, aber ich habe noch niemals in Einigkeit mit der Person leben können, mit meinem Nachbarn, mit meinem Freund, mit dem Bekannten, mit meinem Verwandten. Wir haben uns schon immer gestritten. Es ist immer totes Holz. Dann gibt es hier die hoffnungsvolle Nachricht der Mandelblüten. Gott ist in der Lage, aus totem Holz Leben hervorsprießen zu lassen. Und es ist ein Wachstumsprozess, offensichtlich.
[55:49] Jetzt kommen wir noch zu etwas ganz Interessanterem. Im nächsten Kapitel, da geht es um die Zeltbahnen. Das ist kein Gegenstand des Heiligtums, aber wozu sind die Zeltbahnen da? Zum Bedecken. Das ist das, was man von außen sieht. Bisher waren wir innen drin, das Allerheiligste und das Heilige und die einzelnen Gegenstände. Aber da gab es auch natürlich eine Seite des Heiligtums, die man von außen sieht. Und da waren diese Zeltbahnen, die jetzt um das Heiligtum drum hinüber gingen. Aus welchem Stoff waren die? Die erste Schicht? Die erste Schicht können wir nachlesen in Vers 1. Und die Wohnung sollst du aus zehn Zeltbahnen machen, aus gezwirntem Leinen und Garnen von blauem und rotem, Karmesin und Purpur. Übrigens, was für eine Farbe ist Purpur? Für wen steht das? Purpur wird meistens für welche Menschen verwendet? Purpur wird für welche Menschen verwendet? Könige. Sagt die Bibel nicht, dass wir Könige sind? Bist du nicht ein Königskind? Das heißt, wenn ich lebe, wenn ich auch nach außen mich zeige, was man äußerlich anvisiert, sollte königliche Würde haben. Aber da war nicht nur Purpur, da war auch Blau. Wo steht denn das Blau in der Bibel? Weiß das jemand? Das steht für den Gehorsam. Die Israeliten sollten sich blaue Kordeln machen, dass sie sich an die zehn Gebote erinnern. Wir sollen also in unserem äußeren Benehmen gehorsame Königskinder sein. Nicht nur Königskinder, die tun und lassen, was sie wollen und nicht nur gehorsame Sklaven, sondern gehorsame Königskinder. Wenn du nächste Woche durch den Alltag gehst, versuch mal ein gehorsames Königskind zu sein.
[57:43] Aber da war nicht nur diese eine, da waren noch andere Schichten. Da gab es noch eine Schicht von Ziegenfell und da gab es noch eine Schicht mit rötlichem Witterfell und dann gab es oben drüber eine Schicht, da wissen die Übersetzer nicht, war das jetzt Seekuh oder Dachs oder Delfin. Der Punkt ist der, das war äußerst praktisch. Da waren mehrere Schichten übereinander. Das war äußerst praktisch, aber da war, jetzt hört gut zu, da war kein Gold und kein Silber und keine Rubinen und Kristalle. Da waren Fälle von außen. Es war schön, es sah gut aus, es war ordentlich, aber es war schlicht. Und genau das ist das, was Gott sich wünscht, wenn wir in unserer äußeren Erscheinung gut, nett, freundlich wie Königskinder, aber doch schlicht sind. Gab es Gold im Heiligtum? Oh, jede Menge und zwar wo? Innendrin. Und das ist eine Herausforderung für uns, denn die Bibel sagt uns, und das ist ein praktischer Punkt von christlicher Lebensführung, gehört dazu, manchmal ein bisschen unpopulär, ich weiß, aber wenn wir das wirklich von der Pike auf verstanden haben, dann überhaupt nicht problematisch, in 2. Petrus, schau mal mit mir, in 1. Petrus, da steht in 1. Petrus 3 Vers 3. Wünscht sich Gott, dass wir uns schmücken, ja oder nein? Ja, er wünscht es sich. Er steht hier. Euer Schmuck soll nicht der äußerliche sein, Haarflechten oder Anlegen von Goldgeschweide oder Kleidung, sondern der verborgene Mensch des Herzens in dem unvergänglichen Schmuck eines sanften und stillen Geistes, der vor Gott sehr kostbar ist.
[59:49] Also wenn wir uns behängen mit Schmuck, sagt Gott, naja, also eigentlich habe ich dich nicht so gemacht. Aber wenn unserem Erinnern, unserem Charakter das Gold, der Gnade und der Liebe und der Herrlichkeit Gottes hervorleuchtet, dann sagt Gott, wow, du bist ein echter Edelstein. Also du solltest, lieber Freunde, bevor ihr noch dir live zuschaut, ihr solltet euren Wert nicht davon abhängig machen, was Menschen als schön befinden, sondern was Gott, der uns gemacht hat, als schön befindet. Es gibt ein ganzes Thema darüber in der Bibel. Wann immer Menschen ganz ernst mit Gott gemacht haben, Jakob zum Beispiel, haben sie ihren Schmuck abgenommen. Wann als Israeliten nach dem goldenen Kalb wirklich sich ernsthaft zu Gott bekehrt haben, haben sie den Schmuck abgenommen, weil sie wussten, das ist Gottes Plan. Als Jesus kam, der König der Welt, wie viele Ringe seiner Autorität hat er getragen? Wie viele Schwerter? Da war gar nichts. Das sah ganz einfach schlicht aus, oder? Aber innen drin, manchmal sagt es, da kam seine Herrlichkeit hervor. Und die Leute waren, sein Charakter, seine Gnade, seine Wahrheit waren so überwältigend. Und das ist Gottes Blaupause.
[1:01:03] Gehen wir ein bisschen weiter. Wir sind fast am Ende angelangt. Ach übrigens, noch so nebenbei, dass diese ganzen, das ist merkwürdig, dass da mehrere Lagen waren. Nun will ich das nicht überbetonen. Ich möchte nur darauf hinweisen, es sollte also sichergestellt werden, dass es dort drinnen warm war, oder? Es kann auch in der Wüste manchmal kalt werden. Und manchmal, da nur so als Nebenpunkt, das ist jetzt nicht der wichtigste Punkt der Welt, aber manchmal, da neigen wir dazu, wegen der Mode uns so anzuziehen, dass wir todkrank werden. Ein wichtiger Punkt der Gesundheit zu formen ist übrigens, dass wir uns auch so anziehen, dass wir gesund bleiben. Immer so als nebenbei. Zweite Mose 25, Verzeihung, da waren wir schon längst. In Zweite Mose 27, da kommt jetzt der Brandopferaltar. Und der Brandopferaltar, da können wir viel zu sagen. Eins ist auf jeden Fall sehr wichtig. Auf dem Brandopferaltar wurden die Brandopfer gegeben. Deswegen heißt der Brandopferaltar. Und ein Brandopfer hatte die Besonderheit, dass dort alles verbrannt wurde. Und naja, es gab natürlich auch Sündopfer und Schuldopfer.
[1:02:16] Bevor ein Opfer verbrannt wurde, geopfert wurde, was musste der Sünder tun mit diesem Opfer? Er musste das Opfer berühren. Hier kommen seine Hände, sein Tasten ins Spiel. Wir haben schon das Hören, wir haben schon das Schmecken, wir haben das Sehen gehabt. Hier kommen unsere Hände ins Spiel. Mit unseren Händen tun wir was? Wir tasten, wir arbeiten, wir tun alles mögliche mit unseren Händen. Das sind unsere Werke, was wir tun, was wir aktiv sind, was wir unserem Leben anfassen, anpacken. Aber im Heiligtum sollten die Hände das Opfer anfassen, das dann geopfert werden sollte.
[1:03:07] Wenn du darüber nachdenkst, was du so tust im Leben, was du im Leben anpackst, was du machst, kannst du sagen, dass du in all diesen Dingen mit Jesus verbunden bist. Unsere Hand muss das Opfer berühren. Und das bedeutet, dass wir Opfer bringen, dass wir Dinge, von denen wir glauben, die sind ganz gut für uns, vielleicht weglassen. Das ist die Lektion in Kurzform vom Brandopfer. Man könnte noch mehr dazu sagen, aber wir wollen noch ganz kurz zum Vorhof kommen. Da gab es einen Vorhof und wir haben noch übersprungen, es gab vorher die Vorhänge in der Stiftshütte. Und das sollte bedeuten, dass es, wie soll ich sagen, es gab Stufen, es gab Abteilungen im Heiligtum und nicht jeder konnte überall hin, oder? Wer konnte alles außerhalb des Heiligtums sein? Alle. Wer konnte alles im Vorhof sein? Alle, die glauben, oder? Wer nicht glaubte, würde daran nicht hingehen. Und wer sollte alles im Heiligtum sein? Die Priester. Und wer durfte einmal im Jahr an einem Tag ins Allerheilste gehen? Nur der hohe Priester. Es gab nur einen hohen Priester, es gab aber mehrere Priester. Das heißt, was ist die Idee? Je mehr man sich dem Inneren nähert, was merkt ihr? Die Zahl derjenigen, die Zugang haben, nimmt ab.
[1:04:46] Und jetzt übertrag das mal auf unser Leben. Gott möchte, dass wir mit allen Menschen Kontakt haben und sie zu Jesus führen. Und wir werden auch eine besondere Gemeinschaft mit allen Gläubigen haben. Die Gemeinschaft mit den Gläubigen ist näher als zu den Menschen draußen, oder? Aber dann gibt es auch Freunde in unserem Leben. Und gute, vielleicht ganz enge Freunde. Aber es soll nur einen geben, der bis in unser Herz hinein darf. Einen Menschen. Und auch nur zur angemessenen Zeit. Der hohe Priester durfte nicht da rein, wenn er wollte. Sondern jetzt habe ich Lust, ins Allerheiligste zu gehen. Es gab einen bestimmten Zeitpunkt. Gott hatte das geregelt. Denn im Allerheiligsten, auch wenn dort dieser eine Mensch da rein durfte, wer durfte immer dort sein? Gott. Gott war der König. Und ein Mensch durfte hinein. Und wenn der hohe Priester tot war, dann durfte auch ein neuer hoher Priester rein. Aber es gab nie zwei hohe Priester gleichzeitig. Glaubt ihr nicht, das hat eine praktische Anwendung für unser Leben? Manchmal machen wir den Fehler, dass wir mit allen möglichen Menschen alles teilen. Das Heiligtum war offen. Es war nicht abgeschottet. Aber es war nicht offen nach allen Seiten. Es war nicht wie ein heidnischer Tempel, wo man von hinten links, rechts, oben, von allen Seiten kommen konnte. Nein. Es hatte einen klar vorgegebenen Weg. Interessant, oder?
[1:06:26] Da könnte man ein ganzes Thema zu machen. Die Zeit rennt mir leider weg. Aber nur so als Gedankenanregung, dass sogar das Heiligtum darüber spricht, über Beziehung, über Partnerschaft und wie weit ich welche Menschen in mein Leben hineinlassen sollte. Und selbst wenn es einen Menschen gibt, der ganz eng mit mir ist, der die tiefsten Tiefen meines Herzens kennen darf, dann hat er doch nicht dieselben Stellenwert wie Gott. Gott hat da immer schon zu regieren. Gott regiert das Ganze. Und der andere meint, das Heiligtum ist einfach unfassbar in seinen praktischen Lehren vor uns. Bevor wir ans Ende kommen, noch diese Idee hier aus 2. Mose 20. Dort heißt es, in 2. Mose 27, Entschuldigung.
[1:07:08] Und du sollst den Kindern Israels gebieten, dass sie dir reines Öl aus zerstoßenen Oliven für den Leuchter bringen, damit beständig Licht unterhalten werden kann. Also die Idee ist, dass das, was dort im Heiligtum geschieht, auch ständig geschieht. Wisst ihr? Es ist eine Sache, das alles zu begreifen und zu sagen, ja, das habe ich verstanden und ich setze das jetzt am Dienstag um und nächste Woche haben wir wieder alles vergessen. Denn die Wahrheit ist, das ist die Erfahrung der allermeisten Christen, oder? Denn das meiste, was ich euch heute gesagt habe, werdet ihr wahrscheinlich irgendwann schon mal gehört haben. Und wir haben vielleicht schon mal gesagt, ja, eigentlich müsste ich gesünder leben, ja, eigentlich müsste ich den Fernseher eigentlich mal abschalten, eigentlich müsste ich meine Beziehung aufgeben, ja, eigentlich müsste ich das und haben es verstanden und dann, es geht wie so eine Achterbahn, immer hoch und runter, hoch und runter.
[1:08:00] Aber Gottes Plan für unser Leben ist nicht Achterbahn. Obwohl das am Anfang vielleicht spannend ist, wenn ihr ständig nur Achterbahn fahrt, was passiert mit euch? Euch wird ganz schön schlecht und immer müsst ihr euch übergeben. Und das ist der Grund, warum es dann manchen Menschen geistlich schlecht geht und sie sich förmlich übergeben müssen, weil sie es nicht mehr aushalten. Weil es immer hoch und runter, hoch und runter, hoch und runter geht.
[1:08:21] Es gibt aber etwas, was uns hilft, diese Erfahrung beständig haben zu können. Und was ist das? Was lässt das Licht ständig leuchten? Was hilft diese Beständigkeit? Nach dem Text. Das Öl kommt woher? Es ist der Halligate, stimmt, aber woher kommt es? Aus zerstoßenen Oliven. Ob ihr Oliven mögt oder nicht, man nimmt Oliven und man zerstört sie. Wisst ihr, ich glaube, ich habe es dem einen oder anderen schon mal gesagt, was Olivenpresse auf Aramäisch heißt? Es heißt Gezemane. Gezemane am Ölberg war der Ort, wo Jesus, die himmlische Olive, wenn ihr so wollt, zerstoßen wurde. Und was kam aus seinem Mund hervor? Nicht mein Wille, sondern dein Wille.
[1:09:20] Das Geheimnis, dass ich dieses christliche Leben nicht nur verstanden habe und ab und zu mal auch, wie im Zufallslotto, mal auch umsetze, sondern dass ich es beständig umsetze, ist, wenn ich jeden Morgen bete, nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe. Das hat Jesus gemacht, oder? Und deswegen war Jesus der Himmel auf Erden, weil dann nämlich Gottes Wille im Himmel und auf Erden geschehen ist. Das beten wir immer, dein Wille geschehe im Himmel und auf Erden. Aber wie soll denn Gottes Wille auf Erden geschehen, wenn die, die Gottes Willen kennen, ihn nicht umsetzen? Wir sollen das Heiligtum sein für den Heiligen Geist, der in uns wirken möchte.
[1:10:02] Das Heiligtum wurde gebaut. Übrigens wisst ihr, von wem es gebaut worden ist? Nicht von Experten, sondern von Menschen, die Gott mit seinem Heiligen Geist ausgerüstet hat. Wenn ihr gut aufgepasst habt, habt ihr festgestellt, wir haben einen Gegenstand ausgespart. Hat euch das aufgefallen? Ich hoffe, heute Abend, wenn wir mehr darüber hören. Aber zum Ende möchte ich nur noch einen Abstimmungsbericht lesen, in 2. Mose Kapitel 40. In 2. Mose Kapitel 40 und dort Vers 34.
[1:10:37] Als das Heiligtum gebaut war, als all die Elemente zusammenkamen, da heißt es hier, da bedeckte die Wolke die Stiftshütte und die Herrlichkeit des Herrn erfüllte die Wohnung und Mose konnte nicht in die Stiftshütte gehen, weil die Wolke darauf ruhte und die Herrlichkeit des Herrn die Wohnung erfüllte. Als das Heiligtum vollendet war, war Gottes Gegenwart so massiv in diesem Heiligtum gegenwärtig, dass nichts Menschliches mehr hineinkam. Jesus Christus war so vom Heiligen Geist erfüllt, dass das, was wir als das Allermenschlichste empfinden würden, die Sünde, weil wir alle gesündigt haben, nie hineinkam, muss immer draußen stehen bleiben.
[1:11:26] Und Gott wünscht sich, dass wenn wir mit ihm leben, diese einfachen Schritte und noch die anderen Schritte, die wir heute nicht angucken konnten aus Zeitgründen, die umsetzen, dass die Herrlichkeit Gottes, sein Heiliger Geist uns so erfüllt, dass die Erde erleuchtet wird und dass nichts Menschliches, nichts Sündhaftes mehr hineinkommt, weil die Herrlichkeit Gottes uns erfüllt. Und dann sind wir auch bereit zu marschieren auf ins himmlische Kanan. Es heißt hier, in Vers 36, so oft sich aber die Wolke von der Wohnung erhob, brachen die Kinder Israels auf während aller ihrer Wanderungen. Wenn sich aber die Wolke nicht erhob, so brachen sie nicht auf bis zu dem Tag, da sie sich erhob. Dann hat Gott das Sagen in meinem Leben. Und Gott entscheidet, und wie Gott sagt, so gehe ich am Ende der Zeit, wird es eine Gruppe von Menschen geben, die folgen dem Lamm nach, wohin es auch geht.
[1:12:25] Wer von uns möchte sagen, Herr Jesus, ich habe festgestellt, in meinem Leben gibt es irgendetwas, gab es mit Essen, Trinken, Schmecken, Fühlen, Riechen, Sehen und so weiter zu tun hat, das ich ändern muss. Und ich möchte durch deine Gnade ein Leben leben, das eine Blaupause ist, den Himmel auf dieser Erde leben, damit andere es als Vorbild nehmen und sagen, das möchte ich auch haben. Ist das unser Wunsch? Dann lasst uns gemeinsam noch beten. Lass uns aufstehen dazu.
[1:13:22] Lieber Vater im Himmel, wir kommen jetzt zu dir im Gebet und das Heiligtum lehrt uns, das ist der Räucheraltar, wo Wohlgeruch aufstieg als Symbol für die Gebete des Einzelnen und der ganzen Gemeinde. Und die Bibel sagt uns in Offenbarung 8, dass wenn wir beten, nicht nur unser Gebet zu dir emporsteigt, sondern dass Jesus Christus als unser hoher Priester sein Gebet, seine Fürsprache mit unserem Gebet verbindet. Wir sind zwar dankbar für Gebetspartner, die wir auf dieser Welt haben mögen, aber am dankbarsten sind wir für den einen Gebetspartner, der ständig für uns betet, nämlich Jesus. Wir wissen, dass Jesus Tag und Nacht immer für uns betet, weil er immer lebt, um für uns Fürsprache einzuhalten. Und durch ihn kommen wir jetzt zu dir und bitten dich, dass du uns die Kraft schenkst, von der Theorie in die Praxis zu gelangen in unserem persönlichen Leben.
[1:14:24] Dass wir damit aufhören, Dinge anzuschauen, die dir widersprechen. Dass wir aufhören, Dinge zu hören, die dir widersprechen. Dass wir aufhören, uns von Dingen beeindrucken zu lassen, die andere uns erzählen, die aber gar nicht stimmen oder nur andere schlecht machen. Wir möchten dich bitten, dass du uns hilfst, dass wir in unserem Essen und Trinken, die dir wohlgefallen ist, in unserer Kleidung, in unseren Beziehungen, in all dem, was unser praktisches Leben ausmacht, dass Menschen deine Herrlichkeit und sehen können, sodass wir selbst als ein Wohlgeruch in dieser Welt und vor dir stehen können. Herr, wir bitten dich von ganzem Herzen, dass du uns zu einem Blueprint machst, so wie Jesus es gezeigt hat. Dass andere Menschen sehen können, wie du uns veränderst. Und wir loben und preisen deinen Namen, dass du uns das Wollen und Vollbringen dazu schenkst. Im Namen Jesu beten wir dies. Amen.
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