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In dieser Andacht aus der Serie „Jedes Wort“ spricht Christopher Kramp über die Erfahrungen des Apostels Johannes auf der Insel Patmos. Er beleuchtet, wie Gott auch in den Plänen von Gottlosen Gutes wirken kann und welche Lektionen wir aus den Verfolgungen biblischer Persönlichkeiten für unser eigenes Leben ziehen können. Die Botschaft ermutigt dazu, auch in schwierigen Zeiten auf Gottes Kraft zu vertrauen.


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Serie: Jedes Wort (Andachtsserie)

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Transkript

[0:00] Johannes hatte ein ganzes Leben für Jesus Christus gegeben und nun am Ende seines Lebens saß er als politischer Gefangener auf der Gefängnisinsel Patmos. Von seiner Erfahrung können wir eine wichtige Lektion lernen für unser eigenes christliches Leben.

[0:24] Gott verhindert nicht die Pläne der Gottlosen und Bösen, sondern er lässt sie zu, damit er dadurch durch seine Vorsehung Gutes wirken kann, so wie Johannes gerade dort auf der Insel Patmos das Buch Offenbarung offenbart bekam. Wir dürfen wissen, dass wenn wir für Gott arbeiten, wenn wir mit ihm gehen, wir Opposition und Widerstand erwarten können. Und doch sind diese Erfahrungen zum Guten für uns.

[0:49] Zu allen Zeiten sind Männer und Frauen Gottes verfolgt worden. Josef ist ins Gefängnis gesteckt worden, weil er treu zu Gott war. Daniel wurde in die Löwengrube geworfen, weil er Gott allein anbeten wollte. Da war zum Beispiel Hiob, der alles verlor und sogar von seinen Freunden schlecht angesehen wurde und trotzdem treu zu Gott stand. Da war Jeremia, der in ein Erdloch geworfen wurde, weil er nicht aufhören wollte, die Botschaften weiterzugeben. David wurde verfolgt wie ein wildes Tier. Stephanos wurde gesteinigt und Paulus wurde ins Gefängnis gesteckt, geschlagen und am Ende sogar getötet. Johannes, wie gesagt, auf die Insel Patmos verbannt und die Liste ließe sich weiterführen.

[1:32] Alle sie sind Zeugnisse für die Kraft Gottes, die uns in solchen Situationen erhält, die uns zeigt, wie schwach wir sind und wie stark er ist. Paulus konnte sagen in Römer 8, Vers 18: "Denn ich bin überzeugt, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden sollen." Dürfen wir auch dann aus jedem Wort leben, das aus dem Mund Gottes hervorgeht.


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