Veröffentlicht am
1.077 Klicks

Manuskript zur Sendung >>> CSH_Manuskript_2015 1st Nr 3

In dieser Lektion der Cannstatt Study Hour mit Christopher Kramp wird der zweite Teil von Sprüche Kapitel 6 und das siebte Kapitel des Buches der Sprüche behandelt. Der Fokus liegt auf der Bedeutung von Gottes Wort im Herzen als Schutz vor Sünde, insbesondere vor sexueller Verführung und geistlicher Hurerei. Es wird beleuchtet, wie sündige Gedanken und Taten die Seele zerstören können und wie Gott trotz menschlichen Versagens einen Weg zur Vergebung und Wiederherstellung anbietet.


Weitere Aufnahmen

Serie: Cannstatt Study Hour 2015 Q1: Das Buch der Sprüche

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour hier auf www.joelmedia.de. Schön, dass ihr eingeschaltet habt und herzlich willkommen auch allen, die auf Amazing Discoveries uns zuschauen. Wir freuen uns, dass wir gemeinsam wieder im Wort Gottes studieren können. Den nächsten Abschnitt aus dem Buch der Sprüche, mit dem wir uns in diesem Vierteljahr beschäftigen. Ein Thema, das sehr, sehr wichtig ist, sehr brisant, sehr intim auch in gewisser Art und Weise. Und ein Thema, bei dem es buchstäblich um Leben und Tod geht. Und so heißt unsere Lektion heute überschrieben: Es geht um Leben und Tod. Und bei so einem Titel, da spürt man schon, dass man es wirklich gut verstehen muss und dass man sich es nicht leisten kann, dort irgendwie oberflächlich zu sein. Wir bereiten uns damit vor auf das Bibelgespräch am 17. Januar. Und wir möchten natürlich Gottes Gegenwart einladen, dass er durch seinen Heiligen Geist uns reden kann und uns zeigen kann, was die Botschaft für ihn heute für dich und für mich ist. Lass uns gemeinsam beten.

[1:25] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir zu dir kommen können. Wir danken dir, dass dein Wort klare und deutliche Worte zu uns spricht. Und auch wenn sie vielleicht schmerzhaft Dinge aufzeigen, die in unserem Leben schieflaufen oder schiefgelaufen sind, so danken wir doch, dass trotz allem Schmerz dort Heilung ist, dass dein Wort die Wunden verbindet und dass dein Wort uns wiederherstellen kann. Wir bitten dich, dass du alles hinwegnimmst aus unserem Herzen, was in irgendeiner Weise uns hindern könnte, dich so zu verstehen, wie du zu uns reden möchtest. Bitte sprich du durch deinen Heiligen Geist zu uns und führe uns zu der Reinheit und zu der Heiligkeit, die du in uns sehen möchtest. Das bitten wir im kostbaren und teuren Namen Jesu. Amen.

[2:16] Sprüche Kapitel 6 und dort ab Vers 20. Wir wollen heute den zweiten Teil des sechsten Sprüchekapitels und dann das siebte Kapitel miteinander betrachten. Dieser neue Abschnitt hier in Sprüche 6, Vers 20, beginnt erneut mit einer fast ähnlichen Einleitung, wie wir sie schon oftmals in den bisherigen Kapiteln gelesen haben. Vers 20 heißt es: „Bewahre, mein Sohn, das Gebot deines Vaters und verwirf nicht die Lehre deiner Mutter.“ Das ist so, wie wir es auch in Kapitel 4 gesehen haben und an vielen anderen Stellen. Immer wieder: „Mein Sohn“ oder „Meine Söhne“. Eine Formulierung, die gerade in diesen ersten Kapiteln ständig wieder vorkommt. Es heißt in Vers 21: „Binde sie beständig auf dein Herz, schlinge sie um deinen Hals.“ Das erinnert uns vielleicht an den Vers in Kapitel 3, Vers 3, wo es hieß: „Gnade und Wahrheit werden dich nicht verlassen. Binde sie um deinen Hals, schreibe sie auf die Tafel deines Herzens.“ Es war offensichtlich ein großes Anliegen von Salomo, die Wahrheit, die Weisheit, von der er spricht, dass sie wirklich in unser Denken, in unser Herz hineinkommt. In Sprüche 4, Vers 21, hatten wir ähnliches gelesen. Sprüche 4, Vers 21, wo es heißt: „Lass sie nie von deinen Augen weichen, bewahre sie im Innersten deines Herzens.“ Und das Thema, das wir heute studieren, hat auch etwas mit unserem Herzen zu tun und mit dem, was im tiefsten Innern unseres Herzens passiert.

[3:47] Die Worte der Bibel dürfen nicht nur einfach auswendig gelernte Regeln sein, die man abfragt. Sie müssen in das tiefste Innere unseres Herzens hineingeschrieben sein. Auch im Neuen Testament finden wir diese Idee immer wieder ausgedrückt. Paulus hat davon gesprochen, zum Beispiel in jenem berühmten 2. Korintherbrief, in Kapitel 3, 2. Korinther Kapitel 3 und dort Vers 3, wo er sagt: „Es ist dir offenbar, dass ihr ein Brief des Christus seid, durch unseren Dienst ausgefertigt, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln des Herzens.“ Der Brief, die Botschaft, das Evangelium der Bibel muss auf dem Herzen geschrieben sein, im Herzen sichtbar werden, sodass der Mensch selbst die Botschaft wird, dass der Mensch selbst der Brief wird. Das ist ziemlich genau die Definition vom Neuen Bund, so wie uns Paulus im Hebräerbrief sagt. Hebräer 8 und dort Vers 10, wo er sagt: „Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel schließen werde nach jenen Tagen, sprich daher: Ich will ihnen meine Gesetze in den Sinn geben und sie in ihre Herzen schreiben. Und ich will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.“ Salomo ermutigt uns also immer wieder in diesen Kapiteln, den Neuen Bund zu suchen, nach dem Neuen Bund uns auszustrecken und diesen Neuen Bund in unserem Leben zu akzeptieren, mit Gott uns zu verbinden, gedanklich, mit unseren Taten, mit unseren Worten, vor allem im tiefsten Inneren unseres Herzens. Nach Gott zu suchen von ganzem Herzen und von ganzer Seele, denn Gott hat verheißen, dass wir ihn finden werden, wenn wir ihn suchen von ganzem Herzen und von ganzer Seele, wenn wir ihn lieben von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und von ganzer Kraft.

[5:47] Und entscheidend hier ist in diesem Vers, dass Salomo sagt: „Binde sie beständig auf dein Herz.“ Wahrscheinlich kennst du dieses Phänomen, ich kenne das aus meinem Leben auch, dass man so oft begeistert ist von dem Wort und so bestimmte Phasen hat, Minuten oder Stunden, wo man richtig sich hineingedacht hat in das Wort und in so einem geistlichen Hoch lebt und dann wieder andere Zeiten hat, wo man fast alles wieder vergessen hat. Gott wünscht sich Beständigkeit in diesem neuen Bund. Nicht nur ab und zu nach einer ergreifenden Predigt oder nach einem tiefen Bibelstudium, sondern beständig soll Gottes Wort uns am Herzen sein, und das ist die große Aufgabe unseres christlichen Lebens: Gottes Verheißung, seine Liebe, sein Gebot immer wieder beständig am Herzen zu tragen.

[6:34] Er sagt im Vers 22: „Wenn du gehst, sollen sie dich geleiten. Wenn du dich niederlegst, sollen sie dich behüten, und wenn du aufstehst, so sollen sie zu dir reden.“ Das erinnert uns natürlich an jenen Ratschlag, den Gott durch Mose dem Volk Israel gegeben hat, in 5. Mose Kapitel 6, als diese berühmte Glaubensbekenntnis der Israeliten formuliert worden ist. Und er in Vers 6 bis 8 sagt, 5. Mose 6, Vers 6 bis 8: „Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du auf dem Herzen tragen. Und du sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt oder auf dem Weg gehst, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst.“ Hier ist interessant, dass hier Mose sagt, naja, wir sollen davon reden, wir sollen darüber nachdenken und darüber sprechen, wenn wir aufstehen und wenn wir uns niederlegen, wenn wir arbeiten und so weiter. Und Salomo fügt hinzu: In Wirklichkeit ist es ja so, dass wenn wir darüber reden, die Worte zu uns reden. Er sagt: „Wenn du aufstehst, sollen sie zu dir reden.“ Wenn wir uns also mit der Bibel beschäftigen, wenn wir am frühen Morgen aufwachen, unser erster Gedanke hin zu Gott ist und wir mit Bibelfersen eingeschlafen sind, dann spricht die Bibel zu uns, selbst dann, wenn wir sie gar nicht aufgeschlagen haben.

[7:53] Vers 8: „Und du sollst sie zum Zeichen auf deiner Hand binden und sie sollen dir zum Erinnerungszeichen über den Augen sein, hier in der Stirn.“ Das alles ist natürlich Botschaft, die wir heute in dieser letzten Zeit als Versiegelungsbotschaft bezeichnen würden. Das Gesetz Gottes im Herzen, durch ständiges Nachdenken darüber und darüber studieren. Dann spricht das Wort zu uns, dann redet Gott durch sein Wort zu uns in jeder Situation, auch dann, wenn wir nicht gerade unsere 10 Minuten oder 20 Minuten oder 30 Minuten Morgenandacht haben.

[8:31] Vers 23: „Denn das Gebot, in Sprüche 6, Vers 23, denn das Gebot ist eine Leuchte und das Gesetz ist ein Licht. Unterweisung und Ermahnung sind ein Weg des Lebens.“ Was für gigantische Verse! Und allen kommt vermutlich sofort Psalm 119, Vers 105 in den Sinn, wo es heißt: „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“ Das Gebot, das Gesetz, das Wort Gottes ist ein Licht für den Alltag. Ein Licht, das wir brauchen für die Art von Anfechtung, die wir jetzt gleich studieren werden. Und sagt nicht Jesus in Johannes 8, Vers 12: „Ich bin das Licht der Welt.“ Sagt er nicht in Johannes 14, Vers 6: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Also das, wovon Salomo hier spricht, das ist letztendlich Christus im Wort. Das ist Christus im Gesetz, das ist Christus in den Geboten, das ist Jesus, sein Charakter. Er, wenn wir über ihn nachdenken, dann wird es Licht in unserem Leben und dann sind wir behütet und bewahrt. Und das kann unseren Lebensweg reinigen.

[9:46] Psalm 119 sagt etwas, das uns dann auch direkt zum heutigen Thema führt. In Psalm 119 und dort Vers 9. Dort wird die Frage gestellt: „Wie wird ein junger Mann seinen Weg unsträflich gehen?“ Und obwohl das heutige Thema für alle Menschen gilt, ist es vielleicht in einer besonderen Art und Weise auch besonders relevant für Männer und für junge Männer. „Wie wird ein junger Mann seinen Weg unsträflich gehen?“ Die Antwort heißt es: „Indem er ihn bewahrt nach deinem Wort.“ Und nur zwei Verse weiter unten heißt es: „Ich bewahre dein Wort in meinem Herzen, damit ich nicht gegen dich sündige.“ Wir sündigen, weil wir das Wort Gottes nicht in unserem Herzen bewahren. Und so ist es unsere erste und wichtigste Aufgabe jeden Tag, sicherzustellen, dass das Wort Gottes unsere Seele ernährt, dass wir verbunden sind mit Jesus Christus, dem Wort, dem Wort des Lebens.

[10:53] Gehen wir zurück zu Sprüche 2, Sprüche 6, Verzeihung, und dort Vers 24. Hier kommt jetzt genau der Grund, warum wir dieses Wort brauchen. In Sprüche 6, Vers 24 heißt es: „Um dich zu bewahren.“ Der Kontext sagt: Du brauchst das Gebot, du brauchst das Gesetz, die Unterweisung und die Ermahnung, weil sie sind ein Licht und eine Leuchte und ein Weg des Lebens. Wozu? Um dich zu bewahren vor der bösen Frau, vor der glatten Zunge der Fremden. Der Salomo greift das nicht zum ersten Mal auf. Und in Sprüche 2 oder in anderen Kapiteln hat er darüber gesprochen. Zum Beispiel in Sprüche 2, Vers 12, wo er gesagt hat: „Um dich zu erretten von dem Weg des Bösen, von dem Menschen, der verkehrt ist, spricht.“ Oder in Vers 16: „Damit du auch errettet wirst von der Verführung, von der fremden Frau.“ Die glatte Worte gibt. Hier in Sprüche 6 mixt er beide zusammen. In Sprüche 2 ging es gegen den Bösen und gegen die fremde Frau. Und hier ist es jetzt die böse Frau sozusagen gemeinsam. Um dich zu bewahren, um dich zu beschützen.

[12:00] Die Bibel gibt uns einen klaren Hinweis, wie wir mit Ehebruch und eheprächtigen Gedanken umgehen können und vor ihnen bewahrt werden können. In Vers 25 heißt es: „Begehre nicht in deinem Herzen nach ihrer Schönheit und lass dich nicht fangen von ihren Blicken.“ Zu oft haben wir gedacht, wahrscheinlich, dass solange ich Dinge nicht tatsächlich tue, bin ich ja frei zu denken, was ich möchte. Und so viele Menschen glauben, dass Sünde erst die sichtbare Tat ist. Aber Jesus kam auf diese Welt, um genau diesen Irrtum aufzuklären. Matthäus 5, Vers 28, was nichts weiter ist, als eine neutestamentliche Auslegung genau dieses Gedankens in Sprüchen. Matthäus 5, Vers 28, wir können auch Vers 27 lesen. Dort sagt er: „Ihr habt gehört, dass du den Alten gesagt hast: Du sollst nicht Ehe brechen. Ich aber sage euch: Ich, die Weisheit, von der Salomo in den Sprüchen spricht, sage euch: Wer eine Frau ansieht, um sie zu begehren, der hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.“ Es ist möglich, seiner Frau ein Leben lang physisch treu zu sein und trotzdem ein Ehebrecher zu sein. Denn die Ebene der Sünde fängt viel früher an, auf der Ebene des Herzens. Da muss das Wort sein, um uns bereits dort zu bewahren.

[13:36] Die Bibel spricht davon, wie wir mit unseren eigenen Gedanken uns zur Sünde verführen können. In Jakobus 1 und dort ab Vers 14 heißt es: „Sondern jeder Einzelne wird versucht, wenn er von seiner eigenen Begierde gereizt und gelockt wird.“ Und Begierde ist etwas, das findet im Herzen statt. „Danach, wenn die Begierde empfangen wird, gebiert sie die Sünde. Und die Sünde, aber wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod.“ All die anderen schlimmen Worte und Dinge, die wir tun, kommen ja letztendlich aus dem Herzen, aus dem Denken, aus der Quelle unseres Lebens.

[14:17] Die Bibel gibt uns Beispiele, tatsächlich geschehene Geschichten, die genau diesen Gedanken illustrieren. Zum Beispiel die berühmte Geschichte von David, der an dieser Stelle gefallen ist. In 2. Samuel 11 und dort ab Vers 2 sehen wir, wie eines zum nächsten führte. Und es begann mit Gedanken. In 2. Samuel 11, Vers 2: „Und es geschah, als David zur Abendzeit von seinem Lager aufstand und auf dem Dach des königlichen Hauses umherwandelte.“ Übrigens, der Kontext macht deutlich, er hätte eigentlich auf dem Schlachtfeld sein sollen, er hätte bei seiner Armee sein sollen. Er blieb zurück, er blieb faul, sozusagen, zu Hause. Die Pflicht zu tun, die Gott uns gibt, kann uns vor vielen Versuchungen bewahren. Und hier heißt es: „Er stand zur Abendzeit von seinem Lager auf und auf dem königlichen Dach ging er umher, da sah er vom Dach aus eine Frau sich baden. Die Frau war von sehr schönem Aussehen.“ Was wäre passiert, wenn David zu diesem Abend ebenfalls über das Wort Gottes nachgedacht hätte, gerade als er auf dem Bett lag? Und das Wort Gottes zu dem Zeitpunkt gerade in seinem Herzen gewesen wäre. Es hätte eine rote Flagge gehisst, hätte ihn gewarnt. Aber stattdessen schaut er und schaut er und im Herzen plant er das, was später, als die Gelegenheit sich dann bietet, er umsetzt. Und ihr kennt die Geschichte, Vers 3, 4 und 5 machen das ganz deutlich, wie er zum Ehebrecher geworden ist.

[16:04] Gehen wir zurück zu Sprüche 6 und schauen dort, was in Vers 26 steht. Sprüche 6, Vers 26. Das ist ein interessanter Gedanke, der hier steht, dass Sünde einen arm macht. Und das betrifft natürlich nicht nur den Ehebruch, aber auch ganz besonders. Es ist interessant in diesem Zusammenhang einmal zu beobachten, was in Lukas 15 steht. Lukas 15 ist vielleicht das klassische Beispiel, um zu zeigen, wie jemand, der hinausgeht, um das Leben zu genießen, die Welt so richtig mal in vollen Zügen auszukosten, wie der alles verliert. In Lukas 15, Vers 11 heißt es... Es führte ihn buchstäblich an den Bettelstab. Vers 14... Aber interessant in dieser Geschichte ist, dass die Bibel sehr spezifisch ist, womit genau er sein Geld vergeudet hat. Sicherlich waren das verschiedene Dinge, aber eine Sache wird explizit erwähnt in Vers 30, weiter unten im Kapitel. In Vers 30, Lukas 15 heißt es: „Nun aber, da dieser dein Sohn gekommen ist, der dein Gut mit Huren vergeudet hat, hast du für ihn das gemästete Kalb geschlachtet.“ Es war insbesondere die Übertretung des siebten Gebotes, die ihn all sein Geld gekostet hat. Aber es gefährdet noch mehr als unser Geld.

[18:31] Sprüche 6, Vers 26 sagt: Es gefährdet die kostbare Seele. Es geht auf Leben und Tod. Sündige Gedanken, sündige Worte, sündige Taten gefährden unsere Seele, unser tiefstes Sein. Und manchmal denken wir, wir können mit der Sache spielen, wir können bis zu einem bestimmten Punkt gehen, vielleicht nur schauen, nur denken. Aber die Wahrheit ist, man kann mit der Sünde nicht spielen.

[19:04] Vers 27 macht das sehr deutlich. „Kann jemand Feuer in seinem Gewand tragen, ohne dass seine Kleider in Brand geraten? Oder kann einer auf glühenden Kohlen schreiten, ohne sich die Füße zu verbrennen?“ Wahrscheinlich wissen wir alle aus eigener Erfahrung, dass man mit der Sünde nicht spielen kann. Ganz gar nicht mit Sünde, die unsere eigenen Leidenschaften aufreizt und entfacht. Denn wer das tut, der erlebt zu schnell, dass er plötzlich Sklave seiner selbst ist und förmlich selbst verbrennt.

[19:43] Hiob wusste um diesen Zusammenhang, als er sagte in Hiob 31 und dort Vers 9-12: „Hat sich mein Herz zu einer Frau hinreißen lassen, oder habe ich an der Tür meines Nächsten gelauert? So soll meine Frau für einen anderen malen, und andere mögen sich über sie beugen, denn das wäre eine Schandtat und ein strafwürdiges Vergehen. Ja, ein Feuer wär's, das bis zum Abgrund fräße und all mein Ertrag verzehren würde mit Stumpf und Stil.“ Hiob wusste, er wusste, welche verzehrende Kraft diese Sünde hat.

[20:26] Und auch Jakobus sagt uns, dass es manchmal kleine Dinge sind, scheinbar nebensächliche Dinge, die viel Schaden anrichten. Wir haben das ja im letzten Quartal ausführlich studiert, in Jakobus 3 und dort Vers 5. Hier geht es zwar nicht direkt um die Übertretung des siebten Gebotes, aber der Gedanke ist letztendlich derselbe. Jakobus 3, Vers 5: „So ist doch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich doch großer Dinge. Siehe, ein kleines Feuer, welch großen Wald zündet es an.“ Mit Worten kann man so viel Schaden anrichten. Mit falschen Gedanken, mit falschen Worten kann man so viel Schaden anrichten, auch auf dem Gebiet des siebten Gebotes. So viel Schaden durch etwas, was wir vielleicht als Kavaliersdelikt oder als Kleinigkeit oder als schlechte Gewohnheit abklassifizieren und nicht als große Sünde.

[21:24] Sprüche 6, Vers 29: „So ergeht es dem, der zur Ehefrau seines Nächsten eingeht. Keiner wird ungestraft bleiben, der sie anrührt.“ Gott zeigt durch sein Wort klar und deutlich, auch wenn wir uns manchmal einreden, dass wir bestimmte Dinge schon tun können und dass es schon in Ordnung ist. Gott zeigt das wahre Wesen der Sünde. Und Gott macht deutlich, da wird niemand sein, der ungestraft bleibt.

[21:55] Und dann in den nächsten Versen sagt Salomo etwas, was wirklich interessant ist und das wir uns zu Herzen nehmen sollten. Er sagt in Vers 30 und 31: „Man verachtet den Dieb nicht, wenn er stiehlt, um sein Leben zu fristen, weil er Hunger hat. Wird er ertappt, so muss er siebenfach bezahlen und alles hergeben, was er im Hause hat.“ Und dann Vers 32: „Wer aber mit einer Frau Ehebruch begeht.“ Das heißt, er sagt, es gibt Verbrechen, die sind sozusagen menschlich sogar noch nachvollziehbar. Wenn jemand Hunger hat, wenn jemand arm ist, ein Bettler ist und er dann klaut, ja, dann ist es ein Verbrechen. Salomo beschönigt es nicht und er macht ganz deutlich, er muss bestraft werden. Er muss sogar siebenfach bezahlen, gemäß den Gesetzen, die auch Mose gegeben hat. Der zweite Mose, Vers 22, Vers 1, da spricht es von verschiedenen Wiedergutmachungsregeln, die eingehalten werden mussten. Wir mussten wissen von Zacharias, als er erkannt hat, dass er als Zöllner Geld zu Unrecht eingenommen hat, sagt er: „Ich will es vierfach wieder zurückerstatten.“ Ja, auch diese Sünde ist schlimm, sie ist Sünde, sie führt zum Tod, ja. Aber Salomo sagt, zumindest kann man das ja menschlich in Anführungsstrichen nachvollziehen. Er wird nicht verachtet.

[23:15] Menschen, die im Gefängnis gewesen sind, sagen, dass es unter denjenigen, die im Gefängnis gewesen sind, eine klare Hackordnung gibt, basierend darauf, welches Verbrechen sie begangen haben. Da gibt es Verbrechen, die sind ehrwürdig und Verbrechen, die sind so abscheulich, dass selbst andere Verbrecher, die im Gefängnis sind, diese Verbrecher, die diese Dinge begangen haben, verabscheuen. Selbst Kriminelle machen einen Unterschied, ob man Steuer hinterzogen hat oder ob man ein Kind vergewaltigt hat. Salomo sagt: „Man verachtet den Dieb nicht.“ Ja, es ist eine Sünde, sie muss bestraft werden, sie muss wieder gut gemacht werden. Aber wer mit einer Frau Ehebruch begeht, ist ein herzloser Mensch. Und das ist wirklich eine interessante Sache. Nicht nur, dass sein Herz verdorben ist, er ist in Wirklichkeit ein herzloser Mensch. Und wenn er ein herzloser Mensch ist, wie kann das Wort Gottes überhaupt ihn verändern, wenn es da gar kein Herz gibt, wo das Wort Gottes in ihm wohnen kann? Ein herzloser Mensch errichtet seine eigene Seele zugrunde, wenn er so etwas tut.

[24:33] In Hosea, das im Sendemanuskript falsch ist, nicht Hebräer, sondern Hosea, Kapitel 4, steht eine ganz ähnliche Sache. Hosea 4, Vers 11, dort steht es: „Hurerei, Wein und Most rauben den Verstand.“ Und wörtlich steht hier eigentlich: „rauben das Herz.“ Hurerei und Wein rauben das Herz, sodass jemand, der das tut, und oftmals sind diese Dinge ja in der Bibel auch miteinander verbunden, dass Alkoholtrinken dann solche Dinge noch begünstigt, weil der Verstand irgendwann ausgeschaltet ist, und zwar buchstäblich. Sie rauben das Herz, sie rauben das Denken. Und vielleicht ist es gar nicht so abwegig darüber nachzudenken, dass Sünde tatsächlich unser Frontalhirn beschädigt. Und da gibt es ja viele Studien dazu, wie Dinge, von denen Gott gesagt hat, dass wir sie nicht tun sollten, direkt unser Gehirn angreifen und schädigen. Wie Alkohol unser Gehirn schädigt. Und es sieht so aus, dass die Bibel uns auch deutlich macht, dass auch Hurerei unser Gehirn schädigt, auf eine Art und Weise, die ich vielleicht physiologisch nicht genau erklären kann. Wir wissen aus der Unterhaltungsindustrie, dass dort Dinge eingesetzt werden, unter anderem ganz besonders oft mit Sexappeal, um an unserem Gehirn vorbeizukommen, um unser Unterbewusstsein zu erreichen.

[26:14] Hurerei, Wein und Most rauben den Verstand. Und das Ganze wird geradezu erstaunlich, wenn man dann noch bedenkt, dass Hurerei auch noch in der Bibel einen typologischen, einen geistlichen Aspekt hat. Dass es eben nicht nur, obwohl natürlich auch um die buchstäbliche Hurerei geht, sondern auch um die geistliche Hurerei, von der in Offenbarung 17 berichtet wird. Und lass uns das immer so ein bisschen mit im Hinterkopf behalten, dass all das, was wir in den Sprüchen lesen, auch geistlich anwendbar ist als Prinzip. Auf dieses Prinzip der geistlichen Hurerei, wo Kirchen anfangen, sich mit dem Staat zu verbinden und falsche Lehren anzunehmen und eine falsche Einheit zu propagieren. In Offenbarung 17 haben wir dort die Hure Babylon, das System der römisch-katholischen Kirche, wie uns das Studium der Danielschen Offenbarungsbücher deutlich zeigt. Oder lesen wir in Offenbarung 17, Vers 1 und 2: „Und einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, kam und redete mit mir und sprach zu mir: Komm, ich will dir das Gericht über die große Hure zeigen, die in den vielen Wassern sitzt, mit der die Könige der Erde Unzucht getrieben haben und von deren Wein der Unzucht die, welche die Erde bewohnen, trunken geworden sind.“

[27:31] Babylon nimmt das Herz weg, den Verstand, die Weisheit. Wer dem folgt, wird zu einem herzlosen Menschen, sowohl in der buchstäblichen Interpretation, in der buchstäblichen Anwendung von Hurerei, als auch in diesem irregeleiteten Versuch, die Welt und Gottes Religion miteinander verbinden zu können, indem man einen großen Einheitsbrei, genannt Ökumene, anrührt.

[28:09] Ein Angriff auf das Herz. In Sprüche 6 haben wir gelesen, wie Salomo deutlich macht, dass es uns selbst schadet, unsere eigene Seele zugrunde richtet. Vers 33: „Schläge und Schmach werden ihn treffen und seine Schande ist nicht auszutilgen, es verwundet uns selbst.“ Paulus spricht auch darüber. Nicht im Sendemanuskript, aber wir können es kurz aufschlagen. In 1. Korinther und dort Kapitel 6. Paulus sagt, ab Vers 15: „Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder des Christus sind? Soll ich nun die Glieder des Christus nehmen und Hurenglieder daraus machen? Das sei ferne. Oder wisst ihr nicht, dass wer einer Hure anhängt, ein Leib mit ihr ist? Denn es werden, heißt es, die zwei ein Fleisch sein. Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm, ein Denken, ein Herz.“ Vers 18: „Flieht die Unzucht. Jede Sünde, die ein Mensch sonst begeht, ist außerhalb des Leibes. Wer bei Unzucht verübt, sündigt an seinem eigenen Leib.“ Vers 19: „Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist, den ihr von Gott empfangen habt und dass ihr nicht euch selbst gehört, denn ihr seid teuer erkauft. Darum verherrlicht Gott in eurem Leib und in eurem Geist, die Gott gehören.“

[29:36] Vielleicht kann es sein, dass durch Sünde unser Tempel verwüstet ist, so wie der buchstäbliche Tempel durch die fortgesetzte geistliche Hurerei damals im Alten Testament verwüstet worden ist, letztendlich durch die Babylonier, und nur noch Ruinen da waren. Vielleicht ist auch unser Körper verwüstet, unsere Gedanken ruiniert, gebrochen durch Hurerei.

[30:04] Die gute Nachricht des Alten Testaments ist, als Menschen wie Daniel gebetet haben, gesagt haben: „Herr, es ist das über uns gekommen, was du gesagt hast. Uns treibt es die Schamesröte ins Gesicht, wenn wir darüber nachdenken, was wir getan haben. Bitte lass dein Angesicht wieder leuchten über dein verwüstetes Heiligtum.“ Da hat Gott eine Botschaft nach der anderen gesandt, immer wieder für das Volk gewirkt, bis der Tempel wieder aufgebaut war, bis die Mauer wieder stand. Lieber Freund, liebe Freundin, vielleicht ist dein Tempel verwüstet. Vielleicht durch fortgesetzte Sünde sind deine Gedanken ruiniert, geschlagen, verwundet. Du kannst dir nicht vorstellen, dass jemals irgendwie das wieder gut werden könnte. Aber lass dir versichern, Jesus ist gekommen, um Befreiung zu verkündigen, denen, die gefangen sind, um die Wunden zu verheilen und die Mauern wieder aufzubauen, den Tempel wiederherzustellen und wieder neu einzuweihen. Dein Körper, dein Geist, dein Herz kann wieder ein neuer Tempel sein. Und du und ich, wir müssen uns diese Frage stellen: Gibt es etwas in meinem Herzen, was wieder aufgebaut werden muss?

[31:14] Preis den Herrn, dass wir zu ihm kommen können und dass er uns gerne vergibt und diesen Tempel wieder aufbauen möchte. Diese Verwundung am eigenen Leib sozusagen, die hat der David selbst erlebt, als er in Psalmen 51 sagt, Vers 10: „Lass mich Freude und Wonne hören, damit die Gebeine frohlocken, die du zerschlagen hast.“ Seine Sünde hat ihm zugesetzt.

[31:55] In Sprüche 32, Vers 1 und 2 sagt er: „Wohl dem, dessen Übertretung vergeben, dessen Sünde zugedeckt ist. Wohl dem Menschen, dem der Herr keine Schuld rechnet und in dessen Geist keine Falschheit ist.“ Dass ich es verschwieg. Das heißt, als ich an der Sünde festhielt, als ich nicht zu Gott gekommen bin, da verfielen meine Gebeine durch mein Gestöhne den ganzen Tag, denn deine Hand lag schwer auf mir Tag und Nacht, sodass mein Saft vertrocknete, wie es im Sommer dämmert. Ich glaube, jeder Einzelne von uns weiß, wie es sich anfühlt, in Sünde zu leben und damit nicht zu Gott zu kommen. Es macht einen buchstäblich fertig. Und insbesondere Sünde gegen das siebte Gebot.

[32:46] Sprüche 6, Vers 34 und 35: „Denn die Eifersucht versetzt einen Mann in glühenden Zorn, und am Tag der Rache wird er nicht schonen. Er wird nicht bereit sein, ein Lösegeld anzunehmen und lässt sich auch durch das größte Geschenk nicht besänftigen.“ Es gibt manche Dinge, die kann man durch Geld wiedergutmachen, aber manche Dinge eben nicht. Wenn man dem Nachbarn ein Schaf klaut, dann kann man ihm Geld dafür geben. Man kann ihm mehr geben, als das Schaf wert war, und dann ist die Sache bereinigt und vergeben und vergessen. Wenn man aber ihn mit dessen Frau betrügt, dann kann man sein ganzes Konto ausleeren. Das Problem ist dadurch nicht gelöst. Bestimmte Dinge kann man mit Geld nicht wiedergutmachen.

[33:35] Wegen der Eifersucht. Und ist es nicht interessant, dass die Bibel uns sagt, dass Gott der Eifersüchtige ist? Zweite Mose 34 und dort Vers 14. Das heißt es: „Denn du sollst keinen anderen Gott anbeten, denn der Herr, dessen Name der Eifersüchtige ist, ist ein eifersüchtiger Gott.“ Und das ist der Grund, warum man nicht einfach bezahlen kann für seine Sünde. Allein diese beiden Verse reichen aus, um die Ablasspraxis ad absurdum zu führen. Wenn jemand eifersüchtig ist, kann man nicht einfach Geld bezahlen. Und wenn wir Gott betrügen, nicht nur in der Übertretung des siebten Gebotes, sondern all den Dingen, die wir gegen Gott tun, dann ist er eifersüchtig und nimmt nicht einfach einen Geldbetrag von uns an und sagt, dann ist alles in Ordnung. Denn eine Beziehung ist kaputt gegangen.

[34:40] In Hohelied Kapitel 8 und dort Vers 6, da sagt dasselbe Salomo in diesem berühmten Lied: Hohelied 8, Vers 6: „Setze mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel an deinen Arm, denn die Liebe ist stark wie der Tod und der Eifer unbezwinglich wie das Totenreich.“ Der Liebeseifer ist unbezwingbar. Man kann ihn nicht einfach mit Geld überpowern. Seine Glut ist Feuerglut, eine Flamme des Herrn.

[35:09] Sprüche 27, Vers 4: „Grausam ist der Zorn und übermütig der Grimm, aber wer kann vor der Eifersucht bestehen?“ Wer kann bestehen?

[35:33] Das ist die Frage, die in der Offenbarung gestellt wird: Wer kann bestehen? Wer kann den Tag Gottes ertragen, wenn er wiederkommt? Die Antwort ist gegeben: Alle diejenigen, die versiegelt sind, seine Knechte an ihren Stirnen, die das Gesetz Gottes in ihrem Herzen gehabt haben und sich haben es dort reinschreiben lassen.

[35:53] Salomo gibt jetzt im nächsten Kapitel, wir fassen das nur zusammen, ein Beispiel von dem, was er vorher gesagt hat. Nachdem er noch einmal erneut sagt: „Mein Sohn, bewahre meine Worte und birg meine Gebote bei dir. Bewahre meine Gebote, so wirst du leben, und bewahre meine Lehre wie deinen Augapfel. Binde sie um deine Finger, schreibe sie auf die Tafel deines Herzens.“ Immer wieder wiederholt er dieselben Dinge, weil in der Wiederholung das Geheimnis liegt, dass wir ständig darüber nachdenken, das uns versiegelt. „Sage zur Einsicht: Du bist meine Vertraute, sprich zur Weisheit: Du bist meine Schwester.“ Übrigens, diese Idee, dass die Lehre, die wahre Lehre, wie ein Augapfel behütet werden muss von uns, hat seine interessante Besprechung oder Entsprechung in der Tatsache, dass Gott über uns ähnlich spricht. Schaut mal, 5. Mose 32 und dort Vers 10. Dort heißt es: „Er, Gott, hat ihn, Israel, in der Wüste gefunden, in der Öde, im Geheul der Wildnis, er umgab ihn, er gab auch Acht auf ihn, er behütete ihn wie seinen Augapfel.“ Zacharias, Kapitel 2, Vers 8, sagt ganz ähnliche Worte, und das sind nur zwei Beispiele, wir könnten mehr geben. Zacharias 2, Vers 8, zumindestens eins noch. Und er sprach zu ihm: „Laufe und sage jenem...“ Entschuldigung, hier Vers 12 ist es. „Denn so spricht der Herr, der Herrscher an, nachdem die Herrlichkeit erschienen ist.“ Vers 12 ist es: „Hat er mich zu den Heidenvölkern gesandt, die euch geplündert haben, denn wer euch antastet, der tastet seinen Augapfel an.“

[37:35] Mit derselben Art und Weise, mit der Gott auf uns schaut und so wertvoll uns ansieht, so sollen wir die Lehre von Gott ansehen. Mit der gleichen Bereitschaft, mit der Gott bereit ist, uns zu verteidigen, für uns da zu sein, und sich immer um uns kümmert, Tag und Nacht seine Augen auf uns gerichtet hat, so sollen wir auf die Lehre von Gott unsere Augen gerichtet haben, uns immer darüber kümmern, sie verteidigen. So wie Gott sagt: Im ganzen Universum ist es das Wichtigste für mich, meinen Sohn, meine Tochter dort auf der Erde zu bewahren. Sollte es für uns bedeuten, dass es für uns das Wichtigste ist in unserem Leben, diese Worte in unserem Herzen zu bewahren. Denkt darüber nach, dass so wie Gott dich als seinen Augapfel ansieht, du seine Worte als deinen Augapfel ansehen solltest.

[38:24] Vers 5: Wieder der gleiche Gedanke: „Damit du bewahrt bleibst vor der Verführung, vor der Fremden, die glatte Worte gibt, sowohl vor der tatsächlichen Sünde des Ehebruchs in all seinen Formen, gedanklich oder auch physisch, als auch vor dem geistlichen Ehebruch, vor der Verführung der Endzeit, wenn die ganze Welt dem Tier hinterherlaufen wird und dem Bild des Tieres, das Mahlzeiten des Tieres annehmen wird, dann kannst du davor bewahrt werden, dann kannst du davor bewahrt werden, wenn du die Lehre wie einen Augapfel behütest.“

[38:59] Und dann gibt Salomo ein Beispiel von einem jungen Mann, den er beobachtet hat. „Denn als ich am Fenster meines Hauses durch das Gitter schaute und die Unverständigen beobachtete, bemerkte ich unter den Söhnen einen jungen Mann ohne Einsicht, der strich auf der Gasse herum, nicht weit von ihrem Winkel. Er war in der Nähe, er ging freiwillig dem Teufel entgegen. In der Dämmerung, am Chaos des Tages, beim Einbruch der Nacht, als es dunkelte.“

[39:26] Liebe Freunde, liebe Freundinnen, wir können es nicht vermeiden, mit dem Satan Kontakt zu haben, aber lasst den Satan zu dir kommen, so wie Jesus in der Wüste den Satan zu sich kommen ließ. Geh nicht zum Satan wie Eva. Wenn schon Satan uns verführen muss, dann soll er zu uns kommen. Lasst uns nicht zum Satan gehen, weil dann verlieren wir den Schutz Jesu. Zu oft nähern wir uns der Sünde so nahe an, dass wir von ihrem Kraftfeld mitgerissen werden, statt dort zu bleiben, wo Jesus ist. Das ist nämlich auch schon so gegangen. Wir denken: Nein, nein, ich werde das auf jeden Fall nicht tun. Ich will nur ein bisschen mal an den Rand gucken. Und ehe wir uns versehen, liegen wir unten im Dreck.

[40:15] „Siehe, da lief ihm eine Frau entgegen in Hurenkleidung mit arglistigem Herzen. Sie ist unbändig und zügellos, ihre Füße können nicht zu Hause bleiben. Bald ist sie auf der Straße, bald auf den Plätzen, an allen Ecken lauert sie, so wie das Satan umhergeht auf der ganzen Erde. Und wie ein brüllender Löwe, um zu sehen, wen er verschlingen kann, da ergriff sie ihn und küsste ihn mit unverschämter Miene, sprach sie zu ihm: Achtung, Vers 14: Ich war Friedensopfer schuldig. Heute habe ich meine Gelübde bezahlt.“ Friedensopfer bedeuten, ich habe Frieden mit Gott. Diese Frau sagt: Ich bin im Reinen mit Gott. Ich bin gläubig. Lass uns ihr Buch begehen.

[40:53] Das bekommt eine spezielle Brisanz, wenn wir eben das auch von einem geistlichen Aspekt betrachten, von dem typologischen Aspekt auf die Endzeit. Wenn eine Hure danach lauert, die Unverständigen alle einzusammeln in ihre Konföderation gegen Gott und sagt: Ich habe Frieden mit Gott. Lass uns doch gemeinsame Sache machen. Und dann beschreibt sie ganz sinnlich, was diesen jungen Mann erwarten würde. „Ich habe mein Lager, Vers 60, mein Lager mit Teppichen bedeckt, mit bunten Decken aus Garn, aus ägyptischem Garn. Ich habe mein Bett besprengt mit Myrrhe, mit Aloe und Zimt. Komm, wir wollen unsere Liebe berauschen bis zum Morgen, unseren liebkosen jungen Freund, denn der Mann ist nicht zu Hause, ist auf einem weiten Reisegang, Schritt für Schritt.“ Bricht sie jeglichen Widerstand noch im Herzen dieses jungen Mannes. So wie Eva sah, dass die Frucht gut aussah und bestimmt lecker war und bestimmt weise machen würde, so werden hier die Sinne angesprochen.

[41:58] Liebe Freunde, es kommt eine Zeit, da sagt uns die Bibel, da können wir auf unsere Sinne uns nicht mehr verlassen. So sagt es uns die Inspiration. Alle möglichen Einwände werden wegerklärt, bis er nachgibt. „Durch ihr eifriges Zureden verleitet sie ihn und riss ihn fort mit ihren glatten Worten.“ Sie kann ihn nicht zwingen, aber es heißt hier, Vers 22: „So dass er ihr plötzlich nachlief.“ Wahrscheinlich hat er eine Zeit lang überlegt, hat wie ein Kaninchen vor der Schlange gestarrt, aber dann, weil er sich in ihre Nähe begeben hat, fällt er.

[42:36] Das ist unser Problem. Wir fallen, weil wir uns in die Nähe des Satans begeben. Durch die Dinge, die wir anschauen, durch die Dinge, die wir reden, durch die Dinge, mit denen wir uns beschäftigen gedanklich. Wir begeben uns in die Nähe des Satans und dann fallen wir, obwohl wir es gar nicht vorhatten. Plötzlich, wie ein Ochse zur Schlachtbank geht, wie ein Gefesselter zur Bestrafung der Tore in der Bibel sagt, dass wer die Sünde tut, ist ein Sklave der Sünde. Bis ihm der Pfeil die Leber spaltet, wie ein Vogel hastig ins Netz hineinfliegt und nicht weiß, dass es ihn sein Leben kostet.

[43:11] Vers 24: „So höret nun auf mich, ihr Söhne, hört nun auf mich, ihr Söhne, und achtet auf die Worte meines Mundes. Dein Herz neige sich nicht ihren Wegen zu.“ Denn das war das Problem. Zu oft fangen wir an, überhaupt dagegen anzukämpfen, wenn wir schon auf dem halben Weg zu ihrem Haus sind. „Schon dein Herz neige sich nicht ihren Wegen zu.“ Denk nicht einmal darüber nach, wie es wäre, auf diesem Weg dorthin zu gehen. „Und verirre dich nicht auf ihre Pfade, denn viele hat sie verwundet und zu Fall gebracht. Und gewaltig ist die Zahl derer, die sie getötet hat. Ihr Haus ist der Eingang zum Totenreich, der hinabführt zu den Kammern des Todes.“

[43:49] Ähnliches hatte Salomo schon in Kapitel 2 angedeutet, wenn er gesagt hat, im Vers 16 bis 19: „Damit du auch errettet wirst von der Verführerin, von der fremden Frau, die glatte Worte gibt, die den Vertrauten ihrer Jugend verlässt und die den Bund ihres Gottes vergisst.“ Bleibt da auch gedanklich immer mit, auch im typologischen Aspekt. Die fremde Frau, die Hure Babylon, die glatte Worte gibt, die verführt, aber die den Bund ihres Gottes verlassen hat. Denn der Bund besteht im Gesetz, im Herzen. Das Gesetz geändert, das Gesetz weggtan.

[44:26] Vers 18: „Denn ihr Haus führt hinab zum Tod und ihre Bahn zu den Erschlafften. Alle, die hierzu eingehen, kehren nicht wieder zurück. Sie erreichen die Pfade des Lebens nicht mehr.“ Es geht buchstäblich um Leben und Tod.

[44:41] Lieber Freund, liebe Freundin, wir alle müssen eine Entscheidung fällen. Wir müssen die Entscheidung fällen, Gott treu zu sein in unserem Herzen. Wir können es uns nicht länger leisten, einfach nur von Tatgehorsam zu sprechen und voneinander zu erwarten, dass wir nie was Böses tun und trotzdem unser Herz ungereinigt bleibt. Dann werden wir fallen und fallen und fallen und fallen bis zu dem Punkt, dass wir aufgrund unserer eigenen Erfahrung glauben, dass man immer fallen muss und dann die Sünde gedanklich verewigen. Statt das Problem an der Wurzel zu packen, statt zu Gott zu kommen mit der Quelle des Lebens und zu sagen: Herr, meine Quelle ist verschmutzt. Alles, was daraus kommt, jeder Gedanke, ist böse und nur böse. Bitte reinige meine Quelle. Reinige mein Herz. Heute aufs Neue. Schenk mir deinen Heiligen Geist, der alleine mein Herz unter Kontrolle halten kann.

[45:47] Salomo hat all das geschrieben und seine Hinweise sind vom Heiligen Geist inspiriert und sie sind so deutlich, dass jeder, der es liest, sagen muss: Ja, natürlich, das macht großen Sinn. Aber wisst ihr, was das Allerschlimmste ist? Salomo selbst hat sich nicht daran gehalten. Es ist einfach, diese Dinge zu hören. Es ist einfach, sie zu predigen. Es ist einfach, sie zu lesen und zu sagen: Ja, ja, ja, genau. Das Problem ist, Salomo selbst. Es sind Frauen hinterhergelaufen, einer nach der anderen, bis er innerlich völlig verwüstet war. Er selbst hat die bittere Erfahrung gemacht. Sein Wissen, sein theoretisches Wissen um diese ganzen Einsichten hat ihm nicht automatisch geholfen. Denn als er konfrontiert war mit der fremden Frau, hat er sich für sie entschieden. Sprüche 7, Vers 26. Vers 26.

[47:01] Salomo hat selbst diese bittere Erfahrung gemacht. Er hatte tausend Frauen. Und das Resultat war niederschmetternd. Salomo ist zurückgekehrt, nach vielen Jahrzehnten, und das Buch Prediger zeugt von der tiefen inneren Scham und von der Reue, von den vielen hässlichen Wunden und Narben, die es gekostet hat. Aber egal, ob wir gefallen sind wie Salomo oder David, wir dürfen wissen, es gibt einen Weg zurück.

[47:49] Als David so tief in der Sünde saß, dass er fast davon überwältigt worden war, da brauchte es eine holzhammermäßige Methode Gottes, denn Nathan musste ihm sagen, er ist liebevoll und dann sehr deutlich: „Du bist der Mann.“ Und wenn du und ich, wenn wir heute in unserem Herzen etwas entdecken, wir sagen: Das stimmt, das gilt mir. Das bin ich. Ich bin gerade schon längst auf dem Weg zur fremden Frau. Ich bin schon längst da gewesen. Dann können wir genau dasselbe beten, was David gebetet hat: „Oh Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte. Tilge meine Übertretung nach deiner großen Barmherzigkeit. Wasche mich völlig rein von meiner Schuld und reinige mich von meiner Sünde. An dir allein habe ich gesündigt und getan, was böse ist in deinen Augen, damit du recht behältst, wenn du redest, und rein dastehst, wenn du richtest.“ Vers 8: „Siehe, du verlangst nach Wahrheit im Innersten, so lass mich in verborgener Weisheit erkennen.“ Das, was Salomo sagt: „Entsündige mich mit Ysop, so werde ich rein. Wasche mich, so werde ich weißer als Schnee.“ Jesaja sagt: „Kommt her, so werde ich weißer als Schnee.“ Vers 11: „Verbirg dein Angesicht von meinen Sünden und tilge alle meine Missetaten.“ Vers 12: „Erschaffe mir, oh Gott, ein reines Herz, fang neu mit mir an. Du hast Himmel und Erde aus dem Nichts gemacht, allein durch dein Wort. Herr, dein Wort kann mir ein reines Herz geben. Und gib mir von neuem einen festen Geist in meinem Innern. Verwirf mich nicht von deinem Angesicht und nimm deinen Heiligen Geist nicht von mir. Verwirr die Freude an deinem Heil und stärke mich mit einem willigen Geist. Und dann werde ich die Abtrünnigen deiner Wege lehren, dass sich die Sünder von dir bekehren. Errette mich von Blutschuld, oh Gott, du Gott meines Heils, so wird meine Zunge deine Gerechtigkeit jubelnd rühmen.“ Vers 19: „Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein zerbrochener Geist. Ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz bist du, oh Gott, nicht verachten, Herr.“

[50:00] Kannst du heute mit mir sagen, liebe Freund, liebe Freundin: Herr, mein Herz ist zerbrochen. Mein Herz ist zerschlagen. Es ist eine Ruine. Der Tempel ist verwüstet. Bitte hilf mir. Dann heißt es hier: „Tu Wohl an sie und auf deiner Gnade baue die Mauern Jerusalems. Dann wirst du gefallen haben an Opfern und Gerechtigkeit.“

[50:25] Es kam eine Frau zu Jesus. Ich muss mich korrigieren. Sie kam nicht zu Jesus. Sie wurde zu Jesus gebracht. Sie hatte genau das siebte Gebot übertreten. Wie die Ehebrecherin zu Jesus gebracht und vor ihm hingeworfen wird. Sie war des Todes. Es war tatsächlich eine Frage von Leben und Tod. Jesus machte deutlich vor den Pharisäern, dass nicht nur diese Frau, die physisch Ehebruch begangen hatte, sündig war, sondern sie auch, die genau dieselbe Sünde in Gedanken praktiziert hatten. Die zugeschaut hatten und aufgewartet haben, eine gute Gelegenheit zu finden, um sie zu Jesus zu bringen. Jesus weiß alles. Und als das offenbar wird, als er es niederschreibt, als deutlich wird, Jesus weiß alles. Als alles vor ihm offen darliegt, da machen die Pharisäer den Fehler ihres Lebens. Sie verlassen Jesus, und er kann ihnen nicht helfen.

[51:31] Lieber Freund, egal was du getan hast, ob in Gedanken, Worten, buchstäblich, geistlich oder in welcher Form auch immer. Ob das das siebte Gebot oder ein anderes Gebot ist, was immer du getan hast, und du erkennst, es ist Sünde, bleib bei Jesus. Denn der Jesus, der weiß, dass es Sünde ist, und der dir zeigt, das ist Sünde, der mit dem Licht in die Dunkelheit hineindringt und alles knallhart aufzeigt, ist derselbe Jesus, der gesagt hat, in Vers 10, da richtete sich Jesus auf, und da er niemand sah als die Frau, sprach er zu ihr: „Frau, wo sind deine Ankläger? Hat dich niemand verurteilt?“ Sie sprach: „Niemand, Herr.“ Jesus sprach zu ihr: „So verurteile ich dich auch nicht. Geh hin und sündige nicht mehr.“

[52:31] Und dann im nächsten Vers sagt Jesus: „Ich bin das Licht der Welt.“ Du kannst kommen, wie du bist. Und wenn du bei ihm bleibst, wenn du ihn suchst von ganzem Herzen und sagst: Jesus, hilf mir, dann ist er das Licht der Welt. Er vergibt dir und schenkt dir die Kraft, diese Sünde nicht mehr tun zu müssen.

[52:57] Der reiche Jüngling, der kam zu sich und er sagte sich: Bei meinem Vater gibt es genug Brot. Und er ging zum Vater und er wollte eigentlich nur noch Knecht sein. Und die Bibel sagt uns in Lukas 15, Vers 17: „Er kam zu sich selbst und sprach: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Brot im Überfluss, ich aber verderbe vor Hunger. Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir und ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen. Mache mich zu einem deiner Tagelöhner.“ Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater. Als er aber noch fern war, sah ihn sein Vater und hatte Erbarmen, und er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Der Vater sprach zu dem Sohn: „Ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir. Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen.“ Er will noch sagen: „Lass mich dein Tagelöhner sein.“ Der Vater unterbricht ihn und sagt: „Stopp, hör auf zu reden. Bringt das beste Festgewand her und zieht es ihm an und gebt ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an die Füße und bringt das gemessene Kalb her und schlachtet es und lasst uns essen und fröhlich sein, denn dieser, mein Sohn, war tot und ist wieder lebendig geworden. Er war verloren und ist wiedergefunden worden.“ Sie fingen an, fröhlich zu sein.

[54:10] Liebe Freunde, liebe Freunde, vielleicht warst du tot bis heute. Heute kannst du wiedergefunden werden. Du kannst dein Leben in die Hände Jesu legen, der, wenn du nur von Weitem dich auf ihn zubewegst, er auf dich zurennt, dich in die Arme nimmt und sagt: „Ich weiß, danke, dass du zurückgekommen bist.“

[54:29] Möchtest du heute Jesus um Vergebung bitten, wenn du gegen das siebte Gebot, in welcher Form auch immer, gesündigt hast, wenn du vielleicht auch geistlich gesehen, in geistlicher Hurerei, dich mit Dingen beschäftigt hast, von denen Gott gesagt hat, wir sollen es nicht tun, und möchtest du Gott um die Kraft bitten, dass er in dir bewirken kann, dass du diese Sünde nicht mehr tun musst, dass er dich frei machen kann? Die Bibel sagt: „Wer den Sohn frei macht, den macht er wirklich frei.“ Ist das dein Wunsch? Dann bete noch jetzt. Wenn du ausgeschaltet hast, geh auf deine Knie und sag: Herr, hier bin ich, mit meinem zerbrochenen Herzen, mit meinem zerschlagenen Geist. Du hast gesagt, du wohnst bei mir, bei einem zerschlagenen Geist, und du wirst mich wiederbeleben. Danke, dass du das Licht der Welt bist. Danke, dass wenn wir unsere Sünden bekennen, du treu und gerecht bist, dass du uns die Sünden vergibst und uns reinigst von aller Ungerechtigkeit. Preis den Herrn. Was für einen gewaltigen Gott haben wir. Danke, Herr Jesus.

[55:32] Nächste Woche werden wir weiter studieren über diese Weisheit, die so unfassbar ist, diese Liebe, die so gigantisch ist, dass selbst Salomo in seiner ganzen Weisheit Probleme hatte, sie wirklich adäquat zu beschreiben. Und wir freuen uns, wenn ihr dann wieder einschaltet und mit uns gemeinsam im Buch der Sprüche weiterlest. Bis dann wünsche ich Gottes Segen und Freude im Studium seines Wortes und die Erfahrung, dass auch er für euch das Licht des Lebens ist. Amen.


Lizenz

Copyright ©2015 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.