Veröffentlicht am
769 Klicks

Manuskript zur Sendung >>> CSH-2015-Q3-10-Philippus-als-Missionar.pdf

In dieser Cannstatt Study Hour-Lektion, gehalten von Lukas Hermann, wird die Rolle von Philippus als Missionar in der Bibel beleuchtet. Die Lektion beginnt mit einer Betrachtung der Bedeutung, auf das Unsichtbare zu schauen, und leitet daraus die Motivation für ein Leben im Glauben ab. Anschließend wird Philippus‘ erste Erwähnung in der Apostelgeschichte 6 thematisiert, wo die Prinzipien der Gemeindearbeit und Entscheidungsfindung hervorgehoben werden. Die Lektion behandelt auch Philippus‘ Wirken in Samarien und seine Begegnung mit dem Kämmerer, wobei die Bedeutung der Verkündigung des Reiches Gottes und des Namens Jesu Christi betont wird. Abschließend wird Philippus als Evangelist porträtiert, der trotz widriger Umstände unermüdlich das Evangelium verkündete.


Weitere Aufnahmen

Serie: Cannstatt Study Hour 2015 Q3: Missionare in der Bibel

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour. Und dieses Mal nicht aus unserem Studio, sondern aus dem fernen Brasilien. Denn wir machen quasi dieses Mal eine Auslandsaufnahme. Und wie man sieht, habe ich hier leider in Brasilien kein Studio zur Verfügung. Deswegen bedienen wir uns der schönen Natur, die Gott kreiert hat. Und auch wenn ein bisschen Gezwitscher im Hintergrund zu hören sein wird und die Sonne so langsam untergeht am Horizont, denke ich, können wir doch viel noch lernen aus unserer heutigen Sabbatschule-Lektion. Und zwar habe ich hier die Sabbatschule im Englischen: "Biblical Missionaries", ja? Biblische Missionare. Unser Thema des heutigen Tages, ich hebe es einfach mal so in die Kamera hier, ist Philippus als Missionar. Ich habe mir alles schön ausgedruckt aus dem Zettel hier, dann muss ich nicht diese drei Sachen in der Hand halten. Und ich möchte einfach anfangen mit dem Gebet und dann steigen wir ein in die Sabbatschule-Lektion. Lieber Vater im Himmel, vielen Dank für die Sabbatschule-Lektion, es ist ein großer Segen, die Sabbatschule-Lektion lernen zu dürfen. Und wenn wir das Buch jetzt aufschlagen, dein Buch, deine Bibel, Herr, hilf uns, dass wir verstehen, was wir da lesen. Amen.

[1:43] Es ist sehr interessant, denn die Frage, die Philippus dem Kämmerer gestellt hat, war ja genau dieser Punkt: Verstehst du denn, was du da liest? Darüber geht es ja im Prinzip immer, wenn wir die Bibel aufschlagen. Und der Sonntag in der Sabbatschule-Lektion fängt an mit einem sehr interessanten Thema. Und zwar kommt hier der Vers 2. Korinther 4, Vers 18 zum Spielen. Und ich habe mir den Vers zurückgelegt und gedacht, was möchte der Vers uns eigentlich sagen? Wir lesen den Vers kurz an und dann überlegen wir uns ein bisschen darüber, überlegen uns und schauen in die Bibel, was Gott uns hier sagen möchte. Denn es ist ein unglaublich kraftvoller Vers. Das ist erst 2. Korinther. Wer eine Bibel da hat, jetzt wäre die Zeit, das Wort aufzuschlagen. 2. Korinther 4 und das ist der Vers 18. Hört, was es sagt, der letzte Vers im Kapitel: "Da wir nicht auf das Sichtbare sehen, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich, was aber unsichtbar ist, das ist ewig." Das ist ein sehr interessanter Vers. Hier wird eine Parallele gezogen zwischen etwas, das zeitlich ist und etwas, das ewig ist. Das zeitliche ist sichtbar, das ewige ist unsichtbar. Und dann sagt uns Paulus: Schaut auf das Unsichtbare. Nun, wie können wir auf das Unsichtbare schauen? Die Natur eines unsichtbaren Dinges ist ja, dass wir es nicht sehen können. Aber wer ein bisschen seine Bibel kennt, kommt da relativ schnell auf eine Parallele. Und zwar im Hebräerbrief, Hebräer Kapitel 11. Die ersten Verse zeigen uns ja schon, dass Glaube eine Überzeugung von Tatsachen ist, die man nicht sieht. Ja, also anscheinend spricht der Vers über Glauben. Aber was möchte uns... Moment, das muss ich kurz nochmal aufschlagen, genau. Was möchte uns der Korinther hier sagen? Wenn wir ein bisschen weiter gucken im zweiten Korinther, im fünften Kapitel, Vers 7, da steht folgendes: "Denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen." Wir wandeln nicht mit dem, was wir sehen, was wir vor unseren Augen haben, sondern das, was wir glauben. Nun, jetzt haben wir das rausgefunden, aber immer noch, da ist ein bisschen Wage. Was bedeutet dieser Vers? Und es gibt zwei Verse direkt im Hebräer 11, die uns hier helfen zu verstehen, was Paulus uns eigentlich sagen will. Schlagen wir auf Hebräer Kapitel 11, in den Vers 24. Hier heißt es nämlich über Mose: "Durch Glauben weigerte sich Mose, als er groß geworden war, einen Sohn der Tochter des Pharao zu heißen. Er zog es vor, mit dem Volk Gottes Bedrängnis zu erleiden, anstatt den vergänglichen Genuss der Sünde zu haben, da er die Schmacht des Christus für größeren Reichtum hielt als die Schätze, die in Ägypten waren. Denn er sah die Belohnung an." Ja, durch Glauben verließ er Ägypten, ohne die Wut des Königs zu fürchten. Und warum? Denn er hielt sich an den Unsichtbaren als Sehenden.

[5:04] So, wir sehen hier, dass Mose, der quasi die ganzen Reichtümer Ägyptens vor sich hatte, dieses schöne, wundervolle Leben eines Königs, eines Regenten des Reiches, hat es vorgezogen, ja, in Schmach zu leben, in Armut, in dieser schwierigen Position, die er gewählt hat, oder in dieser schwierigen Position als Führer des Reiches, als Führer des Volkes von Israel. Warum hat er das gemacht? Die Motivation wird ganz klar identifiziert von Paulus. Und das ist, er hat auf das geschaut, was unsichtbar war. Auf Gott. Er hat ihn gesehen als Sehenden, ja. Er hat auf Gott geschaut, der unsichtbar war, als Sehenden. Er hat auf Christus geschaut. Denn er wusste, Christus übergibt sich derselben Schmach. Christus kommt auf diese Erde und geht durch diese schwierige Situation, widersteht dem Satan, übergibt sich der Autorität, um ans Kreuz genagelt zu werden. Warum? Weil er wusste... Lass uns in der Bibel lesen, Kapitel 12 im Hebräer, da steht es nämlich folgendermaßen: "Denn da wir nun eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, so lasst uns jede Last ablegen und die Sünde, die uns so leicht umstrickt, und lasst uns mit Ausdauer laufen dem Kampf, der vor uns liegt, indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete und dabei die Schande für nichts erachtete und sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat." Warum hat Jesus also alles auf sich genommen? Weil er die Freude im Aussicht hat. Die Freude am Ende, dass sein Volk, die Menschen auf der Erde, erlöst werden können, mit ihm im Himmel sein können. Und Paulus nutzt es hier im ersten Vers als Grund dafür, warum wir die Sünde ablegen sollen. Nein, sogar warum wir die Sünde, ja, die Motivation, die Sünde abzulegen. Dieser Last, die uns umschlingt. Und diesen Lauf mit Ausdauer zu laufen. Wir sehen ja zwei Dinge: Erstens, Gott möchte, dass wir die Sünde ablegen. Dass du und dass ich die Sünde in unserem Leben ablegen. Und Nummer zwei: Das christliche Leben ist kein Rosenbett. Das christliche Leben ist ein Lauf, ein Kampf, so wird es hier beschrieben im Hebräer. Und wie können wir diesen Kampf, diesen Lauf, diese Herausforderung erfolgreich laufen, erfolgreich zu Ende bringen? Paulus gibt uns die Antwort: Schaut auf Jesus, den Anfänger und Vollender unseres Glaubens. Und so, wenn wir nicht auf das schauen, was sichtbar ist, sondern auf das, was unsichtbar ist, im Glauben, werden wir die Kraft haben, durch den Glauben, das Leben auf dieser Erde zu meistern, mit Gottes Hilfe und mit Gottes Kraft die Sünde hinwegzulegen und sein Diener zu sein und eines Tages mit ihm im Himmel zu sein.

[8:18] Und wenn wir kurz in den ersten Johannes gehen, erste Johannes, Kapitel 5, Vers 4, da steht folgendes: "Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt. Und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwindet." Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt letztendlich überwindet und wir mit Jesus sein können. Das ist diese wunderbare Botschaft der Bibel, die uns Kraft gibt zum Überwinden. Und so leitet die Sabbatschule das Thema ein: Mit Kraft zum Überwinden, Kraft den Lauf zu laufen, Kraft das Evangelium zu predigen, nicht von uns selbst, sondern wenn wir auf Jesus schauen und dadurch motiviert werden.

[8:56] Der nächste Tag ist der Montag und es geht darum, es geht um die Anfänge, um das erste Mal, wo Philippus erwähnt wird. Das ist in Apostelgeschichte, Kapitel 6. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das das erste Mal ist, aber das erste Mal, wo er auftritt, auf der Bühne steht, und das ist in Kapitel 6. Und ich möchte mit euch die ersten Verse lesen. Hier steht: "In den Tagen aber, als die Zahl der Jünger wuchs, entstand ein Murren der Hellenisten gegen die Hebräer, weil ihre Witwen bei den täglichen Hilfeleistungen übersehen wurden." Wir lesen in den ersten Kapiteln, wie die Gemeinde unglaublich wächst in den Anfängen. Als der Heilige Geist auf die Menschen kommt, vor allem auf die Jünger und auf diejenigen, die mit Jesus verbunden waren und dann diejenigen, die sich den Jüngern anschließen, als der Heilige Geist ausgegossen wird, da verbreitet sich die Botschaft wie ein Lauffeuer und Herzen werden bekehrt und Menschen werden getauscht. Aber es kommen Probleme auf, mit der Menge kommen Probleme. Und wir wissen, dass die Leute ihr Geld abgeben, ihre Güter verkaufen, legen ihr Geld vor die Füße der Apostel und die Apostel kümmern sich darum, dass jeder genug zu essen hat. Ein sehr soziales System hier, sehr ausgewogen, sehr christlich und sehr wundervoll. Aber trotzdem nicht ohne Probleme, denn Menschen sind nicht perfekt und sie erzeugen Probleme, vor allem, wenn es um große Menschenmengen kommt. Wenn die zu groß werden, wenn die Dimensionen ihre Größe annehmen, dann passieren Fehler und das kann man nicht vermeiden, aber wir können mit Gott richtig damit umgehen. Und das haben die Jünger gemacht mit der Situation. "Da beriefen die Zwölf die Menge der Jünger zusammen und sprachen: Es ist nicht gut, dass wir das Wort vernachlässigen, um bei den Tischen zu dienen. Darum ihr Brüder, seht euch nach sieben Männern aus eurer Mitte um, die ein gutes Zeugnis haben und voller Heiligen Geistes und Weisheit sind. Die wollen wir für diesen Dienst einsetzen. Wir aber wollen beständig im Gebet und im Dienst des Wortes bleiben." Jetzt Vers 5: "Und das Wort gefiel der ganzen Menge, und sie erwählten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und Heiligen Geistes, und Philippus und Prochorus und Nicanor und Timon und Parmenas und Nikolaus, einen Proselyten aus Antiochien. Diese stellten sie vor die Apostel, und sie beteten und legten ihnen die Hände auf." Und das Wort Gottes breitete sich aus und die Zahl der Jünger mehrte sich sehr in Jerusalem, und eine große Zahl von Priestern wurde dem Glauben gehorsam.

[12:11] Ich finde es unglaublich interessant, wie die Jünger dieses Problem hier lösen. Es scheint ein bisschen logisch zu sein, ein bisschen natürlich. Ja klar, wir haben das Problem, wir können uns nicht darum kümmern. Lass uns einen Arbeitskreis machen, der sich darum kümmert. So ein bisschen stellen wir uns das vor, was die Jünger hier gemacht haben. Ich möchte zwei Dinge hier beleuchten. Nummer 1: Die Jünger wussten ganz genau, was ihre Aufgabe ist. Sie wussten, unsere Aufgabe ist es, das Wort zu predigen und zu beten. Und diese ganz große Menschenmenge, die unsere ganze Zeit in Anspruch nimmt, um hier die Lebensmittel auszuteilen, das kann nicht unsere Aufgabe sein. Sie haben ihre Aufgabe klar im Kopf und es ist wichtig zu wissen, dass ein Pastor oder ein aktives Gemeindeglied in der Gemeinde nicht alle Aufgaben übernehmen kann. Es gibt einen gewissen Fokus, den einem Menschen von Gott gegeben wurde. Ein bestimmtes Sortiment an Gaben und darin ist er gut. Das kann er tun, aber es ist nicht für alles verantwortlich, auch wenn er andere Dinge gut tun könnte. Sondern es gibt andere Menschen, die hier in die Bresche springen müssen und sich berufen fühlen müssen zu sagen: Hier ist eine Notwendigkeit und ich werde das für Gott tun. Aber viel interessanter noch ist, was die Jünger sagen. Und zwar sagen sie: Wählt sieben Männer aus eurer Mitte. Es gibt gewisse Konditionen: voll des Heiligen Geistes, verantwortungsbewusst, voll mit Weisheit und ein gutes Zeugnis. Aber wählt diese Männer aus eurer Mitte. Nun, heutzutage ist unsere Tendenz mehr zu sagen: Ich bin der Führer, ich bin der Leiter, ich bin hier der Boss der Gemeinschaft. Ich brauche jemanden, der das tut. Okay, ich wähle die Person aus. Und wir können davon ausgehen, dass die Jünger sehr genau wussten, sehr genau schon im Kopf bestimmt sieben Männer hatten, wo sie dachten: Oh, das sind Personen, da könnte ich mir vorstellen, die können dieses Werk übernehmen. Aber sie haben nicht gesagt: Okay, wir wählen uns diese sieben Männer, die werden das machen. Und ich bin mir sicher, die Volksmenge hätte das akzeptiert. Nein, sie haben gesagt: Wählt unter euch sieben Männer aus. Und dann hat die komplette Menge an Gläubigen diese sieben Männer ausgewählt. Und die Apostel haben diese sieben Männer akzeptiert, ihre Hand auf sie gelegt und sie zu diesem Dienst des Diakons berufen. Und in diesem Prinzip steckt das Geheimnis einer treuen Gemeinde. Wenn nicht nur die Führungspersönlichkeiten, sondern die komplette Gemeinschaft eine Entscheidung trifft, dann wird die treue Gerechtigkeit der Gemeinde gewährleistet. Wenn aber die Führungsebene einer Gemeinde die Entscheidungen trifft, dann hat Satan die Chance mit wenigen denkenden Gehirnen, sozusagen, wie übersetzt von "minds" in Deutsch ist immer eine Schwierigkeit, mit wenigen Personen zu beeinflussen, um die Gemeinde ganz, ganz wenig, ganz ein kleines Stück, ein Grad in die falsche Richtung zu leiten. Und niemand sieht es am Anfang, aber jeder weiß, ein Grad hier sind in tausend Metern ganze, ja, ganze ein, zwei, drei Meter Abstand. Und wenn man lang genug ein wenig in die falsche Richtung läuft, dann ist man irgendwann relativ weit weg vom Weg. Und so ist dieses Prinzip sehr wichtig, dass wenn wir wichtige Entscheidungen treffen als Glaubensgemeinschaft, dass die Repräsentation der kompletten Gemeinde gewährleistet ist. Und es ist so schön, dass unsere Gemeinde genau dieses Prinzip hat, dass wenn wichtige Entscheidungen getroffen werden, wie das Gemeindehandbuch, wie die 28 Glaubenspunkte, dann machen wir das nicht in einem kleinen Rat von Präsidenten, dann wird es auch nicht entschieden in der Generalkonferenz, ich meine es in dem Hauptquartier, sondern es wird entschieden in der Versammlung, in der Generalkonferenzversammlung, wenn alle Repräsentanten aus der ganzen Welt zusammenkommen und zusammen das entscheiden können. Und ich habe hier ein Zitat von Ellen White rausgesucht, das genau das sagt. Hört mal zu, das steht in "Testimonies for the Church", das ist Zeugnisse für die Gemeinde, oder auch im "Diener des Evangeliums", Diener des Evangeliums, Seite 425. Ellen White sagt folgendes: "Die Generalkonferenz. Ich bin oft vom Herrn unterwiesen worden, dass keines Menschen Urteil irgendeinem Mann unterworfen werden sollte. Niemals sollte die Meinung eines Mannes oder das Urteil eines Mannes als genügend Weisheit und Kraft betrachtet werden, um das Werk zu leiten und zu sagen, welcher Plan befolgt werden müsse. Wenn aber auf der Generalkonferenz das Urteil, der aus allen Teilen des Feldes versammelten Brüder ausgeführt wird, so dürfen persönliche Unabhängigkeit und persönliches Urteil nicht hartnäckig aufrechterhalten werden, sondern müssen aufgegeben werden. Niemals darf ein Arbeiter die beharrliche Aufrechterhaltung seiner unabhängigen Stellung als eine Tugend betrachten, wenn sie gegen den Entscheid der Gemeinschaft geht. Gott hat es so verordnet, dass die Vertreter seiner Gemeinschaft von allen Teilen der Erde Machtbefugnis haben sollen, wenn sie als eine Generalkonferenz versammelt sind." Ich lese es nochmal: "Gott hat es so verordnet, dass die Vertreter seiner Gemeinde von allen Teilen der Erde Machtbefugnis haben sollen, wenn sie als eine Generalkonferenz versammelt sind." Der Fehler, den etliche Gefahr stehen zu begehen, besteht darin, dass dem Verstand und Urteil eines Mannes oder einer geringen Anzahl von Männern, seien es Präsidenten der Generalkonferenz oder der Division, einer geringen Anzahl von Männern das volle Maß der Machtbefugnis und des Einflusses zugesprochen wird, womit Gott seine Gemeinschaft vertraut hat in dem Urteil und der Stimme der Generalkonferenz, die sich versammelt, um für das Gedeihen und die Förderung seines Werkes Pläne zu legen. Ich denke, das ist klar und ist ein wichtiges Prinzip, dass die Gemeinschaft, wenn die Gemeinschaft entscheidet, dann können wir es als Autorität Gottes anerkennen. Aber wenn ein kleiner Kreis von Menschen entscheidet, das bedeutet nicht, dass ein kleiner Kreis von Menschen und ein Präsident, ein Vorsteher der Vereinigung, immer falsch entscheidet. Nein, nein, nein. Er macht göttliche und heilige Entscheidungen. Aber die Gefahr besteht, dass ein Mann nicht die Weisheit hat, ein ganzes Werk zu lenken und dass er sich irren kann. Und es ist wichtig, dass wir nicht in der Gefahr stehen, unser Urteilsvermögen einem Mann unterzuordnen. Aber genau so, hat sie gewarnt, dürfen wir nicht stur auf unser Recht beharren, wenn die Gemeinschaft entschieden. Das ist auch ein schwieriger Punkt.

[20:25] Gut, kommen wir zum Dienstag. Hier geht es um Philippus in Samarien. Und ich möchte hier einfach eine Reihe von Fragen stellen und beantworten. Ich denke, das kann auch helfen, wenn jemand die Sabbat-Schule unterrichten möchte, dass er hier ein paar Fragen zur Hand hat. Das Manuskript hier übrigens gibt es dann zum Download unter dem Video. Philippus in Samarien, Apostelgeschichte 8, 1-15. Ich werde nicht alles lesen. Ich stelle die Fragen und wir gehen dann in die entsprechenden Verse. Wohin ging Saulus, um die Gemeinde zu verwüsten? Da kommen wir natürlich gleich zum Punkt, wo wir die Bibel aufschlagen. Apostelgeschichte, Kapitel 8. Das ist eine sehr interessante Frage. Wohin ging Paulus, um die Gemeinde zu verwüsten? Jetzt muss ich den Vers hier finden. Hier steht in Vers 3, Kapitel 8, Vers 3: "Saulus aber verwüstete die Gemeinde." Wie verwüstete er die Gemeinde? Schaut mal: "Drang überall in die Häuser ein, schleppte Männer und Frauen fort und brachte sie ins Gefängnis." So schlimm das ist, ist es interessant zu sehen, wo Paulus, Saulus in dem Fall hinging, um die Gemeinde zu verwüsten. Er ging nämlich nicht in den Tempel. Wo würde man heute hingehen, um die Siebenten-Tags-Adventisten zu verwüsten? Man würde am Sabbat in die Gemeinde gehen. Aber Saulus, er ging in die Häuser. Denn das Gemeindeleben spielte sich hauptsächlich in den Häusern ab. Man brachte das Brot zusammen, man betete zusammen, man studierte das Wort zusammen. Und die Gemeinde hat sich ausgebreitet wie ein Lauffeuer. Man ist nicht nur zusammengekommen einmal in der Woche am Sabbat und hat sich schon gefreut, wenn man endlich wieder heim kann und auf seiner Couch liegen und sich ausruhen. Nein, man war jeden Tag zusammen. Man hat die gemeinschaftlichen Brüder so genossen, weil das Glauben so verbunden hat und das Glauben so lebendig war zu dieser Zeit. Und das ist eine schöne Information. Und interessant auch, was war später, als Saulus, als Paulus missioniert hat für Jesus Christus? Was war seine Methode? Ja, seine Methode der Mission, das sehen wir in Apostelgeschichte 20, Vers 20. Da steht nämlich folgendes: Jesus, Paulus erzählt von sich: "Und ich habe nichts verschwiegen von dem, was nützlich ist, sondern es euch verkündigt und euch gelehrt habe, wie? Öffentlich und in den Häusern." Ja, öffentlich und von Haus zu Haus. Also weder die öffentliche Evangelisation, wie sie in manchen Teilen der Welt fast ausschließlich betrieben wird, genauso wenig wie nur Hauskreise, nur in Häusern, wie wir so oft in Deutschland, ja, ja, lass uns nur Hauskreise machen, Evangelisation funktioniert nicht mehr. Paulus Methode war beides: öffentliche Evangelisation und die persönlichen Besuche, die Hauskreise in den Häusern.

[23:20] Die nächste Frage wäre: Welches Resultat der Verfolgung berichtet die Bibel? Nun, Verfolgung ist immer ein schlimmes Ding, das ist keine Frage. Aber schaut mal, wie die Bibel hier über die Verfolgung spricht. Also, wir sehen, wie Paulus hingeht und hat alle weggeschleppt und die Gemeinde verwüstet und dann in Vers 4: "Diejenigen nun, die verstreut worden waren, zogen umher und verkündigten das Wort Evangelium." Die Bibel sagt überhaupt kein Wort über die Herausforderungen, über die schwierigen Umstände, die die Menschen hatten, sondern sie erwähnt nur ein Fakt: Die Menschen wurden verstreut und das Evangelium wurde überall gepredigt. Was für ein Fokus.

[24:02] Was tat Philippus, als nichts mehr für ihn in Jerusalem zu tun war? Seine Schäfchen waren weg, waren alle verstreut. Es gab nicht mehr so viel Arbeit für die Diakone in Jerusalem, und Philippus hat sich auf die faule Haut gelegt und Däumchen gedreht? Eben nicht. Schaut man mehr in Vers 5: "Und Philippus kam hinab in eine Stadt von Samarien und verkündigte ihnen Christus." Und die Volksmenge achtete einmütig auf das, was Philippus sagte, als sie zuhörten und die Zeichen sahen, die er tat. Philippus hat sich gedacht: Hier gibt es nichts mehr zu tun. Meine treue Aufgabe, die ich vom Herrn erhalten habe, den Menschen zu dienen mit Nahrungsmitteln, mit Brot, hat sich in Luft aufgelöst, wurde verstreut. Also ist es mein Privileg jetzt, mein Amt zu nehmen, hinzugehen und das Evangelium zu predigen in Samarien. Und aus vielen sind die unreinen Geister herausgekommen, die Lahmen gelähmt, und viele haben sich zum Gott bekehrt. Und das ist immer das Resultat, wenn Menschen voll des Heiligen Geistes sind. Natürlich passiert es nicht immer ganz so schnell, wie hier. Es gibt viel, gerade heute in dieser Welt, viele Vorurteile gegen das Evangelium, viele Vorurteile gegen Jesus Christus, die erstmal abgebaut werden müssen, mit viel Arbeit, mit viel Arbeit. Der Weg, der parabolische Weg von Jesus Christus, ist in vielen Herzen hart wie Stein und der Same kann nicht richtig wachsen. Und es muss erst aufgepflügt werden. Aber das Resultat trotzdem ändert sich nicht: Es sind Bekehrungen von Menschen.

[25:59] Nächste Frage: Was war der Predigtitel des Philippus? Ihr habt wahrscheinlich die Verse schon gelesen, aber es ist so interessant. Schaut mal hier, im Vers 12: "Als sie aber dem Philippus glaubten, der das Evangelium vom Reich Gottes und vom Namen Jesus Christus verkündigte, ließen sich Männer und Frauen taufen." Ich finde es so interessant: Der Predigtitel hier von Philippus ist: "Das Reich Gottes und der Name Jesus Christus." Habt ihr schon mal eine Predigt gehört über das Reich Gottes und den Namen Jesus Christus? Was bedeutet das Reich Gottes? Was steckt hinter dem Namen Jesus Christus? Warum waren diese Menschen so begeistert davon, dass das ihre hauptsächliche, dass all ihre Gedanken sich um dieses Thema gedreht haben? Das Reich Gottes und der Name Jesus Christus. Ich werde diese Frage nicht beantworten müssen, aber das ist ein gutes Thema, mal in der Bibel zu studieren. Warum ist das Reich Gottes und der Name Jesus Christus so kraftvoll? Und warum wird es heute so, ja, entweder wenig gepredigt oder so flach gepredigt, so ohne Kraft und ohne Tiefgang? Und was war die wahre Botschaft am Anfang? Sehr interessantes Thema.

[27:29] Gehen wir weiter zum Mittwoch. Das ist eigentlich der Punkt, wenn wir an Philippus denken: Philippus mit Äthiopien, mit dem Kämmerer. Steht auch im Kapitel 8. Und hier wäre meine erste Frage: Warum hat der Heilige Geist nicht selbst mit dem Kämmerer gesprochen? Hat sich das schon jemand gefragt? Warum der Heilige Geist hier mit Philippus spricht und nicht mit dem Kämmerer direkt? Er hätte ja gleich zum Kämmerer gehen können und schau mal, Jesaja übrigens spricht über das und das und das und das, und das bedeutet alles. Und Philippus hätte eigentlich seine Arbeit woanders tun können. Ich glaube, die Antwort ist nicht, dass der Heilige Geist nicht mit dem Kämmerer sprechen konnte, denn wahrlich, er hat nach der Wahrheit gesucht, das sehen wir in seinen Aussagen. Aber es zeigt uns, dass Gott dich und mich nützen möchte in seinem Dienst. Er hält sogar die Engel zurück, dieses Werk zu tun, damit wir unseren Nachbarn und unsere Nachbarinnen, unseren Nächsten das Wort Gottes weitergeben können. Er gibt uns dieses großartige Privileg, Menschen zu Jesus zu führen.

[28:39] Warum tat Philippus keine Wunder im Gegensatz zu seiner Arbeit in Samarien? Das ist ein interessanter Punkt, den die Sabbatschule selber stellt. Ich habe das hier mit aufgenommen. In Samarien hat er Zeichen getan, die Menschen haben an ihn geglaubt. Hier muss ich kurz die Versnummer angucken, Vers 26. Ich gucke kurz nach dem Vers. Da sprach der Geist zu Philippus: "Tritt hinzu und halte dich zu diesem Wagen." Dann lief Philippus hinzu und hörte ihn den Propheten Jesaja lesen. Er liest diese Passage aus Jesaja. Und dann steht es hier in Vers 34: "Da wandte sich der Kämmerer an Philippus und sprach: Ich bitte dich, von wem sagt der Prophet dies? Von sich selbst oder von einem anderen?" Vers 35: "Da tat Philippus seinen Mund auf und begann mit dieser Schriftstelle und verkündigte ihm das Evangelium von Jesus." Was für eine wunderbare Botschaft. Wisst ihr, manchmal Zeichen, wenn jemand Zeichen tut, dann braucht er immer die Wahrheit der Bibel. Aber die Wahrheit der Bibel braucht keine Zeichen. Denn die Wahrheit der Bibel steht für sich selbst und hat für sich selbst die Kraft, Menschen zu bekehren. Kein Wunder notwendig. Das Wunder ist die Bekehrung des Herzens.

[30:07] So, kurzes Zwischenwort. Man fragt sich vielleicht, warum es nicht immer Schnitte gibt. Die Kamera, die wir hier haben, erlaubt uns nur 10 Minuten Aufnahmen. Deswegen müssen wir alle 10 Minuten unterbrechen und neu anfangen. Aber gehen wir direkt zurück.

[30:20] Warum hat Philippus den Kämmerer sofort getauft? Das ist ein großes Thema. Vor allem hier in Brasilien ist es so, dass das Werk rasant wächst. Aber hier gibt es ein Problem: Und zwar, dass Menschen oft zu schnell getauft werden. Es ist ein Fokus auf der Nummer. Es ist ein Fokus auf mehr und mehr und mehr Taufen. Und oft werden die Leute getauft, ohne wirklich vorbereitet zu sein, ohne, dass man sicherstellt, dass das Herz vollkommen bekehrt ist. Das ist natürlich nicht so ein großes Problem in Deutschland, aber hier ist es ein Problem. Und es führt viele Pastoren dazu, vielleicht Pastoren, die selber nicht wirklich bekehrt sind, nur nach den Nummern zu gehen, nach dem Ruhm der großen Taufzahlen, anstatt nach wirklich bekehrten Herzen. Nun, warum hat Philippus den Kämmerer sofort getauft? Der Beweis ist direkt im Text. Ist nicht schwer zu finden. Als Philippus sich dem Kämmerer genähert hat, wir lesen hier über den Kämmerer, dass er in Vers 27: "Dieser war gekommen, um in Jerusalem anzubeten." Offensichtlich hat er schon an Gott, an den Gott Israels, geglaubt. Er hat die Botschaft des jüdischen Gottes, das ist der gleiche Gott, aber er hat den israelitischen Glauben angenommen, so unperfekt er war. Aber er hat den Glauben der Kinder von Israel angenommen. Und er liest jetzt in Jesaja. Und er hat diese komplette Glaubensbasis. Und jetzt erklärt ihm Philippus vom Jesus. Und er fragt direkt danach. Jetzt habe ich das gehört. Wir müssen es lesen. Hier steht es im Vers 37: "Und er antwortete und sprach: Ich glaube, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist." Und sie hielten den Wagen an, und er wurde getauft, weil sein Herz offensichtlich voll Jesus bekehrt war.

[32:38] Aber daraus springt direkt die nächste Frage. Die nächste Frage ist: Warum hat der Heilige Geist Philippus weggenommen? Gleich nach der Taufe. Das ist eine Frage, die ich mir gestellt habe. Warum hat der Heilige Geist Philippus entrückt? Warum hat er nicht Philippus mit dem Kämmerer laufen lassen? Immerhin war er eine hohe Stellung in seinem Reich, er hat viel Einfluss in Äthiopien, und sichergestellt, dass er sich im Wort Gottes auskennt, dass er all die Wahrheit annimmt. Jesus hat 3,5 Jahre verbracht mit den Jüngern, um sicherzustellen, dass sie das Reich Gottes in ihrem Herzen angenommen haben. Und selbst nach den 3,5 Jahren haben sie ihn immer noch verlassen am Kreuz. Warum wurde der Heilige Geist Philippus gleich nach dieser einen Bibelstunde weggenommen? Wisst ihr? Die Sabbatschule gibt eine Antwort darauf. Die Sabbatschule sagt: Damit er den Glauben im Kontext seiner afrikanischen Kultur ausleben kann. Das hört sich gut an. Und ich bin dafür, dass Menschen Glauben im Kontext ihrer Kultur ausleben. Aber ich denke, es ist eine Gefahr in dieser Ansicht, denn oft wird der kulturelle Kontext als Ausrede dafür genommen, jeglichen Musikstil, jeglichen Kleidungsstil, alles in unsere Kirche hineinzubringen, was nur hineinzubringen ist, unter dem Vorwand der Kultur. Das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist. Und ich habe ein bisschen in der Schrift von Ellen White geforscht. Und sie sagt nichts Klares darüber. Sie gibt uns kein Licht darüber, was genau Gott damit bezweckt hat. Hier ist, was ich denke. Was ich denke ist, dass der Kämmerer die Chance hat, nicht von Philippus den Glauben anzunehmen, sondern selbst mit Gott im Glauben zu kämpfen. Jetzt, da er ein bekehrtes Herz hat, mit Gott im Glauben zu ringen, zu kämpfen, in die komplette Wahrheit zu gelangen. Vor allem, weil er die Schrift in seiner Hand hatte. Denn auch Gott möchte von dir und von mir, dass wir das Wort in die Hand nehmen, dass wir nicht einfach nur diese Dokumente, 28 Glaubenspunkte lesen und alles annehmen, sondern dass wir selbst die Bibel in die Hand nehmen und damit kämpfen, damit ringen, die Wahrheit herauszufischen. Zum Beispiel die Wahrheit, warum wurde über das Reich Gottes und den Namen Jesu Christi gepredigt, so kraftvoll.

[35:18] Und ich möchte einfach kurz einen Kommentar hier abgeben. Im "Großen Kampf", Seite 512 steht das folgende Zitat: "Indem sich die Kirche weltlichen Gebräuchen anpasst, bekehrt sie sich zur Welt. Niemals aber bekehrt sie sich dadurch die Welt zu Christus." Ein wichtiges Prinzip, dass der Vorwand der Kultur kein guter Vorwand ist. Wir passen uns der Kultur an, um die Kultur zu gewinnen, ist gut, zu einem gewissen Grad. Aber kein guter Vorwand, alles in die Gemeinde hineinzubringen, was Beine hat.

[35:59] Gehen wir zum Donnerstag, zum letzten Tag. Philippus, der Evangelist. Hier möchte ich nur einen Punkt beleuchten und dann abschließen mit unserer heutigen Sabbatschule-Lektion. Und zwar lese ich erst den Bibelvers, der ist direkt nach der Stelle, die wir gerade gelesen haben. Und zwar ist das Vers 40 in Kapitel 8: "Philippus aber wurde in Azotus gefunden." Und er zog umher und verkündigte das Evangelium in allen Städten, bis er nach Cäsarea kam. Wisst ihr, was mich an diesem... Ah, ich stelle die Frage, das ist vielleicht hilfreich. Was tat Philippus, als er sich in Azotus wiederfand? Wisst ihr, als Philippus sich dort wiederfand und er wollte nach Cäsarea gehen, das war sein Ausgangspunkt, hier war sein Ziel. Hat er nicht diese Wanderung zum Vorrat genommen und gesagt: Jetzt muss ich erstmal nach Cäsarea kommen und dann kann ich ein großes Werk tun? Nein, er hat den kompletten Weg genommen, den kompletten Weg von diesem Azotus, diesem Bereich in Gaza, soviel ich weiß, bis nach Cäsarea, im Norden, nördlich vom Reich Israel, vom Judäa, um das Wort Gottes in jeder Stadt zu predigen. Und das ist oft auch ein... ein Wort der... ja, "Rebuke". Wie sagt man das auf Deutsch? Ein Wort der Herausforderung für uns. Denn wir denken uns oft: Ja, wenn ich im Missionsfeld wäre, in Afrika, in einem so armen Dorf, wo doch keiner an Gott glaubt, dann könnte ich ein großes Werk für Gott tun. Aber bis ich da hinkomme, ist es so schwer und so eine Herausforderung. Und da möchte ich eigentlich das Wort gar nicht predigen. Freunde, es ist der Aufruf an uns, hinzugehen und das Wort zu predigen, wo wir sind. Das Wort zu predigen, wo wir hingehen. Und das Wort zu predigen auf dem Weg.

[38:01] Und das, was wir gelesen haben hier in der Apostelgeschichte, das ist wirklich eine Voraussicht auf den Spätregen. Denn wenn der Spätregen kommt, wird die gleiche Kraft, die damals mit dem Evangelium verbunden war, in der Apostelgeschichte, auch mit unserem Evangelium, mit dem ewigen Evangelium, der dreifachen Engelsbotschaft verbunden sein. Und wir sollten und wir müssen und wir haben die Herausforderung, wir haben die Pflicht, uns mit dem ganzen Geist und Herzen danach zu streben, danach zu sehnen, dass Gott in uns das tun kann, damit wir solch ein Werkzeug sind, wie Philippus hier im Buch der Apostelgeschichte. Ich wünsche euch noch einen schönen Sabbat. Danke fürs Zuschauen. An alle auf joelmedia.tv.de und falls die Sendung auch auf ad-tv.info gezeigt wird. Und bis zur nächsten Woche, wenn es wieder heißt: Cannstatt Study Hour. Amen.


Lizenz

Copyright ©2015 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.