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Manuskript zur Sendung >>> CSH 15 Q3 13 – Muss es die ganze Welt erfahren – Sendemanuskript

CSH 15 Q3 13 – Muss es die ganze Welt erfahren – Sendemanuskript

In dieser Cannstatt Study Hour-Lektion mit Bogdan Tanase wird die Frage beleuchtet, ob die Botschaft des Heils die ganze Welt erreichen muss. Anhand biblischer Texte von Abraham über Jesaja bis hin zu Jesus und den Aposteln wird die universelle Natur des göttlichen Plans zur Errettung aller Menschen dargelegt. Es wird erklärt, wie Gott auch Menschen erreicht, die ihn nicht kennen, durch sein Gewissen und seine Schöpfung, und warum Jesus Christus der einzige Weg zur Erlösung ist. Die Lektion betont die Wichtigkeit, Gottes Wort nicht nur zu hören, sondern auch zu tun, und ruft dazu auf, aktiv am Missionsbefehl teilzunehmen, um das Kommen Jesu zu beschleunigen.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2015 Q3: Missionare in der Bibel

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe der Cannstatt Study Hour. Heute mit dem Thema: Muss es die ganze Welt erfahren? Es ist das letzte Thema in diesem Quartal, und im nächsten Quartal werden wir beginnen mit dem Studium des Buches Jeremia. Bevor wir anfangen, möchten wir gemeinsam beten und Gott einladen, uns bei diesem Studium beizustehen. Unser himmlischer Vater, herrn Dank für dein Wort. Danke, dass wir jetzt wieder die Möglichkeit haben, das gemeinsam zu studieren. Bitte schenkst du uns die richtigen Gedanken, schenkst du mir jetzt auch die richtigen Worte und gib, dass wir verstehen, welche wichtige Botschaft du uns heute mitzuteilen hast. Herr, Dank für alles. Im Namen Jesu, Amen.

[0:59] Das Thema heißt: Muss es die ganze Welt erfahren? Und das ist eine berechtigte Frage, denn die Welt ist groß, es gibt viele Menschen, und man fragt sich als Mensch, der wir nun unsere eingeschränkte Sicht und Vorstellung haben, wie ist es möglich, die ganze Welt zu erreichen, dass jeder einzelne Mensch die Botschaft von Jesus hört? Und wir wollen mal beginnen in 1. Mose Kapitel 12 mit unserem Studium und dort Verse 1 bis 3. Hier geht es um die Geschichte von Abraham, als er herausgerufen wird, und wir lesen hier in Vers 1: "Der Herr aber hatte zu Abraham gesprochen: Geh hinaus aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde. Und ich will dich zu einem großen Volk machen und dich segnen und deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen, und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf der Erde."

[2:15] Wir sehen hier, dass die Geschichte Abrahams mit einer großen Verheißung beginnt, mit einem Aufruf hinauszugehen, und Gott verheißt Abraham hier, dass er ihn zu einem großen Volk machen wird und in ihm wird die ganze Welt gesegnet sein. Es gibt also von Anfang an den Plan Gottes, hier diese missionarische Aufgabe diesem Volk zu übertragen. Abraham und seine Nachkommen sollen also in die Welt und allen von Gott und seiner Liebe zu den Menschen berichten. Das Volk Israel, welches sich Gott auserwählt hat, war von Anfang an dazu bestimmt, weltweit missionarisch tätig zu sein.

[2:57] Gehen wir zu Jesaja Kapitel 52 Vers 10. Das ist, wir machen einen großen Sprung in der Geschichte und gehen gleich zu Jesaja Kapitel 52 und dort Vers 10. Und dort lesen wir: "Der Herr hat seinen heiligen Arm entblößt vor den Augen aller Heiden, und alle Enden der Erde werden das Heil unseres Gottes sehen." Alle Heiden, also jeder Ungläubige auf der Welt, und alle Enden der Erde, das heißt jeder Einzelne auf dieser Erde sollte Gott und sein Wirken sehen und vor allem hier steht: Sie werden das Heil unseres Gottes sehen.

[3:50] Und da hat sich mir die Frage gestellt: Was ist dieses Heil? Gehen wir zu Lukas Kapitel 2 und dort Verse 25 bis 32. Hier haben wir die Geschichte, wo die Eltern Jesu mit dem klein geborenen Baby Jesus ins Tempel gehen und dort treffen sie auf, das war Vers 25 bis 32, dort treffen sie auf den Simeon. Und wir lesen: "Und siehe, es war ein Mensch namens Simeon in Jerusalem, und dieser Mensch war gerecht und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels, und der Heilige Geist war auf ihm. Und er hatte vom Heiligen Geist die Zusage empfangen, dass er den Tod nicht sehen werde, bevor er den Gesalbten des Herrn gesehen habe." Er sollte den Gesalbten des Herrn sehen, diese Zusage hatte er bekommen, bevor er noch sterben wird, wird er ihn sehen. "Und er kam auf Antrieb des Geistes in den Tempel, und als die Eltern das Kind Jesus hineinbrachten, um für ihn zu tun, was der Brauch des Gesetzes verlangte, dann nahm er es auf seine Arme, lobte Gott und sprach: Nun Herr, entlässt du deinen Knecht in Frieden nach deinem Wort, denn meine Augen haben dein Heil gesehen."

[5:21] Simeon hatte das Heil Gottes gesehen, und das war niemand anderes wie Jesus Christus, und ist es immer noch. Jesus Christus ist das Heil Gottes, das, das alle Völker sehen sollten. Gott möchte, dass nicht nur ein ausgewähltes Volk errettet wird. Gott möchte, dass jeder Mensch auf dieser Erde gerettet wird. Das ist sein Wunsch.

[5:49] In Lukas Kapitel 15 und dort Vers 2, um mal hier in diesem Evangelium zu bleiben, Kapitel 15 Vers 2 lesen wir: "Und die Pharisäer und die Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt Sünder an und isst mit ihnen." Sie waren empört darüber, sie hätten sich das nicht vorstellen können, dass diese gefallenen Menschen aus ihrer Sicht – alle Menschen sind gefallen, Römer 3 Vers 23 sagt, dass wir alle Sünder sind – aber die Pharisäer und Schriftgelehrten damals hatten dieses exklusive Denken. Sie dachten nur, dieses Volk Israel wird gerettet werden und diejenigen, die diese schlimmen Sünden tun, die Zöllner und die anderen Sünder, all diese sahen sie als verloren an und als hätten sie keine Hoffnung auf Errettung. Und sie sehen, wie Jesus, der als der Messias gilt und galt, der sich selbst als der Messias ausgab, sie sehen, wie er mit diesen Sündern Zeit verbringt und sie empören sich darüber. Doch Jesus nimmt jeden Menschen an. Jesus ist gekommen, um die Menschen von ihren Sünden zu erretten. Und das betrifft jeden Einzelnen, ob es nun ein Pharisäer ist, ob es ein Zöllner ist, ob es eine Hure ist, ob es ein Mörder ist oder ein Leprakranker oder auch jemand, der meint, sich nichts zu schulden hat kommen lassen, jemand, der denkt, seine Weste sei rein. Die Bibel sagt, es gibt keinen Menschen, der eine reine Weste hat. Jeder hat gesündigt.

[7:39] In Johannes 14 Vers 1 bis 6 spricht Jesus darüber, wie es möglich ist, gerettet zu werden. Johannes Kapitel 14 und dort ab Vers 1, da lesen wir: "Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich. Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin. Wohin ich aber gehe, wisst ihr, und ihr kennt den Weg." Jesus sagt: Ihr wisst, wohin ich gehe und ihr kennt den Weg. Und was sagen die Jünger? Sie sagen, Thomas meldet sich zu Wort und spricht zu ihm: "Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst, und wie können wir den Weg kennen?"

[8:33] Und jetzt sagt ihm Jesus etwas, und ich weiß nicht, wie Thomas sich dabei gefühlt hat, ob er das verstanden hat, was Jesus ihm da gesagt hat. Jesus spricht zu ihm: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich." Jesus sagt ihm: Ihr kennt den Weg. Und Thomas fragt: Wo ist der Weg? Und Jesus sagt: Ich bin der Weg, du kennst mich. Kennen wir Jesus wirklich? Kennen wir den Weg zum Vater? Es ist wichtig, dass wir ihn kennen, denn in dem Gleichnis von den Jungfrauen – ich meine, das schon mal in einer CSH erwähnt zu haben – in dem Gleichnis von den Jungfrauen bleiben nicht die fünf Törichten draußen, weil sie zu wenig Öl haben oder weil sie irgendetwas anderes vergessen haben oder aus irgendwelchen anderen Gründen. Der Grund, warum sie draußen bleiben, ist, weil sie Jesus nicht kennen. Jesus sagt: Ich kenne euch nicht. Darum bleiben sie draußen. Es ist wichtig, dass wir den Weg kennen, denn es gibt nicht viele Wege. Jesus sagt nicht: Ich bin ein Weg. Jesus sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit, das Leben. Jesus ist all das personifiziert, all das vereint sich in Jesus Christus.

[9:52] In Apostelgeschichte 4 und dort Vers 12 lesen wir, da sie aber den Menschen bei ihnen – Entschuldigung, Vers 12 – "Und es ist in keinem anderen das Heil, denn es ist kein anderer Name unter den Himmeln den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen." Jesus Christus ist der einzige Name, in dem wir gerettet werden und Errettung finden. Deswegen ist es wichtig, dass wir das wissen. Es gibt noch viele andere Verse, die das belegen und die das zeigen. Ihr könnt sie gerne in dem Sendemanuskript nachlesen.

[10:38] Wir werden uns noch ein paar wenige anschauen. Im ersten Titus Kapitel 2 Vers 5 und 6, in 1. Timotheus – Entschuldigung, 1. Timotheus Kapitel 2 Vers 5 und 6. Dort lesen wir: "Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Jesus Christus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat. Das ist das Zeugnis zur rechten Zeit." Es gibt nur einen einzigen Mittler zwischen Gott und den Menschen, Jesus Christus. Ohne Mittler können wir vor Gott nicht bestehen.

[11:23] Matthäus 1 Vers 21, Matthäus Kapitel 1 Vers 21: "Sie wird aber einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden." Das ist das, was wir vorhin schon gesagt haben. Jesus ist derjenige, der sein Volk von den Sünden errettet. Und auch in Römer 10, Vers 13 und Apostelgeschichte Vers 10 und 43 sehen wir, dass es Jesus ist, durch den wir gerettet werden, durch dessen Namen unsere Sünden vergeben werden. Und im Endeffekt ist er es, der die Quelle des Lebens ist. Das lesen wir in 1. Johannes Kapitel 5, Vers 12.

[12:23] Aber wie ist es? Muss man seinen Retter kennen, um gerettet zu werden? Ich lasse euch vielleicht einen Moment, um darüber nachzudenken. Muss man seinen Retter kennen, um gerettet zu werden? Denkt mal an die Patriarchen im Alten Testament. Hatten sie jemals den Namen Jesus gehört? Vermutlich nicht. Aber werden sie gerettet sein? Definitiv. Wir haben eine Auflistung von den ganzen Glaubenshelden in Hebräer Kapitel 11, wo wir sehen, dass sie auch gerettet sein werden. Sie glaubten daran, dass es einen Messias geben wird, aber dennoch kannten sie nicht den Namen Jesus.

[13:15] Was, wenn nun jemand noch nie etwas von Gott oder von Jesus gehört hat? Wie kann er errettet werden? Wir haben gerade so viele Texte gesehen. In dem Namen Jesu werden wir gerettet.

[13:30] Gehen wir zu Römer Kapitel 1 und dort Vers 18 bis 20. Ich denke, das ist eine recht bekannte Stelle, wenn es um dieses Thema geht. Wir lesen dort: "Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat. Denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, sodass sie keine Entschuldigung haben."

[14:16] Schauen wir uns die einzelnen Verse nochmal an. "Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten." Gott ist zornig, und Gott ist zornig, weil die Menschen Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit üben und die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten. Aber das ist nicht alles. Es ist nicht einfach so, dass sie das einfach nur tun. Im Vers 19 lesen wir: "weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist." Sie wissen es. Woher? "Da Gott es ihnen offenbar gemacht hat." Gott hat ihnen ganz genau gezeigt: Das ist richtig, das ist falsch, das sollst du tun, das sollst du nicht tun. Und sie tun es trotzdem. Sie widerstreben dem Einfluss Gottes. Sie widerstreben seiner Stimme, die zu ihnen spricht.

[15:08] Und wir lesen im Vers 20, wie es möglich ist, dass diese Menschen, die vielleicht noch nie was von Gott gehört haben, ihn trotzdem wahrnehmen können und seine Prinzipien verstehen: "Denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, sodass sie keine Entschuldigung haben." Um etwas von dem Schöpfer zu lernen und zu verstehen, muss man sich mit seiner Schöpfung beschäftigen. Meine Lieben, deswegen ist es auch so wichtig, dass wir uns heute nicht so sehr einnehmen lassen von den vielen Dingen, die uns beschäftigen können. Wir werden überflutet mit Informationen, und wir wissen gar nicht, was wir jetzt aufnehmen können. Wir können das gar nicht alles verarbeiten. Aber es ist wichtig, dass wir uns auch Zeit nehmen, nachzudenken. Dass wir nachdenken über die Dinge in der Natur, die wir sehen. Und ich glaube, das ist einer der Tricks, die Satan verwendet, um die Menschen zu verführen. Er hält sie beschäftigt, auch die oder vor allem die, die Gott nicht kennen.

[16:18] In Hiob 12, Vers 7 bis 9 sehen wir, dass die Schöpfung von Gott zeugt und sagt: Gott ist der Schöpfer.

[16:36] In Johannes 10, Vers 16 macht Jesus eine wichtige Aussage. Er sagt: "Und ich habe noch andere Schafe, die nicht aus dieser Schafhürde sind. Auch diese muss ich führen, und sie werden meine Stimme hören. Und es wird eine Herde und ein Hirte sein." Hirte ist wer? Jesus Christus. Die Herde ist das auserwählte Volk. Wer ist das auserwählte Volk? "Und ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesen Schafhürden sind." Was sind die Schafhürden, die Jesus hier meint? Ist es nicht das Volk Israel? Und spricht Jesus hier nicht von den anderen Schafen, dass es andere Menschen sind, die an ihn glauben, obwohl sie ihn vielleicht nicht kennen, aber die zum Glauben kommen, wenn man ihnen von Jesus erzählt, die aber nicht hier aus dem Volk Israel sind, sondern aus einem der umliegenden Völker oder irgendwo aus der Welt? Gott hat seine Menschen überall. Man darf nicht glauben, dass Gott nur Menschen aus einem Glaubenssystem erlösen wird. Gott hat unterschiedliche Arten und Möglichkeiten, zu uns Menschen zu sprechen. Und je nach unserem Wissensstand wird er das auch bewerten.

[18:13] In Apostelgeschichte, Kapitel 17, Vers 26. Apostelgeschichte, Kapitel 17, dort Vers 26 und 27. Dort lesen wir: "Und er hat aus einem Blut jedes Volk der Menschheit gemacht, dass sie auf dem ganzen Erdboden wohnen sollen, und hat im Voraus verordnete Zeiten und die Grenzen ihres Wohnraums bestimmt." Gott ist derjenige, der seine Hand über dieser Welt hält. Nichts geschieht, ohne dass er es zulässt. Er hat die Völker unter seiner Hand. Er bestimmt, wohin und wie weit sich der Mensch auch ausbreiten kann. Vers 27: "Damit sie dem Herrn suchen sollten, ob sie ihn wohl umhertastend wahrnehmen und finden möchten. Und doch ist er jedem Einzelnen von uns nicht ferne." Gott hat seine Hand, hat die ganze Menschheit in seiner Hand und setzt uns Grenzen, damit wir ihn suchen. Wenn wir etwas versuchen und wir sehen, wir kommen nicht weiter, wir stoßen da an eine Grenze, dann sollten wir uns fragen: Ist es vielleicht Gott, von dem ich mich entfernt habe, der mir jetzt zeigen möchte, dass ich wieder zu ihm zurückkommen sollte? Denn das ist das, was wir hier lesen: "Damit sie den Herrn suchen sollten."

[19:57] Und ein weiterer wichtiger Punkt, den wir hier nicht auslassen möchten, ist, dass Gott niemanden ferner ist. Gott ist jedem nah, auch dir. Auch jedem, jemanden, der Gott nicht kennt, ist Gott nah.

[20:27] Lass uns den Abschnitt in Römer Kapitel 2 mal aufschlagen und gemeinsam durchgehen. Römer Kapitel 2 und dort ab Vers 12: "Alle nämlich, die ohne Gesetz gesündigt haben, werden auch ohne Gesetz verloren gehen. Und alle, die unter dem Gesetz gesündigt haben, werden durch das Gesetz verurteilt." Wenn wir das Gesetz übertreten, wenn wir es nicht kennen, sind wir doch schuldig geworden. Und wenn wir es kennen und es übertreten, dann erst recht. "Denn vor Gott sind nicht gerecht, welche das Gesetz hören, sondern die, welche das Gesetz befolgen, sollen gerechtfertigt werden."

[21:05] Das erinnert mich an die Worte Jesu, wo er sagt: "Wer diese meine Worte hört und sie tut, ist ein kluger Baumeister, der sein Haus auf Felsen baut." Vers 14: "Wenn nämlich Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur aus tun, was das Gesetz verlangt, so sind sie, die das Gesetz nicht haben, sich selbst ein Gesetz." Es ist möglich, ohne das geschriebene Gesetz vor Augen doch das Richtige zu tun und das Gesetz Gottes zu erfüllen. Vers 15: "Da sie ja beweisen, dass das Werk des Gesetzes in ihren Herzen geschrieben ist." Das Gesetz im Herzen – was ist das? Der neue Bund. Wir können das gleich nochmal lesen in einem Vers. "Was auch euer Gewissen bezeugt, dazu ihre Überlegungen, die sie untereinander verklagen oder auch entschuldigen."

[22:08] Wir sehen, das Gewissen spielt hier eine wichtige Rolle. Gott spricht zu den Menschen durch das Gewissen. Und ich weiß nicht, ob ihr das kennt. Ihr habt etwas getan und ihr wusstet, das ist falsch. Das war Gott, der zu euch gesprochen hat. Das war Gott, der zu mir gesprochen hat, als es mir so ging. Und je öfter wir uns gegen dieses Gewissen wehren, desto mehr stumpft es ab. Deswegen gibt es Menschen, von denen man sagt, sie hätten kein Gewissen. Irgendwann merken sie nicht mehr, was richtig und was falsch ist, weil sie sich zu oft dagegen gewehrt haben, zu oft gegen den Einfluss Gottes gewehrt haben.

[22:49] Ein Vers zum neuen Bund: Jeremia, Kapitel 31, Vers 33. Das zitiert auch Paulus in Hebräer, Kapitel 8. Wer das dort nachlesen möchte. Also Jeremia, Kapitel 31, Vers 33. Da lesen wir: "Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz in ihr Innerstes hineinlegen und es auf ihre Herzen schreiben. Und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein." Das Gesetz gehört nicht auf steinerne Tafeln. Das hat Gott als Zwischenlösung gebraucht, weil das Volk es nicht annehmen wollte, dass das Gesetz auf ihre Herzen geschrieben oder in ihre Herzen geschrieben wird. Das war Gottes Absicht von Anfang an. Das Gesetz im Herzen, und das ist der neue, der ursprüngliche Bund sozusagen oder auch der neue Bund.

[24:13] Wir beenden den Abschnitt in Römer, Kapitel 2. Da lesen wir noch Vers 16: "An dem Tag, da Gott das Verborgene der Menschen durch Jesus Christus richten wird nach meinem Evangelium." Die Botschaft vom Gericht. Wir haben hier eine Botschaft des Gerichts, und diese kann erschreckend, aber auch befreiend zugleich sein, denn derjenige, der sich hier vergangen hat und der weiß, dass er gerichtet wird, dass sein Urteil nicht positiv ausfallen wird, der wird sich fürchten. Und derjenige, der nach Gerechtigkeit dürstet, der sich nach Gerechtigkeit sehnt, der wird sich auch nach dem Gericht sehnen.

[25:04] Ich möchte hier einen Abschnitt aus dem Leben Jesu vorlesen, wo wir folgendes lesen, Seite 636: "Manche Heiden dienen Gott unwissentlich. Niemals wurde ihnen sein Licht durch menschliche Vermittler überbracht. Trotzdem werden sie nicht verloren gehen. Zwar kannten sie das geschriebene Gebot Gottes nicht, sie vernahmen aber seine Stimme in der Natur und taten das, was das Gesetz fordert. Ihre Werke bekunden, dass der Heilige Geist ihre Herzen berührt hatte, und Gott anerkennt sie als seine Kinder." Es ist wichtig, dass wir uns das bewusst machen. Gott wird auch Menschen erretten, zu denen nie ein Missionar gekommen ist, wenn sie Gottes Stimme wahrgenommen haben und ihr gefolgt sind durch ihr Gewissen, durch das Nachdenken über Gottes Werke, über die Natur.

[26:13] Doch wenn man solch eine Aussage jetzt ein bisschen ins Extreme treibt, dann kann man zu dem Schluss kommen, dass Gott vielleicht irgendwann ja doch jeden errettet, oder dass vielleicht auch jeder Glaube errettet. Und diese zwei Dinge nennen sich Universalismus und Pluralismus. Der Universalismus ist der Glaube, dass jeder gerettet wird. Und der Pluralismus ist der Glaube, dass jeder Glaube zu Gott führt und er rettet. Aber die Bibel ist da relativ eindeutig.

[26:56] Und wir möchten mal reinschauen, was jetzt den Universalismus betrifft. In Offenbarung Kapitel 20 Vers 15 lesen wir von einem Buch. "Und wenn jemand nicht im Buch des Lebens eingeschrieben gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen." Wir sehen, es wird Menschen geben am Ende der Zeit, wenn das Gericht Gottes, das endgültige Gericht über die Welt ergeht. Es wird Menschen geben, die verloren gehen. Und es ist eine traurige Sache, dass das so ist. Aber die Bibel ist da eindeutig. Es wird nicht jeder gerettet werden. Somit wäre diese Theorie des Universalismus mit der Bibel widerlegt.

[27:53] Was den Pluralismus betrifft, wenn es verschiedene Religionen gibt und jede zum Glauben führt, warum ist es dann notwendig, dass wir noch hinausgehen und Menschen von Jesus erzählen? Wäre das nicht eine Mühe, die es sich nicht zu tun lohnt? Es wäre sinnlos. Und in Apostelgeschichte Kapitel 17 Vers 30 lesen wir, dass Gott die Zeit der Unwissenheit übersieht. Aber was, wenn jemand genau weiß, was richtig ist, aber trotzdem sagt: Na ja, aber diese Gemeinschaft hier gefällt mir viel besser, also bleibe ich da. Und Gott wird mich ja trotzdem retten. Das wird nicht funktionieren. Denn sobald wir wissen, sind wir auch aufgefordert zu handeln. Somit wird der Pluralismus auch nicht von der Bibel unterstützt. Und es gibt noch viele andere Gründe. Das waren jetzt nur zwei, die mir jetzt spontan eingefallen sind. Somit hat auch diese Theorie im Licht der Bibel keinen Bestand.

[29:09] Wir sehen in diesem Abschnitt auch, also in dem Abschnitt in Römer Kapitel 2 Vers 12 bis 16, wir sehen hier, dass Gott unterscheidet zwischen denen, die nur hören, und die, die auch etwas tun. Das hatten wir in Vers 13 gelesen. Das Hören allein reicht nicht aus. Die Tat muss folgen. Nicht als Leistung, durch die man gerettet wird oder durch die man sich die Erlösung verdient, sondern als äußeres Zeichen des Glaubens.

[29:54] Matthäus 7 Vers 14 ist die Geschichte, die ich vorhin erwähnte. Matthäus Kapitel 7 Vers 24: "Ein jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den will ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute." Hören plus tun ist gleich klug, habe ich mir so eine Gleichung aufgeschrieben. Also es ist notwendig, dass diese zwei Dinge zusammenkommen.

[30:35] Auch Jakobus thematisiert das und spricht über dieses Prinzip in Jakobus Kapitel 1 Vers 22. Jakobus Kapitel 1 Vers 22 und bis 25: "Seid aber Täter des Wortes und nicht bloß Hörer, die sich selbst betrügen. Denn wer nur Hörer des Wortes ist und nicht Täter, der gleicht einem Mann, der sein natürliches Angesicht im Spiegel anschaut. Er betrachtet sich und läuft davon und hat bald vergessen, wie er gestaltet war. Wer aber hineinschaut in das vollkommene Gesetz der Freiheit und darin bleibt, dieser Mensch, der kein vergesslicher Hörer, sondern ein wirklicher Täter ist, er wird glückselig sein in seinem Tun." Wichtiges Prinzip: Hören und Tun.

[31:43] Titus Kapitel 1 Vers 16. Dort sehen wir, dass es auch noch eine andere Seite gibt. Titus Kapitel 1 Vers 16: "Sie geben vor, Gott zu kennen, aber mit den Werken verleugnen sie ihn, dass sie verabscheuungswürdig und ungehorsam und zu jedem guten Werk untüchtig sind." Man kann durch die Werke Gott verleugnen. Es kommt darauf an, tun wir das, was er möchte, oder tun wir nicht das, was er möchte. Das wäre der Fall, wenn wir nicht auf ihn hören. Also beides, beide Komponenten sind wichtig.

[32:27] Und auch Matthäus 7 Vers 21. Das ist der gleiche Abschnitt, den wir gerade gelesen haben. Matthäus 7 Vers 21. Da lesen wir: "Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr, wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut." Also es wird Menschen geben, die zu Jesus Herr sagen, Christen, die ihm angeblich nachfolgen, die aber verloren gehen werden. Warum? Wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Diese Menschen nennen sich Christen, sagen zu Jesus Herr, aber sie verleugnen ihn dadurch, dass sie nicht die Werke tun, dass sie nicht auf seine Stimme hören.

[33:30] Und ich habe mal gehört, wenn wir im Himmel sein werden, gibt es drei Überraschungen. Die erste ist: Ich bin da, also man selbst ist da. Die zweite ist: Jemand, von dem wir nicht erwartet hätten, dass er da ist, ist da. So wird es vielleicht bei Stephanus und Paulus sein. Stephanus ist dann im Himmel, geht dann herum, plötzlich sieht er Paulus. Und dann denkt er sich: Wie konnte er denn hier sein? Der war doch dabei, als ich gesteinigt wurde. Er hat das okay gegeben. Ein Fall. Und die dritte Überraschung wird sein: Jemand, von dem wir erwartet hätten, dass er da ist, der aber nicht da ist. Vielleicht der Prediger, ein Prediger, den wir kennen. Oder vielleicht ein Mensch, der nach außen hin immer so fromm war. Es wird viele Überraschungen im Himmel geben, und ich bin sehr gespannt darauf. Aber der Fakt ist, die Erlösung kommt nur durch Jesus Christus. Und es ist wichtig, dass wir auf seine Stimme hören und das tun, was er zu uns spricht.

[34:49] In Jeremia 29, Vers 13, um dieses Thema dann zum Ende zu bringen. Jeremia oder diesen Punkt, Kapitel 29, Vers 13. Dort lesen wir: "Ja, ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir verlangt." Gott sagt: Wer mich sucht, der wird mich finden. Ganz einfach. Gott versteckt sich nicht vor dem Menschen. Gott versteckt sich nicht vor uns. Wenn wir ihn suchen, dann ist er da. Und ich habe es hier in unserer Gemeinde oft erfahren, dass Menschen zu uns kamen, die von sich aus dieses Bedürfnis gespürt haben, Jesus zu suchen, Gott zu suchen. Und sie sind dann zu uns gekommen und geblieben. Und ich bewundere das, wenn jemand aus eigenem Antrieb heraus, wenn jemand auf die Stimme Gottes hört und dann hinausgeht und ihn sucht. Das ist eine wunderbare Sache.

[36:15] Nun haben wir sehr ausführlich behandelt, dass Gott auch Menschen rettet, die ihn zwar nicht kennen, doch auf seine Stimme hören. Daraus dürfen wir aber nicht den Schluss ziehen, dass wir nichts mehr zu tun haben. In Matthäus 28, Vers 18 bis 20 haben wir einen eindeutigen Missionsbefehl. Jesus sagt: "Geht hinaus und macht zu Jüngern alle Völker." Es ist notwendig, dass wir das tun. Wir haben gerade behandelt: Hören und Tun.

[36:44] In Apostelgeschichte, Kapitel 1, Vers 8 sagt Jesus, wie wir das tun sollen. Er spricht zu seinen Jüngern: in Jerusalem, dann in Samaria und dann in der ganzen Welt. Also wir fangen dort an, wo wir sind, und breiten das danach aus.

[37:11] An dieser Stelle möchte ich auch noch ein Zitat aus dem Wirken der Apostel lesen, Seite 9. Das Zitat wird hier auch in der Lektion am Mittwoch gebracht. Dort lesen wir: "Die Gemeinde ist das von Gott erwählte Werkzeug, Menschen zum Heil zu führen. Sie wurde gegründet, um zu dienen, und ihre Aufgabe ist es, der Welt das Evangelium zu bringen. Von Anfang an war es Gottes Plan, dass seine Gemeinde der Welt die Fülle des Heils und seiner rettenden Kraft widerspiegelt. Die Glieder der Gemeinde, die Gott aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat, sollen seine Herrlichkeit verkündigen. Die Gemeinde ist der Treuhänder des Reichtums der Gnade Christi. Durch sie wird schließlich sogar den Mächten und Gewalten im Himmel die letzte und völlige Entfaltung der Liebe Gottes offenbart werden."

[38:14] Wir sehen, dass Gott durch seine Gemeinde arbeiten möchte. Er hat nicht Engeln dazu beauftragt. Er hat nicht irgendwelche anderen Dinge sich einfallen lassen. Das, was er am effektivsten hielt oder was er sich als Methode herausgesucht hat, war es, andere Menschen zu erreichen. Und so möchte er uns gebrauchen.

[38:37] Ein wichtiger und interessanter Punkt ist in 2. Petrus Kapitel 3 Vers 11 und 12. 2. Petrus Kapitel 3 Vers 11 und 12. Da lesen wir: "Da nun dies alles aufgelöst wird, wie sehr solltet ihr euch auszeichnen durch heiligen Wandel und Gottesfurcht." Heiliger Wandel und Gottesfurcht. "Indem ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet, als Adventisten tun wir das, und ihm entgegen eilt, freuen wir uns auf die Wiederkunft. Eilen wir ihm entgegen. Sehnen wir uns danach, Jesus tatsächlich zu sehen und in unsere Arme schließen zu können. Und dieses Wort 'entgegen eilt' kann auch übersetzt werden: beschleunigt." Wir lesen den Vers nochmal ganz. Vers 12: "Indem ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und es beschleunigt, an welchen die Himmel sich in Glut auflösen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden."

[39:58] Es ist möglich, dass wir das Kommen Jesu beschleunigen können. Und das können wir nur durch die Verkündigung seines Wortes. Wir müssen es allen Menschen bringen. Und das heißt nicht, dass jeder von uns Missionar wird und irgendwo nach Afrika oder nach Asien geht. Wir müssen dort wirken, wo Gott uns hingestellt hat. Natürlich, wenn jemand den Ruf hört, Missionar zu werden, Halleluja. Aber Gott möchte jeden gebrauchen als Missionar, dort, wo er ist.

[40:40] Sind wir bereit, das zu tun? Sind wir bereit, uns Gott als Werkzeug zur Verfügung zu stellen? Uns selbst zu verleugnen, um Gott zu dienen?

[40:48] Ein letztes Zitat, Bilder vom Reich Gottes, Seite 51: "Jeder Christ darf die Wiederkunft seines Herrn nicht nur freudig erwarten, sondern kann sie sogar beschleunigen. Das hatten wir gerade gelesen. Trügen alle, die seinen Namen bekennen, auch Frucht zu seiner Ehre, dann könnte auf der ganzen Welt in Windeseile der Samen des Evangeliums ausgestreut werden. In Kürze wäre dann die große Ernte reif, und Christus käme, um den kostbaren Weizen einzubringen."

[41:29] Gottes Güte ist unendlich. Er möchte nicht, dass jemand verloren geht, nur weil kein Missionar das Gebiet, in dem er lebt, erreicht hat. Deshalb übersieht er die Zeit der Unwissenheit und spricht durch das Gewissen zu allen Menschen. Und doch gibt es nur einen Erlöser, einen, durch den der Mensch das ewige Leben erlangen kann, einen Hohepriester, einen Vermittler: Jesus Christus. Er war es auch, der seinen Jüngern die Aufgabe gab, das Evangelium in die ganze Welt zu bringen und alle Menschen zu seinen Nachfolgern zu machen.

[42:10] Klug ist nur derjenige, der seine Worte hört und tut. Somit dürfen wir diese Aufgabe, die er uns übertragen hat, nicht vernachlässigen. Dabei muss uns bewusst sein, dass es nicht wir sind, die Menschen zur Umkehr bewegen können, sondern nur der Heilige Geist, der an ihren Herzen wirkt. Doch er möchte uns als Werkzeuge gebrauchen. Und wie wir von Petrus erfahren, ist es sogar möglich, das Kommen Jesu zu beschleunigen.

[42:43] Wer möchte nicht sobald wie möglich bei seinem Erlöser sein, in einer Welt ohne Leid, ohne Tod, ohne Probleme, wo wir jeden Tag umgeben sind von der Herrlichkeit Gottes, wo wir so viele spannende Dinge tun werden, wo wir das Universum erforschen, Häuser bauen, vielleicht noch mal die Weltgeschichte im Detail studieren und genau sehen, was passiert ist? Ich freue mich auf so eine Zeit und ich sehne mich danach, dass Jesus Christus wiederkommt. Ist es auch dein Wunsch? Ist es dein Wunsch, in dem Einflussbereich, in dem Gott dich gesetzt hat, Jesus zu bezeugen, damit bald alle Menschen von ihm erfahren und Jesus wiederkommen kann? Das ist meine Frage und mein Aufruf an euch.

[43:51] Lasst uns zum Abschluss noch beten. Jesus Christus, Herr, danke für die Verheißung, die du uns gegeben hast. Danke, dass du wiederkommen möchtest und danke, dass du uns gebrauchen möchtest. Herr, wir möchten dir dienen und wir möchten dabei mithelfen, das Werk zu Ende zu bringen. Herr, wir leben in einer sehr spannenden Zeit. Es passieren so viele Dinge in der Welt, und allen Anschein nach kann es nicht mehr lange dauern, bis du wiederkommst. Bitte stehe du uns jetzt bei in dieser letzten Zeit und schenke uns die Kraft, stärke unseren Glauben und rüste uns mit all dem aus, was wir brauchen, um auf dein Wiederkommen vorbereitet zu sein und durch diese letzte Zeit siegreich hindurchzugehen. Herr, Dank für deine Liebe und deine Güte und für all die Verheißungen, die du uns gegeben hast, wo du uns versicherst, dass du uns bewahren und behüten wirst. Sei du bei uns und hilf uns, anderen Menschen von dir zu erzählen. Im Namen Jesu, Amen.

[45:12] Nächste Woche geht es weiter mit der neuen Lektion. Das Thema ist das Buch Jeremia, und ich bin schon gespannt, welche Botschaften Gott uns in diesem neuen Quartal bringen möchte. Euch weiterhin Gottes Segen bei dem Studium seines Wortes. Es gibt noch viele Punkte, die wir jetzt nicht angesprochen haben. Nehmt die Bibel, geht hinein, studiert diverse, schaut euch die Parallelstellen an, und wenn ihr nicht weiterkommt, dann schaut vielleicht noch mal im Sendemanuskript nach oder studiert die Bibel unter Gebet. Das ist ganz wichtig. Euch Gottes Segen, bis zum nächsten Mal. Amen.
[45:56] Copyright WDR 2021


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