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In dieser Predigt wird Offenbarung 14, Vers 11 im Detail beleuchtet, insbesondere die Bedeutung des aufsteigenden Rauchs von Ewigkeit zu Ewigkeit. Christopher Kramp erklärt, dass dieser Vers keine Aussage über die ewige Qual der Verdammten ist, sondern vielmehr die endgültige und unwiderrufliche Konsequenz der Ablehnung Gottes symbolisiert, ähnlich der Zerstörung von Edom. Die Predigt betont die Wichtigkeit der Entscheidung für Gott und die Möglichkeit der Wiederherstellung durch Bekehrung, selbst nach schweren Sünden.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:00] Auch hier nach langer Pause wieder zurück mitten hinein in die dritte Engelsbotschaft. Wir haben aufgehört mit Offenbarung 14 Vers 10 und heute wollen wir in Vers 11 weitermachen und uns dort den ersten Teil anschauen. Ein Vers, der jetzt nicht unbedingt ein typischer Annachtsvers wäre, ein Vers, der von dem Rauch spricht, der aufsteigt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Dann wollen wir uns kurz Gedanken machen heute, was das bedeutet und warum das da so formuliert ist. Es ist einer der Verse, die uns immer etwas Schwierigkeiten machen, wenn wir über den Zustand der Toten sprechen wollen und es auch von der Ewigkeit zu Ewigkeit steht. Bevor wir anfangen, lassen Sie uns gemeinsam niederknien für ein Anfangsgebet.

[0:50] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir noch mal dein Wort lesen dürfen, die Offenbarung aufschlagen können und wir möchten dich bitten, dass du uns rechtes Verständnis schenkst, dass du uns hilfst, dass wir die Botschaft für uns heute erkennen und dass wir sehen, dass in der Offenbarung dein Evangelium klar zum Leuchten kommt. Bitte seid jetzt bei uns, wenn wir dein Wort studieren und schenkt uns die richtige Einsicht. Im Namen Jesu, Amen.

[1:18] Also, Offenbarung 14 und dort Vers 11. Der Kontext ist, wir hatten ja den dritten Engel, der warnt vor dem, vor drei Dingen, vor dem, er warnt vor dem, helft mir, helft mir, er warnt vor drei Dingen, er warnt vor dem, dem und dem. Wenn jemand das Tier und das Bild anbetet und das Mahlzeichen annimmt an seine Stirn und so weiter, das heißt, es warnt vor der römischen Kirche, es warnt vor dem abgefallenen Protestantismus in Amerika und es warnt vor dem nationalen Sonntagsgesetz, das dann international wird und dann hatten wir gelesen, dass es eine Strafe gibt, wer das trotzdem annimmt, also wer die drei Verengungsbotschaft ablehnt und diese Dinge tut, vor denen hier gewarnt wird, der wird vom Glutwein Gottes trinken. Wollt ihr euch erinnern, was der Glutwein Gottes war? Der Glutwein Gottes war ein Symbol für, schon so lange herrlich, oder? Deswegen wiederholen wir es. Der Glutwein Gottes oder welches historische Ereignis wird die Erfüllung des Glutwein Gottes sein? Erfüllt sich der Glutwein Gottes im Jahre 1844, ja oder nein? Ja, was für ein Gericht, wie Gericht, welches Gericht? Es gibt ein ganz bestimmtes prophezeites Ereignis, das ist der Glutwein Gottes, der unvermischt, ohne Gnade ausgegossen wird. Wann wird das geschehen? Durch welches Ereignis oder welche Ereignisse?

[2:57] Könnt ihr euch noch daran erinnern? Der Glutwein Gottes wird ausgegossen durch die sieben letzten Plagen, ja deswegen unvermischt, nach dem Ende der Gnadenzeit. Das heißt, diejenigen, die das Mahlzeichen annehmen, die das Tier anbeten, sein Bild anbeten, werden die sieben letzten Plagen erhalten und das Ende von Versehen sagt, sie werden sogar mit Feuer und Schwefel gepeinigt werden. Wird das während der sieben letzten Plagen sein? Ja oder nein? Werden sie während der sieben letzten Plagen mit Feuer und Schwefel gepeinigt? Das ist nach den tausend Jahren. Das heißt, die Idee war, es gibt dort eine doppelte Strafe oder zwei Phasen der Strafe. Einmal die sieben letzten Plagen, für die, die lebendig bei der Wiederkunft Jesu gottlos sind und diese dritte Engelsbotschaft verworfen haben und dann gibt es aber auch die endgültige Strafe des Feuers nach den tausend Jahren. Sie werden gequält werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Und in diesem Kontext, also wir sind jetzt zeitlich nach den tausend Jahren, wenn wir das uns vorstellen wollen, hier ist die Wiederkunft, hier sind die Plagen, dann ist hier sind die tausend Jahre, dann sind wir jetzt hier. Das Feuer, das vom Himmel fällt und dort heißt es und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit.

[4:41] Jetzt helft mir. Warum sagt die Bibel von Ewigkeit zu Ewigkeit? Erklärt mir das bitte. Werden sie ewig gequält? Ja oder nein? Ihr schüttelt alle treu den Kopf und sagt nein, aber helft mir. Warum nicht? Ja, das griechische Wort ist tatsächlich dieses Äon, was auch als Zeitalter, als Zeit oder auch als Alter einfach bezeichnet werden kann. Das heißt, man könnte also sagen, okay. Ich bin ja so ewig müde, ich sterbe jetzt so oder halt nicht mehr wirklich die Ewigkeit, das wird in der Bibel auch beides verwendet. Deswegen müssen wir halt so einfach andere Tipps suchen. Ansonsten würde es einfach sich widersprüchen. Der Tod, was die Qual ewig ist, das müssen wir uns anschauen. Und vielleicht auch so eine Ruhebauer oder dieses Beispiel. Also ganz genau. Also das ist eine Frage des Wortes und eine Frage, wie man das Wort interpretiert. Worte können verschiedene Bedeutung haben.

[6:18] Gibt es denn Stellen in der Bibel, wo von Ewigkeit zu Ewigkeit wirklich ewig bedeutet? Wenn es Gott heißt, dass er von Ewigkeit zu Ewigkeit ist, ist es ohne Frage, weil er erinnert sich nicht erst gestern der gleiche wie heute und morgen. Wenn es heißt, dein Thron, oh Gott, wird von Ewigkeit zu Ewigkeit, dann ist das eine sehr ultimative Aussage. Also gibt es sehr, sehr viele Bibelstellen, die deutlich machen, Gott ist von ewig zu ewig. Aber wir können mal eine mal raussuchen, einfach noch als als Hinweis. Man könnte sehr, sehr viele hier anführen, aber wenigstens eine mal gelesen zu haben. Erste Chronik 16 und dort Vers 36. Erste Chronik 16 und dort Vers 36. Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das heißt, hier ist ein Beispiel für absolute Ewigkeit. Der Lobpreis Gottes wird niemals aufhören.

[7:27] Jetzt wollen wir uns mal dem Ganzen ein bisschen genauer nähern. Es heißt ja, der Rauch wird aufsteigen. Du hast schon die Geschichte von Sodom und Gomorra erwähnt. Wird dann in der Geschichte von Sodom und Gomorra auch der Rauch erwähnt? Wenn ich schon so frage, wahrscheinlich. Schaut mal in Erste Mose 19. Da heißt es in Vers 28, also wir haben auch, also ihr kennt ja die Geschichte, in Erste Mose 19, Vers 24 heißt es, da liest der Herr Schwefel und Feuer regnen auf Sodom und Gomorra vom Herrn vom Himmel herab. Das ist so quasi der Typus auf das, was nach den tausend Jahren passiert. Sie werden gequält mit Feuer und Schwefel. Das Feuer fällt von Gott herab. Und in Offenbarung haben wir gesehen, das Feuer und Schwefel fällt herab und quält sie und dann steigt der Rauch auf. Feuer und Schwefel peinigt und danach steigt der Rauch auf. In Erste Mose 19 haben wir genau dasselbe. Feuer und Schwefel fallen vom Himmel und dann am nächsten Morgen, in Vers 27, Kapitel 19, heißt es, Abram aber begab sich früher morgen zu dem Ort, wo er vor dem Herrn gestanden hatte und er blickt hinab auf Sodom und Gomorra und auf das ganze Land jener Gegend und saß sich um und siehe, ein Rauch ging auch von dem Land, wie der Rauch eines Schmelzofens.

[8:58] Also wir können ganz deutlich sehen, dass die dritte Engelsbotschaft hier ganz offensichtlich von der Geschichte von Sodom und Gomorra, so ist das Wort, was ich suche, assoziiert, ja also das wiederholt, das imitiert quasi von den Worten her. Ist denn der, wie lange ist denn der Rauch aufgestiegen in Sodom und Gomorra? Steigt er heute noch auf? Der Rauch? Nee, irgendwann wird er aufgehört haben, oder? Und wenn man das versteht, wenn man die Geschichte versteht, die als Hintergrund steht, dann versteht man auch, womit es geht. Es war eine ewige Strafe, Sodom und Gomorra sind nie wieder aufgebaut worden und werden auch nie wieder aufgebaut werden. Das Feuer selbst ging aus, das ewige Feuer ging irgendwann aus und auch der Rauch ihrer Qual, denn das war ja ihre Qual, das war der Rauch, der mit ihrer Qual assoziiert war, der war irgendwann vorbei.

[10:09] Schaut mal, es gibt eine ganz, ganz interessante Stelle in Jesaja 33. Erst Jesaja 33 und dann Vers 4, Kapitel 34. Jesaja 33 und dort Vers 14. Das finde ich eine interessante Stelle. Schaut mal, Jesaja 33, Vers 14. Die Sünder in Zion sind erschrocken. Zittern hat die Heuchler ergriffen. Wer von uns kann bei einem verzehrenden Feuer wohnen? Wer von uns kann bei der ewigen Glut bleiben? Wenn ihr den Vers anschaut, was fällt euch auf? Was fällt euch auf? Ewige Glut, ja. Und was fällt euch noch auf?

[11:17] Also seht ihr, dass der Vers so parallele Aussagen hat. Die Sünder in Zion sind erschrocken. Zittern hat die Heuchler ergriffen. Also zittern und erschrocken, Sünder und Heuchler. Und dann wer von uns kann bei einem verzehrenden Feuer wohnen? Wer von uns kann bei der ewigen Glut bleiben? Wer von uns? Wer von uns kann wohnen, kann bleiben? Das heißt also, das verzehrende Feuer ist die ewige Glut. Oder anders ausgedrückt, dass die ewige Glut ist ein verzehrendes Feuer. Wenn die Bibel also von einem ewigen Feuer spricht, ist es ein Feuer, das verzehrt. Und ein verzehrendes Feuer, er heißt verzehrendes Feuer, weil es verzehrt, nicht auf ewig im gleichen Zustand lässt. Es verzehrt alles. Das heißt, das ist ein Bibelfers, wo in einem Vers deutlich gemacht wird, es heißt zwar ewiges Feuer, aber es ist verzehrend. Er ist verzehrt. Und in der Bibel ist es also kein Widerspruch, wenn es verzehrt und trotzdem ewiges Feuer genannt wird. Das finde ich schon mal sehr interessant.

[12:26] Jetzt, es gibt noch ein, im nächsten Kapitel, in Jesaja 35, 34, haben wir eine Stelle, die ganz, ganz ähnlich an unseren Offenbarungstext heranreicht. Und zwar in Jesaja 34 und dort Vers 10. Jetzt, wenn ihr die Überschrift von Jesaja 34 lest, um wen geht es dort vor allem? Jesaja 34. Ich brauche nur die Überschrift zu lesen. Ah, okay. Besonders über Edom. Es geht um Edom, das waren die Edomite. Schaut mal Vers 10, Vers 9, wir können mal Vers 9 lesen. Da sollen Edoms Bäche in Pech verwandelt werden und ihr Staub in Schwefel. Ja, ihr Land wird zu brennendem Pech, also Feuer und Schwefel und Pech. Tag und Nacht erlischt es nicht. Und was, wie geht es weiter? Ewig wird sein Rauch aufsteigen. Also, wenn es eine Parallele gibt, so der Rauch ihrer Qual steigt auch von Ewigkeit zu Ewigkeit, dann ist das Jesaja 34, Vers 10. Es ist fast wörtlich zitiert in der dritten Engelsbotschaft. Ewig wird sein Rauch aufsteigen und dann wird erklärt, was es bedeutet.

[13:56] Es wird öde liegen von Geschlecht zu Geschlecht und niemand wird mehr hindurchziehen, ewiglich. Und auch jetzt kommt natürlich die logische Frage, steigt der Rauch noch auf? Ja oder nein? Der Abschnitt macht deutlich, dass es auch gar nicht gemeint ist. Schaut mal, wie es heißt in Vers 11. Und der Pelikan und der Igel werden es einnehmen und die Eule und der Rabe werden darin wohnen. Glaubt ihr, wenn Edom eine Ewigkeit lang dampfen würde, würden sich die Igel da wohlfühlen? Die Pelikane, die würden sich da jetzt nicht ansiedeln. Oder wenn es dann heißt, in Vers 14, Wüstentiere und Schakrale werden einander begegnen. Es wird irgendwann wieder so sein, dass zumindest Tiere dort leben können. Der Rauch wird nicht ewig aufsteigen, aber die Konsequenz wird ewig sein. Das heißt, es wird ewiglich nicht mehr bewohnt werden. Übrigens, Edom. Kleiner Exkurs, um das besser zu verstehen.

[15:09] Schlagt mal mit mir nochmal Maleachi auf. Ich bin gerade im Maleachi-Fieber. Ihr müsst es mir vergeben. Maleachi ist so ein spannendes Buch. Maleachi beginnt mit einem der schönsten Aussagen der ganzen Bibel. Maleachi beginnt mit der Aussage Gottes, ich habe euch geliebt. Und dann fragen die Israeliten, warum hast du uns geliebt? Wir merken es nicht. Erklär uns mal, dass du uns lieb hast, Gott. Und dann erklärt ihnen Gott, dass er einen Unterschied gemacht hat zwischen Jakob und Esau, zwischen Israel und Edom. Frage, Esau und Jakob, welche Gemeinsamkeit hatten sie? Sagen wir mal die Gemeinsamkeiten von Esau und Jakob. Sie hatten beide den selben Vater und? Die selbe Mutter und? Sie sind am selben Tag geboren, ja. Und? Und beide männlich. Hatten dieselbe Erziehung, hatten dieselbe Umgebung, selbe Kultur. Was haben sie noch beides gemeinsam? Beide hatten irgendwann mal das Erstgeburtsrecht. Ja, das stimmt. Was noch? Beide haben sich an ihren Eltern vergangen, haben gesündigt. Haben ihre Eltern enttäuscht. Warum ist denn der eine gerettet und der andere verloren? Beide waren Lieblingssöhne. Einer vom Vater, einer von der Mutter. Beide hatten charakterliche Schwächen. Trotzdem ist einer gerettet, einer verloren. Jakob glaubt es.

[17:06] Absolut. Beide hatten dieselbe Außensituation, die selben Gene, die selbe Umgebung. Das heißt, man kann nicht sagen, es war offen diese Geschichte benutzt. Jakob habe ich geliebt, Esau habe ich gehasst, um zu sagen, Gott hat die Leute vorher bestimmt. Das Gegenteil ist der Fall. Es beweist, dass zwei Menschen mit denselben Gen, mit derselben Herkunft, mit derselben Erziehung, mit derselben Kultur zwei unterschiedliche Richtungen nehmen im Leben, weil der eine sich bekehrt und der andere nicht. Beide haben übrigens geweint. Der eine hat geweint, der eine hat gesagt, ich möchte gern den Segen haben und der andere hat gesagt, ich möchte gern, dass du mich segnest. Der zweite Unterschied. Ich lasse es nicht, es sei denn, du segnest mich. Die Bibel sagt, Esau hat geweint und geweint und geweint, aber er hat sich nicht bekehrt. Er hat keine Buße getan, sagt die Bibel im Hebräerbrief. Das war der Unterschied zwischen Esau und Jakob. Und Gott sagt, das ist, daran seht ihr meine Liebe, dass ein Mensch, der genauso schlimm ist wie ein unbekehrter Gottlose, durch Bekehrung ein völlig neues Leben bekommen kann.

[18:21] Jetzt Esau wurde zu Edom und Jakob wurde zu Israel. Was haben Edom und Israel gemeinsam? Also jetzt die Völker, Edom und Israel. Edom ist das einzige nicht israelitische Volk, das in der Bibel auch Geschlechtsregister hat. 1. Mose 35, ganzes Geschlechtsregister nur zu Edom. Geschlechtsregister. Ja, sonst sind ja alle Geschlechtsregister immer von der Heilslinie her. Das ist das Einzige, das anders ist. Edom hatte genauso Königsregister wie Israel. Edom und Israel haben nebeneinander gewohnt, sie waren Nachbarn. Übrigens, wie hat Edom sein Land bekommen? Wer hat es ihnen geschenkt? Weißt du das? Gott hat den Edomitern das Land gegeben. Wer hat da vorher drin gewohnt? 5. Mose sagt uns, dass da vorher Riesen drin gewohnt haben in dem Land. Gott hat den Edomitern Land gegeben in Palästina, wo vorher Riesen gewohnt haben. Gott hat den Israeliten Land gegeben, wo vorher die Riesen drin gewohnt haben. Die Edomiter hatten auch einen einzigen Gott, sie nannten ihn Quaus. Die Israeliten hatten einen einzigen Gott, den sie angebetet haben. Die Edomiter sind aber später in viele Sünden verstrickt gewesen. Die Israeliten sind in viele Sünden verstrickt gewesen. Das heißt, je mehr man die beiden Völker vergleicht, desto mehr Parallelen findet man.

[20:00] Trotzdem, ja übrigens, durch wen sind die Israeliten gefangen genommen worden? Dann Jahrhunderte später, werden die Israeliten genommen und ins Exil geführt? Ja, also dann am Ende die Babylonier. Die Edomiter wurden auch ein paar Jahre später durch die Babylonier gefangen genommen, ins Exil geführt. Der Unterschied ist aber, Israel ist wiederhergestellt worden, Edom ist für immer verwüstet worden. Das ist Jesaja 34. Jesaja 34 berichtet davon, dass Edom für immer verwüstet wird. Das heißt, und was Malachi damit sagen will, ist, die Liebe Gottes zeigt sich darin, dass Menschen, die völlig hoffnungslos verloren sind, wiederhergestellt werden können. Dass ein Volk, das hoffnungslos verloren ist, wie die Heiden, wiederhergestellt werden kann. Die Liebe Gottes zeigt sich in der Fähigkeit, die Trümmer wieder aufzubauen, das zerbrochene Leben wieder zurechtzubiegen. Aber an Edom zeigt sich, dass, wenn ein Mensch sich nicht bekehrt, er die Konsequenz zu tragen hat. Und ein Mensch, der sich nicht bekehrt, kann von der Strafe nicht mehr wieder zurückgeholt werden. Die Strafe kann nicht aufgehoben werden. Edom wird verwüstet und bleibt so für immer. Der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit.

[21:25] Am Ende der Zeit wird es zwei Gruppen von Menschen geben, die 144.000 und die Gottlosen. Beide Gruppen sind Menschen, beide Gruppen haben dieselben Sünden begangen. Die 144.000 haben vielleicht sogar schlimmere Sünden begangen als die Gottlosen. Aber weil sie sich bekehrt haben, sind sie wiederhergestellt worden. Ihr Kleid ist wieder weiß gemacht worden und sie sind jetzt rein vor Gott. Während die, die sich nicht bekehrt haben, für die wird es jetzt, so wie für Edom, keine zweite Chance geben. Der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit. Deswegen werden die 144.000 beschrieben mit den zwölf Stämmen, könnte ich hier nennen in Offenbarung 7. Das heißt 12.000 aus dem Stamm Ruben, 12.000 aus dem Stamm so und so. Es sind geistliche Israeliten, während die Gottlosen, die das Mahlzein des Tieres haben, geistliche Edomiter sind. Der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit. Verwüstet, keine zweite Chance. Und damit ist eigentlich ausgedrückt, der Rauch steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit. Es ist keine Aussage über den Zustand der Toten, es ist eine Aussage darüber, dass wer dann das Mahlzeichen annimmt, da gibt es dann keine zweite Chance. Früher gab es ja manche Christen, die geglaubt haben, naja nach den 1000 Jahren gibt es nochmal eine Chance und dann kann man sich nochmal bekehren oder so. Es ist dann ein für alle Mal vorbei. Endgültige Entscheidung.

[22:52] Kann man auch sehr schön deutlich sehen in Matthäus 25, vorletzter Text, Matthäus 25 und dort Vers 41. Matthäus 25, Vers 41, dort heißt es, dann wird er auch denen zur Linken sagen, geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer. Das ist das Feuer, das vom Himmel fällt. Das wem bereitet ist? Dem? Dem Teufel und seinen Engeln. Das Höllenfeuer war ursprünglich nur für den Teufel und seinen Engeln gedacht. Es ist eine Tragödie, dass Menschen daran umkommen werden. Und dann schaut man die Erklärung in Vers 46. Und sie werden in die ewige Strafe hingehen, die gerechten aber in das ewige Leben. Könnt ihr sehen, dass es ein Kontrast ist? Die einen bekommen ewige Strafe, die anderen ewiges Leben. Das ist ein Beweis dafür, dass die ewige Strafe nicht ewiges Leben sein kann. Weil ansonsten würde man das nicht als Kontrast sehen. Die Strafe besteht nicht darin, ewig zu leben und zu leiden. Ansonsten hätten wir beide ewiges Leben. Johannes 3, Vers 16 sagt, denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass es einen eingeborenen Sohn gab, auf das alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen werden. Das griechische meint eigentlich, nicht zerstört werden, nicht kaputt gemacht werden, sondern ewiges Leben haben. Das heißt, die Bibel ist sehr deutlich, die, die das Feuer leiden werden, werden am Ende irgendwann sterben.

[24:42] Und der Text, der das deutlich macht, wie kein anderer Text in der Bibel ist, wiederum in Maliachi. In Maliachi Kapitel 4 und dort Vers, ach das ist ja im Englischen Kapitel 4, ist 3 im Deutschen. Kapitel 3, Vers 19. Letzter Vers für heute. Maliachi 3, Vers 19, denn siehe, der Tag kommt brennend wie ein Ofen. Da werden alle übermütigen und alle, die gesetzlos handeln, also sündigen, wie Stubbeln sein. Und der kommende Tag wird sie verbrennt. Interessant, das heißt nicht, sie werden sofort verbrannt sein, sondern sie werden dann am nächsten Tag verbrannt werden. Das heißt, es gibt eine Zeitspanne. Sie werden brennen und eine gewisse Zeitspanne danach werden sie verbrannt sein. Und das ist wahrscheinlich aus ausgedrückt durch Äon zu Äon. Äon heißt einfach übersetzt Alter, zum Beispiel Zeitalter. Jetzt wenn man brennt, wie lange lebt man dann im Feuer? Nicht lange. Und die Idee scheint zu sein, dass es also heißt, von Alter zu Alter, also Alter im Feuer ist eine kurze, ein paar Minuten. Und Alter zu Alter bedeutet jetzt eine etwas längere Zeitspanne, als man es erwarten würde. Und wer wird am längsten brennen? Der Satan, der wird wahrscheinlich ziemlich lange brennen. Das heißt, eine längere Zeitspanne, eine Verlängerung der Zeitspanne, die man jetzt für gewöhnlich erwarten würde, wenn der Mensch im Feuer ist. Aber letztendlich wird das Feuer ausgehen.

[26:23] Das heißt, ihr werdet die Gesetzlosen zertreten und so weiter und so fort. Das heißt, zusammenfassend, der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit, ist eine Anspielung auf die Zerstörung von Edom und damit ein Hinweis auf die Tatsache, dass es keine zweite Chance mehr gibt. In Malachi steht, wenn sie versuchen werden, die Edomiter das Land wieder aufzubauen, ich werde es nicht zulassen. Die Liebe hat es möglich gemacht, dass Israel wiederhergestellt wird, aber die Ablehnung der Liebe durch Edom macht es unmöglich, sie wiederherzustellen. Und so in unserem eigenen Leben. Das ist quasi die Sünde gegen den Heiligen Geist, macht es unmöglich, wiederhergestellt zu werden. Und deswegen ist die dritte Engelsbotschaft so eine feierliche Warnung, weil an der Stelle müssen wir uns richtig entscheiden, ansonsten gibt es keine zweite Chance. Preist den Herrn, dass Gott uns die Kraft gibt, diese Chance zu nutzen, die wir jetzt haben. Und auch wenn wir den selben Hintergrund haben wie Esau, dieselben Gene haben wie Esau, dieselben schlechten Sünden getan haben wie Esau, am Ende können wir doch Israel werden, wie Jakob. Niemand von uns muss Edomiter bleiben. Wir können Israeliten werden und wiederhergestellt werden. Amen.

[27:49] Lass uns doch beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir in deinem Wort lesen konnten, dass wir sehen konnten, was es bedeutet, dass du einen Unterschied machst zwischen Israel und Edom, dass obwohl wir vielleicht schlimmer gesündigt haben als Menschen draußen der Welt, durch Bekehrung und durch deine Liebe, durch deine umwandelnde Kraft, wir verändert werden können. Und das ist die Botschaft der dritten Engelsbotschaft, dass wir echte geistlich Israeliten werden und dass wir die Chance, die wir jetzt haben, nutzen. Wir haben gelesen, dass es eine Zeit von geben wird, wo es keine zweite Chance mehr gibt und wo die Entscheidung endgültig gefallen sein wird. So möchten wir dich bitten, dass wir heute und morgen in der Zeit, in der wir jetzt leben, die Gelegenheit beim Schopf ergreifen. Wir dienen und wir nachfolgen mit all unserem Herzen, mit all unserer Kraft, mit all unserem Verstand. Wir danken dir, dass du es bist, der in uns das Werk vollenden wird und wir dir vertrauen dürfen. Dafür möchten wir dir Danke sagen. Im Namen Jesu. Amen. Nächste Woche sehen wir uns wieder. Dann geht es weiter mit Offenbarung 14 Vers 11. Bis dann wünsche ich Gottes Segen und viel Freude im Studium seines Wortes. Amen.


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