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In diesem Vortrag von Olaf Schröer wird die Macht der Musik im Licht der biblischen Prophetie beleuchtet. Es wird untersucht, wie Musik unseren Charakter beeinflusst und welche Art von Musik wir in unseren Erinnerungen zulassen sollten. Der Vortrag thematisiert Charismatik, Mystik, Willow Creek und Ökumene und stellt die Frage nach der richtigen und falschen Anbetung. Dabei werden die Ursprünge und Hintergründe der charismatischen Bewegung kritisch beleuchtet und mit biblischen Lehren verglichen.


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Serie: Die Macht der Musik

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Transkript

[0:25] Musik ist heute ein unentbehrlicher Bestandteil des Lebens in unserer modernen Gesellschaft geworden. Durch den technischen Fortschritt ist sie fast überall und immer verfügbar, vom Erwachen bis zum Einschlafen. Aber sie ist weithin nicht mehr das himmlische Gut, wie Luther noch meinte, sondern vielmehr ein Echo der Hölle. Die Frage gläubiger Nachfolger Jesu lautet daher nicht, ob wir Musik hören wollen oder nicht, sondern welche Art von Musik wir gestatten, in den Archiven unserer Erinnerung verwahrt zu werden. Denn die Macht der Musik wird unseren Charakter unweigerlich beeinflussen. Ein gesegnetes Studium unter der Leitung des Geistes Gottes wünscht allen Teilnehmern, euer Bruder in Christus, Heinz Hopf.

[1:35] Das erste Thema heute an diesem Tag lautet: Charismatik, Mystik, Willow Creek und Ökumene im Licht der biblischen Prophetie. Ich muss sagen, ich muss mich kurz fassen, weil das Thema so weit ist, dass ich den ganzen Tag damit füllen könnte. Aber es ist ein wichtiges Thema, weil dieses Thema die Grundlage legt für die Frage der Art der Musik, die wir im Gottesdienst hören, singen, praktizieren möchten und auch so ein bisschen aufzeigt, wie manche, gerade die charismatische Musik, wo sie herkommt und wie wir eigentlich diese ganze Bewegung und diese Hintergründe biblisch bewerten wollen.

[2:15] Ich möchte beginnen mit der Frage der Anbetung. Ich habe drei Themen in meinem Vortrag: Die Anbetung in der Offenbarung, zweitens die charismatische Bewegung, Mystik, Willow Creek und Ökumene und drittens die biblische Prophetie.

[2:30] Die Frage der Anbetung. In der Bibel ist die Anbetung, die richtige und falsche Anbetung, eigentlich der rote Faden, der sich von Anfang bis Ende durch die ganze Bibel hindurchzieht. Es beginnt schon bei Kain und Abel. Richtige Anbetung, falsche Anbetung. Es geht weiter, ich habe nur einige Beispiele herausgeholt, hier das Goldene Kalb. Die haben übrigens nicht einen falschen Gott angebetet, sondern sie haben ihren Gott, Jahwe, auf eine falsche Art und Weise angebetet. Es geht also nicht nur um die Frage, wen beten wir an, es geht auch um die Frage, wie beten wir an. Wir haben die drei Freunde Daniels. Sie sollten einen anderen Gott anbeten als den wahren Gott. Daniel in der Löwengrube oder auch Jesu Versuchung.

[3:25] Die Frage der Anbetung ist eine zentrale Frage, weil das eigentlich die Frage des großen Kampfes ist. Satan möchte für sich Anbetung beanspruchen, Gott möchte angebetet werden. Das geht bis in die Dreiviertel-Engelsbotschaft hinein, wo Gott uns aufruft, ihn anzubeten als Schöpfergott. Auch in der Offenbarung ist die Anbetung das zentrale Thema. Und wir laufen auf den letzten großen Kampf zu dieser Weltgeschichte, den Höhepunkt des großen Kampfes. Und da wird die letzte Frage sein, die Frage der Anbetung.

[3:55] Die Anbetung, wen wir anbeten, und das sind eigentlich vier Dinge. Vier Fragen werden in der Endzeit im Mittelpunkt stehen, in dem letzten großen Kampf: Wen beten wir an? Wie beten wir an? Wann beten wir an? Und wodurch beten wir an? Und darüber könnte ich jetzt auch schon wieder eine Stunde reden, weil das so ein wichtiges Thema ist, weil das eigentlich das ist, was jetzt die Botschaft ist, die Drei-Engels-Botschaft. Ganz kurz diese vier Fragen nur ganz kurz streifen, um dann ein bisschen mehr in die charismatische Bewegung hineinzugehen.

[4:28] Wen beten wir an? Offenbarung 14, Vers 7 sagt uns, und wer die Bibel dabei hat, kann sie gerne mit aufschlagen. Offenbarung 14, Vers 7. Und er, der erste Engel, sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen, und betet an den, der gemacht hat Himmel, Erde und Meer und die Wasserquellen. Gott fordert uns auf, ihn als Schöpfer anzubeten. Gott als Schöpfergott. Und auf der anderen Seite haben wir Offenbarung 13, Vers 15. Dort heißt es: Es wurde ihm Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen könne, dass alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden. Das heißt, hier haben wir das Bild des Tieres, was für sich eine Macht beansprucht, Anbetung beansprucht, und alle, die dem nicht folgen, werden am Ende unter dem Todesbefehl stehen, dass sie getötet werden sollen.

[5:29] Wir haben also zwei, die am Ende für sich die Anbetung beanspruchen: Gott als Schöpfer und das Bild des Tieres, die letzte Verführungsmacht dieser Erde, die für sich die Anbetung beansprucht. Und alle Menschen müssen sich entscheiden zwischen diesen beiden Anbetungen. Wen beten wir an? Gott als Schöpfer, das Bild des Tieres.

[5:50] Auf dem Berg Karmel hatten wir beim Elia eine Machtprobe zwischen Gott und Satan, zwischen Elia und dem Propheten Baals. Wir wissen, wie es ausgegangen ist. Gott hat mit Feuer geantwortet. Manchmal wünsche ich auch, dass Gott heute nochmal so deutlich Antworten und Zeichen geben würde. Es wäre doch manchmal ganz schön. Aber natürlich, wir haben auch Gottes Wort. Da haben wir ja da schon drin stehen, was richtig und was nicht richtig ist. Manchmal hat Gott aber auch direkt geantwortet. Da ging es um zwei Fragen. Erstens ging es um die Frage, wen beten wir an? Gott oder Baal? Damals hatten sie gesagt, wir können uns beide nebeneinander anbeten. Aber es ging auch um die Frage, wie beten wir an?

[6:31] Wir haben die Baalspriester angebetet. Sie sind stundenlang um den Altar gehüpft. Sie haben gerufen, sie haben in Ekstase hineingetanzt. Sie haben sich geritzt. Man könnte sagen, es ist christlicher, nicht christlicher, religiöser Schamanismus gewesen. Ein religiöser Schamanismus. Übrigens, Schamanismus wäre wieder so ein neues Thema, wo wir eine Stunde lang reden können. Schamanismus ist in allen Weltreligionen, in allen Naturreligionen, ob das jetzt von den Indianern bis zu den europäischen Naturreligionen, bis zum Aborigines oder der Voodoo-Kult in Afrika. Es ist Schamanismus, wo man versucht, durch Trance oder durch Ekstase mit den Geistern Kontakt aufzunehmen, übernatürliche Kräfte anzuzapfen, uns zu beanspruchen. Und das haben wir auch hier gehabt. Das heißt, dass sie versucht haben, zu ihren Übernatürlichen, es war ja übernatürlich, dass der Gott antworten sollte mit Feuer, dass sie da Kontakte aufnehmen, um diesen Gott zum Eingreifen zu bewegen.

[7:34] Frage: Wie lang hat Elia getanzt? Gar nicht? Er hätte doch wenigstens so ein bisschen hüpfen können, oder? Hätte Gott das nicht gefallen, wenn er so ein bisschen gesprungen wäre da? Elia kniet sich hin, er betet ein Gebet, ein einfaches Gebet, und Gott antwortet mit Feuer. Und warum hat Elia dort so beten können? Weil er vorher mit seinem Gott in seinem Kämmerlein verbunden war. Und weil Gott ihm beauftragt hat, das zu tun, weil er im Namen Gottes dort stand. Er musste nicht erst Gott bitten und flehen, erst etwas zu tun, sondern Gott hat ihm beauftragt, das zu tun. Und Gott hat geantwortet.

[8:22] Meine Lieben, und das haben wir auch in der charismatischen Bewegung. Hier haben wir die gleichen Prinzipien. Die charismatische Bewegung ist eigentlich eine, das werde ich gleich ein bisschen weiter ausführen, eine Art und Weise, wie man versucht, Gott anzubeten, christlicher Schamanismus. Dass man durch eine gewisse Ekstase Kontakt mit übernatürlichen Mächten, die man auch spürt und erlebt, dann Kontakt aufnimmt und auch entsprechende Dinge dann passieren.

[8:51] Deswegen, die Frage ist: Wie beten wir Gott an? So wie Gott es gesagt hat, oder wie wir selber uns das ausdenken? Kain und Abel. Warum hat Gott Abels Opfer angenommen und Kains nicht? Sie waren doch beide von ganzem Herzen dabei, oder? Ich höre heute immer wieder die Argumentation: Naja, Hauptsache, wir sind von Herzen dabei. Wenn wir das aufrichtig meinen, dann nimmt Gott jede Art von Anbetung an. Wirklich? Hat Kain unaufrichtig geopfert? Nein, er hat wirklich seine Früchte von ganzem Herzen Gott dargebracht. Man kann ihm nicht unterstellen, dass er das nur heuchlerisch oder wie, nein. Aber Abel hat Gott so geopfert, wie Gott es gesagt hat, und Kain hat so geopfert, wie er sich das selbst ausgedacht hat. Das ist der Unterschied.

[9:42] Und das ist der Unterschied der letzten Anbetung, des letzten großen Kampfes. Die, die auf Gottes Seite stehen, beten Gott so an, wie Gott es gesagt hat. Und die, die auf der falschen Seite stehen, es gibt am Ende nur zwei Möglichkeiten, die beten Gott so an, wie sie sich das selbst ausgedacht haben. Nach ihrem eigenen Empfinden.

[10:01] Bei der Anbetung der wahren Gläubigen steht Gott im Mittelpunkt. Bei der Anbetung der anderen steht der Mensch im Mittelpunkt, in seine Gefühle. Er möchte religiöse Gefühle haben. Ellen White sagt: Erweckung, was dann? Eindrücke und Gefühle sind kein sicherer Beweis dafür, dass ein Mensch unter der Leitung des Herrn steht. Denn Satan vermittelt diese Gefühle und Eindrücke gerade dann, wenn er sich unerkannt glaubt. Sie sind keine zuverlässigen Wegweiser. Alle sollten sich gründlich mit den beweiskräftigen Zeugnissen unseres Glaubens vertraut machen. Zur Verherrlichung Gottes Frucht zu bringen, dem gelte unser heißes Bemühen.

[10:39] Gefühle sind kein guter Gradmesser, um zu unterscheiden, was ist richtig, was ist falsch. Sondern wir haben einen Wegweiser, einen zuverlässigen Wegweiser. Beweiskräftige Zeugnisse haben wir. Wo haben wir die? In der Bibel. Und auch durch den Geist der Weissagung, durch das, was Gott uns durch Ellen White gesagt hat.

[11:03] Die dritte Frage: Wann beten wir an? Satan kämpft schon von Anfang an gegen Gottes Gesetz, gegen die zehn Gebote. Und natürlich wird er ganz am Ende, und auf Markus 12, Vers 17 und auf Markus 14, Vers 12 haben wir diese Aussagen, dass der Drache gegen die kämpft, die Gottes Gebote halten und das Zeugnis Jesu haben. Und auf Markus 14, Vers 12, hier ist Geduld der Heiligen, hier sind die, die halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus. Das heißt, das Kennzeichen der Gläubigen ist, sie halten die Gebote Gottes und Satan bekämpft gerade die, die Gottes Gebote halten. Und wir kennen diese Sachen, das Mahlzeichen des Tieres gegenüber dem Siegel Gottes, was in der Endzeit eine Rolle spielen wird. Es geht um die Frage Sabbat oder Sonntag. Der Sabbat ist der treue Test in der Endzeit für die Frage: Bin ich auf Gottes Seite oder nicht? So wie der Baum der Erkenntnis im Garten Eden. Das war ein treuer Test, wo man sich gesehen hat, bin ich Gott treu, folge ich ihm oder nicht. So ist der Sabbat der treue Test der Endzeit.

[12:02] Und jetzt die vierte Frage: Wodurch beten wir an? Johannes 14, Vers 15 sagt Jesus: Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten. Wir beten durch Gehorsam an. Dem, dem wir gehorsam sind, das ist der, dem wir folgen, dem wir anbeten, dem wir folgen, dem wir anbeten, den wir verehren, der Gehorsam. Das sind diese vier Fragen, die in der letzten Endzeit den großen Kampf zwischen Gut und Böse, man kann sagen, eine wichtige Rolle spielen werden. Und das ist umso wichtiger zu erkennen, zu unterscheiden zu können, was ist echte Anbetung, was ist falsche Anbetung.

[12:38] Und Anbetung ist heute in erster Linie eine Frage der Musik. Wenn wir im Gottesdienst zusammenkommen, dann beten wir durch unsere Lieder Gott an. Und das ist meine Frage: Wenn Satan jetzt sich mal einen Plan ausdenken würde, und er sieht Gottes Volk betet Gott an, und auch durch Lieder, wie könnte er Gottes Volk dazu bringen, Gott auf eine Art anzubeten, dass sie falsch Gott anbeten? Indem er ihnen Lieder gibt, die eine falsche Anbetung hineinbringen, eine falsche Art der Anbetung. Und ich denke, genau das ist in den letzten Jahrzehnten geschehen in der Christenheit.

[13:22] Die zweite Frage, der zweite Punkt des Themas: Die charismatische Bewegung, Mystik, Willow Creek und Ökumene. Ich möchte ganz kurz das geschichtlich zusammenfassen. Ich werde es nur ganz kurz machen. Übrigens, ich habe darüber mal eine dreiteilige Serie gehalten, die charismatische Bewegung. Wer darüber mehr wissen möchte, kann sich gerne diese Serie anschauen auf unserer Internetseite www.adventgemeinde-mannheim.de. Ich mache jetzt nur eine kurze Zusammenfassung dieser Thematik.

[13:56] Die charismatische Bewegung und alles, was damit zusammenhing, fing an 1906. Man hat in den USA um Erweckung gebetet, man hat sich gegenseitig die Hände aufgelegt, und es kam eine Erweckung im April 1906. Das kam nach Europa, nach Deutschland, im Juli 1907, die Kasseler Tage. Dort hat man Veranstaltungen organisiert, man hat sich auch die Hände aufgelegt, die Leute sind umgefallen, und dann haben die Leute gesagt: Ja, jetzt endlich erleben wir eine Erweckung und den Heiligen Geist. Aber es war so chaotisch teilweise, dass die Polizei einschreiten musste und die Versammlungen beenden musste, weil das so ein Durcheinander war, dass die öffentliche Sicherheit gefährdet war.

[14:38] In der Erklärung, die Leiter der Kirchen, evangelische Kirche und auch der Freikirchen, die haben das bewertet. Was ist das jetzt? Die mussten eine Stellung nehmen dazu. Und sie haben 1909 eine Stellungnahme abgegeben, die Berliner Erklärung, und dort haben sie gesagt: Dieser Geist, der jetzt hier wirkt, ist der Geist von unten. Und Geist von unten bedeutet, übersetzt in unsere Sprache, dämonisch, satanisch. Das sind natürliche Phänomene, die hier passieren, aber das ist nicht der Heilige Geist, das sind Dämonen, die hier wirken, dämonische Geister.

[15:14] Sie haben auch eine Gründung gegeben, warum das so ist. Weil sie das so gesagt haben, mussten jetzt die Anhänger dieser Bewegung, dieser sogenannten Erweckung, mussten jetzt deshalb die Kirchen verlassen und haben eine eigene Konfession gegründet. Das ist die sogenannte Pfingstgemeinde. Die Pfingstgemeinde ist daraufhin entstanden, 1909, weil sie nicht in den großen Kirchen geduldet waren, weil sie gesagt haben, das ist ein dämonischer Geist. Übrigens, diese Berliner Erklärung war über viele Jahrzehnte allen, die mit charismatischen Elementen positiv verbunden waren, ein Dorn im Auge, weil das über Jahrzehnte feststand in den Kirchen als ihr Umgang mit diesen Phänomenen.

[15:54] Zweitens, die charismatische Bewegung, 1960. Jetzt hatten wir die gleichen Phänomene in allen Kirchen, in der evangelischen Kirche, bei den Baptisten, Methodisten, in allen Konfessionen finden wir das, aber jetzt haben die Kirchenführer das nicht mehr als dämonisch angesehen, sondern sie haben das zugelassen. Sie haben sich positiv dazu gestellt. Warum? Weil in der Zwischenzeit, in diesen 50 Jahren, die liberale Theologie mehr und mehr in den Kirchen ihr Werk getan hat und die Unterscheidungskriterien, das Unterscheidungsvermögen ist immer weniger, immer schlechter geworden und irgendwann haben sie einfach gesagt: Okay, das akzeptieren wir dann. Und so waren in allen Kirchen diese gewissen Phänomene wieder sichtbar.

[16:46] Zum Beispiel, der Mittelpunkt dieser Bewegung ist die Geistestaufe, dass sie glauben, dass man eine zweite Erfahrung braucht nach der erwachsenen Taufe, sich untertauchen, dass man jemanden die Hände auflegt und dass man dann eine Kraft durchspürt, die einen dann, wie sie glauben, vom Heiligen Geist erfüllen lässt. Aber diese Vorstellung der Geistestaufe ist nicht biblisch. Das wäre wieder ein ganz neues Thema.

[17:08] Zweitens, die Zungenrede. Die Zungenrede ist bei ihnen ganz wichtig im Mittelpunkt und sie glauben, dass die Zungenrede dieses Kauderwelsch ist, was sie dort reden, dieses Reden einfach von Silben aneinandergereiht, was aber weder Syntax noch Grammatik hat. Übrigens, diese Zungenrede ist keine biblische, geistliche Gabe. In der Bibel ist in den Zungenreden immer eine Sprachengabe, dass man eine echte Sprache spricht, die man nicht gelernt hat oder auch die Gott einem eingibt für die Mission, damit die Botschaft weitergegeben werden kann. Das heißt, die Sprachengabe soll Sprachbarrieren überwinden und sie schaffen durch dieses Kauderwelsch neue Sprachbarrieren. Das ist ja genau das Gegenteil von dem, was Gottes Gabe hier geben soll.

[17:48] Das heißt, die Zungenrede ist ganz wichtig bei ihnen, dass es eine ganz klare, übernatürliches Phänomen hier auch dabei ist. Die Handauflegung, was sie also auch ständig machen, in fast jedem Gottesdienst bei ihnen, das Umfallen, Heilungen, die geschahen, das sind alles so übernatürliche Dinge, die auch in der charismatischen Bewegung sichtbar waren und sind. In allen Konfessionen kam es vor, ab 1968 auch bei den Katholiken. Heute sind über die Hälfte aller Charismatiker Katholiken. Die katholische Kirche hat in vielen Bereichen die Führung übernommen in dieser charismatischen Bewegung und das ist sehr interessant. Selbst der Papst hat ja, wir kennen die Geschichten mit Tony Palmer, in der letzten Zeit sehr viele Annäherungsversuche mit den Charismatikern immer wieder gesucht und das geht also auch momentan mit großen Schritten vorwärts, die Zusammenführung.

[18:38] Weltweit schätzt man ungefähr 600 Millionen Charismatiker, die Zahl ist noch ein paar Jahre alt, da könnten heute schon ein paar mehr sein. Also man kann sagen, das ist die größte christliche Bewegung innerhalb der Christenheit, die charismatische Bewegung und auch mit dem stärksten Wachstum.

[18:58] Power Evangelism. Es gab viele Evangelikale, die haben gesagt, das ist nicht gut, das finden wir nicht gut, das ist nicht von Gott. Daraufhin hat man gesagt: Gut, was ist denn das Wichtigste, was die Evangelikalen, die Fundamentalisten, was die auf ihre Fahnen geschrieben haben? Und da haben sie gesagt: Okay, das ist die Mission. Also haben sie gesagt, es gibt noch Missionen und jetzt haben sie Missionen gemacht mit Kraft und Wundern. Und zwar, das ist die Gemeindewachstumsbewegung von Christian Schwarz, das ist das Fuller-Seminar in den USA, und ich wundere mich bis heute, dass es sehr viele adventistische Theologen gibt, die dort hingehen, dort sogar einen Abschluss machen und sich von dort einen gewissen Geist mitbringen und dann in unserer Gemeinde, als Bibellehrer, als irgendwelche verantwortlichen Positionen haben. Das ist schon sehr erstaunlich.

[19:52] Uns, wir haben natürlich den Missionar Gottes in Reinhard Bonnke, der in Afrika, man könnte viel darüber erzählen, aber nur ganz kurz, was es so alles gibt. Das heißt, sie sagen, wir missionieren die Menschen durch Zeichen und Wunder. Wenn wir einen Heiligen Geist fallen lassen, und manchmal lässt er vor zwei Millionen Menschen in Afrika einen Heiligen Geist fallen, wo die Leute umfallen und dadurch wollen sie die Menschen bekehren und zu Gott führen.

[20:14] Das ist dann der Toronto-Segen. Der Toronto-Segen war dann ein gewisses Extrem in dieser Bewegung. Da kam zusätzlich dazu hysterisches Lachen, Schreien, Weinen, Brüllen, Hüpfen, Tanzen, krampfartiges Zittern, Zucken, rein weißes Umfallen. Übrigens die gleichen Phänomene, wie das auch im Schamanismus ist. Benny Hinn ist einer der bekanntesten Vertreter von diesem Toronto-Segen. 1994 begann das. Vielen war das schon wieder zu extrem.

[20:46] Und darauf gab es eine neue Bewegung, die gerade diese übernatürlichen, starken Dinge, die hier kritisiert worden sind im Toronto-Segen, die man dann einfach weggelassen hat. Man hat die Prinzipien gelassen des charismatischen Geistes, aber man hat die übernatürlichen Dinge, wie Umfallen und wie Zungenrede, einfach weggelassen. Das ist die Willow Creek-Bewegung von 1995. Und Bill Hybels und auch einige andere Vertreter sind hier zu nennen.

[21:12] Und zwar das Prinzip, was sie haben, dass sie sagen: Wir müssen unsere Gottesdienste ausrichten nach den Bedürfnissen der kirchenfernen Menschen. Und natürlich, welche Musik hören die jeden Tag? Die hören ja nicht im Radio und irgendwo auf ihren CDs Kirchenmusik und Orgelmusik und Choral, sondern die hören Rock- und Popmusik. Und deswegen müssen wir im Gottesdienst diese Musik machen, damit die Menschen kommen zu uns. Man glaubt, dass man dadurch die Heiden zu Christen macht. Aber dadurch, dass man jetzt die weltlichen Dinge in den Gottesdienst hineinholt, werden nicht die Heiden Christen, sondern die Christen werden zu Heiden gemacht. Das ist das Gleiche, wie es im 3. und 4. Jahrhundert geschehen ist. Man wollte damals aus gutem Grund die Heiden missionieren und hat halt Zugeständnisse gemacht mit dem Sonntag und mit anderen Dingen. Und anstatt, dass die Kirche viele Menschen gewonnen hat, ist die Kirche abgefallen. Und die gleichen Dinge haben wir heute genauso. Die Parallelen. Nur leider lernen die Leute nichts aus der Kirchengeschichte.

[22:10] Und das Sechste ist Emerging Church. Emerging Church-Bewegung, seit 2005, da haben wir auch einen Vortrag drüber. Das ist einfach, dass man jetzt das Christentum dem postmodernen Denken anpasst. Nämlich, du kannst machen, was du willst. Jeder kann auf seine Art und Weise Gott anbeten. Und vor allen Dingen, du sollst Gott mit dem Gefühl anbeten. Das heißt also, das kontemplative Gebet bedeutet, dass du deinen Verstand ausschaltest und dass du dann einfach, so wie du gerade fühlst, mit Tasten oder mit Bildern gucken oder mit Musik Gott anbetest. Jeder wie es ihm gerade beliebt und jeder auf seine Art und Weise. Also es geht also in diese Verquickung des christlichen Gedankens mit katholischer Mystik. Das macht man gerne in Klöstern, wo dann irgendwo auch mystische katholische Elemente und Theselieder auch mit einer Rolle spielen. Wo also eine Mystik mit dem christlichen heutigen Menschen verbunden wird. Und da die Menschen ja in dem Stress oder irgendwo ein bisschen Entspannung brauchen, dann ist das nicht nur so, dass man dann irgendwelche Entspannungstechniken macht und Yoga-Übungen, sondern dass man dann eben auch sagt: Hier im Kloster kannst du dich gut entspannen und da kannst du gut, ja, es gibt so christliche Elemente der Vergangenheit, die man da eben, wo man sich dann was Gutes tun kann.

[23:22] Ich denke, das sind alles Dinge, die verbunden sind mit in diesem ganzen großen Bereich Charismatik. Und wir haben hier eigentlich auch in der charismatischen Musik deswegen zwei Grundrichtungen. Einmal diese Grundrichtung aus dem Rock-Pop-Bereich, wo man eben mit Musik versucht, sich in eine gewisse Ekstase hineinzubringen, aber auch aus diesem mystischen New Age-Bereich, wo man versucht, durch eine gewisse Trance hier Kontakt aufzunehmen.

[23:56] Jetzt ist die Frage: Warum ist die charismatische Bewegung nicht von Gott? Erstens, ich habe elf Punkte, die ich ganz kurz durchgehen möchte.

[24:04] Die Geister haben es selber zugegeben. Damals, also 1910 herum, 1908, 1909, 1910, das begann, haben manche der Leiter der Kirche in Deutschland diese Leute gefragt. Hier ist zum Beispiel ein aus dem Buch "Spiel mit dem Feuer", ein Zitat. Ein anderer Bruder vermisste bei einem Geistbegabten die Geistesfrucht, ging auf ihn zu und sagte im Namen Jesu Christi: Frage dich, wo kommst du her? Er antwortete: Aus dem Abgrund. So, aus dem Abgrund kommst du und tust so, als ob du der Heilige Geist wärst. Im Namen Jesu Christi gebiete ich dir, dass du ausfährst. Er fuhr aus und das war aus mit der Geistesgabe. Das ist natürlich noch kein Beweis, aber das ist schon mal ein interessanter Hinweis, was am Anfang dieser Bewegung so stattgefunden hat.

[24:52] Zweitens, sie stellen die geistliche Erfahrung über die Bibel. Nach dem Motto: Der Geist macht lebendig, der Buchstabe tötet. Dass sie sagen, der Buchstabe ist die Bibel und jeder legt die Bibel anders aus und das trennt uns, das tötet uns und der Geist, der Heilige Geist, gibt uns gemeinsame Erfahrungen.

[25:10] Drittens, sie haben viele unbiblische Lehren. In Johannes 16, Vers 13 sagt Jesus: Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten, denn er wird nicht aus sich selber reden, sondern was er hören wird, das wird er reden und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. Das heißt, der Heilige Geist wird immer zur Wahrheit hinführen. Aber das geschieht hier nicht. Die Charismatiker haben viele unbiblische Lehren: die Sonntagsheiligung, die unsterbliche Seele, an die sie glauben, Marienverehrung und Messopfer, man könnte jetzt noch die Latte beliebig verlängern. Wenn es der Heilige Geist wäre, der dort wirkt, dann würde er ihnen diese Dinge zeigen. Das haben übrigens auch die Evangelischen geglaubt. Als sie den Katholiken die Hände aufgelegt haben, glaubten sie, dass sie die Katholiken von ihren falschen katholischen Lehren abrücken würden. Das war aber nicht so. Die Katholiken haben noch inbrünstiger zu Maria gebetet als vorher. Und daraufhin sagte ein leitender Charismatiker Anfang der 70er Jahre: Wir wissen nicht, welchen Geist wir den Katholiken gegeben haben, aber es kann nicht der Heilige Geist gewesen sein. Ja, weil sie selbst erwartet hatten, dass die Katholiken von ihren unbiblischen Lehren abrücken würden, was aber nicht geschah.

[26:18] Viertens, falsche Geistestaufe. Ihr Verständnis der Geistestaufe ist eigentlich das gleiche wie die Transformation im New Age. Das heißt, man muss sich selbst entleeren, eine andere Kraft bekommt Gewalt über einen, man spürt die Kraft durch sich durchgehen und das ist dann das, was sie Geistestaufe nennen.

[26:34] Falsche Zungenreden, habe ich eben schon gesagt. Die Zungenreden der Bibel ist nur die Sprachengabe, aber nicht dieses Kauderwelsch. Übrigens, dieses Kauderwelsch kommt in allen Weltreligionen vor. Das finden wir im Hinduismus, im Buddhismus, im Judentum, bei den Moslems und vor allen Dingen auch beim Okkultismus. Und die Quelle ist nicht das Christentum, der Urchristenheit, sondern das liegt eigentlich im Schamanismus dieses Zungenredens.

[27:02] Die übernatürlichen geistlichen Gaben kommen nur in Gottes sichtbarer Gemeinde vor. Gottes sichtbarer Gemeinde, der Endzeit, ist die Gemeinde, von der auf dem Bankshöfer 17 steht, dass sie Gottes Gebote halten und das Zeugnis Jesu haben. Und in 1. Korinther 12, Vers 13 und Vers 28 sagt es: Denn wir sind alle durch einen Geist zu einem Leib getauft. Wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie und sind alle mit einem Geist getränkt. Und Gott hat in der Gemeinde eingesetzt: erstens Apostel, zweitens Propheten, drittens Lehrer, dann Wundertäter, dann Gaben, gesund zu machen, zu helfen, zu leiten und mancherlei Zungenreden. Das heißt, Gott hat in der Gemeinde eingesetzt. Gott gibt geistliche Gaben in der Gemeinde. Und deswegen ist es so, wir haben Gottes sichtbare Gemeinde und das ist, denke ich, in der Endzeit die Adventgemeinde, die diese Kennzeichen entspricht, was auf dem Bankshöfer 17 sagt. Wir haben eine unsichtbare Gemeinde. Das heißt, das sind alle Gläubigen aller Konfessionen. Wir sagen ja nicht, dass es eine alleinseeligmachende Kirche gibt, sondern es gibt in jeder Gemeinde überall Gläubige, Wiedergeborene, Christen, die auch gerettet sind. Und da gibt es natürlich auch Babylon. Das heißt, Kirchen, die Gott Babylon nennt, die von Gott abgefallen sind. Aber die Frage ist jetzt: Wo gibt Gott geistliche Gaben? Gott würde niemals geistliche Gaben geben. Die Gaben sind ja dafür da, damit die Gemeinde aufgebaut wird. Gott würde niemals Gaben geben, die er mit Babylon bezeichnet. Gott will ja nicht Babylon aufbauen, sondern was möchte Gott aufbauen? Gott möchte seine Gemeinde aufbauen und dass gerade seine Gemeinde doch auch in der letzten Zeit gerade die Bekehrten in den anderen Kirchen im lauten Ruf auf dem Baum 18, Vers 4 herausruft und am Ende eine Gruppe wird. Das heißt, Gottes übernatürliche Gaben kommen nur in der sichtbaren Gemeinde vor.

[28:58] Siebtens, die charismatische Bewegung ist der Motor der Ökumene, der Mittelpunkt der dreifachen Vereinigung. Das werden wir uns gleich noch genauer anschauen, wenn wir am Ende über die Frage der Prophetie noch sprechen.

[29:12] Achtens, die charismatische Bewegung ist ein Ersatz für Naherwartung. Die Braut Christi wartet freudig erregt auf ihren Bräutigam, auf Jesus. Und wenn die freudige Erregung nachlässt, dann braucht man andere freudige Erregungen. Und da hat man eben Ersatzgefühle, die man dann braucht. Und das ist gerade hier ein Ventil, um sich auf diese Erde hier einzurichten und schöne religiöse Gefühle zu haben.

[29:40] Das Hochpeitschen der Gefühle ist etwas, was nicht gut ist. Ein Zitat von Ellen White im Zeugnisseband 1, Seite 145 bis 147. Manche fühlen sich in einer Versammlung nicht wohl, wenn sie nicht etwas Erhebendes und Beglückendes erleben. Sie versuchen, sich in eine Gefühlserregung hineinzusteigern. Der Einfluss solcher Versammlungen ist jedoch nicht segensreich. Denn sobald dieser beglückende Gefühlsausbruch abgeklungen ist, zeigt sich ihr Gemüt noch unbefriedigter als vor dem Beginn der Versammlung, weil ihre Glückseligkeit nicht der rechten Quelle entsprungen war. Die dem geistlichen Wachstum förderlichsten Versammlungen sind durch feierlichen Ernst und gründliche Herzenserforschung gekennzeichnet. Jeder sucht, sich selbst zu erkennen und in tiefer Demut von Christus zu lernen.

[30:28] Also, die Gefühle hochzupeitschen, um dadurch etwas zu bewegen, ist nicht gut. Das heißt nicht, dass man keine Gefühle haben darf. Ellen White spricht nicht gegen Gefühle. Und wenn Gottes Geist wirkt, dann sind auch Gefühle dabei. Aber es ist ein Unterschied, wenn ich durch gewisse Techniken die Gefühle hochpeitsche, indem ich bestimmte Lieder singe, in einer bestimmten Reihenfolge, in einer bestimmten Art und Weise, dann mache ich von außen eine gewisse Gefühlserregung. Aber wenn Gottes Geist wirkt, dann sind Gefühle dabei, weil der Heilige Geist in uns ist und weil er in uns eine Freude und eine Begeisterung für Gottes Werk gibt. Das ist etwas anderes in der Art und Weise, wie es zustande kommt.

[31:10] Ich habe hier mal so eine Kurve aufgezeigt, und zwar hier haben wir den Erregungszustand zwischen Erregung, normal, wo wir vielleicht irgendwo am Tagsüber sind, und Entspannung, Schlaf. Und ganz oben ist die Ekstase und ganz unten ist die Trance. Normalerweise sind wir, wenn wir schlafen, sind wir hier unten irgendwo, und dann stehen wir auf, und manche sind schneller oder langsamer hier, und dann sind wir mal zwischendurch stark erregt oder weniger stark erregt, und es gibt zwei Extremzustände, nämlich die Ekstase und die Trance. Und in diesen beiden Zuständen wird der Verstand des Menschen, der Wille, mehr oder weniger ausgeblendet, beeinträchtigt oder sogar ganz ausgeschaltet. Bei der Hypnose zum Beispiel haben wir das, dass es ganz ausgeschaltet wird.

[31:56] Das heißt, und in diesen beiden Extremzuständen, in der Ekstase und in der Trance, das versuchen die Schamanen in ihren Techniken, sich da hineinzubringen. Also wenn die Medizinmänner im Busch ihre Trommeln schwingen, dann versuchen sie, sich in die Ekstase hineinzubringen, und dann bekommen sie dadurch Kontakt mit den Geistern. Denn die Dämonen können genau in diesen Extremzuständen, in der Ekstase und in der Trance, können die Dämonen mit den Menschen Kontakt aufnehmen. Das heißt nicht, dass jemand, der in der Ekstase und in der Trance ist, automatisch mit Dämonen Kontakt hat, aber das ist eine Art Bedingung, dass man sich selbst, seinen eigenen Verstand zur Seite stellt und sich öffnet für diese anderen Geister. Das heißt, entweder durch Ekstase, wie gesagt, durch Lieder und durch andere Dinge, oder durch Trance, durch Meditationstechniken oder andere Dinge, dass man an eine gewisse Trance hineinkommt.

[32:46] Und genau diese beiden Dinge sind das auch, wo die charismatischen Lieder denn hinführen. Und die charismatische Bewegung versucht, die Menschen hinzubringen, nämlich in die Ekstase oder manche Lieder auch mehr in die Trance hinein. Und wir sollten diese, alles, was dazu führt, dass unser Verstand, unser Unterscheidungsvermögen ausgeschaltet wird, sollten wir alles meiden. Weil das alles Türöffner sind für den Bereich des Okkultismus und des Mystischen.

[33:16] Das Fallen auf den Rücken ist übrigens in der Bibel ein Zeichen der falschen Propheten. Wenn die Gläubigen in der Bibel umfallen, fallen sie immer auf ihr Angesicht. Es gibt eine Textstelle, ich sage hier Jesaja 28, Vers 13, dort heißt es: Darum soll auch das Wort des Herrn an sie ergehen: Zaf-la-zaf, zaf-la-zaf, kav-la-kav, kav-la-kav, hier ein wenig, da ein wenig, dass sie hingehen und rücklingsfallen, zerbrochen, verstrickt und gefangen werden. Also hier ist das Fallen auf den Rücken ein Kennzeichen der falschen Propheten. Und übrigens, was diese Worte hier bedeuten, zaf-la-zaf, zaf-la-zaf, da kann sich jeder ausdenken, oder Parallelen finden, was da heute vielleicht geschieht manchmal. Auch im Hebräischen übrigens, da stehen keine Worte, sondern das sind einfach nur Silben, die aneinandergereiht sind, also Ad-Silben, die keinen Sinn ergeben. Das Gleiche wie die heutige Zungenrede.

[34:14] Elfte: Zeugnisse von Ellen White. Ich denke, das ist auch ganz wichtig, was Ellen White dazu sagt. Ich habe hier ein paar Zitate. Early Writings, Seite 55. Wenn Menschen in scheinbarer Machtfülle Wunderheilungen vollbringen, ist dies trotzdem kein Beweis des göttlichen Ursprungs ihrer Macht, solange sie ihre Missachtung des göttlichen Gesetzes mit diesen Bekundungen zu entschuldigen geneigt sind und dem Ungehorsam beharren. Da zeigt sich die wunderwirkende Macht des großen Verführers. Er bedient sich jedes Mittels, um vor den verblendeten Menschen den wahren Charakter der Wunder zu verbergen. Wir werden davor gewarnt, dass er in den letzten Tagen Zeichen und lügenhafte Wunder verrichten wird. Er wird bis zum Ende der Gnadenzeit darin fortfahren, um den Anschein zu erwecken, dass er ein Engel des Lichts und nicht der Finsternis sei.

[35:06] Sie sagt, wenn Zeichen und Wunder geschehen, das ist im Namen Gottes, im Namen Jesu, dann ist das kein Beweis, dass es von Gott ist, sondern wenn diese Menschen die Missachtung des göttlichen Gesetzes, das heißt also in anderen Worten die Übertretung der zehn Gebote, damit entschuldigen, ist das nicht von Gott. Von wem ist das, sagt sie? Von Satan. Das heißt, Ellen White sagt, es gibt Gott, der wirkt, der Wunder tut und er macht Wunder. Es zeigt sich die wunderwirkende Macht des großen Verführers. Satan hat auch in der Bibel oftmals Wunder getan. Die Frage, die Sache ist nur die, das Problem ist, dass Satans Wunder, die er macht, manchmal so eng neben dem liegt, was Gott tut, dass man das kaum unterscheiden kann. Wie kann man es unterscheiden? Das Wort. Nur durch die Bibel. Dass man schaut, sind diejenigen, die die Wunder tun, das ist eine Übereinstimmung, das ist ein Gesetz und Zeugnis, ja oder nein. Das ist die einzige Möglichkeit.

[36:14] Weiteres Zitat aus Der Große Kampf, Seite 589. Durch die Wirksamkeit des Spiritismus werden Wunder geschehen, Kranke werden geheilt und viele unstreitig übernatürliche Taten verbracht werden. Und da die Geister ihren Glauben an die Bibel beteuern und Achtung vor den Einrichtungen der Kirche bekunden, wird ihr Werk als eine Offenbarung göttlicher Macht angenommen werden. Durch den Spiritismus erscheint Satan als Wohltäter des Menschengeschlechtes, indem er die Krankheiten des Volkes heilt und vorgibt, eine neue und erhabenere Religion einzuführen. Interessant. Erstmal sagt sie hier, dass Dämonen Wunder tun und da sie auch ihren Glauben an die Bibel beteuern, glauben viele, es wäre echt von Gott. Aber es ist nicht echt. Und, dass Satan sogar am Ende eine neue Religion einführen möchte. Das ist ein anderes Thema, in Richtung Weltethos und Zusammenführung aller Weltreligionen und der Kirchen, was momentan in Vorbereitung ist.

[37:14] Selected Messages, Band 2, Seite 53. Satan wird seine Wunder wirken, um damit zu betrügen. Er will seine Macht als allen überlegen darstellen. Er wird Menschen krank machen und dann seinen satanischen Einfluss plötzlich von ihnen abziehen. Sie werden dann als geheilt angesehen. Diese angeblichen Heilungen werden siebente Adventisten auf die Probe stellen. Also diese Zitate zeigen mir, dass wir nicht sagen können: Naja, wir sind Adventisten und wir werden schon immer merken, ob es richtig oder falsch ist. Nein. Ellen White sagt auch, Adventisten werden verführt werden durch diese Art von dem Wirken Satans.

[37:54] Ich denke, es gibt einen Bibeltext, der das auch zum Ausdruck bringt. Das ist Matthäus, Kapitel 7. Matthäus, Kapitel 7. Und dort die Verse 21 bis 23. Jesus sagt in der Bergpredigt: Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan? Dann werde ich ihnen in mir kennen: Ich habe euch noch nie gekannt, weicht von mir, ihr Übeltäter.

[38:34] Hier sind Menschen, die glauben, sie sind gerettet, sind sie aber nicht. Worauf tun sie ihre Heilsgewissheit begründen? Nicht auf ihre guten Werke, also ihren Charakter, Liebe und Mitmenschlichkeit, sondern worauf? Auf geistliche Gaben, auf die übernatürlichen geistlichen Gaben. Weißsagung, böse Geister austreiben. Was sagt Jesus zu ihnen? Warum werden sie nicht gerettet? Sagt Jesus: Naja, ihr habt damals mit mir gearbeitet, aber zwischendurch seid ihr abgefallen. Nein, sagt er nicht, sondern was sagt er? Ich habe euch noch nie gekannt. Das heißt, sie waren noch nie Gottes Kinder. Sie haben im Namen Jesu Wunder getan, sagen sie ja, und es waren Wunder, und sie glaubten, es wäre die Kraft Jesu. Es war der andere Geist, dämonischer Geist. Das heißt, es ist möglich, dass Menschen im Namen Jesu Wunder tun, aber es ist die Kraft Satans, die hier wirkt. Und sie glauben, sie sind gerettet, weil sie den Namen Jesu anrufen, aber Jesus sagt: Ich kenne euch nicht.

[39:40] Nicht diejenigen, die übernatürliche Wunder können, sind gerettet, sondern die, was sagt Jesus? Die, die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Dass wir im Glauben mit Jesus leben und aus dem Glauben heraus das tun, was Gott sagt, Gottes Gebote halten, die Zehn Gebote. Ich glaube, dass diese drei Verse in der Bibel stehen, ganz besonders für uns heute in der Endzeit, und Jesus meint ganz sicherlich, was wir heute erleben in der charismatischen Bewegung, diese übernatürlichen geistlichen Gaben, die hier von falschen Geistern ausgehen.

[40:18] Es gab damals die Holy-Flesh-Bewegung, wir werden heute noch einen Vortrag darüber hören, auf den ich mich schon freue, was da noch so alles kommen wird, von Christopher. Ich werde nur ganz kurz mal zwei Sätze dazu sagen. Es war innerhalb der Wendbewegung eine Erweckungsbewegung vor ungefähr 115 Jahren in den USA, in Indiana, und sie tanzten während ihrer Gottesdienste mit Geschrei und erhobenen Händen. Also man kann sagen, schon so ein wenig Vorläufer von dem, was wir heute in der charismatischen Bewegung sehen.

[40:50] Ellen White hat dazu eine deutliche Botschaft. Select Messages, Band 2, Seite 37, 38. Solche Vorfälle wie in Indiana werden sich am Ende der Gnadenzeit wiederholen. Also in anderen Worten, wenn das wiederkommt, auch in der Wendgemeinde, denn sind wir wann? Am Ende der Gnadenzeit. Das zeigt mir auch schon, wie weit wir schon sind. In manchen Gemeinden werden alle Hemmungen fallen und in ihren Gottesdiensten wird es Schreien mit Trommeln, Musik und Tanzen geben. Selbst sonst vernünftige Menschen werden so durcheinander sein, dass sie zu keiner sachgerechten Entscheidung mehr fähig sind. Übrigens, den Satz habe ich früher immer überlesen. Aber ich habe jetzt bewusst darauf geachtet. Ich habe zwei Sätze gefunden, die sehr interessant sind.

[41:32] Was sagt sie damit? Wenn wir diese Art von Musik machen, was passiert dann? Wir können keine vernünftige Entscheidung mehr treffen. Was bedeutet das? Wir haben zwei Entscheidungen getroffen, im Frontallappen. Nettlich schreibt in seinem Buch Depressionen und Ausweg, dass durch bestimmte Art von Musik, durch Pop-Rock-Musik, gerade die Offbeat-Musik, dass die den Frontallappen schädigt. Und jetzt ist das Folgendes, in dieser Art von Musik, die hier beschrieben ist, die Ellen White hier nennt, die auch wiederkommt, gerade stark rhythmusbetonte Musik, Offbeat-Musik, Trommelmusik tanzen, dass dadurch der Frontallappen beeinträchtigt wird. Das heißt, dass die Menschen dann keine vernünftige Entscheidung mehr, sachgerechte Entscheidung treffen können.

[42:22] Eines der Früchte des Geistes ist es, dass wir Selbstkontrolle haben. Das ist der letzte Punkt, der Frucht des Geistes. Satan möchte unsere Selbstkontrolle ausschalten, dass wir nicht mehr klar denken und unterscheiden können und dann werden wir verführt. Gott möchte, dass wir jederzeit vom Heiligen Geist unterscheiden können. Denn der Frontallappen ist die Stelle, wo der Heilige Geist an uns wirkt und durch uns wirkt, in der Heiligung, in der Unterscheidung. Also, hier geht es auch, wie gesagt, um den Frontallappen. Und das alles wird dem Wirken des Heiligen Geistes zugeschrieben.

[42:52] Der Heilige Geist offenbart sich niemals durch Manifestationen, die an ein lärmerfülltes Tollhaus erinnern. Das ist eine Erfindung Satans, der auf diese Weise die reine, echte, erhebende, veredelnde und heiligende Wahrheit für unsere Tage unwirksam machen will. Tobender Lärm verletzt das Gefühl und verkehrt das, was ein Segen sein könnte, würde es richtig dargeboten, ins Gegenteil. Die Handlanger Satans erzeugen Getöse und Lärm wie auf einem Jahrmarkt und bezeichnen das als das Wirken des Heiligen Geistes. Wer an solchen angeblichen Erweckungen teilnimmt, empfängt Eindrücke, die ihn vom rechten Weg abirren lassen. Er kann nicht mehr wiedergeben, was er früher über biblische Grundsätze wusste.

[43:32] Das ist der zweite Satz. Das heißt, wer dort mitmacht, kann nicht mehr wiedergeben, was er früher über biblische Grundsätze wusste. Das bedeutet, dass diejenigen, die dort mitmachen, nach und nach von ihren biblischen Prinzipien, Grundsätzen, die sie haben, nach und nach abrücken und andere Vorstellungen bekommen darüber. Also auch hier haben wir wieder die Frage des Frontallappens, des Entscheidenkönnens, dass das beeinträchtigt wird, durch diese Art von Musik.

[44:02] Musik, die es in der Vergangenheit gegeben hat, werden auch in der Zukunft wieder auftreten. Satan wird Musik zu einem Fallstrick machen, durch die Art und Weise, wie sie dargeboten wird. Viele sagen immer: Musik ist wertneutral. Ellen White war nicht der Meinung. Sie sagt, Satan wird Musik benutzen, um dadurch Menschen zu verführen. Und durch eine sehr subtile Art, nämlich dass der Frontallappen beeinträchtigt wird und dadurch sie nicht mehr klar unterscheiden können zwischen richtig und falsch, gut und böse.

[44:28] Und der zwölfte Punkt, ich habe es noch im Zwölften gefunden, warum das nicht von Gott ist, diese Bewegung, eigene Erfahrungen, dass ich mit Menschen Kontakt hatte, die in der charismatischen Bewegung drin waren und die dort erlebt haben, dass sie dort durch die charismatische Bewegung, durch die Handauflegung, okkulte Belastungen hatten. Ich hatte ein junges Ehepaar mit Bibelschutten begonnen und ich habe seit einigen Wochen Depressionen. Habe ich früher nie gehabt. Auf einmal muss ich zwei Stunden weinen und es ist wieder weg. Da habe ich gefragt: Wann hast du denn das? Da sagt sie: Seitdem ich eine Bibel lese. Und zwar hatten sie dann ein Seminar mitgemacht, ein Wochenendseminar bei der Brüdergemeinde. Eine charismatische Brüdergemeinde. Und dort haben sie ihr die Hand aufgelegt. Ihm nicht. Aber sie haben mal Männer und Frauen getrennt und da haben sie ihr die Hand aufgelegt. Und ab dem Tag hatte sie die Depression. Wir haben das Absagegebet gemacht. Nur über diesen einen Punkt: Handauflegung in der Brüdergemeinde bei den Charismatikern. Und ab dem Tag waren die Depressionen wieder weg. Also es war ganz deutlich, dass nur durch die Handauflegung bei den Charismatikern sie eine okkulte Belastung hatte, die sich in Depressionen gezeigt haben. Und ab dem Tag des Befreiungsgebetes es wieder weg war.

[45:44] Ich könnte jetzt viele Dutzende von Erfahrungen erzählen, die in die gleiche Richtung sind. Genauso sind, aber die Zeit reicht nicht dafür. Es zeigt nur, meine Erfahrung zeigt, dass das wirklich auch, was wir jetzt theoretisch gesehen haben, auch in der Praxis genau sich so auch wieder zeigt.

[46:02] Der letzte Punkt: biblische Prophetie. Offenbarung 13, Verse 13 und 14. Das zweite Tier tut große Zeichen, dass es auch Feuer vom Himmel auf die Erde fallen lässt vor den Augen der Menschen und es verführt die auf Erden Wohnen durch die Zeichen, die zu tun vor den Augen des Tieres ihr Macht gegeben ist. Hier haben wir drei Mächte. Erstmal haben wir das Feuer. Dieses Tier hier lässt Feuer vom Himmel fallen. Das Feuer ist nicht die Atombombe, wie das manche meinen, das ist symbolisch. Feuer ist ein Symbol für den Heiligen Geist. Das heißt, dass dieses Tier, die USA, einen falschen Heiligen Geist ausgießen. Satan täuscht eine Ausgießung des Heiligen Geistes vor.

[46:48] Ellen White bestätigt das, wo sie sagt: Ehe Gott zum letzten Mal die Welt mit seinen Gerichten heimsucht, wird sein Volk erweckt werden zu der ursprünglichen Gottseligkeit, wie sie damals im apostolischen Zeitalter gewesen ist. Der Geist und die Kraft Gottes werden über seine Kinder ausgegossen werden. Der Seelenfeind Satan möchte dieses Werk gern verhindern und wird, ehe diese Bewegung anbricht, versuchen es zu verfälschen. Und hat er das gemacht? Ja, natürlich, in der charismatischen Bewegung sehen wir das. In den Kirchen, die er unter seine betrügerische Macht bringen kann, wird der Anschein erweckt, als würde der besondere Segen Gottes auf sie ausgegossen, weil sie hier, wie man meint, ein tiefes religiöses Erwachen bekundet. Viele Menschen werden jubeln, dass Gott auf wunderbare Weise für sie wirke, während doch diese Bewegung das Wirken eines anderen Geistes ist. In religiösem Gewand wird Satan versuchen, seinen Einfluss über die ganze christliche Welt auszubreiten. Satan bekämpft das Christentum nicht von außen, sondern indem er es durchdringt von innen, durch einen falschen Geist, durch eine falsche Geistesausgießung, wo sie glauben, es wäre von Gott.

[47:52] Die dreifache Vereinigung der Endzeit. Das zweite Tier haben wir hier. Es wird mit dem ersten zusammenarbeiten und zeichnende Wunder tun, auf dem Markus 13, 11 bis 13. Ich lese den Text mal nicht vor. Wir haben hier drei Mächte, die sich zusammentun. Das erste Tier ist das Papsttum. Das zweite Tier sind die USA. Das Papsttum oder der Katholizismus. Das zweite Tier sind die USA oder der Protestantismus. Und die zeichnenden Wunder sind der Spiritismus. Und die, sagt auf dem Markus 13 voraus, werden sich verbünden, zusammentun und am Ende gegen Gottes Werk, Gottes Volk, gegen Gottes Gesetz vorzugehen.

[48:28] Die gleichen drei Mächte haben wir auf dem Markus 16, in der sechsten Plage. Harmagedon. Und es soll aus dem Rachen des Drachen und aus dem Rachen des Tieres und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister kommen, gleich Fröschen. Diese drei sind der Drache, das Tier und der falsche Prophet. Das Tier ist der Katholizismus, der falsche Prophet, der gefallene Protestantismus und der Drache ist Satan, der Spiritismus. Und diese drei wird hier gesagt, tun sie zusammen, um zu den Völkern zu gehen und die Menschen zu verführen.

[49:02] Wir haben nicht nur eine Drei-Engels-Botschaft, wir haben eine Drei-Dämonen-Botschaft. Satan macht immer das, was Gott tut, nach. Diese drei Mächte verbinden sich: Katholizismus, Protestantismus und Spiritismus, um in der letzten Zeit den letzten Kampf gegen Gottes Werk, gegen Gottes Volk auszuführen.

[49:20] Auch Ellen White sagt das. Sie sagt: Wenn der Protestantismus seine Hand über die Kluft streckt, um die Hand der römischen Macht zu ergreifen, und wenn er über den Abgrund hinweg die Hände des Spiritismus umfasst, und so weiter und so weiter, dann wissen wir, dass die Zeit gekommen ist für Satans ungewöhnliches Wirken und dass das Ende nahe ist. Wie das Heranrücken des römischen Heeres für die Jünger ein Zeichen der bevorstehenden Zerstörung Jerusalems war, so mag dieser Abfall ein Zeichen dafür sein, dass die Grenzen der Geduld Gottes erreicht, das Maß der Ungerechtigkeit Amerikas voll ist und der Gnadenengel im Begriff steht, davon zu fliegen, um nie mehr zurückzukehren.

[49:56] Das heißt, auch sie sagt voraus, dass diese drei Mächte sich verbinden, um gegen Gott und sein Volk am Ende Stellung zu nehmen. Diese drei werden sich also vereinigen. Katholizismus, Protestantismus, das ist die Ökumene, und Spiritismus, das sind die spiritistischen Weltreligionen, Buddhismus, Hinduismus, und so weiter. Und ich sehe momentan, dass die charismatische Bewegung das Bindeglied ist, was alles vereint, weil sie sagen: Entscheidend ist nicht mehr, was du lehrst, was du glaubst, entscheidend ist, was du erlebst. Und gerade das, was die Charismatiker erleben, in der Geistestaufe, in der Zungenrede, sind Dinge, die auch in allen anderen Religionen vorkommen, und das verbindet sie, und das wird am Ende auch diese Weltverbundenheit, diese Weltreligion am Ende zusammenhalten. Deswegen sehe ich in der charismatischen Bewegung den Mittelpunkt, das Herzstück des letzten Abfalls, der über diese Welt kommen wird, und wo wir jetzt schon sehen, dass sich das alles Schritt für Schritt wie ein Puzzle zusammenfügt und entwickelt.

[51:02] 1980 hieß es in dem Heft "Erneuerung in Kirche und Gesellschaft": Die charismatische Erneuerung ist ein Band zwischen den Kirchen der Reformation, der römisch-katholischen Kirche, den konservativen Evangelikalen und den Orthodoxen. Die charismatische Erneuerung kann dem Weltkirchenrat helfen bei seinem Ziel, Einheit des Volkes Gottes und Einheit aller Menschen auf Erden. Das ist das, was, denke ich, hier heute geschieht in unseren Augen.

[51:28] Wenn wir das so jetzt sehen, dann ist die Frage: Wie sollten wir die Lieder beurteilen, die diese Menschen jetzt singen? Können wir sagen, die Bewegung ist nicht von Gott und das, was sie dort machen und die übernatürlichen Phänomene sind alle dämonisch, aber die Lieder, die können wir alle singen und das hat keinen Einfluss auf uns? Ich glaube, dass diese Lieder, ich möchte das jetzt ganz kurz noch, am Ende, in fünf Minuten deutlich machen, diese Lieder haben einen Einfluss und diese Lieder sind das Herzstück dieser ganzen Bewegung, denn wenn du bei der charismatischen Bewegung die Musik herausnehmen würdest, würde das ganze Gebäude zusammenfallen. Charismatische Bewegung funktioniert nicht ohne ihre Lieder. Das heißt, wir fragen uns: Was passiert, wenn wir diese Lieder singen, nur vielleicht nicht ganz so hüpfend und nicht ganz so dringend? Wir können sie ja ein bisschen gemäßigter singen.

[52:28] Ich möchte nur ganz kurz ein paar Dinge nennen, warum ich glaube, dass wir charismatische Lieder nicht singen sollten. Das ist also kein ganzer Vortrag darüber, wir werden im Laufe des Tages noch mehr darüber hören, aber ich werde nur ein paar Dinge anreißen. Wenn ich das alles begründen wollte, bräuchte ich noch mal eine Stunde, aber die Zeit habe ich nicht mehr.

[52:48] Also erstmal allgemein: Ein Teil dieser Lieder ist christlicher Schamanismus und auch Mystik, was ich eben schon mal sagte. Entweder aus diesem mystischen New Age-Bereich oder auch aus diesem Rock-Pop-Bereich. Das christliche Schamanismus, und zwar diese Lieder sollen die Menschen, die diese Lieder singen, in die Ekstase oder in die Trance hineinbringen. Natürlich sind zwei Dinge: Einmal die Lieder an sich machen das, aber auch wie man sie singt, das ist beides wichtig. Man kann nicht nur sagen, dass die Lieder selbst stimmen, natürlich, die Lieder selbst haben eine Wirkung, aber wie man sie singt, hat natürlich noch eine steigernde, eine noch stärkere Wirkung.

[53:28] Zweitens: Ihr Heiliger Geist, den Sie als Heiligen Geist bezeichnen, ist ein dämonischer Geist. Es ist nicht der echte Heilige Geist. Und wenn Sie in Ihren Liedern den Heiligen Geist anbeten und beschwören, dann ist die Frage, welchen Geist Sie damit beschwören und anbeten.

[53:46] In Ihren Liedern besingen Sie Ihre übernatürlichen, okkulten Erfahrungen. Denn in den Liedern tut man immer das verarbeiten, was man erlebt. Lieder sind ein Spiegel dessen, was wir erlebt haben. Unsere Pioniere haben Lieder geschrieben und haben ihre Erfahrungen der Weckung damals mitverarbeitet in den Liedern. Und die Charismatiker verarbeiten ihre Erfahrungen in diesen Liedern. Und wenn wir diese Erfahrungen als okkult beziffern und erkennen, dann ist die Frage, ob wir diese Lieder, wenn wir sie erst beschreiben, singen können.

[54:18] Viertens: Ihr Singen führt zu diesen übernatürlichen, okkulten Erfahrungen. Sie wollen das ja nicht nur beschreiben, was Sie gestern erlebt haben, sondern Sie wollen das ja wieder erleben. Und deswegen führen diese Lieder dahin, dass man diese übernatürlichen, okkulten Erfahrungen erlebt. Und übrigens, meine Erfahrungen zeigen, dass selbst wenn man anfängt, erst mal nur so ganz sanft zu singen, dass man doch irgendwann auch mal ein bisschen mehr Gefühle dabei haben möchte. Weil die Lieder ja so schön das Gefühl ansprechen. Und da man dann vielleicht beim dritten, fünften, zehnten Mal beim Singen des Liedes nicht mehr das Gleiche spürt, muss man ein bisschen mehr drauflegen, damit man das wieder spürt. Und dann gibt es eine gewisse Steigerung dabei. Aber die Frage ist, wenn wir diese okkulten Erfahrungen nicht wünschen in unserer Gemeinde, können wir denn diese Lieder singen?

[55:14] Jetzt sage keiner, diese okkulten Erfahrungen kommen in unserer Gemeinde nicht vor. Es gibt mittlerweile auch Adventisten, ein Ehepaar, die umherreisen, von Gemeinden eingeladen werden, Wochenendseminare durchführen über den Heiligen Geist und über Geistestaufe, die in Zungen reden, dieses Kauderwelsch, meine ich damit, die den Leuten die Hände auflegen, und auch in den Gemeinden, in den Adventgemeinden, in Zungen reden, propagieren, einführen und dort forcieren. Ist Fakt. Ihr könnt auch die Namen nennen, aber das sage ich jetzt von vorne nicht. In Deutschland. In Deutschland. Die Internetseite kann ich euch auch zeigen. Was ich ja erzähle, ist nicht, dass man sagen kann, wir tun irgendjemanden da ganz weit außerhalb von uns jetzt nur alles verteufeln. Diese Dinge schwappen wie eine Welle in unsere Adventgemeinden hinein. Und diese Dinge, die wir heute bei den Charismatikern sehen, die sind heute schon in der Adventgemeinde und die werden morgen noch viel stärker sein.

[56:12] Es gibt auch einen Pastor sogar in Deutschland, der sich als Wunderheiler sieht. Der hat von den Charismatikern wahrscheinlich die Hand aufgelegt bekommen. Sie haben einen Stand in der Stadt, wo sie dann große Werbungen machen: Hier werden Sie geheilt. Die Menschen können kommen und der adventistische Prediger in Deutschland legt den Leuten die Hände auf und die Menschen werden gesund durch das Händauflegen des Pastors. Also diese Dinge, von denen ich rede, sind nicht weit von uns, es ist mitten unter uns. Und wir müssen uns fragen: Was sind das für Phänomene? Wo kommen die her? Und warum machen die so etwas?

[56:52] Wir waren bei charismatischen Liedern. Einige Lieder sind durch Dämonen direkt eingegeben. So eine Art wie automatisches Schreiben. Es gibt manche dieser charismatischen Autoren, die sagen und zugeben, dass sie die nicht selbst gedichtet und komponiert haben, sondern dass sie das durch Eingebung bekommen haben. Frage: Würdet ihr ein Buch lesen, was durch automatisches Schreiben entstanden ist? Das sind ja höchst okkulte Bücher. Würdet ihr Lieder singen, die durch automatisches Schreiben entstanden sind? Das Problem ist nur, wir wissen nicht, welches genau und welches nicht. Aber einige dieser charismatischen Lieder sind so entstanden.

[57:34] Und die Frage ist: Macht das nichts, wenn wir diese Lieder singen? Natürlich macht das was. Diese Art von Musik führt zu einer Erlebnisreligion. Selbst wenn wir noch nicht direkt bei den Charismatikern landen, aber das heißt, dass gerade unsere Jugendlichen daran gewöhnt werden, dass sie Gefühle erleben müssen, damit sie zufrieden sind. Und eine Gefahr der Gewöhnung.

[58:00] Ich weiß von einer Jugendgruppe in Nordrhein-Westfalen, wo ich vorher mal Prediger war. Ich war ja viele Jahre in Nordrhein-Westfalen. Und da war eine Jugendgruppe, die haben diese Lieder, in den 90er Jahren war das, ständig gesungen. Und dann hatten sie Kontakt mit einer Pfingst-Jugendgruppe. Und dann kamen die zu Ihnen, und die kamen zu denen, und haben sich gegenseitig besucht. Und die haben die gleichen Lieder gesungen, und das fanden sie schön. Und dann haben sie gesagt: Ja, wir singen die gleichen Lieder. Und einige Jahre später waren alle Jugendliche dieser Jugendgruppe Pfingstler geworden. Also sie haben sich daran gewöhnt, sie fanden das gut, und sie haben dann, durch diese Lieder, haben sie ein bisschen kräftiger gesungen, bei den Pfingstlern halt, und dann irgendwann mal mit Händen hoch, und dann irgendwann mal, naja, das waren sie ja gewohnt, sie fanden nichts Böses daran. Und irgendwann waren sie alle Pfingstler. Also mit anderen Worten, die Praxis zeigt, dass das Wirkung hat. Auswirkung.

[58:58] Und unsere Lieder, die wir singen, sind eine Frage unserer Identität. Der Gottesdienst ist das Herzstück unserer Gemeinde. Und die Lieder, die wir singen, drücken unsere Identität aus. Wer sind wir? Was wollen wir? Was glauben wir? Wenn wir jetzt die Lieder austauschen, wird sich unsere Identität verändern. Und genau das stelle ich auch fest. In den weiten Teilen der Adventgemeinde in Deutschland, viele nicht mehr wissen, warum sie Adventisten sind. Und viele meinen es zu glauben, aber haben nicht den biblischen Grund. Deswegen, wenn wir in unseren Gemeinden zulassen, dass charismatische Lieder gesungen werden, dann würden sich die Gedanken, das wird nicht von heute auf morgen passieren, aber es wird mittelfristig sein, in den nächsten fünf, in den nächsten zehn Jahren wird die Frage: Wer sind wir? Warum sind wir, wer wir sind? wird sich verändern.

[1:00:02] Der Text dieser charismatischen Lieder ist oft magisch-mystisch, oft bedenklich und falsch, auch inhaltlich, theologisch falsch, zu flach und einseitig, gewollt mehrdeutig. Und zwar, was meine ich damit? Manchmal sind diese Lieder so geschrieben, dass das Gefühl angesprochen wird, es wird gesagt: Wenn du dich mir ganz hingibst, dann hast du schöne Gefühle. Ich tue mal ein bisschen verkürzt: Wenn du dich mir ganz hingibst, dann wirst du was Schönes erleben und ich bin immer bei dir und du bist in mir geborgen. Das werden die Christen singen und denken an ihren Gott und an Jesus: Ich bin in Jesus geborgen. Das werden die Buddhisten singen und sagen: Wenn ich mich dir ganz hingib, dann bin ich geborgen. Die singen das Gleiche und haben ihre Vorstellung mit dem Lied verbunden. Das werden die Hinduisten singen, das werden die Juden singen und die Moslems und alle Religionen können das singen und jeder kann dort in diesem Lied seinen Gott wiederfinden und sich in seinem Gott geborgen fühlen. Diese Lieder sind so konzipiert, dass der Inhalt so zweideutig, mehrdeutig ist, dass es eine Klammer bildet, als eine religiöse Erfahrung aller Christen. Wenn wir unsere Pionierlieder anschauen, das kann man nicht mehr zweideutig sehen. Jesus kommt bald noch einmal. Die Lieder, die wir haben, das sind Lieder, die einen Inhalt haben, die eine Botschaft haben, aber diese Lieder, die haben so ein schwammiges, aufs Gefühl wirkend und gerade in der postmodernen Zeit ist das natürlich etwas, was die Menschen begeistert, aber natürlich jedem in seinem sich gut fühlen lässt.

[1:01:44] Herabbeschwörung des Heiligen Geistes. Wenn sie dann zehnmal singen: Heiliger Geist, komm, herab und so weiter, es ist eine richtige Beschwörung ist das. Wie beim Schamanismus, eine Beschwörung. Können wir, sollten wir Beschwörungen hier im Gottesdienst? Natürlich ist es nicht der echte Heilige Geist, der dann kommt, es sind andere Geister.

[1:02:06] Melodie und Rhythmus. Sie selbst schreiben es in dem Vorwort im Buch "Du bist Herr": Diese Lieder sollen nicht nur über den Verstand sprechen, sie sollen uns über das Gefühl in eine gewisse Richtung drängen und bringen. Mit Deutsch, das heißt Manipulation. Das heißt, sie wirken manipulativ.

[1:02:30] Durch den Achtel-Offbeat wird der Frontallappen beeinträchtigt. Das heißt, diese Lieder, eines der Hauptmerkmale dieser Lieder ist ein Achtel-Offbeat. Achtel-Offbeat bedeutet, dass man die Betonung des Liedes nicht auf Eins hat, wie wir es gewohnt sind, auf Eins und Drei, beim Viervierteltakt, sondern, dass ein Achtel vorgezogen ist. Und diese Achtel davor, eigentlich in der Rock- und Popmusik hat man diesen Offbeat, dass es nicht auf Eins und Drei, sondern auf Zwei und Vier hat. Das heißt also schon mal ein Viertel-Offbeat ist das. Und das hat schon mal eine Wirkung, wo Natalie schreibt in dem Buch, dass es den Frontallappen beeinträchtigt. Manche Lieder haben einen Achtel-Offbeat. Das heißt, man hat einen Achtel vorher und einen ständigen Achtel-Gegenrhythmus drin. Und dieser Achtel-Offbeat hat eine noch stärkere Wirkung als der Viertel-Offbeat. Das heißt also, dass der Frontallappen hier beeinträchtigt wird, der Wille und das kritische Denken werden herabgesetzt.

[1:03:24] je nachdem, wie man die Lieder singt, sogar auch ganz ausgeschaltet. Das heißt, diese Lieder haben auch eine Wirkung, auch wenn man sie zu Hause ganz zahm in der Badewanne singt oder zu Hause im Anachtskreis oder in der Gemeinde. Aber die Art der Lieder, da ist eine Wirkung da, die man sehen kann.

[1:03:44] Deswegen ist die Frage, ja oder nein? Natürlich, die Frage ist jetzt, was sind charismatische Lieder? Darüber muss man sich noch ein bisschen klar werden. Das ist nicht ganz einfach. Ich habe ein paar Dinge aufgezählt, woran ich charismatische Lieder festmache: dieser einseitige Text, Inhalt nur Gnade, kein Gesetz, ein Achtel Offbeat, Betonung nicht auf der Eins, sondern auf der Vier und, also ein Achtel vor der Eins. Melodie ist schön, aber schwierig zu singen, oftmals, gerade bei Neueren. Und, dass die Autoren Charismatiker sind. Es gibt auch verschiedene Listen. Manche sind musikalisch nicht so gut dabei, dass sie wissen, wie kann ich da selbst unterscheiden? Ich denke, das ist durchaus angebracht, zu wissen, was sind denn charismatische Lieder? Auch im Quelle Liederbuch haben wir einige und auch im neuen deutschen Liederbuch werden einige drin sein.

[1:04:34] Zusammenfassend, ich denke, wenn wir charismatische Lieder beurteilen wollen, müssen wir uns anschauen, wie können wir die Bewegung an sich beurteilen? Was sagt die Bibel dazu? Was sagt Ellen White dazu? Und wenn wir uns das anschauen, dann gibt es, denke ich, in meinen Augen nur eine Schlussfolgerung: Die Bibel und Ellen White sagen, diese Bewegung ist nicht von Gott. Wenn sie nicht von Gott ist, dann ist sie von einem Geist, von einem satanischen Geist. Das heißt nicht, dass alle Menschen, die dort sind, verloren gehen. Es gibt viele Charismatiker, die es nicht besser wissen, die auch gerettet sind, weil sie sich persönlich bekehrt haben. Es geht um die Bewegung und nicht um die einzelnen Menschen. Wir dürfen niemals die Menschen verurteilen. Wir müssen nur gucken, was dort gemacht wird. Das müssen wir beurteilen, dass wir in meinen Augen auch die Lieder, die sie singen, in der gleichen Art und Weise beurteilen sollen und müssen, wie die Bewegung selbst.

[1:05:36] Gott gebe uns die Gnade, dass wir immer mehr die Gabe der Geistesunterscheidung haben, zu erkennen, wo sein Geist wirkt und wo er nicht wirkt. Dadurch ein, dass wir zu einem Gebet aufstehen. Himmlischer Vater, wir danken dir von ganzem Herzen. Wir danken dir, dass du dein Werk führst. Wir danken dir, dass du der Herr bist. Wir danken dir, dass wir dein Wort haben dürfen, dass du uns gegeben hast als Wegweisung, als Richtschnur. Herr, wir bitten dich, hilf, dass wir die Gabe der Geistesunterscheidung haben. Dass du uns das zeigst, was gut ist, was nicht gut ist. Hilf, dass wir nicht verführt werden von einem falschen Geist. Aber hilf, dass wir vor allen Dingen durch deinen Heiligen Geist erfüllt sind. Herr, du hast verheißen, dass du auch deinen Heiligen Geist ausgießen wirst. Und wir bitten dich, dass du das tust, dass du unsere Herzen dafür vorbereitest. Aber dass du uns bewahren möchtest vor der Verführung, die in der Endzeit durch Satan geschehen wird. Herr, segne du uns, öffne du uns die Augen und führ du dein Volk und eröffne wir uns, wenn du kommst in die Wolken des Himmels. In Jesu Namen. Amen.


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