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In diesem Teil der Serie „Schafft Wissenschaft Wissen?“ untersucht Ronny Schreiber die wissenschaftlichen Erklärungen für die Entstehung von Fossilien und die Evolutionstheorie. Er stellt die gängigen Modelle der Paläontologie in Frage und vergleicht sie mit einer biblisch fundierten Sichtweise. Dabei werden unter anderem die Entstehung von Gesteinsschichten, die Fossilienfunde von Dinosauriern und die Frage nach der Lebenszeit dieser Tiere beleuchtet. Der Vortrag diskutiert auch die biblischen Berichte über die Sintflut und die Schöpfung im Lichte der heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisse.


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Serie: „Schafft Wissenschaft Wissen?“

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Transkript

[0:00] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
[0:31] Hallo und guten Abend auch von meiner Seite. Ich freue mich über alle Gäste, die hier sind, freue mich über alle Gäste im Livestream. Herzlich willkommen! Wir werden heute, wie Christoph schon angekündigt hat, etwas weiter in die Materie gehen. Nachdem wir uns gestern die Sterne angeschaut haben und danach in die Steine gegangen sind, werden wir heute anfangen, wieder in die Steine hineinzugehen und zwar nach Fossilien zu suchen. Wir werden die Paläontologie zunächst betrachten. Mal schauen, was uns die Paläontologie zu sagen hat.

[1:07] Das ist ja einer, wahrscheinlich der berühmteste Dinosaurier. Weiß jemand zufällig, wie der heißt? Tyrannosaurus, genau. Mit dem werden wir uns heute auch noch ein bisschen genauer angucken. Die Paläontologie bezeichnet sozusagen alles, was so versteinert in der Erde irgendwo rumliegt. Die ganzen Fossilien, alles, was in der Vergangenheit war. Wir hatten uns gestern mal die geologische Säule angeschaut und in der geologischen Säule hatten wir uns die Jahreszahlen angeschaut. Also, dass es Wissenschaftler gibt, die behaupten, diese Schicht ist 600 Millionen Jahre alt und aufwärts bis 70, 60 Millionen Jahre. Diese Schichten, haben wir gestern gesehen, sind alle Wasserablagerungen. Und ich nehme das schon mal vorweg, es gibt weltweit keinen einzigen Dinosaurier, der nicht in Wasser abgelagert wurde. Also jeden Dinosaurier, den wir finden, egal wo auf der Welt, er liegt begraben in einer Schicht aus Schlamm, in Wasser abgelagert, im Sediment. Was anderes wurde noch nie entdeckt. In diesen Schichten sind also sämtliche Dinosaurier drin. Dinosaurier, also irgendwann mal gestorben in einer größeren Katastrophe.

[2:22] Was wir uns heute ein bisschen noch angucken wollen, sind diese unterschiedlichen Schichten. Denn wie man hier zum Beispiel sehen kann, entdecken wir, dass hier unten bestimmte Lebewesen sind, wie zum Beispiel Muscheln, Seesterne, Fische. Das aufwärts geht Richtung Reptilien bis hin zu den Säugetieren. Und warum das so abgestuft ist in der Vergangenheit, warum wir das sehen, wollen wir uns heute etwas genauer betrachten. Zunächst wollen wir uns mal anschauen, wie kommt es, dass diese Schichten gerade in diesen anderen drin liegen, die doch scheinbar gebogen sind. Dafür gucken wir uns ein Beispiel aus der Vergangenheit an. Wir gehen ein bisschen in die USA, Wyoming, zu den Bearthouse Mountains. Die Bearthouse Mountains ist ein Gebirge, gegenüberliegend, also auf der westlichen Seite, der Bighorn Mountains. Und obendrauf finden wir diesen Bearthouse Butte, diesen Berg hier. Und wenn wir uns den genauer betrachten, das ist ein großes Areal, das wir uns angucken können. Und wir schneiden die Erde mal auf, von diesem Bearthouse Butte bis auf die gegenüberliegende Seite dieses Sees. Und wir schauen uns an, wie sieht es da unten aus. Dann finden wir dieses Bild. Dieser große Felsen, den wir gerade eben gesehen haben, dieser Bearthouse Butte, ist links eingezeichnet. Da oben sehen wir ihn. Jetzt haben wir zwei Schichten präkambrionisches Gestein. Das sind einmal die Bearthouse Mountains, also diese riesen Gebirgskette, und die Bighorn Mountains auf der gegenüberliegenden Seite des Sees. Zwischen diesen beiden Gebirgsketten ist heute ein See, und was wir hier sehen, sind Schichten, die heute massiver Stein sind, mit allerlei Fossilien drin. Also unter anderem finden wir da Dinosaurierknochen und viele andere Lebewesen, Pflanzen, was da in diesen Schichten beerdigt ist. Heute also, wie wir uns massiv angucken können, als Knochen in Stein.

[4:31] Jetzt, was interessant ist hier dran, ist zu sehen, dass diese Schichten hier gebogen sind. Die beschreiben das Mesozoikum und das Paleozoikum. Das Paleozoikum sind die untersten Schichten, so 600 Millionen Jahre bis 300 Millionen Jahre. Das ist also das Erdaltertum. Das Mesozoikum, das ist das sogenannte Erdmittelalter. Und das Xenozoikum, das sind so die jüngsten Schichten, die wir in der Paleontologie finden. Und Mesozoikum und Paleozoikum, also alles irgendwie zwischen Kreide und Cambrium, finden wir hier unten. Das hier oben, diese braune Linie hier, ist eine Kreideschicht. Und oben drauf finden wir die jüngeren Schichten. Nun, wie ist das entstanden, dass wir das Bild heute sehen? Wir müssen uns vorstellen, übrigens, der Berthus der da ganz oben drauf sitzt, der beinhaltet die gleichen Schichten wie hier. Das sind also auch mesozoische und paleozoische Schichten. Jetzt müssen wir uns fragen, wie kommt der Berg da oben hin? Also warum sind die Schichten da oben, die doch eigentlich hier unten reingehören? Und nach unserem Schöpfungs- und Sinnflutmodell ist es relativ einfach, das zu erklären. Vor einiger Zeit war hier alles flach und diese Schichten zogen sich über große Strecken. Und die Sinnflut, das Wasser lag auf der Erde. Diese Schichten waren alle glatt, nicht gebogen. Und nun musste irgendwann nach der Sinnflut das Land ja trocknen. Was ist passiert? Die Bibel sagt, Gott hat die Berge angehoben. Psalm 104, du hast die Berge angehoben. Wenn die Berge angehoben werden und diese Schichten hier sind alle weich, heute massiver Stein, aber sollten diese Schichten wirklich alle im gleichen Zeitraum sein und weich sein, würden, wenn beide Berge angehoben werden, diese Schichten natürlich, was wir auch erwarten, hochgezogen werden, oder? Deswegen sind diese Schichten heute massiver Stein, verformt. Als diese Schichten jetzt hochgezogen wurden, weil die beiden Berge aufgestiegen sind, ist auch der kleine Berthusbiut mit hochgerückt. Gehört eigentlich in diese Schichten hier rein und kam mit hoch. Ein ganz einfaches Modell.

[7:10] Wie sind diese Schichten entstanden? Wenn die Berge hochgedrückt werden und obendrauf ist noch Wasser oder was auch immer, es wird hochgedrückt und alles, was jetzt hier oben drauf war, fließt natürlich ins Tal, in das gerade Geformte und bildet natürlich, wie wir es von der Sinnflut erwarten, gerade Schichten. Wenn heute Wassermassen in ein Tal stürzen, sind die Schichten natürlich gerade. Macht ja Sinn. Das ist das, was wir finden. Dann finden wir hier unten ganz interessanterweise viele Fossien von zum Beispiel Reptilien und ähnlichen Tieren und hier oben in den Schichten finden wir viele Säugetiere, viele Vögel. Wie kann das sein? Interessant vielleicht, bevor wir uns gleich mal angucken, was wir da finden und warum das da liegt, die Erklärung der Evolutionswissenschaftler, wie dieser Berg da oben hingekommen ist. Die können sich nicht vorstellen, dass die Berge hier hochgeschoben worden sind, weil wenn das wahr wäre, wäre natürlich der ganze Stein zerbrochen. Die Wissenschaftler sagen, dieser Berg muss da hochgeschoben worden sein. Der muss also von hier unten irgendwo hochgedrückt worden sein und den Weg gegangen sein. Wir sprechen hier aber von ungefähr 3.000 Meter Höhenunterschied. Dieser Berg muss also 3.000 Meter hoch in den Hang hochgeschoben worden sein durch irgendeine Kraft. Das ist die offizielle Lehrmeinung. Nun wäre das der Fall, wäre ein Berg von dieser Dimension da hochgeschoben worden, dann müssten wir heute Spuren finden davon. Also der ganze Hang müsste Spuren tragen von dieser Bewegung dieses Berges. Wir müssten mindestens Hitzespuren, Verglasung oder irgendwas finden. Nichts, nicht mal die Andeutung davon. Wir finden nichts, dass dieser Berg irgendwann mal geschoben wurde. Der sitzt da, wie er seit 1.000 Jahren sitzt, einfach da oben drauf.

[9:04] Was wir aber erkennen, dass das kreationistische Modell, also das Sinnflugmodell, viel Sinn macht, dass dieser Berg hochgedrückt wurde, denn hier unten finden wir am Fuß des Berges einen sogenannten Geological Fault, also so einen Fehler, eine Verwerfung vielleicht. Also ein Riss in der Wurzel des Berges. Das heißt, dieser Berg wurde mit einer massiven Kraft nach oben gedrückt und ist unten gerissen. Genau dieses Bild sehen wir. Und für mich macht es viel mehr Sinn zu sagen, okay, das, was in der Bibel steht, wirkt wahrscheinlich. Wahrscheinlich wurde dieser Berg hochgedrückt, als all die Schichten weich waren. Wären sie massiv, wären die hier alle zerbrochen. Keine hätte sich gedehnt.

[9:48] Nun, was finden wir da oben drin, in dieser xenozoischen Schicht, die hier oben angedeutet ist? Ich hatte gesagt, unten finden wir viel Reptilien und oben drin finden wir Säugetiere, Vögel, Ähnliches. Ich habe mal ein ähnliches Bild genommen, das ist jetzt hier nicht aus dem Xenozoikum hier oben, aber was auch gefunden wurde, ist zum Beispiel sowas. Wenn wir ins britische Museum gehen, das naturhistorische Museum, dann finden wir unter anderem diese Fossilie. Und das hier ist die offizielle Deklarierung, was dran steht an dieser Fossilie. Und da heißt es, Säugetierfriedhof. Dieser Block enthält die fossilen Überreste einer Antilope, einer Gazelle, eines Pferdes und eines Carnivoren, also eines Fleischfressers. Die Einbettung in flutplanes Sediment zeigt, dass die Tiere von Fluten mitgerissen und zusammengeschwemmt wurden. Sie müssen schnell begraben worden sein, da die Fossilien nur gering beschädigt und nicht verwittert sind. Also was die Wissenschaftler hier sagen, ist, scheinbar ist nach einer Flut sind viele Tiere zusammengeschwemmt worden. Das ist auch das, was wir erwarten. In einer Flut würden Reptilien sinken und was nach oben schwimmen würde im Wasser, wären Tiere, die sich aufblähen. Zum Beispiel die Säugetiere, aber auch Vögel, die Gefieder haben, würden nach oben treiben. Würden die Wassermassen wegtreiben, würde alles zusammenfallen. Würde zum Beispiel, wie eben in dem Bild gesehen, von den beiden Berghängen all diese schwimmenden Wasserleichen ins Tal fallen. Wenn sie zusammen mit dem Stamm fallen, wird alles begraben und sieht ungefähr so aus. Die Tiere sind disartikuliert, also sie hängen nicht mehr zusammen. Hier ein Knochen, da ein Knochen, Teil Pferd, Teil Ziege, Teil irgendein Fleischfresser, alles durcheinander. Und davon finden wir Massengräber, wo Millionen von Tieren einfach drin liegen. So disartikuliert. Die einzige Erklärung dafür ist eine Flut. Die Tiere wurden gewälzt, wurden auseinandergebaut und sind eingebettet worden, relativ schnell in Sedimentgestein. Heute finden wir sie. Alles andere würde nicht funktionieren, wenn diese Tiere nicht verschüttet worden sind, wären sie verwest. Sie wären heute nicht mehr auffindbar. Diese Tiere, und das sind Millionen von Tieren, auf allen Kontinenten sind verschüttet worden, urplötzlich in diesen Schichten. Und obendrauf eben diese Säugetiere.

[12:20] Wir finden noch mehr Bilder, zum Beispiel in Peru. Da finden wir einen ganzen Walfriedhof in der Wüste. Da gibt es auch mehrere von, ich habe hier mal die Aufnahmen von einem herangezogen. Wir finden mehrere Wale, also in einigen Feldern sind es über 100. In diesem Feld, in dieser Wüste finden wir ungefähr 40 Tiere, die ausgerichtet liegen, in eine Richtung. Und diese Wale sind interessanterweise verschüttet worden. Und zwar so schnell, dass wir heute an diesen Walen, wenn wir sie untersuchen, finden wir vorne noch Barten, womit sie ihre Nahrung aus dem Wasser filtern. Die würden eigentlich sofort sich auflösen. Wenn ein Wal verwest, würden diese Barten sofort weg sein. Die sind aber noch vorhanden an diesen riesigen Säugetieren. Das heißt, jede Menge Wale auf der ganzen Welt ausgerichtet in eine Richtung und zugeschüttet. Und so schnell, dass alle Teile noch vorhanden sind. So was passiert heute nie. Liegt daran, wenn ein Wal heute stirbt, was passiert mit dem Wal? Er platzt. Das kann passieren, wenn man einen Wal aus dem Wasser zieht und er anfängt zu verwesen. Es ist ein Wal so dicht von seiner Struktur her, dass das Gas, das sich in ihm aufbaut, dazu führt, dass er explodiert. Das passiert, das ist schon ein paar Mal vorkommen, wenn man sie gerade in die Museen schleppen will, gibt es eine Riesenexplosion. Danach kann man die ganze Stadt reinigen. Ich glaube, in Tokio war das passiert, wenn ich es richtig weiß. Wenn ein Wal im Meer stirbt, sinkt dieser Wal ab, bleibt auf dem Grund liegen und wird relativ schnell zerfressen. Einige Wale treiben auf, werden zerfressen, von Haien zum Beispiel. Die Überreste, alles was dann so an Knochen und so auf dem Meeresgrund sinkt, wird von kleinen Meeresorganismen zerkaut und weg. Das heißt, wir finden heute keine Walfossilien. Manchmal liegen da so ein paar Knochen, aber auch die sind irgendwann weg. Hier finden wir ganze Tiere weltweit, ganze Wale einfach fossilisiert, in einem Augenblick verschüttet.

[14:38] Was immer diese Wale umgebracht hat, muss irre schnell gewesen sein. Diese Wale müssen irgendwo geschwommen sein und es muss vielleicht ein Kontinentalhang, der abgerutscht ist, aufgrund von Wassermassen. Wenn wir zum Beispiel, das ist in Peru, wenn wir da Lehmstürze haben, also wenn viel Wasser auf dem Kontinent ist und jetzt Kontinentalhänge abrutschen, dann haben wir unter Wasser Strudellaufen, Turbiditen. Und wenn diese Lehm-Turbiditen auf eine Rudelwale trifft, werden die sofort, diese Wale, sobald sie schwimmt, fossilisiert. Wir finden jede Menge Fische, die noch geschwommen sind in dem Moment, wo sie fossilisiert wurden. Da muss eine Wand gekommen sein, eine Schlammwand, die diese Fische augenblicklich weggerissen hat. Die Fische noch in Schwimmbewegung, sogar noch mit Wellen-Stromlinien, kann man erkennen, zack, in einem Augenblick fossilisiert, auf der ganzen Welt. Das finden wir in den Meeren, das hätten wir auch erwartet, wenn die Kontinente abrutschen, wenn das Land weich wird und ins Meer fällt, dass viele Tiere dem zum Opfer fallen und begraben werden. Das finden wir heute schon im Kleinen, wie sehr bei einer großen Flut weltweit.

[15:50] Nun, Tiere plötzlich verschüttet. Keine Erklärung, was passiert ist, es muss ein Riesenunglück sein. Für mich sieht es aus wie das, was wir in der Sintflut sehen. Dann finden wir sowas zum Beispiel. Ganz interessantes Bild. Wurde in der Mongolei gefunden. Das sind zwei Dinosaurier, die gerade miteinander ein bisschen im Zwist waren. Der Protokeratops, dieser hier ist ein Pflanzenfresser und ein Velociraptor, wie vermutet wird ein kleiner Fleischfresser, die miteinander gefunden wurden, wie sie sich einander behaken. Die müssen im Nu verschüttet worden sein, diese Tiere. Und davon finden wir unendlich viele Tiere. Wir finden Fische, die gerade andere Fische fressen. Zack, verschüttet. Wir finden überall auf der Welt Zeugnisse davon, dass ganz ganz schnell irgendwas diese Tiere einbetoniert hat.

[16:52] Wenn wir weiterschauen, finden wir zum Beispiel Dinosauriereier. Überall, überall im Wasser geschwemmt und abgelagert in diesen Sedimentschichten. Ganze Dinosauriernester. Das habe ich bei der Versteigerung entdeckt. Man kann die heute kaufen. Das sind so viele, dass die gar nicht erst in den Museen irgendwo aufgewahrt werden. Man kann sie einfach kaufen. Jede Menge Eier auf der ganzen Welt, Dinosauriernester auf der ganzen Welt, die einfach mal verschüttet worden sind. Nun alles, was wir finden, wenn wir uns global umgucken, sind immer die gleichen Bilder. Tiere, Eier, Pflanzen, die in einem Augenblick zugeschüttet worden sind. Die im einen Augenblick fossilisiert wurden. Überall. Und eine richtig sinnvolle Erklärung gibt die Evolutionstheorie dazu nicht. Also wie soll das passiert sein? Es muss eine große Flut gewesen sein. Das wissen alle. Aber während die Schöpfungswissenschaftler, die Kreationisten, eine Theorie haben, weil es in der Bibel steht, es war eine große Flut, die weltweit alles verschüttet hat, heute finden wir diese Beweise, hat die Evolutionstheorie dafür kein Beleg.

[18:08] Was kann passiert sein? Warum ist das weltweit und warum sind sämtliche Tiere, egal was es war, egal ob Säugetiere, Reptilien, Vögel, Fische, alle auf einmal verschüttet worden? Nun, ich finde es interessant, es gibt einen Text in der Bibel, in 2. Petrus 3, der mich nachdenklich gemacht hat, als ich ihn gelesen habe. 2. Petrus 3. Petrus schreibt, dabei übersehen sie aber absichtlich, dass es schon vor Zeiten Himmel gab und eine Erde aus dem Wasser heraus entstanden ist und inmitten der Wasser bestanden hat durch das Wort Gottes und dass durch diese Wasser die damalige Erde in Folge einer Wasserflut zugrunde ging. Petrus sagt, das was wir sehen, ist die Folge einer riesigen Flut. Und was mich nachdenklich gemacht hat, ist, dass Petrus schreibt, sie übersehen versehentlich, dass es so war. Er schreibt, sie übersehen absichtlich, dass es eine große Flut war. Das heißt, Petrus sagt, da sind viele Wissenschaftler in der Welt, die diese Beweise alle sehen, aber absichtlich sie nicht in die Flut deuten. Denn wenn diese globale Flut da gewesen ist, dann ist die Evolutionstheorie damit komplett hin, weil diese Flut vor ungefähr 5000 Jahren stattgefunden hat. Und wie lange, sagen die Wissenschaftler, brauchte das Leben, um sich zu entwickeln, bis heute zu Menschen? Viele, viele hunderte Millionen Jahre. Und jetzt reduziert das mal auf den Zeitraum in den letzten 5000 Jahren. Wie sollen wir uns entwickelt haben? Also wenn diese Flut tatsächlich Wirklichkeit ist, dann ist die Evolutionstheorie damit überhaupt nicht mehr belegbar. Und alles, was wir sehen in der ganzen Welt, sind Zeugnisse dieser riesigen Flut.

[20:01] Das Bild hatten wir uns vorhin angeguckt, die geologische Säule. Die geologische Säule, ich möchte dazu sagen, was wir hier links im Bild sehen, diese Säule ist ein Gedankenmodell. Also nirgendwo auf der Welt finden wir diese Säule, also diese Schichten in dieser Abfolge. Dass wir also die unterschiedlichen, zum Beispiel Kreide, Jura, Trias und die Permschichten bis Devon und Karbon runter, bis ins Kambrium, dass wir diese Schichten so finden, das gibt es nirgendwo. Das wird in den Büchern so oft dargestellt, wenn man aber nachfragt, es wurde noch nie irgendwo diese Schichtfolge entdeckt. Man findet verschiedene Schichten und da man diese Schichten, das hatten wir gestern schon gesagt, radiometrisch gar nicht datieren kann, da ich nicht sagen kann, diese Schicht ist so und so alt, das ist unmöglich, gerade auch weil es Sedimentgestein ist, da kann ich sowieso nichts datieren, heißt es, wenn ich ein bestimmtes Lebewesen finde, muss die Schicht so alt sein. Das heißt, finde ich, hier liegt zum Beispiel ein Trilobit drin, wenn ich eine Schicht finde mit einem Trilobiten, dann kann ich sagen, diese Schicht ist 600 Millionen Jahre alt, ungefähr. So macht die Wissenschaft das heute. Sie schaut sich also ein Tier an und sagt, das hier sieht vielleicht aus wie ein Sauropode, müsste also um die 80 Millionen Jahre alt sein. Wie sie auf diese Zahlen kommen, weiß man nicht. Es wurde irgendwann mal gesagt, so ist es und seitdem steht es buchstäblich in Stein gemeißelt.

[21:28] Interessant ist es, wenn man jetzt eine Schicht findet mit einem Trilobiten irgendwo hier, ratet mal, wie alt die Schicht dann ist. 600 Millionen Jahre. Und es ist dann eine Schicht aus dem Kambrium, eine Kambriumschicht, die irgendwo dazwischen ist. Also diese Schichten finden wir niemals so. Diese Schichten finden wir irgendwie, was wir interessanterweise immer finden, ist die Kreideschicht, die oben drauf liegt. Also wasserabgelagerte Kreide, die liegt immer drüber. Wie ist das nun so entstanden? Die Reihenfolge von diesen Tieren, die wir da sehen, die finden wir ungefähr so. Manchmal gibt es ein paar Ausnahmen, dass wir manchmal vielleicht ein Pferd irgendwo hier finden, wo es nicht reingehört, aber prinzipiell kann man ungefähr sagen, das ist ungefähr das Bild, was wir weltweit sehen. Mit ein paar Ausnahmen zwischendrin. Manchmal halt, wie gesagt, Säugetiere hier unten, wo sie eigentlich evolutionistisch nicht sein dürfen. Die Schöpfungstheorie hat damit überhaupt gar kein Problem, dass da unten mal ein Pferd mitzwischen liegt. Aber die Idee ist, was hat diese Abfolge zu sagen? Es ist eine Art Stammbaum. Also muss ich sagen, weil sie in dieser Reihenfolge liegen, stammt der Stegosaurus zum Beispiel von einem Quastenflosser irgendwann mal ab. Es ist also ein Nachfahre eines Quastenflossers. Weil zuerst der Quastenflosser da war und viele Millionen Jahre später ein Stegosaurus. Jetzt wäre die Idee, also ist der Quastenflosser der Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Urahne vor vielen Millionen Jahren der Stegosaurus. Und diese Modelle sehen dann ungefähr so aus. Vielleicht kennt man das aus Schulbüchern. Das sind die verschiedenen Erdschichten, die wir haben. Also hier oben, das ist die Xenosaurische Schicht. Hier haben wir die Jurazeit in unterschiedlichen Altern. Und wir finden dann diese Tiere, zum Beispiel den Triceratops, ein Dinosaurier, der in sämtlichen Schichten hier vorkommt. Also in der Häufigkeit hier selten, hier ein bisschen mehr und sonst in den anderen Schichten vorhanden. Schauen wir uns zum Beispiel den eben genannten Stegosaurier an. Finden wir ihn hier oben gar nicht. Hier finden wir ihn sehr häufig und hier finden wir ihn auch wieder nicht. Das ist so ungefähr das, was man so anhand von diesen Linien, von diesen Feldern hier erkennen kann.

[24:05] Jetzt wird gesagt, dass die Tiere, die wir hier sehen, die verschiedenen, einen gemeinsamen Vorfahren haben. Diesen Vorfahren kennt aber keiner. Das ist ein Gedankenmodell. Es müsste irgendwie zusammenkommen. Und dann wird gesagt, eigentlich und der Vorfahre, der müsste eigentlich sich einen Vorfahren teilen mit dem. Und der gemeinsame Vorfahre müsste eigentlich zu dem gehören und die hervorgebracht haben. Diese Tiere gibt es aber nicht. Also wurde noch nie ein Tier entdeckt, das da reinpasst, das sozusagen die Merkmale von diesen beiden Arten hat. Also was wir annehmen können, was faktisch belegbar ist, sind diese Häufigkeitserscheinungen. Wie häufig kommen die Dinosaurier in den Schichten vor? Das hier sind Gedankenmodelle. Das ist Philosophie. Es könnte sein, dass der mit dem zusammenhängt, der mit dem, der mit dem. Und sämtliche Stammbäume sind so. Also das ist das, was die Wissenschaft gerne sehen möchte. Da unten irgendein Lebewesen, irgendein Tier, irgendwas, von dem alles abstammt. Gibt es nicht. Und das ist das, was immer irgendwie hin und her gedreht wird. Jeder Wissenschaftler hat da auch so ein bisschen sein eigenes Modell, was kann woher kommen, welcher stammt wohl von wem ab. Ich finde also zwei Tiere, die sind sich irgendwie ähnlich. Und dann finde ich ein drittes und sag das auch. Und jetzt überlege ich mir, welches stammt von wem ab. Also so funktioniert es. Also da ist keine wissenschaftliche fundierte Erklärung hinter.

[25:30] Man überlegt sich, welches könnte von welchem abstammen. Dann werden sie so hingelegt. Und es macht Sinn, die Tiere, die man in den unteren Schichten findet, als Vorfahren der Lebewesen zu nehmen, die in den oberen Schichten sind. In dem Modell macht das Sinn. Im Schöpfungsmodell würden wir einfach sagen, genauso wie wir sie finden, die Fakten, die wir haben, genau da haben sie auch gelebt und sind zeitgleich verschüttet worden. Aber warum das so ist, zeige ich gleich. Das ist auch so ein typischer Baum. Den habe ich mir geholt von, das ist das Bildungsministerium von Baden-Württemberg. Seit Baden-Württemberg habe ich das Ding gefunden. Das ist so etwas Typisches aus den Schulbüchern. Die verschiedenen Zeiten und dann wieder diese Stämme. Was stammt wovon ab? Der Wissenschaftler sieht nun also verschiedene Tiere, zum Beispiel ein Mosasaurier, übrigens ein Wasserlebewesen, ein Archeopteryx, das ist ein Reptil mit Federn und ein Flugsaurier, ein fliegendes Reptil. Die finden sie irgendwo in den Schichten, also in dieser Schicht und sagen jetzt, die müssen irgendwo von abstammen. Wahrscheinlich sind die alle miteinander verwandt und vielleicht von dem hier möglich. Also suchen sie sich ein Tier und setzen es da rein. Aber es gibt keinen Übergang zwischen dem Tier und dem oder dem und dem. Es ist einfach ein Modell.

[26:59] Würden diese Tiere sich verändert haben, zum Beispiel aus dem Tier ein Vogel geworden sein, dann müssten die Schichten voll sein. Wir finden ja Millionen von Dinosaurierskeletten und Fischen und was auch alles. Da müssten ja unendlich viele Zwischenfossilien drin sein, die es aber gar nicht gibt. Es gibt den Dinosaurier und es gibt den und es gibt einen Vogel. Und diese Striche sind Gedankenstriche. Der müsste vielleicht von dem abstammen. Nie gefunden. Jetzt wird gesagt, okay, wahrscheinlich stammt das alles von irgendeinem Urkriechtier ab. Und viele von diesen Tieren, die sind auch gar nicht gefunden worden, wo die zusammenlaufen, das ist eine Idee. Das Tier könnte so aussehen. Ist manchmal einfach nur ein gemaltes Irgendwas. Müsste so aussehen. Und das ist keine Wissenschaft, das ist Philosophie. Ich kann sagen, wo ich diese Tiere finde, aber mehr kann ich damit nicht machen.

[27:54] Zum Beispiel auch, wahrscheinlich erinnern sich die einen oder anderen, in den Schulbüchern wurde damals, vor vielen Jahren noch gesagt, der Mensch würde vom Affen abstammen. Hat das schon mal jemand gehört? Ist eine uralte, längst verworfene Theorie. Aber ich weiß, heute einige sagen das noch. Der Mensch stammt vom Affen ab. Das ist so unhaltbar, dass heute heißt, na gut, der Mensch stammt nicht vom Affen ab, aber es muss wahrscheinlich einen gemeinsamen Vorfahren geben, den aber keiner kennt. Wird dann zurückgeführt auf irgendeinen Insektenfresser. Vielleicht der. Also ein Affe und ein Mensch kommen von irgendeinem Insektenfresser. Ist nicht haltbar, also weil es, wie gesagt, keine Zwischenvorstellung gibt. Man sieht einen Insektenfresser, man sieht einen Mensch, man sieht einen Affen und sagt sich, wie kann ich die zusammenbauen? Und so wird es dann gemacht. Und so gibt es immer wieder neue Ideen, auch Zwischenformen, wo man heute noch versucht, vielleicht war es, zu meiner Schulzeit, in meinem Schulbuch gab es noch diesen, wie heißt der, der Nebraska-Mann. Kennt ihr den? Nebraska-Mann, also ein Urmensch, der Nebraska-Mann. Nebraska wurde hier irgendwo so reingesortiert und gesagt, das müsste irgendein Ding sein zwischen Affe und zwischen Mensch. Und dann konnte man den im Museum bewundern, stand aufrecht wie ein Mensch, hatte so ein Speer in der Hand, war stark behaart, hatte so einen etwas rauen Blick und so stand er so ein bisschen krumm gebückt, stand er dann da, starke Augenbrauen, also richtig tief sitzende Augenhöhlen und so stand er im Museum und guckte einen an. Und plötzlich, es hieß immer, das ist der gemeinsame Vorfahre zwischen Affe und Mensch, das war Teil Affe, aber Teil Mensch. Und plötzlich war er aus den Museen verschwunden. Heute werdet ihr im Museum keinen Nebraska-Mann mehr finden. Die Ursache dafür, die Wissenschaft hat ihn erst angenommen und gesagt, das ist das Zwischending. Aber dann fiel er plötzlich raus, weil als untersucht wurde, sah der denn genau so aus?

[30:00] Also die Forensik macht das, die untersucht, wie könnte dieses Lebewesen ausgesehen haben? Haben sie festgestellt, dass der Nebraska-Mann eigentlich ein Schwein war. Also weder ein Affe noch ein Mensch. Was sie gefunden haben, waren Zahnen. Und sie haben vermutet, der Zahn, den sie da haben, das müsste so ein Zwischending sein zwischen Affe und Mensch und haben dann was drumherum gebaut und er stand plötzlich aufrecht und er hatte plötzlich einen Speer in der Hand und all das. Und als sie festgestellt haben, der Zahn ist ja von einem Schwein und weder von einem Affen noch von einem Menschen, mussten sie diese ganze Skulptur umbauen und plötzlich war es ein Schwein. Und der Nebraska-Mann verschwand. Dann kam die nächste Theorie und die nächste und ich glaube aktuell, ich glaube das Neueste ist jetzt glaube ich der Australopithecus, wobei ich meine, der ist auch schon wieder verworfen worden. Also ständig irgendwelche Affen oder irgendwelche Menschen, die rangezogen werden, das heißt es muss ein Zwischending sein. Aber alles was man findet, ist entweder ein Affe oder ein Mensch. Aber nie ein Zwischending. Eins von beiden ist es immer. Und so findet man jede Menge tote Menschen und jede Menge tote Affen. Aber niemals irgendwas dazwischen. Es ist also eine Philosophie.

[31:06] Nun, dennoch finden wir in diesen Layern, also in diesen Schichten, so angeordnet ungefähr die Tiere. Das heißt ganz unten so Würmer und Muscheln, Krebstiere, darüber finden wir so eine Anzahl an Fischen, ein paar Reptilien. Über den Reptilien finden wir dann so Säugetiere und Vögel. Wie kann das sein, dass wir fast überwiegend dieses Modell finden? Nun, der eine Grund wäre, dass eine stammt vom anderen ab. Aber dafür fehlt jeder Beweis in der Natur. Ich vermute eher, es ist ungefähr so entstanden, ich muss ein Fischteich angucken und ich mein Gartenteich aufgrabe, dann habe ich meistens unten im Teich, was liegt unten im Teich? Meistens sind das irgendwie so Muscheln, Krebstiere, Würmer. Oben drüber schwimmen meistens irgendwelche Fische. Dann sitzt da vielleicht noch ein Frosch und oben drauf schwimmt eine Ente. Und wenn ich jetzt mit einer Katastrophe, mit einer Sintflutartigen Katastrophe diesen Teich zuschippe, also einen Bulldozer nehme und auf der Erde rüber kippe, und dann warte ich ein paar Wochen, nehme meinen kleinen Spaten und gehe einmal durch diesen Teich durch, und ich buddele mir einen schönen Graben da durch und jetzt habe ich die Schicht vor mir. Was sehe ich dann? Ich sehe unten die Würmer und die Muscheln, da drüber die Fische, dann die Reptilien und oben drauf einen Vogel. Das ist genau das, was ich erwarte, wenn eine Katastrophe die Erde verschüttet. Das ist genau dieses Bild, das ich dann sehe. Für mich macht es mehr Sinn zu sagen, diese Tiere wurden alle starkartig verschüttet und zwar in ihren natürlichen Lebensräumen, denn so sieht es aus, als zu sagen, der eine stammt irgendwie vielleicht vom anderen ab.

[32:51] Was ja auch komisch wäre, denn aufgrund der Erosionsgeschwindigkeit wären die Schichten, hatten wir gestern gesehen, wenn sich einer erinnert, wären die Schichten so schnell weg, dass wir sie heute gar nicht mehr untersuchen könnten. Die Dynsaurier und alles, was wir sehen, wäre schon weg erodiert. Dass die Schichten überhaupt noch da sind, besagt schon, die können unmöglich 600 Millionen Jahre alt sein. Nicht mal 100, nicht mal 10 Millionen haben wir gestern gesehen. Das jedenfalls so die Modelle, die wir finden. Aber gucken wir ein bisschen weiter.

[33:17] Ein spannendes Thema, wie ich finde, sind die Dynsaurier. Verschiedene Dynsaurier, die wir überall finden, auf allen Kontinenten und in unterschiedlichen Größen. Also zum Beispiel ganz oben links diesen berühmten Tyrannosaurus Rex, der so als großer, berüchtigter Fleischfresser gilt als ein Raubtier von ungefähr 13 Meter Länge, 4 Meter hoch. Also der passt hier nicht in den Raum rein. Kennt man wahrscheinlich aus populären Filmen. Dann gibt es diesen Triceratops, also ein Dreihorn, der in der gleichen Schicht gefunden wird und immer wieder im Kampf mit dem Tyrannosaurus Rex dargestellt wird. Dann den besagten Stegosaurier, mit diesen großen Platten. Und wir haben ganz links noch einen Brachiosaurus. Das ist eine Aufnahme aus Berlin, im Museum. Da habe ich mir mal angeguckt, den Brachiosaurier. Der ist so riesig, ich stand neben seinem Fuß. Also ich stand neben seinem Fuß, sein Fuß stand neben mir. Und dann da drauf war irgendwo ein Bein. Also ein riesiges Tier. Und diese Dynsaurier finden wir. Was hat es mit diesen Dynsauriern auf sich? Warum sind sie heute nicht mehr da? Was wissen wir über diese Tiere?

[34:37] Ein Beispiel der Tyrannosaurus. Der wird als Raubtier dargestellt und wie er andere Lebewesen jagt. Interessant ist, wenn wir den Tyrannosaurus uns genauer angucken und wir untersuchen seine Zähne, dann sind die Zähne ungefähr so groß. Das Problem, das dieser Dynsaurier hat, dass diese Zähne nicht tief im Kiefer verankert sind. Also in relativ flache Kiefermulden, in denen diese Zähne stecken. Das heißt, wäre es ein Raubsaurier, der seiner Beute nachjagt und sie greift und sie reißt, könnte man mit grober Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass er seine Zähne verlieren würde bei der Aktion. Dass er sich also viele Zähne ausreißen würde, wenn er eine Beute reißt. Es könnte sein, dass er Fleisch gefressen hat, wahrscheinlich eher Ars oder irgendwas ähnliches. Könnte auch sein, dass er sich pflanzlich ernährt hat. Aufgrund seiner Masse und aufgrund der kurzen Arme, die er nicht verwenden kann, um damit irgendwie Beute zu greifen, würde man vermuten, er ist vielleicht eher ein Sumpfbewohner gewesen. Wo genau sein Lebensraum war, kann man heute nicht feststellen. Aber das, was ich heute in vielen populären Filmen sehe, macht wenig Sinn für dieses Tier. Also ich glaube nicht, dass dieses Tier zum einen sehr schnell war und zum anderen Beute reißen konnte.

[35:53] Aber wir finden viele andere spannende Sachen über diesen Tyrannosaurus Rex. Dieser T-Rex wird so wieder dargestellt. Der ist ein bisschen blutrünstig, muss ein bisschen gemein aussehen. Und vor einiger Zeit in einem populären Magazin wurde mal ein Artikel gestellt. Ich habe das mal überschrieben mit Mary Schweitzers Tyrannosaurus Rex. Mary Schweitzer hat an der Universität in Montana gearbeitet, oder arbeitet noch, und hat einen T-Rex ausgebuddelt. Sie hat dann angefangen, die Knochen zu untersuchen. Dieser T-Rex wurde datiert auf die Schicht, da ist ein T-Rex drin. T-Rex ist ungefähr 60 bis 80 Millionen Jahre alt, also 65 Millionen Jahre. Jetzt haben sie gesagt, dieser T-Rex, diese Knochenfragmente, das Skelett, das sie gefunden haben, hieß, dieses Reptil ist 65 Millionen Jahre alt. Und dann hat die Mary Schweitzer, die Paläontologin, angefangen, die Knochen zu untersuchen. Und hat so Scheibchen geschnitten von den Knochen, ganz dünne Scheibchen, die sie untersucht haben. Und sie nahm eins, hat es um das Mikroskop gepackt, hat es genau angeguckt, hat es nochmal sauber gemacht, hat es nochmal angeguckt. Das ist kurios. Sie hat rote Blutkörperchen gefunden. Und rote Blutkörperchen, nach 65 Millionen Jahren, sind völlig unmöglich. Dann hat sie ihren Assistenten geholt, der hat gesagt, die Proben sind verunreinigt, ich brauche neue. Dann haben sie wieder was abgeschnitten, hat sie die Teile genommen, hat sie um das Mikroskop gepackt, rote Blutkörperchen drin. Was ist denn das für ein komischer Knochen? Das ist ja ein versteinerter Knochen, warum sind da rote Blutkörperchen drin? Hat sie ihrem Assistenten gesagt, ich glaube, wir müssen unsere Proben bedenken, das scheint verunreinigt zu sein, das Teil. Und dann haben sie geprüft und gemerkt, dass diese Blutkörperchen wirklich zu diesem T-Rex gehören. Und dann hat sie 17 Mal das geprüft, 17 Mal hat sie untersucht, ob das wirklich sein kann, weil es ist unmöglich. 65 Millionen Jahre alte Blutkörperchen.

[37:52] Und dann, wenn man den Artikel liest, hat sie nach 17 Proben, hat sie dann an, welches Journal hat sie geschrieben? Ich bin mir nicht mehr ganz sicher. Also eines der populären, großen, US-amerikanischen Wissenschaftsjournals, und hat einen Artikel reingestellt und gesagt, wir haben ein Problem mit unserer Theorie, dieser T-Rex kann unmöglich so alt sein. Und die Wissenschaftler stehen vor dem Rätsel zu sagen, wie kann das sein? Er liegt in Schichten, vor 60 Millionen Jahren, und jetzt haben wir rote Blutkörperchen von dem Tier. Und jetzt hat keiner eine Theorie, wie das sein kann. Und das finde ich interessant. Eigentlich für mich kein Problem. Wenn diese Tiere wirklich in Schichten abgelagert worden sind in der Flut, erwarte ich sogar, dass ich rote Blutkörperchen finde. Das ist zwar selten, aber nach ein paar tausend Jahren kann man vielleicht noch rote Blutkörperchen finden. Und scheinbar findet man sie. Ich gehe davon aus, dass dieser T-Rex, den die Mary Schweitzer gefunden hat, keine 65 Millionen Jahre alt ist. Und die Wissenschaftler glauben das auch.

[39:00] Nun, wenn diese Tiere nicht so alt sind, wenn wir dem biblischen Bericht glauben, was wurde zuerst geschaffen? Menschen oder Dinosaurier? Dinosaurier wahrscheinlich. Und die sind wahrscheinlich ausgestorben, und in der Gefahr die Welt betraten, oder? Wahrscheinlich nicht. Das wäre ein komischer biblischer Bericht. Wenn Gott einen Dinosaurier erschaffen hätte, und er im nächsten Moment wieder gestorben wäre, und dann Adam kommt und ein Fossil, und sagt, was kann das sein? Dinosaurier scheinen da gewesen zu sein, zu Zeiten, als Menschen da waren. Zumindest sagt die Bibel das. Die Tiere waren alle geschaffen. Und wenn da steht, alle Tiere wurden von Gott geschaffen, und wir finden heute jede Menge in diesen unterschiedlichen Schichten, jede Menge Tiere, die es heute alle gar nicht mehr gibt, dann muss es die Dinosaurier zu einer Zeit gegeben haben, als Adam und Eva und noch viele andere Menschen danach diese Tiere noch kannten. Wenn das aber der Fall ist, dann müssten wir doch heute Zeugnisse davon haben. Wir müssten auch Zeugnisse davon haben, dass Menschen und diese riesigen Echsen sich begegnen sind.

[40:09] Hat sich gerade schon was gehört? Es gibt einige Berichte. Es gibt heute viele Sagen. Wir kennen ja von allen Kontinenten, dass die Menschen über Drachen sprechen. Aber ob Drachen und Dinosaurier das Gleiche sind, weiß ich nicht. Wir wissen aus Ostasien, sie kennen die, wir kennen die aus Nordamerika, aus Südamerika, die sagen, auch England und der europäische Kontinent, das Festland, überall gibt es alte Drachensagen. Ob da nun was dran ist oder nicht. Auch Alexander der Große, als er nach Indien zog, schreibt in seinem Reisebericht, als er nach Indien kam, sahen sie riesige Eidechsen in Käfigen. Zur Zeit Alexander des Großen. Ob da nun was dran ist, kann ich nicht untersuchen. Wir finden viele Historiker, die davon schreiben, dass sie jemanden besuchen wollten und sie waren nicht da. Im Nebensatz, sie waren auf Drachenjagd. Was immer die Menschen gejagt haben, ich weiß es nicht, weil die damaligen Geschichtsschreiber diese Tiere nicht beschreiben. Es ist scheinbar was Gängiges, dass es ein Drache war.

[41:10] Als ich mir das angeschaut habe, habe ich gedacht, wenn es diese Tiere zum Zeitpunkt des Menschen gegeben haben, muss nach der Bibel, dann muss die Bibel Dinosaurier auch kennen. Dann habe ich angefangen, eine Konkordanz zu schnappen und Dinosaurier zu suchen. Dinosaurier. Die Konkordanz kennt null Dinosaurier in der Bibel. Da habe ich mich gefragt, warum kennt die Konkordanz, warum kennt meine Bibel kein Dinosaurier? Könnt ihr mir helfen, warum meine Bibel kein Dinosaurier kennt? Große Tiere heißt anders. Das Wort Dinosaurier, wann wurde das entwickelt? 1810 oder so. Als was ausgegraben wurde, hieß es, wir brauchen ein riesiges Tier, schreckliche Dinosaurier. Seitdem existiert dieses Wort Dinosaurier. Das heißt, in der Zeit davor muss es irgendwie anders geheißen haben. Ob es nun Drache hieß oder was auch immer, das kann ich heute nicht sagen, ist halt historische Wissenschaft, man kann nur im Dunkeln stochern und vermuten. Ob das so war, weiß ich nicht, aber die Bibel hat was ganz Interessantes.

[42:28] Die Bibel hat, wenn wir ins Buch Hiob gehen, dann finden wir ein Tier, das Martin Luther gerne übersetzen wollte und es nicht konnte. Hier finden wir dieses Tier, das heißt Behemoth. Martin Luther wusste nicht, was soll er übersetzen? Was ist das für ein Tier? Er hat das Tier einfach so gelassen. Er hat dieses Tier Behemoth gelassen. In der alten Luther-Bibel steht da ein Sternchen bei Behemoth und unten steht eine Fußnote. Das ist ein riesiges Tier in der Art eines Nilpferdes. Ein riesiges Tier in der Art eines Nilpferdes. Wenn wir uns den angucken, dann heißt es, siehe doch den Behemoth, den ich gemacht habe wie dich. Gras frisst er wie der Ochse. Sieh doch, welche Kraft in seinen Lenden liegt und welche Stärke in seinen Bauchmuskeln. Sein Schwanz streckt sich wie eine Zeder. Die Sehnen seiner Schenkel sind fest verflochten. Seine Knochen sind wie Ehrenröhren, seine Gebeine wie Eisenstangen. Luther tragen ihm die Berge, wo alle Tiere des Feldes spielen. Unter Lotusbüschen liegt er, versteckt im Rohr und Sumpf. Lotusbüsche bedecken ihn mit seinem Schatten. Die Bachweiden umgeben ihn. Siehe, der Strom schwillt mächtig an. Er fürchtet sich nicht. Er bleibt auch ruhig, wenn ein Jordan sich in seinen Mund ergießt. Kann man ihm in seine Augen greifen? Kann man mit Fangseilen seine Nase durchbohren? Hiob 40, Abvers 15. Ein Tier, das Martin Luther nicht kannte und es wird gesagt, vielleicht war es ein Hiobpferd.

[44:06] Ich mache jetzt ein Hiobpferd. Das ist mein Hiobpferd. Prüfen wir dieses Tier mal, ob es sein kann. Ist es vielleicht ein Hiobpferd? Es heißt, in seinen Lenden liegt die Kraft, sein Bauchmuskel, sein Schwanz streckt sich wie eine Zeder. Was hat ein Hiobpferd für einen Schwanz? Irgendwie so, oder? Wer würde sagen, das ist eine Zeder? Was ist eine Zeder? Ein riesiger Baum? Nehmen wir mal an, wir malen eine Zeder ran.

[45:26] Was wissen wir noch über dieses Tier, das eigentlich scheinbar ein Nielpferd sein soll? Unter Lotusbüschen liegt er, er versteckt sich in Rohr und Sumpf, also er scheint im Sumpf gelebt zu haben, tut ein Nielpferd ja auch. Die Bachweiden umgeben ihn, der Strom spielt mächtig an, er fürchtet sich nicht. Er bleibt auch ruhig, wenn ein Jordan sich in seinen Mund ergießt. Kann man ihm in seine Augen greifen? Kann man mit Fangseilen seine Nase durchbohren? Kann man diesem Tier in die Augen greifen? Da muss ich ein bisschen Entdeckung tun, wahrscheinlich. Ich möchte es keinem raten, das zu versuchen. Aber Nielpferd wäre doch möglich. Ich kann doch Nielpferd in die Augen greifen. Was wäre, wenn das Auge des Nielpferdes da oben ist und ich da gar nicht rankomme? Und wisst ihr, so ein Tier kenne ich. So ein Tier habe ich schon mal gesehen. Und es wäre, zu Recht würde das stehen, es ist ein mächtiges Tier. Er fürchtet sich nicht, selbst wenn der Fluss anschwillt. Es wäre ihm egal. Kann es sein, dass dieses Tier gemeint ist? Den Kopf sehen wir fast. Das ist ein Brachiosaurus. Ob er das ist, in der Bibel, weiß ich nicht, wirkt für mich aber höchstwahrscheinlich. Das sind die Tiere, die ich kenne. Das sind Tiere, die wir ausgraben können. Das ist ein Tier, das im Berliner Museum steht. Hier sieht man es mal im Größenvergleich. Es ist wirklich ein mächtiges Tier. Der Elefant geht ihm nicht mal bis zum Bauch. Und das sind Tiere aus der Familie der Sauropoden, von denen wir ganz viele finden. Es gibt den Brachiosaurus, den Apatosaurus oder auch den Diplodocus. Das sind einfach Sauropoden in verschiedenen Längen und Größen. Aber im Grunde genommen dieses Modell. Ich könnte mir vorstellen, dass es genau das ist.

[47:18] Es gibt noch ein Tier, in der Bibel, nachdem der Behemoth genannt wird, wird der Leviathan genannt. Und es gibt eine Anmerkung in der Lutherbibel, da steht ja auch so ein kleines Sternchen, und dann heißt es, ein riesiges Tier in der Art eines Krokodils. Könnte sein. Hat jemand von euch eine alte Lutherbibel da? Hat jemand von euch eine Schlachterbibel da? Kann man jemand in Hiob 40 gucken und mal sagen, ob es da eine Anmerkung gibt in der Bibel? Und zwar in Vers 15. Oder in... Gibt es da eine Anmerkung zu dem Behemoth? Hiob 40 Vers 15? Hat jemand eine Schlachterbibel da? Hast du eine da? Die Beschreibung weist auf einen pflanzenfressenden Saurier hin, nicht wie früher angenommen auf das Nilpferd. Also die Bibeln heute sagen schon, es scheint ein pflanzenfressender Saurier zu sein. Also die Bibeln heute sind so weit, dass sie sagen, naja, ein Nilpferd kann das nicht sein, es scheint ein pflanzenfressender Saurier zu sein, der hier beschrieben ist in Hiob.

[48:54] Wann hat Hiob eigentlich so ungefähr gelebt? Gibt es da so Theorien? Würden wir sagen vor der Sintflut oder nach der Sintflut? Nach der Sintflut. Also Hiob, der nach der Sintflut gelebt hat, kennt scheinbar diese Tiere. Das finde ich sehr interessant, bemerkenswert.

[49:14] Nun, jetzt müssen wir uns natürlich fragen, wenn Hiob diese Tiere gekannt hat, Gott spricht davon, Hiob nach der Sintflut gelebt hat, wurden diese Tiere in der Sintflut gerettet? Also ich meine, Noah hat sich mal eine Arche gebaut und was hat Gott gesagt? Welche Tiere soll er mitnehmen? Alle. Nimmt alle Tiere mit. Wie viele Tiere? Also wie viele Löwen sollte er mitnehmen? Ein paar. Zwei Löwen sollen an Bord. Was meint ihr, wie viele Dinosaurier, also wie viele Brachiosaurier darauf mussten? Ein Pärchen, zwei. Sieben, danke. Sieben Pärchen, das waren auch reine Tiere. Also Noah hatte die Aufgabe von Gott bekommen, er soll diese Tiere mitnehmen. Natürlich, wenn ich mir das angucke und er soll die Tiere mitnehmen und er soll alle Tiere mitnehmen, sollte er wahrscheinlich auch alle Tierarten mitnehmen. Also würde das für mich nur Sinn machen, wenn er die Tierarten von Antilopen, wenn er die Katzen mitnimmt und die Hunderassen, also die Wölfe, und wenn er auch Dinosaurier mitnimmt.

[50:42] Jetzt, so ein Tier auf so ein Boot zu stellen, braucht viel Platz. Was wäre ein cleverer Zug, was hätte Noah wohl gemacht, um so ein Tier auf sein Schiff zu bekommen, wenn er es gemacht hat? Ein kleines, ne? Es würde ja Sinn machen, kein ausgewachstes Tier mitzunehmen. Diese Tiere, die wachsen, umso älter sie werden. Also das ist wie bei heutigen Reptilien, umso älter sie werden, umso größer werden sie. Ein Krokodil wird größer und größer und größer. Ich würde mir also ein Tier suchen, das nicht so steinalt geworden ist, wie einige von den Fossilen, von den Dinosauriern, die wir finden. Ich würde einen kleinen mitnehmen. Übrigens, die meisten Dinosaurier, die wir finden, sind von ihrer Größe her kleiner als Schafe. Die wenigsten haben solche Ausmaße und wenn sie solche Ausmaße haben, dann müssen sie sehr alt sein. Also ich vermute mal, dass Noah eine ganze Menge Tiere auf dieser Arche mithatte, und zwar mehr Tiere, als wir heute kennen. Denn er muss ja alle Arten eingepackt haben.

[51:46] Nun, heute gibt es in der Wissenschaft tausende von Arten an Tieren. Die musste Noah da raufpacken, plus die ganze Nahrung, denn die waren über ein Jahr unterwegs. Hätte ja keinen Sinn gemacht, Tiere mitzunehmen und die Nahrung zu vergessen. Er hätte einen fahrenden Friedhof. Also er musste auch Nahrung daran haben. Jetzt müssen wir uns fragen, wie passt das denn alles in die Arche? Wie passen denn diese ganzen Tiere da rein? Und die Arten, die die Wissenschaftler heute beschreiben, welche Arten die Tiere ausmachen, und die Arten, die die Bibel kennt, ist ein Unterschied. Was musste Noah zum Beispiel an Katzen mitnehmen? Braucht er Löwen? Vielleicht? Tiger? Wenn Löwen schon drauf sind, braucht er keine Tiger mehr. Die Gene sind gleich. Leoparden? Auch nicht. Gleiche Gene wie ein Löwe. Geparden? Auch nicht. Braucht er Panther? Nein. Er braucht eine Tierart. Also der Löwe hat bereits alle Gene von den ganzen anderen Tieren auch. Je nachdem, welche dann hervorkommen, entsteht daraus ein Tiger oder ein Leopard oder was auch immer. Er braucht eine Katze.

[53:02] Ähnlich heute als Beispiel, wir könnten sagen, um die Hunde zu retten, ich brauche nicht alle Hunde mitnehmen. Ich brauche nicht alle Hunde auf die Arche packen. Es reicht, wenn ich welches Tier mitnehme? Einen Wolf. Ein Wolf hat die Gene all dieser verschiedenen Hundearten. Das heißt, auch Noah musste nicht die Onyx-Antilope mitnehmen und den Springbok und das Gnu und den Hirsch und den Reh. Er brauchte eine Antilope. Und diese Antilope hatte die Gene für alle anderen. Was heute daraus entstanden ist, sehen wir in unseren Wäldern und weltweit. Noah brauchte also immer nur ein Tier aus dieser ganzen Familie. Das, was die Bibel als Arten beschreiben würde. Genetisch ist das heute perfekt. Genetisch können wir das nachweisen, welche Tiere mit welchen zusammenhängen. So hat zum Beispiel der Wolf und auch der Fuchs den gleichen genetischen Stamm. Beim Fuchs gibt es eine kleine Unterbrechung, aber es ist die gleiche Genetik. Also ich brauche keinen Fuchs und einen Wolf. Ich könnte daraus auch einen Fuchs züchten. Also ich brauche relativ wenig Tiere.

[54:08] Interessant war, dass mal ein paar Wissenschaftler, ich habe mal einen Bericht dazu durchgelesen, haben mal versucht zu gucken, wie viele Tiere hätten dann da Platz? Könnten alle unsere Tiere darauf gehen? Und sie haben festgestellt, unsere Tiere passen alle darauf, plus die Nahrung, aber da ist noch Platz. Haben sie gedacht, naja, wenn da noch Platz ist, würde es Tiere geben, die wir noch nicht kennen. Denn die Arche war theoretisch ein Stück zu groß gebaut. Für den Platz, den die Tiere bräuchten mit ihrer Nahrung.

[54:40] Nun, das ist so vielleicht eine Idee von Tieren, von Genetik, was heute noch im Pool ist. Die Dinosaurier finden wir heute nicht mehr. Dinosaurier sind, das hat dabei so ein bisschen eine eigene Art, irgendwo zwischen Waldblütern, würden so heute kaum noch überleben können, weil unsere Umweltbedingungen einfach radikal verändert wurden. Also so ein Tier zum Überleben braucht ein relativ gleichmäßiges Klima. Nach der Sintflut haben sich diese Ereignisse aber stark umgestellt. Das Klima ist heute nicht mehr gleichmäßig global, es unterliegt starken Schwankungen. Diese Tiere wären heute kaum noch lebensfähig. Selbst wenn sie noch einige Jahre nach der Flut gelebt hätten, wären sie entweder sehr stark reduziert, was wir vielleicht heute in eigenen Reptilien noch finden, von der Größe her, oder sticht weg ausgestorben. Eins von beiden.

[55:36] Was auch immer ganz interessant gezeigt wird, über die Pferde, ist ein Stammbaum, den wahrscheinlich jedes Schulbuch hat. Vermute ich mal, diesen Pferdestammbaum, den hat, glaube ich, jedes Schulbuch. Wieder die Schichten. Heute, 55 Millionen Jahre. Und dann diese ganzen Pferdeschädel. Nun, als Evolutionist, finde ich diese ganzen Schädel, und ich sage, das Ding finde ich hier oben, also stammt der von dem ab, der von dem, der von dem, usw. Das ist die Idee dahinter. Was nie hierbei gesagt wird, bei diesen Bildern, ist, dass ich diesen Schädel auch hier finde, und diesen Schädel auch da, und den Schädel auch hier. Also ich finde diese Schädel alle durcheinander. Aber es wird eine Art Reihenfolge aufgebaut. In dem Fall von klein zu groß. Denn das ist ja das, was ich evolutionistisch erwarte. Eine kleine Zelle war am Anfang da, und das Wachstum wird immer größer und immer größer und immer größer.

[56:36] Was ich sehe in der Paläontologie, ist aber scheinbar das Gegenteil. In der Vergangenheit war alles riesig, und heute wird alles kleiner und kleiner und kleiner. Also eine Art Devolution. Die ersten Tiere, die wir finden, nachdem die Sintflut abgeklungen ist, die Arche muss gelandet sein und die Tiere müssen rausgekommen sein, wir finden zum Beispiel Rinder, Bisons. Die sind aber doppelt so groß wie die, die wir heute kennen. Wir finden Wölfe in der doppelten Größe. Wir finden riesige Tiere. Alles war früher größer. Wir finden Krokodile von 16 Meter Länge. Salzwasserkrokodile haben heute vielleicht 6. Wir finden Schlangen von 13, 14 Meter Länge. Riesige Tiere. Wir finden verschiedene Arten von Tiger. Kennt ihr diese Säbelzahntiger? In Terrgruben, wo diese Tiere versunken sind, wo diese Tiere versunken sind, können wir sie heute noch ausbuddeln. Wir können heute noch in den Terr diese Tiere rausziehen. Wir finden Säbelzahntiger, das sind Tiger mit großen Zähnen. Wir finden in der gleichen Grube Tiger mit kleineren Zähnen, mit ganz kleinen Zähnen, mit mittelgroßen Zähnen. Die ganze Variation. Sämtliche Tigerarten. Heute überlebt ein Tiger. Oder zwei, drei Tiger. Die aber alle mittellange Zähne haben. Ein Säbelzahn wird heute keiner mehr finden. Aber in sein Gen ist es drin. Die Säbelzähne wären genetisch da, aber sie haben sich nicht mehr entwickelt, nicht mehr weiter ausgebreitet. Die Tiere damals größer. Die Bären doppelt so groß wie heute. Riesentiere. Heute alles kleiner. Die Evolution möchte es aber gerne andersherum haben. Von klein zu groß.

[58:18] Interessant finde ich dieses Tier hier. Das Hierotherikum. Das ist eigentlich ein Tier, das zur Art der Klippdachse gehört. Das ist noch nicht mal ein Huftier. Dieses Tier gibt es auch heute noch. Trotzdem wird es als Urahne der Pferde hingestellt. Aber wie gesagt, dieser Stammbaum, der ist einfach eine Philosophie. Wir finden so einen Stammbaum nicht. Wir finden ihn noch nicht mal so sortiert. Geschweige denn mit den ganzen Pfeilen dazwischen. Der stammt von dem ab, der von dem. Das ist das, was uns die Vergangenheit in den Schichten zeigt an den Fossilien. Das ist das, was wir heute erkennen.

[59:02] Es wäre ungefähr so. Stellt euch vor, ihr seid ein Forscher, der die Tiere sortieren soll. Und ich gebe euch die ganze Bandbreite an Hundeschädeln. Zwischen Chihuahua und zwischen Bernhardina gebe ich euch alle Schädel. Den Schäferhund, die Dogge, den Collie, den Pudel. Ich drücke euch alle in die Hand und ich sage, sortiert mir die mal. Wer ist von wem entstanden? Was würdet ihr machen? Wahrscheinlich würdet ihr einen kleinen Chihuahua hinlegen, daneben vielleicht den Pudel, dann einen Collie, dann vielleicht einen Schäferhund, eine Dogge. Dann würdet ihr vielleicht gucken, die Hunde, die flache Schnauzen haben, Boxer, in die Richtung und die anderen in die Richtung. Und am Ende, wenn ihr das alles aufgelegt habt, den schönen Stammbaum. Am Anfang war der Chihuahua und das sehen wir heute. Das ist aber die Philosophie dahinter. Das ist eine sinnvolle Sortierung. Es macht ja absolut Sinn, das zu sortieren. Aber man kann nicht sagen, es stammt deswegen von dem ab. Es stammt ja alles vom Wolf, wie wir heute wissen. Aber es wäre eine logische Sortierung, aber nicht die Begründung, wer von wem abstammt. Versteht ihr? Das ist das, was wir in den Schulbüchern oft finden, diese Philosophie dahinter.

[1:00:18] Nun, das ist ein bisschen das aus der Vergangenheit. Ich möchte noch ein bisschen Zeit nutzen, um nochmal in die Zoologie reinzugucken. Also in die heutige Zeit. Denn vielleicht habt ihr euch gefragt, wenn Gott all diese Tiere geschaffen hat und die Bibel sagt, er hat alle Tiere geschaffen. Müssen wir uns auch fragen, hat Gott auch diese Tiere geschaffen? Also hat Gott den Löwen geschaffen? Einfach mal eine Schöpfung gemacht und dann gesagt, du frisst die alle auf. Die Mücken, gern gesehene Tiere, warum hat Gott die gemacht? Was ist mit den Kobras, giftige Schlangen? Spinnen und Wespen. Um nur ein Beispiel daraus zu geben, aus ein paar Tierarten, die wir heute kennen, wo wir uns vielleicht fragen, warum hat Gott sich diese Tiere erdacht? Oder was ist mit den hier? Pflanzen. Pflanzen, Feuer, Stacheln und Dorn. Was ist die Idee dahinter? Warum gibt es das?

[1:01:26] Und ich glaube, diese Lebewesen haben wir heute auf dem Planeten, weil etwas passiert ist. Ich glaube, Gott hat diese Tiere nicht so erschaffen, sondern sie sind zu dem geworden. Schaut mal an. In der Bibel heißt es, im 1. Mose 3, und zum Mann sprach er, weil du gehorcht hast der Stimme deiner Frau und gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot und sprach, du sollst nicht davon essen, verflucht sei der Acker um deinetwillen. Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang. Dorn und Dieseln soll er dir tragen und du sollst nicht davon essen, verflucht sei der Acker um deinetwillen. Hier ist etwas Interessantes passiert, denn es heißt, verflucht sei der Acker um deinetwillen. Es hat sich also nach dem Sündenfall irgendwas verändert. Und plötzlich wurde der Acker verflucht und es heißt, er soll dir plötzlich Dorn und Dieseln tragen. Hier wurde keine neue Art erschaffen, die Diesel gab es schon, aber sie war wohl anders. Gucken wir uns diese Pflanze heute an. So eine Diesel ist ziemlich stachelig, aber wenn wir untersuchen, was sind denn diese Stacheln, was ist das eigentlich? Dann finden wir, das sind oft einfach Blätter, die zusammengerollt sind, auch bei Rosen zum Beispiel, Rosen haben ja auch so Stacheln, einfach zusammengerollte, entweder Verästelung oder zusammengerollte Blätter. Oder etwas, wo Blüten hervorkommen sollen, je nach Pflanze. Zusammengerollt, verhärtet, verholzt und heute ein Dorn, ein Stachel, irgendwas. Die Pflanze macht das, wenn sie nicht genug Blüten austreiben kann. Also wenn sie nicht genug Nährstoffe hat, denn während die Dinge, die eigentlich als Blätter da sind, verformen sich, verhärten sich, damit sie keine Energie, keine Kraft kosten. So finden wir heute manchmal Gewächse voller Stacheln und Dorn, wo vielleicht einmal Blüten oder Äste oder Blätter dran sein sollten. Wenn der Erdbohnen die Nahrung nicht hervorgibt, kann die Pflanze das nicht ziehen. Führt dazu, dass die Pflanzen sich so weit reduzieren müssen, dass sie noch existieren können. Und die Ursache, von der Erdbohnen gibt es nicht mehr her, ist plötzlich ein Dorn an den Pflanzen. Plötzlich entwickeln sich Blüten oder Zweige oder Blätter zu Stacheln. Das ist bei den Pflanzen relativ einfach zu erkennen. Wenn wir die Pflanzen untersuchen, können wir manchmal die Dinger so ein bisschen aufdrehen, so sieht man das, dass wir plötzlich so eine Art Blatt haben, das nur eingerollt ist.

[1:03:56] Aber wie ist es bei den Tieren? Verschiedene Arten von Tieren, also Löwen, Wolf, Schlange. In Jesaja, hier spricht Gott von der Zukunft. Und sagt, später wird es einmal so sein. Er sagt, und es wird geschehen, ehe sie rufen, will ich antworten. Während sie noch reden, will ich sie erhören. Wolf und Lamm werden einträchtig weiden und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind und die Schlange wird sich vom Staub nähren. Sie werden nicht Schaden noch Verderben anrichten, auf meinem ganzen heiligen Berg spricht der Herr.

[1:04:30] Wie heißt es, der Löwe wird was fressen? Stroh, Gras. Ein Löwe soll Gras fressen. Ein Löwe hat das Gebiss eines Carnivores, also eines Fleischfressers. Der hat vorne diese großen Eckzähne, perfekt ausgestattet, um Fleisch zu erbeuten und zu essen. Sein ganzer Darm trakt, alles was er hat, ist so artikuliert, dass er Fleisch essen kann. Und nun sagt Gott, er soll Stroh fressen. Moment, Gott spricht in dieser Stelle von so wird es einmal werden. Es wird aber so werden, wie es einmal war. Das würde ja heißen, der Löwe hat in der Urzeit irgendwann mal Stroh oder Gras gefressen. Und heute müssen wir sagen, der Löwe ist ganz klar eingeordnet, in unserem Biologiebuch, in dem Bereich, in der Kategorie der Carnivore, der Fleischfresser. Das macht man oft einfach an dem Gebiss abhängig. Wenn wir uns ein Löwengebiss angucken, würden wir sagen, perfekt, um Fleisch zu reißen. Aber es gibt heute Tiere, die haben genau das gleiche Gebiss wie ein Löwe und fressen Gras. Der hier. Das ist ein Panda-Bär. Ein Panda-Bär hat genau die gleichen Kaninis, die gleichen Reißzähne wie ein Löwe, hat ein Gebiss wie ein Löwe, ist ein Bär, also ein Raubtier und frisst nur Bambus. Wisst ihr, wo die Wissenschaft den einsortiert? Bei den Carnivoren. Ein reiner Fleischfresser. Der frisst kein Fleisch, der frisst nur Gras, also Bambus. Aber wir sagen, es ist ein Fleischfresser, aufgrund seines Gebisses.

[1:06:10] Nun, kann es sein, dass der Löwe in der Vergangenheit das auch gemacht hat? Dass er auch seine Nahrung hatte? Denn die Bibel sagt, Gott gab allen Tieren ihre Nahrung. Wenn der Panda sein Gras noch hat, das er frisst, nämlich dieses Riesengras, hat der Löwe vielleicht auch mal welches gehabt und es heute nicht mehr. Denn wir wissen, dass in der Paläontologie, in den ganzen Schichten, viele Pflanzen abgelagert wurden, die es heute einfach nicht mehr gibt. Heute sind knapp 10% der Pflanzen überhaupt noch existent auf dem Planeten.

[1:06:42] Die meisten sind weg. Was, wenn der Löwe und viele andere Tiere ihre Nahrung verloren haben? Wenn ihr Bambus, ihr Gras, ihr Stroh nicht mehr wächst, was würde der Löwe dann wohl machen? Er hat zwei Möglichkeiten: Entweder er verhungert, oder er sucht sich etwas anderes.

[1:07:04] Es gibt einen Vogel, an dem gucken wir uns das mal an. Das ist der Kea-Papagei in Neuseeland. Das ist ein Papagei. Der Papagei ernährt sich von bestimmten Früchten, aber hauptsächlich von den Wurzeln eines Baumes. Er knabbert an den Wurzeln eines Baumes, das ist seine Hauptnahrung. Farmer auf Neuseeland haben gesagt, wir wollen unsere Schafe ein bisschen weiter verbreiten, wir brauchen mehr Weidefläche und deswegen nehmen wir mal die Bäume weg. Sie haben die Nahrung für den Kea-Papagei weggenommen. Die Bäume wurden weggeholzt.

[1:07:40] Jetzt hat der Kea-Papagei zwei Möglichkeiten: Entweder er stirbt aus, oder er sucht sich eine neue Nahrungsquelle. Der Kea-Papagei ist den zweiten Weg gegangen. Er wollte nicht aussterben, also hat er sich etwas Neues gesucht. Und was war jetzt viel im Überfluss da? Schafe. Es gab viele Schafe. Der Kea-Papagei hat sich hinten auf die Nieren gesetzt, hat den Rücken aufgehackt und hat diesen Fettlappen über der Leber gefressen. Aber nur den. Weil der ihm genau die Nahrung gegeben hat, von der er zumindest noch überleben konnte. Wenn auch nicht ganz so vital wie vorher, aber damit konnte er leben. Das ist das einzige Teil an den Schafen, was er gefressen hat. Er hat sich hinten auf die Schafe gesetzt, den Rücken aufgehackt und diesen Fettlappen über der Leber gefressen. Das war ganz bekannt bei den Farmern. "Schafmörder!" Und die haben sich gefragt, was ist denn los? Das hat er doch nie gemacht, dieses Tier. Dieses Tier hat doch nie unsere Schafe angegriffen. Und plötzlich, reinweise liegender tote Schafe, die aber gar nicht zerfleddert sind, wo einfach nur der Fettlappen über der Leber weggefressen wurde.

[1:08:48] Die Farmer haben sich das angeguckt und haben gedacht, wir werden mal diese Bäume wieder anpflanzen. Sie haben diese Bäume angepflanzt und ratet, was passiert ist: Keine toten Schafe mehr. Das Tier ist wieder angefressen.

[1:09:00] Nun, was passiert, wenn wir einem Löwen sein Gras wegnehmen, wenn es in der Paläontologie ist? Er wird sich eine neue Nahrungsquelle suchen. In dem Fall jede Menge Tiere. Man kann übrigens Löwen, da gibt es ganz spannende Berichte, auch komplett vegan ernähren. Löwen brauchen eine Weile, dann stellen sie sich um. Der Darm wird ein bisschen länger, damit sie alles verdauen können. Man braucht einen bisschen längeren Darm, um grüne Dinge verdauen zu können. Ein Löwe, der sonst eigentlich ein reiner Fleischfresser ist, braucht eine Weile, um sich umzustellen und es funktioniert. Man kann diese Tiere umstellen. Dickie Parrot hat es relativ schnell gemacht.

[1:09:34] Wir entdecken heute überhaupt einige Tiere in Nordamerika, zum Beispiel diese Chipmunks. Kennt ihr diese kleinen Nager? Diese kleinen Chipmunks lebten all die Jahre mit den Menschen zusammen irgendwo in den Wäldern Nordamerikas. Heute hat man so Highways gebaut und Straßen und hat diese Wälder immer kleiner gemacht. In der US-amerikanischen Historie ist der Chipmunk immer ein Vegetarier. Der hat Früchte gegessen, Wurzeln gegessen, kleine Pflanzen gegessen, sich von Kräutern ernährt und heute trauen die Wissenschaftler ihren Augen nicht, sitzt er plötzlich auf dem Highway und frisst Aas, ein überfahrenes Tier. Das hat er all die Jahre vorher nie gemacht. Warum fängt der Chipmunk heute, das war in den 90er Jahren, plötzlich an, diese verstorbenen Tiere zu essen? Seine Nahrung geht aus. Entweder er stirbt aus oder er stellt sich um. Plötzlich ist er ein reiner Pflanzenfresser zum Aasfresser geworden.

[1:10:34] Gucken wir uns das nächste Tier mal an: Mücken. Mücken. Mücken saugen gerne unser Blut. Welche Mücken saugen eigentlich unser Blut? Wie einstudiert. Genau. Nur die Weibchen saugen Blut. Wovon ernähren sich die Männchen? Vom Weibchen. Luft und Liebe. Die Männchen ernähren sich von Pflanzensäften. Die pieken also mit ihrem Rüssel eine Pflanze an und ziehen Saft raus. Das ist ihre Nahrungsquelle. Die Weibchen pieken Lebewesen an und ziehen Blut raus. Kann es sein, dass in der Vergangenheit die Weibchen auch die Pflanzen angepiekt haben? Denn Gott hat ja die Pflanzen für die Tiere geschaffen zur Nahrung. Kann es sein, dass nach der Sintflut und nachdem die ganze Welt eine Klimakatastrophe erlebt hat, plötzlich die Weibchen nicht mehr genug Energie kriegen in den Pflanzen, weil auch der Erdboden verflucht ist und ihre Nahrung umstellen müssen oder aber keine Eier mehr produzieren können? Weibchen brauchen viel mehr Energie als die Männchen, weil sie die Eier produzieren. Kann es sein, dass dem Weibchen der Pflanzensaft nicht mehr reicht und Plan B geht und Blut saugt? Ich glaube, das ist genau das, was wir heute sehen. Früher war es mal Pflanzensaft, heute das.

[1:11:58] Gucken wir uns noch ein Tier an: Spinnen. Spinnen. Immer gerne gesehen, gerade bei den Frauen hier im Raum, schätze ich. Warum hat Gott, das haben sich bestimmt alle Frauen hier schon mal gefragt, warum hat Gott Spinnen erschaffen? Nun Spinnen. Spinnen machen sowas Gemeines. Einige Spinnen bauen sich Netze, da sausen jetzt irgendwelche Insekten rein und die Spinnen fangen jetzt an, diese Insekten zu beißen, in einen Verdauungssaft zu injizieren, der sie irgendwann tötet und gleichzeitig verflüssigt, dass die Spinnen diese Tiere aussaugen können. Da hat Gott sich aber etwas Interessantes überlegt. Das ist das, was Darwin damals auch gesehen hat bei den Tieren, auch bei den Parasiten, wo die Tiere angeguckt haben und gesagt haben: "Wie kann Gott sowas machen? Wie kann es da einen gerechten Gott geben, einen liebenden Gott, der so eine Natur erschafft, wo die sich gegenseitig aussaugen und umbringen?"

[1:12:54] Kann es sein, dass heute und auch zu Charles Darwins Zeiten die Tiere nicht mehr so waren, wie Gott sie gemacht hat? Wir finden heute noch einige Zeugnisse. Es gibt heute einige Spinnen, die bauen auch diese Netze, die fangen darin keine Fliegen, sondern die fangen Pollen. Es gibt Spinnen, die sind völlige Vegetarier. Die ernähren sich von Pollen. Dann gibt es die kleine, unscharfe Spinne hier, die ist eine Springspinne. Die baut sich kein Netz, aber die jumpt auf Nadelgewächse hoch und frisst oben Teile von den Spitzen. Die kreist sich und muss sich auch gleichzeitig verstecken, weil sie von Ameisen geprägt wird. Aber sie ist vollkommen, 100% vegetarisch. Sie springt nicht auf Insekten, sondern sie hat noch eine Nahrung, die sie fressen kann.

[1:13:50] Alle Tiere hatten ursprünglich mal eine Nahrung, zumindest sagt die Bibel das. Auch Spinnen hatten scheinbar Pollen. Die Netze machen ja Sinn, wenn ich Pollen fangen will. Dann sind die super. Klar klebt auch eine Fliege drin, wenn die da reinfliegt, aber um Pollen zu fangen, ist ein Netz hervorragend. Total kunstvoll gemacht.

[1:14:08] Ich vermute mal, dass die Tiere damals auch ganz anders aussahen als heute. Wenn du ein Tier falsch ernährst, sieht dieses Tier nicht mehr so aus, wie es aussehen sollte. Wenn wir Menschen uns falsch ernähren, sehen wir auch nicht mehr so aus, wie wir eigentlich aussehen sollten. Ich glaube, das ist das, was wir heute sehen. Ich glaube nicht, dass die Spinne heute noch so aussieht, wie sie einmal war. Manchmal sehen wir noch so hübsche Zeichnungen und so kleine behaarte Spinnen mit irgendwelchen Mustern drauf. Heute sind die Haare fast total ausgefallen, die haben so ein paar Borsten und manchmal sieht man ein kleines Muster. Ich glaube, es ist heute nicht mehr so hübsch, wie es damals mal war. Eine Spinne war damals für ein ganz flauschiges Tierchen, das wunderschöne Netze gemacht hat. Heute sehen sie ein bisschen seltsam aus für uns. Sie muten nicht schön an.

[1:14:54] Gehen wir noch mal einen weiter. Schauen wir uns mal die Wespen an. Wespen. Gut, im linken Bild ist noch ein Nist, aber es ist das gleiche Tier. Sie haben diesen Stachel. Jetzt müssen wir uns doch fragen, warum hat Gott diesen Wespen Stacheln gegeben? Sie müssen den irgendwie verteidigen. Dafür haben sie bestimmt einen Stachel bekommen, weil die bösen Spinnen und so sie fressen wollen. Aber wenn es Gottes Gedanke gar nicht war, dass sich die Schöpfung gegenseitig auffrisst, dann müssen wir uns doch ernsthaft fragen: Was macht dieser Stachel?

[1:15:28] Dieser Stachel, egal ob bei einer Wespe, bei einer Hornisse, bei einer Biene, sieht anders aus bei einer Biene, ist ein bisschen breiter, hat aber eine bestimmte Funktion. Der Stachel ist hier verbunden mit so einem Giftsäckchen. Und hierdurch kann ein Protein, so ein Eiweiß, injiziert werden, das als Gift wirkt. Und all diese Wespen, Bienen und Hornissen haben diesen Stachel und können damit jemanden stechen und es tut furchtbar weh, weil so ein Gift injiziert wird.

[1:15:56] Nur die Königin, die macht was anderes mit dem gleichen Stachel. Dieser Stachel ist eine Röhre, also ist hohl innen. Und eigentlich ist dieser Stachel ein Ovipositor, also ein Eierlegeapparat. Die Königin legt hier durch ihre Eier. Dieses Protein wird gebraucht, damit die Eier auch rausflutschen können. Aber es ist das gleiche Protein, das wir als Gift abkriegen, wenn uns so ein Tier sticht. Es ist aber kein Stachel, es ist keine Waffe, es ist ein Eierlegeapparat. Die Königin braucht ihn auch so, deswegen sehen wir ihn. Wofür der ursprünglich mal gut war. Da flutschen Eier durch.

[1:16:38] Übrigens, die Biene, wenn die Biene uns sticht, die hat einen Widerhaken drin, und wenn sie das macht, und wir haben eine elastische Haut, bleibt der Stachel drin, der Hinterleib, alles wird rausgerissen, was da drin ist, inklusive Giftsäckchen und die Biene stirbt. Wäre also eine ziemlich schlechte Waffe, wenn sie so konstruiert wäre, denn die Biene wäre das erste Opfer.

[1:17:06] Ich glaube, dass Gott, als er damals alles geschaffen hat, alles wunderbar gemacht hat, so wie es die Bibel sagt: "Siehe, alles war sehr, sehr gut." Ich glaube, genauso war die Schöpfung mal. Heute fehlt der Schöpfung die Nahrung, heute fehlt der Schöpfung das, was sie eigentlich zum Leben braucht, das, was sie braucht, um sich so zu entfalten, wie sie sich vorgesehen hat. Und deswegen sehen wir zwar immer noch die Schönheit in der Natur. Wenn wir uns die Pflanzen angucken, zum Beispiel eine Rose finde ich wunderhübsch, aber sie hat halt Stacheln. Ich finde auch eine Wespe hübsch, wie sie gebaut ist, auch von der Farbmusterung, aber sie hat halt einen Stachel. Ich finde auch einen Löwen hübsch, und ich würde super gerne mal einen Löwen streicheln, aber ich traue mich nicht. Denn ich hätte Angst, dass er mich auch streicheln will. Und ich glaube, was wir heute nicht können, das war eines Tages in der Vergangenheit mal möglich.

[1:18:00] Ich glaube, Adam und Eva und auch viele andere Generationen danach kannten diese Tiere noch in einem ursprünglicheren Zustand, wie sie noch anders ausgesehen haben. Und sie wurden, glaube ich, über die Jahrzehnte, Jahrhunderte und Jahrtausende immer weiter entartet. Die meisten sind ausgestorben, und was heute noch übrig ist, wenn ich in die Welt gucke, ich sehe noch die Schönheit, ich sehe, was passiert ist. Aber eines Tages, eines Tages sagt Gott, wenn die gespannte Erwartung der Schöpfung, das ist ein Römer, die gespannte Erwartung der Schöpfung sehnt die Offenbarung der Söhne Gottes herbei. Die Schöpfung ist nämlich der Vergänglichkeit unterworfen, nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung hin, dass auch die Schöpfung selbst befreit werden soll von der Knechtschaft der Sterblichkeit zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Wehen liegt bis jetzt. Und nicht nur sie, sondern auch wir selbst, die wie die Erstlingsgabe des Geistes haben. Auch wir erwarten seufzend die Sohnestellung, die Erlösung unseres Leibes.

[1:19:04] Ich glaube, es geht nicht nur uns so, dass wir sagen: "Ich bin krank, mir gefällt was nicht, mir geht es nicht gut." Ich glaube, Paulus sagt, die ganze Schöpfung, also alles seufzt mit. Alles erwartet, dass Jesus Christus zurückkommt. Alles erwartet, dass es wieder so wird, wie es einmal war. Auch der Löwe freut sich, seine eigene Nahrung wieder zu haben. Auch die Mücke hat, glaube ich, keinen Gefallen daran, uns zu piksen. Sie würde lieber ihren Pflanzensaft trinken. Ich glaube, all diese Tiere freuen sich, dass sie wieder dahin können, wo sie herkommen. Ich glaube, auch die ganzen Pflanzen. Wenn ich mir vorstelle, da draußen steht eine Pflanze und sie hat drei Blüten und viele Stacheln. Und ich stelle mir vor, das sind alles Blätter und Blüten und keine Stacheln. Dann müssen die Pflanzen unglaublich hübsch ausgesehen haben in der Vergangenheit. Und heute sind sie noch hübsch.

[1:19:50] Ich bin gespannt, was uns eines Tages erwartet, wenn Jesus Christus wiederkommt. Was wir dann sehen dürfen, wenn wir die neue Welt sehen. Wenn wir es so sehen, wie Adam und Eva es damals in Eden gesehen haben. Wenn wir die Tiere auch mal streicheln können. Und wenn wir die Fülle der Tiere wiedersehen. Nicht nur die zehn Prozent, die es heute noch gibt, sondern alle Tiere, die Gott geschaffen hat. Und ich meine wirklich alle, auch die Dinosaurier. Dass wir all die Tiere sehen, auf diesem Planeten. Ich freue mich drauf. Ihr euch auch? Amen.

[1:20:20] Lasst mir noch ein Gebet sprechen. Herr unser Gott, wir möchten dir von ganzem Herzen dafür danken, dass du deine Natur so wunderbar gemacht hast. Und dass du jedem Tier seine Nahrung gegeben hast. Dass du heute noch alles versorgst und dass du uns versorgst, Herr. Dass du bei uns bist und dass du uns begleitest durch diese schlimme Zeit. Wir sehen, wie alles um uns herum zerfällt und es nicht mehr so ist, wie du es dir vorgestellt hast. Wie alles gegeneinander geht und wie die Sünde alles entartet. Aber lieber Vater, wir sind dir dankbar dafür, dass wir die Hoffnung haben dürfen und wissen können, dass eines Tages alles wieder hergestellt wird. Wenn du wiederkommst, wird die Sünde von der Erde genommen werden. Der Erdboden wird wieder alles hervorbringen, was er hervorbringen kann. Und die Natur wird wieder aufblühen und gesund werden. Und lieber Vater, auch wir werden dann wieder gesunde Körper haben. Keine Krankheit, kein Tod, kein Leid wird mehr sein. Und Herr, wir danken dir dafür, dass es jetzt schon diese Hoffnung gibt, dass wir eines Tages in dieser Welt leben dürfen. Im Namen Jesu. Amen.


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