In dieser Predigt, basierend auf Offenbarung 10, ermutigt John Bradshaw die Zuhörer, die Botschaft Jesu aktiv weiterzugeben. Er betont die Wichtigkeit, die Zeit zu nutzen, solange es Tag ist, und veranschaulicht dies mit zahlreichen Beispielen aus dem Leben und der Bibel. Die Predigt fordert dazu auf, sich persönlich einzubringen und die Liebe Gottes durch Taten und Worte zu zeigen, um so die Welt für Christus zu gewinnen.
J.O.S.U.A. 2016 – 15. „Du sollst nochmals weissagen …“
John Bradshaw · J.O.S.U.A. BW-Camp Meeting 2016: Offenbarung 10 ·Themen: Adventgeschichte, Bibel, Bibelstudium, Erweckung, Gemeinde, Mission, ProphetieWeitere Aufnahmen
Serie: J.O.S.U.A. BW-Camp Meeting 2016: Offenbarung 10
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Transkript
[1:00] Also die Musik an diesem Wochenende war wirklich sehr schön und ich bedanke mich für alle, die für die Musik verantwortlich waren. Und vergeb mir, dass ich nicht mehr Deutsch benutze, wenn ich hier stehe. Frau Schneider wäre sehr frustriert, wenn sie mich jetzt hier sehen würde. Frau Schneider war ganz wunderbar. Lasst uns gemeinsam beten und Gottes Segen erwarten.
[2:03] Lieber himmlischer Vater, wir kommen heute zu dir im Namen Jesu, deines Sohnes. Wir danken dir, dass du uns an diesem Wochenende so reich gesegnet hast. Wir danken dir, dass wir in den wunderbaren Wahrheiten, die du deinem Volk gegeben hast, uns erfreuen können. Das Werk, das vor uns liegt, ist groß. Aber wir danken dir, dass unsere Hoffnung in dir ruht und liegt. Bitte segne uns noch einmal, wenn wir uns jetzt um die Bibel herum versammeln. Wirke ganz kraftvoll durch deinen Heiligen Geist, sodass wir diesen Ort verlassen und das Wochenende vorbei ist. Bitte bewirke doch, dass wir nie wieder dieselben sein werden, sondern dass unsere Liebe zu dir gewachsen sein wird und dass unser Vertrauen in dich stärker sein wird, als es jemals zuvor gewesen ist. Segne uns jetzt, das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[3:39] Ich bin sehr gesegnet, vier Brüder zu haben. Der jüngste von sieben Kindern. Die älteren Geschwister sagen, ich bin derjenige, der von den Eltern verdorben worden ist. Ich würde gern euch sagen, dass das nicht der Wahrheit entspricht. Einer meiner Brüder ist ein Siebentags-Adventist. Er hat mir das Buch "Der große Kampf" überreicht. Und wirklich stehe ich eigentlich hier, weil er in meinem Leben Zeugnis gegeben hat. Es ist eine Geschichte, die etwas länglich ist. Aber der Hauptpunkt dieser Geschichte ist, dass er irgendwann mal das Buch "Der große Kampf" mir überreicht hat. Also, um genau zu sein, hat er mir das Buch dreimal geschenkt. Und ich habe es dann auch tatsächlich gelesen. Und seitdem ist mein Leben niemals dasselbe gewesen.
[4:53] Als dieser Bruder getauft wurde, als er getauft wurde, war er wirklich tief davon überzeugt, dass er der Letzte war, der getauft wurde, bevor Jesus wiederkommt. Er ist ein sehr intelligenter Mensch und hat sich wirklich daran gemacht, die Bibel zu studieren. Er kannte die Zeichen, die auf die Wiederkunft Jesu hindeuten. Und er sah, dass die Dinge, die in der Welt vor sich gingen, wirklich dem entsprachen, was in der Bibel geschrieben war. Und er sah, dass die Dinge, die in der Welt vor sich gingen, wirklich dem entsprachen, was in der Bibel geschrieben war. Und er sah, dass die Dinge, die in der Welt vor sich gingen, wirklich dem entsprachen, was in der Bibel geschrieben war. Und in dem Jahr, in dem er getauft wurde, endete gerade der Vietnamkrieg. Und das Wimbledon-Turnier wurde von Arthur Ashe im Tennis gewonnen. Nur drei Jahre zuvor sind die Olympischen Spiele in München abgehalten worden. Es war 1975. Und er war überzeugt, dass er gerade noch rechtzeitig getauft worden ist, vor der Wiederkunft Jesu.
[6:33] Jetzt wissen wir, dass mein Bruder offensichtlich falsch war. Jesus ist niemals 1975 wiedergekommen. Er sollte ja 2015 wiederkommen, oder? Weil das war ja das Jahr, wo der Papst die USA besucht hat, oder? Der Präsident der USA ist zum Flughafen gefahren, um ihn dort am Flugzeug abzuholen. Und der Papst hat eine vereinte Sitzung des US-Kongresses, sowohl des Senats als auch des Kongresses, dort adressiert und eine Rede gehalten. Und es gab laute Stimmen, die mit Überzeugung und Aufrichtigkeit gesagt haben, die gesagt haben, dieser Besuch des Papstes in den USA ist ein Zeichen, dass Jesus jetzt wiederkommen würde. Also, das war letztes Jahr, und Jesus ist noch nicht wiedergekommen. Das wird allerdings nicht diejenigen abhalten, die die selbsterwählte Gabe haben, der Prophetie, um immer neue Vorhersagen zu machen.
[8:00] Wir sollten doch ein wenig vorsichtig sein, wie wir Vorhersagen machen. Mein Bruder war überzeugt, er wäre gerade noch rechtzeitig der Gemeinde beigetreten. Und jetzt sind wir schon 41 Jahre später hier. Seine Enkelin ist jetzt schon im zweiten Jahr der Universität. Und das ist eine große Sache. Und ich weiß nicht, ob ich hier in Deutschland dieselben Dinge höre oder nicht. In den USA ist es so, jedes Mal, wenn ein neuer Präsident gewählt werden soll, dann gibt es einige in der Gemeinde, die überzeugt sind, das ist der Präsident, der das Mahlzeichen jetzt fördern wird. Einige sagten damals, Ronald Reagan wäre der Antichrist. Er war es nicht. Dann sagten sie, Bill Clinton, das wird derjenige sein, der das Mahlzeichen bringt. Präsident Bush wird das Mahlzeichen bringen. Obama wird es tun. Und jetzt vielleicht wieder, in dem Fall Präsidentin Clinton. Oder vielleicht sogar Präsident Trump, der das Mahlzeichen der Welt aufdrücken wird. Ich habe das schon an vielen Gelegenheiten gesagt. Donald Trump würde niemals jemanden zwingen, das Mahlzeichen anzunehmen. Wenn er wirklich Donald Trump ist, dann wird er vielleicht versuchen, das Mahlzeichen zu verkaufen. Dann wird er verabschieden.
[10:16] Ich möchte euch etwas vorschlagen. Ich hoffe, ihr hört mich genau an. Etwas, was ihr schon längst wisst. Genau wie mein Bruder. Und wir müssen verstehen, dass das okay ist. Schaut in eure Bibel mit mir den ersten Thessalonicher, Kapitel 5. Und wir schauen in Vers 1. Lass mich etwas versuchen. Okay. Wenn ich das sehen kann, wird das okay. Ich helfe dir. Brüdern nicht zu schreiben. Lass mich das nochmal versuchen. Ist das gut? Das habe ich gesagt. Du kannst das zurücknehmen. Frau Schneider lebt immer noch.
[11:33] Warum hat Paulus diese Worte geschrieben? Weil er gerade etwas zu dieser Idee geschrieben hat. Im vorigen Kapitel. Ich werde kühn. Wir lesen Kapitel 4, Vers 15. Sehr gut. In einem Wort. Das Herren. Wir. Die wir leben. Bis zur Wiederkunft. Wir. Jetzt ist das Licht nicht gut. Die Augen nicht so gut. Des Herren übrig bleibt. Das ist das Erste. Das Erste ist das Erste. Des Herren übrig bleiben, während den, oh, das ist ein langes Wort, Entschlafenen nicht zuvorkommen. Denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels, Erzengels, und ich bezahle dich später für die Lektion, und die Persona Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen und die Toten in Christus werden zuerst auf. Ja, auferstehen. When I have my glasses. Perfect German. You wear glasses? I should wear glasses. I lost my glasses.
[13:06] Vers 17. Vers 17. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zur Begegnung mit dem Herrn in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein alle Zeit. Der nächste Vers ist kurz. So tröstet nun einander mit diesen Worten.
[13:38] Paulus sprach von der Wiederkunft Jesu. Und dann sagte er, in Kapitel 5 und Vers 1, aber wenn dies passieren wird, musst du mir nicht sagen, genau wann. Er sprach von der Wiederkunft und dann sagte er, Jesus kommt wieder, aber wann, kann ich dir nicht sagen. Nun sind wir Menschen, die oft an die Auferstehung denken. Ich hatte neulich einige enge Freunde, die jetzt vor kurzem gestorben sind. Und es ist natürlich dann zu sagen, ah, aber Jesus kommt wieder, und der Tod in Christus wird auferstehen. Und so sagt er, wann wird dies passieren? Wann werde ich mein Baby wiedersehen, fragen sich die Eltern gegenseitig. Wir wollen unsere Eltern und Großeltern wiedersehen. Also sehnen wir uns nach der Wiederkunft Jesu. Und das ist ganz angemessen.
[15:00] Wir sind Studenten der Prophetie. Eines der großen Themen der Wiederkunft ist die Wiederkunft Jesu, der Prophetie. Es ist ganz angemessen, sich zu fragen, wann Jesus wiederkommt. Wir haben erfüllte Prophetie, die deutlich macht, wir leben in der Zeit des himmlischen Gerichts. Also kann es nicht mehr lange dauern, bis Jesus wiederkommt. Wir lesen in der Bibel von den Zeichen der Wiederkunft Jesu. Wir schauen uns die Welt an, wir sehen Kriege und Kriegsgerüchte. Wir sehen die Geißel des Terrorismus, die das Leben für Millionen und Abermillionen wirklich schrecklich und angsteinflößend macht. Überall gibt es Gewalt. Moralische Standards sind fast vollständig verschwunden. Und so sagen wir, Jesus kommt bald wieder, wir sehen das. Und es ist gar nicht unangemessen, das so zu sagen.
[16:16] Und wir haben gesagt, und als Evangelist bin ich auch schuldig, das gesagt zu haben, denkt an die vielen Krankheiten, die heute in der Welt sind. Und es scheint so zu sein, dass daran auch die Zeichen der Zeit sich erfüllen. Nur, wir haben ein Problem damit. Viele chronische Krankheiten, da geht es eigentlich eher besser als schlechter. Es gibt einige Krebsarten, die früher Todesurteil waren, aber jetzt schon längst nicht mehr. Ihr werdet vielleicht überrascht sein, folgendes zu erkennen. Ihr wisst wahrscheinlich, in den USA ist Gewalt durch Schusswaffen ein großes Thema. Obwohl es offensichtlich eine erschreckende Anzahl von Massenerschießungen gibt. Trotzdem ist vom Trend her, der Trend geht immer zu weniger solchen Vorfällen. Es gibt jetzt viele Städte in den USA, wo es nur noch ein Drittel der Morde gibt, im Vergleich zu 25 Jahren vorher. Das ist gute Nachricht für die Gesellschaft. Das ist aber schlechte Nachricht für Evangelisten. Aber damit möchte ich euch nicht sagen, dass ich nicht glaube, dass Jesus bald wiederkommt. Das ist gar nicht mein Punkt.
[18:02] Es ist der böse, der untreue Knecht, der sagt, mein Herr verzögert das Kommen. Paulus schrieb stattdessen an die Thessalonicher und sagte Folgendes. Denn ihr wisst ja genau, dass der Tag des Herrn Versweih so kommen wird, wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie nämlich sagen werden, Friede und Sicherheit, dann wird sie das Verderben plötzlich überfallen. Ja, Jesus kommt ganz sicher wieder. Und er kommt bald wieder. Und wann ist das? Du weißt es nicht. Genau so wenig wie ich. Aber eins kann ich euch sicher sagen. Sobald wir unseren letzten Atemzug getan haben, dann passiert die Wiederkunft für uns sofort. Und niemand von uns in diesem Raum kann sagen, das wird erst in ferner Zukunft geschehen. Egal, aus welcher Perspektive man das betrachtet, Jesus kommt sehr bald.
[19:26] Also sage ich, dass wir viele Jahre haben, bis Jesus wiederkommt? Absolut nein. Aber was ich sage ist, dass wir nicht wissen können, wann Jesus wiederkommt. Außer, dass wir sagen können, er kommt bald wieder. Vielleicht kennt ihr dieses alte Lied. Auf, denn die Nacht wird kommen. Das ist ein großes und wichtiges Prinzip. Das Gedicht wurde geschrieben von einer 18-jährigen jungen Frau. Es wurde in 1854 geschrieben. Lag sie jetzt falsch damit? Nein, sie hatte recht. Die Nacht kommt. Jesus kommt bald wieder. Aber wie bald ist bald? Das spielt überhaupt keine Rolle. Wenn du noch 60 Jahre leben solltest und Jesus ist nicht wiedergekommen, dann werdet ihr nicht sagen, es fühlt sich für eine lange Zeit an.
[20:48] Etwas, was ich gerne tue, wenn ich jemanden treffe, der 100 Jahre alt ist, da frage ich mal, hat es lange gedauert, bis du 100 wurdest? Ich habe vor kurzem mit einer Frau gesprochen, die war 106. Und sie sagte, die Zeit vergeht ganz schnell. Egal, wie man darauf blickt, Jesus kommt bald wieder. Die Inspiration für den Hymn, den ich gerade zitiert habe, kam aus Johannes 9, Vers 4. Jesus sagte, ich muss die Arbeit des Herrn, der mich geschickt hat, so lange noch Tag ist. Die Nacht kommt, wenn niemand arbeiten kann.
[21:52] Wir sagen immer, die Nacht kommt. Das ist wahr. Aber Jesus sagt, dass unser Fokus auch auf einen anderen Punkt gerichtet sein kann. Es ist wichtig, dass die Nacht kommen wird. Aber in einem bestimmten Sinn ist es noch wichtiger, dass es noch Tag ist. Und solange es Tag ist, müssen wir arbeiten. Gehen wir jetzt zu Offenbarung 10. Und wir kommen zu dieser wunderbaren Passage, die wir dieses Wochenende angesehen haben. In Offenbarung 10, Vers 1, erscheint Jesus. In Vers 2 hat er ein kleines Buch, das Buch von Daniel in seiner Hand. In Buch 8, Vers 8, wird ihm Johannes gesagt, er soll das kleine Buch nehmen. Vers 9, wird ihm gesagt, das Buch zu essen, dieses Büchlein. Es wird süß im Mund sein, aber Bitterkeit im Bauch verursachen. Und was der Engel sagte, fand dann auch statt. Johannes aß das Buch. Oh, die Botschaft war so süß. Aber die Erfahrung war bitter. Jesus kam 1844 nicht wieder. Er kam 1844 nicht wieder. Es war eine Zeit einer großen Auseinandersetzung. Eine große Kampfes für die Ungläubigen. Was würden sie tun sollen?
[24:00] Vers 11, sehen wir jetzt, was sie tun sollten. Und er sprach zu mir, du sollst nochmals weissagen über viele Völker und Nationen und Sprachen und Könige. Gott gab uns eine sehr direkte Botschaft. Weissage nochmals. Predige noch einmal. Studiere noch einmal. Und verkündige abermals. Gott hat der Gemeinde gesagt, ihr habt eine Aufgabe zu tun. Es gibt ein Evangelium zu verkündigen. Gott gab uns in Offenbarung 14 die dreifache Engelsbotschaft, um sie weiterzugeben. Eine Botschaft, die angefüllt ist mit wunderschöner, lehrmäßiger Klarheit. Eine Botschaft, die Rechtfertigung durch den Glauben in Jesus Christus ist.
[25:20] Es gibt keine Entschuldigung für die Gemeinde im Jahre 2016 inaktiv zu sein. Wir alle wissen, dass nächstes Jahr das 500-jährige Jubiläum ist von dem Ereignis, dass Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche angenagelt hat. 500 Jahre seit dem Start der Reformation. Und ich glaube, es ist eine ganz bemerkenswerte Sache, in dem Land zu sein, wo die Reformation geboren wurde. Eine Bewegung war das, die wirklich die Welt verändert hat. Und nächstes Jahr feiern wir 500 Jahre Jubiläum. Ich weiß nicht, ob jemand weiß, welche Pläne die Lutherische Kirche für nächstes Jahr hat. Und ich habe einige Leute gefragt. Was ich euch jetzt erzähle, das haben mir Leute erzählt, als Anekdote quasi. Und ich habe gefragt, wird die Lutherische Kirche die Gelegenheit nutzen, die lehrmäßigen Punkte Luthers wieder hochzuheben? Es scheint vielmehr so zu sein, dass es einige soziale Feiern geben wird. Es sieht so aus, dass es vielmehr um ökumenische Dinge geht. Es sieht so aus, dass es in der Lutherischen Kirche wenige sein werden, die die Lehren Luthers und den Weg von Tradition und geistlicher Sklaverei betonen.
[27:40] Und was ich jetzt sage, möchte ich mit einiger Freundlichkeit sagen. Aber schaut euch mal die Lutherische Kirche heute an. Es ist eine Kirche, die ihren Anfang vergessen hat und ist völlig von dem Grund weggewandert, warum Gott sie überhaupt ins Leben gerufen hat. Jetzt, ich kann vielleicht falsch liegen, aber ich glaube, dass eine Gemeinde, eine Kirche ohne klare geistliche Mission und ganz bestimmt auch ohne, und wenn sie auch ohne eine klare Mission ist, reformatorische Botschaft zu predigen, würde das siebente Tag der Adventist-Kirche nicht in genau die gleiche Richtung gehen. Wir wissen, dass es nicht passieren wird, weil wir die Führung durch den Heiligen Geist im Geist der Weisung haben. Aber wenn wir unsere Mission vernachlässigen, so wie jene Kirche ihre Mission vernachlässigt hat, werden wir geistlich tot werden, geistlich irrelevant werden und wir werden dann vollkommen nutzlos sein in dieser Welt. Gott hat uns eine Mission gegeben, das ewige Evangelium zu verkündigen. Sollten wir das nicht tun, wenn wir das nicht tun sollten, haben wir überhaupt keine Existenzberechtigung als Kirche.
[29:56] Und ich möchte euch zeigen, dass Jesus Siebenten-Tags-Adventisten ganz spezifische Anweisungen gegeben hat. Ich möchte euch das zeigen, es ist in Lukas Kapitel 19. Und wir werden dort in Vers 11 starten. Lukas 19. Und Vers 11. Als sie diese Dinge hörten, sprach Jesus eine Parabel, weil er nahe Jerusalem war. Und weil sie dachten, dass das Reich Gottes sofort erscheinen sollte. Das war eine Gruppe Siebenten-Tags-Adventisten. Sie haben Sabbat gehalten. Sie haben geglaubt, das Reich Gottes erscheint, sie waren Adventisten. Und das ist, was Jesus denen sagte, die überzeugt waren, sein Königreich würde erscheinen.
[31:24] Er sprach nun, ein Edelmann zog in ein fernes Land, um 10 Pfunde zu holen. Und er rief 10 seiner Knechte, gab ihnen 10 Pfunde. Und sprach zu ihnen, handelt damit, bis ich wiederkomme. Das griechische Wort bedeutet eigentlich, sei geschäftig, handelt damit, bis ich wiederkomme. Oder in einer anderen Version der Bibel, handelt damit, bis ich wiederkomme. Du hast das selbe gemacht. Sehr gut. Jesus sagte, bleib beschäftigt mit Gottes Arbeit. Nutze die Geschenke, die ich euch gegeben habe, für Gottes Ehre. Denn egal, ob das Reich Gottes morgen oder übermorgen oder erst in 20 Jahren kommt, so lange haben wir auf jeden Fall eine Arbeit zu tun. Nämlich Jesus zu erhöhen. Und zwar abermals zu weissagen. Nämlich alles zu tun, was wir nur irgendwie tun könnten, Jesus anderen zu bringen.
[33:04] Und das ist das Wunderbare daran, ein Christ zu sein. Du brauchst nicht die Erlaubnis von irgendjemandem, deinen Glauben weiterzugeben. Wenn du Teil einer Gemeinde bist, wo es keine Evangelisation gibt, dann ist nicht die Gemeinde das Problem, du bist das Problem. Denn sobald du anfängst, deinen Glauben weiterzugeben, dann passiert die Evangelisation. Wir brauchen nicht den Gemeinderat, der erst unsere persönlichen Bemühungen absegnen muss. Wir teilen unseren Glauben. Wir weissagen abermals. Und wir demonstrieren anderen, dass Gott gut ist, und dass es sich wirklich lohnt, Jesus zu folgen. Und es gibt tausende Wege, das zu tun.
[34:08] Einige Menschen möchten, dass du mit ihnen die Bibel öffnest und studierst. Jemand wird sich eine DVD anschauen. Manche sind vielleicht noch nicht interessiert an der Bibel. Ihnen kann man vielleicht durch einen Gesundheitsdienst helfen. Oder einfach durch aktive Freundlichkeit. Ich habe vor kurzem bei einem Camp-Meeting einen jungen Pastor gehört, der diese außergewöhnliche Geschichte erzählt. Ich habe den Anfang der Geschichte verpasst, aber ich fand heraus, dass er eine Gesprächsrunde mit einem Bauern hatte. Der Bauer hatte einige Schwierigkeiten. Er hat dem Bauern gefragt, wie er die Nahrung für die Tiere besorgen würde. Ich glaube, das Fahrzeug des Bauern hat nicht mehr funktioniert. Der Bauer sagte, ich habe keine Möglichkeit, das zu tun. Und der junge Pastor sagte, ich tue das für dich. Und der Bauer sagte, ja, du kennst mich doch nicht mal. Und es ist eine anderthalbstündige Autofahrt, nur um dorthin zu gelangen, wo das Futter für die Tiere ist. Und der Pastor sagte, das ist in Ordnung, ich würde das gerne für dich tun. Und der Pastor sagte, ich werde sogar deine Tiere für dich füttern. Der Bauer war völlig sprachlos, er konnte es nicht glauben. Und dann fragte er nebenbei, was hast du eigentlich für Tiere? Und der Schweine, hat er dann der Farmer gesagt.
[36:18] Also der adventistische Pastor hat einem Menschen gesagt, den er nicht mal kannte, ich werde jetzt 90 Minuten Auto fahren, um Futter zu holen für die Schweine, um sie dann zu füttern. Der Farmer war wirklich tief beeindruckt. Und er hat gefragt, warum würdest du sowas tun, wer bist du überhaupt? Er sagt, ich bin einfach ein Mensch, der Jesus liebt. Bisschen vorspulen. Die Tochter des Bauern ist getauft. Der Farmer und seine Frau gehen in die Gemeinde. Als eine große Gruppe von Freunden kam zur Taufe der Tochter. Da haben alle gesagt, wir würden gerne den Menschen gerne treffen, der Jesus so sehr liebt. Dieser Pastor hat abermals geweißhakt. Er hat eine Predigt auf die aller praktischste Weise gepredigt. Niemand kann Gottes Volk daran hindern, die Liebe Gottes anderen zu zeigen.
[37:34] Ich bin mir sicher, ihr kennt dieses Zitat aus dem Buch "Auf den Spuren des großen Arztes". Im Englischen ist es 143. Allein die Methode Christi wird wahren Erfolg geben, um Menschen zu erreichen. Der Erlöser mischte sich unter die Menschen, als einer, der ihr Bestes wünschte. Er zeigte ihnen seine Sympathie, diente ihren Bedürfnissen und gewann ihr Vertrauen. Und dann bat er sie, folge mir. Einige interessante Punkte hier. Er mischte sich unter die Menschen und ließ ihnen wissen, dass er sich um sie kümmerte. Das können wir tun. Wenn wir das nicht tun, dann sollten wir die Realität unseres Christseins hinterfragen. Man kann sogar ein Heide sein und das tun. Aber hier spricht sie weiter. Es ist notwendig, dass wir den Menschen ganz nahe kommen durch persönliche Bemühungen. Wenn weniger Zeit mit dem Predigen verwendet werden würde und mehr Zeit im persönlichen Dienst, würde man größere Resultate sehen. Die Armen müssen geholfen werden. Die Kranken müssen umsorgt werden. Die Traurigen und die, die einen Verlust erlitten haben, müssen getröstet werden. Die Unwissenden müssen instruiert werden, die Unerfahrenen beraten. Wir müssen mit jenen weinen, die weinen. Und uns freuen mit jenen, die sich freuen. Begleitet mit der Kraft der Überzeugung, der Macht des Gebetes, der Macht der Liebe Gottes. Dieses Werk wird nicht, kann nicht ohne Frucht sein. Gott verspricht, dass wenn wir im Geist Jesu arbeiten, große Resultate sehen werden. Und da können wir uns darauf verlassen.
[40:30] Es gibt eine Welt zu gewinnen. Und ihr könnt der Lüge glauben, dass niemand wissen will, was wir zu sagen haben. Oder ihr könnt dem Wunsch, dem Wunsch Gottes glauben. Er, der hinausgeht, weinend, mit wertvollem Seed, wird ohne Zweifel wieder mit Freuden zurückkehren und seine Garben eingesammelt haben. Es ist wirklich eine ganz wunderbare Zeit, ein Christ zu sein. Vielleicht haben wir momentan die beste Zeit der Geschichte, die Dreifach-Engelsbotschaft zu verkündigen. Denn wir leben an der Schwelle der größten Sammlung von Seelen, die jemals geschehen ist. Schon jetzt passieren erstaunliche Dinge in der weltweiten Gemeinde. Und du kannst zu Gott gehen und seine Verheißungen in Anspruch nehmen. Und du kannst ihm sagen, dass du sehen möchtest, wie Menschen zu Christus und seinem Wort kommen durch deinen Dienst. Und wir sind aufgerufen, zu handeln, ja geschäftig zu sein, bis er kommt. Und wann wird das sein? Wir glauben, es wird bald sein. Aber darüber hinaus wissen wir es nicht.
[42:14] Wenn es noch eine Woche ist, dann arbeiten wir für eine Woche. Wenn wir noch ein Jahr haben, dann bleiben uns noch zwölf Monate, Jesus zu verkündigen. Und sollten es vielleicht sogar Jahrzehnte sein, dann danken wir Gott, dass wir noch so viel Gelegenheit haben, das Evangelium zu verbreiten. Wie viel Zeit wir haben ist total unwichtig. Die Frage ist, was wirst du tun mit der Zeit, die du noch hast? Und Jesus hat gesagt, verkünde, weissage abermals. Gott hat uns Kapazitäten und Talente gegeben. Du kannst ein Missionswerk haben oder du kannst auch ein Missionswerk sein. Wo immer du hingehst, kannst du noch eine Gelegenheit ausschau halten, Jesus weiterzugeben.
[43:18] Dieser Bruder, von dem ich euch vorhin erzählt habe, der den großen Kampf mir gegeben hat, er hat immer, er hat angefangen, den Bus zu nehmen, um zur Arbeit zu gehen. Bevor er in den Bus stieg, hat er gebetet, Herr, da ist jemand im Bus, dem ich Zeugnis geben sollte. Er ist in den Bus gestiegen, hat nach einem leeren Platz Ausschau gehalten, hat sich neben eine Frau gesetzt und dachte, guten Morgen, hat sich weggedreht. Dann hat er gesagt, okay, sie wohl nicht. Am nächsten Tag steigt er wieder in den Bus und setzt sich neben jemanden. Gleiche Geschichte wieder. Aber er betete zu Gott, weil er ja wusste, dass Jesus gesagt hat, die Ernte ist groß, aber die Arbeiter sind wenige. Also hat er gesagt, Herr, die Ernte ist groß, irgendjemand muss da sein, den du möchtest, dass ich ihn erreiche. Er hat sich neben einen jungen Mann gesetzt, wie ihr gehört habt, und der junge Mann hat ihn zurückgegrüßt, sehr herzlich. Sie haben angefangen zu reden und Tag für Tag haben sie jetzt im Bus gemeinsam gesessen. Und sie haben nach einer Gelegenheit gesucht, Jesus weiterzugeben.
[45:10] Eines Morgens sagte der junge Mann, ich habe eine faszinierende Fernsehsendung gesehen gestern Abend. Es ging da um das Universum und die Sterne und die Sonne. Und mein Bruder fragte ihn eine einfache Frage. Hast du dich jemals gefragt, woher das gekommen ist? Und der junge Mann sagte, ich habe mich schon oft gefragt, woher das kommt. Und direkt dort begann die Bibelstunde. Und sie haben angefangen, regelmäßig die Bibel zu studieren. Und er hat alles studiert, und er hat die ganzen Wahrheiten der Dreier-von-Engels-Botschaft angenommen. Wie viele von solchen Gelegenheiten verschwenden wir?
[46:16] Ich erzähle euch das noch schnell. Ich war zu Hause in Neuseeland. Es soll wohl recht schön sein. Und ich bin auf der Straße in jemanden so reingelaufen. Er hat mir gesagt, woher er kommt. Und ich erwähnte einen gut bekannten, berühmten Rugby-Spieler aus derselben Stadt. Also ihr solltet bedenken, Rugby ist die nationale Religion in Neuseeland. Und er hat gesagt, ich habe gegen diesen berühmten Spieler in der Highschool Rugby gespielt. Und dann sagt er, hast du wirklich gegen den gespielt, weil dann hast du doch gegen mich gespielt, weil ich habe immer, hat er gesagt, mit diesem berühmten Spieler gespielt. Ich bin also auf der Straße und habe ihn begegnet, gegen den ich Rugby gespielt habe vor 30 Jahren. Und ich dachte, oh, der sieht aber ganz schön alt aus. Vielleicht sehe ich auch fast schon so alt aus.
[47:48] Und dann fing er an, meinem Sohn einen unangemessenen Witz erzählen zu wollen. Das war jetzt vielleicht nicht der allerletzte Abschaum dieser Welt. Aber ich wollte nicht, dass mein Sohn so einen Unsinn hört. Also war mein eigentliches Ziel, so schnell wie möglich jetzt von dort wegzukommen. Ich wusste ja nicht, was als nächstes aus seinem Mund jetzt kommen würde. Und wir kamen jetzt, wir waren jetzt so weit entlang des Bürgersteiges, gegen an einer Straßenkreuzung. Und er musste so weitergehen und wir waren uns sicher, wir müssten jetzt rechts abbiegen. Und ich sagte, oh, was für ein Zufall, dass wir jetzt so nach 30 Jahren uns wieder treffen. Ich rief, ich sagte, bis bald, schön, dich zu sehen. Und als ich dann so gegangen bin, hat er sich umgedreht und mir auch zugewunken. Und er sagte, ja, Gott segne dich. Wo ich in den Vereinigten Staaten lebe, sagen sogar Atheisten, Gott segne dich. Aber in säkularen Neuseeland, das sagt sowas niemand, wenn er nicht wirklich ein Christ ist. Und niemand würde das zu einem halb Fremden sagen, wenn er nicht wirklich ein absolut überzeugter, hingegebener Christ ist.
[49:40] Und ich bin weggegangen, fühlte mich über mich selbst schämt. Es war etwas zu spät. Warum hat Gott mich zurückgebracht in Kontakt mit jemandem, den ich in 30 Jahren nicht gesehen hatte? Es war eine göttliche Vorhersehung. Aber ich hörte nicht die Stimme Gottes. Ich hörte die Stimme des Menschen. Und ich wollte, dass mein Sohn schnellstmöglich wegkommt von dort. Da war ich letztlich egoistisch. Gott segne dich, hat er gesagt. Es wäre so einfach gewesen, ihm zu sagen, was mein Beruf ist. Es wäre so einfach gewesen, ihm zu sagen, was mein Beruf ist. Es wäre so einfach gewesen, zu sagen, hey, du, schau dir mal unser Fernsehprogramm an auf unserem 7-Tage-Adventisten-Fernsehsender. Er hätte gesagt, oh, du bist ein Christ. Und dann hätten wir ein Gespräch gehabt. Es wäre so einfach gewesen, ihm ein bisschen Literatur weiterzugeben. Aber wo waren meine Gedanken? Nicht dort, wo sie hätten sein sollen. Und es war eine Gelegenheit, die verloren ging. Wie viele Gelegenheiten verlieren wir?
[51:18] Jesus sagte, weisssage abermals. Vielleicht sagst du, ich habe niemanden, mit dem ich meinen Glauben teilen kann. Ich stimme dir nicht zu. Aber wenn du überzeugt bist, dass es niemanden gibt, dem du deinen Glauben weitergeben kannst, dann gehst du zu Gott. Du sagst, ich sehe, ich soll wieder weisssagen. Aber im Kontext war diese Ermutigung gegeben der wachsenden Gemeinde. Aber ganz zweifellos ist es auch Gottes Ermutigung an uns heute. Im großen Missionsbefehl wird uns gesagt, wir sollen aus allen Nationen Jünger machen.
[52:16] Es ist Zeit, dass die Gemeinde für göttliche Gelegenheiten bittet. Wenn wir wirklich ernsthaft beten würden, dass Gott unsere Gemeinde wachsen lässt, dann würde Gott unsere Gemeinde wachsen lassen. Wenn wir ernsthaft nach Gelegenheiten beten würden, unseren Glauben weiterzugeben, würde Gott auch solche Gelegenheiten bringen. Wenn man natürlich betet, dass Gott eingreift, dann betet man eigentlich dafür, dass Gott einen selbst benutzen wird. Darum geht es überhaupt nur, wenn man in der Gemeinde ist.
[53:04] Ich erinnere mich, wie ich eines Tages mit einem Pastor auf der Straße fuhr. Wir sahen aus dem Fenster ein Haus, wo der Rauch aus dem Dach heraus stieg. Was glaubt ihr, haben wir wohl getan? Fahren wir weiter? Das ist doch nicht möglich. Natürlich sind wir zu dem Haus gegangen. Wir haben an die Tür geklopft und herausgefunden, wer dort lebt. Das waren zwei Häuser, die nebeneinander standen. Ich bin zum nächsten Haus gegangen, Tür geklopft und bin einfach reingegangen, ohne jetzt erst eingeladen zu sein. Was in Amerika sogar ziemlich gefährlich ist. Aber ich musste hineingehen, um herauszufinden, ob jemand in Gefahr ist. Man kann doch niemanden nicht in einem brennenden Haus lassen. Wenn du rausgehst, schau dich um. Wenn du nach Hause fährst, schau dich um. Wenn du in deine Nachbarschaft kommst, schau dich um. Wenn du auf einem Feuer stehst, dann wirst du Häuser sehen, die in Flammen stehen. Menschen, die in geistlicher Gefahr stehen. Irgendjemand muss ihnen den Weg hinaus zeigen. Gott hat gesagt, weissage abermals.
[54:54] Ich schlage nicht vor, dass wir das als eine Pflicht tun, aber wir wissen aus unserem Studium der Bibel, dass wenn die Liebe Gottes unsere Herzen erfüllt, dann wollen wir Jesus anderen weitergeben. Und wenn du irgendetwas suchst, was deine Gemeinde revolutioniert, dann gibt es nichts, dann gibt es nichts Besseres, als wahrlich bekehrte Menschen, die ihren Glauben weitergeben. Der Geist Gottes drängt uns heute, weissage abermals. Und teile deinen Glauben mit anderen. Bringe dich ein in das Werk der Evangelisation. Liebe deinen Glauben vor anderen aus. Lass andere sehen, wie ein Christ aussieht. Lass andere Menschen sehen, wie dein Leben von Gott gesegnet worden ist. Lass die Menschen sehen, wie ihr Leben sein könnte, wenn sie dem selben Gott dienen, dem du dienst.
[56:22] Ich war in einer Stadt, in der ich früher Gemeindepastor war. All die alten Gemeindeglieder kamen, um mich zu besuchen. Ein alter Gemeindeglied kam, und als er aus dem Auto stieg, ist er an eine Krücke gegangen. Ich war überrascht, dass er ein Problem mit seinen Füßen hatte. Er brauchte eine Krücke. Nachdem wir unsere Begrüßung ausgetauscht hatten, ist mir diese Krücke aufgefallen. Ich sagte zu ihm, erzähle mir etwas über den Gehstock. Er hatte Elefanten geschnitzt. Er erzählte mir, dass er den Gehstock auf einem Missionstrip in Afrika bekommen hatte. Jahre später benutzt er den Gehstock. Dann sagte er, Pastor, ich möchte dir etwas erzählen. Er sagte, ich habe realisiert, dass ich in meinem Leben keinen Dienst hatte. Nun war dieser Mann in all seinen Jahren eine Säule der Gemeinde. Er war sehr involviert in alle Aktivitäten der Gemeinde. Aber er sagte, Pastor, ich realisiere jetzt, ich bin gar nicht in den Dienst eingebunden. Als er sprach, füllten sich seine Augen mit Wasser. Er sagte, ich habe zu Gott gebetet, Herr, gib doch auch mir einen Dienst.
[58:20] Und ich sagte zu ihm, Larry, bist du nicht vielleicht schon ein bisschen alt dafür? Ich sagte, du bist 92 Jahre alt. So alt war er. Sollte man das nicht den Jüngeren überlassen? Er wusste, ich wollte ihn nur ein bisschen anstupsen. Und er sagte, Pastor, es ist doch egal, wie alt man ist, man muss einen Dienst haben. Und er sagte, ich bete, ich habe in dem Buch von Exodus gelesen, wo Gott zu Moses sagte, was ist das in deiner Hand? Und es war dann, dass ich realisierte, ich habe über meinen Gehstock nachgedacht. Das habe ich in meiner Hand. Er hatte ein Foto von diesem Gehstock gemacht. Er hat es an den Vorderseite eines Gehstocks gemacht, den er selbst entworfen hatte. An den Vorderseite des Gehstocks und es sagt, was ist das in deiner Hand? Öffne es, die Geschichte von Moses. Dann die Geschichte von Larrys Zeugnis. Und ganz hinten ein Aufruf Jesus zu folgen. Und auf der Rückseite eine Liste mit Missionswerken, die man kontaktieren kann. Und wenn jetzt Larry mit seinem Gehstock in den Supermarkt geht, und Leute sagen, oh, das ist aber ein wunderschöner Gehstock. Dann nimmt Larry etwas aus seiner Tasche heraus. Und er sagt, oh, ich bin so froh, dass dir das aufgefallen ist. Dann stützt er sich auf den Gehstock. Und er sagt, du kannst dir das durchlesen, während ich warte hier. Das ist ein Segen, wenn man alt ist, man kann sich alles erlauben. Dann fragt er, hast du irgendwelche Fragen dazu? Und oft hat er die Gelegenheit gehabt, die Freude gehabt, Menschen zu Jesus zu führen. 92 Jahre alt. Und wo immer er hingeht, bringt er seine Traktate mit sich. Und er betet darum, dass er den Glauben teilen kann.
[1:01:32] Wir sehen in der Offenbarung, wie Gott uns beauftragt, zu gehen. Weisssage abwärts. Vor vielen Nationen und Völkern und Königen. Egal, ob du bei der Arbeit bist oder in der Schule. Weisssage nochmals. Wenn du im Bus bist oder im Zug. Weisssage abermals. Wenn du in der Stadt arbeitest. Weisssage nochmals. Wenn du dich Gott zur Verfügung stellst. Wird Gott deinen Dienst auf machtvolle Weise nutzen können. Andere werden die Gelegenheit haben, Jesus zu sehen und sich für ihn zu entscheiden. Und du wirst gesegneter sein als alle anderen. Weisssage abermals. Jesus kommt wieder. Wann? Wir wissen es nicht. Aber wir wissen, er kommt bald. Er kommt bald.
[1:03:02] Ich möchte mit euch beten, dass wir den Tag nutzen zur Herrlichkeit Gottes. Lasst uns gemeinsam niederknien. In dem Buch der Offenbarung ermutigst du uns, abermals zu weisssagen. Wir sehen, wie du dein Volk durch große Enttäuschung geführt hast. Und wir möchten nicht warten. Wir würden viel lieber mit dir im Himmel sein jetzt. Aber während wir beten, möchten wir dich doch bitten, dass wir aktiv für dich wirken können. Und ich danke dir für die vielen, die sich wirklich einsetzen, den Glauben weiterzugeben hier. Aber einige von uns sind vielleicht etwas eingeschüchtert. Wir haben nicht wirklich Vertrauen. Und vielleicht sind wir auch etwas unsicher, wie wir unseren Glauben weitergeben können. Herr, sende uns Gelegenheiten. Zeige uns jemanden, dem wir Jesus weitergeben können. Hilf uns zu verstehen, welche Methode wir benutzen sollten. Aber schenke uns Kühnheit. Wissend, dass die Botschaft Jesus letztlich der Unterschied zwischen ewigem Leben und ewigem Tod bedeutet.
[1:05:14] Lieber Freund, liebe Freundin, möchtest du Jesus heute sagen, wenn du bereit bist, für Jesus zu gehen und anderen Menschen von deinem Glauben zu erzählen? Möchtest du Jesus einladen, dich benutzen zu dürfen, damit nochmals geweihsackt werden kann? Ich weiß nicht, wie Gott dich benutzen wird. Aber ich weiß, dass er dich benutzen möchte. Und er wird es tun, wenn du ihm Gelegenheit dazu gibst. Herr, wir bitten dich, dass du unsere Fähigkeiten nimmst. Ich bitte dich, dass du uns Mut schenkst. Und ich bitte dich, dass viele noch zum Glauben kommen werden, das Leben ausleben und weitergeben. Segne uns und segne deine Gemeinde zu deiner Ehrung. Das beten wir im Namen Jesu. Amen.
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