In dieser Episode von „Weltengeschichte“ beleuchtet Christopher Kramp die Zeit nach dem dunklen Zeitalter und die politische Situation im Nahen Osten. Er erklärt, warum Gott den König Saul verworfen hat und wie er durch den jungen David einen neuen König auserwählt. Die Episode thematisiert auch die Rolle von Musik bei der Beruhigung des von bösen Geistern geplagten Königs Saul und die Bedeutung von Davids Liedern.
Weltengeschichte – Episode 12: Die Hymnen des Hirten
Christopher Kramp · Weltengeschichte (Vortragsreihe über die Reihenfolge der biblischen Ereignisse) ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Grundlehren der BibelWeitere Aufnahmen
Serie: Weltengeschichte (Vortragsreihe über die Reihenfolge der biblischen Ereignisse)
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Transkript
[0:22] wegen nicht wohnt. Gesehen hat, noch sehen kann und so weiter und so fort. Das heißt, wenn Gott allein die Sterblichkeit hat, dann haben Engel keine Unsterblichkeit. Sie sind also genauso wie Menschen oder andere geschaffene Wesen von dem Leben Gottes abhängig. Ob sie auch von einem Baum des Lebens schon immer gegessen haben oder ob das etwas ist, was Gott später mal erfunden hat, das entzieht sich unserer exakten Kenntnis. Fakt ist, die Engel müssen auch am Leben erhalten werden und sie essen sogar. In Psalm 78 gibt es den Hinweis darauf, dass das Manna, das in der Wüste fiel, auf der Wüstenwanderung, die 40 Jahre durch die Wüste, dass das in Wirklichkeit das Brot war, das sonst Engel essen. Eine Übersetzung geht das nicht so deutlich wieder, aber in einigen Übersetzungen kann man das sehen.
[1:15] Im Psalm 78, Vers 125, sagt die Schlachter zum Beispiel: "Der Mensch ist das Brot der Starken." Aber dieses Wort "Stark" kann auch Engel bedeuten. Und daran sieht man also, dass die Engel nicht nur von Luft und Liebe leben, sondern auch sich ernähren. Und die Tatsache, dass sie alle am Leben erhalten werden durch Gott, wird sehr deutlich auch durch einen Bibelvers in Kolosser 1.
[1:39] Und der gibt dann auch die Antwort auf die letzte Teilfrage, nämlich warum der Satan oder ob der Satan, oder warum man immer noch am Leben ist. Es heißt hier nämlich über den Sohn Gottes, den zwei, dieser drei Gott heißen in Kolosser 1, Vers 16: "Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel, was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seine Thronen oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten. Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen, und er ist vor allem, und alles hat seinen Stand in ihm." Das heißt, derselbe Gott, der es regnen lässt über Böse und Gute, der auch Sünder noch am Leben erhält, um ihnen eine Chance zu geben, sich zu bekehren, und sie selbst dann noch am Leben erhält, wenn diese Chance bereits vertan ist für einen gewissen Zeitraum.
[2:31] Wir werden sehen, warum Gott lässt auch den Satan und die Dämonen noch für einen längeren Zeitraum am Leben. Und wie ich schon vor einigen Tagen mal gesagt habe, die letzte, endgültige Antwort kommt dann in Episode 27. Kann man nicht vorausgreifen, aber wir werden sehen, das hat alles einen Sinn.
[2:54] Eine andere Frage ist auch gestellt worden, die bezog sich eigentlich auf den Vortrag am Montag und am Mittwoch ist die mir durchgerutscht. Wir haben sie vergessen zu beantworten, aber sie ist eine sehr gute Frage, deswegen wollte sie auf jeden Fall nicht ignorieren. Und zwar in Bezug auf die Geschichte von dem Achan. Die haben ja gesehen, was das bei der Einname Kanaans durch die Israeliten, bei der Eroberung von Jericho, ein Israeli sich an den Schätzen Jerichos vergriffen hat, ein bisschen Gold und Silber und ein Babylonisches Gewand gestohlen. Und die Frage gestellt: Warum, warum ist dann die ganze Familie von Achan gestorben, wenn nur er gesündigt hat? Und man könnte andere Beispiele anführen in der Bibel, wo öfter viele Familienangehörige mit dem eigentlichen Übeltäter umgekommen sind.
[3:41] Und die Frage ist jetzt sozusagen dahinter: Gibt es bei Gott so eine Art "Wippenhaft"? Ja, wenn der Familienvater etwas Schlechtes tut, dann müssen halt alle dran glauben. Interessanterweise gibt die Bibel dazu eine sehr klare und deutliche Antwort. In Hesekiel 18 heißt es: "Die Seele, welche sündigt, die soll sterben. Der Sohn soll nicht die Missetat des Vaters mittragen, und der Vater soll nicht die Missetat des Sohnes tragen. Auf dem Gerechten sei seine Gerechtigkeit, und auf dem Gottlosen seine Gottlosigkeit." Das heißt, wenn Familienangehörige mit sterben, dann nur deswegen, weil sie an derselben Region entweder aktiv oder unterstützend mit teilgenommen haben.
[4:23] Und es gibt Beispiele in der Geschichte der Bibel, wo Familienangehörige von Erz-Rebellen nicht mit umgekommen sind. Ihre uns, vielleicht eine Geschichte von Korach, der in der Wüste meinte, er müsste aufsteigen zum Führer des Volkes und der umgekommen ist, und auch der Datan und der Abiram und ihre Familien. Aber von dem Korach heißt es, dass seine Söhne nicht gestorben sind. Tatsache ist sogar, dass seine Söhne eine ganze Reihe von Liedern komponiert haben, die später in der Bibel in den Psalmen aufgeschrieben sind, geradezu die Psalmen 44, 45 und 46. Da ist es mir von den Söhnen Korachs, da gab es also Familienangehörigen eines Rebellen, die sich nicht den Rebellen angeschlossen haben, und sie sind dann nicht mit bestraft worden.
[5:13] Also Gott ist ein sehr fairer und gerechter Gott. Und ich denke, das zeigt uns, dass wir ihm wirklich vertrauen können und dass bei ihm keine Ungerechtigkeit gibt. Wenn Sie Fragen oder Antworten haben, wie schon angesprochen, scheuen Sie sich nicht. Gibt viele interessante Fragen zu diesem Themen und hoffentlich auch gute Antworten hierauf. Welten-Geschichte.de, Frage.net, Welt.de können Sie diese Fragen stellen oder auf dem grünen warten oder in unserer Orange Box.
[5:45] Kurzfassung für alle, die vielleicht unter der Woche nicht immer Zeit gehabt haben, mitzuverfolgen, was wir in den letzten Episoden betrachtet haben, was bisher geschah. Wenn begonnen mit der Ausgangsfeststellung: Gott ist Liebe und er ist es immer, er ist immer derselbe. Das ist die Gesetzmäßigkeit. Das Gesetz Gottes ist, ruft die Welten als Ausdruck seiner Kreativität. Und jemand griff dieses Gesetz der Liebe an, glaubte nicht, dass Gott immer derselbe ist, und begann seine eigene Agenda der Selbsterhöhung als Rebellion zu starten.
[6:21] Der dritte, ein Engel folgte ihm. Gott schuf die Erde und schuf den Menschen als Beweisstück in diesem großen Kampf, dass er wirklich gut ist und dass immer noch der Mensch wurde verführt durch das Wirken dieses Satans, dieses Gegenspielers, der ja zum Bösewicht geworden war.
[6:41] Gott entschied sich, die Menschheit trotzdem nicht aufzugeben. Er entschied sich, einen Plan umzusetzen, der schon längst entworfen war. Und als Zeichen dafür, für das Opfer, dass Gott selbst bringen würde, sollten Opfer gebracht werden. 1676 Jahre lang gegen die Sünde um die Welt, bis kurz nach langer Geduld sie die alte Welt in den Fluten der Sinnflut vernichtete.
[7:10] Nachdem sich dann die Völker wieder ausgeweitet haben, acht Menschen überlebt hatten, und die Sünde, wider und die Rebellion auf der Welt umzugreifen drohte, hat Gott einen Mann, den Abraham, berufen, sein Boot zu sein, seine Nachfahren endeten in Ägypten, im Land der Pharaonen, wurden dort zu einem großen Volk, wurden unterdrückt und durch einen der ihren, der beinahe Pharao geworden wäre, aber dann das Land verlassen musste, Mose aus Ägypten herausgeführt hat.
[7:43] Den Auftrag bekommen von Gott, und im Jahre 2005, 113, verließ das Volk Israel, 2 Millionen, als das Volk Gottes, das mächtigste Reich der Welt, Ägypten. Die ägyptische Armee versank in den Fluten.
[8:00] Und Gott führte sein Volk an den Berg Sinai, wo er sein Gesetz der Liebe diesem Volk gab, damit sie ein Königreich von Priestern sein sollten, um der ganzen Welt zu zeigen, wie Gott wirklich ist. Stattdessen haben sie sich immer wieder verleiten lassen, doch die Lügen des Satans, die Lügen der heidnischen Völker zu glauben. Trotzdem hat Gott sie durch die Wüste geführt und hat ihnen anhand eines Zeltes zeigen wollen, wie sein Heil, seine Erlösung funktioniert.
[8:31] An der Grenze zum Gelobten Land Kanaan, das Gott schon dem Abraham verheißen hatte, rebellierten sie und mussten dann für weitere 38 Jahre in die Wüste. Am Ende dieser langen Zeit hat Mose das Volk noch einmal eindringlich beschworen, doch Gott wirklich zu glauben und ihn zu lieben von ganzem Herzen und von ganzer Seele.
[8:49] Er starb, aber Gott erweckte ihn von den Toten als Erster. Das Volk, währenddessen unter der Führung von Josua, ging in das Gelobte Land, eroberte die Städte, und die zwölf Stämme verbreiteten sich in Palästina, drei von ihnen, zweieinhalb im Ostjordanland. Und als dann die erste Generation und Josua noch kannte, gestorben war, kamen die Götter der Kanaaniter wieder zum Vorschein, und das Volk fiel oft ab.
[9:20] Es kam zu grausamen Dingen. Wir haben in der letzten Episode einige beispielhaft angeschaut, aber Gott sagt sie immer wieder Richter, wie Hiob und wie wir, sind schon und wie Gideon, die, obwohl sie selbst oft fehlerhaft waren und schwere Sünden begangen, durch Gottes Wirken das Volk retten konnten.
[9:41] Wie ein Lichtstrahl in jeder dunklen Zeit mutet die Geschichte dieser mythischen Frau Ruth an, die in das Volk Gottes aufgenommen wurde, weil sie sich für den Gott Israels entschied. Dort am Heiligtum in Sichem wurde ein kleiner Junge, der als Gebetserhörung geboren worden war, berufen. Sein Name war Samuel.
[10:05] Samuel in seiner Zeit, gehen die Bundeslade in einem Krieg gegen die Philister verloren und musste zurückgebracht werden durch wundersames Wirken Gottes. Samuel hat dann das Land reformiert. Er hat es aus der moralischen Finsternis herausgebracht. Er hat Schulen gegründet und hat das Volk als Richter und Priester und Prophet wieder den Willen Gottes, das Gesetz Gottes, beizubringen versucht.
[10:34] Die wollten trotzdem dann einen König wie die Heiden. Und Gott erlaubte es ihnen, obwohl er ihnen deutlich machte, dass das nicht zu ihrem Besten sein würde. Und so wurde Saul als König auserwählt. Gott gab ihnen einen König, der genau dem entsprach, was sie haben wollten: einen großen, schönen, starken, militärisch erfolgreichen König, der allerdings schon bald, nur kurz nach seiner Ernennung, als König zeigte, dass er nicht für diese Aufgabe geeignet war. Und Gott machte ihm deutlich, dass er ihn als König verworfen hatte.
[11:15] An der Stelle haben wir aufgehört und an der Stelle werden wir heute Abend mit einem wirklich bewegenden Thema weitermachen. Bevor wir aber beginnen, lassen Sie uns im Gebet starten.
[11:29] Lieber Vater im Himmel, wir kommen heute Abend zu dir, um eine Geschichte zu hören und Worte zu vernehmen, die in so vielen Punkten etwas lehren kann. Wir möchten dich bitten, dass durch deinen Heiligen Geist deine Stimme zu unserem Herzen heute Abend hören, dass wir Vertrauen auf deine Führung, deine Weisheit bekommen, dass wir einen Plan für unser Leben deutlich erkennen. Teile du alle störende Fern und schenke uns ein Herz nach deinem Herzen. Im Namen Jesu. Amen.
[12:28] Episode 12: Die Hymnen des Hirten. Das dunkle Zeitalter hatte nicht nur in Israel seine Narben hinterlassen, oder den Ansturm der Seevölker. Waren ganze Königreiche, ganze Reiche zugrunde gegangen von dem einst so stolzen Hethiterreich in Kleinasien war so gut wie nichts mehr übrig geblieben. Selbst kam das Land Ägypten, hatte sich schwer erwehren müssen, den fortwährenden Angriffen. Andere stolze und alte Weltreiche waren auf ein Minimum reduziert. Vom großen Assyrien wird nur noch ein kleines Gebiet übrig, und auch Babylon, Babel war längst nur noch ein Schatten der alten Vergangenheit.
[13:24] Stattdessen hatten sich im Nordwesten des Orients kleine Fürstentümer gebildet, aramäische Königreiche, die alle gegeneinander ein bisschen kämpften, dabei keine großen politischen Strukturen ausbauten. Es schien fast so, als ob die ganze damals zivilisierte Welt darauf wartete, dass eine neue Supermacht, ein neues Weltreich entstehen könnte. Und die Welten schauten herab und fragten sich, ob nicht das gerade frisch gegründete Königreich Israel diese Rolle übernehmen könnte, ob nicht Israel als Weltmacht, als Weltreich, die Prinzipien des Gesetzes Gottes in die Welt tragen könnten. Nie zuvor waren die Gegebenheiten weltpolitisch so günstig wie in jener Zeit.
[14:25] Das Königtum in Israel hatte gerade andere Sorgen. Samuel, der Königsmacher, der Priester und Prophet und Richter gewesen war, tag für Tag, Woche für Woche in seiner Heimat in Rama und trauerte immer wieder. Dachte er zurück an die Szenen auf dem Berg Karmel, als nach der vermeintlich glorreichen Schlacht gegen die Amaleiter der neue König Israels sich ein Denkmal gebaut hatte, aber er schnell von Gott berufen worden war, ihm dort vor dem ganzen Volk schneidende Worte zu sagen, denn Ungehorsam ist wie die Sünde der Wahrsagerei, und Widerspenstigkeit ist die Abzockerei und Götzendienst.
[15:22] Was war geschehen? Saul hatte mal wieder Gottes Willen nicht beachtet. Er hatte die Vernichtungsaktion gegen die Amalekiter Strafgericht gedacht, zur eigenen Bereicherung genutzt. Und so musste vor den versammelten Heeren Israels der beliebte und populäre König die Worte des alten Propheten hören: "Und nun, das Wort des Herrn verworfen hast, so hat er dich verworfen, dass du nicht mehr König sein sollst."
[15:55] Immer wieder musste Samuel daran denken, wie die entsetzten Gesichter ihn angeschaut hatten, als er diesen Berg Karmel hinab gegangen war. Unser neuer König, der gerade diese glorreichen Schlachten gewonnen hat, jetzt nicht mehr König sein. Er werde dann, das wusste Samuel auch, nicht. Und Samuel trauerte und fragte sich, ob es nicht vielleicht eine Möglichkeit gäbe, den König Saul doch noch zur Umkehr zu bewegen. Was würde jetzt geschehen? Sie hatten einen König, aber Gott anerkannte diesen König nicht mehr.
[16:34] Und als er so melancholisch vor sich hin trauerte, sprach Gott zu ihm: "Bis wann trägst du noch Leid, soll dahin doch verworfen habe, dass er nicht mehr König sein soll über Israel? Schmier dein Horn mit Öl und gehe. Ich will dich senden zu Isai dem Betlehemiter, denn unter seinen Söhnen habe ich mir einen König ausersehen."
[17:00] Samuel brach sich nicht so sicher und fragte, ob es eine gute Idee wäre, bei einem bestehenden König einen anderen zu wählen. Das würden die Leute denken. Aber Gott hörte nicht mehr auf seine Bedenken, sondern gab den klaren Befehl: "Ich aber will jetzt zeigen, was du tun sollst, so dass du mir den selbst die nicht nennen werde."
[17:21] Samuel kannte die Stimme Gottes nur zu gut, seit den Tagen, wo er gerufen worden war mit Samuel. Samuel und so nahm er sich das Öl und ging nach Bethlehem, jenem Ort, der so oft schon Gegenstand verschiedenster Geschichten gewesen ist. Da kann man den Grad von Raquel vorbei, die seit Jahrhunderten dort begraben war. Oder kam nach Bethlehem, und das kam an das Haus von Isai. Und er deutete an, dass eine größere Sache zu erwarten sei von dieser Zusammenkunft. Man macht ein großes Fest, und nachdem man gut gespeist hatte und dabei ein bisschen erzählt hat, um die Geschichte der Familie Isai stolz erzählte, wie er der Sohn von Obed war, er, der Alte war tatsächlich der Enkel von Boas und Ruth, erzählte all die Geschichten, die er von seinem Vater mitgehört hatte über Gut und Böse.
[18:25] Und hält sie so mit dem Essen und dem Erzählen zu Ende waren, da ließ Samuel die Söhne des Isai antreten. Schön sahen sie aus, groß, stark, Eliab und Abinadab. Vor allem Eliab, der Erstgeborene, hat es ihm angetan. Der wäre ein guter Ersatz für Saul. Gott sprach zu dem: "Schau nicht auf sein Aussehen, doch auf seinen hohen Wuchs, denn ich habe ihn verworfen. Denn der Herr sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht. Denn der Mensch sieht auf das, was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz an."
[19:13] Und Samuel musste zugeben, dass das eine kluge Idee war. Der gut aussehende und starke König Saul hatte sich als Flop erwiesen. Und so ging einer der Söhne nach dem anderen vorbei. Und als alle sieben fertig waren, da schaute Samuel etwas ratlos. Keiner von den sieben sollte es sein. Aber da war kein anderer. Und er schaute noch einmal den Tisch entlang. Noch vielleicht einer gerade sich auf den Weg gemacht hätte. Und er fragte: "Sind das alles seine sieben Söhne?" Und er sagte: "Na ja, eigentlich nicht. Ich habe noch einen ganz kleinen, aber für dein Anliegen ist er bestimmt nicht in irgendeiner Weise geeignet. Er ist irgendwie muss sich um die Schafe kümmern."
[20:10] Und Samuel hell sandte einen Boten aus. Ich sagte ihnen noch dort hinten, darauf, hinter den Hügeln dort, würdest du ihn finden. Wahrscheinlich wirst du ihn hören, bevor du ihn siehst. Und der Bote lief, lief über die Hügel und tatsächlich hörte er etwas, bevor er jemanden sah. Er hörte den Klang von Harfen, von einer Harfe. Und dann hörte er, dass mehr Schafe. Und er sah dort im Sonnenlicht einen jungen Mann, der die Schafe hütete.
[20:46] Und er war fast sprachlos von den Worten, die er dort vernahm. Zu den Klängen der Harfe hört er diesen jungen Mann singen: "Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln." Wann war das letzte Mal, dass Engel im Himmel einen Menschen gehört hatten, der wirklich fest überzeugt war, dass Gott ihm alles geben würde?
[21:28] "Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern. Erquickt meine Seele. Er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen." Dieser junge Mann konnte sein Lied nicht beenden, denn er wurde leicht unsanft aus seinem Gesang unterbrochen. Sein Name war David.
[22:05] Der liebevolle, und er wurde sehr schnell zu diesem Fest, diesem Opferfest gebracht. Und als er sich's versah, ran das heilige Öl über sein Haupt. Kaum war ihm bewusst, was das bedeutete. Aber Samuel erklärte dem zitternden jungen, dass Gott ihn zum König über Israel gesagt hatte, ein Mann nach dem Herzen Gottes.
[22:45] Samuel ging zurück nach Rama. Jetzt war ein König gesalbt, aber Probleme waren noch nicht gelöst. Denn bis auf ihn und ein paar Familienangehörigen wusste niemand von diesem König. Und Samuel stellte sich in Rama die Frage: Würde jemand diesen Schafhirten als König anerkennen? Würde Saul einfach so freiwillig abtreten? Wohl kaum. Es gab einen gesalbten Israel, aber fast niemand wusste von ihnen.
[23:16] Währenddessen ging es mit Saul steil bergab. Immer wieder hatte er Anfälle, schrie und tobte, und seine Augen starrten in die Leere. Seine Bediensteten tuschelten hinter den Wänden und sagten: "Das ist ein böser Geist. Der Geist Gottes hat ihn verlassen." Man fragt sich, was man tun könnte, und man aber, dass vielleicht gute Musik ihm helfen könnte. Die Boten gingen durchs Land und bekamen schnell den Tipp, dass es dort einen jungen Mann gab, der so wunderbar die Harfe spielen konnte.
[23:59] Und David wurde an den Königshof gebracht und eine kleine Ecke dort, wo ihn niemand sehen konnte, gestellt. Und dann sollte er spielen. Und er spielte, und der Geist von Saul brütete sich diese Klänge taten ihm gut. Sie erinnerten ihn irgendwie an die Zeit, als Gott noch mit ihm war, die Zeit, als er damals die Propheten getroffen hatte und auch anfingen zu weissagen. Diese Klänge erinnerten ihn an die Zeit, als der Geist Gottes auf ihn gekommen war, als er sehr vertrauensvoll im Glauben vorangegangen war.
[24:45] Doch bald wohl je die Tagespolitik zurückgerufen. David wurde zurückgeschickt zu den Hirten, zu den Schafen. Den König Saul musste sich um Wichtiges kümmern. Die Philister hatten sich erneut zur Schlacht gesammelt, bei Soko im Lindental lagerten sie sich, und die Armee Israels lagerte auf der anderen Seite. Auch David hatte davon gehört. Seine drei ältesten Brüder waren...
[25:19] gehört. Seine drei ältesten Brüder waren einberufen worden, um unter dem Befehl von König Saul und seinem General Abner dort an der Schlacht teilzunehmen. Sei der alte Idee sei, machte sich Gedanken, wie es seine drei Söhne wohl Dinge. Und er sandte David mit ein bisschen Käse und anderen Lebensmitteln dort nach. Und als David dort ankam, sah er die beiden Heere getrennt von diesem Tal und dem Fluss, dem Bach dazwischen. Aber er sah keinen Kampf. Er hörte nur das laute Rufen eines gigantischen Menschen. Das stammt er, einer der letzten Riesen. Goliath, sein Name war Goliath. Und glänzend war seine Rüstung, glänzend waren seine Waffen, glänzend war seine Ausdrucksweise allerdings nicht. Er beschimpfte den Gott Israels, er verfluchte die Armee und er verhöhnte den König, den die Israeliten doch gewählt hatten, um ihre Schlachten zu schlagen.
[26:44] Der saß zitternd im Zelt. Immer wieder hatte Goliath vorgeschlagen, dass er in einem Zweikampf mit dem größten Kämpfer Israels die Schlacht allein entscheiden könnte. Das war damals eine übliche Tradition, dass anstatt ganzer Armeen aufeinander trafen, zwei Vorkämpfer die Sache unter sich entschieden. Es hat einen guten Vorteil für beide Könige, dass man Leute sparte im Kampf. Oder stand er mit seinen über drei Metern, seinen gewaltigen Waffen und lachte und höhnte und schrie und klopfte sich auf die Brust und fragte die versammelten Zehntausenden, auf 100.000 Israeliten, was irgendjemanden gäbe es, mit ihm aufzunehmen. Da war Schweigen im Tal von Sacha. Und als David ihn hörte, da wurde ihm ganz anders zumute. War niemand da, der wusste, dass das nur ein unbeschnittener Heide war, einer von den das Team von den Einwanderern. Und das sprach und und und und rief: "Ja, warum kämpft denn keiner mit ihm? Was, was, das wäre dann der Gewinn, wenn man ihn besiegen würde?" Und die Soldaten schaut ihn an. Die sind dahergelaufenen Hirten mit seinem bisschen Käse.
[28:13] Sein älterer Bruder nahm ihn zur Seite, schaut ihm tief in die Augen und vielleicht war da ja noch ein bisschen Neid, Hass dem Opferfest übrig. Als er sagte: "Warum bist du herabgekommen und bei wem hast du dort in der Wüste die wenigen Schafe gelassen? Selbst die kleinen Pflichten, die man hier gibt, die tust du nicht, dass unsere Zufriedenheit. Ich kenne deine Vermessenheit und die Bosheit deines Herzens. Wohl der, der beinahe König geworden war, weil man sein Herz nicht lesen konnte, meinte das Herz dessen zu kennen, von dem Gott sagte, dass es ein Mensch nach dem Herzen Gottes ist. Ich kenne deine Vermessenheit, die Bosheit des Herzens. Wohl, denn nur um den Kampf zu sehen, bis zur abgekommen geht zurück zu den Schafen." Aber David war nicht gekommen, um den Kampf zu sehen. Er war gekommen, um eben diese Mail hat ein bisschen Krise zu bringen. Aber den hat er jetzt auch vergessen. Jetzt war gekommen, um etwas zu tun. Wenn niemand etwas tat, dann musste er etwas tun.
[29:24] So sprach er, wurde zum König gebracht. Der konnte sich nicht mehr erinnern. Zu viele Bedienstete laufen ständig haben Königshof. Warum? Und er schaute etwas mitleidig an. Aber als David immer wieder auf investierte, dass er mit dem Goliath kämpfen könnte, dann dachte sich Saul: "Naja, dann musste ich ja nicht wenigstens tun." Und da fragt ihn, ob er jemals so das getan hätte. Und David erzählte von den Löwen, die immer wieder seine Herde besuchten. Erzählt auch von den Bären, ihr eigenhändig besiegt hatte. Und jetzt hat es schaut ganz gute Zuversicht. Er nahm seine eigene Rüstung und steckte den jungen David hinein. Und er war stolz, die Rüstung des Königs von Israel tragen zu dürfen, denn eisernen Materialien gab es damals so gut wie nicht. Nur der König und seine Söhne hatten so etwas. Und er wollte schon stolz daher gehen. Da merkte er, dass diese diese Rüstung ihm wirklich schwer zu schaffen machte. Da konnte sich kaum drin bewegen. Und er wollte ja nicht unhöflich sein. Er wusste gar nicht, wie es ausdrücken sollte. Aber schließlich macht er deutlich: "Lieber König, deine Rüstung hilft mir nichts."
[30:46] Und so ging er ungeschützt auf Goliath hinzu. Erst stoppte am Bach und suchte sich fünf schmale, flache Steine. Und als Goliath sah, dass dort Bewegung war, war ganz aufgeregt, dass er endlich kämpfen könnte. Aber als er sah, wer dort kam, da wurde es ihm fast langweilig. Aber als er höhnte und spottete und David als einen lächerlichen Rund betitelte, sprach er: "Du kommst du mir mit Schwert und mit Steuer und entwurfsspießig, aber komme zu dir im Namen des Herrn der Herrschaft, des Gottes der Schlacht rein Israels, die du verhöhnt hast!" Das war zu viel für Goliath. Und übermächtig und gewalttätig schrie er auf. Und weil er so arrogant war, riss er sich seinen Helm nach hinten, zeigte sein grimmiges Gesicht und rannte auf David zu. Und in einem Bruchteil für unsere Kunden erinnerten sich Martin im Himmel, dass sie schon einmal vor Jahrhunderten gesehen hatten, wie Engel, wie Riesen auf das Volk Gottes zu gerannt waren. Damals in Buscher. Diesmal war es nur ein einzelner, aber der rannte mindestens genauso schnell.
[32:30] Damals war die die Wolkensäule vorwärts gegangen. Diesmal war er keine Wolkensäule, aber eine Stimme im Herzen dieses jungen gläubigen Mannes. Und er rannte auf diesen Fleischkoloss, der in gewaltiger Rüstung auf ihn zustürmte. Er rannte auf ihn zu. Er nahm seine Schleuder und erzwang sie und schleuderte den ersten Stein. Und der traf Goliath es direkt in die Stirn. Wir zuvor entblößt hatte. Der lag sein Schwert beim aus der Hand geglitten. David ging hinzu, nahm das Schwert und trennte seinen gewaltigen Kopf von dem Rumpf. Jetzt schrie Goliath nicht mehr, aber die ganze Armee Israels, denn sie freuen sich, weil die Philister plötzlich in Panik das Tal verließen. Es wurde eine gewaltige Schlacht und der ganze Rückweg der Flitzer war übersät mit Leichen.
[33:41] Währenddessen standen Saul und sein General Abner ungläubig im Zelt, gucken sich an und fragten: "Kennst du dir und Abner, General, wird ganz Armee musste ehrlich sagen, ich habe ihn noch nie gesehen. Ich weiß nicht, wer das ist." Kurze Zeit später kam David es schwer zu tragen an dem großen Kopf des Goliath, wahrscheinlich hat den mit zwei Armen getragen. Mit dem er sich vor die beiden stellte und sagte: "Ich bin David, ein Hader." Besonders beeindruckt einen sehr ähnlich mut gehabt hatte, und das war der Sohn von Girona Tannen. Er selbst hatte ja vor nicht allzu langer Zeit mit seinem Waffenträger einen steilen Berg erklommen. Er selbst war ein mutiger Mann, aber diesmal war ihm das zu heikel gewesen.
[34:41] Von David und Jonathan freunden sich an. Für David war das eine zwiespältige Sache, denn er wusste, dass Jonathan naturgemäß der Thronfolger sein würde. Aber die beiden wurden gute Freunde. Und als im Triumphzug dann die Armee in der Heimat zurückkehrte, das sangen die Menschen von den Siegen. Salz und sie sangen von den Siegen Jonathans. Aber sie sagen am meisten und am lautesten und am schönsten von den Siegen Davids.
[35:41] Und Saul wurde sehr eifersüchtig, sehr eifersüchtig. Und der Satan flüsterte ihm ein: "Er wird König werden. Du wirst deinen Platz verlieren." Das macht ihn wahnsinnig. Und der Wahnsinn kam zurück. Und man rief: "David wird er jetzt sowieso öfter einging am Königshof und ein und ausging. Und er sollte wieder spielen." Und er tat das sehr gerne. Er war ja der Liebling aller. Und so spielte er wieder seine Psalmen. Doch diesmal rastete aus und hätte beinahe David samt seiner Harfe an die Wand geschleudert. Zweimal geschah das.
[36:41] Saul überlegte, wie er David loswerden könnte. Er hat einen Plan gefasst. Warum den den David nicht eine meiner Töchter zur Frau geben? Und er fragte ihn, ob er nicht mehr abhalten möchte, aber jetzt Preis dafür sollte er für Liste erschlagen. Und er hoffte, dass in dem Kampf David fallen würde. Aber der erschlug alle Philister. Trotzdem gab er mehr ab einem anderen. Aber hat eine zweite Tochter, und die hieß Michal. Eine Kurzform von Michael. Und die liebte David von ganzem Herzen. Und als Saul das sah, suchte er nach einer Gelegenheit, wieder David in anders ein Messer zu liefern. Und er sagte: "Du kannst Michal heiraten. Es gibt einen Brautpreis, den du bezahlen musst. Nicht für und nicht Schafe oder Kamele, sondern als Brautpreis für Michal brauche ich vor heute 100 Stück." Und zwar viel ist ire. David war das gar kein Problem. Und innerhalb kürzester Zeit brachte er 104 heute. Freilich lebten die Menschen, den diese vor heute gehört hatten, dann nicht mehr. Und so wurde Michal seine Frau.
[38:07] Saul ärgert es, dass all seine Taktik und all sein seinen navigieren und seine Politik nicht tanz brachte, was er hoffte. Er wünschte sich, dass David aber irgendwie geschah das nicht. Und so wurde sein Satan sein Feind.
[38:34] Und immer wieder kamen diese Attacken. Manchmal lief ihm der Geist aus dem Mund, schlug mit seinem Kopf an die Wand. Manchmal schlug er sich Wunden. Und David spielte zitternd, denn er wusste mittlerweile, dass Harfenspiel im Thronraum des Königs lebensgefährlich war. Und fast schon mit Ansage flog auch diesmal der Speer. Bis David eins sah, er ist nicht willkommen am Königshof. Und als er zu Hause eingeschlossen wurde, als die Schergen von Saul das Haus belagerten, da liest in seine Frau Michal des Nachts aus dem Fenster und er floh.
[39:24] Musste seine Frau und seine Freunde zurücklassen. In jenen Tagen dichtete er eine verdichtete ein Lied: "Mein Gott, rette mich von meinen Feinden, beschütze ich von meinen Widersachen, denn siehe, sie lauern auf mein Leben. Starke sammeln sich gegen mich, ohne meinen Verschulden und ohne dass ich gesündigt hätte, vorher gegen einen unschuldigen laufen und rüsten sie sich. Erwache, kommen mir entgegen und sie, mein Gott, wird mir entgegenkommen mit seiner Gnade. Gott wird mich meine Lust sehen lassen an meinen Feinden. Das Wort ihres Mundes ist nichts als Sünde. Sie sollen sich verstricken ihren Hochmut gegen das Fluch ist und wegen der Lüge, die sie aussprechen. Fertiges ihnen zu, vertilgen sie, damit sie nicht mehr sind, damit man erkennt, dass Gott in Jakob herrscht bis an die Enden der Erde."
[40:15] Er war geflohen, die ganze Nacht der Wahl geflohene ganzen Tag. Er wusste nicht wohin. Aber dann kam ihm die Idee zu Schimmel, dem alten Propheten, der damals das Salzöl über ihn gegossen hatte. So kam er nach Rama und erzählte ihm, dass er unterwegs sei. Mehrmals versuchte Saul ihn dort aufzusuchen. Doch immer, wenn die Boten zurückkamen, dann sprachen sie nur von heiligen Dingen. Sie sprachen von der Zukunft und der heilige Geist sprach aus ihnen. Das nächste den Schaum außergewöhnlich. So dachte er sich, dann keiner dieser Boten, den David und Rama fassen kann, die ich selbst hin. Und so kam er nach Rama. Aber noch bevor überhaupt zum Haus von Samuel kamen konnte, kann der Geist über ihnen, der Geist Gottes griff ihn, wie einst den Billion. Er fing an zu weissagen. Und wieder sagt die Menschen ist sein oder den Propheten. Und dagegen unverrichteter Dinge nach Hause.
[41:23] Währenddessen trafen sich Jahrhunderte an und David auf einem Feld. Und David fragte seinen Freund: "Was habe ich deinen Vater getan? Warum will er mich töten?" Der meinte: "Du, du Mist, verstehst das waren krankheitsanfällig. Er wirft auch manchmal andere Dinge nach anderen Leuten. Es geht ihm nicht wirklich um dich, David. Wenn er wirklich dich töten wollte, das hätte er mir gesagt. Ich bin der Ton-Nachfolger." Bei David schaut den festen die Augen und sagte: "Sein Vater weiß, dass wir befreundet sind. Glaub mir, er will dich töten." Und Jonathan ließ David nochmals bei seiner Liebe zu schwören, denn er liebte ihn wie seine eigene Seele. Hier waren zwei, die beide einander liebten wie sich selbst. So wie Gott damals im Gesetz halten, die da schreiben lassen: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." Hier waren endlich zwei Menschen, die wirklich zueinander hielten.
[42:29] Das neue Mondfest kam und sie hatten verabredet, Jonathan und David, dass David fern bleiben sollte. Und so testen, was die Reaktion von Saul sein würde. Er schaue den leeren Platz, sah dachte er sich nichts und meinte: "Naja, vielleicht ist ja David gerade unrein. Vielleicht hat er einen Arzt berührt. Vielleicht hat er sich nächtlich verunreinigt." Aber als am nächsten Tag der Platz wieder leer war, da fiel es ihm auf und fragte: "Wo ist David?"
[43:01] Und Jonathan, denn David verteidigte, flog der Speer erneut nicht auf den Pfosten David, sondern auf seinen eigenen Sohn. Und als der beinahe von seinem Vater an die Wand gespielt wurde, da er das Foul nicht einfach nur krank war von Bitterkeit und Hass und Rebellion gegen Gott erfüllt. Und so trafen sich noch einmal auf dem Feld. Das verabredete Zeichen wurde gestoppt, wurde wurde getan. Als als als Jonathan die Pfeile abgeschossen und rief das vereinbarte Zeichen, und sie weinten beide. Und David weint sie besonders viel. Sie wussten nicht, ob sie sich jemals wiedersehen würden.
[43:54] Und so floh David aus der Gegenwart des Königs Saul, flohen nach Lob, dort, wo die Priester wohnten, dort, wo Priester Achim ich gerade das Heiligtum am Heiligtum diente. Aber David hatte Angst, genau zu erzählen, was passiert war. Und so sagt auf die Nachfrage, warum er gekommen sein, das seinen Auftrag hätte vom König Saul. Und er wusste in seinem Herzen, das stimmt nicht ganz. Wer traut sich nicht die Wahrheit zu sagen? Er war hungrig und die Männer, die bei ihm waren, brauchten etwas zu essen. Aber dort gab es nur die heiligen Schaubude, die bestimmt waren für den Heiligtumsdienst. Und trotzdem gab e mail der die Situation vielleicht erahnt, aber nicht wirklich verstand. Etwas von diesem roten David war unbewaffnet. Er braucht ein Schwert. Oder fragt, ob es irgendetwas wie ein Schwert gäbe. Und der Priester wies ihn auf das Schwert von Goliath, das dort am Heiligtum aufbewahrt worden war. David nahm es an sich.
[45:07] All das wurde beobachtet. Dort war ein Mann, der alles sein Mann, der Name war Doeg. Doch er war ein Egomiter, war kein Israel. Aber er war der Chefhirte für alle Herden von Saul. Erkannte David diesen Hirten und hat alles gesehen und alles gehört. Und David floh weiter nach Westen. Er floh aus dem Land Israel, aus den Grenzen Israels, floh Richtung Philister. An der Oder kam in dasselbe Tal, wo er den Goliath besiegt hatte, und kam in die Stadt Graz. Und er komponierte dieses Lied: "Oh Gott, sei mir gnädig, denn der Mensch wütet gegen mich, den ganzen Tag gekriegt und bedrängt er mich. Meine Widersacher wüten gegen mich, den ganzen Tag. Ja, viele bekriegen ich voller Hochmut. Wenn ihr Angst es, vertraue ich auf dich. In Gott will ich rühmen sein Wort. Auf Gott vertraue ich und fürchte mich nicht. Was kann ein Mensch mir antun? Täglich verdrehen sie meine Worte auf mein Unglück. Gehen alle ihre Gedanken. Sie rotten sich zusammen, verbergen sich, sie beobachten meine dritte, weil sie auf mein Leben lauern. Sollten sie bei ihrer Bosheit entkommen, dort stürzte die Völker nieder im Zorn."
[46:25] Und dann komponierte diese bewegenden Zeilen: "Du zählst, wie oft ich fliehen muss. Sammler meine Tränen ein. Schlauch stehen sie nicht in deinem Buch. Er war gesalbte misst, der Gesalbte, der macht er war der König Israels. Aber der König, der gerade regierte, verfolgte ihn so sehr, dass er nicht einmal in Israel sein durfte. Er musste zu den Feinden. Er musste nach Gat. Er musste zu den Philistern. Endlich dem fliehen. An dem Tag, da ich rufe, weichem eine feine zurück. Das weiß ich, dass Gott für mich ist." Er hatte das komponiert, er war davon überzeugt, als er es geschrieben hatte. Aber als er durch die Stadttore von Gat kam und all die Fans, da wurde ihm mulmig zumute. Und einige von ihnen erkannten ihn als den, der damals Goliath besiegt hatte, als denen, der immer wieder Fester tötete und manche von ihnen, die vor heute abgeschnitten hatte. Und im König von Gat wurde es berichtet: "Ist nicht, dass der Davids?" Und jetzt bekam es mit der Angst zu tun. Hatte so toll komponiert, er hatte so wunderbar Gottes Gnade dargestellt und seine für seinen Schutz. Aber jetzt war er nicht mehr ganz so sicher.
[47:41] Und alles, was im Einzel war, sich verrückt zu stellen. Und er ging dann das Stadttor und benahm sich wie einst erlischt, durchgedrehter und kritzelte an Astor und nun und rief und schrie und und stammelte wirres Zeug. Der König von Gottes betrachtet die Sache recht nüchtern: "Fehlt es mir etwas Verrückten, dass wir diesen Mann her gebracht habt, damit der bei mir tobt? Sollte der in mein Haus kommen, wenn das jemals der David gewesen ist und er sich jetzt schwer geändert und eine Gefahr stellt, auch nicht weiter." Und so wurde David vertrieben aus geht und er lebte in einer Höhle, der Höhle Adullam. Und dort gesellten sich andere Verbrecher und gesuchte Personen und Räuber zu ihnen. Und sie wurden eine Bande von gesuchten. Seine Familie war bei ihm, denn sie war nicht sicher in Israel.
[48:39] Und als ihm ein und als überlegte, wo sie vielleicht am sichersten sein könnten, da kamen die Idee, vielleicht wäre Moab eine gute Idee. War nicht seine Vorfahren Ruth gewesen aus Moab. So brachte er sie in Mord in Sicherheit. Und dort in der Höhle Dolan kamen immer mehr von großen und starken Helden zu ihm. Aber auch dort konnte ich lange bleiben. Und so flohen sie in den Wald.
[49:20] Haare, währenddessen hatte Saul bemerkt, dass David nicht mehr aufzufinden waren. Und er fragte seine Bediensteten: "Wo ist David? Hat ihn jemand gesehen?" Sie befanden sich in Gibea, der Hauptstadt, dem Wohnort von Saul. Niemand hatte David gesehen. Niemand wusste, wo er abgeblieben war. Und als die Berater selbst überlegten, was wäre dann eine kluge gut gewesen für den David zu nehmen? Wo hätte wird, wie kann das denn sein?
[50:00] Da näherte sich von hinten ein Mann mit finsteren Augen kam und er berichtete von dem, was er gesehen hätte, dass der Priester den David versorgt hätte und dass der Priester ihm das Brot und das Schwert des Goliath gegeben hätte. Und demselben Ort, wo Jahrhunderte zuvor die Benjamini der fast ausgerottet worden waren, weil diese Schandtat in die wir begangen worden war, dort ließ Saul jetzt all die Priester zu sich kommen. 70 von ihnen traten an. Niemand von ihnen wusste etwas, warum David wirklich geflohen waren. Aber Saul in seinem blinden Zorn glaubte nichts und er wollte sie alle töten. Aber niemand war bereit, die Priester des Herrn zu töten, bis auf einen. Der tat es gern. Und alle Priester Gottes starben dort in Guinea-Bissau. Vater, der fliehen konnte und das Ebit mit sich nahm und es in den Wald hat brachte.
[51:22] Und David schrieb ein Lied über Dollar schrieb: "Was fühlst dich des Bösen zu zerren? Die Gnade Gottes ist den ganzen Tag da. Deine Zunge trachte nach Schaden wie ein scharfes Schermesser. Betrüger, du ziehst das Böse im Guten vor. Redet lieber Lüge als Gerechtigkeit. Du liebst alle verderblichen Worte, du trügerische Zunge. So wird auch Gott dich stürzen für immer. Er wird dich weg grafen und herausreißen."
[51:45] er wird dich weg grafen und herausreißen, und dich ausrotten aus dem Land der Lebendigen.
[51:48] Aber damit wusste er auch, dass wenn er die Wahrheit gesagt hätte, die triste vielleicht heute noch leben könnten.
[52:01] Kurze Zeit später erhielt er einen Hilferuf. Die Stadt Keila war von Philistern angegriffen worden.
[52:06] Und Gott sprach: "Schlage die Philister und rette Keila!" Aber seine Männer sagten: "Bist du wahnsinnig? Wir sind froh, endlich ein Versteck gefunden zu haben hier im Wald. Hart für uns, der Schaul findet dich. Willst du Krieg führen gegen die Philister?"
[52:21] David fragte Gott noch einmal, nachdem die Worte seiner Freunde im Sinn waren. Sie befürchten, schon hier in Juda, und nun sollen wir sogar nach Keila gehen in die Schlacht rennen.
[52:31] Aber Gott wiederholte die Worte und sagte: "Mach dich auf, zieh hinab nach Keila, denn ich will die Philister in deine Hand geben."
[52:41] Er zog mit seinen wenigen Männern und sie besiegten die Philister und retteten Keila und wohnt nun einige Zeit in der Stadt.
[52:48] Saul hörte, dass David in Keila sei, und er fragte sich: "Was wird geschehen? Wenn Saul mit seiner Armee kommt, werden mich die Bewohner ausliefern?"
[52:58] Die Antwort war zweimal deutlich: "Ja, sie werden es tun. Du hast sie gerettet, sie werden dir nicht dankbar sein."
[53:04] Er musste wieder fliehen und floh in die Bergwüste.
[53:20] Und dort begegnete ihm Jonathan. Er suchte ihn auf und erneuten sie dort ihren Bund.
[53:25] Jonathan schaute ihm in die Augen und sagte: "Fürchte dich nicht, denn die Hand meines Vaters Saul wird dich wirklich nicht finden, sondern du wirst König werden über Israel, und ich will der nächste nach dir sein. Auch mein Vater Saul weiß dies."
[53:41] Was war das für ein Mensch, der freiwillig auf sein Recht, König zu werden, verzichtet für den, den er liebte?
[53:52] Aber die Bewohner von Keila verrieten dem Saul, dass David unter ihnen war. Und so kamen Saul erneut mit seiner Armee und verfolgten David, der in den Bergen floh.
[54:02] Sie verfolgten sie einander, bis irgendwann nur noch ein Bergrücken die beiden trennte. Auf der einen Seite lief David mit seinen wenigen Männern, auf der anderen Seite die Armee von Saul.
[54:18] Es war nur noch ein schmaler Spalt, und David war gefunden. Aber just in diesem Moment kamen die Philister, drangen in das Land wieder ein, und Saul musste mit seiner Armee abdrehen.
[54:27] David komponierte auch dort ein Lied und sagte: "Oh Gott, rette mich durch deinen Namen und schaffe mir Recht durch deine Macht. Gott, erhöre mein Gebet und achte auf die Reden meines Mundes, denn Fremde haben sich gegen mich erhoben und Gewalttätige trachten mir nach dem Leben. Sie haben Gott nicht vor Augen. Gott ist mein Helfer, der Herr ist es, der mein Leben erhält. Und wenn er will, ruft er im richtigen Moment zur Attacke. Er wird meinen Feinden ihre Bosheit vergelten, vertilgen sie nach deiner Treue."
[54:55] "Ich will dir opfern aus freiem Willen. Herr, ich liebe dich nicht, weil ich muss, ich liebe dich, weil du wirklich gut zu mir bist. Deinen Namen daher will ich loben, denn er ist gut."
[55:09] Hier war jemand, der wurde von seinem eigenen Volk verraten, von seinem eigenen Volk verkauft und verfolgt, beinahe getötet. Aber trotzdem war er selbst, als der Tod ihm vor der Nase stand, immer noch davon überzeugt, dass Gott gut ist. Denn er hat mich gerettet aus aller Not, und mein Auge sieht seine Lust an meinen Feinden.
[55:37] Er floh noch weiter in die Abgeschiedenheit, er floh in die Wüste von En Gedi, am Toten Meer.
[55:48] Da wurde berichtet, dass David dort, bei den Steinbockfelsen, bei En Gedi, eingeschlossen sei. Und Saul kam mit seiner Armee dort in der wilden Wüste.
[56:02] David verbarg sich irgendwo, und keiner konnte ihn finden. Als die Hitze besonders heiß wurde, nahm die Gelegenheit wahr, sich in einer Höhle ein bisschen zu erleichtern.
[56:18] Und holte sich dort aus. Und hatte keinen blassen Schimmer, dass tief im Dunkel der Höhle, wo kein Licht hineinkam, hunderte seiner Feinde atemlos karrten und sehr darauf bedacht waren, dass keine Sandalen nur irgend einen Stein berührten.
[56:46] Sie schauten genau in die blendende Sonne, unter den Zeichen, was deutlich zu erkennen ist: Es ist Saul, und nicht mal sein Waffenträger ist in der Nähe.
[57:09] David sah ihn, und David ging leise auf Sohlen, jedes Mal hoffend, dass Saul auch beim nächsten Moment noch schneiden würde. Und er stand mit seinem Schwert am eigenen Gefühl.
[57:35] Ein bisschen was vom Zipfel ab, vom Mantel nahm das und ging zurück.
[57:45] Seine Freunde schauten ihn an: "Nicht er! Du hast dich gehört! Das auch nicht der Kopf!" Aber David hat genau gewusst, was er getan hatte. Er würde kein Unrecht tun, um an seinem Recht zu kommen. Gott hatte ihm gesagt, Gott würde ihn auf den Thron bringen. Er würde Gottes Gesetz nicht übertreten, selbst wenn sie ihn vorher töten würden.
[58:13] Und Saul zog weiter. Er hörte die Stimme Davids aus der Höhle, als er vor die Höhle trat und in den Zipfel zeigte und sagte: "Schau mal, das hättest du sein können. Nun sieh, mein Vater!" Was für eine Anrede für einen Feind! Sie doch den Zipfel eines Oberteils, und meine Hand erkennen, und sie daraus, dass nichts Böses meine Hand, es auch keine Übertretung. Ich hasse dich nicht, ich will dir Gutes. Der Herr sei Richter zwischen mir und dir. Der Herr rechne mich an dir, aber meine Hände sollen nicht über die sein, wie man nach dem alten Sprichwort sagt: Von den Gottlosen kommt Gottlosigkeit. Aber meine Hände sollen nicht gegen dich sein. Wechsel, ich bin nicht gottlos, denn ich handle nicht gottlos."
[58:59] Und Saul sah vor den Augen seiner eigenen Armee gedemütigt: "Du bist gerechter als ich, denn du hast mir mit Gutem vergolten. Ich habe aber der mit Bösem vergolten."
[59:10] Es war, als würden noch einmal die Harfenklänge unhörbar dort in der Wüste En Gedi sein Ohr und seinen Geist beschwichtigen.
[59:21] Und wie sollte jemand seinen Feind finden und ihn friedlich seines Weges ziehen lassen? "Der Herr vergelte Gutes für das, was du heute an mir getan hast."
[59:32] War das nicht auch das, was Gott getan hatte? Fragten sich die Männer. Hat er auch nicht seinen Feind, den Saul, ziehen lassen? Und in all den Jahrtausenden immer noch nicht umgebracht?
[59:50] Und nun sehe, und das waren Worte, bei denen selbst David stutzte. "Und nun sehe, ich weiß, sagt das Haus Israel, du wirst gewiss König werden, dass das Königreich Israels in deiner Hand bestehen wird." Solch ein Charakter bringt ein beständiges Königtum.
[1:00:10] Und dort in der Wüste von En Gedi, eine Oase, die bis heute Davids Wasserfall heißt, vielleicht dort oder in der Nähe, komponierte er ein Lied: "Sei mir gnädig, oh Gott, sei mir gnädig, denn bei dir birgt sich meine Seele, und ich nehme Zuflucht unter dem Schatten deiner Flügel, das Verderben vorübergezogen ist."
[1:00:35] "Sie haben meinen Füßen ein Netz gestellt, meine Seele niedergebeugt. Sie haben eine Grube gegraben, vor mir als wir sind selbst hineingefallen. War auf meine Seele, Hauer und lauter Nacht auf, ich will die Morgenröte wecken. Herr, ich will dich preisen und den Völkern, ich will doch singen unter den Nationen, denn groß bis zum Himmel ist deine Gnade und eine Treue bis zu den Wolken. Hebe dich über die Himmel, über der ganzen Erde sei deine Herrlichkeit."
[1:01:11] Es war in jener Zeit, dass Samuel, der alte Prophet und ehemalige Priester und Richter, starb, und ganz Israel trauerte.
[1:01:27] David floh weiter. Er floh in die Wüste Paran und blieb dort etliche Monate.
[1:01:34] Aber er war nicht einfach ein Verbrecher, der dann schlimme Dinge tat. Nein, er wollte die Zeit seiner Flucht für Gutes nutzen.
[1:01:43] Und so sah er dort Herden, die Hilfe brauchten, und er, mit einem Hirtenherz, entschloss sich, diesen Hirten zu helfen, sie zu beschützen vor Feinden, Tag und Nacht, Sommer wie Winter.
[1:01:58] Die Herden gehörten einem reichen Gutsbesitzer mit Namen Nabal.
[1:02:05] Und eines Tages machte Nabal ein großes Fest, und David ließ höflich anfragen, ob er nicht auch zum Fest eingeladen sein könnte, weil seine Männer nach all den Monaten des Dienstes vielleicht eine kleine, eine kleine keinen Lohn erwarten würden.
[1:02:28] Aber Nabal reagierte mit völliger Verachtung. Er sagte: "Heutzutage ziehen viele Knechte von ihren Herren weg, fliehen entlaufen. Wer bin ich, dass ich alle durchfüttern sollte? Wer bist du denn, David?"
[1:02:50] Und David, derselbe David, der seinen Feind verschonte, wurde plötzlich irrsinnig und er schwor auf den Flügeln der Wüste Paran mit Worten, von denen man kaum glaubt, dass sie aus dem Mund eines David kommen würden.
[1:03:07] Er sagte: "Ich werde niemanden am Leben lassen von der Familie und dem Haus Nabals, der gegen die Wand ist."
[1:03:19] Worte Davids. Er machte sich auf mit seinem mittlerweile 600 Mann, um Nabal und seine Familie und sein Haus dem Erdboden gleich zu machen.
[1:03:37] Dessen Frau hörte davon. Sie ist aber geil, mein Vater ist Freundin, und sie ist verstand blitzartig die Situation. Wären ihrem Mann tatsächlich ein echter Tor, ein Dummkopf, war ein Bösewicht. War sie eine sehr kluge, sehr verständige Frau. Sie wusste, wie man diesen David vielleicht besänftigen könnte.
[1:04:00] Und sie nahm Brot und Rosinen und Kuchen in ausreichender Menge und kam dem David entgegen und demütig sprach sie David an: "Vergib doch deiner Magd die Übertretungen, denn der Herr wird gewiss meinem Herrn ein beständiges Haus machen, weil mein Herr die Kriege des Herrn führt."
[1:04:23] Und während die Männer von David nur Lobhudelei hörten, hörte David einen ganz feinen, einen ganz sensiblen, aber desto härteren Tadel: "David, du führst die Kriege des Herrn. David, bist du gerade unterwegs, um den Krieg des Herrn zu führen, oder bist du gerade unterwegs, deinen Krieg zu führen? Ist dieser Kampf vom Herrn aufgetragen worden?"
[1:04:58] Und führte sie weiter aus und sagte: "Und nichts Böses soll an dir gefunden werden, dein Leben lang."
[1:05:08] David verstand in seiner Wut hätte er beinahe sein Leben befleckt, für immer einen schwarzen Makel auf seinem Lebensbericht gehabt. Und er dankte ihr und sagte: "Und gesegnet sei dein Verstand, gesiegt und zeigst du, dass du mich heute davon zurückgehalten hast, den Blutzoll zu geraten und mir mit eigener Hand zu helfen."
[1:05:26] Derselbe David, der ständig erlebt hatte, dass Gott für ihn kämpfte. Menschsein Moment wollte plötzlich sich selbst. Meine Frau Abigail hat ihn bewahrt.
[1:05:41] Als sie zurückkehrte und ihrem Mann berichtete, konnte sie ihm nicht wirklich berichten, weil der gerade sturzbesoffen bei seinem Fest war und immer noch flucht über diesen Weg gelaufenen Knaben.
[1:05:57] Und jeder andere hätte auch den Goliath besiegen können. Was der sich nur einbildet? Vielleicht hat er auch erbrochen vor lauter Wein, den er getroffen hat.
[1:06:07] Am nächsten Morgen, als der Kater langsam entschwunden war, da hörte er die Worte: "David, er hörte die Worte: 600 Helden. Und er hörte die Worte: Sie wollten dich das Wort töten." Hat er vielleicht nicht mehr gehört. Er bekam einen Schlaganfall und nur wenige Tage später war er tot.
[1:06:42] Und David nahm Abigail zur Frau. Er hatte schon eine andere Frau genommen, denn Michal konnte nicht mehr haben. Sie wurde was von einem anderen gegeben worden.
[1:06:59] Und weiter floh er in der Wüste, und wieder kam Saul und wieder mit seiner Armee.
[1:07:07] Und als sie dort in der Wüste lagerten, und David und seine Männer auf dem Bergflügel sich versteckten, da kam ihm und einem seiner besten Männer, Abimelech, ein verwegener Gedanke: "Warum nicht wie einst Kilan ins Lager der Feinde steigen?"
[1:07:25] Das taten sie bei Nacht, und sie stiegen über einen Israeliten und einen anderen und arbeiteten sich in das Zentrum des Lagers vor, bis sie anhand des Zeltes und der Ausrüstung erkennen konnten: Hier muss gleich der König kommen, oder lag.
[1:07:52] Saul kam, und die Waffenträger.
[1:08:17] Und gingen wieder den Berg hinauf. Am nächsten Morgen hörte Saul die Worte: "Warum verfolgt denn mein Herr seinen Knecht Saul? Saul, warum verfolgst du mich? Was habe ich getan und was ist böse an meiner Hand?"
[1:08:42] Auch damals hatte er ein Lied komponiert bei den Worten: "Oh Gott, du bist mein Gott, früh suche ich dich, meine Seele dürstet nach dir, mein Fleisch macht nach dir in einem dürren, leeren Land ohne Wasser. Das ist eine Macht und Herrlichkeit sehen darf. Gleich wichtig schaut im Heiligtum, damals bei den Priestern von Joop, denn deine Gnade ist besser als Leben. Meine Lippen sollen sich rühmen. Wo will ich dich rühmen, mein Leben lang, in deinem Namen meine Hände aufheben, denn du bist meine Hilfe geworden, und ich juble unter dem Schatten deiner Flügel. An dir hängt meine Seele, deine Rechte hält mich aufrecht."
[1:09:21] Zweimal hatte er Saul verschont, und zweimal hatte sie gesehen, dass David nichts Böses vorhatte. Zweimal hat er in Frieden stehen müssen. Doch Saul hatte sich im Herzen nicht geändert.
[1:09:38] Und David sah, dass er in Israel nicht willkommen war.
[1:09:44] So entschloss er sich tatsächlich bei den Philistern zu leben, oder bekam von den Philistern eine Stadt zugeteilt, eine kleine Stadt mit Namen Ziklag.
[1:09:58] Von wo er aus Überfälle übernehmen sollte. Er bekam den Auftrag der Philisterkönige, Einfälle in das Südgebiet von Israel, in den Stamm Juda, zu machen. Das war seine Heimat.
[1:10:10] Und so entschloss er sich genau das Gegenteil zu tun. Wann immer er auch mit seinen Männern loszog, zog er gen Osten. Und wenn er weit genug aus der Stadt entfernt war, bogen sie weit nach Süden ab.
[1:10:22] Unterdessen kämpften sie gegen die Amalekiter und andere Völker im Süden. Sie konnten niemals lebende Gefangenen mitbringen, denn die hätten ja verraten, dass es keine Judäa waren, die sie umgebracht hatten.
[1:10:36] Und nach einiger Zeit entschlossen sich die Philister wieder für einen großen Eroberungszug gegen Israel. Sie lagerten sich in Israel, wo schon in der Zeit der Richter große Schlachten geschlagen worden waren.
[1:10:52] Und Saul mal verzweifelt in die Gesamtübermacht der Philister. Er schien machtlos zu sein.
[1:11:00] Und so fragte er die Propheten, aber die hatten kein Wortführer. Er betete zu Gott, aber der schien nicht zu antworten.
[1:11:07] Da kam ihm ein verwegener Gedanke. Da gab es nicht vor Zeit nach Möglichkeiten, mit den Toten in Kontakt zu kommen.
[1:11:14] Er fragte einen seiner Berater, ob es nicht irgendwo jemanden noch gäbe, der so eine Grube hat. Sein Berater erinnerte daran, dass er selbst schon in jungen Jahren als früher König all diese Totenbeschwörer aus dem Land ausgerottet hatte.
[1:11:38] Aber jetzt war er verzweifelt, und der Drang irgendwie sagt und sagte zu ihm: "Gibt es nicht irgendjemand? Sag mir doch, findet ihr vielleicht irgendeine Frau, die eine Grube hat?"
[1:11:49] Und es wurde ihm berichtet, dass in En Dor eine Frau mit einer Grube ist, die alte Praxis der Kanaaniter, wohl großen Gruben Opfer gebracht wurden.
[1:12:03] Unter dem magischen Beschwörungen ein Dämon aufstieg, einer von den Malakiten, die Satan gefolgt waren, und die sich jetzt auf einen Spaß machten, Menschen zu imitieren, die verstorben waren.
[1:12:24] Verkleidet klopfte er an die Tür dieser Frau. Sie wollte erst ihn nicht bedienen, weil sie ihn als Kunden nicht kannte. Aber er versicherte, dass sie nicht zu befürchten hat.
[1:12:44] Aber als er ihr den konkreten Auftrag gab, als sie über der Grube saß und ihre Beschwörungsformeln begann, oder das sprach: "Bring mir, Herr, auf sie!"
[1:13:03] "Warum hast du mich betrogen?"
[1:13:13] Aber beschwichtigte sie: "Mach dir keine Sorgen, du wirst am Leben bleiben." Und so beschwerte sie weiter ihre Grube, ist sie ein Götterwesen aus der Erde.
[1:13:22] Herr, aufsteigen sah dieses Götterwesen. Sah aus wie der verstorbene Samuel.
[1:13:33] Akin hatte sogar die Tonsprache des Hebräischen studiert und sprach mit demselben Dialekt und denselben Wortwendungen an.
[1:13:43] Der verblendete, rebellische Saul glaubte mit dem zu sprechen, der ihn einst zum König gekrönt hatte.
[1:13:52] Der Tag der Schlacht kam. Es sollte bei Aphek gekämpft werden, jenem Ort, wo Generationen zuvor die Bundeslade verloren gegangen war.
[1:14:07] Und im Heer der Philister waren auch die Kämpfer von Gath, und der König von Gath war einer der fünf Philisterkönige, die die Armee anführen sollten.
[1:14:21] Und einer seiner wichtigsten Berater war Davids. Und in dessen Herz, dessen Brust tobten zwei Herzen. Er sollte seiner Pflicht treu sein, den Philistern zu helfen, aber er konnte doch nicht gegen sein eigenes Land kämpfen, für das er als König gekrönt wurde.
[1:14:41] Sagte war die Philister selbst entschieden: "Das ist keine gute Idee war, David mitkämpfen zu lassen." Und wollte sich erhoffte, und er betete, dass das David mitkämpfen dürfe.
[1:14:54] Erlaubnis die anderen Fenster nicht zu tief saß die Kränkung für das, was David in früheren Zeiten angetan hatte. Und so wurde er zurückgeschickt.
[1:15:03] Und als er mit seinen Männern in Ziklag kam, sah er, dass die Stadt verwüstet worden war von den Amalekitern. Alle Frauen, alle Kinder waren weggeschleppt worden.
[1:15:18] Und seine treuen Männer, die ihm durch dick und dünn gefolgt waren, über jeden Gebirge, durch jeden Wald, in jeder Höhle, im Tal gewesen waren, die hatten es jetzt satt. Sie hatten ihre Kinder, ihre Frauen, alles verloren für einen vermeintlichen König, der gleichzeitig für die Feinde dient.
[1:15:37] Überlegt noch, ob sie David nicht besser steinigen sollten.
[1:15:42] Als David von seinen besten Freunden im Stich gelassen wurde. Da heißt es: "David aber stärkte sich in dem Herrn, deinem Gott."
[1:15:51] Und sie zogen den Amalekitern nach. Und einige seiner Männer war so erschöpft, dass sie an einem Bach zurückbleiben mussten. Aber David besiegte die Armee der Amalekiter, und die Beute wurde dann fair aufgeteilt. Alle Frauen und Kinder konnten gerettet werden.
[1:16:14] Währenddessen kam der große Entscheidungstag. Die Schlacht zwischen den Philistern und Israel. Und auf den Hügeln von Gilboa, die über dem Tal von Aphek liegen, kämpften die Israeliten tapfer.
[1:16:33] Und in der untergehenden Sonne starb ein Israeli nach dem anderen. Und auch die Söhne Sauls starben. Jonathan, diese treue Seele, die bis zum letzten Atemzug für seinen Vater kämpfte, starb durch ein Schwert der Philister. Und sein Name wurde wertgeschätzt im Himmel.
[1:17:05] Und als Saul sah, dass er nicht gewinnen konnte, nahm er sein Schwert und stürzte sich in dasselbe.
[1:17:12] Israel hatte die zweite gewaltige Niederlage gegen die Philister erlitten. Die Nachricht breitete sich im Lande aus. Die Verwandten Sauls flohen, und auf der Flucht, wie es eine Armee, den Sohn von Jonathan, der fünf Jahre alt war, fielen. Er wurde gelähmt zu seinem Leben lang.
[1:17:37] Und der Kopf und der Leichnam von Saul wurden gespendet und an die Stätte der Philister gebracht. Sein Leichnam wurde an einen Baum gehängt, sein Kopf aufgehängt.
[1:17:50] Und Bewohner von Jabes in Gilead, die Saul als junger König gerettet hatte von den Ammonitern, sie erinnerten sich nach vier Jahrzehnten an den König, der sie gerettet hatte.
[1:18:02] Oder der Geheimoperationen holten sie den Leichnam von Saul zurück und begruben ihn unter der Tanne Riske, wo es Variablen in Gilead.
[1:18:16] Es kam ein analytischer Junge, der
[1:18:16] Gilead. Es kam ein analytischer Junge, der vorgab, in Diensten Sauls gestanden zu haben und mit dessen Einwilligung den König umgebracht zu haben. Er brachte die Krone zu David und sagte: „Schau mal, ich hab den König umgebracht und jetzt bringe ich dir die Krone.“ Nach Davids Urteil musste dieser Verbrecher umgebracht werden.
[1:18:45] An diesem Tag starb ein Mann für ein Verbrechen, das er nicht einmal begangen hatte, sondern sich nur damit gerühmt hatte. David konnte nicht akzeptieren, dass irgendjemand glauben könnte, er hätte jemand beauftragt, Saul umzubringen. Stattdessen sang er ein Klagelied für die gefallenen Könige: „Deine Zier, Israel, liegt auf deinen Höhen! Wie sind die Helden gefallen! Berichtet es nicht in Gath, verkündet es nicht auf den Straßen Ascalons, dass sie sich freuen, die Töchter der Philister! Dass sie sich freuen, die Töchter der Unbeschnittenen! Vom Blute erschlagen, vom Verderben Jonathans Bogen nie zurückgewichen und das Schwert sei es ist nie leer wieder gekommen. Hier war der künftige König Israels, der seinen Feind, der ihn jahrelang verfolgt hatte, mit einem Todeslied, mit einem Klagelied erden. Saul und Jonathan, geliebt und lieblich im Leben, sind auch im Tod nicht geschieden. Sie waren schneller als Adler, stärker als Löwen. Die sind doch die Helden gefallen mitten im Kampf. Jonathan liegt erschlagen auf deinen Höhen. Es ist mir leid, mein Bruder Jonathan, du bist mir sehr lieb gewesen. Wunderbar war mir deine Liebe mehr als Frauenliebe. Sie sind die Helden gefallen und verloren die Waffen des Krieges.“
[1:20:07] Aber nun war die Zeit, nun war die Zeit, dass sich bewahrheiten sollte, was Samuel damals in Bethlehem gesagt hatte. Es war das Jahr 1000 vor Christus, und es entspricht dem Jahr 1010, als David zum König über seinen Stamm Juda gekrönt wurde und als General seine Armee benannte er den Bruder von Abner, beide waren Neffen von ihm. Aber der Rest von Israel hatte noch keine Intention, David als König anzuerkennen.
[1:21:05] Der General Joab ist die Schlacht gegen die Philister bei Aphek überlebt. Er nahm einen der übrig gebliebenen Söhne und machte ihn zum König im Ostjordanland und verlegte die Hauptstadt dort nach Mahanaim, an den gleichen Ort, an dem Jakob vor Jahrhunderten die Engel gesehen hatte, die ihm auf dem Weg begleiteten. Der Name des Sohnes war Isch-Boschet. Aber hinter vorgehaltener Hand nannte man ihn stets Isch-Boschet, den Mann der Schande.
[1:21:38] Und es kam, wie es kommen musste. Die Stämme des Nordens und Juda standen sich jetzt feindlich gegenüber. Und ab da der General Israels und Joab, der General Judas, trafen sich zu einer Schlacht. Und sie schickten ein paar junge Leute, sie sollten sich erst mal messen. Aber dieses sportliche Kampfgeschehen weitete sich schnell zu einer gewaltigen Schlacht, und Juda behielt die Oberhand. Und selbst der General Israels musste fliehen. Und einer Weile auf den Fersen war das der Bruder von Joab, Abner. Und anerkannte: „Wer auf den Fersen ist und sagte: ‚Gedeck erschlagen von den Jungen! Aber erst schlage ich mich mal. Wenn du mich liebst, werde ich dich zuerst töten.‘“ „Ich will dich nicht töten, denn ich weiß, wer du bist.“ Jonathans Bruder hörte nicht auf ihn und so drehte er sich um und tötete ihn.
[1:22:40] Dort in Mahanaim regierte Isch-Boschet für einige Jahre. Und all die Jahre war Krieg zwischen Israel und Juda. Eines Tages wurde Isch-Boschet böse auf Abner. Er meinte, dass Abner nach einer Affäre mit einer der Nebenfrauen angefangen hatte und viel Ehre das vor. Und Abner sagte ihm: „Du kleiner Wurm, den ich zum König gemacht habe, du reißt mich an!“ Und er wollte ihm zeigen, wer wirklich die Macht im Lande Israel hat. Und er sagte ihm ins Gesicht, dass er sich jetzt von Israel zu Juda wenden würde, dass er jetzt David unterstützen würde. Und er ging zu David, der war es sicher, ob er diesen berühmten General in seine Dienste aufnehmen sollte. Aber als Zeichen seiner echten Unterwerfung brachte Abner tatsächlich Michal mit, die Frau, die ihr Land, die David längst aufgegeben hatte, die hatte einen anderen Mann heiraten müssen. Und der arme Mann musste weinend zusehen, wie seine Frau jetzt wieder abtransportiert wurde.
[1:24:01] Und Abner kam nach Hebron und er redete sich mit David und sagte: „Schau mal, ich bin der General und vergiss den Isch-Boschet, der war er nur eine Marionette. Wenn wir ein Bündnis machen, kann ich dir alle Stämme Israels gefügig machen.“ Und David sah das an und dachte, das wäre eine kluge politische Idee, ein kluger Schachzug. Und so machten sie ein Bündnis, und Abner zog aus mit dem Ziel, all die Stämme Israels für David zu gewinnen.
[1:24:41] Joab hörte davon und ging zehn Tage später und sagte: „Bist du des Wahnsinns? Du hast mit dem General der Feinde paktiert?“ „Ja, und er ist jetzt auf unserer Seite.“ Bemerkt, dass er David nicht überstimmen konnte, und er verließ den Königshof und ließ Joab bitten, dass doch etwas Wichtiges vergessen worden sei. Er möge noch einmal von seinem Weg zurückkommen. So kam Abner zurück und Joab traf ihn im Stadttor und sagte: „Ich habe etwas ganz Wichtiges zu bewegen hier mit dir.“ „Ja, was ist denn so wichtig?“ „Komm mal mit.“ Und er kam ihm ganz nahe und er redete ein bisschen, vielleicht über das Wetter in Hebron und anstatt zu töten, und tötete den General. Und als der in sich zusammenfiel, sagte er flüsternd ihm in die Ohren: „Ich, Joab, habe dich umgebracht, dafür, dass du meinen Bruder umgebracht hast.“ David war außer sich und er ließ Abner mit einem Staatsbegräbnis begraben. Und Joab musste selbst dort stehen und Trauer tragen. Und Abners Herz war unverändert.
[1:26:09] Als Israel hörte, dass Abner, der General, tot war, hatte nun wirklich niemand mehr großes Interesse auf diesen Thread zu hören. Und am Hellichten Tag, in der Hitze des Tages, wagten sich zwei Bedienstete von Isch-Boschet, ihm den Kopf abzuschlagen. An diesem Kopf hatten sie nicht schwer zu tragen, zumal sie zu zweit waren. Und sie kamen nach Hebron und zeigten stolz David den Kopf seines Feindes und waren sich ja nach alldem, wie sie sonst so dachten, dass ihnen bestimmt jetzt vielleicht ein Posten, Armee, vielleicht ein Ministerposten und irgendetwas anderes, wenigstens viel Geld zur Verfügung gestellt werden würde. Aber David richtete die Mörder sofort. Kein Mensch sollte jemals glauben, dass er an das Königtum durch Wort oder Intrige gekommen sei.
[1:27:13] Es war das Jahr 1000 vor Christus, vier Jahre vor unserer Zeit. Und die Stämme Israels kamen alle mit Abgesandten nach Hebron und sagten: „Wir wissen keinen anderen, der König sein sollte. Du sollst König sein.“ Aber damit wäre das vielleicht politisch unklug, in Hebron die Hauptstadt zu haben. Und er fragte sich: „Wo soll ich meine Hauptstadt haben?“ In Gibea? Dort, wo Saul gewesen ist? In meiner Heimat? Da, wo ich gewesen bin, wesentlich besser eine neue Hauptstadt zu haben. Und als er sich so die Topographie von Israel überlegte, da kam ihm eine verwegene Idee. Gab es nicht dort diese eine Stadt, die schon von Josua eingenommen worden war, aber die dann wieder verloren gegangen war? An die er sieht, die Stadt, von der man sich erzählt, dass dort vor Urzeiten ein König Melchisedek regiert hatte, die Stadt Haarlem, die jetzt Jebus ist. Die niedergetreten oder zog mit seiner Armee genau an diesen Ort. Die ehemalige Stadt Haarlem, die jetzt Jebus ist. Und ich standen vor den gewaltigen Stadtmauern. Es war wie ein schwarzer Fleck auf der Karte Israels. Alles andere gehörte David, aber diese Stadt war immer noch in kanaanischer Hand. Und die Stadtbewohner spotteten und sagten: „Die Lahmen und Blinden!“ Während er in dieser Stadt eingehen als David. Und David wusste, der Kampf würde schwer werden. Die Mauer ist stark, aber sein General Joab, so finster, der moralische war so genial. Er militärisch erfand einen geheimen Eingang, einen Kanal, einen Tunnel durch den Berg hindurch, und sie eroberten die Stadt von innen heraus.
[1:29:04] David nannte diese Stadt, diese einzige Stadt der Kanaaniter, die übrig geblieben war und die jetzt zwar Hauptstadt seines Königreichs werden sollte, er gab ihr den Namen Salem zurück. Aber er änderte sie ein klein wenig. Er nannte die Stadt jetzt Jerusalem, Fundament des Friedens. Und aus einem Grund in seine Mitmenschen damals nicht ganz verstanden, gab er dieser Stadt einen Namen im Dual, so als ob es die Stadt zweimal gäbe, als ob es noch irgendwo ein Groß-Salem gab. Nur die Engel im Himmel verstanden die Anspielung. Sie wussten von jener Stadt, und damals, als er von allen Feinden Rettung bekommen hatte, sang er dieses Lied in Zion, in Jerusalem: „Ich will dich von Herzen lieben, Herr, meine Stärke! Der Herr ist mein Fels, meine Burg, mein Retter, mein Gott ist mein Fels, in dem ich mich berge, mein Schild und das Horn meines Heils, meine sichere Festung. Den Herrn, den Hochgelobten, rief ich an, und ich wurde von meinen Feinden retten.“ Indem er zeitnah Kontakt aufnahm mit Hiram, dem König der Phönizier in Tyros, und der sandte ihm mächtiges Zedernholz vom Libanon, damit David sich einen schönen, großen, standesgemäßen Palast bauen konnte.
[1:30:39] Wieder kam es zur Schlacht mit den Philistern, und David errang einen gewaltigen Sieg. Er sagte damals: „Der Herr hat meine Feinde von mir zerrissen, wie das Wasser einen Damm zerreißt.“ Nur wenig später kamen die Philister wieder. Sie wollten ihre Lektionen einfach nicht lernen. Und wieder besiegte David sie, diesmal durch eine militärische Einmischung, einen Kunstgriff, durch einen Hinterhalt, als seine besten Leute von den Ball-Samen-Bäumen die Philister angriffen.
[1:31:17] Aber Davids großer Wunsch war, dass etwas mit dem Heiligtum passierte. Noch immer war die Bundeslade irgendwo so ein so ein heißes Kartoffel, die immer von einem Ort zum anderen wurde. Keiner wollte sie wirklich haben. Und so entschied er sich, die Bundeslade gehört nach Jerusalem. Und an der feierlichen Prozession spannten sie, nahmen sie die Bundeslade, nahmen Aktien und einen Karren. Und irgendwie war niemand da, der ihnen sagte, dass man eine Bundeslade nicht auf Ochsenkarren spannt, es sei denn, man ist ein Fall ist und weiß es nicht besser. Und sie tanzten und machten Musik und hatten viel Freude bei der Prozession, bis einer der Ochsen, vielleicht war die Musik etwas zu anregend, fließen Ochsen weiter sich zu viel bewegt, den Fall stolperte der Ochse und der Karren verkantete sich und er drohte, die Bundeslade herab zu werfen.
[1:32:22] Und einer, der in der Nähe stand, dachte sich, dass Gott seine Bundeslade nicht beschützen kann. Er muss es selber tun. Und obwohl er wusste, dass die Bundeslade nicht berührt werden darf, dachte er: „Gott hat schafft es nicht mehr, diesen anderthalb Sekunden diese Bundeslade aufzufangen. Ich muss es tun.“ Er fasste sie an, er starb sofort. David war so erschrocken, dass er mit weitem Abstand die Bundeslade...
[1:32:50] Jetzt einige Zeit verging und man konsultierte die Schrift. Man konsultierte die Leviten, wie muss eigentlich eine Bundeslade behandelt werden? Und als das geklärt war, kam es zu einer großen und feierlichen Prozession mit schöner Musik. Und alle sechs Schritte wurde das Opfer gebracht. Das ist, ob er fertig war, damals die Bundeslade. Und gegen weitere sechs Schritte wurde wieder ein Opfer gebracht. Diese Prozession dauerte sehr lange, und David freute sich. Und er freute sich, dass Gottes Gegenwart jetzt endlich in Jerusalem sein konnte. So sehr, dass er letzte und begeistert waren.
[1:33:35] Viel Bewegung kommt er nicht machen, weil alle sechs Schritte musste er ja opfern. Und als Michal, seine Frau, ihn aus dem Fenster sah, wie er dort tanzte und sich freute und in seiner Kleidung so aussah wie alle anderen, da verachtete sie ihn und tadelte ihn, dass er sich unter das gemeine Volk gemischt hätte. Aber sie verstand nicht, was ihn bewegt hatte.
[1:34:03] Und David überlegte sich: „Wäre es nicht gut, wenn ich ein Palast habe aus Zedernholz mit den Zählern vom Libanon, auch für den Herrn einen Tempel zu haben? Bisher gibt es immer noch dieses Zelt, das nicht bisschen überholt ist.“ Und so liefert den Propheten Nathan und fragte ihn, ob es nicht gut sei, ein Haus zu bauen für die Bundeslade. „Super Idee! Fangen gleich damit an.“ Gott gab dem Nathan einen Traum und sagte: „Halt stopp! Du bist zwar Prophet, aber ich sage dir, was sozusagen hast du zu früh gefreut. David wird keinen Tempel bauen, denn er ist ein Mann des Blutes, ein Mann des Krieges.“ Und so ging Nathan zum David zurück und sagte: „Es tut mir leid, was ich vor gesagt habe, war meine persönliche Meinung. Jetzt spreche ich im Namen des Herrn. Dein Sohn wird einen Tempel bauen. Du nicht. Aber Herr wird dir ein Haus bauen. So verkündet ihr nun daher, dass der Herr dir ein Haus bauen wird, wer deine Tage erfüllt sind. Und über einen Wave, er wird nicht so will ich deinen Samen nach dir erwecken, der aus deinem Leib kommen wird, und ich werde sein Königtum befestigen. Du wolltest mir ein Haus bauen, ich werde dir ein Königspaar, eine Dynastie, deine Dynastie bauen. David wird nicht zugrunde gehen. Sie wird auf ewig sein, dein Haus und ein Königreich sollen ewig Bestand haben vor deinem Angesicht. Dein Thron soll auf ewig feststehen.“
[1:35:37] Und David ahnt etwas von den tiefen Inhalt dieser Worte. „Ausruf! Und das war noch zu wenig in deinen Augen, Herr. Du, mein Herz, sondern du hast über das Haus seines Knechtes noch von ferner Zukunft geredet. Und zwar, Herr, als Weisung für den Menschen.“ Er erkannte diesen Worten nicht nur die Zusage, dass sein Sohn und sein Enkel auch Könige in Juda sein und Israel sein würden. Er erkannte darin eine Zusage für die ganze Menschheit, ein Königreich, das bis dahin kaum zu erahnen war.
[1:36:11] Und er führte Krieg gegen die Philister, und er führte Krieg gegen die Philister und gliederte Moab und die Philister seinem Reich ein. Und er führte sogar Krieg mit den Aramäern dort in Damaskus. Und auch sie besiegte er, und sein Reich vergrößerte sich und wurde langsam eines der größten Reiche der damaligen Welt. In einer Schlacht so eroberte er die berühmten goldenen Schilde und dem Salz-Tal, wo...
[1:36:41] ... besiegt. Er verbrachte sechs Monate dort. Dieses Reich einzunehmen. Und das Reich Davids war voller Frieden, voller Gerechtigkeit. Er hatte gute Beamte, Schreiber, Heerführer, Staatsführer. Hier war ein Königreich, zu dem andere aufschauten. Gerechtigkeit und Frieden und Harmonie waren Grundfesten. Jerusalem wurde zum Hoffnungsschimmer für eine ganze Welt. Nach Jahrtausenden von Anarchie und von Blutvergießen schien hier ein Staat zu entstehen, der am ehesten dem Willen Gottes entsprach.
[1:37:26] Es kam der Tag, dass der König der Ammoniter starb, der mit David freundschaftlich verbunden war. Er residierte in Rabbath, aber sein Sohn hatte kein Interesse an einem freundschaftlichen Verhältnis zu Davids. Und so kam es zum Krieg um Rabbath. Und die Ammoniter verbündeten sich mit den Aramäern. Und dann der doppelte Schlacht besiegten Joab und Abischai Ammoniter und Aramäer gleichzeitig. Zu verbündeten sich alle, aber mehr all die Fürstentümer der damaligen Zeit gegen Israel, fast so, als würde es schon um einen Kampf um die Weltherrschaft kommen.
[1:38:12] Und es kam zu einer gewaltigen Schlacht nördlich des Sees Genezareth, und auch hier siegte David. Und Gott war mit ihm. Sieg an Sieg reihte sich. Und irgendwann war David des Siegens müde. Bei all den guten Generälen, die er hatte...
[1:38:31] ... bei dort wurden. David konnte er doch mal noch zu Hause bleiben oder im...
[1:38:41] Nächstes Jahr sollte aber die Stadt Rabbath Ammon eingenommen werden. Aber David blieb zu Hause. Es regnete die Armeen, als sie sich auf den Weg machten. Und Joab winkte ihm zurück und sagte ihm: „Denk dran, bevor wir die Stadt einnehmen, rufe ich dich, weil wenn ich sie einnehme, dann werde ich noch König, aber du musst König werden. Also komm nicht zu spät.“
[1:39:10] Naja, vielleicht hat er Harfe gespielt. Vielleicht hat er auch nur nachgedacht. Vielleicht hatte er viel und gut gegessen.
[1:39:21] An jenem Abend konnte er nicht so richtig einschlafen. Die Sonne war noch nicht ganz untergegangen. Und dann steht er noch einmal von seinem Bett auf, um ein bisschen frische Luft zu bekommen. Und als er auf dem Balkon stand und auf seine Hauptstadt schaute, sah er eine Frau. Er kannte sie nicht, aber je länger er schaute, desto stärker wurde sein Wunsch, dass diese Frau heute Abend in seinem Bett schläft.
[1:40:15] Er wusste, dass das nicht richtig war. Er hatte sechs Ehefrauen schon in Hebron gehabt und mehr in Jerusalem. Er hatte keinen Mangel an Frauen, aber keiner war so schön wie sie. Und er überlegt: „Dann hat sie wird wahrscheinlich gar nicht wollen, wahrscheinlich gehört sie jemandem, wahrscheinlich ist sie verheiratet.“ Richten und kam wieder: „Du bist der König, der König darf alles. Du weißt doch, was die hier am erzielt hat. Du weißt doch, was dir der König von Ammon erzielt hat. Für Nieder dürfen alles. Du wirst König, nimm sie dir, wenn nötig, mit Gewalt.“
[1:41:07] Erkundigte sich, wie sich ihr Name war: Bathseba, Tochter eines Eliam, und wie war die Frau von Uriah, dem Hethiter. Er war einer seiner besten Kämpfer, ein relativ guter Freund, ein Ausländer, ein Hethiter, mit dem Namen... Ja, wo ist meine Flamme? Er, seine Frau, er kämpft gerade für mich, aber vielleicht ist er schon tot.
[1:41:49] Ehrlich, sie holen mit offenen Augen stand sie da. Sie konnte es gar nicht glauben, dass der König David, von dem ihr Mann immer so geschwärmt hatte, von dem ihr Mann gesagt hat, er würde für ihn sterben, dass der sie jetzt so anschaut.
[1:42:18] Aber David hat er sich mittlerweile entschlossen, und es gab keine Widerrede.
[1:42:32] Ein paar Tage später, vor Wochen später, sagte sie: „Ich bin schwanger.“ Und jetzt bekam er Panik. Er hatte gehofft, dass es niemand gesehen hat, war davon ausgegangen, dass es niemand bemerkt hat. Aber jetzt würde es irgendwie herauskommen. Was sollte er tun? David war nicht dumm und überlegt, dass es das Beste wäre, wenn Joab ganz schnell nach Hause kommt und sie sich treffen und dann ist das ganze...
[1:43:01] ... wurde geholt und sprach ein bisschen Korea und erkundigte sich nach der Schlacht. Aber während er mit ihm sprach und erzählte: „Stell dir vor, wir haben eine eine Angriff von der Westflanke gemacht und hätten wir die Stadt erobert, aber dann kamen ja noch nicht wieder.“ Da hört er zu und hörte zu und rührte in seinem Getränk und er dachte gar nicht an Westflanke, nicht am Monitor und auch nicht an irgendwelche Siege. Er dachte nur daran: „Wie bekomme ich diesen Mann jetzt in das Bett seiner eigenen Ehefrau?“
[1:43:29] Und Joab geht doch nach Hause und wurde ein bisschen aus am nächsten Morgen wurde ihm berichtet, des Uriah an der Türschwelle des Palastes übernachtet hatte. David rief: „Joab, du bist doch mein König, ich bin der treue, meine Freunde kämpfen und ich sollte jetzt das Leben genießen.“ Es war, als ob die gesamte Ammoniter-Ethnie-Armee über ihn gewalzt wäre, denn ja, seine ganzen Untergebenen kämpften, fliehen. Und er, David, hatte das Leben genossen. Da dachte ich: „Okay, ist zu treu, vielleicht kann man seine Treue brechen.“ Er hatte genügend erlebt im Leben, da wusste, dass Alkohol Menschen gefügig machen. Und er machte ihn...
[1:44:17] gefügig machen und er machte ihn betrunken und Urija torkelte aus dem
[1:44:23] Zimmer und da traf es einen Mann oder eine Frau, die du schon lange nicht mehr gesehen hast. Ich glaube, sie ist sehr schön. Und da brach seine Stimme. Urija torkelte.
[1:44:36] Aber selbst mit dem Alkohol in seinem Kopf war dieser Gedanke der Treue zum König zu stark. Er blieb eine Tür stehe. Jetzt wusste David nicht mehr, was er tun sollte. Mehr hochprozentigen hat er nicht.
[1:44:55] Jetzt musste die Strategie geändert werden. Er rief Urija zu sich und sagte ihm, sein Urlaub sei beendet und dann müsse er jetzt an die Schlachtfront zurück. Er gab ihm einen Brief und Urija war dankbar im Auftrage des Königs als Kurier einen Brief an Joab zu bringen zu dürfen. Sicherlich würde darin ein wichtiges Manöver befohlen werden.
[1:45:21] Und ja, das wurde es. Nur ahnte nicht, dass er in diesem Brief hätte ihn aufgemacht. Die Namen Urija hätte lesen können und Sorge dafür, dass er stirbt. Aber das wäre dem dem umgehen die eingefallen, einen Brief des Königs zu öffnen. Es war der Brief des Königs.
[1:45:43] Also überbrachte er den Brief an Joab. Der öffnet den Brief. Lars schaute Urija an.
[1:45:54] Und dann machten wir dazu einen weiteren Angriff. Wurde befohlen auf die Stadtmauern von Rabbath ammon, der Hauptstadt der Ammoniter. Und die Ammoniter machten einen Ausfall.
[1:46:04] Diese zogen sich zurück und dann griffen sie den Gegenangriff über und sie drückten die Ammoniter wieder zurück in die Stadt. Und dann kamen sie das Stadttor sehr, sehr nah und viele Soldaten erwarteten jetzt den Befehl.
[1:46:23] Jetzt Rückzug, weil wir sind zu nahe an der Stadtmauer. Den oben standen schon alle die Ammoniter, Schützen, die Pfeile und Bogen gezeigt hatten. Man wusste jetzt, gleich muss Joab uns zurückstecken, weil ansonsten kommen Gefahr.
[1:46:37] Bei Joab blieb seelenruhig. Er hatte den Brief gelesen. Da traf er, hat er gesagt, setzt an die vorderste Front und lasst sie ganz nahe an die Stadtmauer heran. Und auch hier fragte sich, warum ruft uns überhaupt nicht zurück? Das ist macht doch jetzt gar keinen Sinn, wenn wir hier kämpfen.
[1:46:55] Aber er wagte nicht den Befehl zu widersprechen. Und irgend ein unbekannter, unbenannter, anonymer ammonitischer Schütze zielt aufs Geratewohl und traf Urija. Und als man ihm dieses Ereignis aufgeschrieben und in den ihren Büchern den Hauptverantwortlichen benannte, stand nicht der Name des ammonitischen Schützen, auch nicht der Oberbefehlshaber der Ammoniter, der den Schuss befohlen hatte, auch nicht der Oberbefehlshaber Judas und Israels, sondern ein Mann, der hunderte Kilometer entfernt in seinem Palast saß und den Schuss weder gesehen noch gehört hatte.
[1:47:47] David konnte es nicht fassen. Monate vergingen. Es war wie ein schwerer Felsbrocken, der auf der Seele des David lastete. Wie eine Hitze, wie eine Dürre, die nie aufhört. Eines Tages bekam er Besuch vom Propheten Nathan. Erzählte ihm von einem merkwürdigen Fall von einem Mann, der ein kleines Lamm hatte, das sein einziges war, das er hatte, das er lebte, das bei ihm sogar im Bett schlief. Die ganze Familie freute sich an einem kleinen, süßen Lamm.
[1:48:49] Und der Nathan, der schluckte das so richtig aus und erzählte, wie niedlich dieses Lamm gewesen und wie dann der Nachbar kam, der große Schafherden besessen hatte und einen Besuch erwartete und nichts Besseres im Sinn hat, als gerade dieses geliebte, süße, kleine Lamm zu nehmen und den Besuch fortzusetzen.
[1:49:13] Als David die Geschichte hörte, sprang er von seinem Thron auf und rief aus: "So wahr der Herr lebt, der Mann, der dies getan hat, ist ein Kind des Todes. Dazu soll das Lamm vielfältig bezahlen, weil er dies getan und kein Erbarmen geübt hat."
[1:49:33] Stille im Palast. Nathan überlegte, aber dann kamen seine Worte auf seinem innersten, geschlossen vom Heiligen Geist, schärfer als jeder ammonitische Bogenschütze: "Du bist der Mann! Warum hast du denn das Wort des Herrn verachtet? In der Tat ist, was vor seinen Augen böse ist. Urija, den Täter, hast du mit dem Schwert erschlagen und seine Frau hast du dir zur Frau genommen."
[1:50:13] Und David war enttarnt. Die Lüge seiner letzten Lebensmonate war offenbar geworden. Und er realisierte und er bekannte. Er sagte: "Ich habe gegen den Herrn gesündigt."
[1:50:34] Er verzog sich in seinem Kämmerlein und nahm seine alte Harfe und komponierte ein Lied: "Oh Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte, allgemeine Übertrettung nach deiner großen Barmherzigkeit. Wahrscheinlich völlig rein von meiner Schuld und reinige mich von meiner Sünde, denn ich erkenne meine Übertrettung auf, meine Sünde ist alle Zeit vor mir."
[1:51:08] Er konnte das Schluchzen von Bathseba nicht aus dem Sinn bekommen. Diese Augen, sie danach gesehnt hätten, noch einmal Urija zu sehen. Es brach ihm selbst das Herz. "Und sündige mich mit äußere, so werde ich rein. Was mich so werde ich weiter als Schnee. Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz und gib mir von neuem einen festen Geist in meinem Innern."
[1:51:43] David erkannte, dass er völlig gegen die Wand gelaufen war. Er erkannte, dass es nicht zu reparieren gab. Er wusste, wenn muss Gott sein Herz ganz neu schaffen. Geht mir wieder die Freude an deinem Heile und stärke mich mit einem willigen Geist. Der Schlacht auf wann hast du kein Wohlgefallen. Er wusste zwar theoretisch, was das Gesetz des Mose vorgibt, dann an Achsen und dann untereinander Ziegen und dann und dann wittern, die man hätte jetzt Opfer bringen sollen, aber wusste, das ist nicht, was geht.
[1:52:13] Ich kann mir nicht reinwaschen, dem ich einen großen Ochsen bringe. Du hast kann und ich nach ob man kein Wohlgefallen. Sonst wollte sie geben Brand ob er gefallen. Ja, nicht die Opfer, die Gott gefallen sind, ein zerbrochenes Geist, ein zerbrochenes, unser schlagendes Herz, das Gott nicht.
[1:52:36] Und als er so da lag, sein Herz gebrochen war und alles, was er hatte, nicht seinen Ruhm und nichts sein Reichtum, nichts an militärischen Erfolgen, sondern alles, was er vorbringen konnte, seine Bedürftigkeit war, da entschied derselbe Gott, der sich von Jakob festhalten ließ und ihn zu Israel machte. Derselbe Gott, der immer gleich ist, entschied sich auch in diesem Fall, dem David, der sich an ihn klammerte, obwohl er wusste, dass er kein Recht mehr dazu hatte, entschied sich, ihm zu vergeben.
[1:53:21] Und David bekam Frieden im Herzen. Und als der Sohn, der mit Bathseba starb, nachdem er lange gefastet hatte, ob da vielleicht sein Leben doch geschont werden könnte. Hat er trotzdem Frieden im Herzen. Und Bathseba wurde noch einmal schwanger und er nannte den Sohn Salomo, der Friedlicher.
[1:53:52] Und dann kam die Nachricht von Joab: "Es ist soweit." Und der Ritt nach Rabbath ammon und er übersah das letzte Mal war aber viel. Und David setzten sich die Krone der Ammoniter auf.
[1:54:11] Wir wollen an dieser Stelle einen seiner Psalmen hören, vertont mit anderen Klängen, heute wahrscheinlich David gespielt hat. Es ist erste aus der Reihe "Alter Seins". Bespricht von dem Segen, den jeder hat, den Geboten Gottes folgt.
[1:54:29] Liebe Freunde, die Geschichte von David ist einer der bewegendsten der ganzen Bibel, weil sie all die Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens kennt. Und David hat all das in Liedern, in Psalmen ausgedrückt, die die ganze Bandbreite dessen, was wir Emotionen empfinden können, wiedergeben.
[1:54:49] Aber in all dem, egal ob er himmelhoch jauchzend König in Jerusalem war oder ob er von Feinden bedroht an diesem Berg rücken gegen und seinen Feind auf der anderen Seite stand. Egal ob er friedlich seine Schafe hütete oder von Reue und bitteren Schmerz gebeugt um Vergebung bat.
[1:55:17] Es gibt einen Refrain in seinem Leben, der immer wiederkehrt, und das ist ja, dass Gott ist gut. Er ist es immer, egal ob unter Verfolgung oder im Glück, egal ob wir treu sind oder nicht.
[1:55:34] Das Leben von David zeigt, worin wahre Größe besteht. Es zeigt, worin wahres, das wahre Fundament aller Gesellschaft besteht. Wenn wir diese einfache Wahrheit anerkennen. Und vielleicht gibt es heute unter uns oder denen, die zuschauen, auch jemand, der feststellt: "Ich bin so manchen Punkt auch ein David." Nicht nur den positiven Beispielen. Manchmal raste ich auch aus, wie er damals ausrastete bei einer Wahl.
[1:56:01] Manchmal habe ich meine Augen auch dort, wo sie nicht hingehören. Manchmal mache ich auch Kompromisse, die ich nicht hätte machen dürfen. Dann möchte ich heute Abend diese einfache und simple Frage stellen: Wer von uns möchte auch sich diesem Gebet des David anschließen? Herr, schaffe mir ein neues Herz, gib mir einen neuen Geist und nimm deinen Heiligen Geist nicht von mir.
[1:56:30] Wer von uns möchte sagen: "Ich brauche diese vergebene Kraft Gottes, die mein Leben auf Kurs bringt und auf Kurs hält." Jetzt gibt es immer sagt, das ist auch das, was ich benötige.
[1:56:45] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen danke sagen, dass die Bibel so lebensnahe Geschichten uns präsentiert. Deswegen, weil die wirkliche, echte Wahrheit ist. Und wir möchten wir danken, dass wir sehen konnten, dass in all den Höhen und Tiefen des Lebens, egal ob wir verraten zu werden oder gute Freunde haben, egal ob es uns gut geht oder wir vor dem Tode stehen, dass die Erfahrung von David uns lehrt, dass du immer gut bist, dass du dich immer um uns kümmerst, dass du wirklich unser Hirte bist und dass, wenn wir dir folgen, es uns an nichts mangelt.
[1:57:31] Dem David mangelte nur, als er dich verlassen hat, für einige Monate. Und selbst dann hast du ihm vergeben. Und wir danken wir, dass wir heute zu dir kommen können, in dem Bewusstsein, dass auch du uns vergibst, was immer wir auf unserem Herzen an blauen und schwarzen Flecken haben.
[1:57:53] Schenkt uns auch dieses reine, neue, ungeteilte Herz im Namen Jesu. Amen.
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