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In dieser Episode von „Welten Geschichte“ mit Christopher Kramp werden tiefgreifende Fragen zur biblischen Erzählung behandelt. Es wird erörtert, ob der Sündenfall ohne die Schlange möglich gewesen wäre und warum bestimmte Völker in der biblischen Geschichte ausgerottet werden mussten. Weiterhin wird die Bedeutung von Gottes Gnadenzeit beleuchtet und die Rolle von Propheten wie Maleachi im Angesicht des Schweigens Gottes thematisiert. Abschließend wird die Struktur und Sammlung der Heiligen Schriften vorgestellt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Weltengeschichte (Vortragsreihe über die Reihenfolge der biblischen Ereignisse)

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Transkript

[0:22] Ja, einen wunderschönen guten Abend, hallo und herzlich willkommen zu Welten Geschichte. Herzlich willkommen alle, die wir hier vor Ort sind und alle, die jetzt live zugeschaltet sind auf www.weltbild.de oder aber auf Joel Media TV. Zur nächsten Episode: Die Zeit des Schweigens. Wir haben drei wirklich interessante Fragen bekommen.

[0:57] Die erste Frage bezieht sich auf eine der allerersten Episoden, die wir hier gehabt haben, nämlich: Hätte der Sündenfall im Garten Eden auch ohne die Schlange passieren können? Das war die Frage, und die Antwort ist ein klares, deutliches Ja. Der Satan hätte jedes andere Tier verwenden können.

[1:16] Er hätte einen Kolibri verwenden können, einen Papagei. Er hätte auch einen Schmetterling verwenden können. Und die Idee eines Eden-Schmetterlings ist vielleicht seltsam, aber die Idee einer redenden Schlange ganz genauso. Er hätte auch gar kein Tier verwenden können, hätte auch einfach selbst kommen können und sich als einer der Engel ausgeben können. Das wäre etwas schwieriger gewesen, weil wir gesehen haben, Gott hat niemanden gewarnt, lasst und auch Adam und Eva in irgendeiner Form gewarnt worden sind, höchstwahrscheinlich durch Gott selbst oder durch Michael, durch Engel, die er gesagt hat.

[1:54] Und die eigentliche Frage dahinter steht wahrscheinlich ist aber: Hätte es den Sündenfall auch geben können, wenn der Satan gar nicht dort im Garten Eden da gewesen wäre? Und die Antwort ist wieder ein deutliches Ja. Denn obwohl der Satan die Sünde erfunden hat, hat er kein Copyright sozusagen darauf. Die Sünde ist nicht durch den Satan begrenzt.

[2:20] Um es einmal ganz krass auszudrücken: Wenn der Satan heute Abend mit allen seinen Engeln gemeinsam einen Herzinfarkt bekommt und morgen tot ist, dann bricht morgen nicht das Paradies auf Erden aus. Weil Sünde ein Gedanke ist, ein Prinzip, das von ihm erfunden worden ist, aber über ihn hinausgeht.

[2:45] Wir alle kennen das aus der deutschen Geschichte: Man konnte Adolf Hitler totbomben, aber seine Ideen sind deswegen noch nicht notwendigerweise ausgestorben. Um Sünde, um eine Idee zu vernichten, braucht es sehr viel Überzeugungsarbeit. Und deswegen geht die Welten Geschichte so lange und deswegen haben so viele Episoden.

[3:08] Und deswegen werden wir auch heute weiter machen. Nächste Frage: Warum mussten all die Völker, wie die Kanaaniter usw., ausgerottet werden? Und der Fragensteller hat dann geschrieben: Er weiß schon, dass es um die Ehre Gottes und seine Herrlichkeit geht, aber vielleicht kann man da noch ein paar Gedanken dazu geben.

[3:25] Interessant ist auf jeden Fall, dass Gott niemanden schnell verurteilt hat. Wenn wir daran denken an die alte Welt vor der Sintflut, hat Gott über anderthalb Jahrtausende gewartet, ohne irgendein Gericht auch nur halbwegs auszuüben. Bei den Kanaanitern hat er ja hunderte Zeit gegeben und einen Missionar, den Abraham und seine Nachfahren dorthin gesandt.

[3:53] Als er die ägyptische Armee vernichtet hat, hat er lange zuvor den Josef dort als obersten Beamten eingesetzt, um der Welt zu zeigen und auch Ägypten, dass er es gut mit ihnen meint. So kann man sehen: Wann immer Völker durch Gott gerichtet worden sind, haben sie vorher deutliches, klares Licht gesehen.

[4:15] Die Assyrer, bevor sie dann irgendwann unter dem Ansturm der Meder und Babylonier untergegangen sind, hatten durch Jona das Evangelium gehört oder zumindestens Gott kennen gelernt. So viel gute Botschafter, denn gar nichts gebracht.

[4:30] Daniel hat das Evangelium den Babyloniern gebracht, bevor die dann untergegangen sind. Und das wurde ja beim letzten Mal sehr deutlich, als er den Welt sagt: Du hast es alles gewusst, dass ich trotzdem entgegen entschieden.

[4:43] Und in diesem Sinne sollte man dieses Thema nie einseitig betrachten, auf das Gericht schauen, sondern auf die lange, die lange Gnadenzeit, die Gott gibt. Und auch dabei sehen, wie viel Leid entstanden ist wegen der genannten Zeit. Denn je länger diese Sünder Gnadenzeit hatten, desto mehr Leid konnten sie auch veranstalten.

[5:01] Das heißt, die Gnade Gottes kostet etwas. Sie kostet Leid für andere. Sie kostet Leid vor allem für Gott selbst. Also ein durchaus interessantes, wichtiges Thema. Wir werden das im Laufe der nächsten Folgen immer weiter ausarbeiten und durchdenken.

[5:18] Letzte Frage, und ich habe auf diese Frage gewartet. Es ist ein Klassiker. Wir haben das vorletzte Mal gesprochen über Daniel und seine drei Freunde. Darüber gesprochen, dass die drei Freunde im Ofen gelandet hat, naja, als sie sich geweigert haben, das goldene Standbild anzubeten in der Ebene von Dura.

[5:38] Und die Frage, und die musste kommen: Wo war denn Daniel, als dort die anderen drei stehen blieben? Nun, um ganz ehrlich zu sein, man kann es nicht ganz genau sagen. Es gibt keine eindeutige, hundertprozentig autoritative Quelle, mit der man es belegen kann.

[6:00] Höchstwahrscheinlich hat er sich nicht vor dem goldenen Standbild niedergebeugt. Ich sage höchstwahrscheinlich, weil so gering die Wahrscheinlichkeit ist, man sie nicht hundertprozentig ausschließen kann. Aber ich gehe davon aus, dass er das nicht getan hat.

[6:12] Manche haben vorgeschlagen, dass er vielleicht sich auf einer Auslandsreise befand, als Botschafter vielleicht gerade in Medien gewesen ist oder so, oder in Kemet, Ägypten wäre eine Möglichkeit.

[6:26] Die wahrscheinliche Variante ist die, dass er mit dort anwesend war. Die Tatsache, dass all die Beamten des Nebukadnezar sich haben niederbeugen müssen, bedeutet nicht, dass jede Person, die an diesem Tag anwesend war, sich niederbeugen musste.

[6:40] Es gab ja einige, die auch aufpassen mussten, dass alles passiert, was passieren soll. Es gab einige, die Musik machen mussten, denn Nebukadnezar stand nicht alleine da, ohne Leibwache sozusagen.

[6:52] Das heißt, auch in dieser Situation, als er die Treue seines Beamtenstandes überprüfen wollte, gab es mit Sicherheit Leute, denen er so fest vertraut hat, dass sie in dem Moment sehr nahe bei ihm gewesen sind.

[7:06] Und von daher würde ich sagen, das Wahrscheinlichste ist, dass Daniel dort in der Nähe von Nebukadnezar vielleicht mitgestanden hat, das mitbekommen hat. Aber wie gesagt, das ist alles in allen Varianten.

[7:17] Vielleicht hat jemand eine andere Überlegung. Letztlich Spekulationen, und wir werden diese Chance bekommen, ihn das mal zu fragen. Aber das, wenn wir ein andermal erklären. Also sehr interessante Fragen.

[7:28] Wer ebenfalls Fragen stellen möchte, hat die Möglichkeit. Habe es gerade gehört, und im Internet kann das gestellt, die Frage net, welten-geschichte.de.

[7:42] Jetzt wollen wir ganz kurz einen Rückblick geben über das, was wir bisher angeschaut haben. Nicht jeder konnte unter der Woche dabei sein oder das mitverfolgen. Und dann werden wir gleich in das Thema starten.

[7:50] Was bisher geschah: Wir haben gesehen, Gott ist die Liebe. Er ist es immer, und das ist die Gesetzmäßigkeit Gottes, das ist sein Gesetz. Er schuf die Welten als Ausdruck seiner Kreativität und Liebe, und alles dort im Universum folgte diesem Gesetz der Liebe, bis jemand das in Frage stellte.

[8:15] Hier wurde zu Satan, wird zum Widersacher, startete eine Rebellion, nahm ein Drittel aller Engel, aller Mächte auf seiner Seite. Mit Gott schuf er die Erde und schuf den Menschen als Beweisstück diesem großen Kampf, dass Gott gut ist und dass er immer gut ist.

[8:28] Aber die Menschheit wurde durch Satan verführt, wie gerade gesagt, indem er die Schlange benutzte. Und Gott entschied sich, die Menschheit nicht aufzugeben. Er holt einen Plan aus der ewigen Schublade, sozusagen, einen Plan, die Menschheit zu retten.

[8:45] Und als Zeichen dieses Planes, der sich erfüllen sollte, sollten Opfer gemacht werden. Nach 1600 Jahren gegen die alte Welt unter in der Sintflut, Gott berief einen Patriarchen, einen Botschafter seiner Liebe und Güte, den Abraham.

[8:58] Dessen Nachfahren endeten in Ägypten an Sklaven. Wurden dort einem gewaltigen Volk, das Gott 2. Mose 13 aus Ägypten herausführte, durch große Zeichen und Wunder, um sie an den Berg Sinai zu bringen, wo er ihnen sein Gesetz, das Gesetz der Liebe, offenbarte.

[9:21] Und nach einiger Verzögerung aufgrund des Unglaubens ist dieses Volk unter der Führung des Josua in das Land Kanaan eingezogen. Aber bald schon kam erneuter Abfall. Das Volk geriet in ein dunkles Zeitalter hinein, in dem viele schreckliche Dinge passieren.

[9:35] Bis dann durch das Wirken Salomos, Samuels, sozusagen das Volk wieder geistlicher eingestellt worden ist und Könige wie David und Salomo das Volk Israel zu unerhörter Popularität, unerhörtem Reichtum, unerhörter Größe gebracht haben.

[9:57] Doch nach dem Tod Salomos ist das Reich geteilt worden, und Israel und Juda existieren nebeneinander. Es kam zum Abfall wieder durch Götzendienst. Propheten wurden gesandt, viele dramatische Ereignisse. Das Nordreich ging unter unter dem Ansturm der Assyrer.

[10:13] Und das Südreich, Jahrzehnte später, unter der Herrschaft des Großkönigs Nebukadnezar, zu der dann sogar einen gewaltigen Traum hatte und einer der gefangenen Prinzen, Daniel, in diesem Traum erklärte von kommenden Weltreichen und dem Königreich, das Gott aufstellen würde.

[10:33] Die Mutter war sehr beeindruckt von Daniel, aber viel weniger von der Rebellion des Volkes Israels und musste mehrmals Jerusalem angreifen. Das endgültig die Stadt vollkommen vernichtet war.

[10:45] Jederzeit sagte Gott sehr viele bedeutsame Prophezeiungen, vor allem durch Gabriel, den höchsten aller Engel, der die Position von Halion genommen hatte. Und irgendwann, was auch mit Babylon vorbei, sowie Gabriel vorhergesagt hatte, würde ein anderes Reich kommen.

[11:05] Belsazar, der Vizekönig der letzten Stunde, da an der Wand die Botschaft, dass das Reich Babylon gewogen und für zu leicht befunden worden ist. Die Meder und Perser übernahmen und gaben dem Volk die Möglichkeit, wieder das gelobte Land, das sie verloren hatten, zurückzubekommen.

[11:23] Die meisten blieben aber da, bildeten und nur wenige kehrten zurück und bauten dort den Tempel erneut auf, sehr viel kleiner, als das damals gewesen war.

[11:34] Zur Zeit Salomos und von denen, die in Babylon blieben, da wurde die erste ganz berühmt, die wurde mich Königin sogar zur Zeit von Artaxerxes, als der gerade die Griechen angriff und dort schon sichtbar wurde, dass es zum Kampf zwischen Medo-Persien und Griechenland kommen würde.

[12:02] In dieser Zeit war auch Esra aktiv, der die verschiedenen Schriftrollen der Propheten sammelte und den Auftrag erhielt, die Stadt Jerusalem vollständig wieder aufzubauen im Jahre 457 vor unserer Zeit. Ab dem Zeitpunkt begann eine wichtige Prophezeiung, eine Uhr im Himmel zu ticken.

[12:25] Von dort an sollten es noch 483 Jahre bis zu dem kommenden König sein. Und schließlich kam nicht mehr der in nur 52 Tagen das bewerkstelligte, was seit über 90 Jahren brach liegt, nämlich die Stadt aufzubauen.

[12:40] Und an der Stelle haben wir mehr als 444 unserer Zeit aufgehört und werden jetzt gleich weitermachen. Wir wollen mit einem Gebet starten.

[12:46] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen danken, dass wir heute Abend hier sein dürfen, dass wir heute lernen dürfen von dir. Wir möchten dich bitten, dass wir heute etwas lernen über das Wesen eines Wortes und das Wesen seines Charakters und dass wir als veränderte Menschen von hier gehen.

[13:18] Natürlich bitten wir das durch den Heiligen Geist. Wir verstehen, was dein großer Plan ist, nicht nur mit der Geschichte dieser Welt, und auch mit unseren persönlichen Geschichte ist, dass wir uns wieder erkennen in dem, was passiert ist.

[13:32] Und dass wir durch all das deine Hand erkennen und sehen, dass du alles unter deiner Kontrolle hast. Dir danken wir von ganzem Herzen, dass du zu uns sprechen wirst. Du hast verheißen, dass dein Wort nicht mehr zurückkehren wird.

[13:45] Im Namen Jesu beten wir dies. Amen. Episode 18: Die Zeit des Schweigens.

[14:08] Nun stand die Mauer im Jahre 444. Nur 52 Tage hatte es gebraucht, und Jerusalem war wieder eine befestigte Stadt, wieder eine Stadt, die mithalten konnte, die geschützt nun war vor äußeren Feinden.

[14:27] Nach Hammurabi hatte das Werk vollendet, aber er war nicht nur gekommen, um diese Mauer aufzubauen. Er wollte das Volk längerfristig prägen. Gab viele Missstände, ein Jude unterdrückte den anderen Juden, und so nahm er sich Zeit und wirkte über viele Jahre als Statthalter in der Region, im Auftrage der großen Könige von Medi-Persien.

[15:02] Eines hatten die Juden endgültig gelernt. Die lange Zeit in Babylon hatte sie ein für allemal kuriert von der Idee, dass Götzen aus Stein und Gold und Silber irgendetwas könnten. Das Volk Israel hatte lange gebraucht, um diese Lektion zu lernen, mehr als 1000 Jahre.

[15:26] Und wie viel Leid hat es gebraucht, damit es endlich durch sank durch die Gehirne des Volkes Gottes. Von diesem Zeitpunkt an würde es keine Götzen mehr in Israel geben.

[15:40] Aber das Volk war weit davon entfernt, immer den Charakter Gottes widerzuspiegeln in ihrem Ansinnen, auf keinen Fall die Fehler der Art der Vorväter zu wiederholen, sondern sie sich ab nicht so, wie Gott das wünschte, sich von der Sünde abzusondern.

[16:03] Sie wurden immer sonderlicher, und so fanden viele menschliche Regeln, aber was vor allem auffiel, dass sich im Volk Gottes eine gewisse Gleichgültigkeit breit machte.

[16:20] Und so sandte Gott noch einen Propheten, einen letzten Propheten, und der hieß Maleachi. Und dieser Prophet hatte nur eine kurze Botschaft, längst nicht so ausführlich wie Haggai.

[16:44] Aber sie war auf den Punkt. Er begann mit den Worten Gottes an das Volk Israel: "Ich habe euch geliebt", spricht der Herr. Diese alte Wahrheit, die seit Jahrtausenden Gott dem Universum offenbarte, die auch die Israeliten immer geglaubt hatten, obwohl sie oft vergessen hatten.

[17:05] Aber jetzt hat sich ein neuer Gedanke breit gemacht. Sie fragten: "Worin hast du uns geliebt?" Statt die Liebe zu vergessen und Götzen nachzurennen, blieben sie bei Gott. Dabei waren sie längst nicht so, aber immer liebevoll mit ihnen gehandelt hat.

[17:24] Das Verhältnis zu Gott war wie eine unterkühlte Beziehung. Sie waren lauwarm geworden in ihrem Glauben. Sie brachten Opfer, die oft nicht so rein und makellos waren, wie das Gesetz erforderte, und meinten, Gott wird es schon akzeptieren.

[17:48] Und Maleachi hat immer wieder versucht, dem Volk deutlich zu machen, was Gottes Plan wirklich ist. Und er kündigte an, dass Gott etwas Großes tun würde. "Ich sende meinen Boten", ein kleines Wortspiel. Maria, der vor mir her den Weg bereiten soll.

[18:10] Und plötzlich wird zu seinem Tempel kommen der Herr, den ihr sucht, und der Bote des Bundes, den er begehrt. Siehe, es kommt. Wer aber wird den Tag seines Kommens ertragen?

[18:21] Wer wird bestehen, wenn er sein denn er ist wie das Feuer des Silberschmelzers und wie die Lauge des Wäschers. Ja, Gott liebt sein Volk, aber deine Liebe ist keine lauwarme Freundschaft. Seine Liebe ist wie das verzehrende Feuer.

[18:41] Es waren auch die praktischen Dinge, an denen man sah, dass das Volk es nicht mehr so genau nahm und ernst nahm mit den Vorschriften, die Gott gegeben hatte. Nur sie glaubten weder, dass die Opfer immer perfekt sein mussten, noch glaubten sie, dass es wichtig wäre, Gott wirklich den Dank zu geben, der ihm gebührt.

[19:00] Vor allem in dem, was schon Abraham praktiziert hatte, den Zehnten Teil des Einkommens Gott zu weinen. Weil sie mehr als nachlässig gaben, warnte sie und ermutigte sie: "Bringt den Zehnten ganz in das Vorratshaus, damit Speise in meinem Haus sei, und prüft mich doch dadurch", spricht der Herr der Heerscharen, "ob ich euch nicht die Fenster des Himmels öffnen und durch Segen über reiche Fülle herab schütten werde."

[19:25] Das Volk war längst nicht so gesegnet, wie es hätte sein können. Aber sie glaubten nicht, dass das an ihnen lag, sondern suchten den Fehler bei Gott, der vielleicht nicht ganz so liebevoll ist.

[19:40] Und nach der achten beendete seine Botschaft mit den Worten: "Gedenkt an das Gesetz Mose, meines Knechtes, dass ich ihm auf dem Berg Horeb für ganz Israel befohlen habe, an die Satzung und Rechte. Siehe, ich sende euch den Propheten Elia."

[19:57] Und manch einer, der das hörte und liebte, wird vielleicht gedacht haben: "Hätte ja, komm zurück." Manch einer wusste ja aus den Schriften, dass Elia in den Himmel gefahren war. Kommt er vom Himmel zurück?

[20:12] "Hier, ich sende euch den Propheten Elia, er, der große und furchtbare Tag des Herrn kommt, und er wird das Herz der Väter den Kindern und das Herz der Kinder wieder ihren Vätern zuwenden."

[20:24] Und dann schwieg Gott. Er hatte über ein Jahrtausend gesprochen. Und wenn man all die Propheten, die vor den ersten Büchern, die beschrieben worden, hinzu nimmt, dann hat er seit Jahrtausenden immer wieder durch Menschen gesprochen, die durch seinen Heiligen Geist inspiriert worden waren, durch Seher und Propheten.

[20:56] Aber jetzt steht Gott. Hat er alles gesagt, was zu sagen war. Nach Maleachi stand kein weiterer Prophet auf. Aber obwohl Gott nicht mehr redete, obwohl er schwieg, redete er doch durch die Worte, die er bereits geredet hatte und die aufgeschrieben worden waren, durch die Propheten und die Schreiber der heiligen Schriften.

[21:29] Sie wurden in dieser Zeit gesammelt. Schon Esra hat damit begonnen, überall Manuskripte ausfindig zu machen, abzuschreiben, zu vervielfältigen, zu systematisieren und zu lehren.

[21:42] Sie wurden jetzt gesammelt und zusammengebracht in ein Buch, das Buch der Worte Gottes. Dieses Buch hatte drei große Teile.

[21:56] Der erste Teil, das war das Fundament, der Eckstein, die Tore. Das war schon seit Jahrhunderten der Maßstab für das Leben Israels, die fünf Bücher Mose, damals in der Wüste verfasst hatte und die er dem Josua mitgegeben hatte auf dem Weg ins Gelobte Land.

[22:15] Das erste, das die ganze Geschichte seit der Schöpfung bis zum Tod Josefs berichtet. Das zweite, der Auszug aus Ägypten bis zur Aufrichtung des Heiligtums. Das dritte Buch, das all die Gesetze des Heiligtums beinhaltet. Das vierte, das den Rest der Wüstenwanderung beschrieb.

[22:33] Und das fünfte, das die Predigtsammlung der letzten Ansprache Moses hatte. Das war das Gesetz, die Weisung, die Lehre.

[22:41] Neben diesen fünf Büchern kam ein zweiter Teil dazu. Das war die eine WM, die prophetischen Bücher. Sie wurden dort hinzugezählt. Die Hälfte von ihnen gehörte zu den Mavericks, neben den früheren Propheten.

[23:00] Das waren das Buch von Josua, das Buch der Richterschaft, Tim und das Buch Samuel, das wahrscheinlich oder offensichtlich nicht nur von Samuel geschrieben war, denn es ging von der Geburt Samuels bis zum Tod Davids in einem Buch.

[23:14] Und dann das Buch der Könige von der Zeit Salomos bis zum babylonischen Exil. Die andere Hälfte, das waren die WM-Fahrer, neben den späteren Propheten.

[23:28] Und auch hier waren es vier Bücher, ja, Haggai, Jesaja, Jeremia und das Buch von Hesekiel. Und ein viertes Buch, wo man einfach viele Propheten zusammengefasst hatte. Man nannte es die Zwölf, nämlich Los Alamos, Opatia, Jona, mit Janna, um Habakuk, Stephanie, Haga und eben Maleachi.

[23:47] Ein Buch zusammengefasst, die zwölf Propheten. Nicht, weil sie weniger wichtig waren, aber weil sie weitaus weniger geschrieben hatten. Aber viele Propheten hatten gar keine Bücher verfasst. Man fand keine Rolle von Eliahu oder von Elisa.

[24:08] Und dann gab es einen dritten Teil. Das waren die Creme, die Schriften. Das waren alle Bücher, die weder tot noch Propheten waren. Da gab es zum Beispiel die Bücher der Poesie, die poetischen Bücher.

[24:21] Man hatte all die Psalmen, die Lieder, die größtenteils David, aber auch Salomon, andere verfasst hatten. Die Tränen, die Psalmen in einem Buch, eigentlich in fünf Teilen, den fünf Büchern zusammengefasst.

[24:34] Dann die Sprüche, die Mission des Salomo. Und dann natürlich das große Gedicht, die Hiob, das Moses schon in der Wüste.

[24:39] Ob hier das Moses schon der Wüste verfasst hatte, dann gab es die fünf Rollen, sehr unterschiedlichen Inhaltes. Das Hohelied von Salomo, das Buch Ruth über jene Frau in der dunklen Zeit, die als Bittstellerin so eine wunderbare Rolle gespielt hat. Dann das Klagelied-Buch von Jeremia, der den Fall Jerusalems darin verarbeitet hatte. Das Buch Prediger, der verzweifelte Aufruf des alternden Salomo, das Volk zu warnen vor der Sünde. Und das Buch Esther, dass die Begebenheiten zusammenfasste, die sich erst vor einigen Jahrzehnten abgespielt hatten dort am Königshof in Medien, Persien.

[25:19] Und dann gab es ein paar Bücher, die konnte man nicht so richtig einordnen. Sie kamen ganz ans Ende. Interessanterweise war das das Buch Daniel, das verschlossene Buch. Es war zu verschlossen, offensichtlich für die Menschen. Sie verstanden nicht, was er dort sprach von den kleinen Hörnern und langen Zeitprophezeiungen, die so weit gingen, dass kaum einer sie gedanklich nachvollziehen konnte. Und das Buch Esra, zu dem auch die Geschichte von Emilia damals gehörte, und das Buch Chronik, dem noch einmal die gesamte Geschichte des Volkes Israel in zusammengefasster Form von Adam wohl größtenteils dort nur mit Geschlechtsregistern bis zur Zeit des babylonischen Exils zusammengefasst wurde. Chronik bildet das letzte Buch.

[26:10] Und da war es danach das Wort Gottes geschrieben. Gott sprach nicht mehr durch Propheten. Er sprach durch die Propheten, und es sollte sich zeigen, ob das Volk dem geschriebenen Wort vielleicht besser glauben würde als dem gehörten Wort. Das geschriebene Wort hatte ja zumindest diesen Vorteil, dass es ständig da war. Ein gutes Beispiel für die Konstanz Gottes.

[26:46] In jener Zeit blühte die griechische Kultur auf. Vor allem war es Athen, das an Kunst und Kultur alles in den Schatten stellte, was damals existierte. 438 vor unserer Zeit wurde der Parthenon-Tempel vollendet. Und die wirklich eifrigen Studenten der Propheten, die wussten, dass Daniel vorhergesagt hatte, dass das griechische Reich das nächste Reich sein würde. War nicht Athen ein heißer Favorit auf diese Rolle?

[27:20] Vielleicht ist irgendwann mal ein jüdischer Kaufmann auch nach Athen gekommen, hat ihn erzählt von den Prophezeiungen Daniels. Aber wenn das geschehen ist, dann wird er nur müdes Lächeln geerntet haben. Ein Königreich, das klingt eher wie vor 400 Jahren. Weißt du nicht, dass wir die Könige längst abgeschafft haben? Die Griechen waren schon zwei Schritte weiter. Königreich, das war's, das war in der Vergangenheit. Bei ihnen herrschte das Volk. Sie nannten es die Herrschaft des Demos, die Demokratie.

[28:03] An ein Königreich Griechenland war nichts zu denken. Nicht, nicht nur deswegen, weil immer mehr Städte ihre Könige aufgaben – Sparta hatte noch zwei –, sondern weil auch die meisten griechischen Städte niemals auch nur mit der Nachbarstadt zusammenarbeiten würden. Die Griechen liebten ihre Freiheit und sie lebten ihre Götter. Mit der Moral hatten sie es nicht so sehr. Das hatten sie ihren Göttern abgeschaut. Und es schien so zu sein, als ob die Prophezeiung sich geirrt hatte.

[28:45] Niemals würde irgendein Athener einen König über sich dulden. Ganz im Gegenteil, immer mehr Städte starteten, immer mehr von diesem tollen... gaben das Königtum auf. Es ging genau in die andere Richtung. Hatte sich Gott geirrt? Und anstatt, dass sich die Griechen zusammentun würden gegen das übermächtige Medo-Persien, hatten sie viel mehr untereinander Streit. Und 431 begannen sie sich brachial zu bekriegen, der Peloponnesische Krieg. Daraus zwischen Athen und seinen Verbündeten und Sparta.

[29:28] Verglichen mit dem riesigen Weltreich Persien waren sie ohnehin relativ klein. Intellektuell und kulturell waren sie weit überlegen, aber anstatt sich zusammenzutun, bekriegten sie sich bis aufs Äußerste. In jenen Zeiten wurde das Leben sehr brutal. Wer raus und insbesondere Athen, das feine Athen, das mit Kunst und Kultur geglänzt hatte, erwies sich als äußerst unbehaglich.

[29:54] Es gab zu Kriegsverbrechen. Fast jedes Jahr unter zehn ist fast ein Drittel, ein Viertel der Stadtbevölkerung einer schlimmen Pest-Epidemie gestorben. Vor Sizilien ging dann fast die gesamte athenische Armee verloren. Es war ein Welten, ein Weltkrieg der damaligen Zeit.

[30:23] Medo-Persien selbst war auch längst nicht mehr so stark und glanzvoll wie in den Tagen von Xerxes und Darius. Da rauschte zweite regierte und nach ihm nach sah der zweite, aber sie war nur noch ein Schatten dessen, was mal gewesen war. Und 404 vor Christus entschied später den Krieg für sich. Jene Kämpfer, die immer noch zwei Könige hatten. Aber auch sie konnten gegen Persien nicht viel ausrichten.

[31:10] In jenen Tagen geschah Neues in der Welt. Prominente Griechen fingen an daran zu zweifeln, ob die Götter, so wie sie existieren, überhaupt ernst zu nehmen sind. Ob das Teil wirklich bei den Göttern liegt oder nicht mehr im menschlichen Denken.

[31:23] Der Berühmteste von ihnen war Sokrates, der anfing, alles in Frage zu stellen, einfach nur deswegen, um es in Frage zu stellen. Und das konnten selbst die freiheitsliebenden Griechen nicht akzeptieren. Und sie zwangen ihn, sich selbst umzubringen. Er hatte eine philosophische Technik entwickelt, die er die Hebammen-Technik nannte. Er wollte durch eigenes Fragen anderen helfen, ihre eigene Position zu bestimmen.

[31:51] Das war revolutionär. Sein Schüler Platon übernahm sein Gedankengut, formte es zu einer großen Theorie und schrieb, dass alles auf und natürlich seine eigenen philosophischen Gedanken dazu eher... gründete eine, ergründete eine Akademie 387. Griechische Philosophie, die Weisheitsfreundschaft, die Liebe zur Weisheit, wurde weltberühmt.

[32:18] So etwas hat es noch nicht gegeben. So hatten Menschen noch nie systematisch gedacht. Klug waren sie, die Griechen. Tiefe Denker. In fernen Ländern breitete sich unterdessen eine andere neuartige Religion aus, die Nachfolge eines gewissen Buddha, dem Erleuchteten.

[32:41] Sammelten sich in möglichst Gemeinschaften und Konzilien. Er hatte aus den alten Traditionen seiner Vorväter, der Meditation, der tausenden Götter, die... dem indischen Subkontinent gab eine neue Religion herausdestilliert, in denen es gar keine Götter mehr gab und den es, in denen es nur noch darum ging, nicht mehr zu existieren.

[33:04] Hatte Gott nicht den Menschen geschaffen, um ewig zu leben? Genau das war das, was Buddha nicht wollte. So als ob der Plan Gottes genau in sein konkretes Gegenteil verkehrt werden sollte. Das Ziel des Gläubigen sollte jetzt sein, nicht zu existieren. Das Nirvana war nicht mehr Strafe, sondern Sehnsucht. Der Satan hat es geschafft, den Menschen einzureden, dass ihre Strafe das größte Glück sein würde.

[33:41] Zurück in Griechenland. Sparta konnte seine Vormachtstellung nicht nutzen. Und so kam eine andere Stadt, startete in das Vorrecht, mächtigster Stadtstaat in Griechenland zu sein. Es war das altehrwürdige Theben. Würden sehr schaffen, die Griechen zu vereinen, aber auch sie kämpften er gegen Sparta unter... und Megara und Korinth. Und nach dem jahrzehntelangen... die Griechen, die laut Prophezeiung eigentlich Weltreich werden sollten, sich nur selbst bekriegt hatten.

[34:17] Schien es, als ob niemand mehr in der Lage wäre, irgendetwas zu tun, um die Hellenen zu vereinen. Es war, als ob eine breite Erschöpfung sich über die gesamte griechische Kultur gebreitet hatte.

[34:36] Und dann geschah etwas, womit niemand gerechnet hatte. Ganz im Norden, so weit im Norden, dass die Bewohner nur noch zur Hälfte man als Griechen bezeichnen konnte. So, Hälfte waren sie eigentlich... Bauern. Die Sprache einen seltsamen Dialekt. Die Oberschicht war recht gebildet. Das waren schon echte Griechen, aber sie nannten sich selbst lieber die Makedonier.

[35:01] Über Jahrzehnte, Jahrhunderte waren sie ein schwacher Agrarstaat gewesen, der sich nicht messen konnte mit den Fähigkeiten der anderen Griechen. Immer wieder wurden sie erobert und angegriffen durch die... im Norden und die Illyrer von der Adria-Küste im Westen. Schwache Könige hatten dort regiert, das Land nie unter Kontrolle hatten.

[35:25] Bis Philippos, der Pferdefreund, Philipp II., den Thron von Makedonien sich griff. Und er führte Reformen durch. Er organisierte das Heer erneut und er erfand eine neue Technik. Er startete seine Soldaten mit der fünf Meter langen Sarisse aus und ließ sie in Reihen gestaffelt die makedonische Walze als Verlangt einüben.

[35:55] Damit eroberten sie alle Grenzgebiete. Makedonien erweiterte sich. Die Illyrer wurden besiegt, die Thraker wurden besiegt. Und bald griffen sie auch weiter nach Süden und eroberten ein griechisches Stadt nach der anderen.

[36:10] Schon bald war Thessalien mit der berühmten Reiterei unter ihrer Kontrolle. Von 337, als endlich die stolzen griechischen Städte verstanden, was auf dem Spiel stand und sie sich alliierten. Theben und Athen wurden sie von der makedonischen Walze niedergewalzt.

[36:31] Plötzlich waren die verachteten Makedonier die vorherrschenden, die Vorherrschaft in Griechenland. Und sie trafen sich in Korinth. Die Makedonier luden allen die Vertreter der Stadtstaaten ein und sie schlossen dort einen Bund. Alle anderen mussten zwangsläufig zustimmen, wenn sie nicht wieder niedergewalzt werden wollten.

[36:57] Von der Sache ist, dass Philippos II. und in diesem Bund oder dem König Philipp beschloss man nach all der Zeit doch noch Rache zu nehmen an den Personen, die damals und Xerxes die Akropolis verwüstet hatten. Und ein Feldzug wurde geplant. Und jetzt, plötzlich unerwartet, so zu sein, als ob die Prophezeiungen sich doch erfüllen würde.

[37:30] Ein König doch. Philippos wurde ermordet und hatte nur einen jungen Nachfolger. Kaum einer traute ihm etwas zu. Aber wir sollten ihn bald kennenlernen.

[37:46] 336 kam er auf den Thron. Sein Name war Alexandros, der Dritte. In Makedonien war er schon ein Held. Schon als Jugendlicher hat er als Vize-General an der Seite seines Vaters gekämpft. Mit seinen Gefährten war er ein gefürchteter General der Kavallerie. Und schnell zeigt er, was in ihm steckte.

[38:06] Die altehrwürdige Stadt Theben wurde dem Erdboden gleich gemacht. Und unsere Lebenszeiten, dann sie ihn Alexandros, hieß Alexander der Große.

[38:20] War ein Schüler von Aristoteles, der wiederum ein Schüler von Platon gewesen war. Und zu dieser Zeit seine eigene Schule in Athen gründete. Große, gigantische philosophische Ideen wurden in jener Zeit in die Welt gebracht.

[38:36] Just in jener Zeit bekam Persien auch noch mal einen neuen König, dadurch auf den Dritten. Und dann machten sie sich auf den Weg.

[38:49] Alexander hatte die Griechen erneut versammelt. In Korinth hatte den Bund erneuert und von allen griechischen Städten kleine Kontingente mitgenommen. Das Gros seiner Armee war natürlich die berühmten Makedonen. Einige hatten ihn noch warnen wollen und hatten mit geografischen Karten gezeigt, wie groß das Erz-Österreich ist und wie klein Griechenland.

[39:10] Alexander war ein spezieller Mensch. Er war eigentlich nur ein Halb-Makedonier. Seine Mutter war aus dem Stamm der Molosser aus Epirus im heutigen Albanien, und sie war eine äußerst böse Frau. Von ihr heißt es, dass sie oft nachts mit einer Schlange im Bett schlief, weswegen Philipp schon glaubte, dass Alexander vielleicht der Sohn von Zeus sein könnte. Und sie hatte in all den Jahren ihrer Erziehung dem Kind eines Sache eingebläut, dass er ein großer Eroberer sei und die ganze Welt erobern sollte. Sie hatte ihn spielen lassen mit Kriegsspielzeug sein Leben lang.

[39:53] Und jetzt kam die Gelegenheit. Im Jahr 334 zog er mit seiner Armee den... überquerte den Hellespont, nahm einen Speer und was ihn auf das gegenüberliegende Ufer dort, den Ruinen von Troja, mit dem Speer wollte er Asien erobern.

[40:16] Schon bald kamen die ersten Satrapen, die Statthalter Persiens in Kleinasien, formierten Armee und stellten sich ihm entgegen. Am Granikos kam es zur ersten gewaltigen Schlacht. Alexander war nicht der Grieche, der damals auf einem Thron saß und zuschaute. Die Armee kämpfte, und er kämpfte an vorderster Front und wäre schon in jener Schlacht bei Granikos gestorben, wenn nicht ein Freund von ihm gerade im letzten Moment den Todesschritt verhindert hätte.

[40:42] In den Persern der Hahn geschlagen wurde. Alexander hatte kühne Idee. Er wusste, dass sein Geld knapp war und deswegen entschloss er sich, die gesamte Flotte nach Hause zu schicken, obwohl die Perser eine noch viel gewaltigere Flotte hatten. Und dass seine Generäle ihn fragten, wie er sich vorstellt, den Krieg zu gewinnen, ohne Flotte, wenn die Perser 300 Schiffe hatten. Hatte er eine klare Antwort.

[41:10] Er sagte: "Wir werden die Küste Kleinasiens durchziehen, wir werden jeden Hafen einnehmen, so dass sie nirgends Ruhe erhalten können." Das haben sie getan. Und irgendwann merkte Darius, dass dieser kleine Eindringling, dieser makedonische Jüngling gefährlicher war, als man sich das vorgestellt hatte.

[41:28] Er kam selbst höchstpersönlich mit der persischen Armee und im Norden Syriens bei Issos, ein Jahr später, kam es zur Schlacht, die Alexander beinahe verloren hatte. Doch dann floh Darius, weil Alexander ihm nachsetzte. Die Perser wurden geschlagen.

[41:53] Da Alexander zog weiter die Levante-Küste am Mittelmeer entlang und er kam nach Tyros. Das nach der Prophezeiung ja zerstört werden sollte, aber das Nebukadnezar nur auf dem Standteil vernichtet hatte. Und da wollte die Stadt erobern, aber der Teil, der noch stand, er war im Mai auf einer Insel, 800 Meter vom Festland entfernt.

[42:14] Was sollte er tun? Die Bewohner Tyros machten keine Anstalten, zu ihm zu kommen. Also musste er zu ihnen. Und er nahm die Steine, die Ruinen des alten Tyros, das Nebukadnezar zerstört hatte, und legte mit den Ruinen einen Weg in das Mittelmeer.

[42:32] Er hatte keine Ahnung, dass Generationen zuvor ein Prophet namens Hesekiel gesagt hätte, dass die Ruinen, Steine von Tyros ins Meer geworfen werden würden, um die Stadt zu vernichten. Es war seine größte militärische Leistung.

[42:51] Und just als er dort war, so erzählt es zumindest ein späterer Geschichtsschreiber, die Propheten haben aber nichts geschrieben, dann Gott hat ja geschwiegen in jener Zeit. Dass er auch in Jerusalem, in Jerusalem vorbeikam und da die Menschen in Jerusalem gesehen hatten, was er mit Städten auf den Inseln tun kann, wussten sie, was den Städten tun kann, die auf dem Festland stehen. Und sie halten, dass man sich besser mit ihm auf gutem Fuß stellen sollte.

[43:18] Geschichtsschreiber berichten, dass alte Jerusalem näher kam. Eine Delegation an Priestern aus der Stadt kam, und er sei von seiner Armee vorhandenen Geräten vom Pferd gestiegen und habe sich einschließen lassen von den Priestern Jerusalems. Und die haben ihn, so sagt man, in den Tempel geführt, in den kleinen Tempel, der aufgebaut worden war zur Zeit von Serubbabel.

[43:50] Und dort hat man ihm die Schriftrollen gezeigt. Aber nicht die Schriftrollen der Thora und nicht die Stadt voll der... neben ihm, sondern dieses ein bisschen ungeliebte Buch, das man so eine ganz an den Rand gesetzt hatte, das Buch Daniel. Das war jetzt plötzlich sehr hilfreich. Dort hatte ja Daniel prophezeit von dem ersten König über ganz Griechenland, der kommen würde, um die Perser zu besiegen.

[44:21] Alexander war ziemlich beeindruckt und zog weiter. Er eroberte Gaza und ließ sich in Chemnitz in Ägypten zum Pharao krönen. Und dann machte er sich auf den Weg.

[44:34] Darius hat die mittlerweile angeboten, können die Hälfte des Königreichs haben. Das haben persische Könige öfter angeboten. Nicht nur die erste hatte das ja auch schon als Angebot bekommen, aber diesmal war es wirklich ernst gemeint. Eine persische Prinzessin war mit im Angebot inkludiert.

[44:52] Aber Alexander sagte: "Ich will das Reich oben passiert, nicht die Hälfte." Und so nahm er seine Armee und zog über den Euphrat. Und jetzt ging es dem Darius an den Kragen. Er zog alles zusammen, was sich im restlichen persischen Reich noch befand.

[45:10] Und die Schreiber der Geschichte sagen, dass als die, als die nichts als zu große Armee Alexanders auf das Heer der Perser traf, da sei über Kilometerweise der Wüstensand schwarz gewesen, so viele... seines gewesen. Und selbst die wackeren, kampferprobten Makedonen haben gezittert, als sie zum ersten Mal in ihrem Leben Elefanten sahen, die aus den östlichsten Reichsteilen vom Indus geholt worden waren, Kriegselefanten.

[45:43] Und Alexander musste dem Gott der Angst Opfer. Aber auch dort, 331, in Gaugamela, wie durch ein Wunder, siegte Alexander. Megos, Alexander der Große. Das persische Reich war in sich zusammengefallen. Das hätte niemand für möglich gehalten, aber Gott hatte es längst gesehen und aufschreiben lassen.

[46:15] Und Alexander zog ein in Babylon. Noch einmal sollte diese alte Metropole zu Glanz kommen. Er plante wohl wahrscheinlich es zu seinem neuen Haupt, sondern auch einen neuen Hauptstadt zu machen. Und weiter jagt er den flüchtenden Darius nach durch das Gebirge in das Kernland der Perser, in die Persis.

[46:37] Und Persepolis wurde eingenommen und Medien. Und irgendwann wurde Darius durch seine eigenen Leute umgebracht.

[46:49] Aber er zog noch weiter. Zog am Kaspischen Meer entlang, zog durch die Wüsten bis an die Grenze des Himalaya, nach Sogdien und nach Baktrien, bis am Jak-Staat, den Skythen, den wilden Reitern der Steppe gegenüberstand.

[47:10] Er wollte noch weiter, wollte noch weiter nach Osten. Hatte gehört von seinem Lehrer Aristoteles, dass dort ganz am Ende der Welt, am Rand der Welt, seltsame Völker leben. Er wollte sie erobern. Aber als in der Zeit des Monsuns... ein tropischer Fluss nach dem anderen durchquert werden musste, um durch Indien zu ziehen, haben seine Soldaten irgendwann gesagt: "Bis hierhin und nicht weiter."

[47:37] Und Alexander konnte ich das schlecht alleine. Ostindien, und er hat ihnen gesagt: "Dort, ich weiß, da gibt es fremde Königreiche." Aber sie wollten keinen Schritt mehr gehen. Und er musste sie zurückführen. So straff hatte sie durch die heißeste, trockenste Wüste geführt, die er erfinden konnte. Und mehr Soldaten sind gestorben auf dem Rückzug als in allen Schlachten zusammen.

[48:04] Alexander eroberte die ganze Welt, aber einen konnte er nicht erobern, und das war er selbst. Seinen besten Freund hatte er im Suff erstochen, weil der gesagt hatte, gewagt hatte zu sagen, dass ohne seinen Vater Philippos all das nicht möglich gewesen wäre. So stolz war.

[48:30] Wenn es jemals jemanden gab, der die Prinzipien des Vaters so offensichtlich in der Politik umgesetzt hat, dann war es wohl Alexander der Große. Er hatte die Welt erobert, reiste zurückkam nach Babylon und Pläne machte, auch noch die arabischen Stämme anzugreifen. Starb er noch bevor seine Reiche richtig angefangen hatte zu blühen.

[48:59] Manche sagen, er starb an einer Überdosis Alkohol. Wie dem auch sei, er hatte keinen echten Nachfolger. Sein Stiefbruder war geistig behindert, sein Halbbruder war geistig behindert, sein Sohn Herakles war unehelich und sein ehelicher Sohn war noch nicht einmal geboren.

[49:27] Und auf dem Totenbett liegend, im Jahr 323, sagte er, was er dummes. Er sagte: "Der Stärkste, der Beste soll mein Reich übernehmen." Und alle makedonischen Generäle glaubten, sie seien angesprochen gewesen.

[49:38] Es wurde eine babylonische Reichsordnung verfasst, an die hielt man sich einige Monate. Und bald gingen die Kriege los. Daniel hatte vorhergesehen, dass dieser schnelle Leopard, der die Welt erobern würde, vier Köpfe hat, dass das, wenn das erste Horn des Ziegenbocks zerbricht, das vier Hörner an ihrer Stelle sein würden. Aber erst waren es mehr als 20 und 1, 8 und 7, und es ein totales Durcheinander.

[50:10] Schließlich liegt noch einer übrig, der das Reich komplett einen wollte, Antigonos. Doch er wurde vernichtet 301 in der Schlacht bei Ipsos. Und vier Generäle – Ptolemäus, Seleukos, Lysimachos, Kassander – teilten sich das Reich endgültig in vier Teile auf. Genau so, wie es Daniel damals aufgeschrieben hatte.

[50:41] Lange hat diese Aufteilung nicht gehalten. Schon bald fingen sie an, sich zu bekriegen. Vor allem Kassander verlor sein Reich sehr schnell. Die sie machen sich später auch untergegangen. Größtenteils waren das diese Hellenen und die... die Zeit, die er doch in über herrschten der Generäle.

[51:03] Und in jener Zeit ist am westlichen Mittelmeer Neues entstanden. Da war die kleine Stadt Rom, die immer größer wurde und die sich brüstete, schon seit ewigen Zeiten keinen König mehr gehabt zu haben.

[51:17] keinen König mehr gab. Zu haben, *populus Quiritum* – der Senat und das Volk.

[51:21] *Populus Quiritum* – der Senat und das Volk. Ruhm Arbeit zu jenen Zeiten waren sie noch relativ unbedeutend, eine mittelmacht, die in Mittelitalien manche Stämme, die Latiner und die Etrusker und die Samniten unter Kontrolle hatte.

[51:33] Viel bedeutsamer war die Handelsmacht des Westmittelmeeres. Karthago, auf Deutsch „Neue Stadt“. Man hätte auch die Stadt Neustadt nennen können.

[51:46] Und das waren was echte Phönizier auf Deutsch. Es waren ethnisch 100%ige Karthager, die dort eine neue Siedlung gegründet hatten.

[51:59] In jenen Tagen brach vieles zusammen und Neues brach an. Ganz oben im Norden, dort, wo laut Homer ewige Finsternis war, wo es kalt war.

[52:16] Denn dort entschlossen sich Volksstämme, die gehört hatten von dem Reichtum der Kultur des Mittelmeerraumes, auch mal etwas davon abzubekommen. Es waren die Kelten und sie überrannten Griechenland.

[52:31] Und einige von ihnen wurden sogar angeworben als Söldner von Diadochenkönigen in Kleinasien und entschieden sich zu bleiben. Und dann sich später die Galater, die Galater und siedelten dort in der Mitte Kleinasiens.

[52:52] Zwischen Rom und Karthago brodelte es. 264 kam es zum Krieg. Und die Maschine im Himmel, die werden wohl notiert haben diesen Krieg. Hätte es nie gegeben, wenn Israel toll gewesen wäre zur Zeit von Josua und danach.

[53:05] Dann hätte es nie eine Charta gegeben. 23 Jahre ging der Krieg und Rom eroberte nicht nur Sizilien, sondern andere wichtige Inseln des Mittelmeeres von den Karthagern.

[53:17] In jener Zeit sind noch einmal die Diadochen sehr stark geworden, vor allem an sich auch aus der Mitte der Seeleute.

[53:24] Und in jener Zeit geschah etwas, was die Welt ebenfalls für immer blind wissen sollte. Ganz, ganz, ganz, ganz weit im Osten, an einem Ort, von dem wahrscheinlich nicht einmal Alexander gewusst hat, dass es den gibt.

[53:36] Aber wohl schon seit Jahrhunderten mächtige Reiche Männer gekämpft hatten, wurden diese Reiche im Jahre 221 zu einem Reich zusammengefasst. Und Qin Shi Huang, der erste erhabene Gottkaiser von China, das Reich, das Kaiserreich China entstanden.

[53:57] Und er regiert mit eiserner Hand. Und er dies alles, was die alte Zeit noch was von der alten Zeit wirklich wahr.

[54:04] Vernichten. Und in seiner Zeit sind viele Aufzeichnungen über die Entstehung der chinesischen Reiche und die Religion der damaligen Zeit, von der wir wissen, dass damals die wir gesehen haben, eine andere Episode.

[54:15] Viele wissen von der Genesis noch gewesen war. All das ließ er vernichten. Die Lehre von Konfuzius wurde jetzt Staatsreligion im Osten.

[54:29] Und Rom hatte Blut geleckt. Wieder ging es gegen Karthago. Diesmal ging es um den Einfluss im äußersten Westen der Iberischen Halbinsel. Es ging um Spanien und die Karthager.

[54:43] Gesandten ihren besten Mann Hannibal. Bahn ist gnädig, sie beteten immer noch zu dem selben Gott, vor dem ich schon Israeliten niedergedrückt hatten. Sie brachten immer noch dieselben Menschenopfer.

[55:01] Und Hannibal brachte es fertig, die Kriegselefanten über die Westalpen zu bringen, obwohl die meisten von ihnen im Schneetreiben und er wurde zum Schrecken des römischen Reiches und besiegte die Römer mehrfach in Italien.

[55:18] Vernichten. Irgendwie konnte man das römische Reich nicht in die Knie zwingen. Sie waren wie ein Stehaufmännchen.

[55:26] War es die Hand Gottes, die schon längst den Aufstieg eines vierten Weltreiches vorhergesagt hatte. Um 200 vor Christus war das vor allem noch die Toller und die Soliden, die im Zentrum der damaligen Welt regierten.

[55:45] Der Osten war längst verloren gegangen. Die Parther waren mittlerweile eingedrungen von Norden. Und einige Griechen hatten ganz im Osten, dort am Hindukusch und in Indien, eigene griechischsprachige Reiche eröffnet, die irgendwann im Nebel der Geschichte verschwunden sind.

[56:05] Und Rom, als Karthago endlich erneut besiegt war, wandte sich jetzt dem Ostmittelmeerraum zu. 191 wurden bei den Thermopylen, dort, wo damals Leonidas die Perser aufgehalten hatte, wo die Seleukiden besiegt.

[56:21] 1968 wurde Makedonien vernichtet und Rom stand plötzlich als neue Weltmacht da. Und es war fast so, als ob der Satan verhindern wollte, dass es so, dass diese so offensichtliche Prophetieerfüllung bemerkt werden würde.

[56:42] Er wusste ja, dass ein viertes Reich vorhergesagt war, ein viertes Reich, dass das Volk unterdrücken würde. Aber das vierte Reich war nicht mit Namen Folge.

[56:50] Sagt, gab es eine Chance, vielleicht die Prophetieausleger auf eine falsche Fährte zu locken. Ein Jahr, nachdem Rom Weltmacht wurde, war ein kleiner, fast unbedeutender Seleukidenkönig, Tyros, definitiv an.

[57:05] Ist dabei das Volk Israel schwer zu bedrücken. Er ließ den Tempel entweihen, ein Schwein auf dem Altar opfern und er wollte die Juden zwingen, jetzt den griechischen Göttern zu opfern.

[57:19] Und manch einer glaubte in ihm schon das vorhergesagte kleine Horn, das schreckliche Tier blickt zu haben. Aber nein, das war er nicht.

[57:32] Als er in Ägypten mitmischen wollte, da konnte der römische Beamte, der römische Gesandte diesen König treffen und einen Kreis um ihn ziehen in den Sand und sagen: „In dem Moment, wo du den Kreis verlässt, hast du Krieg mit uns.“

[57:51] Er war nur ein kleiner König und bald erledigt. Aber gegen ihn standen die Juden auf. Es kam zur Revolte, die Makkabäer, die mit dem Hammer schlagen.

[58:10] Die sagten sich: „Los, der Tempel wurde neu geweiht.“ 165 man erfand das Chanukkafest zu Ehren dieser Neu-Einweihung. Und die Juden, die rebelliert hatten gegen das Joch der Seleukiden, gründeten eine eigene Königsherrschaft, die Königsherrschaft der Hasmonäer.

[58:30] Und da wurde es vielleicht nicht von größtem Interesse. Ist da wird schon Weltgeschichte durchgehend sei vermerkt, dass im Jahre 153 vor unserer Zeit der Kalender umgestellt wurde.

[58:40] Dass die Römer ab diesem Zeitpunkt, ab dem ersten Januar, das Jahr begannen. 140, 146 wurde Korinth eingenommen. Jetzt war ganz Griechenland unter römischer Kontrolle.

[58:51] Und auch Karthago wurde endgültig zerstört. Niemand konnte ihnen mehr das Handtuch, niemand mehr, dass die Stirn bieten.

[59:01] Da begann Rom in eigenen Bürgerkriegen auseinanderzubrechen. Jahrzehnte ging das so, Partei gegen Partei, bis 82 vor unserer Zeit Sulla Diktator wurde.

[59:18] Bis dahin hatte Rom es fertig gebracht, ein Weltreich zu gründen auf der Basis, dass niemand länger herrschen darf als ein Jahr. Auf eine ständige Rotation, die Konsuln und all die verschiedenen Ämter.

[59:28] Niemand durfte länger als ein Jahr regieren, musste seinen Platz im ... geben. Das hatte offensichtlich enorme Stabilität gebracht. Aber jetzt brauchen diese Prinzipien weg.

[59:38] Nach ihm kam einer der größten Generäle der ganzen römischen Geschichte, Gnaeus Pompeius Magnus, und eroberte weite Teile des östlichen, des westlichen Asiens, des Ostmittelmeerraumes.

[59:51] Und unter seiner Zeit geriet auch das gelobte Land Israel unter römische Kontrolle. Aber einer waren noch erfolgreicher als er.

[1:00:01] Ein General war noch bekannter und berühmter: Julius Cäsar. Der 58 begann, weite Teile Galliens zu erobern und das Reich enorm zu vergrößern.

[1:00:19] Als er zurückkehrte und den sprichwörtlichen Rubikon überschritten, erneut Bürgerkrieg in Rom aus. Er ließ sich zum de facto Alleinherrscher machen und hätte vielleicht lange geherrscht, wenn er nicht am 5. März, in den Iden des März 44, von Brutus ermordet worden wäre.

[1:00:41] In jenen Tagen bekam Juda einen König. Sein Name war Glos Julius Herodes. Er war eigentlich streng genommen kein Jude.

[1:00:53] Er war ein Nachfahre der Edomiter und das war ein Dorn im Auge aller Juden. Ein Fremdling durfte König sein über Juda. Er war zwar Jude der Religion nach, weil die ... die Nabatäer seit den Tagen der Hasmonäer ...

[1:01:15] einverleibt worden waren. Aber sie hassten ihn. In seiner Zeit hat sich das religiöse Leben sehr verändert im Vergleich zur Zeit von Maria.

[1:01:27] Die Oberschicht der Priester war sehr weltoffen geworden. Sie nannten sich Sadduzäer, vielleicht nach dem alten Priester Zadok zur Zeit von David. Sie liebten die griechische Philosophie und sie hielten manches in der Thora und den übrigen Schriften für etwas übertrieben.

[1:01:46] Toten Auferstehung? Wirklich ganz schöne Geschichte. Sie hat sich ein Beispiel genommen an Sokrates und Platon und anderen, die auch kritisch die Mythologie der Alten hinterfragt hatten.

[1:02:02] Gab es die wirklich? Ihnen war es daran gelegen, gute politische Beziehungen zu haben und sie regierten über den religiösen Bereich mit Intrigen und mit Geld.

[1:02:20] Andere haben sich davon angewidert abgewendet. Sie wollten heilig leben, sie wollten es ganz richtig machen.

[1:02:29] Wichtiger als richtig, um Jahr zu verhindern, dass jemals eine Katastrophe entstand, wie damals zur Zeit von ...

[1:02:34] Sie nahmen sich die ... die Abgesonderten. Es waren meistens nicht die Führer des Volkes. Es waren eher die einfachen Priester und Leviten und andere, die sich religiös besonders feiern wollten.

[1:02:52] Sie hatten viele Regeln aufgeschrieben. Manchen ging das nicht weit genug. Manche glaubten, das Volk sei so nun auch ... so abgefallen, obwohl sie keine Götzen mehr anbeteten, dass sie meinten, man könne nicht mehr in Israel leben, jedenfalls nicht unter der bewohnten Zivilisation.

[1:03:11] Man müsste sich ganz nicht nur innerlich, sondern vollständig physisch absondern. Zu gehen, die Essener in die Wüste.

[1:03:19] Und nebenbei Qumran und anderswo hatten ihre eigenen Siedlungen und taten viel Gutes, die Schriften der Propheten immer wieder abzuschreiben und zu vervielfältigen.

[1:03:35] Und dann gab es noch eine Gruppe, die waren längst nicht so abgehoben wie die Essener. Die waren etwas tatkräftiger.

[1:03:41] Natürlich die ... die fragliche Essener, die Zeloten. Und sich deswegen, weil ihr großes Vorbild war, fing er, der damals als die Moabiter kam, die ... auf Ratschlag von ... hatte sich doch der ...

[1:03:58] Hatte doch einen besonderen Segen empfangen, weil er so für Gott geäußert hatte. Wie war das noch mal? Hatte er nicht einen Speer genommen und den Israeliten und ...

[1:04:11] ... bestätigt. Der war Eifer darin, mit Waffengewalt dem Unheil zu wehren. So trugen sie stets eine ... dabei.

[1:04:21] Und manches Attentat ist von ihnen verübt worden im Namen Gottes. Das Chaos in der römischen Politik ging weiter.

[1:04:35] Und 31 wurde auch das letzte Diadochenreich, der ... es würde zu weit führen, all die Intrigen, dem die letzte Königin Kleopatra geschehen hier aus zu führen.

[1:04:44] Aber Fakt ist: Das Chaos. Octavius jetzt alleine die Herrschaft über ein sich gigantisch ausgebreitetes Weltreich hatte. Und das wäre später wurde ihm vom Senat der Ehrentitel Augustus angetragen.

[1:05:07] Der Erhabene. Den nahm er gerne an. So wurde er berühmt. Offiziell blieb das Reich eine Republik, der Senat. Aber de facto war es jetzt ein Kaiserreich.

[1:05:26] Die Zeit war abgelaufen. Die Jahrhunderte waren vergangen. Der Satan wusste, er wird bald kommen, der Friedefürst.

[1:05:39] Er konnte es sich nicht erlauben, vor den Welten diese ständige Bürgerkriegs-Spektakel, dieses Morden und Abstechen weiter zu treiben, was seit Jahrhunderten auf dieser Welt existierte.

[1:05:50] Und so kehrte plötzlich, fast unerklärlich, fast in der gesamten zivilisierten Welt ein merkwürdiger Friede ein. Die Pax Romana, der römische Frieden lag.

[1:06:04] Es vielleicht an der guten Führung Roms? War das römische Prinzip vielleicht der Garant für Frieden und Glück?

[1:06:18] Zehn vor unserer Zeit ist dann der Tempel eingeweiht worden. Herodes, der verhasste König, wollte sich beim Volk beliebt machen. Nicht nur hat er viel Geld ausgegeben, um die oft angeschlagenen Olympischen Spiele in Griechenland zu retten.

[1:06:32] Er hat den kleinen Tempel, mit dem man sich nicht groß brüsten könnte, zu einem der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der ganzen Welt gemacht. Gigantisch groß, der Stolz der Nation.

[1:06:46] Und kaum war eingeweiht, geschah Wichtiges in diesem Tempel. Etwa vier Jahre später. Die genaue Zeit lässt sich nicht mehr genau rekonstruieren.

[1:06:56] Da gab es einen Priester, sein Name war Zacharias. Aber wir kennen heute mehr über seinen griechischen Namen Zacharias. Er war verheiratet mit Elisabeth und die Arme konnte keine Kinder kriegen.

[1:07:17] Es war zu jener Zeit, dass es an seiner Reihe war, im Tempel zu dienen. Und als das Los geworfen wurde, wurde er beauftragt, den Dienst im Tempel durchzuführen.

[1:07:30] Rein wie Priester vor ihm hineingegangen waren in den Tagen und Wochen und Monaten und Jahren zuvor. Was stolz diesen großen, gigantischen Heiligtum den Dienst verrichten dürfen.

[1:07:43] Wer weiß, ob er noch einmal im Leben die Chance bekommen würde. Und es war die Chance seines Lebens.

[1:07:49] Während er den Weihrauch dort opferte und all das tat, was getan werden musste, was ein guter Priester so machte, bemerkte er, dass neben dem Altar auf der rechten Seite – und ich war nicht gleich aufgefallen, das ist die rechte Seite war – ein Engel.

[1:08:07] Und er sagte gewaltige Dinge zu mir. Sagte: „Du, deine Gebete sind erhört worden, und eine Frau, Elisabeth, wird dir einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Johannes geben.

[1:08:17] Der wird groß sein vor dem Herrn. Wein und starkes Getränk wird er nicht trinken und mit heiligem Geist erfüllt werden schon von Mutterleib an.“

[1:08:23] Zacharias war Priester genug, erkannte die Schriften in und auswendig. Er wusste, seine Geschichte war er recht ähnlich mit vielen Geschichten.

[1:08:33] War es nicht so ähnlich wie die Geschichte von ... dem großen Richter? War es nicht so ähnlich seine Geschichte wie die von Abraham und Sara?

[1:08:46] Erstaunlich. Und dann sagte er, der Engel: „Und er wird vor ihm hergehen im Geist der Kraft Elias und die Herzen der Väter umzuwenden zu den Kindern und die Ungehorsamen zur Gewinnung der Gerechten, um dem Herrn ein zu gerüstetes Volk zu bereiten.“

[1:09:01] Das klang unmissverständlich, nachdem was der letzte Prophet Maleachi gesagt hatte, für die Gott seine Verheißung wahr machen.

[1:09:14] Gott hatte fast vier Jahrhunderte geschrieben. Und jetzt stand dieser Engel im Tempel, im Tempel in Jerusalem, der in der heiligen Stadt, am heiligen Ort, und erklärte dem Lehrer des Gesetzes, was geschehen würde.

[1:09:36] Aber sei hier, sagte: „Woran es euch das erkennen? Denn ich bin ein alter Mann und meine Frau ist in fortgeschrittenem Alter.“

[1:09:45] Man kann sich vorstellen, wie im Himmel die Engel sich entsetzt an den Kopf fassen. „Du bist ein Lehrer des Gesetzes, kennst du nicht die Geschichte von Abraham und die Geschichte von Isaak und die Geschichte von Jakob und die Geschichte von ... und all die anderen Geschichten, wo Frauen, die keine Kinder kriegen konnten, Kinder bekommen haben?“

[1:10:16] Und jetzt sagte der Engel: „Wer war er? Er war kein Geringerer als Gabriel selbst, der bisher, so weit wir wissen, nur dem Daniel erschienen war.“

[1:10:26] Wie sie gewaltige Prophezeiung des kommenden Königs. Und er sagte ihm, dass er Zacharias stumm sein würde, bis all das geschehen war.

[1:10:39] Draußen da die Menschen beteten, ihre Lieder gesungen und gewartet, dass der Priester endlich kommen würde. Es war schon etwas spät geworden. Manch einer murmelte: „Sie Gottesdienste, wenn auch immer länger hier.“

[1:10:53] Er kam und kam nicht. Und dann kam endlich und sie macht sich halt bereit, den Segen zu hören. Sie wussten ja schon, wie das geht.

[1:11:04] „Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dich und so weiter.“ Aber da kamen keine Worte. Er redete überhaupt gar nicht.

[1:11:26] Sein Gesicht leuchtete. Das, was immer so als Formel nach dem Gottesdienst gesagt wurde, wurde nicht gesagt, aber es war sichtbar.

[1:11:36] Dann machte Zeichen und erklärte von dem großen Engel Gabriel, der Zorn hat ein Kind. Und sechs Monate später, irgendwo im Himmel, bekam Gabriel erneut den Auftrag.

[1:11:56] Er sollte noch einmal eine wichtige Botschaft bringen. Und er fragte auf den wieder nach Jerusalem gehen sollte, zur Hauptstadt, nicht nach Judäa, weiter in den Norden.

[1:12:10] Dort, wo mehr Heiden und Juden zusammen gemäß leben, nach Galiläa, in die Hauptstadt. Nein, nicht in die Hauptstadt, in die Berge, kleines Bergdorf, nach Nazareth.

[1:12:32] Zu einem alten Mann? Nein, zu einer jungen Frau. Und er erschien ihr, der Engel Gabriel, der bisher Damen erschienen war und einem Priester.

[1:12:43] Er erschien dieser jungen Frau und ihr Name war Mirjam, griechisch Mariam, was zu Maria wurde. Weil in unserer Sprache, aber sie hört auf den Namen Maria.

[1:12:59] Und das war: „Gegrüßt, du Begnadigte! Der Herr ist mit dir. Du Gesegnete unter den Frauen.“ Sie wusste gar nicht, wie ihr geschah.

[1:13:09] Und er ging gleich weiter und sagte: „Und siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben.“

[1:13:16] Fast dieselbe Formel, die sechs Monate zuvor und zumindest Zacharias hat gemerkt haben, dass es dieselbe Formel war, die schon dem abgesagt worden war.

[1:13:23] Aber das war ein Problem. Sie war zwar schon verlobt, dass ich habe noch nicht verheiratet. Und sie fragte ganz unschuldig: „Wie kann das sein, da ich von keinem Mann weiß?“

[1:13:38] Und der Engel sagte: „Du hast vollkommen recht. So einen Fall hat sie wirklich noch nie gegeben.“ Aber Gabriel sprach zu ihr: „Der Heilige Geist wird über dich kommen und die Kraft des Höchsten wird sich überschatten.

[1:13:52] Darum wird auch das Heilige, das ... Gottes Sohn genannt werden.“ Vielleicht erinnerte sie sich, als sie mal in der Synagoge gehört hatte, aus den Schriften des Propheten Jesaja, wo, dass Gott ein Zeichen machen würde, dass die junge Frau schwanger werden würde.

[1:14:12] Und sie sagte: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn. Mir geschehe nach deinem Wort.“ Und jetzt waren alle Welten erstaunt.

[1:14:19] Da war der Priester, der das Gesetz kannte, ein alter Mann im Tempel in der Stadt Jerusalem, der in einem Fall, den es schon mehrmals gegeben hat in der Bibel, nicht glaubte.

[1:14:33] Und hier war eine junge Frau in einem Gebiet, das mehrheitlich als Jude ist, auf eine Sache, die niemals zuvor geschehen war, mit simplem Glauben reagierte.

[1:14:49] Und der Engel hat ja auch gesagt, dass ihre Verwandte Elisabeth auch schwanger war, die im Bergland in Judäa lebte. Und so machte sie sich auf den Weg, voller Freude, und mit ihr diese Nachricht zu teilen.

[1:15:04] Und so zog es über die Flügel, die grünen Hügel, Hügel auf und Hügel ab und Flügel auf und Flügel ab.

[1:15:15] Und während sie Flügel auf und Flügel ab zog, dort in der Nähe des Thrones Gottes an den Orten der Ewigkeit.

[1:15:31] Während Maria Hügel auf und Hügel ab zog, hörte man eine Stimme. Eine mysteriöse Stimme, eine Stimme, in der die Gedanken der Ewigkeit zusammenflossen in einen Satz.

[1:15:50] „Ich komme. In der Buchrolle steht von mir geschrieben: Deinen Willen zu tun, mein Gott, bin ich begierig, und dein Gesetz ist in meinem Herzen.“

[1:16:14] Der Plan der Ewigkeiten sollte sich materialisieren. Gott hatte geschwiegen 400 Jahre lang. Aber vielleicht hatte er nicht geschwiegen.

[1:16:27] Vielleicht hat er 400 Jahre lang Luft geholt, um einmal alles zu sagen.

[1:16:41] „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.“ Er, der zweite Michael, das Wort Gottes, der von Ewigkeiten da war.

[1:17:06] Und die Engel, die umgefallenen Welten, vielleicht sogar der Satan, man völlig überrascht. Da war der Schöpfer des Universums, der Gott der Ewigkeit, ein paar Zellen groß und ließ sich von dem Geschöpf, das er geschaffen hatte und in dem Moment sogar am Leben erhielt, selbst am Leben halten.

[1:17:41] Er wurde einst mit dem Menschengeschlecht, wie das geschehen war, konnte sich niemand erklären. Aber der Gott der Ewigkeit hatte sich abhängig gemacht von seinen eigenen Geschöpfen.

[1:17:59] Sich so klein gemacht, so verletzlich. Die Enge hoffen würde bald gebrochen, wenn das alles gut gibt. So ist Gott.

[1:18:22] Und Maria, weißt du noch, immer Hügel auf, von Hügel ab. Und als sie ankam bei Elisabeth, die bereits einen relativ sichtbaren Bauch hatte, da musste sie sich auf den Bauch passen, weil da boxt jemand und bewegte sich der Embryo, das Ungeborene im Bauch der Elisabeth.

[1:18:50] Bereits eine Ahnung, wer da im Bauch der Maria war. Drei Monate blieb Mirjam Maria bei ihrer Verwandten.

[1:19:01] Und sie sangen ein Lied: „Meine Seele erhebt...“

[1:19:01] Sie sangen ein Lied: "Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist freut sich über Gott, meinen Retter."

[1:19:06] Denn er hat angesehen die Niedrigkeit seiner Magd. Denn siehe, von nun an werden sich glückselig preisen alle Geschlechter.

[1:19:14] Denn große Dinge hat er getan, und heilig ist sein Name. Und seine Barmherzigkeit währt von Geschlecht zu Geschlecht über die, welche ihn fürchten.

[1:19:23] Drei Monate war sie dort. Und als es Zeit wurde für Elisabeth, das Kind zu gebären, zog sie sich wieder zurück und reiste zurück. Bergauf, bergab, nicht mehr so schnell, sollte ja dem Kind nichts passieren.

[1:19:44] Sie gingen wieder zurück in das Bergland von Galiläa. Und währenddessen wurde im Hügelland von Judäa das verheißene Kind geboren, das der Engel Gabriel im Tempel angekündigt hatte.

[1:20:00] Und alle Verwandten kamen zusammen. Und als die Mutter Elisabeth sagte, es würde Johannes heißen. Johannes! Da steht und alle mit dem Kopf: "Niemand heißt in unserer Verwandtschaft so."

[1:20:11] Das ist gegen die Tradition. Wir können ja nicht alle neumodischen Sachen machen, die die Römer und Griechen hier mit ins Land bringen. Neue Namen, wo gibt's denn sowas?

[1:20:30] Aber der Vater schrieb auf einer Tafel: "Mann sagte, sein Name muss Johannes sein."

[1:20:36] Unter dem Zeitpunkt konnte er wieder reden. Die Zeit des Schweigens war für ihn vorbei. Und die Menschen waren außer sich über das, was sie sahen. Und sie fragten sich: "Was wird wohl aus diesem Kind werden?"

[1:20:56] Und Sacharja, Zacharias, vom Heiligen Geist inspiriert, lief aus und schrieb es auf: "Gepriesen sei der Herrgott Israel! Seine hat sein Volk besucht und immer Lösung bereitet, wie es verheißen hat durch den Mund seiner heiligen Propheten, die von Alters her waren."

[1:21:11] Und dann wandte er sich zu diesen kleinen Säuglingen, zu Johannes. Und der Inspiration des Heiligen Geistes sagt er: "Du, das Kindlein, ist ein Prophet des Höchsten genannt werden. Denn du wirst vor dem Angesicht des Herrn hergehen, um seine Wege zu bereiten."

[1:21:32] Unterdessen war Miriam, Maria, angekommen zu Hause. Sie war verlobt mit Josef, der tatsächlich aus königlichem Blut war. Nur, dass ihm das nichts nützte, weil die letzten Könige Juda regiert hatten, schon ein halbes Jahrtausend tot waren. Er war ziemlich arm.

[1:22:00] Und hatte seine Frau zurück kommen sahen. Und nach wenigen Wochen merkte, wie sie ihre Kleider immer etwas weiter anzog.

[1:22:18] Das zerriss es ihm fast das Herz. Sie hatte ihm erzählt, dass sie losgegangen sei in Nazareth, über die Hügel gewandert sei und dort in Judäa schwanger angekommen sei.

[1:22:33] Er war ein gerechter Mann. Er wollte nur das Beste vermuten. Das war zu viel.

[1:22:40] "Du bist schwanger geworden vom Wandern nach Judäa?" Er war so gerecht, dass er trotz seiner mehr als objektiv verständlichen Gründe sie nicht einfach der Schande preis gab.

[1:22:58] Er wollte die bereits festgemachte Verlobung, die damals rein rechtlich schon fast so was wie eine Hochzeit war, er wollte sie im Geheimen lösen. Aber Gabriel wurde noch einmal ausgesandt, diesmal zu Josef.

[1:23:18] Und sagte ihm: "Josef, Sohn Davids!" Und das klingelten die Ohren in Josefs Gehirn. Das war der Begriff des Davids. Er war ja aus der königlichen...

[1:23:33] Keiner hatte da wirklich Interesse für. Aber er wusste, dass Sohn Davids scheidlich nicht Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen. Das, was ihr gezeugt ist, das ist vom Heiligen Geist. Sie aber wird einen Sohn gebären.

[1:23:45] Oder sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden.

[1:23:53] Hatte tatsächlich die heilige Linie, die Linie, die über David ging, die zurückverfolgt werden konnte über all die verschiedenen Generationen.

[1:24:08] Übermut. Oliver hat und sogar über diesen Perez, der als Sohn der Tamar geboren sollte. Diese Linie wirklich den Erlöser gebracht haben.

[1:24:20] Aber schnell entstand ein Disput zwischen denen, man hat ihm im Himmel einsacken und er stimmt ja schon. Also, wir können in den Büchern nachlesen, dass alle die Generation, das passt und der Josef ist definitiv hier.

[1:24:33] Wir können das in den Büchern, aber was er ist nicht der Vater. Die kann, dass das Kind der Sohn Davids sein. Das passt nicht, dass man jetzt das gab.

[1:24:43] Ein paar sehr kluge Magier. Sie hatten sehr gründlich die Archive bisher studiert. Und zwar nicht nur die, die offensichtlich von der Königs-Linie verfolgten.

[1:24:51] Und sie zeigten den erstaunten anderen Magiern: "Etwas, David hat ja viele Söhne. Gab es nicht nur Salomo, der König geworden war, und nicht nur die anderen gestorben sind aufgrund ihrer Sünden?"

[1:25:06] Nicht nur Salomo, der König geworden war, die königliche Linie. David hat noch einen anderen Sohn, Nathan, der genannt worden war nach dem Propheten, den...

[1:25:16] Besucht hatte. Keiner hatte von ihm Notiz genommen.

[1:25:21] Die Engel zeigten die Senat an. Nachfahren gehabt hatte. Sie gingen Generation nach Generation. Und plötzlich dämmert es allen.

[1:25:35] Mehr tun. Die Mutter ist eine direkte Nachfahrin von diesem Sohn Nathan.

[1:25:46] Er wäre wirklich der Sohn Davids, nicht durch den Vater, sondern durch die Mutter.

[1:25:52] Und die Engel wussten schon, was ist ein schwerer Schlag für das Verständnis der jüdischen alten Männer.

[1:25:58] In jenen Tagen entschied sich Augustus, es wäre mal wieder Zeit zu wissen, wie viel Geld ihm eigentlich zustehe. Er wollte wissen, wie reich die Menschen sind und die Bewohner seines Großreichs.

[1:26:11] Sie sollten in Zensus-Klassen eingeteilt werden. Es sollte einen Steuereintreiber durch das Land ziehen.

[1:26:20] Hatte nicht da schon Daniel gesagt, dass ein König aufstehen würde, der einen Steuereintreiber das Land ziehen lassen würde?

[1:26:25] Würde. Und das macht es erforderlich, dass jeder sich dorthin begab, wo er ursprünglich seiner Vorfahren her...

[1:26:39] Er war so musste Josef mit Miriam nach Bethlehem, an jenen Ort, wo Rahel gestorben war.

[1:26:46] Jener Ort, wo die Israeliten standen, als die 586 abtransportiert werden sollten nach Babylon. Jener Ort, wo David gesagt wurde, und wo die Helden sich unter die Philister gemischt hatten, um Wasser zu holen aus dem Brunnen.

[1:27:03] Je nach Ort der so folger von Erinnerungen an diesen Ort zogen sie. Er, der Sohn Davids, wie einen Nachfahren des Königs David. Und in ihrem Bauch, der der schon den David erschaffen hatte.

[1:27:18] Aber in Bethlehem, wo man sich immer noch rühmte und vielleicht sogar den Touristen erzählte, wer hier geboren sei, nämlich der König Davids.

[1:27:25] Hatte niemand Platz für seine Nachfahren. Und so mussten sie die Krippe nehmen, ein Stall, übernachten und dort sollte sie ihr Kind bekommen.

[1:27:40] Und im aller Team im Himmel ist die Engel waren so begeistert. Sie wollten erzählen, was passiert. Und sie vor über Jerusalem und suchten jemand, der Interesse hätte.

[1:27:49] Also, was sie fanden keinen. Aber sie fanden dort auf den Hügeln bei Bethlehem ein paar Hirten.

[1:27:59] Ob die vielleicht auch noch die Psalmen sangen, die David komponiert hatte, als er dort Hirte war: "Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln."

[1:28:12] Und ihnen es schien ein Engel und sagte: "Denn siehe, ich verkündige euch große Freude, die dem ganzen Volk widerfahren soll."

[1:28:20] "Denn euch ist heute in der Stadt Davids der Retter geboren, welcher ist Christus, der Messias."

[1:28:26] Daher der Masia, der Gesandte, der Messias, auf den sie seit Jahrhunderten, seit Jahrtausenden eigentlich gewartet hatten, erst geboren.

[1:28:34] Und als er das auf diese Engel konnten, die Engel, sie konnten sich nicht mehr zurückhalten. Sie konnten sich nicht mehr beherrschen.

[1:28:39] Und sie fingen an zu jubeln und zu singen: "Herrlichkeit ist bei Gott in der Höhe und Friede auf Erden unter den Menschen seines Wohlgefallens."

[1:28:51] Irgendwann sind sie fertig gewesen und dann abgezogen gen Osten. Seine anderen Missionen.

[1:28:58] Und die Hirten kamen, die kamen zur Krippe. Sie hatten ihre Schafe zurückgelassen. Sie ernten wahrscheinlich nicht, dass der, der in der Krippe war, gerade ihre Schafe am Leben erhielt.

[1:29:16] Obwohl er nur knackte und ich mal richtig gucken konnte. Er war wirklich Gott und Mensch gleichzeitig.

[1:29:29] Sie beteten die Namen. Acht Tage später musste er beschnitten werden und ihm wurde jetzt der Name gegeben, den der Engel vorgesehen hatte. Die Hosts Josua, sowie der, der das Volk nach Kanaan eingeführt hatte. Griechisch Jesus.

[1:29:47] Und so ist der uns heute bekannt. Und dann nach einigen Wochen nach dem Gesetz muss er im Tempel da gebracht werden.

[1:29:56] Und da war eine lange Schlange und ein Priester hatte Dienst. Und die ganzen Kinder, die da gebracht werden sollten, geweiht werden sollten, wurden geweiht.

[1:30:03] Und da kam noch ein Kind, das wurde geweiht. Wir haben noch ein Kind.

[1:30:07] Und es wurde geweint. Wir haben noch ein Kind. Und der Priester hatte wird keine Ahnung, dass er gerade seinen Schöpfer und Erlöser den Händen hielt.

[1:30:23] Er hat es geweiht. Nie wieder war Jesus ihm so nahe, aber hat es nicht gemerkt.

[1:30:31] Josef und Maria und die stolzen Nachfahren Davids. Man so arm, dass sie nicht mal das vorgeschriebene originale Opfer bringen konnten, sondern nur das armen Opfer.

[1:30:41] Aber jemand hatte gewusst, wer sie sind. Jemand hatte vom Heiligen Geist gesagt bekommen, wer dieses Kind ist und dass Gott die lange Zeit des Schweigens beendet hatte.

[1:30:53] Simeon kam in den Tempel. Er hatte gebetet, nicht eher zu sterben, als dass er den Messias sehen sollte.

[1:31:00] Wusste aus den Prophezeiungen Daniels, dass es nicht mehr allzu lange sein konnte. Und jetzt rief aus dem Tempel: "Denn meine Augen haben einen Hai gesehen, dass du vor allen Völkern bereitet hast."

[1:31:09] "Ein Licht zur Offenbarung für die Heiden und zur Verherrlichung deines Volkes Israel."

[1:31:15] Und schaute Maria an und sagte: "Aber auch dir selbst wird ein Schwert durch die Seele dringen."

[1:31:23] Als alles vollbracht war, zogen sie wieder zurück nach Bethlehem, wo sie immer noch hausen mussten, dort diesen erbärmlichen Umständen.

[1:31:36] Währenddessen hatten die Magier, die Engel, sich weit nach Osten bewegt. Sie wussten, Israel gibt es so gut wie niemanden, denn momentan bereit für diese Botschaft zu bekommen.

[1:31:47] Aber dort jenseits des Euphrat, im Osten, gab es einige kluge Männer, Menschen, die Astronomie studierten und die Schriften der alten Weisen studierten.

[1:32:05] Und eben Magier machten so ein Zeichen, so ein Aus-Los-Existenz, war so ein außergewöhnliches Himmelsphänomen, dass die Weisen dort im Osten des Orients in einer Erklärung suchten.

[1:32:24] Und dann erinnerte sich an eine alte Schriftrolle, die ja mal gefunden hatte, irgendwo, in irgendeinem Archiv von irgendwo einem alten...

[1:32:32] Alten Belärm. Und sie lassen: "Ich sehe ihn, aber jetzt noch nicht. Ich schaue ihn, aber noch nicht in der Nähe."

[1:32:37] "Ein Sternträger voraus. Jakob konzert erhebt sich aus Israel. Er wird die Schläfen zerschmettern und alle Söhne sie zertrümmern."

[1:32:42] Und jemand fragte: "Wie alt ist denn das Manuskript?" Naja, man kann es nicht genau datieren. Damit ungefähr anderthalb Jahrtausende.

[1:32:53] Kein Wunder, dass er geschrieben hat: "Ich sehe, aber jetzt noch nicht."

[1:32:57] "Ich schaue ihn, aber noch nicht in der Nähe." Und so machten sie sich auf den Weg mit ihrer Karawane. Sie konnten nur nachts reisen, um diesem vermeintlichen Stern zu folgen.

[1:33:11] Und er führte sie nach DDR, führte sie in die Hauptstadt, erfüllt sind, nachher umstellen.

[1:33:14] Und da kamen sie an und sagten: "Wo ist denn dieser König? Wo ist dann das Zepter? Wir haben davon gelesen, haben seinen Stern gesehen."

[1:33:22] Aber Herodes davon hörte, aber ganz und gar nicht begeistert. Er hatte bereits mehrere seiner eigenen Söhne umbringen lassen, weil er Angst hatte, dass die König werden wollten.

[1:33:31] Ein fremder König kam gar nicht in Frage. Da habe zwar nominell ein Jude war, aber die den Tanach, die Schriften nicht gut kannte.

[1:33:41] Wusste gar nicht, wovon sie reden. Und er ließ die Schriftgelehrten holen.

[1:33:46] Und die hatten kein Interesse mit einem Nabatäer, einem Edomiter, der König sein will, zu reden. Und er fragte sie: "Wo steht in der Schrift über diesen kommenden König?"

[1:33:55] Und sie sagten: "Ist eine schwierige Frage." Ist wieder gefragt.

[1:34:03] Und da wurde sehr deutlich: "Sagt es mir!" Und widerwillig zückten sie die Schriftrolle.

[1:34:10] "Das mich an und sagt: Na ja, hier steht: Du, Vater, du bist zwar gering, oder den Hauptorten von Juda, aber aus der Sonne hervorkommender Herrscher über Israel werden sollen."

[1:34:21] Wir gehen aber zurück zur Delegation. Diese Weisen aus dem Osten und erzählte ihnen, dass der König nicht mehr User, sondern erst noch in Bethlehem.

[1:34:32] Und sie sollen dort hingehen und wenn sie ihn gefunden haben, im genauestens berichten.

[1:34:36] Denn er würde auch so gern den neuen König anbieten.

[1:34:41] Die haben das sogar geglaubt und sie gingen und fanden das Kind. Sie brachten ihre Geschenke und beteten es an.

[1:34:51] Hier waren Menschen, die vielleicht aus Babylon oder Syrien kamen, die den Gott Israels anbieten, den König Israels.

[1:34:59] Während der König über Israel war und die Schriftgelehrten sich kaum dafür interessierten.

[1:35:13] Sie wurden gewarnt im Traum des Herodes, längst nicht so freundlich sei, wie es vorgegeben hatte.

[1:35:19] Bezogen auf einem anderen Weg zurück. Und als Herodes das Theater war es so wütend, dass ein wahres Gesicht zeigte.

[1:35:29] Wieder der Vater ließ den Befehl bringen: Im Zweifelsfall alles umzubringen, was irgendwie in die Kategorie fallen könnte.

[1:35:37] Das heißt, alles, was jung und männlich sei in Bethlehem.

[1:35:47] Und Gabriel musst du noch einmal gesandt werden.

[1:35:53] Und er warnte Josef, und der zog noch in derselben Nacht los. Aber in jenen Tagen erfüllt, dass ich zum zweiten Mal, was der Prophet Jeremia gesagt hatte.

[1:36:03] "Seine Stimme wird ein Drama gehört, bitterlich. Es klagen und weinen. Rahel beweint ihre Kinder und will sich nicht trösten lassen wegen ihrer Kinder, weil sie nicht mehr sind."

[1:36:13] Josef und Maria flohen mit dem kleinen Jesus nach Kanaan, nach Ägypten. Aber da blieben sie nicht viele Zeit.

[1:36:26] Nicht lange, denn schon kurze Zeit später, im Frühjahr vier vor unserer Zeit, starb Herodes.

[1:36:33] Er hatte noch geplant, vor seinem Tod, alle berühmten Männer Judäas in der Rennbahn in Jericho einzuschließen und sie umbringen zu lassen, weil er hoffte, dass wenigstens dann jemand bei seinem Tod weint.

[1:36:46] Zum Glück kam es dazu nicht mehr.

[1:36:53] Der Engel Gabriel offenbarte den Josuas, dass es jetzt wieder sicher sei, in das gelobte Land zurückzukehren.

[1:36:56] Und das taten sie. Aber als sie hörten, dass der Sohn von Herodes, Herodes Klaus König geworden war, zögerte sie in Judäa zu bleiben.

[1:37:05] Denn der hatte gerade 3000 Menschen während des Pessach-Festes im Jahre vier von unserer Zeit im Tempel umbringen lassen.

[1:37:13] Und so zogen sie wieder in ihre alte Heimat nach Galiläa, nach Nazareth.

[1:37:22] Dazwischen lag das verhasste Samaria, wo die Samariter erlebten, jenes Mischvolk aus den Tagen der Könige der Assyrer.

[1:37:32] So verging die Zeit. Zwölf Jahre später ungefähr durfte der kleine Josua, der kleine... der kleine Jesus zum ersten Mal mit zum Tempel.

[1:37:43] Seine Eltern waren jedes Jahr gegangen und hatten wir mit erzählt von dem großen Fest. Und diesmal durfte er zum ersten Mal mit.

[1:37:55] Seine Mutter hat ihn oft vorgelesen, die Schriftrollen der Propheten. Liebt er, liebte das Wort Gottes.

[1:38:04] Obwohl er es zwölf Jahre alt war, wussten alle seine Familienangehörigen, seine Mutter, sein vermeintlicher Vater, seine älteren Brüder, die Josef mitgebracht hatte aus erster Ehe, die Nachbarn.

[1:38:17] Sie wussten, dieses Kind ist außergewöhnlich. Sie hatten ihn nie quengeln sehen. Sie werden ihn nie rebellieren sehen.

[1:38:26] Eher waren niemals aus dem Boden gestampften. Maria sagte: "Komm, er nie gelogen hat, nie ein Kind, was wahrgenommen."

[1:38:32] Er war so rein, hat es solch ein Interesse an den Worten Gottes.

[1:38:39] Und gemeinsam zogen sie über die Hügel. Und sie hörten die Geschichten, als sie an den verschiedenen Orten Israels zu weil kamen.

[1:38:44] Die Geschichten, was hier passiert war, was da passiert war, vor 500 Jahren und vor 700 Jahren, vor 1200 Jahren. Was die Propheten dann aufschreiben lassen.

[1:38:54] Sie kamen nach Jerusalem mit diesem berühmten Tempel. Und es war noch viel größer, als ich der kleine Joshua in seinem Kopf hatte vorstellen können.

[1:39:06] Aber alter dort war und die Hündin hörte die Gesänge. Den Gesängen lauschte selbst, betete. Da war es, als ob sein Herz ganz seltsam berührt wurde.

[1:39:24] Es war ihm die Opfer, die er sah, Dilemma, die dort geschlachtet wurden.

[1:39:32] All ihre Augen auf ihn gerichtet waren. Es war fast so, als wenn jedes Mal ein Lamm geschlachtet wurde, es ihm selbst an...

[1:39:43] Seine Eltern hatten eben oft erzählt, die Umstände seiner Geburt hatte mittlerweile genügend Prophezeiungen gelesen.

[1:39:53] Und plötzlich posselt in seinem Kopf sich ein Bild zusammen. Es wuselte sich so klar zusammen, dass er selbst überwältigt war von der Eindeutigkeit.

[1:40:05] Und also noch ein Puzzleteil fehlte, da kam es mit gewaltiger Kraft.

[1:40:10] Doch er wurde um unsere Vertretung willen durchbrochen hat, wegen unserer Missetaten zerschlagen. Die Strafe lag auf ihnen, damit wir Frieden hätten.

[1:40:17] Und durch seine Wunden sind wir geheilt worden. Plötzlich war es ihm, als ob alle Schriftrollen im Tempel auf ihn zeigen würden.

[1:40:26] Als auch die Tradition der Alten, die wir ja Tausende gesammelt worden, wenn alle auf ihn zeigen würden.

[1:40:31] Denn in zwölf Jahren verstand er plötzlich, wer er war. Und ihm dämmerte, dass er selbst es war, der die Blumen geschaffen hatte.

[1:40:49] Obwohl er sie immer pflückte und seiner Mutter brachte.

[1:40:58] Plötzlich verstand er, wer war der Mensch. Jesus hat er mit zwölf Jahren genügend gelernt, um seine Mission zu erkennen.

[1:41:08] Er war so fasziniert, so fokussiert, dass er alles um sich herum vergaß.

[1:41:17] Er nicht aber mitbekommen, dass das Fest zu Ende war. Er doch nicht mitbekommen, dass seine Eltern nicht da waren.

[1:41:25] Alles, was interessierte, war dieses Wort Gottes, das so direkt in sein Leben sprach.

[1:41:31] Und das so direkt mit seinem Leben verbunden war. Und er wollte jeden fragen, etwas wusste von dem Wort Gottes.

[1:41:37] Und er wandte sich an die besten Theologen seinerzeit und erstellte ihnen eine Frage nach der anderen.

[1:41:42] Die man schnell ziemlich verwirrt. Die sprachen immer nur von einem König, der bald die Römer... wobei sie das immer in der vorgehaltenen Hand sagten, damit die Römer im Vorhof, den sie betreten durften, nicht hörten, was sie sagten.

[1:41:56] Sagten die Römer aus dem Land kicken würde. Die sagt, kleine zwölfjähriger Junge, der kam immer mit diesen Prophezeiungen von Jesaja von anderen.

[1:42:06] Die gar nicht passten zu einem militärischen Führer. Und er fragte ganz höflich: "Konnte es sein, dass der Text auch noch dazugehört? Wie versteht ihr den Text?"

[1:42:15] Versteht ihr das hier mit Caesar, was ihr hier sagt?

[1:42:22] Wahrscheinlich fast ein bisschen enttäuscht, als plötzlich auf der Schulter angeklopft wurde und er seine Mutter sei: "Was machst du denn hier haben?"

[1:42:44] Dann sagte er: "Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meines Vaters ist?"

[1:42:53] Er wusste genau, jetzt Josef ist nicht mein Vater. Gott ist mein Vater. Aber er...

[1:43:02] Der schon ein halbes Jahrtausend vorher den drei Freunden im Ofen gesagt hatte: "Geht, wo ich geht, ruhig, auch wenn er euch ruft, geht er."

[1:43:08] Hielt sich selbst und ein Beispiel und ging, als seine Eltern sagten: "Komm."

[1:43:13] Und so ging er mit ihnen nach Nazareth. Ob er gehört hat, dass Just in jenem Jahr die Germanen, die Römer nahe des Teutoburger Waldes, da ganz weit oben besiegt hatten.

[1:43:27] Und die Römer sich nicht mehr weiter ausbreiten konnten östlich vom Rhein.

[1:43:34] Vielleicht hatte das gehört, vielleicht auch nicht. Sein Leben verlief sehr unspektakulär.

[1:43:43] Er arbeitet mit Holz, ging morgens zur Arbeit, kam abends nach Hause.

[1:43:54] Und Engel im Himmel waren eigentlich gar nicht erstaunt, denn so war ja im Himmel.

[1:43:58] Nicht erstaunt, denn so war ja im Himmel gewesen. Immer freundlich, immer nett, nie auf sich weisen. Er machte dasselbe auch. Es war so erfrischend, endlich mal jemand zu sehen, der nicht an sich selbst dachte. Sie hatten ja Jahrtausende lang immer das Gegenteil gesehen, mal mehr oder weniger stark. Er war so bescheiden. Mit Sicherheit hat er gehört, als er 15 war, dass der Kaiser Augustus, nachdem alle seine eigentlichen Erben nicht mehr lebten, den sehr umstrittenen, weil moralisch frevelhaften Kommandanten Tiberius, der militärisch erfolgreich war, zum Miterben, zum Mitkaiser gemacht hatte und ihn zum Teil zum Imperator und Berater für alle Provinzen, nicht für um selbst, einfach alle Provinzen gemacht hatte.

[1:44:52] Das heißt, für Jesus bedeutet das, dass jetzt neben Augustus, Tiberius jetzt schon im Jahr 12 auch als Kaiser anzusprechen war. Zwei Jahre später starb dann Tiberius Augustus und Tiberius Julius Caesar Augustus Tiberius wurde dann alleiniger Herrscher. Jesus war da 17 Jahre alt. Ungefähr vier Jahre später wurde ein neuer Hohepriester ernannt, Josef Kaiphas, der Schwiegersohn des Hannas, der zur Zeit von Jesu Geburt Hohepriester gewesen war.

[1:45:28] In jener Zeit wirkte auch viele von Alexandria. Der hat sich besonders oft gemacht, hatte die griechischen Philosophen und das Alte und das die Schriften der Propheten zu verbinden. Und dann im Jahr 26 entschied sich Tiberius, einen neuen Gesandten, einen neuen Statthalter nach Judäa zu entsenden. Sein Name war Pontius Pilatus. Sein Vorname ist uns nicht bekannt.

[1:45:51] Der wird wahrscheinlich nur widerwillig zugestimmt haben, denn ähnlich wie bei den Akteuren und Babylonien und den Medien war bekannt, dass Jerusalem ein heißes Eisen ist und die Menschen dort besonders rebellisch. Und so führt er sich gleich mit entsprechender Härte ein. Und dann, im Jahr 26, als 482 Jahre der Prophezeiung von Daniel vorbei waren, waren alle Figuren im Spiel gestellt. Das, was Gott der Vater und der Heilige Geist und der Sohn Gottes Michael gesehen hatten seit Ewigkeiten, das sagen jetzt Gott Vater, der Heilige Geist auf der Erde. Michael war natürlich als Jesus Teil des Geschehens.

[1:46:52] Und dann schlug die Uhr. 483 Jahre und es begann in der 27. Es schien Johannes in der Wüste und er es ihn mit einer einfachen und klaren Botschaft ein. Ein halbes Jahrtausend, fast mehr als vier Jahrhunderte, hatte Gott nicht gesprochen. Jetzt sprach er, und zwar unmissverständlich: Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe herbei gekommen.

[1:47:14] Er sei recht merkwürdig aus, nicht den zweiten entsprechend römische und griechische Mode hatten ihm nichts beigebracht. Er sah aus, als ob er 900 Jahre zu spät geboren. Weise aus wie der Prophet Elia. Und er ist sehr einfach dort in der Wüste, hat Honig und Karotten, die damals aufgrund ihrer Form als Heuschrecken bezeichnet wurden. Und er brachte eine einfache und auf den Punkt formulierte Predigt: Tut Buße, reinigt euch.

[1:47:51] Damals war Reinigung ein großes Thema. Die die Jugend an verschiedenen die Hände zur einen und die Füße reinigen, in verschiedene Reinigungen durchzuführen. Ganze Bücher wurden geschrieben, wie man sich am besten reinigt und welcher Reihenfolge. Aber Johannes schien das alles über den Haufen zu werfen, als er sagte: Ihr müsst nicht bestimmte Füße und die Gefäße und dass dies oder jenes reinigen. Hier müsst euch selbst reinigen, lasst euch taufen, komplett Reinigung.

[1:48:13] Und sollte man begeistert sein? Das ist simpel, klar und deutlich. Er muss nicht mehr 1000 Vorschriften, wann welcher welcher Löwe und welche Dinge man kann sich komplett reinigen, der ganze Mensch. Und so kamen sie zum Jordan, wo er stand, Johannes der Täufer. Johannes der Täufer und die Menschen zu Hause. Sie kamen aus Jerusalem und von der Dekapolis, aus Maria, von überall.

[1:48:33] Eine gewaltige Bewegung. Die Leute glaubten schon, könnte das der Verheißene sein? Und auch im Bergdorf Nazareth in Galiläa hatte die Uhr geschlagen und hörbar. Aber ich, Jesus, kannte die Prophezeiung und er wusste, die Stunde ist gekommen. Er hatte lange genug als, dass unschuldige lang lang im Lager gelebt. Es war Zeit für seine Mission.

[1:48:59] Er kam zum Jordan und reihte sich ein. Er ging nicht an die vorderste Front und sagte: Ich bin der König Israels, ich habe Vortritt. Er stand dort mitten in der Reihe und wartete geduldig, bis er dran kam. Aber als er zum Jordan schritt, fast als ob Johannes der Täufer, Moment mal, da wird sich taufen lassen.

[1:49:23] Welche Sünden wird er zu bekennen? Und Jesus bekannte Sünden, der bekannte alle. Er bekannte vor seiner Taufe alle Sünden der Menschheit. Und er sagte: Lass es jetzt so geschehen, denn es gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Denn man lag ihm den Rücken runter. Hatte nicht Daniel gesagt, dass in diesen 70 Wochen eine ewige Gerechtigkeit eingeführt werden soll?

[1:49:49] Und mit zitternden Händen, ohne ganz zu ahnen, ohne ganz zu durchdringen, wieder dort an den Händen hielt, hat der hat Johann an Johannes der Täufer seinen Verwandten in der, seit den Tagen seines MPU da hat sich mal gesehen hatte, getauft. Und als dieser Mensch Jesus, in dem die ganze Gottheit leibhaftig gegenwärtig war, in das Wasser des Jordans hinein tauchte und wieder aufstieg und das im Wasser ging und in der Knete und betete.

[1:50:23] Der öffnete sich der Himmel und der Heilige Geist kam auf ihn. Und so zeigen, was für ein Ereignis das war. Kam er als Taube und im aller klienten sich an die Geschichte vor ewigen Zeiten, als eine Taube auf dem ewigen Wasser der Sintflut suchte nach einem Ort, wo es endlich, wo sie endlich ruhen konnte. Entstehen soll, sagte der Heilige Geist, andeuten wollte, seit Jahrtausenden er einen Menschen suchte, auf dem Berg ganz ruhen konnte. Endlich hatte er einen gefunden.

[1:50:55] Und dann geschah etwas, was seit vier Jahrtausenden nicht mehr geschehen war. Gott der Vater sprach zu Menschen: Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe. Es waren 400 Jahre des Schweigens, in dem Gott durch Propheten gesprochen hatte. Aber Gott der Vater hatte das letzte Mal vor dem Sündenfall mit Menschen gesprochen.

[1:51:20] Seitdem war es immer der Zweite gewesen, immer das Wort, immer die Brücke zur Schöpfung gewesen war. Er hat immer kommuniziert mit den Menschen, selbst am Berg Sinai war erst gewesen, Michael, der das Gesetz gesprochen hatte. Zum ersten Mal seit 4000 Jahren sprach Gott der Vater zu der Menschheit direkt, denn der bisher gesprochen hatte, hatte sich völlig mit der Menschheit identifiziert.

[1:51:45] Die Zeit des Schweigens und Gott dem Vater und der Menschheit war vorbei, weil Jesus, Gott mit uns, Immanuel, das Schweigen gebrochen hatte. Es war so, als ob durch all die Jahrtausende der Trennung von Gott, all das Dunkel und der Nebel der Sünde, ein klarer Tunnel gegraben wurde, ein klarer Lichtstrahl, den nicht mehr getrübt werden konnte. In Jesus war die Menschheit in der Lage, Gottes Wurzeln mit Gott Verbindung zu haben. Der Himmel stand den Menschen wieder offen.

[1:52:34] Und Jesus wurde vom Geist geführt in die Wüste. Das letzte Mal hat ihn getroffen vor über vier Jahrtausenden. Dort in den Höfen der Ewigkeit hatten sie ein Gefecht gehabt, Wortgefechte. Diesmal in der baumlosen Wüste Judäas würde sich die Schlacht wiederholen. Die größte Schlacht aller Zeiten gegen die Schlacht von Gargamel, von Alexander dem Großen, wie ein kleines Kinderspiel aussah.

[1:53:13] Über einen Monat war Jesus in der Wüste und er aß nichts. Er fastete aber tagelang. Begann seinen Bauch zu schmerzen und irgendwann wurde es wirklich unerträglich. Und in all diesen Tagen waren da immer Stimmen, die ihm einflüstern wollten, dass das doch gar nicht gut sei. 40 Tage lang wurde er versucht, aber es waren nur Gedanken, die ihm eingeführt worden.

[1:53:50] Seinem Wunsch, sich ganz Gott zu weihen für die gewaltige Aufgabe und den Sieg zu erringen über diesen Fristen der Welt, über diesen Satan, wurde heftig angegriffen. 40 Tage, das so hat all das nichts gebracht.

[1:54:07] Er entschied sich hier zum letzten großen Manöver. Er kam als Lichtengel vom Himmel und Jesus, der sich kaum noch gerade machen konnte, der gekrümmt war von den Schmerzen und dem es alles in seinem Fleisch, letzte was zu essen. Der sah diesen Engel vom Himmel kommen. Konnte, dass vielleicht die Antwort dort es sein? Engel, unaussprechliche Schönheit und Lieblichkeit.

[1:54:39] Einen freundlichen Blick, sagte er sei jetzt gekommen, um das Martyrium zu beenden, so wie damals ein Engel ja das Martyrium von Abraham beendet hatte. Und er dürfe jetzt etwas essen. Es sollte sich doch mal die Steine anschauen, all diese Steine, die die fast so aussehen, sie brauchen.

[1:55:05] Er sagte zu ihm: Wenn du Gott bist, um das Tier veränderte sich der Gesichtsausdruck von Jesus binnen Sekunden. Fest stand er, dass das nicht ein Engel Gottes war. Wenn du Gottes Sohn bist, sprich, dass diese Steine Brot werden. War, dass sich die selben Worte nur anders formuliert, die Eva gehört hatte, nicht in einer Wüste fast tot, sondern ein Paradies mit allem, was sie hat. Er war damals gefallen und jetzt Sydney Maler kennen sie, wussten, wie stark Sünde und Versuchung sein kann.

[1:55:42] Sie kannten die Menschen, sie kannten Gott, aber sie kannten die Menschen. Das waren fast so, als ob plötzlich David gegen Goliath kämpft. Denn hier war Satan im Vollbesitz seiner Kräfte und da war Jesus, die schwache Menschlichkeit eingezwängt, die fast im Sterben war.

[1:56:09] Aber Jesus sprach: Es steht geschrieben, der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem Leben, das aus dem Mund Gottes hervorgeht. Der sagt dann, hatte gehofft, dass in diesen 40 Tagen Jesus sich fragen würde: Ist das wirklich mein Vater, der mich 40 Tage lang hungern lässt? Ist Gott immer gut? Oder hätte man sich auch besser machen können? Aber Gott hatte gesagt: Du bist mein geliebter Sohn. Und daran würde er nicht zweifeln, auch wenn er vor Hunger sterben würde.

[1:56:36] Der Mensch lebt aus jedem Wort, das dem und Gottes hervorgeht. Der Engel lächelte und sagte: So bleibt das, den Test bestanden. Waren Test, das freut mich, dass du treu bist zum Wort Gottes.

[1:56:49] Weißt du, lass sie jetzt aus der Wüste gehen. Lasst uns dorthin gehen, wo das Wort Gottes geprägt ist. Ich würde, ich freue mich, dass so ein Interesse für das Wort Gottes. Ich freue mich, dass du so sehr das Wort Gottes liebst, denn du bist ja als künftiger König Israels angezogen, das Gesetz zu halten. Schon mal mir, lass uns dorthin gehen, wo das Gesetz gelehrt wird, zum Tempel.

[1:57:04] Und er brachte ihn zum Tempel und er redete auf ihn ein und sagt: Du kennst das Gesetz, du liebst das Gesetz, und ich glaube, du liebst es wirklich, oder? Und wenn du es wirklich liebst, dann mussten sie auch allem folgen, dass das Gesetz sagt. Oder schon mal hier, ich habe mir gerade vor kurzem in den Schriften gelesen, bei den Fall minder interessanten Text. Glaubst du denn auch?

[1:57:26] Guck mal hier, ich will dich mal illustrieren, was ich meine. Lasst uns mal dort auf die Zinne gehen, dort, wo es viele, viele Meter nach unten geht. Sie stellen sich mal hier hin. Da muss uns im Test. Wir stehen jetzt hier, kann man sich so tief, dass und nicht. Also, du weißt, jeder Mensch wird das ist Suizid. Aber du hast gesagt, du glaubst an das Wort Gottes.

[1:57:45] Wenn du Gottes Sohn bist, stürzte hinab, denn es steht geschrieben, er wird seinen Engeln seinem Befehl geben, und sie werden sich auf den Füßen tragen, damit du deinen Fuß nicht etwa an einen Stein stößt. Glaubst du, dass die Zeit ist zu beweisen? Du hast gesagt, du glaubst an jedes Wort.

[1:58:05] Jesus hat nicht mal einen Moment überlegt. Er kannte die Bibel sehr gut. Er hat gemerkt, dass der Staat an einem Satz ausgelassen hatte. Vor allem hat er gemerkt, dass er dann etwas zu früh aufgehört hatte. Dann im nächsten Vers ging es darum, wie man den Drachen den Kopf tritt. Dazu war gekommen. Aber vor allem wusste er, dass es einen anderen Text gibt, den mit dieser Interpretation nicht übereinstimmt.

[1:58:23] Wiederum steht geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen. Dann wusste, ging die ganze Liebe hatte keine Chance. Er kann zwar Texte herausreißen, seiner eigenen Reputation geben und Leute zum Irrsinn verführen, aber gegen die ganze Bibel hat er keine Chance, denn die ganze Bibel ist ein Ganzes und sie ist das Wort Gottes.

[1:58:49] Bewusst nicht tun sollte. Er hatte noch eine Möglichkeit, Maske ab und Frontalangriff. Das letzte Ass, das in seinem Ärmel noch war, war das, was bisher bei jedem Menschen funktioniert hat, selbst bei Salomo.

[1:59:02] Er sagte: Verlauf, wir können das ganze abkürzen. Vielleicht hast du schon geahnt, wer ich bin, und ich sage dir ganz frei aus: Ich bin der, der sagt, ich bin der, den du besiegen wirst. Ich bin der, dem die ganze Erde gehört. Umfasst auf, weißt du, was du weißt, wenn du Gottes Plan folgst, wird es nicht das Leben kosten.

[1:59:16] Und du weißt vielleicht selbst nicht nur einen Fehler macht, ist es für dich für immer aus. Risiko ist viel zu groß. Ich bin besser als Gott, ich bin netter. Du kannst alles haben für ein weitaus kleineres Opfer. Einmal wieder fallen und anbeten.

[1:59:33] Führt ihn auf einem hohen Berg, auf ein gewaltig hohen Berg und zeigte ihm die Reiche der Welt. Nicht nur das römische Reich, zeigt ihm chinesische Reich, das indische Reiche, die alten Reiche der Vergangenheit, vielleicht die zukünftigen Reiche, die noch gehen werden. Sagte: All das gehört mir, und du kannst alles haben. Du brauchst nicht sterben, du brauchst nicht leiden, musst nichts von dem tun, was du Gott dem Vater im Himmel gesagt hast.

[2:00:04] Im Himmel gesagt hat. Einmal anbieten und dann das ist eins.

[2:00:18] standen erstarrt da. Hatte immer gesagt, er würde niemals Gottes Ehre in Zweifel ziehen. Er wollte nur die Regierung Gottes verbessern. Er folgte gar nicht die Regierung Gottes verbessern. Er wollte, dass Gott ihn anbietet.

[2:00:38] Dieses alles gegeben, wenn du nie da fällst und mich anbietest. Und Jesus sagte: Weiche, Satan, denn es steht geschrieben, du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen. Nur dreimal hatte Satan angegriffen, und es war nichts mehr übrig, was er tun konnte.

[2:00:57] Drei Mal die Bibel zitiert und der Sieg des Menschen, Jesu nicht in göttlicher Kraft, sondern mit dem einfachen Zitat des Wortes Gottes. Das sind wir vollkommen.

[2:01:09] Ich realisierte, dass die Engel, man kann den Satan überwinden, selbst als Mensch. Er ist ein Beispiel. Er hat es vorgemacht. Wenn doch nur die Menschen von ihm lernen würden.

[2:01:30] Das war jetzt sein Ziel, und wie er das anstellen würde, sind wir morgen sehen. Liebe Freunde, den heute Abend etwas lernen, dann ist es das, dass das Wort Gottes eine echte Waffe ist. Das Wort Gottes ist sicher, selbst dann, wenn Gott vielleicht nicht mehr durch Propheten spricht, nicht hörbar spricht, spricht er genauso sicher durch das geschriebene Wort.

[2:02:00] Und wenn es manchmal so aussieht, als ob seine Prophezeiung nicht in Erfüllung gehen können, wie damals in der griechischen Geschichte, dann nur deswegen, weil wir die Zukunft nicht kennen. Es kam genau so. Aber das Wort Gottes ist nicht nur geschriebene Buchstaben. Das Wort wurde Fleisch und hat sich dadurch für Ewigkeiten für uns verwirrt.

[2:02:28] Das Wort hat sich mit uns identifiziert, und es gibt nichts Sinnvolleres auf dieser Welt als diesem Wort zu glauben, wenn uns unsere Emotionen etwas anderes sagen wollen, wenn unsere Erfahrung etwas anderes sagen will, wenn andere uns etwas anderes einreden wollen, dann ist es das Beste, dem Wort Gottes zu vertrauen, denn Gott ist immer derselbe.

[2:02:56] Und heute Abend möchte ich fragen, alle, die hier sind und alle, die live zuschauen, ob wir heute Abend nicht zum ersten Mal oder erneut uns entscheiden wollen, dem Wort Gottes zu glauben, darauf zu bauen, komme was da wolle, koste was es wolle, denn das Wort Gottes ist ein sicheres Fundament für unser persönliches Leben.

[2:03:18] Der von uns ruhig sagen: Das ist meine Entscheidung heute. Das möchte ich ganz wirklich tun. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel.

[2:03:30] Wir sind wirklich beeindruckt. Worte kann es eigentlich nicht ausdrücken, was du getan hast. All das, was wir sagen, ist immer nur eine schwache Beschreibung dessen, wie es lich gewesen ist. Und erst, wenn wir einmal bei dir sind, wirst du uns im Detail erzählen können, was alles geschehen ist.

[2:03:49] Dieser Welten Geschichte, aber ich habe genügend gesehen, um heute sicher sagen zu können, dass dein Wort ein festes Fundament ist, dass dein Wort immer eintrifft, auch wenn es sich scheinbar verzögert. Das ist ein Wort nicht nur blanke Theorie ist, sondern fleischgewordene Erfahrung, etwas, das uns hilft.

[2:04:12] Du, Gott selbst, bist das Wort. Wir danken dir, Herr Jesus, dass du dieses unvorstellbare, unerklärliche und unbegreifliche Opfer gebracht hast. Du, die Ewigkeiten bewusst, dass du Mensch geworden bist, dass du dich hast ernähren lassen im Bauch einer Frau, um all das zu erleben, was auch wir erleben.

[2:04:43] Um in unseren Schulen zu gehen, um unsere Versuchungen zu erleben und uns zu zeigen, wie wir in unserem schwachen menschlichen Fleisch durch die Kraft des Wortes Gottes eine Verbindung zum Vater sieger sein dürfen. Bedankte für Jesus von ganzem Herzen. Ein Amen in deinem Namen bieten wir. Amen.


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