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In dieser Predigt wird die Botschaft Henochs beleuchtet, beginnend mit der Bedeutung seines Sohnes Metuschelachs Namen und der Berechnung der Jahre bis zur Sintflut. Der Sprecher analysiert die prophetische Aussage hinter dem Namen und verbindet sie mit der Vorhersage der Sintflut durch Gott. Weiterhin wird die prophetische Rolle Henochs anhand des Judasbriefes untersucht und die Beschreibung von Menschen, die sich einschleichen, die Gnade Gottes missbrauchen, Christus verleugnen, lästern, den niederen Trieben folgen, gegen Gottes Gebote rebellieren, eigennützig handeln oder mit ihrer Position unzufrieden sind, detailliert erläutert.


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Serie: Predigten

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Transkript

[0:00] Herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe von Henoch. Wir haben letzte Woche uns das Leben, den Wandel und den Glauben Henochs angeschaut und werden heute weitermachen mit Henochs Botschaft.

[0:15] Bevor wir damit anfangen, lasst uns noch niederknien zum Gebet. Vater im Himmel, ich möchte dir dafür danken, dass wir hier zusammenkommen dürfen, dass wir wieder gemeinsam in dein Wort blicken dürfen und ich möchte dich jetzt bitten um deinen heiligen Geist, dass du uns den Verstand öffnest, dass wir verstehen, was wir lesen und dass das, was wir lesen auch Bedeutung für unser Leben hat. Ich möchte dich jetzt bitten, sei mitten unter uns und führe du uns. Amen.

[0:45] Wir haben uns letztes Mal auch ein bisschen angeschaut, wie so die Abfolge der Generationen war von Adam. Wir haben herausgefunden, Henoch war der siebte von Adam an, wenn wir Adam mitrechnen. Und wir werden jetzt mal ein bisschen weiter schauen, nämlich auf Henochs Sohn. Henochs Sohn wird das erste Mal erwähnt in 1. Mose Kapitel 5 und lasst uns das mal lesen.

[1:19] 1. Mose Kapitel 5, Vers 21. 1. Mose 5, Vers 21, dort heißt es: Henoch war 65 Jahre alt und zeugte Metuschelach. Was ist denn jetzt so besonders an diesem Mann? Ich denke, besonders ist, was dieser Name bedeutet. Metuschelach bedeutet, er stirbt und dann geschieht es. Man kann es auch übersetzen mit: Wenn er stirbt, wird es gesandt, beziehungsweise manche übersetzen es auch mit Speerwurf.

[2:06] Jetzt ist dann die Frage, was ist daran so interessant? Und da würde ich jetzt gerne mit euch ein bisschen Mathematik machen, nämlich wir wollen jetzt mal anschauen, wie lange oder wie viele Jahre zwischen Metuschelachs Geburt und der Sintflut vergangen sind. Lasst uns dazu anfangen in 1. Mose 5, Vers 25. Dort lesen wir: Metuschelach war 187 Jahre alt und zeugte Lamech. Das heißt, 187 Jahre war er alt, da zeugte er Lamech. Wie alt war Lamech, als er jetzt seinen Sohn zeugte? 182 Jahre alt, das lesen wir in 1. Mose 5, Vers 28. Und wie hieß der Sohn? Der Sohn hieß Noah.

[3:42] Und wie alt war jetzt Noah, als die Sintflut kam? Weiß das jemand? Sonst lasst uns gemeinsam in 1. Mose, Kapitel 7, Vers 6 schauen. 1. Mose, Kapitel 7, Vers 6. Dort heißt es: Er war aber 600 Jahre alt, als die Sintflut auf Erden kam. Das heißt, 600 Jahre kam die Sintflut. Wenn wir das jetzt alles addieren, würden wir herausfinden, wie viele Jahre zwischen Metuschelachs Geburt und der Sintflut vergangen sind. Lasst uns das mal machen. Das sind genau 969 Jahre.

[4:46] Jetzt die Preisfrage: Wie alt ist Metuschelach geworden? Genauso alt, genau. Das steht in 1. Mose, Kapitel 5, Vers 27. Das ist ein ganzes Alter, 969 Jahre. Das ist doch schon irgendwie besonders, oder? Er lebte, er starb und dann kam die Sintflut. Wie gut passt das doch zu seinem Namen? Er stirbt und dann geschieht es. Doch wer hat ihm diesen Namen gegeben? Das war doch Henoch. Und woher konnte Henoch das wissen?

[5:54] Interessant ist, dass es da einen Vers in Amos, Kapitel 3, Vers 7 gibt. Amos, Kapitel 3, Vers 7. Dort heißt es: Gott, der Herr tut nichts, er offenbare denn seinen Ratschluss den Propheten, seinen Knechten. Das heißt, kein Ereignis auf dieser Welt, was weltweite Bedeutung hat oder nationale Bedeutung, wenn es um das Volk Israel ging, wurde von einem Propheten vorhergesagt. Und auch die Sintflut wurde vorhergesagt, wir haben jetzt herausgefunden, schon von Henoch. Noah hat sie natürlich vorhergesagt, 120 Jahre lang hat er an der Arche gebaut und im Prinzip hat Metuschelach mit seinem Namen auch vorhergesagt. Er hat mit seinem Namen jedem, der ihn angesprochen hat, gesagt: Pass auf, es wird etwas geschehen, wenn ich sterbe. Es wird etwas kommen. Solange ich noch lebe, warne ich euch. Doch wenn ich tot bin, dann geschieht es. Bereite dich darauf vor.

[7:16] Gut, nun wollen wir aber weitergehen und uns anschauen, was wir noch über Henoch lernen können. Und wir haben das letzte Mal in 1. Mose 5 studiert. Wir haben das letzte Mal in Hebräer 11 studiert. Und jetzt fehlt noch die eine Stelle, die offen geblieben ist, nämlich Judas. Und dazu lasst uns aufschlagen Judas, die Verse 14 und 15. Judas, Verse 14 und 15.

[7:54] Dort heißt es: Es hat aber auch von diesen geweisagt Henoch, der siebente von Adam an, und gesprochen: Siehe, der Herr kommt mit seinen vielen tausend Heiligen, Gericht zu halten über alle und zu strafen alle Menschen für alle Werke ihres gottlosen Wandels, mit denen sie gottlos gewesen sind und für all das Freche, dass die gottlosen Sünder gegen ihn geredet haben. Der Vers 14 beginnt mit: Es hat aber auch von diesen geweisagt. Wer sind denn jetzt diese? Im Prinzip müssten diese irgendwo davor beschrieben sein. Und das würde ich jetzt gerne mit euch mal etwas genauer anschauen.

[8:51] Und lasst uns dazu die Verse 3 und 4 lesen. Im Judas, Verse 3 und 4: Ihr Lieben, nachdem ich ernstlich vorhatte, euch zu schreiben von unserer aller Heil, hielt ich es für nötig, euch in meinem Brief zu ermahnen, dass ihr für den Glauben kämpft, der ein für allemal den Heiligen überliefert ist. Denn es haben sich einige Menschen eingeschlichen, über die schon längst das Urteil geschrieben ist. Gottlose sind sie, missbrauchen die Gnade unseres Gottes für ihre Ausschweifung und verleugnen unseren alleinigen Herrscher und Herrn Jesus Christus.

[9:30] Weiter wird auch noch über diese Menschengruppe beschrieben ab dem Vers 10. Dort heißt es: Diese aber lästern alles, wovon sie nichts verstehen. Was sie aber von Natur aus kennen, wie die unvernünftigen Tiere, daran verderben sie. Weh ihnen, denn sie gehen den Weg Keins und fallen in den Irrtum des Bileam, um Gewinnes willen und kommen um dem Aufruhr Korachs. Sie sind Schandflecken bei euren Liebesmahlen, prassen ohne Scheu, weiden sich selbst. Sie sind Wolken ohne Wasser, vom Wind umhergetrieben, kahle, unfruchtbare Bäume, zweimal abgestorben und entwurzelt, wilde Wellen des Meeres, die ihre eigene Schande ausschäumen, umherirrende Sterne, deren Los ist die dunkelste Finsternis in Ewigkeit.

[10:15] Das war jetzt erstmal sehr viel, sehr viele Adjektive, sehr viele Beschreibungen. Lassen Sie mal ein bisschen zusammen anschauen. Also wir lernen über diese Menschengruppe, dass sie sich eingeschlichen haben, dass sie gottlos sind, dass sie Gottes Gnade für ihre Ausschweifungen benutzen, dass sie unseren Herrn Jesus Christus verleugnen, dass sie lästern, wovon sie nichts verstehen, dass sie den unvernünftigen Tieren im Prinzip Dinge nachmachen, dass sie in den Weg Keins gehen, dass sie dem Irrtum Bileams folgen und am Aufruhr Korachs beteiligt sind. Anschließend haben wir auch noch einige weitere Aufzählungen, doch wollen wir es jetzt erst mal bei diesen belassen.

[11:14] Als erstes möchte ich mit euch anschauen, was heißt es, dass sich Menschen unter den Gläubigen eingeschlichen haben. Und dazu gibt es einen interessanten Vers, der steht in Galater 2, Verse 4 und 5. Galater 2, die Verse 4 und 5.

[11:46] Denn es hatten sich einige falsche Brüder mit eingedrängt und eingeschlichen, um unsere Freiheit auszukundschaften, die wir in Christus Jesus haben, und uns zu knechten. Denen wichen wir auch nicht eine Stunde und unterwarfen uns ihnen nicht, damit die Wahrheit des Evangeliums bei euch bestehen bliebe. Also es ging hier darum, dass in der Gemeinde in Galatien Menschen hereinkamen und gesagt haben: Übrigens, ihr müsst auch noch das und das und das und das tun. Und Paulus schreibt hier, er hat ihnen widerstanden, damit die Wahrheit des Evangeliums bei euch bestehen bliebe.

[12:30] Das heißt, wenn wir jetzt wieder zurück auf den Judas gehen, dass Menschen in die Gemeinde kommen oder in der Gemeinde sind, die zusätzlich Regeln aufstellen, die nicht in der Bibel sind und verlangen, dass die Gläubigen denen folgen. Und Paulus schreibt, wir sollen ihnen widerstehen, damit die Wahrheit des Evangeliums bestehen bleibt unter euch oder unter uns. Das heißt, es gibt welche, die uns noch Lasten aufzwingen wollen, von denen uns Jesus eigentlich befreit hat. Weil auch zu Jesus Zeiten gab es die Pharisäer, die viele zusätzliche Gesetze den Juden auferlegt haben, die es fast unmöglich gemacht haben, ein fröhliches Leben zu führen. Und genau so diese Gefahr existiert zur Zeit nach Jesus, nämlich zur Zeit der Apostel, wo Judas gelebt hat. Und diese Zeit oder solche Menschen wird es auch bis hin zur Wiederkunft geben. Und wir sind im Prinzip hier aufgerufen, wachsam zu sein und die Wahrheit zu verteidigen.

[13:51] Der nächste Punkt, über den wir gelesen haben, war, dass sie die Gnade unseres Gottes für ihre Ausschweifungen gebrauchen. Was ist denn Gottes Gnade in eurem Leben? Habt ihr da ein Beispiel? Wofür seid ihr Gott dankbar? Können wir dankbar sein, dass wir hier sind? Ja. Können wir dankbar sein, dass wir leben? Im Prinzip ja. Können wir dankbar sein, dass wir gesund sind? Ja. Können wir dankbar sein, dass wir Jesus kennen dürfen? Ja. Aber es gibt auch Menschen, die dieses Geschenk, was Gott ihnen gibt, missbrauchen, nämlich für ihre Ausschweifungen. Und da würde ich gerne mit euch zwei Texte anschauen.

[14:57] Der erste steht in Römer Kapitel 13, Verse 13 und 14. Dort heißt es: Lasst uns erbar leben, wie am Tage, nicht in Fressen und Saufen, nicht in Unzucht und Ausschweifungen, nicht in Hader und Eifersucht, sondern zieht an den Herrn Jesus Christus und sorgt für den Leib. Nicht so, dass ihr den Begierden verfallt. Das heißt, wir haben hier im Prinzip eine Verantwortung von Gott bekommen, für uns zu sorgen und uns nicht den Begierden bzw. den Ausschweifungen hinzugeben.

[15:42] Ähnliches steht auch in 2. Korinther Kapitel 6, ab Vers 16. Dort heißt es: Was hat der Tempel Gottes gemein mit den Götzen? Wir aber sind der Tempel des lebendigen Gottes. Wie Gott spricht: Ich will unter ihnen wohnen und wandeln und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein. Darum geht aus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an. So will ich euch annehmen und euer Vater sein und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein, spricht der Allmächtige Herr. Weil wir nun solche Verheißungen haben, meine Lieben, so lasst uns von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes uns reinigen und die Heiligung vollenden in der Furcht Gottes.

[16:39] Das heißt, wir haben eine Verantwortung für unser Leben, für unseren Körper von Gott geschenkt bekommen, weil er nicht uns gehört, sondern Gott und wir nicht das Recht haben, ihn für unsere Begierden und Ausschweifungen zu benutzen. Erstens ist es ein Geschenk Gottes an uns, was wir würdigen sollten und zweitens ist es schädlich für uns selber. Was macht dann mehr Sinn, als es pfleglich und verantwortungsbewusst zu behandeln?

[17:07] Der nächste Punkt, den wir aus dem Judas beleuchten, ist dieser, dass sie unseren Herrn Jesus Christus verleugnen. Kennt ihr Beispiele für Verleugnungen in der Bibel? Wer wurde in der Bibel verleugnet? Petrus hat Jesus verleugnet, stimmt. Lass uns das mal lesen, das steht in Lukas 22, Lukas 22, ab Vers 54.

[18:02] Dort heißt es: Sie ergriffen ihn aber, hier geht es um Jesus, und führten ihn ab und brachten ihn in das Haus des Hohenpriesters. Petrus aber folgte von Ferne. Da zündeten sie ein Feuer an, mitten im Hof, und setzten sich zusammen, und Petrus setzte sich mitten unter sie. Da sah ihn eine Magd am Feuer sitzen und sah ihn genau an und sprach: Dieser war auch mit ihm. Er aber leugnete und sprach: Frau, ich kenne ihn nicht. Nach einer kleinen Weile sah ihn ein anderer und sprach: Du bist auch einer von denen. Petrus aber sprach: Mensch, ich bin es nicht. Nach einer Weile, etwa nach einer Stunde, bekräftigte es ein anderer und sprach: Wahrhaftig, dieser war auch mit ihm, denn er ist ein Galiläer. Petrus aber sprach: Mensch, ich weiß nicht, was du sagst. Und alsbald, während er noch redete, krähte der Hahn, und der Herr wandte sich und sah Petrus an, und Petrus gedachte an das Wort des Herrn, wie er zu ihm gesagt hatte: Ehe heute der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.

[19:03] Lass uns noch mal Vers 57 lesen: Er aber leugnete und sprach: Frau, ich kenne ihn nicht. Das heißt, die Verleugnung war zu sagen: Den, den kenne ich nicht. Kann es das auch passieren? Würden wir sagen: Ich kenne Jesus nicht? Nein, eigentlich nicht, wir sind doch Christen. Wir sagen, wir folgen Christus nach. Aber gibt es noch eine andere Möglichkeit, Christus zu verleugnen?

[19:40] Lasst uns dazu mal in Titus 1, Vers 16 schauen. Titus 1, Vers 16. Dort heißt es: Sie sagen, sie kennen Gott, aber mit den Werken verleugnen sie ihn. Ein Gräuel sind sie im Gehorchen nicht und sind zu allem guten Werk untüchtig. Das heißt, auch wenn wir sagen, wir gehören zu Christus, können wir trotzdem durch unsere Werke, durch das, was wir tun, durch das, wie wir uns geben, durch das, wie wir andere behandeln, Christus verleugnen.

[20:35] Ein weiterer Vers zu diesem Thema steht im 1. Johannes Kapitel 2, die Verse 22 und 23. 1. Johannes Kapitel 2, Vers 22 und 23. Dort heißt es: Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht. Wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater. Es geht hier um etwas Essentielles, sich zu Christus zu bekennen. Ansonsten ist man wieder Christus, Antichristus.

[21:31] In Matthäus 10, Vers 33 steht auch: Wer mich vor den Menschen verleugnet, den will auch ich vor meinem himmlischen Vater verleugnen. Und ganz spannend ist, wenn man zum Abschluss des Themas Verleugnen noch Lukas 9, Vers 23 liest.

[22:04] Lukas 9, Vers 23. Dort heißt es: Da sprach er zu ihnen allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach. Wir haben gelesen von Menschen, die Christus verleugnen und Christus, die Aufforderung an uns ist doch, dass wir uns verleugnen sollen.

[22:32] Seht ihr mal, worum es geht? Geht es darum, dass ich mich behalte und Christus verleugne durch Worte, Werke oder Taten? Oder geht es darum, dass ich mich verleugne und Christus in mir wohnt, in Worten, Werken und Taten?

[22:56] Der nächste Punkt aus Judas ist nämlich das Lästern. Sie lästern alles, wovon sie nichts verstehen. Verstehen wir viel? Schon. Wir können uns sehr viel erklären, aber doch gibt es Dinge, die wir uns nicht vorstellen können, nicht erklären können und mit denen wir im Alltag nichts zu tun haben. Und so schreibt uns auch Petrus im zweiten Petrusbrief 2, Vers 9 bis 12, dass es Menschen gibt, die Dinge lästern, die sie im Alltag nicht so präsent vor sich haben. Lasst uns das mal lesen.

[23:48] In zweiter Petrus 2, die Verse 9 bis 12: Der Herr weiß, die Frommen aus der Versuchung zu erretten, die Ungerechten aber festzuhalten für den Tag des Gerichts, um sie zu strafen. Am meisten aber die, die nach dem Fleisch leben in unreine Begierde und jede Herrschaft verachten. Frech und eigensinnig schrecken sie nicht davor zurück, himmlische Mächte zu lästern. Habt ihr das schon mal mitgekriegt? Habt ihr es schon mal erlebt, dass himmlische Mächte gelästert wurden? Dass etwas, was wir Menschen nicht vor Augen haben, etwas Göttliches gelästert wurde? Ich denke, leider begegnet das uns fast am häufigsten im Alltag. Und auch hier ist die Aufforderung an uns, vorsichtig sein mit unseren Worten.

[24:59] Gott ist ein wunderbares Wesen. Gott ist das Wesen, das uns geschaffen hat, das uns erhält. Und wenn wir ihn lästern, dann lästern wir doch im Prinzip uns, dass wir existieren. Wir tun ihm im Prinzip absprechen, dass wir ihm gehören.

[25:16] In demselben Vers, wo wir über das Lästern gelesen haben, lesen wir auch: Was sie aber von Natur aus kennen, wie die unvernünftigen Tiere, daran verderben sie. Was können Menschen von Tieren lernen? Ich rede jetzt nicht von einzelnen Tieren, sondern von Tieren allgemein. Was können Menschen an Tieren sehen und für sich auch tun? Was tun eigentlich alle Tiere gemeinsam und die Menschen auch?

[25:57] Sie leben, um zu essen, zu schlafen und um ihre Rasse, um ihre Art weiterleben zu lassen. Und im Prinzip, wenn es hier heißt: Was sie aber von Natur aus kennen, wie die unvernünftigen Tiere, daran verderben sie, dann heißt es, sie machen es den Tieren nach. Sie denken nicht mehr, sie schalten den Verstand aus. Sie machen es unvernünftigen Tieren gleich und folgen nur noch Trieben. Sie folgen nur noch Trieben, dem, was sie vor Augen haben. Ich sehe etwas, ich nehme es mir. Da ist etwas zu essen, ich nehme es mir. Dort ist etwas, was mir gefällt, ich nehme es mit. Hier werden Menschen beschrieben, die nur noch schauen, dass sie leben, dass sie überleben und dass sie ein schönes Leben haben.

[27:13] Als nächstes würden wir jetzt im Judas den Weg Keins, den Irrtum Bileams und den Aufruhr Korachs beleuchten. Der Weg Keins. Welchen Weg ist Kain gegangen? Ihr kennt ja vielleicht ein bisschen die Geschichte. Was hat Kain gemacht, was man ihm nachtun könnte?

[28:29] Dann lasst uns gemeinsam in 1. Mose Kapitel 4 schauen. 1. Mose Kapitel 4, dort die Verse 4, ab dem Vers 4. Dort heißt es: Noch Abel brachte, ab Vers 3, es begab sich aber nach etlicher Zeit, dass Kain dem Herrn Opfer brachte von den Früchten des Feldes, noch Abel brachte von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der Herr sah gnädig an Abel und sein Opfer, aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr und senkte finster seinen Blick. Da sprach der Herr zu Kain: Warum ergrimmst du und warum senkst du deinen Blick? Ist es nicht also, wenn du fromm bist, so kannst du frei den Blick heben? Bist du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor der Tür und nach dir hat sie Verlangen, du aber herrsche über sie.

[29:19] Gott hat eine Anweisung gegeben, wie Opfer gebracht werden sollen. Es musste ein lebendiges Wesen sterben, damit Menschen leben, was ja als Sinnbild auf Jesus übertragen bedeutet, dass ein sündloser Mensch für uns sterben musste. Können jetzt Früchte sterben? Nein, weil sie kein Lebewesen sind. Sie haben kein Odem in sich, wenn wir jetzt nach der biblischen Definition gehen würden. Er hat also ein Opfer dargebracht nach seinen Richtlinien und nicht mehr nach den Richtlinien, die Gott gegeben hat. Er hat also gegen das Gesetz Gottes rebelliert.

[30:13] Wenn wir nun also in den Weg Keins gehen würden, würden wir Gottes Gesetz nicht für unumstößlich halten, sondern würden sagen: Ich kann es besser, ich weiß es besser und so wäre es doch auch richtig, oder? Doch wurde nicht nur von Kain gesprochen, sondern auch von Bileam, von Irrtum Bileams.

[30:45] Wenn ihr Bileam hört, was fällt euch ein? Was wisst ihr über Bileam? Kommt schon, ihr wisst doch, was wir über Bileam. Er sollte das Volk Gottes verfluchen, richtig. Gibt es noch etwas, was euch einfällt? Ein falscher Prophet? Etwas Spannendes jetzt vielleicht zu dieser Jahreszeit. Wusstet ihr, dass die Prophezeiung von dem Stern, der über Jakob aufgehen wird, dem die drei Könige aus dem Osten gefolgt sind, eine Prophezeiung Bileams war? Nur so eine kleine spannende Nebensache.

[31:59] Aber lasst uns jetzt gemeinsam in den Bileam eintauchen und zuerst noch einen Vers in 2. Petrus Kapitel 2, Vers 15 und 16 lesen. 2. Petrus Kapitel 2, Vers 15 und 16.

[32:21] Dort heißt es: Sie verlassen den richtigen Weg und gehen in die Irre und folgen dem Weg Bileams, des Sohnes Beors, der den Lohn der Ungerechtigkeit liebte, empfing aber eine Strafe für seine Übertretung. Das stumme Lasthir redete mit Menschenstimme und wehrte der Torheit des Propheten. Was genau das jetzt ist, wollen wir uns in aller Kürze anschauen und dazu in 4. Mose Kapitel 22 schauen. Dort wird nämlich über Bileam berichtet. 4. Mose Kapitel 22.

[32:53] Kurzer Abriss. Das Volk Israel hat sich gelagert. Balak, der König der Moabiter, möchte sie verfluchen lassen und schickt Boten mit Geschenken zu Bileam und bittet ihn: Komm und verfluche mein Volk. Da wollen wir jetzt einsteigen in Vers 7. Dort heißt es: Und die Ältesten der Moabiter gingen hin mit den Ältesten der Midianittern, hatten den Lohn für das Wahrsagen in ihren Händen und kamen zu Bileam und sagten ihm die Worte Balaks. Und er sprach zu ihnen: Bleibt hier über Nacht, so will ich euch antworten, wie es mir der Herr sagen wird. Da blieben die Fürsten der Moabiter bei Bileam und Gott kam zu Bileam und sprach: Wer sind die Leute, die bei dir sind? Bileam sprach zu Gott: Balak, der Sohn Zippos, der König der Moabiter, hat sie zu mir gesandt. Siehe, ein Volk ist aus Ägypten gezogen und bedeckt das ganze Land, so komm nun und verfluche es, vielleicht kann ich dann mit ihm kämpfen und es vertreiben. Gott aber sprach zu Bileam: Geh nicht mit ihnen, verfluche das Volk auch nicht, denn es ist gesegnet.

[34:04] Da stand Bileam am Morgen auf und sprach zu den Fürsten Balaks: Geht hin in euer Land, denn der Herr will es nicht gestatten, dass ich mit euch ziehe. Und die Fürsten der Moabiter machten sich auf, kamen zu Balak und sprachen: Bileam weigert sich mit uns zu ziehen. Wie begründet Bileam, dass er nicht mitkommen darf? Wir haben es gelesen, Vers 13: Geht hin in euer Land, denn der Herr will es nicht gestatten, dass ich mit euch ziehe. Ich möchte gerne, aber ich darf nicht. So kommt es doch ein bisschen herüber. Und interessant ist, was sagen die Boten dem Balak? Sagen die Boten dem Balak: Bileam hat Gott gefragt und er hat nein gesagt? Die Boten Balaks sagen nur: Bileam weigert sich mit uns zu ziehen. Das heißt, die Botschaft, dass er Gott gefragt hat und dass vielleicht Gott da auch eine Meinung zu haben könnte, fällt total unten durch.

[35:17] Sondern anstatt dessen, was macht Balak? Vers 15: Da sandte Balak noch mehr und noch mächtigere Fürsten, als jene waren. Und nun, was wird Bileam gemacht haben? Bileam wird gesagt haben: Ich habe doch schon den letzten Fürsten gesagt, Gott hat mir gesagt, ich kann sie nicht verfluchen, sie sind gesegnet, oder? Doch was sagt Bileam? Er sagt, Vers 18: Bileam antwortete und sprach zu den Gesandten: Wenn mir Balaks sein Haus voll Silber und Gold gäbe, so könnte ich doch nicht übertreten das Wort des Herrn meines Gottes, weder im Kleinen noch im Großen. Ist das nicht ein treuer Prophet, wenn nicht der Vers danach dort stehen würde? So bleibt auch ihr nun hier diese Nacht, dass ich erfahre, was der Herr weiter mit mir reden wird.

[36:12] Habt ihr das schon mal erlebt? Habt ihr entweder schon selber als Kind versucht, mit neuen Argumenten: Jetzt lass mich doch bitte das machen, beziehungsweise es selber erlebt, dass Kinder euch gebeten haben: Jetzt lass es mich doch bitte. Worum ging es hier Bileam? Bileam ging es hier nicht um die Botschaft Gottes, Bileam ging es hier um die Geschenke und das Geld. Er hat genau gewusst, was Gott gesagt hat, er kann das Volk nicht verfluchen, denn es ist gesegnet, aber doch möchte er mitgehen und möchte es versuchen und Gott geht darauf ein.

[36:55] Wir lesen Vers 20: Da kam Gott in der Nacht zu Bileam und sprach zu ihm: Sind die Männer gekommen, dich zu rufen, so mache dich auf und zieh mit ihnen, doch nur was ich dir sagen werde, sollst du tun. Okay, Gott geht auf Bileam ein und sagt: Gut, ich lasse dich ziehen, aber du machst nur das, was ich dir sage. Das war die Bedingung und darunter durfte er ziehen.

[37:28] Doch wir lesen im Vers 22: Aber der Zorn Gottes entbrannte darüber, dass er hinzog. Ist der Zorn Gottes etwas, was man auf die leichte Schulter nimmt? Wenn der Zorn Gottes über dich entbrannt ist, dann muss etwas Schreckliches passiert sein. Der Zorn Gottes entbrannte darüber, dass er hinzog und der Engel des Herrn trat in den Weg, um ihm zu widerstehen.

[38:06] Dann haben wir diese drei Begebenheiten, wo die Eselin dem Engel Gottes ausweicht. Und wer sieht ihn? Die Eselin und er, der Prophet, sieht ihn nicht. Er ist blind für den Engel des Herrn. Interessant, oder? Und die Eselin behindert ihn am Weitergehen, sie behindert ihn daran, hinzukommen und Reichtum zu erlangen. Und deshalb ist er wütend auf sie, erschlägt sie, er beschimpft sie und irgendwann spricht die Eselin mit ihm und fragt ihn, Vers 28: Was habe ich dir getan, dass du mich nun dreimal geschlagen hättest? Seine Antwort ist: Weil du Mutwillen mit mir treibst. Ach, dass ich jetzt ein Schwert in der Hand hätte. Ich wollte dich töten.

[39:29] Die Eselin spricht: Bin ich nicht deine Eselin, auf der du geritten bist von jeher bis auf diesen Tag? War es je meine Art, es mit dir so zu treiben? Er sprach: Nein. Dann werden ihm die Augen geöffnet und er sieht den Engel des Herrn. Er fällt zu Boden und er sagt: Wenn die Eselin mir nicht ausgewichen wäre, du wärst umgekommen. Die Eselin wäre aber im Leben geblieben.

[40:04] Bileam war im Begriff gewesen, einem anderen Gott zu dienen. Bileam war im Begriff gewesen, sein Ein und Alles mit Geld, Reichtum und Macht zu füllen. Und wir lesen dazu in Matthäus 6, Vers 24: Wir können nicht zwei Herren dienen. Entweder wir werden den einen lieben und den anderen hassen. Wir können nicht Gott dienen und dem Mammon. Es ist ein anderer Gott. Und Bileam war im Begriff gewesen, als Prophet Gottes einen Auftrag auszuführen, hatte aber im Prinzip einem anderen Gott gedient und konnte das Gott zulassen. Kann Gott zulassen, dass einer seiner Propheten eine Botschaft von ihm übermittelt, gleichzeitig aber eigentlich einem anderen Gott dient? Gott hätte ihn getötet, wenn er nicht Buße getan hätte, genau an dieser Stelle.

[41:18] Wir wissen ja von später, dass dann Bileam die Empfehlung gegeben hat, dass sie doch die Israeliten zu ihren götzendienerischen Feiern und Festen einladen und sich somit der Götzendienst in das israelitische Volk eingeschlichen hat, weil er nämlich trotzdem das Geld haben wollte, auch wenn er sie nicht verfluchen konnte. Und er hat sie auch bekommen. Also er war ein falscher Prophet und es ging ihm wirklich ums Geld. Aber der Irrtum Bileams könnte man jetzt so zusammenfassen, dass er für Gottes Werk arbeiten wollte, aber eigentlich einen eigennützigen Zweck verfolgen wollte. Nämlich: Ja, ich arbeite für Gott und gleichzeitig wirtschafte ich mir in die Tasche. Das ist genau dieselbe Sünde, die Judas getan hat, dem er Jesus verriet. Ich mache was Gutes für Gott, gleichzeitig fülle ich meine Tasche. Das ist dasselbe, was Ananias und Sapphira getan haben. Ja, wir geben alles Geld für die Wohltätigkeit und behielten einen Teil für sich. Jedes Mal war die Strafe sofort fällig. Ananias und Sapphira sind sofort gestorben. Judas ist am Tag drauf gestorben nach seinem Verrat. Bileam hatte aber in diesem Moment Sünde bekannt und wäre auch bereit gewesen umzukehren, ist jedoch dann doch weitergegangen und hat nur das gesagt, was Gott ihm aufgetragen hat.

[42:55] Zu guter Letzt wollen wir uns jetzt noch den Aufruhr Korachs anschauen. Was wisst ihr über den Aufruhr Korachs? Er ging nicht so gut aus. Ja, das ist mal freundlich ausgedrückt.

[43:20] Noch etwas, was ihr über den Aufruhr Korachs wisst. Er hat gegen Mose rebelliert. Das stimmt und im Prinzip hat er eine Anklage formuliert, eine Anklage gegen Mose und die lasst uns mal lesen im 4. Mose Kapitel 16, ab Vers 3. 4. Mose 16, ab Vers 3. Dort heißt es: Und sie versammelten sich gegen Mose und Aaron und sprachen zu ihnen: Ihr geht zu weit, denn die ganze Gemeinde, sie alle sind heilig und der Herr ist unter ihnen. Warum erhebt ihr euch über die Gemeinde des Herrn?

[44:10] Lass uns da mal ein bisschen einen Abriss machen, was so davor passiert ist, damit wir das vielleicht ein bisschen besser einordnen können. In Kapitel 13 und 14 im 4. Mose wurden die Kundschafter ausgesandt, um das Land Kanaan auszukundschaften. Sie kamen zurück und haben gesagt, also zehn haben gesagt, wir können das Land nicht einnehmen und zwei haben gesagt, wir können es einnehmen. Daraufhin jammerte das ganze Volk, verklagte Mose und Aaron: Warum habt ihr uns aus Ägypten geführt in die Wüste, dass wir dort sterben und wollten zurück? Daraufhin ist Gott eingeschritten und hat gesagt: Ihr werdet alle in der Wüste sterben, so wie er es gesagt hat und 40 Jahre lang in der Wüste wandern. Das lesen wir in Kapitel 14, Verse 29 und 34.

[45:18] Als dann diese Botschaft das Volk erreichte, haben sie auch wieder rebelliert und haben gesagt: Ach nein, das kann doch nicht sein, wir haben gesündigt, wir ziehen jetzt herauf, wir kämpfen gegen die Kanaaniter und sind heraufgezogen. Das lesen wir in Kapitel 14 am Ende, ab Vers 40 und Mose hat sie gewarnt und hat gesagt: Macht es nicht, Vers 41: Warum wollt ihr das Wort des Herrn übertreten, es wird euch nicht gelingen. Und sie sind geschlagen worden. Sie haben im Prinzip an der Schwelle des Reiches gestanden, dann haben sie Angst gekriegt, hat Gott gesagt: Gut, dann werdet ihr nicht hineinkommen, ihr werdet, wie er gesagt hat, in der Wüste sterben. Oh nein, jetzt wollen wir aber doch, aber Gott hat es ihnen nicht mehr gelingen lassen. Sie haben es nicht so tun wollen, wie Gott es vorgesehen hat. Sie haben auf ihre eigene Macht geschaut und haben gedacht, wir können es sowieso nicht und haben dabei Gott komplett vergessen.

[46:23] Und jetzt war im Prinzip auch der Aufruhr Korachs in diesem Zusammenhang, dass sie Mose und Aaron angeklagt haben: Ihr führt uns jetzt wieder in die Wüste, ihr macht jetzt, dass wir hier in der Wüste sterben, dabei könnten wir eigentlich in das Land ziehen. Lasst mich doch Herrscher werden und ich werde euch in das verheißene Land führen. So kann man das einfach auch ein bisschen im Kontext sehen.

[49:24] Und wir haben es ja gelesen in Vers 3, die Anklage: Ihr geht zu weit, denn die ganze Gemeinde, sie alle sind heilig. Sie alle sind heilig. Es gibt nichts, was sie von Gott trennt. Warum sollten sie dann nicht in das Reich hineinkommen, oder? Aber hat das gestimmt? Vergessen ist die Geschichte von Mirjams Aussatz, die wir in Kapitel 12 lesen. Aaron und Mirjam haben gegen Mose rebelliert. Mirjam wurde aussätzig und in Vers 8 heißt es: Warum habt ihr euch denn nicht gefürchtet, gegen meinen Knecht Mose zu reden? Es war noch nicht so lange her und auch jetzt wieder kam jemand und hat verlangt, von Mose und Aaron im Prinzip abzutreten. Aber sie haben sich nicht gegen Menschen, sondern gegen Gott gestellt.

[50:00] Das lesen wir in Kapitel 14, Vers 11. Sie meinten, es besser zu wissen, was gut ist. Und im Prinzip sind wir jetzt wieder genau bei demselben Ursprung wie Kain. Kain meinte es: Ich weiß es besser, ich mache auch ein anderes Opfer. Und Gott hat es nicht angenommen. Und hier meinte Korach: Ich weiß es besser als Mose und Aaron. Er hat dabei vergessen, dass Mose und Aaron von Gott eingesetzt wurden und nur Gottes Botschaft verkündeten und hat im Prinzip dadurch wieder gesagt: Ich weiß es besser als Gott, ich führe euch hinein in das gelobte Land. Im Prinzip ist es doch so ähnlich mit der Botschaft Satans: Folgt mir nach, ich zeige euch einen anderen Weg und ich führe euch hinein in das gelobte Land. Und die Folge war die Vernichtung. Lesen wir in Kapitel 14, Verse 31 und 32. Entschuldigung, 16, 31 und 32.

[50:24] So, wenn wir jetzt alles, was wir jetzt angeschaut haben, zusammenfassen, dann heißt es, dass wir hier eine Botschaft haben, die an Menschen gerichtet sind, die andere unterdrücken bzw. sich über andere stellen wollen. Dass die Botschaft gerichtet ist an Menschen, die Gottes Segnungen und Gaben selbstsüchtig einsetzen. Dass die Botschaft an Menschen gerichtet ist, die Gott durch ihr Handeln verleugnen. Dass die Botschaft an Menschen gerichtet ist, die den niederen Trieben Raum geben bzw. den sinnlichen Lüsten nachgeben. Menschen, die gegen Gottes Gebote rebellieren. Menschen, die meinen, für Gott zu arbeiten und doch sich im Vordergrund stellen. Menschen, die mit ihrer Position nicht zufrieden sind und größer sein wollen.

[51:15] Wenn du heute herausgefunden haben solltest, dass eines davon auf dich zutrifft, dann ist heute der Tag, wo du eine Entscheidung treffen kannst und umkehren. Wie es jetzt weitergeht mit der Botschaft Henochs, was er jetzt wirklich gepredigt hat, das werden wir jetzt gleich nach der Pause weiter studieren.

[51:49] Lass uns noch zum Abschluss niederknien zum Gebet. Vater im Himmel, ich danke dir dafür, dass du uns dein Wort gegeben hast. Ich danke dir dafür, dass du uns Weisung gegeben hast, dass du uns diese Beispiele in der Bibel gegeben hast, dass wir nicht dieselben Fehler machen müssen. Und ich möchte dich bitten, dass du uns deinen Heiligen Geist schenkst, dass du uns einen Spiegel vorhältst, damit wir uns selber sehen und dass wir uns warnen lassen, falls wir eine dieser Eigenschaften nähren und leben. Bitte, Vater im Himmel, lass uns uns vorbereiten. Lass uns uns frei machen von allem, was uns gefangen hält, von jeder Sünde und jeder Neigung. Und bitte lass uns diesen Wunsch haben, einmal bei dir in Ewigkeit sein zu dürfen. Ich bitte dies im Namen Jesu. Amen.


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