In diesem Vortrag wird die Geschichte Jakobs aus der Bibel beleuchtet, insbesondere seine nächtliche Vision einer Leiter, die Himmel und Erde verbindet. Sprecher Emanuel Baek erklärt, wie diese Vision Gottes Liebe und seinen Erlösungsplan symbolisiert und wie sie uns lehrt, dass Gott uns selbst in unseren dunkelsten Momenten erreicht. Der Vortrag betont die Bedeutung des Erinnerns an Gottes Güte und Hilfe, indem er das Konzept des „Eben-Eser“ (Stein des Beistands) vorstellt und persönliche Erfahrungen teilt, die die Wichtigkeit von Vertrauen auf Gott in allen Lebenslagen unterstreichen.
Wie die Nadel zum Pol: 4. Bethel
Emanuel Baek · Erweckungswochenende 2011: Wie die Nadel zum Pol ·Themen: Altes Testament, Bibel, Erweckung, Theologie, TypologieWeitere Aufnahmen
Serie: Erweckungswochenende 2011: Wie die Nadel zum Pol
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Transkript
[0:00] Guten Nachmittag euch allen. Wir machen jetzt weiter mit dem vierten Teil unserer Vortragsreihe unter dem Titel "Wie die Nadel zum Pol". Wir haben uns das Leben und die Geschichte von Jakob angeschaut und wollen genau darauf achten, wie Jakob es damals geschafft hat, diese unglaublich schwere Prüfung am Ende zu bestehen.
[1:48] Wir werden heute Nachmittag weitermachen und ich lade euch ein, nehmt eure Bibeln und öffnet sie in 1. Mose 28, Vers 10. 1. Mose 28, Vers 10.
[2:17] Ich denke, dass von allen Lebensstationen bei Jakob dieser Abschnitt vielleicht der wunderschönste ist, der die Fürsorge Gottes für Jakob zeigt. Jakob kam aus Beerscheba und ging nach Haran. Er schien auf einen bestimmten Ort und lag dort die ganze Nacht, weil die Sonne gesetzt war. Er nahm die Steine dieses Ortes, legte sie auf seine Pillows und lag in diesem Ort zu schlafen.
[3:18] Jetzt müsst ihr verstehen, dass unter dem Vorwand, eine Frau zu finden, Rebekka Isaak überzeugt hatte, Jakob wegzuschicken. Aber der wahre Grund war natürlich, dass er seinen Vater betrogen hatte und von seinem Bruder das Erstgeburtsrecht gestohlen hatte. Und jetzt wollte Esau seinen Bruder töten. Diese Wende im Geschehen hat für Jakob ein Riesenproblem mit sich gebracht. Jetzt muss er um sein Leben fürchten und fliehen.
[4:14] Und hier in diesem Vers befindet er sich in einem fremden Land. Er ist ohne Freunde oder Familie. Unter diesen Umständen berichtet die Bibel, dass er seinen Kopf auf einen Stein legte, wie ein Kopfkissen. Seid ihr schon mal irgendwo gestrandet in einem fremden Land? Dann könnt ihr vielleicht ein bisschen nachempfinden, diese Einsamkeit, die Fremdheit und vielleicht sogar die Angst, die Jakob in dieser Nacht durchgemacht hat.
[5:02] Vor vielen Jahren war ich einmal in der Stadt Hongkong. Ich kam dort in den Flughafen und wollte eben jetzt ein Flugzeug besteigen und durch die ganzen Kontrollinstanzen. Ich griff in meine Tasche, um das Ticket herauszuholen, am Schalter, und es war nichts da. Mein Portemonnaie fehlte, oder diese Brieftasche, und da war mein Geld drin, mein Ausweis, das Ticket, alles weg. Aber nicht nur das, ich war auch noch krank. Und damals gab es noch keine Handys. Also konnte ich niemanden anrufen und niemand war da, um mir zu helfen.
[5:56] Hätte ich mich gut gefühlt, dann hätte es vielleicht etwas besser ausgesehen. Aber ich hatte eine furchtbare Krankheit und da saß ich nun in einem fremden Land, allein, krank und wusste nicht, wie komme ich hier wieder weg. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie in einer solchen Situation man sich alleine und verzweifelt fühlen kann.
[6:32] Nun, Jakob wusste natürlich, dass der Grund, warum er dort war in dieser Nacht, sein eigener Betrug war und dass er seinem Bruder das Erstgeburtsrecht gestohlen hatte. Also Jakob spürte nicht unbedingt nur Einsamkeit und die Furcht, sondern er hatte auch noch ein schlechtes Gewissen und die Schuld wegen seiner Übeltat.
[7:12] Und dann wurde Jakob etwas gezeigt, was sein ganzes Leben hindurch ihm eine Quelle der Hoffnung und des Glaubens sein sollte.
[8:36] Freunde, das Bild in diesem Traum ist eine der einfachsten, aber tiefsten Erklärungen für Gottes Liebe zur Menschheit, die jemals in der Bibel gegeben wurde. Verstehen wir, dass Jakob in dieser Situation, allein, ängstlich, schuldbewusst, war das einer der trostreichsten Träume, die Gott Jakob geben konnte?
[9:42] Seht ihr, die Leiter war ja eine bildliche Verbindung zwischen ihm und Gott. Ist euch schon mal aufgefallen, wenn ihr euer Handy zu Hause lasst, fühlt ihr euch vielleicht so ein bisschen nackt, da fehlt was. Warum? Weil das Handy eine Verbindung ist zwischen dir und anderen. Wenn man es dabei hat, auch wenn man es nicht benutzt, man hat immer die Möglichkeit, sich mit jemand anders zu verbinden, wenn nötig.
[10:25] Und so war es auch mit der Leiter, die Jakob sah. Sie endete bei ihm, direkt auf der Erde, aber sie ging den ganzen Weg hoch bis in den Himmel zu Gott. Die Bibel sagt uns, diese Leiter ist ein Symbol für Jesus. Und wir können davon etwas sehr Wichtiges lernen über Gottes Erlösungsplan. Denn es sagt uns, dass Gott uns erreicht, dass er den Kontakt sucht, auch mitten in unserer Not, in unseren Sünden und in unserem Versagen, erreicht Gott uns.
[11:17] Vielleicht sitzt du heute in diesem Moment hier. Und obwohl wir alle Sabbat-Kleidung anhaben und wir singen die Lieder und wir lächeln und wir wissen, was wir zu sagen haben, was sich gehört, aber es kann sein, dass in dir dein Herz am Zerbrechen ist. Es kann sein, dass du unter einer großen Last von Schuld leidest. Und vielleicht fühlst du dich wie Jakob, dass du die Liebe Gottes und seine Fürsorge gar nicht verdient hast.
[11:53] Freunde, die Lehre aus dieser Leiter ist, sie erreicht dich dort, wo du gerade bist. Jakob hatte noch gar nicht Buße getan, aber selbst mitten in seiner Sünde hat Gott sich ausgestreckt und Jakob erreicht, wo er war. Freunde, diese Leiter erreicht auch dich heute. Egal, wo du dich befindest in deinem Leben, in deiner Glaubenserfahrung, vielleicht hast du noch nicht mal begonnen, wie Jakob, diese Leiter zu besteigen, aber sie erreicht dich, wo du bist.
[12:34] Manchmal in unserem Leben, selbst wenn wir mitten unter Menschen sind, einer großen Gruppe wie hier, können wir uns auf eigenartige Weise leer und allein fühlen. Aber es gibt noch eine zweite Lektion, die uns die Leiter lehrt, nämlich, dass wir nie allein sind, dass es dort Geister, Engel gibt, die für Gott sich um uns kümmern. Vielleicht sehen wir sie nicht, vielleicht spüren wir sie nicht, aber die Lektion für uns ist, sie sind immer da, du bist nie allein, denn Gott sendet sie aus und kümmert sich um dich.
[13:24] Aber selbst für diejenigen, die bereits begonnen haben, Christus zu folgen, hat diese Leiter eine wunderbare Lektion. Vielleicht, anders als Jakob, befindest du dich schon auf den Sprossen der Leiter. Aber die Leiter lehrt uns, dass es immer noch eine Sprosse über uns gibt, dass wir immer noch höher steigen können, bis zum Himmel, unser ganzes Leben lang.
[14:03] Vielleicht bist du schon seit 10, 20 oder sogar 40, 50 Jahren in der Gemeinde. Aber die Botschaft der Leiter ist, dass es immer noch eine Sprosse gibt, immer noch eine Stufe, die wir hinaufsteigen können, um Gott näher zu kommen und mehr zu sein wie Jesus.
[14:27] Wenn wir genau zuhören, was Gott Abraham gesagt hat, obwohl Jakob ja seinen Vater betrogen hatte und seinem Bruder das Erstgeburtsrecht gestohlen hatte, hat Gott bestätigt, dass Abraham, Isaak und jetzt Jakob doch die Erben der Verheißung sein sollten. Das heißt, auch das Erstgeburtsrecht sollte tatsächlich Jakob gehören.
[14:53] Er war dort mitten in einem fremden Land, niemand, den er kannte. Er konnte ein Opfer werden von wilden Tieren oder Räubern. Und in dieser Situation kommen die Worte Gottes zu ihm und sagen ihm: "Ich werde dich nicht mehr versichern, bis ich das mache, was ich dir geschlossen habe und dich zurückziehe zu deinem Vater's Haus."
[15:09] Er war dort mitten in einem fremden Land, niemand, den er kannte. Er konnte ein Opfer werden von wilden Tieren oder Räubern. Und in dieser Situation kommen die Worte Gottes zu ihm und sagen ihm: "Ich werde dich nicht verlassen, bis ich getan habe, was ich zu dir geredet habe, und ich werde dich zurückbringen in das Land deines Vaters."
[15:39] Freunde, Gott gab Jakob das Versprechen, dass in dieser unbekannten Zukunft, die vor ihm lag, er ihn immer begleiten würde.
[16:00] Und Freunde, diese Worte an Jakob, dieses Versprechen, die Zusage Gottes, die gelten heute genauso jedem Menschen und Christen, der seine Füße auf den Pfad setzt, um diese Verheißungen an Abraham, Isaak und Jakob selbst zu erlangen. Wir wissen nicht, was die Zukunft bringt, die Aussichten sind vielleicht schwierig, aber Gott sagt, er wird uns wie Jakob nicht verlassen.
[16:32] Nun, wir müssen verstehen, warum Gott sich gerade an diesem Ort Jakob offenbart hat. Und der erste Punkt, den wir erkennen müssen, ist, dass Gott sich in dem Moment Jakob offenbart hat, als er einen klaren Blick hatte für seine eigene Sündigkeit und Verlorenheit. Gott offenbart sich uns erst in dem Moment, wo uns wirklich klar ist, wie sündig wir sind und wie sehr wir einen Erlöser brauchen.
[17:18] Es war, als David seine große Sünde begangen hatte und Nathan zu ihm sagte: "Du bist der Mann." Und die Frau um Jakobs Brunnen, als Jesus zu ihr sagte: "Hole deinen Ehemann." In dem Moment begann sie, sich im wahren Licht deutlicher zu sehen. Und so ist es auch in unserem Leben. Gott offenbart Gott ist überhaupt nicht wahr, sondern erst an dem Punkt, wo wir erkennen, wie bedürftig und sündig und erlösungsbedürftig wir sind.
[18:08] Aber die Bibel lehrt uns auch, dass Gott gewartet hat, bis Jakob allein war, ohne Freunde und Familie. Wisst ihr, so oft ist es der Fall, dass wir unsere innere Leere irgendwie überspielen können, wenn wir einfach nur in der richtigen Umgebung sind, mit Freunden und Familie, und das nicht wahrnehmen. Aber in der Schrift stellen wir oft fest, dass Gott wartet, bis ein Mensch völlig allein ist, von jedermann getrennt, und erst dann offenbart er sich ihm.
[18:52] Es war erst vor Damaskus, dass Gott sich offenbarte, und zwar Saulus von Tarsus, als er völlig blind und hilflos war. Und Gott wartete, bevor er mit Moses sprach, wie er mit unseren Gesellschaften und unseren Telefonen und unseren sozialen Absprachen.
[19:16] Und Gott wartete, bis unser Staatskongress zukam, angehörend und werklos zu ist. Bis er aus Ägypten geflohen war und dort in der Wüste ganz allein, ohne Freunde und Familie. Und dort ist er ihm begegnet.
[19:50] Und als der verlorene Sohn in dem fremden Land war und alle Freunde ihn verlassen hatten und ohne Familie, als er ganz unten war, dort erst spürte er das Bedürfnis und seine Bedürftigkeit nach dem Vater.
[20:06] Liebe Freunde, vielleicht könnt ihr euch identifizieren mit dieser Erfahrung. Vielleicht seid ihr nicht wörtlich in einer Wüste, aber vielleicht seid ihr dennoch allein, ohne Familie und Freunde. Hier seid ihr nun und Gott möchte sich euch offenbaren und zu euch sprechen in eurem Leben.
[20:44] Es war in der Wüste, dass Gott seine Leute ausgebildet hat, so wie Johannes der Täufer und Elia, für die Aufgabe, die sie erledigen sollten. Aber manchmal schätzen wir diese Wüstenerfahrungen in unserem Leben nicht. Wir möchten in einer vertrauten Umgebung sein, wir wollen unsere Freunde, wir wollen keine Veränderung im Leben.
[21:16] Aber wie bei Jakob lässt Gott es manchmal zu, dass wir allein und hilflos in einer Situation sind und dann zu Gott schreien, damit wir seine Stimme dann umso deutlicher hören.
[21:27] Es ist interessant festzustellen, Freunde, dass Gott sich Jakob offenbart hat in einer Situation, wo er ja noch in seiner Sünde war. Und das Prinzip, das wir hier erkennen können, ist dann offenbart in unserem Leben, wenn wir in einer Situation, wo uns bewusst ist und wir spüren, dass wir seine Liebe nicht verdient haben. Aber er tut es aus einem bestimmten Grund.
[22:12] In Vers 16, was passierte Jakob hier? Und Jakob erwachte aus seinem Schlaf und sprach: "Gewiss, der Herr ist an diesem Ort und ich wusste es nicht." Und er fürchtete sich und sprach: "Wie furchtbar ist dieser Ort! Dies ist nichts anderes als Gottes Haus und dies ist die Pforte des Himmels."
[22:44] Und Jakob stand frühmorgens auf und nahm den Stein, den er an sein Kopfende gelegt hatte, und stellte ihn als Denkmal auf und goss Öl auf seine Spitze. Und er gab diesem Ort den Namen Bethel.
[23:22] Und Jakob tat ein Gelübde und sprach: "Wenn Gott mit mir ist und mich behütet auf diesem Weg, den ich gehe, und mir Brot zu essen gibt und Kleider anzuziehen, und ich in Frieden zurückkehre zum Haus meines Vaters, so soll der Herr mein Gott sein. Und dieser Stein, den ich als Denkmal aufgestellt habe, soll ein Haus Gottes sein, und von allem, was du mir geben wirst, werde ich dir gewiss den Zehnten geben."
[23:50] Freunde, diese Erfahrung im Leben von Jakob war wie ein Wendepunkt, eine Bekehrung. Es war das erste Mal, dass er Gott begegnet war. Und nach dieser Erfahrung wurde Jakob bewusst die Güte Gottes ihm gegenüber. In seiner Sündigkeit war er ja ihm nahe gekommen, hatte sich ausgestreckt und hatte ihm versprochen, für ihn zu sorgen. Und Jakobs Herz, das schmolz dahin, es wurde gebrochen.
[24:32] Und der Grund ist die Güte Gottes, die uns zur Buße führt. Als Kind habe ich etwas Wichtiges über die menschliche Natur gelernt. Kinder, also besonders Jungs, die kämpfen gerne. Eines Tages war ich mit drei Freunden in einem Zimmer und wie Jungs das eben gerne machen, wir haben angefangen, miteinander zu kämpfen. Aber ihr wisst, wie das beginnt. Irgendwann tut es jemandem weh und dann wird er ärgerlich und dann fängt man an, sich wirklich zu schlagen.
[25:34] Und was passiert ist, jemand hat mich eben getroffen und hat mich verletzt, es tat weh und ich wurde böse und dann habe ich ihn in den Schwitzkasten genommen und habe ihm die Luft abgedrückt. Und ich sagte zu ihm: "Entschuldige dich." Und zu meiner Überraschung sagte er: "Nein." Ich dachte, das ist aber komisch, und da habe ich noch ein bisschen zugedrückt. Und ich sagte: "Entschuldige dich." Aber obwohl er schon rot wurde und keine Luft mehr bekam, sagte er nein. Und da bekam ich Angst und habe losgelassen.
[26:21] Und ich habe gelernt, man kann keine Menschen dazu zwingen, sich zu entschuldigen. Und Gott weiß das. Wenn du jemanden unter Druck setzt, damit er sich entschuldigt, dann kommt irgendwie der Stolz hoch und dann sagt er erst recht, nein. Also, was macht Gott stattdessen?
[26:48] Als Jakob noch ganz unten ist, noch keinen Fuß auf die Leiter getan hat, ganz allein, keine Freunde, keine Familie, er fühlt sich schuldig, er hat etwas falsch gemacht. Er weiß, dass er selbst die Schuld daran hat, dass er selbst den Fehler gemacht hat. Und in diesem Zustand, seiner Bosheit, seiner Sündigkeit, greift Gott nach ihm und sagt zu ihm: "Jakob, ich kümmere mich um dich. Ich werde über dir wachen. Ich werde dich schützen."
[27:35] Und als er das tat, da brach das Herz von Jakob. Ihm wurde klar, dass dieser Gott, dem er gedient hatte, dass er real war. Und dann legte er dieses Gelübde an und sagte: "Herr, wenn du das wirklich tust, dann verspreche ich dir, du wirst mein Gott sein."
[27:58] Ihr lieben Freunde, ist Gott zu dir gut gewesen? Obwohl du vieles falsch gemacht hast, obwohl du vieles verschuldet hast? Jeden Tag haben wir Beweise seiner Fürsorge, dass er sich um uns kümmert, obwohl wir es nicht verdienen. Freunde, er tut das für euch, weil er möchte, dass wir zu ihm zurückkommen. Er versucht, uns mit den Seilen der Liebe zu ziehen.
[28:40] Und deswegen lässt er dir all seine Fürsorge zukommen, all seine Güte, weil er möchte, dass dein Herz schmilzt und dass die Güte dich zur Buße führt.
[28:52] Freunde, ich möchte euch sagen, dass ich hier vorne nicht heute stehe, weil ich ein guter Mensch wäre. Es gibt vieles in meinem Leben, für das ich mich schäme. Aber Gott war sehr gut zu mir. Seine ganze Gnade, ich habe nichts verdient. Und ich denke, wenn du in dein Herz hineinschaust, wird dir bewusst, dass Gott dir das Gleiche getan hat.
[29:22] Jakob lehrt uns etwas sehr Wichtiges. In Vers 18 tat er etwas. Jakob stand frühmorgens auf und nahm den Stein, den er an sein Kopfende gelegt hatte, und stellte ihn als Denkmal auf und goss Öl auf seine Spitze.
[29:50] Was macht Jakob hier eigentlich? Er gibt ja sogar dem Ort einen Namen. Und die Bibel sagt uns, das ist das Haus Gottes. Aber was hatte das zu bedeuten, dass er den Stein aufrichtet und Öl draufgießt?
[30:21] Seht ihr, Freunde, er hatte eine unglaubliche Erfahrung mit Gott gemacht in dieser Nacht. Und was Gott da für ihn getan hatte und ihm gesagt hatte, wollte er nicht vergessen. Er wollte nicht vergessen, was für eine wunderbare, bewegende Vision Gott ihm gezeigt hatte. Und sozusagen als Denkmal der Güte und des Erbarmens Gottes stellt er den Stein auf.
[31:02] Dieser Stein sollte eine Erinnerung sein oder ein Denkmal. Jetzt ist wichtig festzuhalten, dass das nicht der einzige Ort in der Bibel ist, wo Menschen so etwas getan haben. Schlagen wir 1. Samuel Kapitel 7 auf. Also auch zu anderen Zeiten haben Menschen so etwas getan. 1. Samuel 7, Vers 12.
[31:50] Und Samuel nahm einen Stein und stellte ihn auf zwischen Mizpa und Scheen und er gab ihm den Namen Eben-Eser und sprach: "Bis hierher hat uns der Herr geholfen." Ihr könnt die Geschichte für euch selber später lesen. Aber im Grunde geht es darum, Gott hat einen wunderbaren Sieg für sein Volk errungen. Sie haben ihre Feinde ausgelöscht. Und jetzt sagt die Bibel, dass wie Jakob Samuel einen Stein errichtete und er nannte den Stein Eben-Eser und er sagt dann: "Bis hierher hat der Herr uns geholfen." Das war die Bedeutung des Namens.
[32:42] Eines meiner Lieblingszitate aus dem inspirierten Wort vom Geiste Weissagung ist folgendes: "Wir haben nichts zu befürchten für die Zukunft, außer wenn wir vergessen, wie der Herr uns bisher geführt hat und was er uns bisher in der Vergangenheit gelehrt hat."
[33:05] Freunde, was für eine wunderbare Verheißung. Die Weltwirtschaft bricht zusammen. Ja, Deutschland geht es noch einigermaßen gut. Aber alles andere bricht zusammen. Also diese Tragödien, die Naturkatastrophen, jeden Tag passiert irgendwo was. Menschen sterben in Unfällen im Auto, Flugzeug, Zug und so weiter. Und trotzdem wird uns gesagt, wir haben nichts zu befürchten für die Zukunft, außer wenn wir vergessen, wie Gott uns in der Vergangenheit geführt hat und seine Lehren in unserer vergangenen Geschichte.
[34:05] Freunde, es ist etwas Furchtbares, wenn wir vergessen, was Gott für uns getan hat. Und es wird sogar gesagt, dass Vergesslichkeit Sünde ist. Was Jakob getan hatte, was Samuel tat, das sollte eine Erinnerung sein, ein Denkmal an die Güte und Barmherzigkeit Gottes.
[34:34] Wir, die wir heute sitzen hier, könnt ihr euch an eine Zeit in eurem Leben erinnern, wo Gott etwas Großartiges für euch getan hat? Vielleicht sitzt ihr gerade hier und fragt euch: "Wo ist denn Gott? Kümmert er sich wirklich um mich? Gibt es jemanden, der meine Gebete hört?" Freunde, war Gott gut zu dir in der Vergangenheit? Hat er in deinem Leben Wunder gewirkt? Hat er deine Gebete beantwortet? Denn, wenn er das getan hat, dann dürfen wir das nicht vergessen. Genauso wie Jakob und Samuel müssen auch wir unser Eben-Eser aufrichten. Denn bis hierhin hat der Herr uns doch geholfen.
[35:37] Ich möchte euch da Erfahrungen aus meinem eigenen Leben berichten. Als ich studierte, hatte ich den großen Wunsch, Evangelist zu werden. Noch mal zurück, das war schon die zweite Geschichte. Als ich mein Studium begonnen habe, das College, da habe ich Betriebswirtschaft studiert. Meine Eltern hatten irgendwie die Kunst beherrscht, uns schon als Kinder darauf abzurichten, was wir mal werden sollten.
[36:35] Meine Eltern haben uns genauso genannt wie unsere Cousins und Cousinen. Meine Schwester hatte eine Cousine, die hieß genauso wie sie. Ich hatte eine Cousine, die hieß Joel, und das ist der Kurzname für Emanuel. Und wenn wir sie besucht haben, und die waren etwa 10-15 Jahre älter als wir, und die beiden waren, einer war Arzt, die andere war Juristin. Meine Eltern haben dann immer gesagt: "Das ist die Helen, die ist Ärztin geworden, und du heißt auch Helen und wirst auch mal Ärztin sein. Und das ist Joel, und er ist Anwalt, und du bist Emanuel und du wirst auch mal Anwalt sein."
[37:30] Also habe ich mich auf dem College eingetragen in den Studiengang Betriebswirtschaft und ich wollte gerne ein Wirtschaftsanwalt werden. Aber da geschah etwas im ersten Studienjahr. Ich ging auf eine Missionsreise und zwar nach China. Zwei Freunde haben mich da noch begleitet. Und als ich dort war, war ich absolut erstaunt, wie viele Arbeiter Gott sucht in dieser letzten Zeit. Es war eine riesige Ernte dort, aber das Problem war, es gab keine Arbeiter.
[38:23] In einem Sommer hat Gott mein Leben völlig verändert. Und in diesem Sommer traf ich eine Entscheidung und ich sagte Gott: "Ich habe jetzt neue Prioritäten in meinem Leben und ich möchte ein Prediger werden." Aber Freunde, hättet ihr mich in der Schule getroffen, dann wäre das letzte, was ihr euch hättet vorstellen können, was ich mal hätte sein können, ein Prediger. Denn ein ganz großes Problem war, dass ich nicht gern in der Öffentlichkeit sprach.
[39:14] Es gab einige wenige Erfahrungen, wo ich mal von vorne gesprochen habe in meinem Leben, und das war immer eine Katastrophe. Ich weiß noch, einmal musste ich auch vorne was sagen, und ich war so nervös. Und als ich dann aufschaute, um zu sehen, ob jemand zu mir schaut, da haben fast jeder im Raum hat irgendwo anders hingeschaut. Denn sie hatten so viel Mitleid mit mir, dass sie mich gar nicht anschauen wollten.
[39:52] Also, obwohl es mir ein Herzenswunsch war, Prediger zu sein, hatte ich überhaupt nicht die Gaben und die Talente, die Fähigkeiten, das zu erfüllen. Ich befand mich immer noch im Ausland, als mein Geburtstag kam. Und ich muss sagen, als ich dort so weit weg war von zu Hause und nur zwei meiner Kollegen, die auch Englisch sprachen, denn obwohl ich aus Asien komme, kann ich kein Chinesisch. Ich war also so allein dort. Und was noch schlimmer war, keiner hatte eine Ahnung, dass ich Geburtstag hatte.
[40:45] Also an diesem Tag habe ich mich besonders schlecht gefühlt. Aber in dieser Nacht, als ich in den Himmel hinauf schaute, da betete ich, sagte: "Gott, hier bin ich. Niemand weiß, was ich für meinen Geburtstag habe. Niemand hat für mich gesungen. Ich habe keinen Kuchen. Aber ich möchte dich heute um ein Geburtstagsgeschenk bitten. Ich habe die Überzeugung, dass ich ein Prediger für dich werden sollte, Herr. Aber mir fehlen die Gaben dazu. Herr, also, wenn ich das wirklich tun soll, dann geht es nur, wenn du es mir schenkst." Und dann betete ich einfach: "Herr, wenn es dein Wille ist, heute an meinem Geburtstag, dann möchte ich dich um dieses Geschenk bitten."
[42:01] Ich war noch jung im Glauben und ich wusste nicht, dass das in der Bibel nicht so verzeichnet ist, dass man an seinem Geburtstag einen Wunsch äußern darf. Aber wisst ihr Freunde, Gott hat dieses Gebet erhört. Nicht lang danach waren meine zwei Freunde auf der Chinesischen Mauer und wir haben einen Touristen, der da vorbeilief, gebeten, ein Foto zu machen von uns dreien. Später, ich habe das dann nach Hause mitgenommen, den Film und das Bild entwickelt und es gerahmt. Und ich möchte euch sagen, ich bin nicht auf einmal über Nacht, sondern Gott hat mich durch viele schwierige Erfahrungen genommen. Ich hatte viel Versagen und viele Schmerzen. Aber ich darf trotzdem sagen heute, dass aufgrund der Güte Gottes ich heute ein Vollzeitevangelist sein darf im Werk Gottes.
[43:25] Und es gibt auch Zeiten in meinem Leben, vielleicht halte ich Vorträge und kaum jemand meldet sich für die Taufe. Und manchmal sind die Herausforderungen, die Probleme so groß, dass der Gedanke in mir aufkommen will: "Vielleicht bin ich hier doch falsch." Aber dann schaue ich auf dieses Bild und ich denke zurück an diesen jungen Mann, der gebetet hat an seinem Geburtstag zu Gott, als niemand davon wusste. Und ich erinnere mich an all die erstaunlichen Erfahrungen, die Gott mir geschenkt hat, überall auf der Welt. Und dann denke ich wieder daran, wie gut Gott zu mir gewesen ist. Und das war mein Eben-Eser, das ich aufgestellt habe. Bis hierhin hast du mir geholfen.
[44:31] Ich möchte noch eine Geschichte mit euch teilen. Nachdem ich mein College abgeschlossen hatte, wollte ich gerne Evangelist werden. Aber zu der Zeit war ich noch zu unerfahren. Und das Ergebnis war, dass ich keine Stelle bekommen habe als Evangelist. Und dann habe ich eine Stelle angenommen als Schullehrer. Und ich wollte gerne die drei Engelsbotschaft verkündigen, aber stattdessen musste ich Algebra lehren.
[45:24] Bei meinem ersten Unterrichtstag für Algebra kam ich in das Klassenzimmer und direkt an der Tür saß ein Junge. Er musterte mich von oben bis unten und dann drehte er sich zur ganzen Klasse und sagte zu mir: "Ich könnte dem Lehrer jetzt eine Tracht Prügel geben." Ich war völlig niedergeschlagen. Das war mein erster Tag.
[45:59] Und ich hatte zwei Jahre von Herausforderung und Leiden. Auf dieser Schule hatte ich noch eine andere Aufgabe. Ich war nämlich der Chorleiter. Aber nicht, dass ihr ein falsches Bild von mir bekommt, ich bin gar kein Chorleiter. Es war einfach eine kleine Schule und irgendjemand musste das tun und das war nun mal ich. Und ich habe mein Bestes gegeben, versucht es den Schülern beizubringen. Ich hatte eine Gitarre und die war mir mal kaputt gegangen, sie war gebrochen, denn ich hatte nicht so einen harten Koffer, sondern nur so einen Softcase. Aber ich war so arm, ich hatte kein Geld für eine andere Gitarre.
[47:01] Und wenn ich die Gitarre gespielt habe, das war noch möglich, aber dann brach sie. Und jedes Jahr haben wir besonders geübt für die Weihnachtszeit. Dann kamen alle Eltern und wir haben das vorgetragen. Dann kam also das Weihnachtskonzert wieder und als es kam, haben wir ein Konzert gemacht für die Weihnachtsfeier. Und wir haben dann die Weihnachtsfeier und die Schüler hatten auch ein besonderes Programm und sie haben mich nach vorne gerufen. Aber das war gar nicht ein Programm, dass ich nach vorne kommen sollte. Ich wusste also nicht, was erwartet mich da.
[47:52] Und sie sagten: "Mr. Becker, wir haben ein Konzert für die Eltern." Und ich wusste also nicht, was erwartet mich da. Und dann sagten sie: "Mr. Becker, für die ganze harte Arbeit, die sie geleistet haben, haben wir als Schüler ihnen ein Weihnachtsgeschenk gekauft." Und es war eine große Gitarrenhülle. Ach so, Entschuldigung, es war ein großer Karton. Ich weiß noch nicht, was drin ist. Und dann haben sie gesagt: "Machen Sie es auf."
[48:37] Also habe ich es geöffnet vor den Schülern und wisst ihr, was drin war? Ein Gitarrencase, und zwar ein hartes. Da stand ich jetzt also vor den ganzen Leuten. Wirklich, ich war sehr dankbar. Aber in meinem Kopf dachte ich folgendes: "Eigentlich brauche ich doch gar keinen Koffer. Ich brauche eine neue Gitarre." Ja, ich habe es ja nur gedacht, ich habe es nicht gesagt. Also ich lächelte einfach und sagte: "Dankeschön."
[49:23] Und dann sagten sie zu mir: "Machen Sie doch mal den Koffer auf." Ich sagte: "Okay." Und ich öffnete ihn. Und innen drin war eine brandneue Gitarre, und zwar keine billige. Es gibt in Amerika drei Marken von exzellenten Gitarren und vielleicht kennen einige Eric Clapton und er spielt auf einer Gitarre von der Firma Martin. Und so eine haben sie mir gekauft, von Martin. Die hätte ich mir nie leisten können. Und ich war sprachlos.
[50:14] Und als ich die Gitarre herausnahm, da kam mir einfach diese Wahrheit so klar in den Sinn: Wenn wir zuerst Gott dienen und ihn an erste Stelle setzen, dann wird er für unsere Bedürfnisse sorgen.
[50:32] Viele Jahre später habe ich ein Praktikum gemacht bei Amazing Facts und bei einem Praktikum bekommt man dort keine Bezahlung und das dauert ein Jahr lang und man muss sechs Vortragsreihen halten und man zieht das durch und man hat nicht mal dann die Sicherheit, dass man am Ende auch angestellt wird. Und meine Frau war schwanger. Aber ich ging dieses hohe Risiko ein, weil ich überzeugt war, dass Gott mich gerufen hatte.
[51:21] Als dieses Jahr begann, hatte ich 79 Dollar auf meinem Konto. Kein Geld. Und ich weiß noch, dass ich mich manchmal gefragt habe: "Wie soll das nur gehen?" Aber Freunde, diese Gitarre, die habe ich immer bei mir gehabt. Und wann immer ich auf diese Gitarre blickte, dachte ich wieder an diesen Bibelfers: "Wenn du zuerst nach dem Reich Gottes trachtest, dann wird dir all das zufallen." Das war mein Eben-Eser, der Stein, den ich aufgestellt hatte. Mit deiner Hilfe bin ich so weit gekommen, dass ich nicht mehr weiß, was Gott Großes für sie getan hat.
[52:17] Freunde, es gibt einige hier unter uns, die sind schuldig geworden durch die Sünde der Vergesslichkeit, dass sie nicht mehr wissen, was Gott Großes für sie getan hat. Habt ihr je die Geschichte Israels in der Wüste gelesen und euch gefragt: "Was ist bloß los mit diesen Leuten?" Und ihr Problem war, dass sie vergessen hatten, welche großen Wunder Gott für sie gewirkt hatte.
[52:48] Vielleicht geht es euch wie mir, dass ihr ein Bild habt. Vielleicht ist es eine Gitarre, oder ein Auto, ein Haus. Was auch immer wir brauchen. Als ich zuerst als Evangelist für Amazing Facts angestellt wurde, kaufte ich mir eine brandneue Bibel. In den Umschlag habe ich das Datum geschrieben. Das sollte mich daran erinnern, wann immer ich eine Predigt halten würde oder eine Vortragsreihe, was Gott für mich getan hat.
[53:38] Was Gott Großes für mich getan hatte. Freunde, heute möchte ich gerne ein Lied für euch vortragen. Aber ich sage es gleich, ich bin kein großer Musiker. Aber dieses Lied ist entstanden in der Zeit, wo das Evangelium zum ersten Mal Hawaii erreicht hat. Als diese Menschen dort in Hawaii das Evangelium zum ersten Mal vernahmen, da wurden sie besonders berührt von der Geschichte des reichen Jünglings.
[54:30] In Hawaii ist es so, dass ein Mann dann besonders reich ist und ganz viel Wasser besitzt. Und interessanterweise, in der hawaiischen Sprache ist das Wort für Wasser, wenn man sagt, dann heißt das eine doppelte Portion Wasser. Und das bezeichnet jemanden, der sehr reich ist. Und der Text dieses Liedes sagt im Grunde: "Herr, lass mich nicht sein wie diesen reichen Jüngling. Lass mich alles verlassen können, damit ich nur das ewige Leben erhalte."
[55:24] Das Lied ist sowohl in der hawaiischen Sprache als auch auf Englisch. Also der Refrain ist hawaiisch. Nach diesem Lied werden wir beten.
[56:02] Und dann wird das Lied in der hawaiischen Sprache auf Englisch gesungen.
[57:02] Und dann wird das Lied in der hawaiischen Sprache auf Englisch gesungen.
[58:02] Und dann wird das Lied in der hawaiischen Sprache auf Englisch gesungen.
[58:10] Und dann wird das Lied im englischen Sprache auf Englisch gesungen.
[58:18] Und dann wird das Lied in den hawaiischen Sprachen auf Englisch gesungen.
[58:26] Und dann dann wird es in der hawaiischen Sprache auf Englisch gesungen.
[58:34] Und dann wird das Lied in den hawaiischen Sprachen auf Englisch gesungen.
[58:42] Und dann wird es gefragt ab.
[58:56] Ich möchte, dass Sie sich die Frage stellen, die Sie sich heute Abend gestellt haben: Habe ich Gottes Gutes vergessen für mich? Vielleicht bin ich bitter oder wütend. Vielleicht fühlen Sie sich, als ob Gott sich um Sie vergessen hat. Aber Freunde, die Wahrheit ist, dass Gott uns allen hier heute Abend sehr gut war. Wahrhaftig, es ist seiner Hilfe zu verdanken, dass wir heute hier sind.
[59:33] Auch wir müssen unsere Eben-Ezers aufrichten. Wir müssen uns immer wieder erinnern und erinnert werden an die Güte Gottes. Freunde, wollt ihr mit mir heute Abend sagen: "Herr, hilf mir niemals zu vergessen, was du für mich getan hast. Hilf mir nicht zu vergessen die Gnaden und die Wunder, die du mir erwiesen hast, die du gezeigt hast." Ist das euer Herzenswunsch? Es ist mein Herzenswunsch.
[1:00:15] Wollen wir nicht heute zusammen beten und zusammen damit abschließen? Vater im Himmel, mein Gebet für jeden von uns hier ist, dass wir uns wieder erinnern an die Güte und die Fürsorge Gottes. Er hat ja zu uns die Hand ausgestreckt, als wir noch in der Sünde waren. Aber seine Barmen waren so groß, so unverdient, dass unsere Herzen geschmolzen, gebrochen sind. Herr, einige hier, die wollen sich neu dir weihen, deiner Güte, deinem Erbarmen. Herr, wir wollen jetzt unsere Eben-Ezers aufrichten. Wir wollen zurückdenken und zurückgehen in Gedanken an die Güte, die Zeiten, die du uns erwiesen hast. Herr, lass uns nie vergessen. Lass uns niemals davon wegwandern. Lass uns niemals Angst haben vor der Zukunft. Denn wir bitten all das im Namen Jesu. Amen.
[1:01:43] All my earthly treasures I gladly give. Teach me how to love and how to share. Greed and lust and vanity were mine, Lord, till I found your love divine. Now I'm on my knees, I pray I can find your way. Let me walk through, let me walk through paradise with you.
[1:02:41] Let me walk through, let me walk through paradise with you.
[1:03:11] Amen.
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