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In diesem Vortrag wird der „göttliche Zeitstrahl“ beleuchtet, der Gottes Plan für die Menschheit von der Schöpfung bis zur Wiederkunft Jesu darstellt. Eric Flickinger zeigt auf, wie historische Ereignisse und Persönlichkeiten wie Martin Luther und J.N. Andrews Teil dieses göttlichen Plans waren. Er ermutigt die Zuhörer, sich als aktive Teilnehmer dieses Zeitstrahls zu sehen und das Evangelium aktiv zu verbreiten, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehende Reformation-Gedenkjahre.


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Serie: Erweckungswochenende 2017: Die Reformation geht weiter

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Transkript

[0:25] Guten Nachmittag. Freut mich, dass ihr noch hier geblieben seid für unseren Nachmittagsteil. Und ich blicke den einigen Herausforderungen entgegen, die wir jetzt haben. Die eine ist, dass es etwas wärmer wird. Und die andere ist noch ein wenig signifikanter. Und das ist, dass ihr gerade alle ein wundervolles Mittagessen hattet. Und euer Körper verdaut dieses wundervolle Mittagessen jetzt. Und ihr werdet ein wenig müde sein.

[1:21] Ein Freund von mir hat mir letztens genau erklärt, warum das so ist. Er hat mir gesagt, wenn du ein gutes Mittagessen isst, dann wird dein Bauch größer. Und wenn dein Bauch größer wird, dehnt das deine Haut. Und während die Haut dort gedehnt wird, zieht sie am Rest deiner Haut, die Augenlider nach unten. Und ich denke, das ist, was euch gerade passiert. Aber die Nachmittagsbotschaft wird ein wenig kürzer als die Predigten heute Morgen. Aber ich bete dafür, dass es genauso kraftvoll, wenn nicht kraftvoller wird. Und dass es genau das wird, von dem Gott weiß, dass ihr es hören müsst.

[2:35] Wir leben zu einer sehr bestimmten Zeit. Und diese Zeit hat noch nie zuvor stattgefunden. Zu dieser Zeit hätten viele Patriarchen und Propheten sich gewünscht zu leben. Und wir hätten so gerne in den Tagen gelebt, die kurz vor der Wiederkunft Jesu stattfinden. Und wenn wir die Ereignisse, die uns in der Bibel vorhergesagt werden, und mit dem vergleichen, was wir heute sehen, dann stellen wir fest, dass wir heute in dieser Zeit leben. Und da ist eine sehr große Wahrscheinlichkeit, dass wir diese Generation sind, die Jesus in den Wolken kommen sieht. Aber ein Teil, der dafür entscheidend ist, ob das passiert oder nicht, ist, was wir von jetzt an machen. Wir müssen uns versichern, dass wir ein aktiver Teil dabei sind, das Evangelium Jesu Christi zu verbreiten. Niemand in der Geschichte der Welt hatte die Möglichkeit, das zu tun, was wir tun können.

[4:11] Das Thema dieses Nachmittagsvortrags ist ein göttlicher Zeitstrahl. Ich möchte euch einladen, mit mir gemeinsam zu beten. Vater im Himmel, wir kommen hier an deinem heiligen Tag zusammen. Es ist ein Vorrecht, hier sein zu dürfen und miteinander und mit dir Gesellschaft zu üben. Wir sehen, dass es hier eine große Verantwortung mit sich bringt, aber auch ein großes Privileg. Und wir möchten diesen Nachmittag besser verstehen, warum du uns hierher gerufen hast zu dieser Zeit. Wir bitten dich um deinen Segen für unsere gemeinsame Zeit hier. Ein göttlicher Zeitstrahl. Amen.

[5:13] Ein göttlicher Zeitstrahl. Gott hat schon vor den Aufzeichnungen der Zeit mit Zeitstrahlen gearbeitet. All the way back at the very beginning, God created this earth in six days. And it says that he rested on the seventh day. That day he set aside for us to commune with him. And for 6,000 years we've had the privilege of enjoying his community on that day. And all the way back at the very beginning, there's a powerful prophecy that the Bible talks about Jesus. Over in the book of Revelation it talks about Jesus being the lamb slain from the foundation of the world. In Offenbarung spricht es von Jesus, dem Lamm, das seit der Erschaffung der Erde geschlachtet wurde. Also seit es die Sünde gab, sagt uns die Bibel, gibt es auch ein Erlöser. Seit Jesus wusste, dass die Sünde existiert hat, hat er gesagt, ich möchte der Erlöser dieser Sünde sein. Also gleich da bei Adam und Eva hat dieser Zeitstrahl zu Jesus hin begonnen.

[6:57] Und dann durch das Alte Testament hinweg zogen sich all diese Prophezeiungen über den Messias. Im Buch Jesaja, im Buch Daniel. Da sieht man so kleine Eindrücke, Bilder von Jesus, was die Zukunft bringen mag. Und Daniel macht das so klar, wann Jesus kommen würde und woher man wissen würde, dass er es ist. Aber Gott hat da nicht aufgehört uns wissen zu lassen, wann er kommt und wie er sein wird. Er zeigt uns, wie die Geschichte der Kirche sich über die Zukunft hinweg entwickeln würde. Er zeigt uns, wie man sich so leicht weg von der Wahrheit dreht und bis ins dunkle Zeitalter, ins Mittelalter kommt. Aber wir sehen auch das Bild von der Wahrheit, die zurück aus dieser Dunkelheit ins Licht kommt. Und darum geht es bei der Reformation. Es ist die Erfüllung von Prophezeiungen, die Gott uns in der Bibel gegeben hat. Und es ist die Erfüllung von Prophezeiungen, die Gott uns in der Bibel gegeben hat.

[8:24] Und im Moment ist die Reformation ein großes Gesprächsthema in Deutschland und der Welt. Wir kennen Martin Luther. Und wir wissen, wofür er stand und wie diese Bewegung die Welt zu verändern begann. Gott wusste, dass Martin Luther an die Oberfläche kommen würde. Er wusste, dass es so einen Mann brauchte, um einen Unterschied zu machen in der Welt, um einen Unterschied in der Geschichte zu machen. Als Martin Luther aufkam, war die Welt bereit für eine Veränderung. Die Kirche hat das Volk unterdrückt. Wie wir heute Morgen schon gehört haben, sie haben entschieden, wer leben darf und wer sterben muss. Sie haben entschieden, wer Königreiche regieren wird und wer nicht. Welche Königreiche stiegen, welche fallen würden. Und die Leute hatten es satt. Sie wollten für sich selbst sprechen dürfen. Und Gott nahm Martin Luther und setzte ihn in eine bestimmte Position zu einer bestimmten Zeit.

[10:09] Er hat einen Mann genommen, der das richtige Herz hatte, aber in eine falsche Richtung ging. Und er brachte ihn dazu, das Leben von Menschen zu kreuzen, die sein Leben verändern könnten. Er hat ihn in Verbindung mit Johann von Staupitz gebracht. Und er hat ihm klar gemacht, dass er nicht so enttäuscht oder frustriert darüber sein soll, dass er nicht so heilig sein konnte, wie er gern gewesen wäre. Aber er hat ihm etwas anderes gegeben, worauf er seinen Blick richten konnte. Dass sein Geist für neue Dinge öffnen sollte. Er hat Luther geholfen, in eine positivere Richtung zu gehen. Und Gott wusste, dass Luther da jemanden brauchen würde, der ihm hilft. Und wie Luther so studierte, da begann er neue Horizonte zu sehen. Es gab neue Möglichkeiten. Aber Luther sah auch, dass es da Probleme in der Kirche gab.

[11:37] Und wir kennen die Geschichte, wie er da für seine Überzeugung einstand vor dem Konzil in Worms. Aber als er den Reichstag von Worms verließ, da hatte er Angst um seine eigene Sicherheit. Aber wieder sandte Gott jemanden, der ihm helfen sollte, in die richtige Richtung zu gehen. Er hat Friedrich dem Weisen, oder seine Soldaten, geschickt, um Martin Luther zu nehmen und ihn in eine andere Richtung zu lenken. Er hat sie genau zum richtigen Zeitpunkt geschickt, um das Leben Luthers zu bewahren. Und er hat Luther die Möglichkeit gegeben, noch tiefer in die Bibel zu rechnen und uns die Bibel in der deutschen Sprache zu geben. Denn Gott wusste, dass es notwendig war, dass die Bibel in der Sprache des Volkes vorhanden sein musste.

[12:44] Und somit begann ein neuer Aspekt der Reformation. Wo Leute die Bibel selbst verstehen konnten und sie selbst studieren konnten. Und wie sie so studierten, begannen sie auch, es anderen mitzuteilen. Vor 500 Jahren war das hervorragend. Und heute gibt es viele, die Luther nachfolgen. Einige von ihnen nennen sich heute Lutheraner. Aber andere gingen weiter und studierten mehr und lernten mehr. Und sie kreuzen die Wege von Lehren von John Wesley. Und sie sind Methodisten geworden. Und andere studierten weiter. Und sie lernten von der Taufe durch Untertauchen. Und so brachte Gott diese Bewegung aus der Dunkelheit in das Licht.

[14:06] Aber wo sind wir heute? Lasst uns in die Bibel schauen. Wir können das in Hosea lesen. In Hosea Kapitel 4. Und wir werden gemeinsam den Vers 6 anschauen. Und nur den ganz, ganz ersten Teil davon. In Hosea Kapitel 4 Vers 6 sagt es: Sie sind verworfen aufgrund von einem Mangel an Erkenntnis. Aber wer geht daran zugrunde? Wer sagt Gott? Mein Volk. Das ist sein Volk. Ein Volk, das er liebt. Ein Volk, das ihn liebt. Und Gott möchte sie erreichen.

[15:15] Gibt es heute Menschen, die zugrunde gehen an einem Mangel an Erkenntnis? Millionenweise sterben Menschen. Menschen, die leben könnten, die das ewige Leben haben könnten, aber sie haben die Geschichte Jesu doch nicht gehört. Weil niemand sie ihnen erzählt hat. Aber Gott gibt dir und mir die Möglichkeit, Teil dieses großen Zeitstrahls zu sein. Dieser Zeitstrahl, der von Jesus beeinflusst wurde. Der von Martin Luther und Melanchthon beeinflusst wurde. Und Knox und Newton und Wesley. Und wir sind heute Teil dieses Zeitstrahls.

[16:10] Im Buch 2. Chronik Kapitel 16 Vers 9. 2. Chronik 16, Vers 9. Wir finden diese Worte geschrieben. Da lesen wir. Und er sagt, er wird ihnen Mut und Stärke geben. Wofür brauchen sie die Stärke? Die Stärke, damit sie das Evangelium mit anderen Menschen teilen können. Stärke, um für ihn zu stehen. Um einen Unterschied hervorzurufen in ihrer Welt.

[17:24] In der Vergangenheit hat Gott normale Menschen genommen und hat ihnen außergewöhnliche Eigenschaften gegeben. Als ich 7. Tags Adventist Christ wurde, habe ich von so einem Mann gehört. Ich habe von J.N. Andrews gelernt. Wer hat diesen Namen schon mal gehört? Viele. Und viele kennen den Namen, aber vielleicht weiß nicht jeder, wie Gott diesen Menschen benutzt hat. Als es ganz am Anfang war mit der Adventgeschichte, da war J.N. Andrews involviert und das war noch in Michigan. Und in New York. Aber auch seine Frau war Teil dieses Dienstes. Sie war seine Jugendliebe. Sie haben sich verlobt, sie haben geheiratet und sie haben Kinder bekommen. Aber während Andrews mit der Arbeit in New York beteiligt war, in den frühen Tagen der Kirche, wurde seine Frau Angeline krank. Und sie ist gestorben. Und sein neugeborenes Kind ist auch gestorben. Und damit war er ganz allein als Elternteil für zwei Kinder. Für Charles, der 16 Jahre alt und Mary, die 13 Jahre alt war. Er war alleinerziehender Vater, der zwei Jugendliche erziehen musste. Das ist eine große Herausforderung für jeden. Aber er wusste auch, dass Gott ihn berufen hatte, diese Erlösungsbotschaft zu verbreiten.

[19:29] Und er war sehr clever. Er konnte die Bibel auf sieben verschiedenen Sprachen lesen. Er hatte das gesamte Neue Testament auswendig gelernt. Wort für Wort. Ellen White hat ihn nur ein einziges Mal kritisiert. Und sie hat ihm das gesagt. Du studierst zu viel. Wenn ich von Ellen White kritisiert werden möchte, dann dafür. James White hat ihn einmal Gottesgeschenk für die Gemeinde genannt. Also ohne Frage hat Gott diesen Mann gesegnet.

[20:24] Und während dieser Zeit wurde ein Traktat über den Sabbat in der Schweiz umhergereicht. Und es war auf Französisch geschrieben. Und es gab nicht so viel, was damals auf Französisch umhergegeben wurde. Also haben Leute aus der Schweiz einen Brief an die Gemeinde in Amerika geschrieben. Und sie haben gesagt, wir möchten mehr über diesen Sabbat erfahren. Könnt ihr uns jemanden schicken, der uns unterrichtet? Wen denkt ihr hat die Kirche gesandt? Andrews. Diesen Mann, der so viele Sprachen konnte. Der Mann, der die Bibel kannte und das Neue Testament auswendig gelernt hatte. Sie haben gedacht, lasst uns jemanden senden, der den Menschen in der Schweiz helfen kann. Er war der erste adventistische Missionar.

[21:33] Und Ellen White hat ihm geschrieben und sie sagte folgendes. Sie hat ihm gesagt, die Missionsarbeit wird für dich sehr schwer sein. Es wird sehr schwer und herausfordernd sein, diese Arbeit zu verrichten und gleichzeitig deine zwei Kinder zu erziehen. Du sollst eine Frau finden, die dir helfen kann. Und er hat ihr einen Brief zurückgesandt. Also damals war es nicht so einfach, dass du, wenn du von Amerika nach Europa wolltest, einfach in dein Flugzeug springen konntest. Du musst mit dem Schiff, oder du musstest mit dem Schiff fahren und es hat Wochen gedauert, bis du hier sein würdest. Also hat Ellen White ihm geschrieben und hat gesagt, du musst deine Frau finden. Und er hat ihr zurückgeschrieben. Und er hat gesagt, das Schiff läuft an diesem und diesem Tag aus. Und Frau oder keine Frau, ich werde auf diesem Boot sein. Er wusste, Gott hatte ihm eine Mission gegeben. Und egal, welche Schwierigkeiten ihm begegnen würden, diese Mission würde er erfüllen.

[22:56] Und der Tag, an dem das Schiff auslaufen sollte, kam. Und da gab es keine Frau. Also kam er mit seinen zwei Kindern und sie bestiegen das Schiff. Und als sie auf dem Schiff waren, drehte er sich zu seinen Kindern und sagte. Er sagte, wenn wir in die Schweiz kommen, wird keiner Englisch sprechen mit euch. Sie wissen nur, also sie können nur Französisch dort. Also müsst ihr jetzt Französisch lernen. Also gab er jedem von ihnen ein kleines Paketdiktionär. Und er sagte, von diesem Punkt an werde ich mit euch nicht mehr Englisch sprechen, sondern nur Französisch. Also lernt ihr es auch besser. Und auf dieser Reise nach Europa begannen sie Französisch zu lernen. Und als sie in der Schweiz ankamen, begannen sie ein Dienst. Ein Ministry zu machen, um Dinge zu verbreiten. Bücher. Also Andrews und seine Kinder waren darin involviert. Und sie haben das einige Jahre lang gemacht. Und Mary, die dann 15 Jahre alt war, hat in der Pressearbeit gearbeitet.

[24:32] Da hat sie angefangen zu husten. Aber es war kein gewöhnliches Husten. Sie begann Blut zu husten. Und damals hatten sie eine Beschreibung dafür. Sie nannten es, fürs Grab ausgezeichnet zu sein. Wir haben heute einen anderen Namen für diese Krankheit. Kennt das jemand? Das ist die Tuberkulose. Sie hatte Tuberkulose. Und damals gab es kein bekanntes Heilmittel für diese Krankheit. Aber Andrews wollte das Beste für sein Kind tun. Also nahm er sie und ging mit ihr auf ein Schiff und fuhr sie zurück nach den USA. Und er ist nach Battle Creek gegangen in Michigan. Denn er wusste, da gibt es einen Arzt, der weltberühmt ist für seine gute Arbeit. Einer, von dem es kein Zweifel gab, dass Gott seine Hände gesegnet hat. Er hat über tausend Operationen vorgenommen und hat nicht einen Patienten verloren. Andrews nahm sie mit, um den Besten zu treffen. Wer war das? Das war John Harvey Kellogg.

[26:14] Also kam sie dorthin und sie warteten in einem Raum, um ihn zu sehen. Als Kellogg ankam, sah er in den Raum und sah Andrews Tochter. Und er nahm Andrews an der Hand und brachte ihn aus dem Zimmer raus. Und er sagte ihm, es tut mir leid, sie wird sterben. Es gibt nichts, was ich tun könnte, um ihr Leben zu retten. Aber wir versuchen, ihr so viel von dem Schmerz wie möglich zu nehmen. Was denkt ihr, wie sich Andrews gefühlt haben muss? Er hat seine Frau verloren. Er hat sein neugeborenes Kind verloren. Er hatte die große Enttäuschung erlebt. Und jetzt kriegt er mit, dass er seine Tochter verliert. Am Tag ging er zu den jährlichen Council-Meetings, die dort in Battle Creek stattgefunden haben. Und am Abend saß er am Bettrand seiner Tochter. Und er tat das Tag für Tag.

[27:43] Eines Abends ging Kellogg durch den Raum. Und er schaute in den Raum und sah, wie Andrews da mit seiner Tochter saß. Und er nahm Andrews an der Hand und zog ihn aus diesem Zimmer. Und er sagte zu ihm, du kannst da nicht mit ihr sitzen. Warum nicht? Denn du wirst es auch bekommen. Und Andrews sagte, was kann ich sonst machen? Sie ist alles, was mir noch bleibt. Ich muss dort mit ihr bleiben. So ging er Tag für Tag immer zu den Konferenzen und nachts würde er bei seiner Tochter sein. Und er war an ihrer Seite, als sie schlussendlich starb. Und er sagte uns, dass er am Sabbat danach im Daim Tabernacle in der Kirche eine der kraftvollsten Predigten, die jemals gehalten wurde, hielt. Und danach, was tat er? Er nahm wieder ein Schiff und ging zurück nach Europa, um diese Arbeit zu erfüllen, für die Gott ihn berufen hatte.

[29:12] Und als er zurückging, schrieb Ellen White ihm einen Brief. Und sie schrieb ihm Folgendes. Ich weiß, das muss sehr schwer für dich sein. Aber ich möchte, dass du Mut gewinnst. Jesus ist dein Freund. Behalte diesen Glauben. Dann sandt sie ihm noch etwas. In einer Vision wurde mir gezeigt, dass er seine Frau und seine Tochter in der Auferstehung hat. Bleibe stark, Bruder. Glaubt ihr, das hat ihm Mut gegeben? Zu wissen, dass er seine Frau und seine Tochter wiedersehen würde? Dieses Versprechen zu haben, dass sie gerettet sind?

[30:14] So ging er zurück nach Europa und fing noch einmal an, alle Prophezeiungen von Daniel und Offenbarung zu studieren. Und du und ich, wir haben heute diese ganzen Studien, zu denen wir zurückschauen können, von diesem brillanten Individuum, das Gott gesegnet hatte. Aber es dauerte nicht zu lange, seit er zurück nach Europa gekommen war, dass auch Andrews anfing zu husten. Und er hatte auch die Tuberkulose sich damit anstecken lassen. Und diese Tuberkulose fing an, seinen Körper wortwörtlich abzunehmen. Und er schrieb seiner Mutter einen Brief, die war in den Vereinigten Staaten. Und er schrieb ihrer Mutter, ich habe Tuberkulose. Aber ich möchte nicht, dass du mich so siehst, wie ich gerade bin. Ich möchte, dass du mich so in Erinnerung behältst, wie ich davor war. Sein Körper ist wortwörtlich verwest. Er hat Blut gehustet. Er wurde schwächer und schwächer. Und seine Mutter erhielt diesen Brief. Komm nicht, um mich zu besuchen. Bleibe, wo du bist.

[31:50] Wie viele Mütter sind noch hier? Ich darf euch eine Frage stellen. Wenn du so einen Brief von deinem Kind erhalten würdest, in dem steht, ich sterbe, besuche mich nicht. Wie viele von euch würden ihr Kind trotzdem besuchen? Ich glaube, wir alle würden das tun. Also hat die Kirche Gaben gesammelt, um dieser Frau zu helfen, das Ticket zu bezahlen. Und sie kauften ihr ein Ticket, um diese Reise nach Europa anzutreten. Und sie kam hier an und fand ihren Sohn im Bett vor. Er war so schwach, dass er nicht einmal mehr reden konnte. Er konnte noch nicht einmal einen Stift aufheben. Aber er schaffte es dennoch, einen zu nehmen und ein Stück Papier zu nehmen. Und er hat auf das Papier folgende Worte geschrieben. Ich habe 500 Dollar angespart. Also damals war das sehr, sehr viel Geld. Er sagt, ich habe 500 Dollar gespart. Und dann schrieb er folgendes. Das muss mit in die Missionsbemühungen einfließen. Er wusste, was am wichtigsten war. Er wusste, dass die Verbreitung dieser Botschaft wichtiger war als alles andere. Und dass selbst wenn er nicht überleben würde, die Botschaft weitergehen müsste.

[33:57] Und so starb Jane Andrews mit 54 an Tuberkulose. Im jungen Alter von 54. Er hatte alles gegeben, um die Botschaft zu verkündigen. Und was ist das Resultat seiner Arbeit heute? Wir sind das Resultat dieser Arbeit. Er ist einer der großen, wichtigen Gründe, aus denen wir heute hier sind. Der erste adventistische Missionar, der das Evangelium über das Meer brachte. War das Zufall? Nein, das war Gottes Zeitstrahl von Ereignissen. Gott wusste, dass er Andrews brauchte, um das Evangelium hier in der richtigen Zeit hinzubringen.

[35:00] Martin Luther wurde von Gott gebracht, um dieses Licht hervorzubringen zu einem bestimmten Grad. Und dann hat Gott gesagt, ich brauche Jane Andrews hier, um das Licht noch ein wenig höher zu heben. Und dann kamen die frühen Leiter der Gemeinde hier in Deutschland, und Gott hatte gesagt, ich brauche auch sie, um das Licht noch ein wenig höher zu leiten. Und dann hat Gott gesagt, jetzt brauche ich noch mehr Leute, um diese Botschaft zu verkündigen, dass Jesus bald wiederkommt. Wen benutzt Gott jetzt? Wer ist Teil dieses göttlichen Zeitstrahls?

[35:53] Wir könnten richtigerweise sagen, dass Gott die Leiterschaft in der Baden-Württembergischen Vereinigung jetzt benutzt. Dass er die Pastoren benutzt, um dieses Licht zu erhellen. Dass Gott It is written benutzt, dass das Licht leuchtet. Dass Gott Joel Media benutzt, um das Licht leuchten zu lassen. Aber die Wahrheit ist, dass in diesem Zeitstrahl Gott weiß, dass er spezifische, bestimmte Leute braucht. Und die Menschen, die Gott braucht, sind alle, die ihr hier in diesen Stühlen sitzt. Er braucht jeden Einzelnen von euch, um Teil in diesem göttlichen Zeitplan zu sein.

[36:59] Denn egal, wie viel Technologie wir haben, macht es keinen Unterschied, wenn die Menschen nichts verkündigen. Wir können die tollsten Kameras und Computer haben. Wir können das Radio, das Internet benutzen. Aber wir werden niemals jeden auf diese Art und Weise erreichen. Aber da sind Menschen, die du kennst und die du erreichen kannst, und irgendwann in der nicht zu entfernten Zukunft werden wir die Möglichkeit haben, etwas Großartiges zu machen. Im Königreich des Himmels werden wir zurücksehen und wir werden sehen, wie Gott uns genau benutzt hat, um jemand anderes zu erreichen. Wir werden nicht genau sehen, vielleicht sehen wir es jetzt im Moment nicht ganz so klar, aber es passiert schon.

[38:05] Und im Oktober diesen Jahres haben wir die Möglichkeit, eine Vielzahl an Menschen zu erreichen. Und zwischen Mai und Oktober ist unser Fenster an Möglichkeit. Das ist ein sehr kurzer Zeitabschnitt. Denn ihr wisst, was an diesem Wochenende in ganz Deutschland passiert. Was ist das, wie wird das genannt? Kirchentag, ja? Der Kirchentag. Überall in Deutschland wissen die Menschen, was in der Reformation oder was in Deutschland vor sich geht. Menschen reden darüber. Sie gehen in die Kirchen und hören davon. Aber viel von dem, was sie hören, ist über die sozialen Umstände, die geändert wurden durch Martin Luthers Bewegung. Aber sie hören nicht so viel von dem religiösen Umschwung.

[39:14] Wir haben die Möglichkeit, diese Wahrheit hochzuheben, zu erleuchten vor den Augen der Menschen. Und zwischen jetzt und Oktober ladet sie ein, die Bibel zu studieren. Ihr werdet gleich von sehr, sehr kraftvollen, kleinen Studienanleitungen hören. Ich werde euch jetzt davon erzählen, dass es damit man mit anderen Menschen so neu ist, dass sie während wir sprechen gedruckt werden. Das sind Bibelstudienanleitungen, die It Is Written vor nicht allzu langer Zeit designt hat. Die sehen sehr schön aus. Die sind auf qualitativ sehr hochwertigem Papier. Sie haben wunderschöne Illustrationen. Und sie sind sehr leicht handhabbar. Es gibt nur ein kleines Problem damit. Könnt ihr raten? Die sind auf Englisch. Aber am Montag werden sie auch auf Deutsch da sein. Alle von ihnen werden auf Deutsch übersetzt werden. Und die kannst du benutzen, um mit deinen Freunden und mit deiner Familie die Bibel zu studieren. Und wir möchten, dass ihr welche davon erhaltet, so früh wie möglich, sobald sie erhältlich sind. Wir möchten, dass ihr mit Hartmut besucht. Er hat ein Signup-Blatt für die Studienanleitungen. Und ihr werdet sie auf Deutsch haben, um sie anderen mitteilen zu können. Also besucht ihn sofort danach, und er wird euch mehr Informationen geben.

[41:46] Denn es gab noch nie eine Zeit wie diese, um deine Freunde und Familienangehörigen zu erreichen. Wenn jeder in Deutschland über die 500 Jahre Reformation über den Geburtstag spricht. Wenn im ganzen Land die Kirchen diesen Jahrestag anpreisen. Wenn das Fernsehen davon spricht. Wenn das Fernsehen sagt, vor 500 Jahren hat Martin Luther etwas Besonderes angefangen. Heute haben wir die Möglichkeit, das zu Ende zu bringen, was Martin Luther begonnen hatte.

[42:39] Also zwischen jetzt und Oktober möchte ich euch herausfordern. Ich möchte euch herausfordern, ein Gebet zu beten. Das ist das Gebet. Vater, stelle mich jemandem vor. Einem Menschen, mit dem ich Jesus teilen kann. Und Gott wird Türen öffnen, von denen du es niemals für möglich gehalten hättest. Von Menschen, von denen du es niemals gedacht hättest. Von denen du nie gedacht hattest, dass sie sehr religiös sind. Oder von denen du dachtest, dass sie so eng mit ihrer Kirche verbunden sind. Aber Gott hat alles auf diesen Punkt zulaufen lassen. Genau jetzt in der Geschichte der Welt. Mit Martin Luthers Arbeit. Mit J.N. Andrews Arbeit. Mit der Arbeit von Andrews. Mit der Leidenschaft der baden-württembergischen Konferenz. Mit den Pastoren in der Vereinigung. Und mit den Gliedern der Gemeinde. Die Frage ist dann, ob wir diese Möglichkeit überlassen, oder ob wir sie mit beiden Händen festhalten.

[44:14] Es ist eine Möglichkeit, die die Welt noch nie zuvor gesehen hat. Und es ist konzentriert auf Deutschland in diesem Moment. Was werden wir tun? Werden wir das von diesen Vorteilen nutzen? Werden wir sagen, hier bin ich Herr, sende mich. Wer von euch möchte mit mir heute mitmachen? Und sagen, Herr benutze mich, um jemanden zu erreichen dieses Jahr. Und wir werden jetzt beten. Aber bevor wir beten, möchte ich euch daran erinnern. Wir werden heute mit Bruder Hartmut beten. Damit ihr mehr über diese Studienleitungen erfahren könnt. Lasst uns gemeinsam beten.

[45:19] Vater, wir sind so dankbar, dass wir an diesem Nachmittag wieder hier sein durften, gemeinsam. Du gibst uns eine Möglichkeit in Deinem Timeline, Deinem heiligen Timeline, die niemand sonst in der Weltgeschichte hatte. Du hast alles so organisiert, dass es jetzt hier alles zusammenkommt. Und wir sind hier mittendrin. Wir sind die, die die Segen, die Du Martin Luther gegeben hast, erhalten. Wir erhalten den Segen, den Du auf Andrews ausgeschüttet hast. Und heute haben wir die Werkzeuge in der Hand, um Deine Liebe mit anderen zu teilen. Ich möchte, dass Du uns ermutigst, dass wir nicht einfach an der Seite dabei zuschauen. Wir beten dafür, dass Du uns Möglichkeiten gibst, Deine Liebe mit anderen zu teilen. Und wir beten auch dafür, dass wenn diese Möglichkeiten kommen, Du uns den Mut gibst, sie zu ergreifen. Und wir bitten Dich, dass Du uns in diesem Verlangen segnest. Im Namen Jesu beten wir. Amen.


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