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In dieser Lektion der Cannstatt Study Hour über den Galaterbrief, Lektion 14, konzentriert sich Boris Bernhard auf das zentrale Thema des Kreuzes Jesu Christi. Er beleuchtet, warum Paulus sich nur des Kreuzes rühmt und wie dies im Gegensatz zur Welt und ihren Maßstäben steht. Die Ausführungen behandeln die Gefahren der Weltfreundschaft, die Bedeutung von Demut und die wahre „neue Schöpfung“ in Christus. Ein besonderer Fokus liegt auf den „Mahlzeichen des Herrn Jesus“, die sich im Leiden und der Treue zu Christus zeigen.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2017 Q3: Der Galaterbrief

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Transkript

[0:00] Herzlich willkommen, liebe Zuschauer, zu unserem neuesten Cannstatt Study Hour hier in Stuttgart. Unser Thema heute ist immer noch der Galaterbrief, das Evangelium im Galaterbrief. Und wir haben die Lektion 14. Unser Merkvers für diese Woche ist Galater 6, Vers 14. Galater 6, Vers 14. Von mir aber sei es ferne, mich zu rühmen, als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.

[0:57] Liebe Freunde, ich möchte mit euch gerne starten mit einem Gebet, dass wenn wir in das Wort Gottes gehen, dass wir um den Heiligen Geist bitten. Großer und Allmächtiger Gott, ich danke dir so sehr für diesen neuen Tag des Lebens. Ich danke dir so sehr, dass du uns alle bewahrt hast, dass wir trotz der vergangenen Woche, wo wir hier und da Schwierigkeiten hatten, sei es zu Hause, sei es im Beruf, dass du immer auf uns aufgepasst hast, dass du immer mit Rat und Tat uns zur Seite gestanden bist. Heiland, wir möchten dich bitten, dass wenn wir jetzt dein Wort öffnen, dass du mit deinem Heiligen Geist bei uns bist. Heiland, sei du bitte bei mir, dass ich nichts aus mir selbst heraus spreche, sondern dass ich deine klare Botschaft hinaustrage. Und Heiland, bitte sei bei jedem einzelnen Zuschauer, der sich das anschaut, dass du ihn bewegst, dass jeder erkennen mag, was du ihm sagen möchtest. Heiland, du hast uns gesagt, prüfe alles, das Gute behaltet. Und Heiland, so möchten wir heute alles in deine Hand legen. Und wir danken dir so sehr für deinen Beistand, für deine Liebe, für deine Güte und für deine Treue. In Jesu Namen, Amen.

[2:32] Der zugrunde liegende Bibeltext für diese Woche ist in Galater 6, Verse 11 bis 18. Wir lesen es einmal miteinander. Seht, mit welch großen Buchstaben ich euch geschrieben habe, mit eigener Hand. Alle, die im Fleisch wohl angesehen sein wollen, nötigen euch, dass ihr euch beschneiden lasst, nur damit sie nicht um des Kreuzes des Christus willen verfolgt werden. Denn nicht einmal sie selbst, die sich beschneiden lassen, halten das Gesetz, sondern sie verlangen, dass ihr euch beschneiden lasst, damit sie sich eures Fleisches rühmen können. Von mir aber sei es ferne, mich zu rühmen als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt. Denn in Christus Jesus gilt weder beschnitten sein noch unbeschnitten sein etwas, sondern eine neue Schöpfung. Über alle, die nach diesen Regeln wandeln, komme Frieden und Erbarmen und über das Israel Gottes. Hinfort mache mir niemand weitere Mühe, denn ich trage die Mahlzeichen des Herrn Jesus an meinem Leib. Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geist, Brüder. Amen.

[4:01] Der Galaterbrief von Paulus an die Galater geschrieben, und wir haben jetzt den letzten Abschnitt des letzten Kapitels gesehen. Paulus hat schon viel geschrieben in diesem Brief. Er hat gewarnt vor falschen Evangelien oder vor anderen Evangelien. Er sprach über die Rechtfertigung des Glaubens. Er spricht durch die Gerechtigkeit im Glauben. Er spricht über den Dienst Christi und über den christlichen Lebensstil, und das sind nur einige Dinge, über die er geschrieben hat. Und er beendet all das, wo wir das ganze Evangelium schon gesehen haben, beendet er mit einem Abschnitt, wo er es schreibt, Vers 11: Seht, mit welch Großbuchstaben ich euch geschrieben habe, mit eigener Hand. Es ist davon auszugehen, dass Paulus viele seiner Briefe diktiert hat, und da finden wir auch einige Anhaltspunkte in der Bibel. Und hier sagt er, mit eigener Hand habe ich geschrieben, in Großbuchstaben. Wenn wir das in die heutige Zeit übertragen, dann ist das wie, wenn wir einen Brief vom Bundeskanzleramt bekommen und es ist maschinell eingetippt, eine Nachricht an mich als Bürger, und darunter in Handschrift schreibt Angela Merkel noch was dazu, was ihr besonders wichtig ist. Das zeigt mir, hier ist etwas, worauf ich besonderen Augenmerk legen sollte. Hier ist etwas, was noch mal wichtig ist, was der Verfasser dieses Briefes mir noch mal extra mitteilen möchte. Und genau so ist es hier auch im Galaterbrief. Und wir wollen uns den Galaterbrief nun Vers für Vers anschauen, um zu entdecken, was Paulus so besonders wichtig war, welche Punkte er noch mal hervorheben wollte.

[6:17] Wir lesen den nächsten Vers, Vers 12: Alle, die im Fleisch wohl angesehen sein wollen, nötigen euch, dass ihr euch beschneiden lasst, nur damit sie sich nicht um des Kreuzes des Christus willen verfolgt werden. Diejenigen, die die Beschneidung gefordert haben, sie wollten Freundschaft mit der Welt haben. Es gab in der damaligen Zeit einen großen Streit darum, ob man sich nun beschneiden lassen sollte als Christ oder nicht. Das finden wir auch in der Apostelgeschichte 21, Verse 20 und 21. Apostelgeschichte 21, Verse 20 und 21. Sie aber priesen dem Herrn, als sie dies hörten. Und sie sprachen zu ihm: Bruder, du siehst, welch große Zahl von Juden gläubig geworden ist. Und alle sind Eiferer für das Gesetz. Es ist ihnen aber über dich berichtet worden, du würdest alle Juden, die unter den Heiden sind, den Abfall von Mose lehren und sagen, sie sollen ihre Kinder nicht beschneiden und nicht nach den Gebräuchen wandeln. Wir sehen, dass hier ein wirkliches Konfliktpotenzial da war. Und die Sache ist die, welche Beschneidung ist gemeint? Das werden wir uns nachher noch genauer anschauen. Aber zuerst einmal, wir sehen dort eine Liebe zur Welt. Sie wollten die Beschneidung, eben weil sie das Kreuz nicht auf sich nehmen wollten. Sie wollten gut angesehen sein zwischen den anderen Juden und auch in Jerusalem. Und gerade das wird stark bemängelt in der Bibel. Und die Bibel findet sehr deutliche Worte dafür in Jakobus 4, Vers 4. Schlagt mit mir auf, Jakobus 4, Vers 4, wo steht: Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wisst ihr nicht, dass die Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist. Wer also ein Freund der Welt sein will, der macht sich zum Feind Gottes. Das ist ein hartes Wort, und wir müssen alles aus der Bibel nehmen. Wir müssen jetzt also gemeinsam schauen, was ist diese Freundschaft mit der Welt. Und wir finden dafür einen deutlichen Hinweis in 1. Johannes 2, Vers 16. 1. Johannes 2, Vers 16, wo geschrieben steht: Denn alles, was in der Welt ist, die Fleischeslust, die Augenlust und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern von der Welt. Wir finden hier ein ernstes Thema, das nicht nur die Christenheit oder die Glaubenswelt der damaligen Zeit betroffen hat und beschäftigt hat, sondern auch unsere Zeit heute. Es ist so, dass wir doch allzu gerne Freunde der Welt sein sollen, dass wir uns Gedanken machen, wenn ich jetzt mit jemandem über Gott spreche, über Jesus Christus spreche, was wird er von mir halten? Wenn ich Ansichten habe, die rein biblisch sind, aber die nicht mit diesem Zeitgeist übereinstimmen, was mögen die von mir denken? Und ein ganz großer Punkt ist das Thema Eitelkeit. Eitelkeit oder Stolz ist einer der größten Stolpersteine in unserem christlichen Leben, weil er so unauffällig ist. Er wird in unserer Gesellschaft schon gar nicht mehr wahrgenommen. Es erfordert eine starke Selbstprüfung, das zu erkennen.

[10:23] Ich möchte euch eine Geschichte erzählen von Moses Hall. Moses Hall war einer der früheren Glaubensbrüdern unserer Gemeinschaft, und er war ein Spezialist im Umgang mit dem Zustand der Toten. Er konnte jede Debatte gewinnen. Er war einer der Besten, wenn es darum ging, Menschen aus der Bibel zu zeigen, wie ist der Zustand der Toten. Und es gab keinen Besseren als ihn. Und eines Tages, entgegen den Ratschlägen seiner Geschwister, hat er sich entschieden, zu einem Spiritisten zu gehen, also jemand, der einen Geist beschworen hat, in sich fahren lässt und diesen Geist durch sich sprechen lässt. Und mit ihm hat er eine Debatte anfangen wollen. Und ich kann euch eines sagen, böse Geister und Dämonen sind viel cleverer als der cleverste von uns allen. Aber dieser Dämon hat Moses Hall gewinnen lassen. Und ihr müsst euch vorstellen, wie dieser Moses Hall da hinaus gegangen sein muss. Ich habe es geschafft, einen Dämon herunter zu debattieren mit dem Wort Gottes. Und er wurde nochmals auf eine weitere Diskussion eingeladen, worauf er wieder zugesagt hatte, wieder entgegen dem Anraten seiner Gemeinde. Und dieser Moses Hall ist dort hingegangen und ist nie wiedergekehrt. Er ist selbst Spiritist geworden. Legenden sagen, dass er am Ende sogar einen Geist geheiratet hat. Es sind Dinge in dieser Welt, die so unscheinbar sind, aber dennoch so gefährlich. Und Stolz, Hochmut ist einer der gefährlichsten. Das ganze Unglück, der Sünde, des Leides, der Fall der Engel hat angefangen mit Hochmut. Weil sich ein schützender Cherub damals gedacht hat: Ich bin doch schön, ich bin doch klug, ich bin doch gut. Aus mir selbst heraus verdiene ich nicht auch Anbetung. Und das ist eine so wichtige Sache. Ich bitte jeden Einzelnen da draußen, sich einen Bruder oder eine Schwester im Glauben zu suchen, die speziell auf diesen Punkt achten. Das ist eine Sache, wir können das zu vielen Leuten sagen, aber damit verschließen wir sie nur. Wir gewinnen sie nicht für die Wahrheit. Sucht euch selber jemanden, dem ihr vertraut, wo ihr wisst, diese Person möchte nur Gutes für mich. Und sagt ihr: Wenn du in mir und an mir Hochmut siehst, bitte sag es mir, bitte teile es mir mit. Und ich kann euch sagen, dadurch würdet ihr einen Dienst erweisen, der größer kaum sein kann.

[13:58] Und hier möchte ich eine persönliche Sache erzählen. Als ich von der Missionsschule nach Hause gekommen bin, habe ich gesagt: Jetzt erstmal ein wenig Urlaub. Und bin mit dem Auto meiner Mutter umhergefahren und habe auch ein paar Selfies geschossen. Und bei einem hat dann eine Schwester zu mir gesagt: Boris, hier wirkst du sehr, sehr eitel. Und ich habe mich angegriffen gefühlt und war dann schon ein bisschen ärgerlich auf diese Schwester. Die hat immer irgendwas auszusetzen an jedem. Bis mir dann aufgefallen ist, warum ich mich angegriffen gefühlt habe. Und zwar nur aus einem Grund, weil sie recht hatte. Und ich bin Gott so dankbar, dass er mich das hat erkennen lassen, dass ich das vor ihn bringen durfte und um Vergebung bitten durfte. Weil wir machen dadurch immer wieder eine Tür auf, durch die der Feind zu uns gelangen kann und wir von Gott weggetrieben werden, so schnell wir es gar nicht wissen können. Und das möchte ich jedem von euch ans Herz legen.

[15:20] Gehen wir weiter im Galaterbrief in den Vers 14. Von mir aber sei es ferne, mich zu rühmen, als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt. Wir finden hier den Mittelpunkt des Galaterbriefes. Wir finden hier das tatsächliche Zentrum von dem, was Paulus uns erzählen möchte. Was Paulus meinte, als er eigenhändig diesen Brief geschrieben hat. Schauen wir genauer hin. Er rühmt sich, nur Christus zu kennen und das, was er getan hat. Lasst uns genau diesen Vers vergleichen mit Jeremia 9, Verse 22 und 23. So spricht der Herr: Der Weise rühme sich nicht seiner Weisheit und der Starke rühme sich nicht seiner Stärke. Der Reiche rühme sich nicht seines Reichtums, sondern wer sich rühmen will, der rühme sich dessen, dass er Einsicht hat und mich erkennt, dass ich der Herr bin, der Barmherzigkeit, Recht und Gerechtigkeit übt auf Erden. Denn daran habe ich wohl gefallen, spricht der Herr. Genau diesen Vers hatte Paulus im Sinn, als er das niedergeschrieben hat. Er hat gesagt: Ich rühme mich des Kreuzes, weil im Kreuz erkenne ich, wer mein Gott ist, dass er Barmherzigkeit ist, das Recht und Gerechtigkeit übt auf Erden. Er hat im Geiste auf das Kreuz geschaut und hat gemerkt: Dieser Jesus, dieser Gott, dem ich nachfolge, dem rühme ich mich, dass ich ihn erkannt habe, dass ich sehe, wer Gott ist. Wir werden das nachher noch weiter ausführen.

[18:14] Die Sache ist die, wie war Jesus? Jesus war demütig. Wir finden das auch in Philipper 2, Verse 5 bis 8. Philipper 2, Verse 5 bis 8, wo steht: Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie ein Raub festhielt, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen. Und in seinem äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz. Erinnern wir uns zurück an die Szene des letzten Abendmahls, wo die Jünger untereinander gesagt haben: Wer wird der Größte sein im Himmelreich? Und Jesus hat etwas getan, womit keiner gerechnet hat. Er kniete sich nieder und wusch seinen Jüngern die Füße. Das war ein Dienst, der der unterste Diener machte, die Füße des anderen zu waschen, weil die Füße galten als dreckig und abgenutzt über den ganzen Tag. Und das hat Jesus gemacht. Er wollte zeigen: Schaut, ihr habt mich erkannt. Ich bin von der Gegenwart des Vaters, aus dem Himmel gekommen, hier auf die Erde. Ich habe die Gestalt eines Knechtes angenommen. Ich habe jedem gedient und auch euch diene ich. Dieses Herzensbild von Demut sollte sich in unserem Leben widerspiegeln.

[20:33] Und ich hatte gerade diese Woche eine interessante Diskussion, da ging es um das Charity-Gospel, um den Wohlstand, den eine gottgefällige Lebensweise bringt und bringen kann. Und das Fallbeispiel war ein Prediger aus Chicago, der sich eine Yacht gekauft hat und das in seiner Predigt auch erklärt hat und gesagt hat: Ich kann das machen. Und ich brauche auch eine Yacht, weil ich muss mich schließlich entspannen. Ich möchte über diesen Bruder im Glauben nicht urteilen, aber ein Blick auf Jesus verrät mir ein anderes Bild. Ich möchte das noch mal deutlicher machen in Römer 12, Verse 1 bis 8. Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, gottgefälliges Opfer. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch in eurem Wesen verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist. Demut und Dienst in der Gemeinde, denn ich sage, Kraft der Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass er nicht höher von sich denke, als sich zu denken gebührt, sondern dass er auf Bescheidenheit bedacht sei, wie Gott jedem Einzelnen nach Maß des Glaubens zugeteilt hat. Denn gleich wie wir an einem Leib viele Glieder besitzen, nicht alle Glieder aber dieselbe Tätigkeit haben, so sind auch wir die vielen ein Leib in Christus und als einzelne untereinander Glieder. Wir haben aber verschiedene Gnadengaben gemäß der uns verliehenen Gnade. Wenn wir Weissagung haben, so sei sie in Übereinstimmung mit dem Glauben. Wenn wir einen Dienst haben, so geschehe er im Dienen. Wer lehrt, diene in der Lehre. Wer ermahnt, diene in der Ermahnung. Wer gibt, gebe in Einfalt. Wer vorsteht, tue es mit Eifer. Wer Barmherzigkeit übt, mit Freudigkeit. Das Bild dieses Predigers passt nicht mit dem Bild zusammen, dass wenn ich auf Jesus schaue.

[23:39] Erinnern wir uns in die Zeit von Jan Hus zurück. In Prag sind zwei englische Missionare gewesen und haben Bilder gemalt, um aufzuzeigen, was nicht stimmt im Christentum. Damals gab es ja nur die katholische Kirche und sie haben gesagt: Schaut, hier stimmt etwas nicht. Sie haben das Bild von Jesus Christus gemalt, wie er in einfachen Kleidern auf einem Esel nach Jerusalem geritten ist und gegenüber haben sie den Papst mit seiner Pracht, seiner Krone, getragen von Dienern. Durch dieses einfache Bild hat auch der Laie sehen können: Dieser Repräsentant Jesu repräsentiert ihn nicht vollkommen. Er repräsentiert ihn nicht gut. Da stimmt irgendwas nicht. Und ich habe mich gefragt: Was ist, wenn ich heute dieses Bild male und Jesus Christus, wie er in alten Kleidern auf einem Esel nach Jerusalem reitet und daneben einen Pastor, der auf seiner Yacht ist, zeige? Das sind die Dinge, die uns wirklich beschäftigen sollten. Ich denke nicht, dass böse Absicht dahinter ist, nur wie schnell sind wir in der Gefahr, Jesus aus den Augen zu verlieren, Jesus als unser Vorbild zu verlieren.

[25:33] Schauen wir uns noch gemeinsam 1. Korinther 1, Verse 22 und 23 an. 1. Korinther 1, Verse 22 und 23, die sagen: Während nämlich die Juden ein Zeichen fordern und die Griechen Weisheit verlangen, verkündigen wir Christus, den Gekreuzigten, den Juden ein Ärgernis, den Griechen eine Torheit. Jesus, der Gekreuzigte, den Juden ein Ärgernis oder Stolperstein und den Griechen eine Torheit. Wie kann man in einer Zeit, in der Götter etwas Mächtiges waren, etwas, dem man sich unterordnen musste, weil man gegen sie sowieso keine Chance hatte. In dieser Zeit ist jemand aufgekommen, der angebetet wurde, weil er oben am Kreuz hing und gestorben ist. Das war für die Griechen totaler Unfug und für die Juden war es so ärgerlich, dass sie sagen: Das sollte der Messias gewesen sein, diese Sekte, die irrt sich. Das ist nicht der Fall. Und es versteht mich nicht falsch. Dieser Pastor ist bestimmt ein Extrembeispiel, aber ich wurde auch schon gefragt von jemandem, der sagt: Boris, ich fühle mich so schlecht, ich verdiene so viel Geld und ich habe das Gefühl, ich muss alles hergeben. Dann sage ich: Pass auf, das ist nicht ganz richtig. Es ist richtig, dass du viel Verantwortung trägst, weil Gott eine bestimmte Menge an Geld dir zur Verfügung gestellt hat, dass du darüber verwalten sollst. Aber du sollst weise damit umgehen. Wenn du siehst, dass jemand Hilfe braucht, so bist du in der Lage, diese Hilfe zu geben und solltest dankbar dafür sein gegenüber Gott. Aber gib dein Geld nicht blindlings aus. Überlege und bete, was Gott dafür dich vorgesehen hat. Wir dürfen weder ins eine Extrem noch ins andere Extrem rutschen, weil wenn kein einziger Christ Geld haben würde, wie wären wir in der Lage, noch anderen zu helfen, solange wir mit Geld noch was anfangen können. Deshalb auch hier, wir müssen nüchtern sein. Wir dürfen nicht in die Extreme abrutschen, weil das führt nur zum Widersacher.

[28:26] Lass uns gemeinsam in Galater 6, den Vers 15 anschauen. Denn in Christus Jesus gilt weder beschnitten sein noch unbeschnitten sein etwas, sondern eine neue Schöpfung. Hier müssen wir zwei Teilaspekte genauer betrachten. Der erste ist, welches beschnitten sein ist gemeint, weil wir finden die Beschneidung zum Beispiel bei Titus, der beschnitten werden sollte und wo er gesagt hat, das ist gut, dass du das tust. Und was war das Motiv, als er das gesagt hat? Lass uns das gemeinsam nachschlagen in 1. Korinther 9, Verse 20 und 21. 1. Korinther 9, Verse 20 und 21. Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne. Denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich geworden, als wäre ich unter dem Gesetz, damit ich die unter dem Gesetz gewinne. Denen, die ohne Gesetz sind, bin ich geworden, als wäre ich ohne Gesetz, obwohl ich vor Gott nicht ohne Gesetz bin, sondern Christus gesetzmäßig unterworfen, damit ich die gewinne, die ohne Gesetz sind. Den Schwachen bin ich wie ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin allen alles geworden. Paulus wollte sich identifizieren mit den anderen. Er ist nicht als großer Lehrer oder als etwas Besseres aufgetreten, sondern er ist aufgetreten als: Ich bin einer von euch. Und aus diesem Grund hat er Titus geraten: Lass dich beschneiden, weil sie werden dir sonst nicht zuhören. Das ist nicht dein Fehler, das ist ihr Fehler. Tu es doch ihnen zuliebe. Und da sehen wir die Motivation dahinter. Und er hat es verurteilt, dass die Juden-Christen gesagt haben, auch die Heiden-Christen müssen sich beschneiden lassen. Und er hat gesagt: Nein, nein, nein, diese Beschneidung ist nicht wichtig. Ich sage euch, welche Beschneidung wichtig ist. Und die finden wir in Römer 2, Vers 29. Römer Kapitel 2, Vers 29. Sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist. Und seine Beschneidung geschieht am Herzen, im Geist, nicht dem Buchstaben nach. Seine Anerkennung kommt nicht von Menschen, sondern von Gott. Diese Beschneidung meinte Paulus, als er im Galaterbrief darüber schrieb. Die Beschneidung, die Paulus hier meinte in diesem Brief, ist nämlich die Beschneidung des Körpers, die Beschneidung des Fleisches, nicht die des Geistes. Weil die Beschneidung des Geistes ist das, was er verlangt. Das ist das, was wirklich wichtig ist. Das ist das, was Gott wirklich gemeint hat, als er die Beschneidung der Juden eingesetzt hat. Weil die Beschneidung des Gliedes ist etwas ganz Persönliches. Das ist nichts, was Heiden sehen können, wenn man unter den Heiden ist. Das ist kein wirkliches Erkennungsmerkmal äußerlich. Aber es sollte dem Gläubigen zeigen: Bei mir ist etwas anders. Ich bin beschnitten. Und diese Beschneidung sollte inwendig geschehen. Also wir sehen ganz deutlich, Paulus hat hier die Beschneidung des Fleisches, des Körpers gemeint.

[32:30] Aber er sagte noch etwas anderes, und zwar: sondern eine neue Schöpfung. Was ist diese neue Schöpfung, die er gemeint hat? Als Jesus zu Nikodemus sprach, finden wir einen Hinweis darauf. Dazu schlagen wir auf Johannes 3, Verse 5 bis 8. Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen. Wer aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch. Und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe, ihr müsst vom Neuen geboren sein. Diese Neuschöpfung, die Gott in unserem Herzen machen will, die wir nicht aus uns selber heraus machen können. Ich kann nicht noch mal geboren werden. Ich wurde einmal geboren, da habe ich nicht viel dazu beigetragen. Und meine Neuschöpfung, da habe ich auch nicht viel dazu beigetragen, außer dass ich gesagt habe: Jesus, bitte tu es. Jesus, mach, hilf mir. 2. Petrus 1, Verse 5 bis 8. So setzt eben deshalb allen Eifer daran und reicht in eurem Glauben die Tugend dar, in der Tugend aber die Erkenntnis, in der Erkenntnis aber die Selbstbeherrschung, in der Selbstbeherrschung aber das standhafte Ausharren, im standhaften Ausharren aber die Gottesfurcht, in der Gottesfurcht aber die Bruderliebe, in der Bruderliebe aber die Liebe. Denn wenn diese Dinge bei euch vorhanden sind und zunehmen, so lassen sie euch nicht träge noch unfruchtbar sein für die Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus. Das ist das, was passiert, wenn man neu geboren ist, wenn man eine neue Schöpfung ist. Diese christliche Leiter wird erklommen werden von jedem Gläubigen, der auf dem Weg der Wahrheit und dem Leben ist.

[34:44] Schauen wir uns gemeinsam den Vers 16 an. Galater 6, Vers 16. Über alle, die nach dieser Regel wandeln, kommen Frieden und Erbarmen über das Israel Gottes. Das ist die Regel, wonach man sich richten soll. Diese Neuschöpfung und der Wandel in der Gerechtigkeit. Wir dürfen nicht vergessen, dass man dadurch nicht gerechtfertigt wird. Ich kann der beste Mensch auf der Welt sein, solange ich Jesus nicht habe, ist mein Leben nichts, weil mein Leben endet und das war's. Nur mit Jesus Christus habe ich die Möglichkeit auf das ewige Leben. Und Paulus sagt, das ist die Regel, die wir haben müssen. Wir müssen besser werden. Wir müssen jeden Tag eine neue Schöpfung sein. Wir sollen uns nicht mehr diesem Weltlauf anpassen. Wir sollen nicht mehr so sein wie die Welt. Die Welt schaut nur auf den Materialismus, auf Geld, auf Ansehen. Und warum tun sie das? Weil sie nichts anderes haben. Liebe Geschwister, so soll es nicht bei uns sein. Denn wir haben etwas Höheres. Wir haben eine höhere Berufung. Wir sind auserkoren, die frohe Botschaft weiterzugeben, dass es nach diesem noch etwas gibt. Und so weh es hier tut und so schmerzhaft es hier ist, umso besser wird es im himmlischen sein. Und das ist ein Versprechen, das uns Jesus gegeben hat. Er hat bisher all seine Versprechen gehalten. Und ich glaube, auch in diesen Versprechen wird er sich sogar noch selbst übertreffen, weil das ist das wahre Wesen Gottes.

[37:05] Schauen wir uns die letzten zwei Verse nochmal an, des Galaterbriefes. Verse 16 und 17. Über alle, die nach dieser Regel wandeln, komme Frieden und Erbarmen. Und über das Israel Gottes, hinfort mache mir niemand weitere Mühe. Denn ich trage das Mahlzeichen des Herrn Jesus an meinem Leib. Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geist, Brüder. Amen. Er trug die Mahlzeichen des Herrn Jesus. Welche Zeichen sind hier gemeint, die Paulus an sich getragen hat? Wir finden dazu eine Antwort im zweiten Korinther 11, Versen 23 bis 29. Versen 23 bis 29. Sie sind Diener des Christus? Ich rede unsinnig. Ich bin's noch mehr. Ich habe weit mehr Mühsal, über die Maßen viele Schläge ausgestanden. War weit mehr in Gefängnissen, öfter in Todesgefahren. Von den Juden habe ich fünfmal 39 Schläge weniger einen empfangen. Dreimal bin ich mit Ruten geschlagen, einmal gesteinigt worden. Dreimal habe ich Schiffbruch erlitten. Einen Tag, eine Nacht habe ich in der Tiefe zugebracht. Ich bin oftmals auf Reisen gewesen, in Gefahren, auf Flüssen, in Gefahren durch Räuber, in Gefahren vom eigenen Volk, in Gefahren von Heiden, in Gefahren von der Stadt, in Gefahren in der Wüste, in Gefahren auf dem Meer, in Gefahren unter falschen Brüdern. In Arbeit und Mühe, oftmals in Nachtwachen, in Hunger und Durst, oftmals in Fasten, in Kälte und Blöße. Zu alledem der tägliche Andrang zu mir, die Sorge für alle Gemeinden. Wer ist schwach? Bin ich nicht auch schwach? Dem wird Anstoß bereiten und ich empfinde nicht brennenden Schmerz. Das sind die Mahlzeichen Christi. Das heißt nicht, wir müssen Pein erleiden und wir müssen gesteinigt und geschlagen werden von den anderen. Aber es ist so, dass wenn wir Christus getreulich nachlaufen, dass wir in dieser Welt komisch angeschaut werden.

[39:38] Und ich möchte mit euch ein kleines aktuelles Beispiel nehmen, was auch in der Christenheit heiß diskutiert wird. Das ist das Thema Homosexualität. Wir sehen, dass in der Landeskirche gerade bei den Protestanten gesagt wird: Das ist durchaus in Ordnung, das macht doch nichts. Gott liebt auch diesen Menschen und diesen Gedankengang, dem müssen wir folgen. Und zwar, ist das wirklich in Ordnung? Was sagt die Schrift dazu? Und wenn wir die Schrift durchleuchten, finden wir etwas ganz Wichtiges. Und zwar, ja, es ist richtig, Gott liebt diesen Menschen. Gott liebt alle Menschen, aber Gott hasst die Sünde. Gott hasst, was die Menschen tun. Und so spricht auch Gott: Das ist nicht in Ordnung. Er hat Adam und Eva geschaffen und nicht Adam und Franz. Ich meine, das ist nur ein kleines Beispiel. Wir finden in der Bibel noch deutlichere Worte, aber das ist eine Mahnung, die wir der Welt geben müssen. Pass auf, du bist in Ordnung als Mensch, weil Gott liebt dich. Und weil Gott dich liebt, liebe ich dich auch. Aber ich muss dich warnen, das, was du tust, kostet dich dein ewiges Leben. Du kannst nicht selber damit aufhören, entweder weil du es nicht willst oder weil du Christus nicht hast. Ich habe in Brasilien einen jungen Mann kennengelernt, der ist 16 Jahre alt gewesen und hat eine homosexuelle Vorbelastung, so sagt er. Und dieser junge Mann ist jeden Tag im Gebet gewesen, dass Gott ihm helfen möge, nicht mehr so zu sein, weil er es nicht mehr wollte. Liebe Freunde da draußen, vielleicht kennt ihr jemanden, der schwul ist, vielleicht seid ihr selber. Lasst euch gesagt sein, Gott liebt euch, aber Gott möchte, dass wir nicht unseren inneren Lüsten nachlaufen, sondern auch wenn wir es nicht verstehen können, ihm nachfolgen, weil er ist für uns am Kreuz gestorben. Wir folgen aus Liebe nach, nicht weil wir es müssen. Und wenn du es nicht möchtest, ist das deine Entscheidung, aber die Warnung muss gegeben werden. Und das ist eine Sache, dafür werden wir heute verfolgt. Wenn wir das in öffentlichen Diskussionen sagen, wenn wir das an öffentlichen Plätzen sagen, wir haben da keine Meinungsfreiheit. Wir schneiden die Freiheit der anderen ein. Wir werden verfolgt von der Welt. So ist es auch noch heute.

[43:02] Und die Sache ist die, welche Mahlzeichen sind noch gemeint? Und die Antwort darauf finden wir tatsächlich im Zentrum des Abschnittes, den wir heute behandelt haben, in Vers 14. Von mir aber sei es ferne, mich zu rühmen, als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus. Wenn wir das Kreuz erkennen, wenn wir Jesus Christus darin erkennen, dann kommt uns etwas in den Sinn. Und zwar der Psalm 85, Vers 11. Psalm 85, Vers 11. Gnade und Wahrheit sind einander begegnet. Gerechtigkeit und Friede haben sich geküsst. Und dieser Ort, wo Gnade und Gerechtigkeit, Wahrheit sich geküsst haben, war das Kreuz. Das war der genaue Punkt, wo jeder Mensch erkennen konnte: Das ist Gott. Dieser Gott, der uns geschaffen hat, der mich liebt, ist für mich gestorben, damit seiner Gerechtigkeit Genüge getan wird. Und er sagt, das ist das Mahlzeichen Christi, dass wir Jesu Wesen erkennen in dem, was er getan hat, und uns nicht für etwas Besseres achten und sagen, den Spott der Welt, den muss ich mir nicht geben, ich kann ja die anderen Botschaften des Evangeliums verkündigen.

[45:05] Liebe Freunde, wer sich mit einem halben Evangelium zufrieden gibt, kann nicht zu Jesus gehören. Weil Jesus muss man ganz nehmen. Man muss sich vollständig entäußern und man muss hundertprozentig zu Jesus gehören wollen. Und er hilft uns dabei. Er hilft uns bei unserem Lebenswandel. Er hilft uns, besser zu werden.

[45:43] Und liebe Zuschauer, liebe Freunde, wenn es auch euer Verlangen ist, Christus ähnlicher zu werden, und wenn es euch leid tut, dass ihr in der Vergangenheit nicht häufig genug in seinem Wort studiert habt, wenn ihr seht, ich habe Möglichkeiten verpasst, Jesus zu bezeugen, weil ich Angst hatte, was andere von mir denken, wenn du spürst, dass du noch nicht da bist, wo du sein solltest, aber mit mir gemeinsam Jesus bitten möchtest, dass er dich dahin bringt. Ich lade dich ein, vor deinem PC niederzuknien und mit mir und uns gemeinsam zu beten. Lieber Vater im Himmel, ich möchte dir so sehr dafür danken, dass du uns dein Wort gegeben hast, dass du uns geschaffen hast und dass du uns liebst. Heiland, ich möchte dir danken, dass wir erkennen dürfen, dass Gnade und Gerechtigkeit am Kreuz geküsst haben. Heiland, dass du dich so weit erniedrigt hast, um für uns zu sterben. Heiland, du hast es aus freien Stücken getan. Niemand hat dich gezwungen und dennoch hast du es getan. Heiland, für uns, Heiland für mich, der ich in meinem Leben die kürzeste Zeit treu war. Heiland, ich bitte dich, nimm unser Opfer an, nimm den Stolz aus unseren Herzen, nimm die Angst von uns, was die Welt von uns denken möge. Heiland, gib uns den Mut, dein Wort hinauszutragen. Nicht in Autorität, nein, in Liebe. Dass wir den Leuten erklären können: Ihr dürft wählen zwischen eurem Leben und dem Leben des Christus, die er euch schenken möchte. Diese Wahl hat jeder Mensch und das ist eine faire Wahl und wir dürfen niemandem böse sein, der das Geschenk nicht annehmen möchte. Heiland, ich bitte dich, gib uns Kraft und Ausdauer, gib uns deinen Segen auch für die kommende Woche. Heiland, hab so Dank, dass du bei uns bist und so bitten wir im kostbaren Namen Jesu. Amen.


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