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Mauskript zur Sendung >>> CSH_Manuskript_2018 2nd Nr 5

In dieser Folge der „Cannstatt Study Hour“ mit Christopher Kramp wird das Thema „Christus im himmlischen Heiligtum“ beleuchtet. Es wird erklärt, wie die Lehre vom himmlischen Heiligtum nicht nur eine theologische Abhandlung ist, sondern direkt mit der Erhöhung Jesu und seinem Dienst für uns verbunden ist. Der Vortrag betont die zentrale Rolle Jesu als Hohepriester und Opferlamm und wie das Verständnis des Heiligtums uns hilft, die Bedeutung seines Opfers und seines fortwährenden Dienstes für unsere Erlösung zu begreifen.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2018 Q2: Vorbereitung auf die Endzeit

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour hier auf www.joelmedia.de.

[0:26] Ein herzliches Willkommen gilt auch allen Zuschauern auf Amazing Discoveries zur fünften Folge unserer Serie "Vorbereitung auf die Endzeit". Was für ein aktuelles, was für ein wichtiges Thema.

[0:39] Und auch heute wollen wir uns mit einem Aspekt beschäftigen, der wirklich von größter Wichtigkeit für unser persönliches Glaubensleben ist. Wir wollen uns vorbereiten auf das Bibelgespräch am 5. Mai und das Thema heute ist "Christus im himmlischen Heiligtum".

[0:55] Eine Thematik, die uns sehr nah am Herzen liegen sollte, die uns sehr wichtig sein sollte und die sehr praktische Konsequenzen hat für unser Leben mit Jesus Tag für Tag. Und bevor wir in das Bibelstudium hineintauchen und sehen wollen, was die Bibel zu sagen hat über diesen Heiligtumsdienst im Kontext der Endzeit, wollen wir gemeinsam mit einem Gebet beginnen.

[1:19] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir in der Bibel sehen, wie du einen Erlösungsplan dir ausgedacht hast und ausführst, der so gewaltig, so großartig ist, so tief und trotzdem so, dass jedes kleine Kind ihn im Wesentlichen verstehen kann. Und wir möchten dich bitten, dass wenn wir heute einen weiteren Blick werfen in das, was nicht nur geschehen ist, sondern jetzt gerade für uns geschieht und noch geschehen wird, dass du mit deinem Heiligen Geist an unserem Herzen wirkst und zeigst, wie sehr du uns liebst und was du alles für uns investierst, damit unsere Herzen zu dir gezogen werden und wir bereit sind, dir nachzufolgen, was immer auch kommen mag in dieser Endzeit. Und wir möchten dich bitten, dass du so unsere Herzen ganz fest machst und mit deinem Heiligen Geist erfüllst. All das bitten wir im kostbaren und teuren Namen Jesu. Amen.

[2:10] Unser Leitvers in dieser Woche steht in Philipper 2 und dort Vers 9. Es geht um Christus im himmlischen Heiligtum und in Philipper 2 und dort Vers 9 lesen wir: "Darum hat ihn, das ist Jesus Christus, darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist."

[2:41] Im Kontext geht es um die freiwillige Menschwerdung Jesu, seine Bereitschaft, diese Mission auf sich zu nehmen, die Menschheit zu retten, indem er Knechtsgestalt annahm, ein Mensch wurde und gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod am Kreuz. Die Idee, dass er, der völlig Gott war, Gott im höchsten Sinne, wie das auch Philipper hier andeutet, in Versen zuvor, dass er bereit war, sich so sehr zu erniedrigen, weil Jesus sich so sehr erniedrigt und weil er so weit hinabgestiegen ist, um uns zu retten, dort, wo wir waren.

[3:17] Deswegen sagt die Bibel, hat Gott ihn über alle Maßen erhöht. Und wenn wir über Jesus reden wollen im Sinne der Bibel, dann können wir ihn gar nicht hoch genug loben und nicht hoch genug erheben. Und auch das Thema vom himmlischen Heiligtum ist nicht nur eine theologische Spielerei. Es ist nicht nur eine dogmatische Lehre, die wir jetzt genau verstehen müssen mit Daten und Bibelfersen, sondern auch bei der Heiligtumslehre, auch dem Aspekt des Dienstes im Kontext der Heiligtumslehre geht es darum, Jesus zu erhöhen.

[3:50] Es geht nicht darum, durch eine Hintertür vielleicht eigene Werke einzuschleusen in den Erlösungsplan und irgendwie von Jesus Ehre wegzunehmen und auf uns zu legen. Nein, es geht darum, was Jesus nicht nur getan hat in der Vergangenheit, sondern was er jetzt gerade tut und noch für uns tun wird. Und in diesem Sinne wollen wir auch mit diesem Bibelstudium über das himmlische Heiligtum Jesus erhöhen, so wie Gott das auch tut.

[4:16] In Hebräer 1, Verse 3 und 4 lernen wir etwas über diesen besonderen Namen, von dem wir gerade gesprochen haben, dass ihm ein Name gegeben ist, der über allen anderen Namen ist. Und wir lesen in Hebräer 1 und dort Verse 3 und 4 über Jesus geht es hier wieder. Jesus geht es hier wieder. "Dieser ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort seiner Kraft."

[4:43] "Er hat sich, nachdem er die Reinigung von unseren Sünden durch sich selbst vollbracht hat, das ist durch den Kreuzestod auf Golgatha, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt." Und im Kontext der Tatsache, dass er sich zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt hat, also zur Rechten Gottes im Himmel, steht in Vers 4:

[5:01] "Und er ist umso viel erhabener geworden als die Engel, als der Name, den er geerbt hat, ihn auszeichnet vor ihnen." Und dieser Name, den er geerbt hat, ist sehr interessant, der wird dann in Vers 5 als Sohn Gottes vorgestellt und dann geht der Paulus dann weiter und zeigt, dass diese Bezeichnung, dieser Name, der ihm gegeben worden ist, ihn über alles erhebt, was es sonst im Universum gibt. Und im Wesentlichen sagt er dann, das ist seine Gottheit, er ist Gott selbst, wie wir dann aus Vers 8 entnehmen können.

[5:34] Aber der Punkt hier ist, dass dieser besondere Name, der über allen anderen Namen ist, zusammenhängt mit der Tatsache, dass Jesus für uns gestorben ist und dass er zur Rechten Gottes im Himmel sitzt. Diese Erhöhung, von der wir schon in Philipper gesprochen haben.

[5:52] Was bedeutet es, dass Jesus zur Rechten Gottes sitzt? Der Hebräerbrief antwortet darauf in Kapitel 8, Vers 1 und 2. Da heißt es: "Die Hauptsache bei dem, was wir sagen, Hebräer 8, Verse 1 und 2: Die Hauptsache bei dem, was wir sagen, ist: Wir haben einen solchen Hohen Priester, der sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel."

[6:13] Also hier haben wir dieselbe Formulierung wie in Hebräer 1, Vers 3: Er sitzt zur Rechten der Majestät im Himmel. Aber hier wird jetzt spezifiziert, was sein Amt ist. Weil er zur Rechten der Majestät im Himmel sitzt, ist er Hohepriester. Und Hohepriester ist ein Term, eine Begrifflichkeit aus dem Alten Testament, die kommt aus dem Heiligtumsdienst, aus dem Tempeldienst. Und so sagt Paulus hier im Hebräerbrief, dass Jesus in der Tat ein echter Hohepriester ist in einem wirklichen Heiligtum.

[6:40] "Einen Diener des Heiligtums und der wahrhaftigen Stiftzelt, die der Herr errichtet hat und nicht ein Mensch." Paulus lenkt unsere Aufmerksamkeit auf die Tatsache, dass es ein wahres Heiligtum im Himmel gibt und dass Jesus dort der Priester ist. Und die Parallelität der Gedanken in Vers 1 und 2 erlaubt es uns festzuhalten, dass der Priester ein Diener ist.

[7:08] Das ist ein Gedanke, den wir öfter in der Bibel finden, vor allem auch im Buch Joel, zum Beispiel im Kapitel 1 mehrmals, wo dort die Priester, die Diener Gottes, die Diener des Altars genannt werden. Jesus war also nicht nur Diener auf der Erde, als er Knechtsgestalt an einem Kreuz gestorben ist. Jesus hat diese Idee des Dienstes nicht aufgegeben, als er nach seiner Auferstehung in den Himmel gefahren ist, sondern er ist immer noch Diener, wenn auch in einer anderen Funktion sozusagen jetzt als Hohepriester.

[7:41] Das zeigt uns, wie sehr der Plan Gottes und wie sehr Gottes Wirken an sich mit der Idee des Dienens verknüpft sind.

[7:51] In Vers 5 wird uns dann gesagt, dass dieses wahre himmlische Heiligtum das Original ist, von dem die irdischen Heiligtümer, die bestanden haben im Alten Testament, zu nennen sind dort die Stiftshütte und dann auch später der Salomonische Tempel, dann der zweite Tempel, der zur Zeit von Serubabel gebaut worden ist und dann noch vergrößert worden ist unter Herodes, dass all das Abbilder und Schatten sind.

[8:15] Das heißt, in Vers 5: "Diese dienen einem Abbild", also diese sind die irdischen Priester, "diese dienen einem Abbild und Schatten des Himmlischen, gemäß der göttlichen Weisung, die Mose erhielt, als er die Stiftshütte anfertigen sollte." Jetzt wird zitiert: "Achte darauf, heißt es nämlich, dass du alles nach dem Vorbild machst, das dir auf dem Berg gezeigt worden ist."

[8:35] Als Mose also die erste Stiftshütte aufrichten ließ, war das eine Kopie. Und die Tatsache, dass wir verschiedene große Heiligtümer auf Erden gehabt haben, deutet an, dass diese Kopie eine im Maßstab sehr verkleinerte Darstellung gewesen ist und dass es hier vor allem um die Prinzipien geht. Und trotzdem sollte Mose sehr genau in jedem einzelnen Detail die Anweisung umsetzen,

[8:59] denn in jedem einzelnen Detail stecken lernenswerte und wichtige Prinzipien, die auf das Erlösungsgeschehen hinweisen. Wir sollten uns also mit dem Heiligtumsdienst intensiv und gründlich beschäftigen und ihn nicht nur so nebenbei laufen lassen.

[9:15] Im Heiligtumsdienst finden wir ein konkretes Abbild, ein Schatten, eine Erklärung dessen, was im Himmel für uns in der Erlösungsfrage geschieht. Und die Tatsache, dass dieses himmlische Heiligtum nicht nur eine Idee des Paulus ist, die er vielleicht von der irdischen Erfahrung dann in den Himmel hinein projiziert, sondern dass es eine tatsächliche, stoffliche Realität ist, den Beweis bringt Johannes in der Offenbarung.

[9:44] Da gibt es mehrere Stellen, wo deutlich wird, dass Johannes in seinen Visionen, wo er in den Himmel hinein transportiert wird, das Heiligtum, den Tempel sieht. Ganz besonders bekannt zum Beispiel ist hier Offenbarung 11, Vers 19.

[9:59] "Und der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet und die Lade seines Bundes wurde sichtbar in seinem Tempel und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner und ein Erdbeben und ein großer Hagel." Johannes sagt uns, also Paulus, der schlussfolgert aufgrund seiner Inspiration mit dem Heiligen Geist und aufgrund der Analogie und der Typologie des Alten Testamentes, er weiß von diesem himmlischen Heiligtum.

[10:23] Aber Johannes geht noch einen Schritt weiter und sagt: Ich habe es persönlich gesehen. An ein himmlisches Heiligtum zu glauben bedeutet, den klaren, eindeutigen Aussagen der Bibel Glauben zu schenken.

[10:36] Und das Heiligtum ist nicht nur eine Realität, sondern hat eine enorme Bedeutung, wie wir schon angedeutet haben. Schauen wir mal in Psalm 77 und dort Vers 14.

[10:49] Die Übersetzungen weichen hier leicht voneinander ab. An der Stelle ist vor allem in diesem Vers die Elberfelder am besten, aber auch die Schlachter gibt durch die Fußnote hier eine interessante Idee.

[11:00] In Vers 14 von Psalm 77 heißt es: "Oh Gott, dein Weg ist heilig" oder eben auch, wie einige Übersetzungen, zum Beispiel die Elberfelder: "Dein Weg ist im Heiligtum." "Wer ist ein so großer Gott wie du, oh Gott?"

[11:15] Also die Andeutung ist hier, dass das Heiligtum selbst einen Weg beschreibt, den man als den Erlösungsplan beschreiben könnte. Wir haben heute hier nicht die Zeit, all die einzelnen Details dieses Weges aufzudröseln. Da haben wir ja verschiedene Vorträge schon unter Themen auf Joel Media.

[11:33] Aber halten wir fest, dass im Heiligtum sich ein Weg offenbart, ein Weg, der einen Anfang hat und der auch ein Ziel hat. Das Heiligtum ist nicht einfach nur Dekoration im Himmel, sondern offenbart, dass Gott mit seinen Gläubigen ein Ziel verfolgt und dabei systematisch Schritt für Schritt vorangeht.

[11:50] So ist der ganze Erlösungsplan Schritt für Schritt aufgebaut. Und was ist eigentlich der Hauptzweck des himmlischen Heiligtums? Warum existiert das überhaupt?

[12:02] In 2. Mose 25 bekommen wir durch das Studium des irdischen Appells eine Idee, was Gott sich hinter dem Konzept des Heiligtums überhaupt gedacht hat. In 2. Mose 25 und dort Vers 8 lesen wir: "Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, damit..."

[12:23] Und wenn "damit" kommt, dann weiß man, jetzt kommt der Grund: "...damit ich in ihrer Mitte wohne." Das Heiligtum ist nicht nur da, um Theologie zu erklären. Es ist nicht nur da, um die Bibel zu füllen, sondern es hat einen ganz konkreten, ganz praktischen Aspekt.

[12:39] Durch das Heiligtum möchte Gott mitten unter seinem Volk wohnen. Nicht nur in der Peripherie, nicht nur am Rande, nicht nur ab und zu, nicht nur auf einem speziellen heiligen Berg. Nein, Gott möchte mit seinem Volk ziehen. Wo immer das Volk ist, möchte auch er sein. Oder viel besser ausgedrückt: Wo immer Gott ist, soll das Volk sein. Gott nimmt ja die Führung in dieser ganzen Wüstenwanderung.

[13:03] Aber es zeigt, wie sehr Gott sich mit seinem Volk identifizieren möchte. Er möchte mitten unter ihnen wohnen. Und wir wissen aus der Offenbarung, dass das ein Ziel ist, dass er bis ans Ende nicht aufgibt. Ganz am Ende lesen wir in Offenbarung 21, nicht im Sendemanuskript enthalten, Offenbarung 21 und dort Vers 3.

[13:23] Also die ganze Idee des Heiligtums ist Gemeinschaft mit Gott und nicht Trennung von Gott. Es gibt einige gläubige Menschen, die das Heiligtum in der Endzeit studieren und glauben, dass das Heiligtum die Heiligtumsbotschaft im Endzeitkontext lehren würde, dass wir eine Zeit lang ohne Gott sein müssen. Aber das ist nicht der Fall. Das Gegenteil ist der Fall.

[13:44] Das Heiligtum ist die Gemeinschaft mit Gott und nicht die Trennung von Gott. Diese Idee der Gemeinschaft mit Gott wird vielleicht am allerdeutlichsten im Leben von Jesus selbst. Johannes 1, Vers 14 ist der bekannte Begriff. Er sagt, dass Gott mit den Gläubigen zusammen sein möchte, auch in der letzten Zeit kurz vor der Wiederkunft, wie wir noch sehen werden.

[14:05] Diese Idee der Gemeinschaft mit Gott wird vielleicht am allerdeutlichsten im Leben von Jesus selbst. Johannes 1, Vers 14 ist der bekannte Begriff. Er sagt, dass Gott mit den Gläubigen zusammen sein möchte, auch in der letzten Zeit kurz vor der Wiederkunft, wie wir noch sehen werden. Johannes 1, Vers 14 ist der bekannte Begriff. Er sagt, dass Gott mit den Gläubigen zusammen sein möchte, auch in der letzten Zeit kurz vor der Wiederkunft, wie wir noch sehen werden.

[16:08] Er sagt, dass Gott mit den Gläubigen zusammen sein möchte, auch in der letzten Zeit kurz vor der Wiederkunft, wie wir noch sehen werden. Er sagt, dass Gott mit den Gläubigen zusammen sein möchte, auch in der letzten Zeit kurz vor der Wiederkunft, wie wir noch sehen werden.

[16:28] Er gibt die Ort, ein dämmerliches Gesetz. Die seltene Selbstapprobierung des Gottesgesetzes in der ersten Tempelreinigung, relativ früh in seinem Dienst, in den ersten Monaten, sagt in Johannes 2, Vers 19: "Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Brecht diesen Tempel ab, und in drei Tagen will ich ihn aufrichten."

[16:53] Und dann, als die Juden das missverstehen wollen und ihm ein Strick draus drehen wollen, lesen wir in Vers 21: "Er aber redete von dem Tempel seines Leibes." Er selbst ist das Heiligtum.

[17:06] Und so wie im irdischen Heiligtum Gott leibhaftig in diesem äußerst unscheinbaren Zelt wohnte, mittendrin im Volk, so war durch Jesus Gott mitten unter seinem Volk in dieser scheinbar unscheinbaren äußeren Gestalt eines ganz gewöhnlichen normalen Menschen, der jetzt äußerlich und von seinen normalen Lebensgewohnheiten erst einmal keine große Zurschaustellung an den Tag legte.

[17:41] Und das offenbart auch wieder etwas von dem Wesen und von dem Charakter Gottes. Wir sehen also, dass man über das Heiligtum nicht reden kann, ohne über Jesus zu reden. Ja, wenn Jesus die Personifizierung des Heiligtums ist, oder anders ausgedrückt, dass Heiligtum und die Heiligtumslehre im Grunde genommen einfach nur systematisch all das beschreibt, was Jesus getan hat und tut und tun wird, als das Opfer für die Sünden der Welt, als der Hohepriester und so weiter, das Licht und das Brot des Lebens und all die Dinge, die dort eine Rolle spielen.

[18:16] Wenn das der Fall ist, wenn diese Verbindung zwischen Heiligtum und Jesus so unauflöslich ist, dann bedeutet das, dass man Jesus erhöht, wenn man die Lehre vom Heiligtum erhöht. Und es bedeutet im Umkehrschluss, dass wer die Lehre vom Heiligtum attackiert und anzweifelt und minimiert, im Grunde genommen, eigentlich sicherlich vielleicht unwissend oder ohne Intention, aber doch den Dienst Jesu, die Person Jesu, sein Wesen, im Grunde genommen minimiert und attackiert und untergräbt.

[18:51] Und deswegen sollten wir das Heiligtum ins Zentrum rücken, das Heiligtum besonders im Fokus haben, denn wenn wir das Heiligtum und den Heiligtumsdienst erhöhen, erhöhen wir unweigerlich Jesus, denn man kann Jesus nicht vom Heiligtumsdienst trennen. Deswegen ist diese Botschaft, die wir als Adventgemeinde haben, für diese Endzeit vom himmlischen Heiligtum eine Botschaft, die Jesus so sehr betont.

[19:17] Und jeder Versuch, das zu trennen, Jesus von dem Heiligtum, ist völlig zum Scheitern verurteilt. Und so reden wir etwas noch mehr über Jesus, denn im Heiligtum gibt es verschiedene große Ideen und die erste große Idee im Heiligtum ist natürlich auch das Opfer.

[19:36] Und in Römer 8, Vers 3, haben wir so eine Einführung in die Idee, dass Gott seinen Sohn gesandt hat. In Römer 8, Vers 3, da heißt es: "Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch kraftlos war, das tat Gott, indem er seinen Sohn sandte in der gleichen Gestalt wie das Fleisch der Sünde und um der Sünde willen und die Sünde im Fleisch verurteilte."

[20:01] All die Gesetze, all die theoretische Beschreibung des Evangeliums, wie sie durch die Gebote Moses und durch die verschiedenen Schriften des Alten Testamentes ja gegeben war, auch durch die Illustration des Heiligtums, all das konnte das Problem der Sünde selbst nicht lösen. Das heißt, das Heiligtum ist letztendlich genauso wie die Schriften des Alten Testamentes ein Wegweiser zu Jesus. Ohne Jesus macht das Heiligtum keinen Sinn.

[20:30] Aber Jesus ist letztendlich so gesehen derjenige, der eigentlich im Zentrum sein muss, weil das Heiligtum an sich, so wie es auf der Erde stand, niemanden retten konnte. Genauso wenig wie das Alte Testament irgendjemanden retten konnte, wenn nicht Jesus die Erfüllung all dieser Prophezeiungen gewesen wäre und das getan hat, was das Alte Testament vorhergesagt hat.

[20:53] Das heißt, das Heiligtum verweist uns auf den Jesus, der freiwillig Mensch wurde, die verdorbene menschliche Natur angenommen hat und die Menschen dort abzuholen, wo sie waren, der sich mit ihnen identifizieren kann. Wir lesen in Hebräer 2 und dort Vers 17, ist auch nicht im Sendemanuskript enthalten, da heißt es: "Daher musste er in jeder Hinsicht den Brüdern ähnlich werden, damit er ein barmherziger und treuer Hohepriester würde in dem, was Gott betrifft, um die Sünden des Volkes zu sühnen."

[21:31] Damit er ein wirklich effizienter und guter Hohepriester sein könnte, der den Erlösungsplan letztendlich ausführen kann, musste er auf unsere Ebene kommen. Er musste versucht werden, wie wir versucht worden sind. Und als Überwinder, der ohne Sünde geblieben ist, konnte er diesen Weg bahnen und die Trennung zwischen Sünder und Gott aufheben.

[21:53] Denn in ihm traf sich die Heiligkeit Gottes und die Versuchbarkeit der gefallenen menschlichen Natur. Und Jesus hat somit die gefallene menschliche Natur und die göttliche Natur miteinander verbunden, eine Einheit wiederhergestellt und deswegen ist er der Weg, die Wahrheit und das Leben.

[22:14] In Johannes 10, Verse 17 und 18 wird angedeutet, dass Jesus bei seiner Menschwerdung seine Gottheit nicht aufgegeben hat. Immer wieder kursiert diese Idee in manchen Köpfen, dass Jesus auf der Erde nur Mensch war, aber nicht Gott gleichzeitig. Und die Bibel sagt an vielen Stellen, dass die Fülle Gottes leibhaftig in ihm wohnte.

[22:41] Interessant ist hier an dieser Stelle vor allem Johannes 10, Verse 17 und 18. Da heißt es: "Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse", sagt Jesus, "damit ich es wieder nehme." "Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir aus."

[22:50] Also Jesus wurde hier nicht gezwungen, sondern er war völlig freiwillig in diesen Erlösungsplan eingebunden. Und dann heißt es: "Ich habe Vollmacht, es zu lassen und habe Vollmacht, es wiederzunehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen."

[23:07] Also Jesus sagt: Ich bin gehorsam, ich habe mich freiwillig dem Vater unterstellt, aber ich lasse es von mir aus. Ich bin freiwillig gehorsam. Und er sagt dann etwas sehr Bemerkenswertes. Er sagt: "Ich habe Vollmacht, mir das Leben wieder zu geben."

[23:22] In einem Sinne, den wir nicht völlig begreifen können, offenbart uns die Bibel, dass obwohl der Vater Jesus gerufen hat, und deswegen an vielen Stellen das heißt, dass Jesus durch Gott auferweckt worden ist und der Heilige Geist auch beteiligt gewesen ist, letztendlich Jesus es war, der sich das Leben selbst wiedergegeben hat, denn seine Göttlichkeit starb nicht.

[23:46] Wir wissen aus Hebräer 1, Vers 8, dass er wahrer Gott ist. Wir wissen aus Offenbarung 1, Verse 17 und 18, dass seine Auferstehung letztlich anders war als die Auferstehung von Lazarus oder von Mose oder von einigen anderen, die im Alten Testament oder auch dann in den Evangelien auferstanden sind.

[24:04] Sie alle, die vorher gestorben worden waren und die zum Leben zurückgerufen worden sind, die hatten kein Leben in sich selbst. Sie wurden einfach durch Gottes Kraft wieder zum Leben erweckt und sind quasi aus dem Gefängnis des Todes heraus befreit worden.

[24:23] Aber Jesus sagte in Offenbarung 1, Verse 17 und 18: "Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen nieder wie tot, und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht, ich bin der Erste und der Letzte und der Lebende, und ich war tot, und siehe, ich lebe von Ewigkeit zu Ewigkeit, Amen. Und ich habe die Schlüssel des Totenreiches und des Todes."

[24:43] Jesus ist nicht einfach befreit worden aus dem Gefängnis des Todes, sondern er hat den Tod selbst besiegt. Er ist tot gewesen, 100% tot, weil er 100% Mensch war, aber gleichzeitig war er Gott, und als Gott hat er den Tod besiegt, als der Vater ihn rief.

[25:01] Im Gehorsam, aber im freiwilligen Gehorsam, hat er sich das Leben gegeben, er hat den Satan und den Tod besiegt. Er ist der Sieger, er ist der Letzte und der Erste, er ist das A und das O, er hat den Schlüssel. Niemand hat ihn aufgeschlossen, sondern er hat von innen sozusagen aufgeschlossen.

[25:21] Und deswegen sagt die Bibel in Römer 1, Vers 4, wo der Paulus in wenigen Versen, Verse 3 und 4, die Menschlichkeit und die Gottheit Jesu nebeneinander stellt und damit die beiden Kernelemente des Evangeliums offenbart, diese beiden Säulen, auf denen das wahre Evangelium steht, dass Jesus wahrer Mensch und wahrer Gott ist. Und dort in Vers 4 heißt es:

[25:49] Seine Menschheit ist bewiesen in Vers 3 durch die Abstammung von David und all diese Dinge, die wir in den Evangelien auf breiten Raum einnehmen. Aber Paulus lässt uns wissen, dass seine Gottheit letztendlich nicht bewiesen wird durch die Wunder oder durch die Tatsache, dass er auf dem Wasser lief oder dass er Tote auferweckt hat. All das hat Petrus auch getan, sondern seine Gottheit wird bewiesen durch die Auferstehung, die so besonders war.

[26:15] Und daran zeigt sich, dass so wie im Heiligtum unter diesem bescheidenen Mantel des Zeltes Gott selbst gegenwärtig war, so war auch Gott in Jesus Christus, in diesem menschlichen Körper ganz gegenwärtig.

[26:35] Johannes 3, Vers 16, ein bekannter Vers. Jesus wird für immer Mensch bleiben. Das heißt, diese Idee, dass Gott sich mit der Menschheit verbindet, dass er sozusagen zu einem Heiligtum wird oder so etwas, was das Heiligtum darstellt, sich in dieses Unscheinbare hinein begibt, diese Idee bleibt für immer.

[27:19] Es war nicht nur eine Übergangslösung, sondern Jesus wird für immer Mensch bleiben und dadurch bleibt die Kernidee: Gott mit uns, Gott wird Mensch, Gott und Mensch miteinander verbunden. Diese Kernidee des Heiligtums wird für alle Ewigkeiten bleiben.

[27:35] Jesus wusste, was auf ihn zukommt, das wissen wir aus Lukas 9, Vers 22. Aus Zeitgründen gehen wir da jetzt nicht hin, aber Jesus ist also nicht überrascht gewesen. Jesus hat hier einen Plan Schritt für Schritt absolviert, den er von Ewigkeit her kannte.

[27:52] Johannes 1, Vers 29, haben wir die berühmte Aussage von Johannes dem Täufer. Am folgenden Tag sieht Johannes Jesus auf sich zukommen und spricht: "Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt."

[28:04] Johannes bezieht sich dabei letztendlich auf vor allem mehrere Stellen im Alten Testament, beginnend vielleicht bei Abraham in 1. Mose 22, wo Abraham auf dem Weg nach Moria mit schwerem Herzen von seinem Sohn Isaak, den er opfern soll, gefragt wird: "Wo ist das Lamm zum Brandopfer?" Und er sagt dann prophetisch, ohne es richtig zu verstehen in dem Moment: "Gott wird sich ein Lamm ersehen."

[28:27] Und als dann die dramatischen Ereignisse auf dem Berg Moria passiert sind und im letzten Moment der Engel ihn daran hindert, seinen Sohn Isaak zu opfern und der Widder als Ersatz gefunden wird, da sagt dann Abraham: "An diesem Ort wird Gott ersehen." Er spricht von der Zukunft, nicht von der Vergangenheit, die er gerade erlebt hat, spricht von der Zukunft.

[28:48] Und Jesus sagt dann deutlich in Johannes 8, Vers 56, dass Abraham seinen Tag gesehen hat. Das heißt, Abraham hat verstanden auf dem Berg Moria, dass dort der Erlöser kommen wird in der Zukunft. Und der wird das Lamm Gottes sein.

[29:06] Diese Idee von dem Lamm spielt natürlich eine große Rolle auch beim Exodus, beim Auszug Israels aus Ägypten, als ein Lamm geschlachtet werden sollte für jede Familie oder so viel, wie in einem Haus ernährt werden können. Und das Blut des Lammes sollte an den Türpfosten gestrichen werden, als ein äußeres, öffentliches Bekenntnis zu dieser Hoffnung auf den kommenden Erlöser.

[29:29] Und alle, die sich auf diesen kommenden Erlöser beriefen, indem sie das Blut des Lammes an die Türpfosten strichen, die wurden gerettet und befreit. Wir wissen auch von Jesaja, in Jesaja 53, Vers 7 zum Beispiel, wo der kommende Erlöser als das Lamm beschrieben wird, das stumm zur Schlachtbank geht und er sich nicht beschwert über all die Misshandlung, die es erfährt.

[29:53] Und all das und mehr ist hier eingeflossen in diesen berühmten Ausspruch: "Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt." All das, was über Jahrtausende im Opferdienst und im Heiligtumsdienst erklärt worden war, fand jetzt seine direkte Erfüllung in Jesus.

[30:13] In Daniel 9, Vers 27 wurde vorhergesagt, dass durch Jesu Opfertod nicht nur die Opfer ihre Erfüllung finden, sondern auch ihr Ende, so wie ein Schatten aufhört, wenn er quasi an den Gegenstand gekommen ist, von dem er ausgeht.

[30:32] So sollten die Opfer aufhören mit dem Tod Jesu. Daniel 9, Vers 27: "Und er wird mit den Vielen einen festen Bund schließen, eine Woche lang. Und in der Mitte der Woche wird er Schlacht- und Speisopfer aufhören lassen."

[30:47] Das wahre Opfer macht die Schattenopfer unnötig. Und das bedeutet auch, dass es kein Heiligtum auf der Erde mehr geben musste, weil das wahre Opfer jetzt im himmlischen Heiligtum angewandt werden würde.

[31:03] Die Tatsache, dass Jesus für uns gestorben ist, ist nicht nur eine allgemeine theologische Aussage von großer Wichtigkeit, sondern spielt auch in der Endzeit eine enorme Bedeutung. Offenbarung 13, Vers 8. Immer wieder wird in der Offenbarung Jesus als das Lamm bezeichnet, um damit die Bedeutung des Kreuzestodes, des Opfers Jesu, so sehr hervorzuheben.

[31:24] Offenbarung 13, Vers 8: "Und alle, die auf der Erde wohnen, werden es anbeten, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes, das geschlachtet worden ist von Grundlegung der Welt an." In diesem großen Konflikt mit dem Antichristen, dem großen Konflikt mit der römischen Kirche, wird hier der Fokus gelegt auf das Lamm, das seit Anbeginn der Welt schon feststand als das Opfer für die Sünden der Welt.

[31:51] Und jeder, der sich dazu bekennt, kann eingeschrieben sein in dem Buch des Lebens.

[31:58] Offenbarung 14, Vers 1: "Und ich sah und sehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion, und mit ihm 144.000, die trugen den Namen seines Vaters auf ihren Stirnen geschrieben." Die letzte Generation, die besondere Generation, die in der Gegenwart eines heiligen Gottes ohne Fürsprecher leben wird, wird doch nicht ohne Jesus sein.

[32:25] Jesus wird zwar dann nicht mehr der Fürsprecher sein, aber er wird immer noch präsent sein, denn sie folgen dem Lamm nach, wohin es auch geht. Die 144.000 sind dort, wo das Lamm ist, und folgen dem Lamm.

[32:40] Offenbarung 7, Vers 14, in diesem Zusammenhang auch sehr interessant, da heißt es: "Und ich sprach zu ihm: Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Das sind die, welche aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre Kleider gewaschen, und sie haben ihre Kleider weiß gemacht in dem Blut des Lammes."

[33:01] Hier haben wir die Gläubigen, die die letzte große Trübsalszeit erleben und durchleben, die in der Endzeit gewaltige und dramatische Ereignisse mitverfolgen und auch davon betroffen sind. Was macht sie rein? Was macht sie heilig? Was lässt sie zu Überwindern werden? Warum haben sie ein weißes Kleid der Gerechtigkeit?

[33:22] Wegen dem Blut des Lammes. Das Blut des Lammes, Jesu Blut von Golgatha, wäscht ihren Charakter rein in der Endzeit. Und das zeigt uns, dass um einen reinen Charakter in der Endzeit haben zu können, müssen wir den Fokus auf den Kreuzestod Jesu legen, so wie im Heiligtum das Blut des Opfers, das schon am Altar vergossen worden ist, dann am großen Versöhnungstag bis in das Allerheiligste hineingetragen worden ist, so spielt das Blut Jesu, die Tatsache, dass er am Kreuz von Golgatha für uns gestorben ist, bis ans Ende die entscheidende Rolle.

[33:57] Ja, das ist das, was eigentlich, wo es im Heiligtumsdienst wirklich geht, wie dieses Blut für mich persönlich angewendet wird, wie die theoretische Möglichkeit, dass jeder Mensch gerettet werden kann, weil Jesus für jeden gestorben ist, jetzt praktisch im Leben des Gläubigen auch realisiert wird durch den Heiligtumsdienst.

[34:16] Jesus ist in der Tat, oder in Jesus ist in der Tat Leben. Johannes 1, Vers 4 sagt uns: Johannes 1, Vers 4: "In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen." So deswegen sagt Jesus ja auch: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben."

[34:38] Diese Tatsache, dass in ihm Leben ist, so wie es auch die Auferstehung bewiesen hat, diese Tatsache kommt große Bedeutung zu im Heiligtumsdienst. Schauen wir mal in Hebräer 7 und dort Verse 15 und 16.

[34:56] "Und noch viel klarer liegt die Sache, wenn ein anderer Priester auftritt von gleicher Art wie Melchisedek, der es nicht geworden ist aufgrund einer Gesetzesbestimmung, die auf fleischlicher Abstammung beruht, sondern aufgrund der Kraft unauflöslichen Lebens."

[35:11] Also die eigentliche Begründung, warum Jesus Hohepriester ist, ist die Tatsache, dass er Leben in sich selbst hat, dass er ein unauflösliches Leben hat. Und so auch Vers 24, da heißt es nämlich: "Er aber hat, weil er in Ewigkeit bleibt, ein unübertragbares Priestertum." Und deswegen ist sein Priestertum so viel besser als das levitische Priestertum, das begrenzt war, zeitlich begrenzt war, räumlich begrenzt war, lokal nur begrenzt war.

[35:41] Das Priestertum Jesu ist so viel höher, weil er ewig lebt, weil er Leben in sich selbst hat. Und so finden wir das auch Vers 25, die praktische Anwendung für uns als Gläubige: "Daher, also darum, deswegen, daher kann er auch diejenigen vollkommen erretten, nicht nur teilweise, nicht nur theoretisch, nicht nur typologisch, sondern tatsächlich, vollkommen real."

[36:08] Er kann diejenigen vollkommen erretten, die durch ihn zu Gott kommen, weil, warum? Da haben wir wieder den selben Grund: weil er für immer lebt, um für sie einzutreten. Also diese Tatsache, dass Jesus Leben in sich selbst hat, ein ungeborgtes, ein originales, ein unabgeleitetes Leben, ist entscheidend, sagt der Paulus, für seinen priesterlichen Dienst. Es ist unauflöslich, es ist ewig, weil er das hat. Und das wird bewiesen durch die Auferstehung.

[36:38] Die Auferstehung beweist, dass er Leben in sich selbst hat, dass er den Schlüssel zum Totenreich hat. Dadurch wird sein Priestertum so außergewöhnlich wichtig. Und das ist, glaube ich, ein sehr entscheidender Punkt, dass nicht nur sein Tod am Kreuz, sondern auch die Tatsache seines Lebens, seiner Auferstehung und die Tatsache, dass er eben nicht nur Mensch wurde, sondern auch Gott ist.

[36:59] Beides zusammengenommen ergibt jetzt diese enorme Dynamik, diese enorme Kraft hinter der Heiligtumsbotschaft oder hinter dem, was das Heiligtum eigentlich uns erklären möchte.

[37:11] In Vers 22 wird dann angedeutet, dass er dadurch zu einem Mittler eines besseren Bundes geworden ist. Vers 22: "Insofern ist Jesus umso mehr der Bürger eines besseren Bundes geworden." Das bringt uns gedanklich zu dem besseren Bund, dem neuen Bund, wie er in den Versen 6 bis 12 im Hebräer 8 beschrieben wird. Haben wir nicht die Zeit, das jetzt anzuschauen, aber da kann man das nachlesen, dieser neue, bessere Bund.

[37:38] Verse 26 und 27 in Hebräer 7.

[38:08] Und es ist wahr, er wurde Mensch, nahm die verdorbene menschliche Natur an, wurde versucht wie wir, aber er war gleichzeitig heilig, unschuldig, unbefleckt von Sündern abgesondert. Das ist sehr interessant. Das scheint auf den ersten Blick ein Widerspruch zu sein, weil die Evangelien uns ja sagen, dass er den Sündern nahe war. Und das stimmt bezüglich seines Mitgefühls, seiner Anteilnahme. Er zeigt den Charakter Gottes, der Gnade, dass er für die Sünder da ist. Aber gleichzeitig ist er moralisch von den Sündern enorm abgesondert. Er hat keinerlei Sympathie für die Sünden, die die Sünder tun. Er ist so viel weiter entfernt von Sündern, dass er tatsächlich nicht nur die Sympathie für die Sünder hat, sondern auch die enorme Kraft, um Sünder aus ihrem Zustand herauszuretten,

[39:02] weil er nämlich nicht nur Mensch, sondern auch Gott ist. Wir brauchen also einen Hohenpriester, der völlig ohne Sünde ist. Und Jesus hat ja selbst die Pharisäer gefragt: "Wer von euch überführt mich einer Sünde?" Und er war sich selbst bewusst, dass er niemals in seinem Leben gesündigt hatte.

[39:19] Und so lesen wir in Hebräer 7, Vers 28: "Denn das Gesetz bestimmt Menschen zu Hohenpriestern, die mit Schwachheit behaftet sind, das Wort des Eidschwurs aber, der nach der Einführung des Gesetzes erfolgte, den Sohn, der in Ewigkeit vollkommen ist."

[39:35] Wir haben einen vollkommenen Priester und zwar in Ewigkeit. Und deswegen sagt der Paulus: Diese Lehre vom himmlischen Heiligtum ist nicht nur ein Anhängsel an die Lehre vom Kreuz. Diese Lehre ist nicht nur eine theologische Spielerei für Leute, die sich mit dem Hebräerbrief beschäftigen oder mit der Offenbarung und Daniel.

[39:52] Nein, er sagt in Kapitel 8, Vers 1, direkt darauf im Anschluss, die Kapiteleinteilung gab es damals nicht: "Die Hauptsache bei dem, was wir sagen, ist: Wir haben einen solchen Hohenpriester, der sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel." Für Paulus ist die Lehre vom himmlischen Heiligtum die Hauptsache. Und ich frage mich, wie oft ist das in unserem eigenen Leben, in unseren Gemeinden, in unseren Predigten, wie sehr ist das noch die Hauptsache bei dem, was wir sagen.

[40:16] Ich glaube, wenn wir tatsächlich uns auf die Endzeit vorbereiten wollen, müssen wir den Heiligtumsdienst Jesu, der jetzt gerade für uns stattfindet, wieder enorm in den Fokus rücken und viel mehr betonen, viel mehr darüber nachdenken, weil uns dann viele Dinge im Evangelium sehr viel klarer werden und wir die praktische Anwendung dessen in unserem Leben sehen werden.

[40:38] Hebräer 9, Vers 11.

[41:08] Vers 14.

[41:38] Vers 15.

[42:08] Und so wird das Gewissen gereinigt von bösen, von toten Werken. Und das führt dazu, dass wir überhaupt erstmal Gott dienen können. Es ist eine Befähigung für den Dienst, wenn wir uns dem Heiligtum in dieser Art und Weise nähern.

[42:28] Und darum ist er auch der Mittler eines neuen Bundes, damit, da sein Tod geschehen ist, zur Erlösung von den unter dem ersten Bund begangenen Übertretungen, die Berufenen das verheißene ewige Erbe empfangen. Weil er Hohepriester ist, können wir ein Erbe erhalten, zwar das ewige Erbe.

[42:45] Ganz praktisch spricht auch Johannes über seinen hohen priesterlichen Dienst. 1. Johannes 2, Vers 1. Dort steht: "Meine Kinder, die schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt." Das Evangelium hat ein ganz klares Ziel, nämlich nicht einfach Sünder in ihrer Sünde zu belassen und zu trösten und sagen: Naja, ist alles halb so schlimm.

[43:02] Nein, das Ziel der apostolischen Schreiber ist immer eindeutig, dass das Sündigen aufhört, dass wir eben die Sünde nicht tun, dass wir Überwinder sind. Aber er sagt auch, und das gehört dazu, das zeigt diese unglaubliche Ausgewogenheit: "Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten."

[43:22] Das heißt, auch wenn ich falle, muss ich nicht verzweifeln. Ich muss nicht den Einflüsterungen Satans nachgeben, dass jetzt alles vorbei wäre. Nein, ich kann, auch wenn ich gefallen bin, wenn ich gesündigt habe, wenn ich einen Fehler gemacht habe, kann ich kommen, wie ich bin, zu Jesus.

[43:36] Und er vergibt mir genauso gerne, wie er mir das erste Mal vergeben hat, weil er ist derselbe und ist dasselbe Blut Jesu, das noch immer im himmlischen Heiligtum angewandt wird. Aber bemerken wir hier, Johannes sagt: "Und wenn jemand sündigt." Er sagt nicht: "Und weil alle sowieso immer weiter sündigen, weil sie gar nicht anders können." Das steht hier nicht. Hier steht: "Und wenn jemand sündigt."

[43:59] In Hebräer 6, Verse 19 und 20 wollen wir das noch kurz hier erwähnen.

[44:05] Hebräer 6, Verse 19 und 20, dort heißt es: "Diese Hoffnung halten wir fest als einen sicheren und festen Anker der Seele, der auch hineinreicht ins Innere, hinter den Vorhang." Hiermit ist der Vorhang zum Heiligtum gemeint, zum Heiligen, nicht zum Allerheiligsten, sondern zum Heiligen, denn auch das war ja etwas, was innen drin war, im Zelt, wo Jesus als Vorläufer für uns eingegangen ist, der Hohepriester in Ewigkeit geworden ist, nach der Weise Melchisedeks.

[44:31] Jesus ist ins Heilige zunächst gegangen, als er in den Himmel aufgefahren ist, denn der Paulus weiß auch von einem zweiten Vorhang, den er dann in Hebräer 9, Vers 3 benennt. Hinter dem zweiten Vorhang aber befand sich das Zelt, welches das Allerheiligste genannt wird.

[44:45] Und in Hebräer 9, Vers 23 finden wir auch einen Vers, der wichtig ist für unser Verständnis der Endzeit, dort heißt es: "So ist es also notwendig, dass die Abbilder der im Himmel befindlichen Dinge hierdurch gereinigt werden, die himmlischen Dinge selbst aber durch bessere Opfer als diese."

[45:00] Paulus sagt im Hebräerbrief, das himmlische Heiligtum selbst muss gereinigt werden. Und die Heiligtumsreinigung erinnert uns an 3. Mose 16, Verse 32 und 33, dort heißt es nämlich, dass das Heiligtum gereinigt werden soll am großen Versöhnungstag. Einmal im Jahr, in 3. Mose 16, am großen Versöhnungstag, sollte durch das Blut, symbolisch, kultisch, das Heiligtum selbst gereinigt werden.

[45:26] Wir lesen in 3. Mose 16, Verse 32 und 33: "Und die Sühnung soll ein Priester vollziehen, den man gesalbt und dessen Hand man gefüllt hat, damit er anstelle seines Vaters als Priester dient. Und er soll die leinenen Kleider anziehen, die heiligen Kleider, und er soll Sühnung erwirken für das Allerheiligste und die Stiftshütte und für den Altar soll er Sühnung tun, auch für die Priester und für die ganze Volksgemeinde soll er Sühnung erwirken."

[45:50] Also wir sehen, die Reinigung des Heiligtums ist nicht nur ein theoretischer Akt für das Heiligtum, sondern hat immer auch die Reinigung der anbetenden Gemeinde zur Folge.

[45:59] In Daniel 8, Vers 14 wird dann diese Reinigung des Heiligtums prophetisch in das große prophetische Panorama eingefügt und wir glauben, dass das 1844 begann aufgrund der Prophezeiung in Daniel 8. Und Daniel 7, Vers 9 zeigt uns dann, dass zu diesem Zeitpunkt Vater und Sohn vom Heiligen ins Allerheiligste gegangen sind, die Throne wurden aufgestellt und das Gericht setzte sich.

[46:27] Und genau das ist jetzt der Kern unserer Botschaft in der Dreifaltengelsbotschaft, in der ersten Botschaft, in Offenbarung 14, Vers 7 heißt es: "Der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen." Das ist das ewige Evangelium, das verkündigt werden muss von uns in dieser Endzeit. Wir haben keine Botschaft, wenn wir nicht an ein Untersuchungsgericht seit 1844 glauben.

[46:51] Integraler, wichtiger, entscheidender Bestandteil unserer Botschaft. Und diese Botschaft vom Gericht ist nicht im Widerspruch zum Evangelium, denn der Paulus sagt schon im Römerbrief, dass er nun wirklich das Evangelium so schön und präzise darstellt, in Römer 2, Vers 16, dass Gott Gericht halten wird in der Zukunft gemäß seines Evangeliums.

[47:10] Wir wissen auch aus 2. Korinther 5, Vers 10, dass Jesus nicht nur Anwalt ist, nicht nur Hohepriester, nicht nur Verteidiger, sondern wir lesen in Vers 10 von 2. Korinther 5: "Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfange, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse."

[47:26] Jesus ist auch Richter, so auch in Johannes 5, Vers 22, wo er sagt, dass alles Gericht ihm übertragen worden ist von dem Vater.

[47:56] Der Fürsprecherdienst Jesu, der hohe priesterliche Dienst Jesu, kommt an ein Ende kurz vor der Wiederkunft. Es gibt ein Ende der Gnadenzeit. Und die Offenbarung 22 beschreibt dann diesen Zeitpunkt, diesen kurzen Zeitabschnitt in Vers 11:

[48:12] "Wer Unrecht tut, der tut weiter Unrecht und wer unrein ist, der verunreinigt sich weiter und der Gerechte übe weiter Gerechtigkeit und der Heilige heilige sich weiter." Es gibt zwei große Missverständnisse. Das eine ist, dass wir sündigen werden bis zur Wiederkunft und das spielt keine Rolle. Und die Bibel sagt, dass das explizit nicht der Fall ist.

[48:28] Wir haben ganz klare Aussagen, die deutlich machen: Es gibt eine kurze Zeit, ein Ende der Gnadenzeit vor der Wiederkunft. Das andere Extrem, das manchmal gedeutet wird, ist, dass wenn der Heilige Geist sich von der Erde zurückzieht, wir alleine als Menschen ohne Heiligen Geist, ohne Jesus ganz allein sündlos leben müssten, um irgendwie dann zu beweisen, dass das theoretisch möglich ist.

[48:48] Aber der Punkt ist, der hohe priesterliche Dienst hört zwar auf, aber Jesus hört nicht auf zu existieren. Und der Heilige Geist zieht sich zwar von der Welt zurück, aber wenn die Welt aus unserem Herzen gewichen ist, gibt es keinen Grund für den Heiligen Geist, sich von unserem Herzen zurückzuziehen.

[49:06] Inmitten des Endes der Gnadenzeit, wenn in dieser Welt Chaos ausbrechen wird, wenn Jesus nicht mehr Hohepriester ist, wird doch die Kraft Jesu zum beständigen Gehorsam genauso unvermindert zur Verfügung stehen, durch den Heiligen Geist, wie die ganze Zeit zuvor. Das ist nicht nur dem einen Unterschied, dass was jetzt noch möglich ist, dass wenn wir fallen, wenn wir sündigen, erneut wir zu Jesus kommen können, dass diese Möglichkeit dann nicht mehr besteht, sie nicht mehr bestehen muss, weil die 144.000 gelernt haben, dem Lamm nachzufolgen, wohin es auch immer geht.

[49:41] Sie haben den Gehorsam gelernt durch die Liebe Gottes, die sie studiert haben. Und in diesem Zusammenhang ist Offenbarung 14, Vers 4 sehr instruktiv, sehr interessant.

[49:55] Da heißt es in Offenbarung 14, Vers 4: "Diese sind es, die 144.000, die sich mit Frauen nicht befleckt haben." Hier wohl ganz offensichtlich eine symbolische Bedeutung. Es geht um die Frauen, die Huren aus Offenbarung 17, denn sie sind jungfräulich rein.

[50:11] "Diese sind es, die dem Lamm nachfolgen, wohin es auch geht. Diese sind aus dem Menschen erkauft worden als Erstlinge für Gott und das Lamm." Und jetzt kommt Vers 5: "Und in ihrem Mund ist kein Betrug gefunden worden, denn sie sind unsträflich vor dem Thron Gottes."

[50:27] Es gibt viele Verse in der Bibel, die immer wieder deutlich machen, was das Ziel Gottes in der Endzeit ist mit seinem Volk: unsträflich, unverklagbar, tadellos, rein, weiß, fleckenlos. Eine ganze Reihe von Adjektiven, die im Alten und vor allem auch im Neuen Testament verwendet werden, in den Paulusbriefen und auch hier in Offenbarung und an vielen anderen Stellen, die deutlich machen: Gott möchte, dass durch das Blut Jesu, das angewandt wird im himmlischen Heiligtum, für uns persönlich auf unser Gewissen und durch die Tatsache, durch die Botschaft des Gerichts, wir durch Gotteskraft einen fleckenlosen, reinen Charakter entwickeln dürfen und können durch Gotteskraft, der von jeder Sünde gereinigt ist.

[51:09] Das ist die klare und eindeutige Verheißung der Bibel, die wir im Glauben annehmen dürfen und für die sich Jesus verbürgt hat. Er lässt uns sagen, dass alles, was zum Leben und zum Wandel in Gottesfurcht nötig ist, uns geschenkt wird und wir es haben dürfen.

[51:27] Und das Gottesziel unserer Heiligung, das wird sehr deutlich in 1. Thessalonicher, in 1. Thessalonicher, Kapitel 4, Vers 3, lesen wir: 1. Thessalonicher 4, Vers 3: "Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, dass ihr euch der Unzucht enthaltet." Und Heiligung ist nicht nur ein halbes Stück Werk, wo man so ein bisschen anfängt und sagt: Naja, es wird ja eh nie fertig, machen wir aber ein bisschen.

[51:50] Nein, Heiligung soll durchdringend sein und ein vollkommenes Werk haben. 1. Thessalonicher 5, Vers 23: "Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch, euer ganzes Wesen, der Geist, die Seele und der Leib mögen untadelig, das ist noch eines dieser Worte, untadelig bewahrt werden bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus."

[52:13] Wenn Jesus wiederkommt, wird er erscheinen, nicht um das Sündenproblem zu lösen, sondern er wird dann Gläubige haben, die auf ihn warten, die durch und durch geheiligt worden sind. Und das ist das Ziel für die Endzeit, und da spielt das Heiligtum eine enorme große Rolle.

[52:25] Matthäus 5, Vers 48 hat er diese berühmte Aussage, wo es heißt: "Darum sollt ihr vollkommen sein, gleich wie euer Vater im Himmel vollkommen ist." Aber hierbei geht es nicht einfach nur um ein technisches: Ich mache alles richtig und ich strenge mich genug an. Nein, es geht um etwas ganz anderes. Es geht, wie Vers 43 bis 45 deutlich macht, es geht darum, die Liebe Gottes im Herzen zu haben, so zu lieben, wie Gott liebt, nämlich sogar die Feinde.

[52:58] Und an Feinden wird es nicht mangeln in der Endzeit. Die Endzeit mit all ihren Verfolgungen, mit ihren dramatischen Ereignissen, mit ihrem Ungemach wird der Test sein, wie vollkommen die Liebe des Gottesvolkes ist, ob wirklich die Liebe Gottes in ihrem Herzen ist, wie sich die Liebe Gottes am Kreuz gezeigt hat, als Jesus bereit war für alle seine Feinde zu sterben.

[53:19] Und genau diese Liebe, die sich am Kreuz zeigt, und damit schließt sich der Kreis im Heiligtum, diese Liebe, die sich am Kreuz von Golgatha zeigt, die soll für uns angewendet werden, uns vergeben und uns reinigen und uns so verändern, dass schlussendlich genau dieselbe Liebe in unserem Herzen ist, so wie Römer 5, Vers 5 sagt.

[53:44] Und damit wollen wir heute schließen. Römer 5, Vers 5: "Die Hoffnung aber lässt nicht zu Schanden werden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist." Wir brauchen den Heiligen Geist in der Endzeit mehr als je zuvor, und er bringt die Liebe Gottes, wie sie im Erlösungsplan sich offenbart, wie das Heiligtum es Schritt für Schritt zeigt.

[54:04] Diese Liebe wird in unsere Herzen ausgegossen, diese Liebe wird unser Herz verändern. Je mehr wir uns mit Jesus beschäftigen im Heiligtum, desto mehr werden wir verwandelt in sein Ebenbild. Und dann werden wir nicht zu Schanden werden, denn wir werden festhalten an der Hoffnung, auch wenn der Himmel zusammenbricht, weil wir werden mit Jesus sein, mitten durch die Plagenzeiten durchgehen und auf ihn schauen, mit ihm verändert sein, mit ihm verbunden sein und von seinem Heiligen Geist erfüllt sein.

[54:31] Und lieber Freund, liebe Freundin, ist das nicht etwas, was auch du unbedingt erleben möchtest? Dann fang noch heute an, dich mit dem Heiligtum zu beschäftigen, es zu studieren, es darüber nachzudenken und die Schritte des Heiligtums Schritt für Schritt in deinem Leben nachzuvollziehen, Jesus zu folgen, wohin er auch geht.

[54:48] Und so möchtest du dich vorbereiten auf die Endzeit, indem du das Heiligtum und insbesondere Jesus im Heiligtum studierst, damit du weißt, wo wir stehen und was Jesus alles für dich getan hat, was er jetzt für dich tut und was er noch alles für dich tun kann und möchte. Gott segne dich in deiner Entscheidung.

[55:07] Nächste Woche werden wir hier weiter studieren, die Vorbereitung auf die Endzeit weiter voran denken und bis dahin wünschen wir euch Gottes reichen Segen und bis zum nächsten Mal.


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