[0:30] Hallo und herzlich Willkommen hier auf www.joelmedia.de zu unserer Serie Fundament des Glaubens. Heute mit Teil Nummer 7, die Wiederkunft. Das Ereignis, auf das die Christenheit schon so lange wartet. Und wir werden uns heute anschauen, was die Zeichen der Wiederkunft sind, was sich davon erfüllt hat und wie sie dann genau ablaufen wird. Und wir werden spannende Dinge herausfinden, die uns die Bibel sagt, die wir vielleicht vorher noch gar nicht so gesehen haben. Und für viele Leute ist das komplett neu, was dieses Studium für uns bereithält. Und deshalb lasst uns gemeinsam zu Gott beten, dass wir wirklich Verständnis von ihm kriegen, weil es ist sein Wille, dass wir sein Wort verstehen. Und deshalb dürfen wir getrost sein, dass er unserem Willen gemäß nachkommt in dieser Sache, weil es sein Wille ist. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr für diesen neuen Tag des Lebens. Wir danken dir, dass wir die Zeit finden durften, heute wieder gemeinsam dein Wort studieren zu dürfen. Großer Gott, ich bitte dich, halte du jede Störung fern und sei du bitte unser edelster Gast. Sei du in unserer Mitte, wenn wir jetzt dein Wort studieren, wenn wir uns über das großartige Thema deiner Wiederkunft unterhalten. Heiland, ich bitte dich, sende du uns den Heiligen Geist, dass wir wirklich verstehen, was du uns sagen möchtest, dass wir nicht eigenen Gedanken hinterher rennen, sondern wirklich an deinem Wort bleiben und sehen, was du uns sagen möchtest. Heiland, so danken wir dir und bitten dich das im kostbaren Namen von Jesu. Amen.
[2:36] Wir sehen, dass das Ende der Welt schon lang kein rein religiöses Thema mehr ist. Es ist längst ein politisches Thema und sogar ein wissenschaftliches Thema, dass auch die wissenschaftliche Welt sich immer mehr mit den Problemen, die unser Planet hat, beschäftigt und sagt, das kann nicht auf ewig so weitergehen. Wir steuern hier auf Richtungen zu, die gefährlich sind für das Leben auf diesem Planeten. Dann sehen wir in der Politik, dass sich ein Kriegstreiber nach dem anderen hochschaukelt. Dann gibt es wieder Beruhigungen, aber das ist ja keine wirkliche Sicherheit. Es muss nur einer kommen, der die Welt brennen sehen möchte und die Welt wird brennen. Aber dieses Thema ist nicht etwas, was einen wirklichen Christen Angst bereitet, sondern ein echter Christ freut sich auf diesen Moment, weil das Ende der Welt gleichzeitig die Wiederkunft Jesu sein wird. Und ich glaube nicht, dass wir dieser Welt ein Ende setzen, sondern ich glaube, dass unser Gott dieser Welt ein Ende setzen wird. Und lasst uns doch gemeinsam in die Apostelgeschichte schauen. Apostelgeschichte 1 Vers 11. Das ist die Verheißung, die von Engeln den Jüngern gegeben wurde, nachdem Jesus in den Himmel aufgestiegen ist. Die Engel sagten: „Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr hier und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird in derselben Weise wiederkommen, wie ihr ihn habt in den Himmel auffahren sehen.“ Das ist eine Verheißung, die die Engel den Jüngern gegeben haben. Die Jünger waren fest davon überzeugt, dass Jesus dieses Versprechen einhält, dass Jesus wiederkommen wird und zwar so, wie er aufgefahren ist. Und diese Sicherheit, die dürfen wir auch heute noch haben und wir werden sehen, warum wir das haben dürfen.
[4:59] Lasst uns gemeinsam etwas aufschlagen und zwar in Matthäus Kapitel 24, die Verse 1 bis 3. Matthäus Kapitel 24, die Verse 1 bis 3. Das ist die berühmte Endzeitrede von Jesus Christus. Und dort ist es so, Verse 1 bis 3: „Und Jesus trat hinaus und ging vom Tempel hinweg und seine Jünger kamen herzu, um ihm die Gebäude des Tempels zu zeigen. Jesus aber sprach zu ihnen: Seht ihr nicht dies alles? Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, hier wird kein Stein über den anderen bleiben.“ Jetzt ist es so, die Szene ist die, dass Jesus mit seinen Jüngern in der Nähe vom Tempel ist. Und der Tempel war mit Marmor bestückt, großartig, schön anzusehen. Und seine Jünger zeigten ihm all diese Gebäude. Und Jesus hat gesagt: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, hier wird kein Stein auf dem anderen bleiben.“ Und für die Jünger war das etwas Gewaltiges. Sie haben gesagt: „Wenn der Tempel Gottes völlig zerstört ist, das muss das Ende der Welt sein.“ Also sie haben in ihrem Kopf die Zerstörung des Tempels gleichgesetzt mit dem Weltende. Für sie gab es keine andere Möglichkeit. Und daher auch ihre Frage dann in den späteren Texten, wo sie gesagt haben, also nochmal den Satz davor: „Hier wird kein Stein auf dem anderen bleiben, der nicht abgebrochen wird.“ „Als er aber auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird dies geschehen und was wird das Zeichen deiner Wiederkunft sein?“ Also das ist die Frage, die die Jünger hier gestellt haben. Und Jesus hat sie nicht zurechtgewiesen, sondern das, was er dann gesagt hat, waren Dinge, die auf beides zugetroffen sind. Wir wissen, dass der Tempel zerstört wurde 70 nach Christus durch Titus und die Römer, dass dort kein Stein mehr auf dem anderen geblieben ist. Und er hat Zeichen genannt, die zu beiden Ereignissen passen, zu der Zerstörung Jerusalems und zu seiner Wiederkunft.
[7:30] Und dazu lasst uns mal weiterlesen. Wir bleiben heute fast die ganze Zeit in Matthäus 24 und lasst uns jetzt weiterlesen die Verse 4 und 5. „Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt acht, dass euch niemand verführt, denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus und werden viele verführen.“ Und lasst uns noch die Verse 11 und 24 lesen. „Und es werden viele falsche Propheten auftreten und werden viele verführen.“ Und jetzt Vers 44: „Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.“ Jesus hat hier eindeutig Zeichen in der religiösen Welt genannt. Das heißt, wenn wir in der religiösen Welt solche Dinge passieren sehen, dass dann seine Wiederkunft schneller voranschreitet. Und wovor hat Jesus hier gewarnt? Lasst euch nicht verführen. Es werden falsche Christusse kommen, es werden falsche Propheten kommen und werden versuchen, viele zu verführen. Und das einzige Mittel, mit dem sich die Urgemeinde wehren konnte gegen falsche Lehren, war das Wort Gottes. Das heißt, egal was jemand gesagt hat, sie haben sich hingesetzt und das geprüft mit dem Wort Gottes. Und wenn es dem Wort Gottes widersprochen hat, wussten sie, das ist eine Irrlehre. Das werden wir noch mal genauer später studieren. Aber das ist ein Zeichen, das Jesus hier genannt hat.
[9:09] Und jetzt lasst uns mal in die Geschichte gucken, ob sich diese Zeichen erfüllt hat. Ich habe euch ein paar Leute mitgebracht, die einige von euch vielleicht sogar kennen. Der erste ist Marshall Applewhite. Marshall Applewhite hat vorgegeben, Jesus zu sein. Und er beging 1997 mit 39 seiner Anhänger Selbstmord. Ein weiterer ist der Sun Myung Moon. Er gab auch vor, Jesus zu sein, eine Reinkarnation von Jesus. Und wir sehen hier, er war nicht irgendein Spinner. Er hatte hohe Kontakte. Und er gründete die Einheitskirche. Und er behauptet, dass seine Mutter die Gottmutter war. Ein weiterer ist David Koresh. David Koresh ist ein wirklich, wirklich schwarzes Schaf. Er galt als der Prediger des Todes. Und wir kennen vielleicht aus der Geschichte das Waco-Texas-Massaker. Dafür ist er verantwortlich. Er starb mit 73 seiner Anhänger bei einem Schusswechsel mit der CIA, die dieses Camp umlagert hatte. Lasst uns weitergehen zu Jose Luis de Jesus Miranda. Er erklärte, Jesus zu sein. Und er ist der Gründer von Wachstum in Gnade. Ein weiterer ist Harold Camping, ein Zeuge Jehovas, der prophezeite, dass das jüngste Gericht, also die Wiederkunft Christi, am 21.05.2011 stattfinden würde. Und als das nicht passiert ist, hat er gesagt, dass es am 21.10.2011 stattfinden wird. Dieses Gericht muss ziemlich geheim gewesen sein, wenn es stattgefunden hat. Deshalb glaube ich nicht, dass es stattgefunden hat. Lasst uns den nächsten anschauen. Das ist Apollo Quiboloi. Das ist der Gründer und Leiter der Philippinischen Restaurationskirche. Die heißt das Königreich Jesu Christi, des Namen über alle Namen, Incorporation. Also es ist eine Firma, offiziell. Und weil er ja ein göttliches Wesen ist, muss er auch in allen Ehren leben. Und er lebt dort in Reichtum von Spenden seiner Anhänger. Und ich möchte euch noch einen letzten zeigen, den Alan John Miller. Das ist ein ehemaliger Zeuge Jehova und der ist Leiter der australischen göttlichen Wahrheitsbewegung. Das ist eine Bewegung, die sich rein auf Erfahrungen stürzt. Also sie erleben, was Mystisches und das muss dann von Gott sein. Und sie stützen sich nicht auf das Wort Gottes.
[12:05] Wir sehen also, allein in den letzten Jahrzehnten kamen über und über und über Leute, die Anhänger um sich gescharrt haben und die behaupten, Jesus zu sein oder ein Prophet oder ein Stellvertreter von Jesus. Dass dort wirklich gefährliche Dinge in der religiösen Welt vor sich gehen. Aber Jesus hat noch mehr Dinge gesagt, nämlich Zeichen in der politischen Welt. Und lasst uns dazu einmal aufschlagen Matthäus 24 und da den Vers 4. Matthäus 24, Vers 6, Verzeihung, Vers 4 haben wir schon gelesen. „Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Habt acht, erschreckt nicht, denn dies alles muss geschehen. Aber es ist noch nicht das Ende.“ Und natürlich wissen wir, dass es immer Kriege gab. Es gab auf der Welt quasi nie keine Kriege. Aber das Erstaunliche ist, dass allein die Kriege des letzten Jahrhunderts, also von 1900 bis 1999, mehr Todesopfer gefordert hat, als in den 1900 Jahren zuvor. Dass das letzte Jahrhundert ein Jahrhundert der Kriege war. Und dann kamen die großen Friedensbewegungen. Aber tatsächlich folgt das 21. Jahrhundert denselben traurigen Trend. Wir haben jetzt von den Jahren 2000 bis 2018 so viele Todesopfer durch Krieg. Wir haben Völkerwanderungen durch Krieg. Dinge, die es seit gut 1500 Jahren nicht mehr gegeben hat, fangen jetzt plötzlich wieder an. Also wir sehen auch Zeichen in der politischen Welt.
[14:12] Und Jesus gab uns auch Zeichen in der biologischen Welt. Lass uns dazu gemeinsam aufschlagen, Matthäus Kapitel 24 und jetzt den Vers 7. „Denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere. Und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen.“ Und dazu lasst uns jetzt noch parallel lesen Lukas Kapitel 21 und den Vers 26. Lukas Kapitel 21, Vers 26: „Da die Menschen in Ohnmacht sinken vor Furcht und Erwartung dessen, was über den Erdkreis kommen soll. Denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden.“ Und Jesus hat hier von verschiedenen Dingen gesprochen in dem Matthäus Text. Und im Lukas Text sagt er, dass diese Dinge wirklich Angst und Sorge machen werden. Und lasst uns mal wirklich Schritt für Schritt durchgehen, was Jesus hier im Einzelnen gesagt hat. Das Erste war Hunger, Hungersnöte. Und es ist so, dass aktuell über zehn Prozent der Weltbevölkerung an Hunger leidet. Und während die Weltbevölkerung wächst und wächst und wächst, okay, das Wachstum wird langsamer, das kann ich zugute halten. Aber die Menge an Ackerland nimmt zur gleichen Zeit ab. Wasserknappheiten werden immer größer, welches die Grundlage für Anbau sind. Und wir sehen auch hier, die Lage spitzt sich eher zu. Das Zweite, was er genannt hat, sind Seuchen. Und wir haben gesehen, wie sich Krankheiten ausgebreitet haben in Windeseile über den Erdball und man Pandemien befürchtet hat. Und das sind einfach so Dinge wie in den letzten Jahren Aids, Rinderwahn, Ebola, SARS, Vogelgrippe, Schweinegrippe, Zika und dass die Erreger immer und immer resistenter werden gegen Antibiotika. Das konnten wir auch sehen. Das Nächste, was er genannt hat, sind Erdbeben. Und die drei stärksten jemals verzeichneten Erdbeben haben uns in den letzten 14 Jahren ereilt. Das war Indonesien mit diesem gewaltigen Tsunami, mit den Hunderttausenden von Toten, mit der Erdbebenstärke von 9,1, im Jahre 2010 in Chile mit 8,8 und Japan 2011 mit 9,0. Und es ist so, dass die Menschen wirklich Angst bekommen und sagen: „Was soll mit der Erde noch werden? Wohin steuert das Ganze? Was hat das zu bedeuten?“ Und tatsächlich sind das Dinge, die wir immer und immer stärker sehen.
[17:03] Und Jesus hat nicht nur von politischen Dingen gesprochen, nicht nur von religiösen Dingen, nicht nur von biologischen Dingen. Er hat auch von sozialen Dingen gesprochen. Und dazu lasst uns wieder in Matthäus 24, die Verse 12 und 13 aufschlagen. „Und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe in vielen erkalten. Wer aber ausharrt bis an das Ende, der wird errettet werden.“ Und ich denke, das hier ist ein Zitat, das gut bis sehr gut in unsere heutige Zeit hinein passt. Wir sehen, dass die Liebe in den Menschen immer mehr erkaltet. Dass Menschen sagen: „Ich, ich, ich.“ Deshalb zerbrechen immer mehr Familien. Deshalb guckt jeder nur noch nach dem Seinen. Deshalb gibt es Erbschaftsstreitereien, wo man auch hinhört. Aber das sind subjektive Dinge. Lasst uns das einmal objektiv sehen. Wir wissen, dass die Jugend von heute die Lenker der Welt von morgen beziehungsweise von übermorgen sind. Das wissen wir. Und wenn wir jetzt in die Schulen hineinschauen, dann können wir Tendenzen klar erkennen, wohin unsere Welt steuern wird. Und hier möchte ich eine Reader's Digest-Studie zu Rate ziehen, die die Hauptprobleme in High Schools in den USA untersucht hat. Und diese Umfrage wurde im Jahr 2000 gemacht und sie wurde vorher schon mal gemacht, im Jahre 1940. Und wir werden uns jetzt gemeinsam die Probleme anschauen, die diese Schulen ja zu bewältigen hatten. Und zwar 1940. Das siebtgrößte Problem war Müll. Das sechstgrößte Problem war unordentliche Kleidung oder Übertretung der Kleiderordnung. Nummer fünf war Vordrängeln in Warteschlangen. Nummer vier war Rennen in den Gängen. Nummer drei war allgemeine Unruhe. Nummer zwei Kaugummis kauen. Und Nummer eins, das häufigste Problem und schlimmste Problem, war unaufgefordertes Reden. Und lasst uns das vergleichen mit dem Jahr 2000. Auf Platz Nummer sieben haben wir Überfälle. Platz Nummer sechs Raub. Platz Nummer fünf Vergewaltigung. Auf Platz Nummer vier Selbstmord. Auf Platz Nummer drei Schwangerschaft. Platz Nummer zwei Alkoholmissbrauch. Und auf dem traurigen Platz Nummer eins haben wir Drogenmissbrauch. Wir sehen, wie es rauer geworden ist. Wie wir wirklich sehen können, dass sich in diesen 60 Jahren so viel umgewälzt hat. Wir hatten in den 60er und 70er Jahren die Freiheitsbewegung, die sexuelle Revolution. Wir haben in den 80er Jahren das Zusammenbröckeln der Autoritäten. Wir hatten in den 90er und 2000er Jahren diese Euphorie der Freiheit. Und dahin hat es geführt. Es hat dazu geführt, dass das Hauptproblem von unaufgeforderten Reden zu Drogenmissbrauch gegangen ist. Dass wir ein Problem hatten, das mit Müll zu tun hatte, heute Überfälle sind. Dass wir, wo wir Vordrängeln in Warteschlangen haben, heute Vergewaltigungen haben. Das ist ein Trend, der nicht aufzuhalten ist. Das ist ein Trend, der weiter und weiter geht. Weil das sind ja auch nicht Dinge, die wir tun, weil wir das wollen. Es sind Dinge, weil uns Selbstbeherrschung fehlt. Weil Selbstbeherrschung nicht mehr beigebracht wird. Und wenn die Jugend heranzieht und, während sie selber noch Jugend ist, Kinder kriegt. Wie wollen sie die Kinder denn erziehen? Wie wollen sie denn ein Vorbild sein, sich zu beherrschen, wenn sie selber nicht können? Das heißt, dieses Problem wird nur noch größer und größer und größer. Und in der Summe dieser ganzen Dinge müssen wir sehen, dass sich die Worte Christi buchstäblich erfüllt hat. Und das tatsächlich nicht in den letzten 100, 200, 300 Jahren. Dass sich das Wort Gottes in den letzten 20 bis 60 Jahren buchstäblich erfüllt hat. Und das sollte uns zu denken geben.
[22:20] Aber ich möchte mit euch den Vers 8 lesen. Wieder Matthäus Kapitel 24, jetzt den Vers 8. „Dies alles ist der Anfang der Wehen.“ Gott erklärt hier diese Ereignisse nicht mit etwas, was uns fremd ist, sondern mit etwas, das uns vertraut ist. Mit Geburtswehen vergleicht er das. Und was ist bei Geburtswehen jetzt so besonders? Und zwar die Intensität und der Abstand der Wehen nimmt zu, je näher das Ereignis heranrückt. Das heißt, während eine Frau moderate Wehen hat, die in langen Abständen sind, da weiß der Arzt, die Geburt dauert noch. Aber wenn die Wehen sehr, sehr stark sind und alle so und so viele Minuten kommen, dann weiß der Arzt, jetzt ist es gleich soweit. Und so können wir auch diese Zeichen anschauen, dass wir sagen können, wir sehen, dass die Heftigkeit dieser Dinge zunimmt und auch die Abstände abgenommen haben und zwar drastisch. Ich meine, schon die alten Ägypter haben sich darüber beschwert, dass die Jugend außer Rand und Band ist. Aber das ist doch kein Vergleich zu heute. Ich denke, das sollten wir in diesem Moment nicht relativieren. Und bei der Geburt hat eine Frau zwei Möglichkeiten. Entweder sie konzentriert sich auf die Schmerzen und es wird schlimmer und schlimmer. Oder sie konzentriert sich darauf, was danach sein wird. Nämlich die unaussprechliche Freude, endlich ihr Kind in den Händen halten zu dürfen. Und eine gute Freundin von mir ist letzt Mutter geworden und meine Schwester hat mir erzählt, dass ich jetzt auch demnächst Onkel werde. Das heißt, diese Dinge haben für mich eine ganz andere Nähe bekommen plötzlich. Und es ist so, dass ich wirklich sagen kann, ich freue mich darauf, wenn Jesus wiederkommt.
[24:53] Aber wir haben noch mehr Zeichen und noch mehr Andeutungen von ihm bekommen. Die möchte ich nicht unter den Tisch fallen lassen. Lasst uns mal eine Eigenschaft seiner Wiederkunft angucken. Wir bleiben wieder in Matthäus 24 und gehen da in die Verse 26 und 27. Dort sagt er: „Wenn sie nun zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste, so geht nicht hinaus. Siehe, er ist in den Kammern, so glaubt es nicht. Denn wie der Blitz vom Osten ausfährt und bis zum Westen scheint, so wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein.“ Wir haben hier eine interessante Sache. Und zwar, wenn Jesus wiederkommt, dann wissen wir das. Wie der Blitz über den gesamten Himmel geht, so werden es alle sehen. Eine andere Bibelstelle sagt, die könnt ihr dann runterladen in dem Dokument, das ich für euch bereitgestellt habe. Da sind auch noch mehr Bibelstellen erklärt. Das habe ich jetzt aus Zeitgründen weggelassen. Da steht: „Jedes Auge wird ihn sehen und jedes Ohr wird ihn hören, weil die Posaune des Erzengels erscheint.“ Es wird also ein sichtbares Ereignis sein. Es wird ein hörbares Ereignis sein. Es wird nichts Geheimes sein und es wird nicht so sein, dass mir jemand sagen muss: „Hast du schon mitbekommen, Jesus ist wiedergekommen.“ Also wenn da jemand sagt: „Siehe, er ist in der Wüste, siehe, er ist in den Kammern. Jesus ist wieder da und ich habe es nicht mitgekriegt“, dann wird es wahrscheinlich nicht der richtige Jesus sein. Dann wird es einer dieser falschen Christus sein, vor dem die Bibel gewarnt hat und Jesus gewarnt hat. Und dieser falsche Jesus, der wird Zeichen und Wunder tun, so dass er all diejenigen verführen kann, die nicht an sein Wort glauben. Deshalb ist es so ein wichtiger Schatz, dass du das heute verstehst, dass du zu diesen Auserwählten gehören darfst. Denn die Wiederkunft wird nichts Geheimes sein und das sehen wir ganz deutlich in diesem Text. Er wird in der Herrlichkeit und Stärke wiederkommen.
[27:02] Und jetzt ist die Frage, was wird mit diesem Planeten passieren, wenn Jesus wiederkommt? Und auch dort gibt die Bibel eine deutliche Antwort. Lass uns aufschlagen jetzt mal ein anderes Kapitel, nämlich 2. Petrus, Kapitel 3, die Verse 10 bis 12. 2. Petrus, Kapitel 3, die Verse 10 bis 12: „Es wird aber der Tag des Herrn kommen, wie ein Dieb in der Nacht. Dann werden die Himmel mit Krachen vergehen, die Elemente aber vor Hitze sich auflösen und die Erde und ihre Werke darauf verbrennen. Die Hoffnung der Gläubigen und ihr heiliger Wandel. Warnung vor der Verdrehung der heiligen Schriften. Da nun dies alles aufgelöst wird, wie sehr solltet ihr euch auszeichnen durch heiligen Wandel und Gottesfurcht, indem ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und ihm entgegenhalt, an welchen die Himmel sich in Glut auflösen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden.“ Die Antwort ist einfach, was mit unserem Planeten passieren wird, wenn Jesus wiederkommt. Und zwar, die Werke Hände werden zerschmelzen, die Elemente werden vergehen. Die Erde und alles, was darauf ist, wird verbrennen, wenn Jesus wiederkommt, weil Gottes Liebe ist wie ein Feuer, wie ein loderndes Feuer. Und wenn Gott in seiner ganzen Herrlichkeit kommt, dann wird nichts ihm widerstehen können, was noch irgendwas Sündhaftes an sich haben wird, außer diejenigen, die die Sünde nie wollten und gesagt haben: „Gott befreie uns davon.“
[28:57] Und jetzt wissen wir, was mit der Erde passieren wird. Was wird aber mit den Ungehorsamen bzw. Verlorenen passieren an diesem Tag? Dazu lasst uns in die Offenbarung gehen. Offenbarung Kapitel 6, die Verse 15 und 16. Offenbarung Kapitel 6, Verse 15 und 16: „Und die Könige der Erde und die Großen und die Reichen und die Heerführer und die Mächtigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften, in den Felsen der Berge. Und sie sprachen zu den Bergen und zu den Felsen: Fall auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der da auf dem Thron sitzt und vor dem Zorn des Lammes.“ Das ist das, was den Ungläubigen passieren wird. Hier werden die Großen und Reichen und Heerführer und Mächtigen aufgezählt, aber dann auch die Knechte. Alle, die Gott nicht nachfolgen, sind hier aufgezählt und sie verstecken sich in den Bergen und sie wollen lieber gesteinigt werden, als dem zu begegnen, der da kommt. Und das ist auch ein interessantes Bild, warum für manche Sünden im Alten Testament Steinigung als Strafe ausersehen wurde. Das heißt, wenn man diese Sünde begangen hat und Gott in der Nähe ist, in seiner Herrlichkeit, dann wünscht man sich, lieber gesteinigt zu werden, als ihm zu begegnen. Und das wird mit den Verlorenen sein.
[30:45] Aber es gibt jetzt Gott sei Dank noch eine andere Gruppe, die da sein wird, wenn Jesus wiederkommt. Was wird mit den Gerechten sein? Dazu schlagen wir gemeinsam aus 1. Thessalonicher Kapitel 4 und dann die Verse 13 bis 18. „Ich will euch aber, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung haben. Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm führen. Denn das sagen wir euch in einem Wort des Herrn. Wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrig bleiben, werden den Entschlafenen nicht zuvorkommen. Denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune erschallt, vom Himmel herabkommen und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in die Wolken zur Begegnung mit dem Herrn in der Luft. Und so werden wir bei dem Herrn sein alle Zeit. So tröstet nun einander mit diesen Worten.“ Wir sehen hier, dass die Toten in Christus, wenn er wiederkommt, wieder auferstehen und ihm entgegengehoben werden und dass die Lebenden, das sehen wir in der anderen Stelle, verwandelt werden und ihm entgegengehoben werden. Wir sehen hier etwas Interessantes, dass die Menschen zu Gott kommen, wenn er wiederkommt. Aber Jesus wird keinen Fuß auf diese Erde setzen. Er wird die mit sich holen. Die Erde wird danach wüst und leer sein. Sie wird Feuerball sein.
[32:53] Und das führt uns zu ein paar interessanten Fragen. Lasst uns noch mal schnell rekapitulieren. Was passiert mit den lebenden Ungerechten? Sie werden sterben. Was passiert mit den Totengerechten? Sie werden auferstehen und ihm entgegengehoben werden. Was passiert mit den Lebendengerechten? Sie werden verwandelt und ihm entgegengehoben werden. Und jetzt, was passiert mit den Ungerechten Toten? Die Bibel sagt nicht, dass mit denen großartig was passiert in diesem Moment. Sie bleiben tot. Und das ist auch was Interessantes, damit ich in wenigen Minuten noch mal drauf komme. Aber ich möchte mit euch noch einen letzten Bibelfers für heute lesen und zwar 2. Timotheus Kapitel 4 und dann den Vers 8. 2. Timotheus Kapitel 4 und dann den Vers 8: „Von nun an liegt für mich die Krone der Gerechtigkeit bereit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag zuerkennen wird. Nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb gewonnen haben.“ Wir sehen hier, dass Paulus wusste, an jenem Tag werde ich die Krone des Lebens erhalten. Wenn Jesus wieder kommt und diese Welt richtet, werde ich auferstehen und ihm entgegengehoben werden und werde diese Krone bekommen. Er hatte seltsamerweise nicht die Vorstellung, dass er direkt in den Himmel kommt, jetzt schon, sondern erst, wenn dieser Tag kommt. Und wir sehen auch, dass die Toten in Christus erst dann wieder auferstehen werden. Das heißt, es wäre doch nicht logisch, wenn sie jetzt im Himmel sind und dann kommt Jesus wieder und sie sind wieder in den Gräbern und stehen dann auf. Das wäre eine unsinnige Sache und die Bibel sagt auch tatsächlich nichts davon. Aber tatsächlich ist das etwas, was die Christenheit allgemein zu glauben scheint. Und wir werden das beim nächsten Mal gemeinsam anschauen, weil das nächste Mal haben wir eines der spannendsten Themen, die es überhaupt in der Bibel gibt, wo nur wenige Christen ein klares Bild darüber haben. Und dieses ist der Zustand der Toten. Das Thema Nummer acht, was wir nächste Woche gemeinsam studieren werden.
[35:37] Und für dieses Mal möchte ich euch gerne noch einladen, mit mir gemeinsam zu beten. Da wir nun sehen, anhand der Dinge, die um uns herum geschehen, dass die Wiederkunft nicht mehr lange auf sich warten lässt. Das sind äußere Zeichen, die ich sehe, aber die Bibel hat noch so viele andere Beweise, die wir im Laufe der Zeit gemeinsam entdecken werden, was sich buchstäblich erfüllt hat. Und lasst uns Gott bitten, darauf vorbereitet zu sein. Großer Gott, wir danken dir, dass du uns dein Wort gegeben hast, dass du uns vor diesen Dingen, die passieren werden, gewarnt hast, weil du wusstest, dass sie geschehen werden. Heiland, wir danken dir, dass du nicht wie ein Dieb in der Nacht kommst, sondern dass wir vorbereitet sein können, dass wir wachen können auf diesen glorreichen Tag. Heiland, bitte, falls wir unser Leben bisher so verbracht haben, als gäbe es kein Morgen, als käme, als würden wir leben morgen und morgen die Sinnflut. Heiland, so vergib uns bitte. Wir wussten nicht, dass es so dringend ist, dass du keine Märchen erzählt hast, sondern dass du uns ernstlich warnen wolltest. Heiland, bitte, wirke du in unserem Leben, dass wir diese Warnung annehmen können und mit deiner Hilfe unser Leben verändern und uns bereit machen, auf diesen Tag, da wir dir begegnen. Heiland, so danken wir dir und bitten all das im kostbaren Namen von Jesus Christus. Amen.
[37:18] Euch, liebe Geschwister, liebe Freunde, liebe Zuschauer, wünsche ich eine gesegnete Woche und freue mich, wenn wir uns nächste Woche gemeinsam wiedersehen zu einem der spannendsten Bibelstudien, die es gibt, hier auf www.joelmedia.de zur Reihe Fundament des Glaubens.