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Manuskript zur Sendung >>> 9. Das Millenium

In dieser Folge von „Fundament des Glaubens“ mit Boris Bernhard wird das Thema des Millenniums beleuchtet. Es wird erklärt, was nach der Wiederkunft Jesu Christi geschieht, wie die tausendjährige Herrschaft Christi und der Gläubigen abläuft und welche Rolle das Gericht in dieser Zeit spielt. Darüber hinaus wird die Situation der Erde und Satans während des Millenniums sowie das Schicksal der Verlorenen nach dem Ende dieser Zeitspanne thematisiert.

In dieser Folge von „Fundament des Glaubens“ taucht Boris Bernhard tief in das biblische Konzept des Millenniums ein. Er erklärt, was unmittelbar nach der Wiederkunft Jesu Christi geschieht, wie die Gläubigen in den Himmel entrückt werden und welche Rolle sie während der tausendjährigen Herrschaft Christi spielen. Die Lektion beleuchtet auch den Zustand der Erde während dieser Zeit, Satans Bindung und die abschließende Beurteilung der Menschheit.


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Serie: Fundament des Glaubens

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Transkript

[0:30] Hallo und herzlich willkommen hier auf www.joelmedia.de zu unserer Reihe Fundament des Glaubens. Heute mit Teil Nummer 9, das Millennium. Wir werden uns gemeinsam anschauen, was es mit der Tatsache auf sich hat, dass Jesus wiederkommt, was direkt unmittelbar danach geschehen wird. Jesus Christus wird dieser Weltzeit, wie wir sie kennen, durch seine Wiederkunft ein Ende bereiten. Das ist der Höhepunkt der Geschichte, so wie wir sie kennen. Aber es geht auch nach dieser Geschichte noch weiter. Die Bibel spricht von einer Zeitspanne von tausend Jahren. Und nach dieser Zeitspanne wird der Sünde endgültig das Handwerk gelegt sein. Und wir werden heute in diesem Bibelstudium gemeinsam schauen, was die Bibel über dieses Millennium sagt. Und bevor wir die Bibel öffnen, lasst uns noch einmal gemeinsam beten.

[1:49] Großer Vater im Himmel, wir danken dir so sehr für diesen Tag des Lebens. Wir danken dir für die Möglichkeit, dein Wort studieren zu dürfen. Großer Gott, sei du bitte unser edelster Gast. Hilf uns zu verstehen, was die Bibel uns sagen möchte. Was du uns durch dein Wort sagen möchtest. Großer Gott, ich bitte dich, benutze du mich als würdiges Werkzeug, dass ich nichts aus eigenem Interesse sage, sondern treu dein Wort verkündige, so wie es geschrieben steht. Heiland, ich bitte dich um deinen Heiligen Geist für jeden Einzelnen von uns, dass wir verstehen, was du uns sagen möchtest. Großer Gott, so legen wir nun die kommenden 30 Minuten voll in deine Hände und danken dir für das große Geschenk, das du uns gibst. Amen.

[2:36] Die tausend Jahre des Millennium. Auch hier gibt es gerade in der evangelikalen Welt viele Ansichten, die teils biblisch sind, aber irgendwie nicht richtig passen. Die gängigste Annahme des Millenniums ist die, dass ein Friedensreich kommen wird für tausend Jahre. In diesem Friedensreich ist Satan weggesperrt und wird am Ende wieder freigelassen werden und wird die Menschen verführen und dann wird Gott ihn und die Sünde vernichten. Das sind Dinge, wenn man die Bibelverse isoliert betrachtet, dann könnte man durchaus zu dieser Einschätzung, zu dieser Idee kommen. Aber wir werden wirklich chronologisch vorgehen heute und schauen, wie sich das mit dem Millennium verhält.

[3:28] Das Erste ist, was wird das Hauptereignis sein, wenn Jesus wiederkommt? Dazu lasst uns gemeinsam aufschlagen 1. Korinther, Kapitel 15, die Verse 51 und 52. 1. Korinther, Kapitel 15, die Verse 51 und 52. Siehe, ich sage euch ein Geheimnis. Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden. Plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen und die Toten werden auferweckt werden, unverweslich. Und wir werden verwandelt werden. Und dazu lesen wir noch 1. Thessalonicher, Kapitel 4, die Verse 15 bis 17. Denn das sagen wir euch in einem Wort des Herrn. Wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrig bleiben, werden den Entschlafenen nicht zuvorkommen. Denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden, in den Wolken zur Begegnung mit dem Herrn in der Luft. Und so werden wir bei dem Herrn sein alle Zeit. Wie wir schon in den vergangenen Malen herausgefunden haben, wird der Mensch oder die Treue in Christus dann wieder auferstehen, wenn Jesus wiederkommt. Das heißt, das wird das Hauptereignis sein. Wenn Jesus wiederkommt, wenn die Posaune erschallt, wenn die Erde wüst und leer wird, dann werden die Gerechten verwandelt werden und ihm entgegen gehoben werden. Das ist also das, was die Bibel hier voraussagt. Die Lebenden werden sofort verwandelt werden und sie werden unverweslich sein. Genauso wie die Toten, die dann einen neuen Körper bekommen.

[5:29] Und jetzt ist die Frage, wohin werden die Leute gehen? Wir wissen, dass wir aus den Gräbern herausgehen und ihm entgegen. Er, der in den Wolken kommen wird. Und was sagt die Bibel danach aus, was weiter passieren wird? Und dazu schlagt mit mir auf Johannes Kapitel 14, die Verse 1 bis 3. Johannes Kapitel 14, die Verse 1 bis 3. Wir haben noch im Hinterkopf den 1. Thessalonicher 4, 15 bis 17 und lesen jetzt Johannes 14, Verse 1 bis 3. Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich. Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.

[6:34] Jesus hat hier in Johannes 14, die Verse 1 bis 3 beschrieben. Ich gehe. Und wo ist er hingegangen? Er ist zu seinem Vater gegangen. Und wo wohnt der Vater? Er wohnt im Himmel. Und genau dort bereitet Jesus eine Stätte vor. Das heißt, sobald er wiederkommt, werden die Gläubigen ihm in den Wolken begegnen. Und dann werden sie zusammen weggehen in den Himmel, weil Jesus dort eine Wohnung bereitet hat. Hier verwendet er übrigens das Bild einer kanadischen Hochzeit. Wir haben das schon mal behandelt, aber ich reiße es jetzt noch ganz kurz ab. Und zwar, wenn ein Ehepaar die Hochzeit feiern möchte, dann ist die Braut bei sich zu Hause im Haus ihres Vaters. Und der Bräutigam bereitet erstmal einen Anbau vor am Haus seines Vaters. Das waren Mehrfamilienhäuser. Und an einer Seite des Hauses hat er einen Durchbruch gemacht, angebaut, um einen Platz zu schaffen für sich und seine Familie im Haus seines Vaters. Und dann, am Tag der Hochzeit, ist er, der Bräutigam, mit all seinen Freunden und seiner Familie zum Haus der Braut gegangen. Dort hat er die Braut und die Brautgesellschaft genommen und sie sind zusammen zum Haus des Vaters gegangen und haben dort die Hochzeit gefeiert. Und die Wiederkunft Jesu Christi wurde von ihm selbst auch als Hochzeit beschrieben. Daher ist dieses Bild entlehnt. Und wir sehen, was diese Tradition des jüdischen Festes tatsächlich für die Wiederkunft bedeutet. Nämlich, er bereitet eine Stätte im Himmel für uns, im himmlischen Jerusalem.

[8:26] Und jetzt müssen wir uns fragen, wie lange werden die Erlösten im Himmel sein? Und eine Antwort bietet hier Offenbarung. Offenbarung Kapitel 20, die Verse 4 bis 6. Und sie wurden lebendig und regierten die tausend Jahre mit Christus. Die übrigen der Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis die tausend Jahre verendet waren. Dies ist die erste Auferstehung. Glückselig und heilig ist, wer Anteil hat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm regieren. Tausend Jahre. Wir sehen hier ganz deutlich in diesen Texten, dass diese, die im Himmel sind, die haben das Tier nicht angebetet. Die haben das Bild nicht angebetet. Die haben das Mahlzeichen nicht an die Hand genommen. Und dieses Mahlzeichen, das ist die letzte Krise, die hier auf dieser Erde stattfindet. Das werden wir sehen, wenn wir gemeinsam Offenbarung 13 und Offenbarung 14 studieren. Das ist jetzt ein bisschen vorweggenommen, aber wir sehen, das ist die große Krise am Ende der Zeit. Und diese Geschichte von Offenbarung 20 spielt nach dieser Krise. Das heißt, sie werden mit Christus zusammenleben. Tausend Jahre im Himmel. Und was werden sie tun? Sie werden Gericht halten. Und dazu lasst uns nochmal den Vers 4 genauer betrachten. Offenbarung 20 Vers 4. Ich lese ihn nochmal vor. Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und das Gericht wurde ihnen übergeben. Und ich sah die Seelen derer, die enthauptet worden waren, um das Zeugnis des Jesu und des Wortes Gottes willen, und die das Tier nicht angebetet hatten, noch sein Bild und das Mahlzeichen weder an ihre Stirn noch an ihre Hand angenommen hatten. Und sie wurden lebendig und regierten die tausend Jahre mit Christus.

[11:02] Hier sehen wir ganz deutlich, was die Menschen die tausend Jahre machen werden. Und wir sehen, dass die tausend Jahre, nämlich das Millennium nach der Wiederkunft, nach dieser Mahlzeichen des Tieres Krise stattfinden wird. Und sie werden regieren mit Christus tausend Jahre lang, und ihnen wird Gericht übergeben werden. Und die Frage ist, über was wird gerichtet werden? Das werden wir nachher betrachten. Wir werden sehen, dass hier die Menschheit eine Aufgabe bekommt, die größer ist als alles andere. Denn im Himmel ist die Herrlichkeit Gottes. Es ist ein wunderschöner Ort. Die Geretteten werden diesen Ort genießen, und er wird ihnen gefallen. Und sie werden voller Freude sein. Und dennoch haben sie dort eine gewichtige, wertvolle Aufgabe, und zwar das Gericht zu halten. Und jetzt müssen wir schauen, welche Fälle in diesem Gericht behandelt werden. Das sind die Fälle wahrscheinlich von denen, die nicht da sind, oder vielleicht von noch jemandem. Lass uns das gemeinsam herausfinden. In 1. Korinther, Kapitel 6, die Verse 2 und 3. 1. Korinther, Kapitel 6, die Verse 2 und 3. Wisst ihr nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden? Wenn nun durch euch die Welt gerichtet werden soll, dann seid ihr dann unwürdig, über die allergeringsten Dinge zu entscheiden? Wisst ihr nicht, dass wir Engel richten werden? Wie viel mehr die Angelegenheiten dieses Lebens?

[12:45] Wir sehen hier, dass zwei Worte direkt gegenübergestellt werden. Und zwar die Heiligen und die Welt. Das heißt, man ist entweder in der einen Gruppe oder in der anderen Gruppe. Man ist entweder heilig, oder man folgt der Welt nach. Und wir sehen, dass die Heiligen die Welt richten werden. Aber sie richten noch jemanden. Sie richten die Engel. Und warum sollen die Engel gerichtet werden? Es gab, wie wir gesehen haben, den großen Kampf. Luzifer und seine Engel kämpften gegen Michael und seine Engel. Und Luzifer und seine Engel wurden aus dem Himmel verbannt, hier auf dieser Erde. Das sind die Dämonen. Sie wirken heute noch. Aber sie werden gerichtet werden. Durch uns. Im Himmel. Wir werden dieses Urteil, das Gott gegeben hat, bekräftigen. Und sagen, das ist gut und gerecht und billig, was hier geschehen ist.

[13:50] Und wie wird dieses Gericht gehalten werden? Ich meine, ich bin ein unwürdiger Mensch. Ich habe keinen Einblick in die großen Geheimnisse Gottes. Was wird also die Grundlage sein, auf der wir richten werden? Und auch da gibt Korinther eine Antwort darauf. Lass uns zwei Kapitel vorne rangehen. In 1. Korinther Kapitel 4 und dort den Vers 5. 1. Korinther Kapitel 4 und dann den Vers 5. Darum richtet nichts vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch das im Finstern Verborgene ans Licht bringen und die Absichten der Herzen offenbar machen wird. Und dann wird ihm das Lob von Gott zuteil werden. Jesus eröffnet hier die Motive des Herzens. Alles, was wir getan haben, unsere Motivationen, alles, was wir im Geheimen gemacht haben, wird Gott offenbaren. Er wird es ans Licht bringen. Nichts ist vor ihm sicher. Nichts kann versteckt werden. Das heißt, hier werden wir ganz deutlich sehen, was ein Mensch gedacht hat. Wir werden nicht alleine die Taten des Menschen beurteilen, sondern auch die Motivation, die zu dieser Tat geführt hat. Das heißt, was Machiavelli im Laufe der Zeit konstituiert hat, dass der Zweck die Mittel heiligt, sehen wir, dass das im Gericht Gottes keinen Bestand haben wird. Die Mittel heiligen nicht den Zweck, sondern sowohl die Mittel als auch der Zweck werden hier beobachtet werden. Gott wird alles offenbar machen. Er ist ein gerechter Herrscher. Das heißt, er ist transparent. Wenn wir im Himmel sind und wir sehen, ein Geliebter wird nicht da sein, dann dürfen wir hier rechten und sagen, Gott, kann das wirklich sein? Ich glaube, du hast hier einen Fehler gemacht. Dann werden die Bücher aufgetan werden und er wird die Motive des Herzens offenlegen und zeigen, das Urteil, was ich gefällt habe, ist gerecht. Prüf es selber nach. Und so dürfen wir jedes Urteil nachprüfen. Und ich denke, das ist ein großes Geschenk. Und das zeigt auch die Gerechtigkeit und das Wesen Gottes.

[16:26] Jetzt wissen wir, was mit dem Gerechten passiert. Wir haben es bei den letzten Malen schon mal paraphrasiert, aber ich will es noch mal ins Gedächtnis rufen. Die Toten in Christus werden bei der Wiederkunft wieder auferstehen und ihm entgegengehoben werden. Die gerechten Lebenden, die werden verwandelt werden und ihm entgegengehoben werden. Die ungerechten Lebenden, die werden sterben, weil alles vergehen wird. Und die ungerechten Toten, die bleiben tot. Wir wissen jetzt, was die Menschen, also die Geretteten, machen werden. Sie werden in den Himmel gehoben werden und dort herrschen tausend Jahre lang und Gericht halten. Und was passiert in dieser Zeit mit der Erde? Lass uns anschauen in Jeremia Kapitel 4, die Verse 23 und 26. Jeremia Kapitel 3, die Verse 23 bis 26. Ich schaute zur Erde, doch siehe, sie war wüst und leer, und zum Himmel, aber sein Licht war verschwunden. Ich schaute die Berge an, doch siehe, sie erbebten und alle Hügel schwankten. Und ich schaute und siehe, da war kein Mensch mehr und alle Vögel des Himmels waren verschwunden. Ich schaute und siehe, das fruchtbare Land war zur Wüste geworden und alle seine Städte waren zerstört vor dem Herrn, vor der Glut seines Zorns.

[18:03] Das ist das Bild, was die Erde haben wird nach seiner Wiederkunft. Das heißt, es wird kein Wasser mehr da sein, keine fruchtbaren Erden, kein Mensch, alle Städte sind zerstört, kein Vogel mehr am Himmel. Die Erde wird wüst und leer sein. Und dieses Wort wüst und leer ist das gleiche Wort wie in der Schöpfung, wüst und leer, im Hebräischen tohu wabohu. Das hat meine Mutter gerne gesagt, als sie den Zustand meines Zimmers beschreiben sollte. Wüst und leer, nichts mehr drin. Das heißt, die Erde ist in einem Zustand wie vor der Schöpfung, bevor Gott Leben und schöne Dinge auf diesem Planeten gebracht hat. In diesem Zustand wird die Erde wieder gebracht werden.

[18:58] Und jetzt ist die Frage, was wird Satan im Laufe dieser 1000 Jahre tun? Wo wird er sein? Und auch hier gibt die Bibel eine spannende Antwort. Lasst uns wieder in die Offenbarung gehen, diesmal in das Kapitel 20 und die Verse 1 bis 3 betrachten. Offenbarung, Kapitel 20, die Verse 1 bis 3. Und ich sah ein Engel aus dem Himmel hinabsteigen. Der hatte den Schlüssel des Abgrunds und eine große Kette in seiner Hand. Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist, und band ihn, jetzt kommt's, für 1000 Jahre und warf ihn in den Abgrund und schloss ihn ein und versiegelte über ihm, damit er die Völker nicht mehr verführen kann, bis die 1000 Jahre verendet sind. Und nach diesen muss er für kurze Zeit losgelassen werden.

[19:55] Wir sehen, Satan wird hier gebunden durch eine Kette. Aber welche Kette, welches Material ist stark genug, um ein so mächtiges Wesen wie den Satan zu binden? Wir sehen hier im Text ganz deutlich, dass es eine Kette der Umstände ist. Dadurch, dass nämlich die Erde wüst und leer ist und er niemanden mehr verführen kann, weil keiner mehr da ist, dadurch ist er gebunden für 1000 Jahre. Er ist ein Gebundener der Umstände. Es ist keiner da, den er verführen kann und dadurch kann er niemanden verführen. Das ist das, was die Bibel an dieser Stelle sagt.

[20:36] Und jetzt ist die Frage, wenn diese 1000 Jahre vorbei sind, was ist dann? Wenn die Heiligen Gericht gehalten haben und wenn der Satan losgelassen wird für kurze Zeit, wie wird sich das vonstatten gehen? Und da bleiben wir in der Offenbarung 20 und lesen verschiedene Verse. Erst die Verse 5 und 7. Offenbarung 20, die Verse 5 und 7. Die übrigen der Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis die 1000 Jahre vollendet waren. Das ist die erste Auferstehung. Also die erste Auferstehung ist, wenn Jesus wiederkommt und dann werden die anderen auferstehen, wenn die 1000 Jahre vollendet sind. Vers 7. Und wenn die 1000 Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden. Das heißt, jetzt, wo die Verlorenen wiederbelebt werden, zur zweiten Wiederauferstehung, dann wird Satan sie versuchen. Und wir lesen in den Versen 11 bis 13, was dann passieren wird. Offenbarung 20, Verse 11 bis 13. Und ich sah einen großen weißen Thron, und den, der darauf saß, vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde kein Platz für sie gefunden. Und ich sah die Toten, kleine und große, vor Gott stehen, und es wurden die Bücher geöffnet, und ein anderes Buch wurde geöffnet. Das ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet gemäß ihren Werken, entsprechend dem, was in den Büchern geschrieben stand. Und das Meer gab die Toten heraus, die in ihm waren. Und der Tod und das Totenreich gaben die Toten heraus, die in ihm waren. Und sie wurden gerichtet, ein jeder nach ihren Werken.

[22:23] Wir sehen hier sehr, sehr deutlich, dass die Leute, die nicht im Buch des Lebens geschrieben sind, dass die nicht das Leben haben werden. Das haben wir in einem der vorigen Studien zusammen herausgefunden. Jetzt werden andere Bücher geöffnet, nämlich die Bücher der Werke. Die sind nicht geschrieben im Buch des Lebens. Das heißt, ihnen ist der zweite Tod vorherbestimmt. Das heißt, die Menschen werden wieder auferstehen. Sie werden nochmal von Satan verführt werden. Aber sie werden dann gerichtet werden, gemäß ihren Werken.

[23:04] Und wenn diese Verlorenen wieder auferstehen und von Satan verführt werden, wo ist Jesus in diesem Moment? Wo sind die Heiligen in diesem Moment? Und auch dazu gibt die Bibel eine Antwort. Lasst uns gemeinsam aufschlagen, Offenbarung Kapitel 21, die Verse 1 bis 3. Offenbarung Kapitel 21, die Verse 1 bis 3. Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen. Und das Meer gibt es nicht mehr. Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabsteigen, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen, siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen. Und er wird bei ihnen wohnen. Und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Ihr Gott. Das neue Jerusalem wird zu dieser Zeit aus dem Himmel herabkommen. Das, was wir eben gelesen haben, spielt in Offenbarung Kapitel 20. Jetzt, direkt im Anschluss, Offenbarung Kapitel 21, da kommt das himmlische Jerusalem aus den Wolken wieder.

[24:23] Und was wird Satan versuchen mit seinen Verführten, mit seinen Anhängern, wenn sie die Stadt kommen sehen? Und dazu, lasst uns wieder zurückgehen, weil die Bibel springt hier ein wenig, in Offenbarung Kapitel 20, Vers 7-9. Offenbarung Kapitel 20, Vers 7-9. Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden. Und er wird ausgehen, um die Heidenvölker zu verführen, die an den vier Enden der Erde leben, den Gok und den Magok, um sie zum Kampf zu versammeln, deren Zahl wie der Sand am Meer ist. Und sie zogen hinauf auf die Fläche des Landes und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer von Gott aus dem Himmel herab und verzerrte sie.

[25:13] Wir sehen an dieser Stelle, Satan wird versuchen, die Nationen noch einmal zu verführen. In diesen tausend Jahren hat er nichts gelernt, er hat keine Demut gefunden. Und die Nationen werden ihn ein weiteres Mal nachfolgen. Satan ist sehr clever. Er wird sie überreden, gegen diese heilige Stadt zu ziehen. Aber dann wird Feuer aus dem Himmel kommen und die Ungerechten verzehren. Und viele fragen sich jetzt, wo bleibt denn hier die zweite Chance? Weil viele lernen, es wird eine zweite Chance geben, wenn dann noch mal das Gericht kommt. Aber hier ist die ernste Warnung, die wir in der Bibel sehen. Es gibt hier keine zweite Chance. Wir müssen uns jetzt in diesem Leben entscheiden, ob wir auf der Seite Gottes stehen möchten oder nicht. Das sind die zwei Möglichkeiten, die wir haben. Wenn wir uns vor Gott demütigen und unser Herz verändern lassen, dann wird uns sein Wort gefallen und dann wird uns der Lebensstil und die Umstände des christlichen Lebens gefallen. Wenn wir das aber ablehnen, weil wir lieber unseren eigenen Weg gehen möchten, dann können wir nicht bereitet werden für dieses himmlische Jerusalem. Das ist die ernste Warnung, die Gott uns an dieser Stelle geben möchte. Und das Einzige, was uns erwartet, wenn wir nicht zur ersten Wiederauferstehung dazugehören, dann erwartet uns der zweite Tod. Wir brauchen vor diesem Tod keine Angst zu haben, denn Gott ist ein Gott der Liebe. Er möchte nicht ewige Qual für uns Menschen, sondern es wird ein Zustand, der nicht existent sein. Das heißt, jeder, der verloren ist, wird einfach nicht existieren. Weder Freude noch Leid wird es geben. Nur Gott wird auf ewig eine leere Stelle in seinem Herzen haben, weil diese eine Person fehlen wird. Wir wissen das ganz sicher von Judas. Und wir können sicher sein, dass Jesus Christus auch Judas geliebt hat. Und diese Stelle wird auf ewig leer bleiben.

[27:30] Und jetzt ist die Frage, diese letzte Zerstörung, die kommen wird, dieses Feuer vom Himmel, das alles zu einem Feuersee wird. Wird die Sünde dieses Feuer überstehen? Dazu lasst uns noch zwei Bibeltexte lesen. Der erste finden wir in 2. Petrus, Kapitel 3, Vers 10-13. 2. Petrus, Kapitel 3, Vers 10-13. Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb in der Nacht. Dann werden die Himmel mit Krachen vergehen, die Elemente aber vor Hitze sich auflösen und die Erde und ihre Werke darauf verbrennen, da nun dies alles aufgelöst wird. Wie sehr solltet ihr euch auszeichnen durch heiligen Wandel und Gottesfurcht, indem ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und ihm entgegeneilt, an welchen die Himmel sich in Glut auflösen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden. Wir erwarten aber nach seiner Verheißung einen neuen Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt. Und die zweite Bibelstelle, die wir hier lesen wollen, finden wir in Nahum, Kapitel 1, Vers 9. Nahum, Kapitel 1, Vers 9. Was denkt ihr euch aus gegen den Herrn? Er wird eine gänzliche Zerstörung anrichten. Die Drangsal wird sich nicht zum zweiten Mal erheben.

[29:02] Wir sehen, dass das Problem der Sünde ein für alle Mal gelöst wird. Die Sünde und der Mensch, der die Sünde nicht lassen möchte, wird mit ihr zerstört werden. Das ist ja das Problem, das wir in den vergangenen Studien herausgefunden haben, dass Gott das hasst, was in der Sache ist, die er liebt, nämlich die Sünde, die in uns ist. Die hasst Gott, aber er liebt uns. Das heißt, sein Plan ist es, die Sünde von den Menschen zu separieren, damit er die Sünde auf ewig vernichten kann. Wenn aber der Mensch weiterhin an der Sünde festhalten möchte, bleibt für ihn nur ein Schicksal übrig. Ich habe dort ein schönes Bild gehört von einem, der sich frisch bekehrt hatte, und der sagt, die Sünde ist wie wenn ich Benzin über mich kippe. Es wirkt als Brandbeschleuniger, dass ich brennen werde. Und das Einzige, was ich tun muss, ist zu sagen, ich will das nicht länger. In diesem einfachen Bild hat er mir eigentlich gezeigt, was es bedeutet, wirklich abzulassen davon. Und das ist ein täglicher Kampf, das ist eine Sache, die schaffen wir sowieso nicht aus uns selber heraus. Aber Gott will uns immer mehr von der Sünde trennen. Und unsere Entscheidung ist, möchte ich mit der Sünde gehen oder möchte ich mit Gott gehen?

[30:42] Ich möchte mit euch einen letzten Bibeltext für heute lesen. Den finden wir in Jesaja Kapitel 1, die Verse 16 bis 19. Wascht, reinigt euch, tut das Böse, das ihr getan habt, von meinen Augen hinweg. Hört auf, Böses zu tun, lernt Gutes tun. Trachtet nach dem Recht, helft dem Bedrückten. Schafft der Weise Recht, führt den Rechtsstreit für die Witwe. Kommt doch, wir wollen miteinander rechten, spricht der Herr. Denn wenn eure Sünden wie Scharlach sind, sollen sie weiß werden wie der Schnee. Wenn sie rot sind wie Karmesien, sollen sie weiß wie Wolle werden. Seid ihr willig ungehorsam, so sollt ihr das Gute des Landes essen.

[31:38] Welch wunderbare Verheißung gibt Jesus an dieser Stelle? Er sagt, lernt Gutes tun. Wenn ihr willig ungehorsam seid, dann soll das in Erfüllung gehen. Er möchte nicht, dass unser Fall im Millennium behandelt wird, sondern er sagt, kommt und rechtet mit mir. Das heißt, wir sollen jetzt schon unseren Fall mit ihm besprechen. Und wir werden sehen, wenn wir unser Leben anschauen, gemäß der Bibel, wie hoffnungslos verloren wir sind. Aber er sagt, eure Sünde, so schlimm sie auch sein mag, ich will sie hinwegtun. Nehmt doch dieses Geschenk an. Gott hat gefragt, warum willst du sterben, oh Haus von Israel? Warum wollen wir das tun? Gott ist stets aufrichtig in seinem Umgang mit uns. Und wir sollten das auch sein. Wir sollten einmal ernst machen mit Gott. Allein aus Gerechtigkeit heraus. Und die einzige Frage, die Gott uns heute stellt, ist, auf welcher Seite möchtest du stehen? Möchtest du auf der einen Seite der Mauer des himmlischen Jerusalem stehen oder auf der anderen? Und die Frage, die wir uns hier stellen müssen, ist, bin ich einfach bereit, Gott zu vertrauen und ihm mein Ich zu übergeben? Das ist die simple Frage, die er uns stellen möchte. Er möchte uns helfen. Und er lässt niemanden verzweifelt zurück. Auch dich nicht. Wenn du diesen Wunsch in deinem Herzen verspürst, wirklich Jesus nachzufolgen und dich dafür zu entscheiden, im Einklang mit seinem Willen zu leben, und du spürst, wie in dir dieser Kampf gekämpft wird, vertraue auf Gott. Er wird für dich gewinnen.

[33:52] Und ich bitte dich, steh jetzt gemeinsam mit mir dort, wo du bist, auf, dass wir Gott gemeinsam und diese Stärke bitten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass du uns Klarheit gegeben hast über das Millennium, welche Fälle dort behandelt werden. Und wir möchten dich bitten, dass du die Fälle mit uns jetzt schon behandelst. Großer Gott, dass wir mit dir rechten, dass wir erkennen, was wir falsch gemacht haben in unserem Leben, dass wir dich um Vergebung bitten können. Und Großer Gott, dass wir es künftig mit deiner Kraft und Hilfe besser machen. Wir danken dir, dass du so geduldig bist. Und wir danken dir, dass du uns erziehst. Ich bitte dich, Großer Gott, nicht um unsere Gerechtigkeit willen, sondern um deiner Gerechtigkeit willen. Du hast deine Freundschaft angeboten jedem deiner Nachfolger. Und so bitten wir dich als deine Freunde. Hilf uns. Wir danken dir für dieses Wunder, das du in der Welt und in unseren Herzen vollbringen willst und bitten dich das im kostbaren Namen Jesu. Amen.

[35:14] Beim nächsten Mal werden wir ein spannendes Thema erörtern. Und zwar, wir haben jetzt gesehen, was mit den Geretteten passieren wird. Und beim nächsten Mal wird unser Thema lauten, Thema Nummer 10, das Schicksal der Verlorenen. Ist es wirklich so hoffnungslos, wie auf diesem Bild geschildert ist? Welche Antworten gibt uns die Bibel? Und wir sollen keine Angst haben, denn wir haben jemanden, der uns nicht aus dem Himmel heraushalten will, sondern alles daran setzt, uns in den Himmel zu bringen. So wünsche ich Ihnen und Euch eine schöne Zeit und freue mich aufs nächste Mal.


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