[0:30] Grundlage. Menschenworte finden kaum einen Ausdruck, das zu beschreiben. Wir finden in der Bibel einige Dinge, wie es dann aussehen wird. Heute für dieses Bibelstudium werden wir hineinschauen, was es damit auf sich hat. Eine kleine Info noch am Rande: Für unser Thema Nummer 8 ist es so, dass wir dort auch wieder Fragen beantwortet haben und das bereitgestellt haben für euch zum Download. Weiterhin, wenn ihr Fragen habt, bitte gerne per Mail ans Studio und wir werden sie schnellstmöglich für euch beantworten. Bevor wir in das Wort einsteigen, lasst uns gemeinsam beten. Großer Gott im Himmel, wir danken dir so sehr für diesen Tag des Lebens. Wir danken dir für die Möglichkeit, jetzt wieder eine Bibelstunde haben zu dürfen. Heiland, dass wir verstehen dürfen, was du uns sagen möchtest. Großer Gott, nachdem wir beim letzten Mal eine schwierige Sache zu verdauen hatten, ist es doch diesmal eine reine Verheißung, eine Wonne zu sehen, was die Erwartung wird, die mit dir die Ewigkeit verbringen dürfen. Großer Gott, wir laden dich ein, dass du heute wieder unser edelster Gast bist und dass du uns hilfst, zu verstehen, welche Schätze du für uns bereit hast und wie fade diese Welt doch dagegen ist. Großer Gott, ich bitte dich, sende du uns deinen Heiligen Geist, dass wir verstehen, was du uns durch dein Wort sagen möchtest. Und das bitten wir im kostbaren Namen Jesu. Amen.
[3:13] Die Frage, die ich als erstes an euch richten möchte, ist: Wer sind die Jünger Jesu? Und welche Frage hat Jesus seinen Jüngern gestellt? Damals im alten Israel, aber natürlich auch uns, wenn es um dieses Thema geht. Lasst uns dazu aufschlagen Johannes 14, Vers 3. Johannes Kapitel 14 und dort den Vers 3. „Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und nehme euch zu mir, damit auch ihr seid, wo ich bin.“ Jesus hat hier ein Versprechen gegeben, das süßer nicht sein kann. Seine Jünger, die Zeit mit ihm verbracht haben, die ihn lieb gewonnen haben, die wirklich getrauert haben, dass er weggeht. Zu ihnen hat er gesagt: Ich werde hingehen und euch eine Stätte bereiten und ich werde wiederkommen, um euch zu mir zu holen. Dieses Versprechen ist heute noch gültig wie damals, und dieses Versprechen ist auch für dich und für mich gültig. Und dieses Versprechen wollen wir uns heute genauer anschauen, nämlich über was für einen Ort sprach Jesus hier überhaupt.
[4:38] Dazu lasst uns gemeinsam aufschlagen Hebräer Kapitel 11, die Verse 9 und 10. Hebräer Kapitel 11, die Verse 9 und 10. „Durch Glauben hielt er sich in dem Land der Verheißung auf, wie in einem Fremden, und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung. Denn er wartete auf die Stadt, welche die Grundfesten hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist.“ Und dazu noch Offenbarung Kapitel 21, der Vers 2. „Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabsteigen, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.“ Die Bibel beschreibt hier einen Ort, um genauer zu sein, eine Stadt. Eine Stadt, die das neue Jerusalem genannt wird. Er hat gesagt: Ich werde die Städte für euch dort bereiten. Und die Frage ist: Wo ist diese Stadt? Er wollte die Stadt bauen dort, wo sein Vater ist. Sein Vater ist im Himmel. Das werden wir noch mal genauer studieren. Aber an dieser Stelle ist es wichtig: Er spricht hier von einer Städte, die er für uns bereiten möchte.
[5:59] Und wie sieht diese Städte aus? Hat Gott dort schon einen Bericht gegeben, dass wir hineinschauen können? Und dazu gibt auch die Offenbarung wieder Auskunft. Offenbarung Kapitel 21, die Verse 16 bis 21. Offenbarung 21, Verse 16 bis 21. „Und die Stadt bildete ein Viereck und ihre Länge ist so groß wie auch ihre Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohr auf 12.000 Stadien. Die Länge und die Breite und die Höhe derselben sind gleich. Und er maß ihre Mauer 144 Ellen nach dem Maß eines Menschen, das der Engel hat. Und der Baustoff ihrer Mauer war Jaspis. Und die Stadt war aus reinem Gold, wie reines Glas. Und die Grundsteine der Stadtmauer waren mit allerlei Edelsteinen geschmückt. Der erste Grundstein Jaspis, der zweite ein Saphir, der dritte ein Chalcedon, der vierte ein Smaragd, der fünfte ein Sardonyx, der sechste ein Sardis, der siebte ein Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth, der zwölfte ein Amethyst. Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen. Jedes der Tore aus einer Perle. Und die Straßen der Stadt waren aus reinem Gold, wie durchsichtiges Glas.“
[7:38] Auf dem Bild habt ihr gesehen, dieser Klotz, der auf der Erde war. Das ist so ein bisschen das Bild dieser Stadt, wenn man es als Klotz sehen kann. Sie schreibt nicht, dass es tatsächlich so aussieht. Aber wir sehen, dass die Höhe, der höchste Punkt dieser Stadt und dass die Länge und die Breite alle die gleichen haben. Und zwar 12.000 Stadien. 12.000 Stadien ist eine gigantisch große Zahl. Auf heutige Maße umgerechnet sind das circa 2.200 Kilometer. Das heißt, die Grundfläche dieser Stadt ist etwa so groß wie die Hälfte von China, sogar ein bisschen größer. Und sie wird auch noch mal so hoch sein. Das ist für uns heute unvorstellbar. Die Mauer dieser Stadt wird 144 Ellen hoch sein. Das ist ein Stück höher als die Freiheitsstatue. Das heißt, sie wird umringt sein von einer Mauer aus Gold, die die Höhe der Freiheitsstatue haben wird. Wir haben hier eine Stadt, die mit Edelsteinen gebaut ist, die Gold so klar hat wie durchsichtiges Glas. Und das war für viele Bibelkritiker lange Zeit ein Zeichen: Seht ihr, die Bibel, die übertreibt maßlos in allem, was sie tut. Gold ist nicht durchsichtig. Man kannte Gold seit der Antike und Gold war noch niemals durchsichtig. Und dennoch sagt die Bibel hier: wie reines Gold, das durchsichtig ist. Heute in der Weltraumforschung kennen wir das Prinzip des durchsichtigen Goldes, nämlich die Visiere der Raumfahrerhelme. Die sind mit Gold bearbeitet und sie können hindurchschauen. Sie werden vor der Strahlung geschützt und können dennoch hindurchschauen. Hier hat die moderne Technik es hinbekommen, Gold durchsichtig wie Glas zu machen. Das ist eine Sache, von der die Menschen zu der Zeit keine Ahnung hatten. Ich denke sogar, dass Johannes, wenn er es nicht selber gesehen hätte, dass er gesagt hätte: Okay Gott, an dieser Stelle kannst du dich nur irren. Ich kenne Gold, Gold ist nicht durchsichtig. Ich schreibe das mal anders auf. Ich denke, hier haben wir zumindest ein Indiz darüber, was Gott sehen kann und was nicht. Wir sehen, dass wir prächtige Edelsteine haben, die als Fundament oder Grund der Stadt dienen. Wir sehen in all diesen Details nicht, dass Gott irgendwas aufbauschen möchte, sondern wir sehen hier eine wirkliche Beschreibung von Dingen, wie sie sein werden. Daher können wir davon ausgehen, dass es sich hier um eine tatsächliche Stadt, um einen tatsächlichen Ort handelt, der nicht fiktiv ist.
[10:50] Und wer wird in dieser prächtigen Stadt leben? Auch hier gibt die Bibel eine direkte und einfache Antwort. Offenbarung Kapitel 21, die Verse 22 bis 24. Offenbarung Kapitel 21, die Verse 22 bis 24. „Und einen Tempel sah ich nicht in ihr, denn der Herr, der Gott, der Allmächtige, ist ihr Tempel und das Lamm. Und die Stadt bedarf nicht der Sonne noch des Mondes, dass sie in ihr scheinen, denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie. Und ihre Leuchte ist das Lamm. Und die Heidenvölker, die gerettet werden, werden in ihrem Licht wandeln. Und die Könige der Erde werden ihre Herrlichkeit und Ehre in sie bringen.“ Hier sehen wir, diese Stadt wird bewohnt von Gott, dem Vater, vom Sohn, von den Heidenvölkern und den Königen, die dann auf der Erde sein werden. Das sind die Leute, die ein verantwortliches Amt auf der neuen Erde erhalten werden. Aber sie sind Teil der erlösten Menge. Das heißt, diese werden in dieser Stadt leben dürfen. Du und ich, wenn wir Christi treu nachfolgen, dürfen in dieser Stadt leben.
[12:22] Und jetzt ist die Frage, dass einige ja sagen, Fleisch ist Fleisch und Geist ist Geist. Und wenn wir sterben und wiedererweckt werden, dann sind wir nur noch geistlich. Dann sind wir Geistwesen und stellen sich das ein bisschen mystisch vor. Die Bibel gibt hier eine klare Antwort, wie das Leben, der gerettet sein wird, an diesem schönen Ort. Lasst uns gemeinsam wieder mehrere Texte aufschlagen, um das zu belegen. Der erste ist in Jesaja Kapitel 35, die Verse 5 und 6. „Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet werden. Dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch und die Zunge der Stummen Lob singen. Denn es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme in der Einöde.“ Der zweite Text ist in Jesaja 65, Kapitel 65, Verse 21 bis 23 und 25. „Sie, die Erlösten, werden Häuser bauen und sie auch bewohnen, Weinberge pflanzen und auch deren Früchte genießen. Sie werden nicht bauen, damit es ein anderer bewohnt, und nicht pflanzen, damit es ein anderer ist. Denn gleich dem Alter der Bäume wird das Alter meines Volkes sein. Und was ihre Hände erarbeitet haben, werden meine Auserwählten auch verbrauchen.“ Der letzte Vers, den finden wir wieder in Offenbarung, Offenbarung Kapitel 21, die Verse 3 und 4. Offenbarung Kapitel 21, Verse 3 und 4. „Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen, und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein, denn das Erste ist vergangen.“
[14:42] Und jetzt nochmal der Text aus Jesaja, die Verse 23 und 25. „Sie werden sich nicht vergeblich mühen und nicht Kinder für einen jehen Tod zeugen, denn sie sind der Same der Gesegneten des Herrn und ihre Sprösslinge mit ihnen. Wolf und Lamm werden einträchtig weiden und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind und die Schlange wird sich von Staub nähern. Sie werden nicht Schaden noch Verderben anrichten auf meinem ganzen heiligen Berg, spricht der Herr.“ Wir sehen hier verschiedene Verheißungen, die Gott für uns hat. Lahme werden gehen, Blinde werden sehen, Stumme werden sprechen können und Lob singen können. Ich meine, ich habe den großen Segen und das große Glück, für das ich so dankbar bin, dass ich sowohl sehen, als auch hören, als auch schmecken, als auch sprechen kann. Diejenigen, die das nicht können, werden das als wirkliche Verheißung sehen. Es wird keine Krankheit mehr geben, es wird kein Leid mehr geben, alle Tränen werden abgewischt werden. Es wird ein Ort ohne Leid und Trauer werden. Das ist etwas, was wir uns hier überhaupt nicht vorstellen können. Jeder Tag wird nur noch besser und besser und besser zu werden, ohne langweilig zu werden, weil wir etwas zu tun haben. Wir werden Weinberge anpflanzen, wir werden unsere eigenen Häuser bauen. Ich meine, ich habe gute Freunde, die Architekten sind und ich denke, wow, wie sie das schaffen. Das sieht toll aus, das ist ein geniales Element und ich denke mir dann immer nur, naja, aber ich habe nicht genügend Geld, um mir das irgendwann zu realisieren. Aber ich weiß, wenn ich dann eines Tages auf dieser neuen Erde leben darf, dann kann ich mir mein eigenes Haus bauen. Und meine Kenntnis von Architektur ist genau null. Wirklich. Ich schaffe es, eine Legoburg zu bauen und wenn die klein genug bleibt, dann passt auch die Statik. Aber mehr dürft ihr mich nicht abverlangen. Das heißt, das Erste, was ich mache, ist vielleicht so eine kleine Hütte, ein Stockwerk hoch, mit einem Dach und guck mir das so an und werde mir vielleicht noch ein paar Möbel dazu zimmern. Und wenn dann Jesus vorbeikommt und sagt: Du, deine Zimmermannskunst ist aber nicht so weit her. Muss ich sagen, naja, ich habe ja noch ein bisschen Zeit zu lernen. Und tatsächlich, ich kann mich auf diesem Gebiet fortbilden. Ich kann nicht nur Jesus fragen, sondern ich kann auch andere Star-Architekten fragen und sagen: Leute, das möchte ich gerne machen. Gibt es dazu Mittel und Wege? Und dann sagen die: Hey, ich habe das und das schon ausprobiert und es wird funktionieren. Das heißt, wir werden immer weiter lernen und unser Wissen erweitern. Wenn du dich interessierst für Chemie, du wirst immer weiter in die Geheimnisse dieser Welt vordringen. Wenn du dich interessierst für Physik, auch da wirst du immer weitergeleitet werden. Wir werden Astronomie ganz anders begreifen können, als wir es jetzt tun. Und so können wir unser Wissensstand auf allen Gebieten ausweiten. Das heißt, jemand, der wirklich Freude daran hat, sich in Sachen hineinzudenken und sie dann praktisch auszuüben, für die wird das ein wunderbarer Ort werden, in dem es bestimmt nicht langweilig wird.
[18:28] Auch wenn wir mal keine Tiefs haben. Tatsächlich ist das ein Yin-Yang-Denken, das wir heute angenommen haben, dass wir das Gute, was wir haben, nur zu schätzen wissen, wenn wir auch das Schlechte haben. Dann muss ich mal fragen: Wenn du einen Ehepartner hast, muss er dich dann erst betrügen, damit du wertschätzt, dass er dir treu ist? Oder bist du schon vorher der Wertschätzung und des Vertrauens und der Gewissheit, dass dich dein Partner nicht betrügt? Ich denke, das ist ein gutes Beispiel, um dieses Yin-Yang-Denken aus unseren Köpfen zu verbannen. Wenn etwas gut ist, werden wir uns daran erfreuen. Und wir werden uns ewig erinnern, wie das Schlechte ist. Das wird auf ewig unser Anteil sein.
[19:21] Und jetzt ist die Frage: Dieser tolle Ort, das neue Jerusalem, die neue Erde. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich möchte da sein. Und die Bibel gibt einen eindeutigen Hinweis darauf, was nötig ist, um diese Stadt zu betreten. Und dazu lesen wir zwei Texte. Der erste ist in Offenbarung Kapitel 21, der Vers 7. Offenbarung Kapitel 21, Vers 7. „Wer überwindet, der wird alles erben. Und ich, sorry, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.“ Und Offenbarung 22, Vers 17, ein Kapitel weiter. Offenbarung 22, Vers 14. „Glückselig sind, die seine Gebote tun, damit sie Anrecht haben an dem Baum des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen können.“
[20:21] Die Überwindung ist der erste Punkt, den wir gesehen haben. Die Überwindung der Sünde. Schon am Anfang der Offenbarung in den Kapiteln 2 und 3 wird am Ende zu jeder Gemeinde gesagt: Wer überwindet, dem will ich das und das geben. Und auch hier in Offenbarung 21 sehen wir wieder dieses Überwinden. Das Überwinden der Sünde, nicht durch eigene Kraft, sondern durch die Kraft Christi. So weit wir halt kommen in unserem Leben. Und das andere ist: die, die seine Gebote tun. Und die Bibel spricht von den Geboten immer nur an einer Stelle. Aber das werden wir uns im nächsten Studium ganz genau anschauen, was das bedeutet. Also das scheint eine Bedingung, ein Kriterium zu sein für diejenigen oder eine Eigenschaft von denjenigen, die durch diese Tore gehen werden.
[21:15] Und wie sollte denn unsere Einstellung heute sein, wenn wir das gerne tun möchten? Und auch hier gibt die Bibel eine Antwort im Brief an die Philipper. Philipper Kapitel 3, die Verse 13 und 14. Philipper Kapitel 3, die Verse 13 und 14. „Brüder, ich halte mich selbst nicht dafür, dass ich es ergriffen habe. Aber eines tue ich: Ich vergesse, was da hinten ist, ich strecke mich aus nach dem, was vor mir liegt, und jage auf das Ziel zu, den Kampfpreis der himmlischen Berufung Gottes in Jesus Christus.“ Wir sollen vergessen, was hinter uns liegt. Wir sollen die Welt hinter uns lassen, mit all ihren Reizen, die uns jetzt noch binden und ziehen, das sollen wir hinter uns lassen. Und wir sollen nach vorne schauen auf diesen Kampfpreis, auf den wir zuarbeiten. Paulus hat das auch beschrieben wie einen Wettlauf, den wir machen. Und keiner macht einen Wettlauf nur halbherzig oder ohne Training. Und genau hier haben wir wieder dasselbe Bild. Und das ist die Einstellung, die Gott schon heute sehen möchte in uns, dass wir sagen: Gott, wir möchten. Und egal wie lahm, wie kraftlos wir sind, hat Gott Hilfe verheißen. Das heißt, wenn wir auf ihn vertrauen und ihm wirklich entgegen gehen möchten, er wird uns ziehen, er wird uns helfen, dann ist es sein Problem, es ist nicht unser Problem, damit wir heilig werden. Wir müssen ihn nur machen lassen. Wir müssen wirklich schauen, worauf ist mein Sinn gerichtet. Und wir müssen hier ehrlich zu uns sein, weil Gott sieht alles. Und wenn mein Herz noch an etwas an der Welt hängt, das muss ich erlauben, dass es abgeschnitten wird. Und dann kann ich frei Jesus nachfolgen.
[23:34] Wir haben jetzt in den letzten Studien viel über den Ablauf dieser Zeitperiode gelernt, von seiner Wiederkunft über die 1000 Jahre bis auf diese neue Erde. Und ich möchte das nochmal kurz mit euch zusammenfassen auf einer Zeitlinie, die wir gemeinsam machen werden. Und zwar, diese Zeitlinie beginnt mit der Wiederkunft Jesu Christi. Und hier ist die Frage: Was ist mit den Menschen? Was ist mit den toten Erlösten? Was ist mit den lebenden Erlösten? Was ist mit den lebenden Verlorenen? Was ist mit den toten Verlorenen? Und zwar, die toten Erlösten werden lebendig werden. Die Gräber werden sich auftun, sie werden einen neuen Körper haben und Christus entgegen gehoben werden. Und die lebenden Erlösten werden auch verwandelt werden in einem Augenblick und zusammen mit den anderen Christi entgegen gehoben werden. Die lebenden Verlorenen, die werden sterben. Sie werden sagen: Berge, fallt über uns. Sie werden vergehen vor diesem Zorn des Lammes. Und die toten Verlorenen bleiben tot. Das gilt zumindest für die Allermeisten. Es gibt einige Bibelausleger, die sagen, dass es noch eine Spezialauferstehung gibt für die, die ihn ans Kreuz gebracht haben, die ihn erstochen haben, also für ein paar römische Soldaten. Das können wir ein andermal genauer betiteln. Hier geht es um das große Ganze jetzt. Dann haben wir eine Zeitspanne der tausend Jahre, nämlich das Millennium, wo die Heiligen Gericht halten werden über die Verlorenen und herrschen werden im Himmel. Und dann wird etwas passieren, nämlich das Ende der tausend Jahre. Dort ist es so, dass das himmlische Jerusalem auf die Erde kommen wird. Und was wird da passieren? Die Erlösten kommen mit dem neuen Jerusalem auf die Erde und zusammen mit Gott, also dem Vater und dem Sohn. Die Toten werden zum Gericht auferweckt werden. Und hier sehen wir wieder die zwei Möglichkeiten: Die Auferstehung zum ewigen Leben bei der Wiederkunft Jesu oder die Auferstehung zum Gericht, die enden wird im ewigen Tod. Also ein Tod, der die Konsequenz ewig ist. Und Satan und die Sünde werden endgültig vernichtet werden. Das ist die zeitliche Abfolge, wie sich das am Ende der Zeit ablaufen wird.
[26:26] Und dann, wenn diese Zeit vorbei ist, dann wird die Erde neu gemacht. Nachdem die Erde verwüstet war für tausend Jahre und dann noch das Feuer hinabgekommen ist, um alle zu vernichten, so ist es so, dass dann Gott Bäche aus der Einöde hervorbrechen lässt. Und das Land wird grün. Und wir werden jeder einen Sitz auf dem Land bekommen, um dort einen Weinberg zu bepflanzen, ein Haus zu bauen und Zeit mit unseren Geliebten, mit unserer Familie, mit unseren Freunden zu verbringen. Auf Ewigkeit. Und das ist eine Verheißung, an die ich wirklich glaube. Es ist eine Sache, die ich als Sicherheit annehmen darf. Und ich möchte mit euch noch zwei Texte lesen zum Abschluss.
[27:24] Den ersten finden wir in Offenbarung Kapitel 22 Vers 17. Offenbarung Kapitel 22 Vers 17. „Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wem da dürstet, der komme. Und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.“ Und der zweite Text, den finden wir in 2. Petrus Kapitel 3, die Verse 11 bis 13. 2. Petrus Kapitel 3, die Verse 11 bis 13. „Da nun dies alles aufgelöst wird, wie sehr solltet ihr euch auszeichnen durch heiligen Wandel und Gottesfurcht, indem ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und ihm entgegeneilt, an welchen die Himmel sich in Glut auflösen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden. Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt.“
[28:26] Diese Einladung ist deutlich. Gott lädt uns ein: Komm. Und ich, der diese Einladung gehört habe, sage zu euch: Komm. Wer hungert und dürstet nach Gerechtigkeit, nach Wahrheit, der komme und nehme das lebendige Wasser umsonst. Besorg dir eine Bibel. Und liebe Zuschauer, wenn du keine Bibel hast, schreib uns eine Mail. Wir lassen dir gerne eine zukommen. Wir möchten nicht, dass irgendjemand ohne das Wort Gottes bleibt. Du kannst heute die Entscheidung treffen, in dieser fantastischen Stadt leben zu dürfen. Du darfst dich dafür entscheiden, Gott die höchste Priorität in deinem Leben zu geben, damit du in dieser Stadt auf diesem Planeten leben darfst, voller Freude. Und das ist die Einladung, die Erde gibt. Ich lade dich ein, heute und jetzt mit mir gemeinsam aufzustehen, dort wo du bist, in deinem Bett oder vor dem PC oder vor deinem Handy. Steh auf und lass uns gemeinsam Gott bitten, dass wir uns an diesem Ort sehen dürfen.
[30:05] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir für das Versprechen, das du deinen Jüngern gegeben hast, dass du sie holst dahin, wo du bist, wo du eine Stätte für sie bereitet hast und dass dieses Versprechen in gleicher Weise auch für uns gilt. Heiland, wir danken dir, dass du gezeigt hast, welches die Wege sind, Leben oder Tod, Fluch oder Segen. Und wir danken dir, dass wir uns entscheiden dürfen. Großer Gott, wir sehen auf unser Leben und wir sehen, dass es nicht gut ist, und wir bitten dich, dass du es veränderst, Stück um Stück, dass wir dir ähnlicher werden und dass wir diese Eigenschaften erlangen, die nötig sind und die die Heiligen haben werden, wenn sie durch die Tore der Stadt gehen. Großer Gott, ich bitte dich, mache diese Verheißung in unserem Leben wahr. Und so bitten wir dich im kostbaren Namen Jesu Christi. Amen.
[31:11] Für das nächste Mal werden wir uns einem anderen spannenden Thema widmen, nämlich dem Gesetz Gottes, das Thema Nummer 12 von Fundament des Glaubens. Und wir werden sehen, inwiefern das Gesetz heute noch gültig ist. Sind heute noch Schlachtopfer nötig? Ist heute noch die Beschneidung nötig? Ist es heute noch nötig, nicht zu stehlen und seinen Nächsten nicht zu töten? Dem werden wir auf den Grund gehen, auf biblischen Schritten und zu schauen, wo haben wir noch eine Aktualität dieser Sachen. Ich lade euch ein, beim nächsten Mal wieder dabei zu sein bei Fundament des Glaubens hier auf www.joelmediatv.de.