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In diesem Kochkurs dreht sich alles um die „Junge Küche“. Zuerst werden frische und leichte Sommerrollen zubereitet, gefüllt mit einer bunten Mischung aus Gemüse und Räuchertofu, dazu gibt es eine cremige Erdnusssoße. Anschließend widmen sich die Köche dem herzhaften und traditionellen russischen Gericht Borscht, einer nahrhaften Gemüsesuppe mit viel Kohl und Roter Bete. Beide Gerichte sind einfach zuzubereiten und bieten eine gesunde und geschmackvolle Alternative.


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Serie: Zeroim (Kochkurse)

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Transkript

[0:24] Hallo und herzlich Willkommen heute zu unserem Kochkurs. Ich muss mich ein bisschen entschuldigen für die Verspätung, aber die Vorbereitung hatten doch ein bisschen mehr Zeit in Anspruch genommen. Wir haben heute das Thema "Junge Küche" und ich freue mich, dass ich dabei sein darf.

[0:45] Wir wollen anfangen mit einem sehr leckeren und sehr einfachen Gericht, und dabei geht es um die Sommerrolle. Ich weiß nicht, kennen Sie die Sommerrollen? Hat es jemand schon mal gegessen? Ich glaube, Frühlingsrollen sind sehr bekannt. Diese, das sind so kleine, ja, Wickel aus Reisblättern, die dann frittiert werden und drin sind so verschiedene Gemüse. Und die Sommerrollen sind sehr ähnlich, nur dass sie nicht frittiert werden, sondern sie werden aus solchen Reisplatten hergestellt.

[1:18] Solche Reisblätter und sowas kann man beim im Asia-Markt zum Beispiel bekommen. So, ich nehme jetzt mal eine, die nicht angeknackst ist. So, man geht folgendermaßen vor. Der Inhalt, da kann man ein bisschen damit rumspielen, was man gerne möchte. In der Regel tut man so Sachen wie zum Beispiel Paprika. Ich mag zum Beispiel sehr gerne Räuchertofu, weil es dem Ganzen so eine rauchige Note gibt. Man kann Pilze nehmen. Wir haben hier noch Karotten, wir haben Avocado, was sehr gesund ist. Also, das ist ein sehr gesundes Fett. Es gibt ja gesunde und ungesunde Fette, und die tierischen Fette sind meistens diejenigen, die halt nicht so gut sind. Aber Fett ist sehr gut für den Geschmack, ja, es ist ein Geschmacksträger und deswegen ist Avocado da sehr gut für sowas geeignet.

[2:16] Und man benutzt bei Sommerrollen auch oft solche Glasnudeln. Die sind aus dem Boden hergestellt, die sind auch sehr leicht zum Zubereiten. Legt man einfach nur ins heiße Wasser rein und dann sind sie innerhalb von wenigen Minuten fertig. Also, das so ein bisschen, um das zu füllen, was man drin ist. Wahlweise kann man auch Reis benutzen, das haben wir auch gerne gemacht, kann auch kalter Reis sein. Genau, weil Sommerrollen sind in der Regel ein kaltes Gericht.

[2:42] Wie gehen wir vor? Wir haben jetzt diese ganzen Zutaten hier und ja, was ich fast vergessen hätte: Die werden ja nicht einfach nur trocken gegessen, sondern da gibt es in der Regel eine Soße dazu. Und sehr verbreitet ist eine Erdnusssoße. Und um diese herzustellen, haben wir etwas Erdnussmus, Sojasauce und ein bisschen Wasser. Und das werden wir jetzt mal machen.

[3:04] Wir fangen an, wir nehmen hier vom Erdnussmus. Also, ich achte da immer drauf, dass es reiner Erdnussmus ist. Also, man kann auch Erdnussbutter im Handel kaufen, aber da ist oft noch irgendwie so Zucker oder andere Sachen dazu gesetzt. Das hier ist jetzt 100% Erdnuss. Das ist auch oft so, dass sich das dann trennt. Das heißt, am besten am Anfang erstmal ein bisschen umrühren, dass man das hier so gut verrührt hat.

[3:36] Und dann kann man ein oder zwei Esslöffel mal davon nehmen und in eine Schüssel geben.

[4:05] Genau, Sojasauce, handelsübliche Sojasauce.

[4:13] Danke schön. Vielleicht kann man auch aus der Küche ein paar Servietten herbekommen. Und davon würde ich auch sagen, so, also, das würde ich sagen, und nach unserer Rezept haben wir da auch zwei Esslöffel. Ich würde es jetzt einfach so nach Augenmaß machen. Man merkt ja dann so ein bisschen, wenn man das abschmeckt, ob das ein bisschen zu viel oder zu wenig ist.

[4:33] Ich weiß nicht, ob man das jetzt für die Kamera gut sehen kann, aber man macht das jetzt rein, man verrührt es schön mit der Gabel und dass ich das alles gut miteinander vermengt. Und man gibt da auch noch ein bisschen Wasser dazu. Wir haben hier ganz normales Wasser.

[4:52] Ein bisschen dazu und durch diese paar Zutaten bekommt man eine sehr leckere Soße, die man dann nachher zum Dippen benutzen kann. Man kann das aber auch einfach direkt in die Sommerrolle mit rein machen, wenn man das dann entwickelt.

[5:14] Und das gibt eine ganz so eine Masse, nicht zu fest, so dass es trotzdem noch gut zum Trinken ist.

[5:24] Genau, jetzt, wenn wir das hier... Vielen Dank. Wenn wir das jetzt zubereiten, dann sind die erstmal sehr trocken und brüchig, wie wir vorhin gesehen haben. Und die wollen wir erstmal weich bekommen. Und das schaffen wir, indem wir sie in warmes Wasser reinlegen. Das Wasser sollte nicht zu heiß sein, dass man sich da die Finger dran verbrüht, sollte aber auch nicht zu kalt sein, weil sonst dauert es relativ lange. Wir haben hier einmal kaltes Wasser, einmal warmes Wasser. Ich möchte es einfach mal ein bisschen...

[5:52] So. Ja, das ist schön warm. Dann kann man die Reisplatte nehmen, ins Wasser reinlegen, schön, dass es damit auch benetzt ist. Das kann ich jetzt leider für nicht schräg halten, sonst läuft das Wasser raus.

[6:07] Und das lässt man so für 10 Sekunden, vielleicht drin. Das ist noch nicht das Signal zum rausholen.

[6:19] Aber jetzt so, und da sieht man, das ist schön flexibel, schön weich geworden. Und jetzt kann man anfangen, das Ganze zu belegen. Das machen wir mal hier drüben.

[6:33] Am besten ist es so: Also, diese Nudeln, die sind jetzt nicht ganz frisch und kommen nicht direkt aus dem Wasser, diese Glasnudeln. Deswegen sind sie jetzt gerade ein bisschen klebrig. So, aber man kann da jetzt seine Zutaten nehmen und das Ganze dann so belegen, wie man das gerne möchte. Oft ist es so, dass diese Rollen, die Sommerrollen, auch mit Fleisch oder irgendwas gefüllt werden. Aber wir sind hier ein veganer Kochkurs und wir wollen uns gesund ernähren, deswegen haben wir das weggelassen. Es schmeckt auch sehr gut ohne. Denn wir haben zum Beispiel Räuchertofu, den man schön hier reinlegen kann.

[7:10] Wir haben Paprika und auch so ein bisschen für die Optik kann man das, dass das danach erst schön aussieht, kann man versuchen, das so rein anzuordnen, dass es gut aussieht. Werden Karotte, was sehr lecker ist. Ein bisschen Avocado.

[7:31] Und das Schöne ist, man kann sich da auch selber entscheiden, wie man das zubereiten möchte. Möchte man, dass selber die Rollen fertig machen und das dann den Gästen servieren, oder möchte man die Gäste selber das rollen lassen? Das ist auch schön, das macht Spaß. Das haben wir gestern auch gegessen, gestern Mittag, und das ist sehr lecker, vor allem so einmal Pilze. Ich... irgendwas vergessen. Und wie gesagt, man könnte jetzt Sojasauce oder die Erdnusssoße da ich hier schon mit reinlegen.

[8:04] Jetzt, die große Kunst bei der Sache ist es dann so zu wickeln, dass es am Ende auch schön aussieht, richtig. Und man kann das jetzt entweder direkt wickeln, aber was eigentlich ganz gut auch funktioniert, das, wenn man erstmal die Seiten umschlägt. Und da muss man auch ein bisschen aufpassen, denn dieses Reisblatt, was wir hier verwenden, das ist sehr klebrig und das klebt dann auch schnell mal zusammen.

[8:30] Aber jetzt haben wir jetzt zum Beispiel dann unsere erste Sommerrolle. Und das ist dann sehr lecker, wenn man das dann eben direkt da rein dippen kann oder ein bisschen Soße mit drauf macht. Und es ist etwas, das ist, wie Sie sehen, sehr leicht herzustellen. Die meiste Arbeit macht eigentlich nur das Schnippeln des Gemüses. Und es ist sehr, sehr lecker. Also, ich kriege da nicht genug davon.

[8:53] So, das war unser erstes Gericht, einfach, lecker, sehr gesund. Und wir kommen jetzt zu unserem zweiten Gericht. Und da werden wir jetzt eine ganz kurze Pause haben, bis wir alles hier wieder vorbereitet haben. Und das geht dann jetzt in ein, zwei Minuten gleich weiter. Danke schön.

[9:11] So, unser zweites Gericht ist eins, was gerade unter denjenigen, die schon mal im Ostblock waren oder sich dort ein bisschen auskennen, wahrscheinlich sehr bekannt ist. Und zwar geht es um eine Suppe. Ist auch eine Suppe, oder? Ja, genau. Das heißt Borscht.

[9:28] Möchtest du ein bisschen was dazu erzählen?

[9:32] Ja, ähm, das ist eine, also es wird mit viel Kraut gemacht. Das ist eigentlich, könnte man fast sagen, Eintopf. Ja, mit ganz, ganz viel gesundem Gemüse.

[9:45] Ja, es wird... Ja, ich weiß nicht.

[9:47] Genau, dann seht ihr einfach, wie das funktioniert.

[10:06] Kraut, also es wird Sauerkraut oder Weißkohl verwendet. Man kann es entweder im frischen Zustand nehmen oder schon eingelegt. Ist alles möglich. Es wird traditionell mit Rote Bete gemacht. Die Rote Bete kann man auch vorher schon kochen oder ganz frisch verwenden. Genau. Ja, aber sonst wird alles frisch gemacht.

[10:33] So, ähm, zuallererst fangen wir an. Wir tun natürlich das ganze Gemüse schälen, schneiden, waschen.

[10:45] Und dann werden die Kartoffeln... Also, ich selber mache jetzt nicht so oft Suppen. Das heißt, wenn man jetzt eine Suppe macht, dann hat man erstmal ganz normal Wasser, was man kocht, und dann kommt erstmal das ganze Gemüse rein. Genau.

[11:15] Wie ist es von der Menge her jetzt die Zutaten? Also, je nachdem, wie groß der Topf ist, so viel könnt ihr auch reinmachen. Ich habe mich jetzt ehrlich gesagt nicht, oder wir halten uns an kein Rezept in dem Sinn oder irgendwelche Mengen. Es wird einfach so, wie es ist. Genau.

[11:37] Wird einfach alles rein. Ich tue als erstes die Kartoffeln rein, dass die kochen, dass die natürlich schneller fertig werden. Habe ich ein bisschen kleiner geschnitten. Und dann kommt das Kraut dazu.

[11:52] Und das Ganze wird dann erst einmal gekocht.

[12:05] Man sagt immer, ein richtiger Borscht ist dann ein richtiger Borscht, wenn der Holzlöffel im Topf stehen bleibt. In dem Fall ist es noch kein echter. Hin, wir fangen ja auch erst an. Also, es wird...

[12:24] Wird. Genau.

[12:26] Genau. Sehr gut. Was würdest du sagen, macht Borscht aus?

[12:30] Rote Bete. Die Rote Bete definitiv.

[12:34] Definitiv. Genau. Solange das köchelt, werden wir uns anders an den zweiten Part halten. Da tue ich zuallererst ein wenig Öl in der Pfanne erhitzen. Also, es reicht nicht aus, alles einfach nur in den Topf zu werfen und kochen zu lassen. Kannst du auch machen, aber dann ist es kein...

[13:00] Dann ist es ein Eintopf. Okay, das heißt, was machen wir jetzt in der Pfanne? In der Pfanne, ähm, werden wir zuallererst die Zwiebeln anrösten, oder andünsten, besser gesagt.

[13:20] Das heißt, mit so einem Topf kann man eine ganze Familie dann eine Woche ernähren. Also, wenn du einen großen Topf machst, dann hält es gut eine Woche. Also, kann man jeden Tag davon essen. Sehr gesund.

[13:34] Ja.

[13:46] Ja, und von den Gewürzen her, wie ist es? Was verwendet man da so? In der Regel, im Prinzip, kommt eigentlich nur Salz rein. Man macht im Normal, also, eigentlich macht man das ja mit Fleisch, da wird eine Brühe gemacht und da kommt dann, also, es kommt nicht viel Gewürze kommen da rein. Lorbeerblätter kommen rein, Tomatenmark, etwas. Ich mache da jetzt Gemüsebrühe rein und ähm, ja, Pfeffer. Meine Mutter macht das ohne Pfeffer. Ich finde, mit Pfeffer schmeckt besser, aber besser ist Geschmackssache. Ist jedem sein, jeder macht es auf seine Art und Weise. Jeder hat da so seinen eigenen Rhythmus und ähm...

[14:32] Seine Angehensweise.

[14:43] Die, die Fleisch nicht essen können, weglassen. Ja.

[14:53] Könnte man denn da? Genau, das ist eine gute Frage. Könnte man da nicht auch so Fleischersatz quasi mit rein machen, dass man einfach so die Bissfestigkeit noch irgendwie so mit rein bringt? Also, ich habe es noch nicht probiert. Ich meine, wenn ihr das Rezept nachkocht, könntet ihr das auf jeden Fall ausprobieren und dann mir berichten, wie das rausgekommen ist.

[15:13] Also, ich weiß, es gibt auf jeden Fall so diese trockenen Soja-Brocken. Und die kann man dann im Wasser einlegen, dass sie auch weichen. Und die haben dann auch so eine Konsistenz, wo sich gut kauen lässt. Und ich, soweit ich weiß, werden die auch, je nachdem, wie man sie wird, kann man dann eben den Geschmack anpassen. Ich denke, man ist dann einfach damit dazu gibt. Es bestimmt auch ganz nett.

[15:45] Also, dieses Rezept ist oder diese Suppe ist eigentlich so einfach zu machen und geht so schnell. Sie braucht auch gar nicht so lange kochen. Ich, wie ich vorher sagte, je nachdem, wie klein man alles schneidet oder wie man es schneidet, geht's ruckzuck. Und eine halbe Stunde und man kann schon servieren und essen. Also, vielleicht noch ein Hinweis: Falls Sie Fragen haben, können Sie gerne fragen und wir versuchen das dann zu beantworten.

[16:28] Jetzt im Laufe, also, wenn ich jetzt die Zutaten alle rein habe oder das alles so ein bisschen angedeutet habe, dann fange ich an zu würzen. Also, ich, genau, in der Pfanne. Man kann es natürlich auch in der, also, später, wenn das alles dann im Topf ist, kann man würzen. Aber ja, ist Geschmackssache. Jeder, wie er will.

[16:46] Hat keine Reihenfolge. Nein.

[16:55] Die Zwiebeln so aussehen, so glasig gedünstet. Also, sie müssen nicht braun werden, nein, überhaupt nicht. Also, wer es liebt, kann es natürlich machen. Aber für den Borscht, man kann die Zwiebeln natürlich auch größer schneiden. Ich bin kein Zwiebelfan, deswegen schneide ich sie immer so klein wie es geht.

[17:24] Ja, es wird immer mit Schmand oder saurer Sahne gegessen oder Creme fraîche. Gibt es da eine, also, wenn man sagt, okay, ich möchte mich vegan ernähren und auf Milchprodukte oder tierische Produkte dann verzichten, gibt es dann eine Möglichkeit, das dann auch so ein bisschen in der Richtung was zu machen?

[17:41] Ja, dann nimmt man einfach so, ja, nicht Soja, sondern diese...

[17:48] Ich schmeckt das dann auch so ähnlich? Oder ist es ein bisschen...

[17:51] Anderen Geschmack, aber es schmeckt trotzdem genauso gut.

[17:57] Klar.

[18:03] Ich finde es immer so toll, wenn man kocht und man hat da so viele verschiedene Farben, also an Gemüse. Was ich an der Roten Bete so liebe, das ist diese rote Farbe. Dadurch bekommt dieser Borscht auch sein Geschmack und auch die Farbe. Es wird dann richtig schön rot und knallig.

[18:21] Und ist es noch eigentlich so eine saure Suppe?

[18:23] Oder wenig sauer?

[18:27] Nein, eigentlich nicht.

[18:37] Man sieht schon, die Zwiebel haben sich schon ein bisschen eingefärbt. Die sind schon rot.

[18:47] Ja, man kann die aber auch kochen, also schon. Es gibt ja gekochte Rote Bete, oder man kocht sie selber. Kann sie auch nehmen, dann kann man die auch direkt in den Topf geben.

[19:12] Die Karotten sind ja an sich relativ hart. Müsste man die nicht erst kochen?

[19:16] Ich tue, dass sie ein bisschen Geschmack kriegen, tue ich die vorher ein bisschen anbraten. Man kann die aber auch kochen. Meine Mutter schmeißt einfach gleich alles rein, also Kartoffeln, Karotten, Rote Bete und den Kraut. Und damit alles direkt gekocht.

[19:36] Ja, es wird genau, genau, genau. Es wird sowieso noch mal gekocht. Und dann, ähm, ja.

[19:51] Man kann auch Tomaten, frische Tomaten reinmachen. Ich habe jetzt, ähm, wie heißt, Tomatenmark genommen. Das hat dann gleich noch mal so eine kräftigere Farbe. Und es gibt nicht nur so eine...

[20:02] Farbe.

[20:08] Ich habe jetzt Paprika reingemacht in verschiedensten Farben. Genau. Ja.

[20:13] Das ist richtig schön kunterbunt.

[20:17] So, das wird jetzt noch mal ein bisschen gedünstet.

[20:27] Meine Kartoffeln sehen auch, glaube ich, schon gut aus. Mein Kraut dampft richtig.

[20:49] Vielleicht gespannt, wie das jetzt am Ende dann dann rauskommt.

[20:56] Ich mache jetzt direkt in die Pfanne bisschen Gemüsebrühe rein und dann fange ich auch schon richtig an zu würzen.

[21:07] Okay, die Gemüsebrühe, die kommt nicht ins Wasser, sondern erst in die Pfanne. Also, ich finde nur, das hat dann so einen leckeren Geschmack. Oder dann brauche ich eine Suppe nichts mehr zu würzen, dann habe ich das schon direkt alles fertig. Man kann es natürlich noch nachwürzen. Man guckt einfach, viel Salz, Pfeffer, wie ist es vom Geschmack her.

[21:42] Sieht richtig, duftet schon richtig gut aus.

[21:46] Duftet schon richtig gut aus und es sieht schon gesund aus.

[21:53] Was für Öl hast du verwendet zum Anbraten? Nur Olivenöl?

[21:58] Ja, einfach vom geschmacklichen. Man kann natürlich auch jedes andere Öl versuchen, wobei ich habe mit anderen Öl noch nicht ausprobiert. Mein Sonnenblumenkernöl, das hat noch mal so ein extra lustigen Geschmack. Ja, das vielleicht mag das dann jemand nicht. Und ähm, ja.

[22:27] Dann würzen wir. Und das ist so ein Pfeffer. Genau. Ich meine, das Gericht an sich ist so ein typisch traditionelles russisches Gericht, richtig.

[22:34] In Russland gekocht. Gibt's bei uns einmal in der Woche.

[22:45] Lang.

[22:54] Die Haltbarkeit? Gute Frage. Im Kühlschrank gut stehe, also kann man es gut stehen lassen. Das ist jetzt kein Problem. Aber meistens bleibt nicht so viel übrig.

[23:16] So, also, wir sind hier eigentlich auch schon fast fertig. Man kann die Zutaten dann gleich rein und so einen frischen Kräutern. Sich kommen dann nur Petersilie. Nur Petersilie. Knoblauch mache ich gleich noch mit rein.

[23:32] Ja, kann man auch. Also, dieses, wie gesagt, dieses Gericht ist, da muss man sich dann keine irgendwelchen Regeln halten.

[23:40] So.

[23:43] Auslandsrezept. Ja.

[23:46] Da hast du recht. Da...

[23:54] Schauen wir mal, was unsere Kartoffeln machen.

[23:59] Die werden dann wahrscheinlich einfach ein bisschen angepiekst, um zu schauen. Kann man schon machen. Und das heißt, die anderen Zutaten kommen erst hinzu, wenn die Kartoffeln dann schon durch sind. Nö, man kann es auch vorher. Ich guck nur, dass ich weiß, wie lange muss ich ungefähr noch, weil die Sachen sind jetzt fertig. Das könnte man theoretisch schon essen.

[24:19] Kraut ist auch immer so Geschmackssache. Ähm, man kann, das heißt, das Ganze richtet sich am Ende so ein bisschen auf den Kartoffeln, ja. Manche mögen, wenn das Kraut weich ist, also dann kocht man es natürlich auch ziemlich lange. Aber ich kann es auch so essen. Also, ich mag es, wenn die noch so bissfest sind. Es ist, wie gesagt, ist Geschmackssache. Jeder macht so, wie es möchte oder wie er es gelernt hat.

[24:53] Dann kommt das Ganze hier rein. Man sieht das auch schon, das ist richtig schön bunt. Und dann kommt es rein.

[25:03] Da sieht man gleich, wie sich verändert sich. Genau. Jetzt habe ich die den Tomatenmark vergessen, aber das macht nichts. Ich mache mir dann gleich mit rein.

[25:10] Rein.

[25:12] Habe ich jetzt schon gelernt, ist egal in welcher Reihenfolge man was...

[25:19] So, ja, das hatte ich so schnell rein. Das stimmt. Wasser, wie gesagt, also es hängt immer vom Topf ab. Je nachdem, wie groß der Topf ist, so viel Wasser, also so, dass es die Kartoffeln auf jeden Fall bedeckt sind. Aber weil, wenn man jetzt dieses Gemüse noch mal zusätzlich rein macht, nicht, dass es dann überfüllt, macht man dann so viel Wasser rein, dass es, ähm, nicht, nicht lieber etwas weniger.

[25:48] Genau. Und dann, genau, genau, genau. Notwendig.

[26:05] Jetzt haben wir gleich super tolle rote Farbe. Also, im Prinzip kann man es auch so direkt servieren, wenn man will.

[26:22] Dann Tomatenmark oder Tomaten, also frische Tomaten rein.

[26:33] Kommt es dann auch so nach Gefühl rein, oder einfach nur, dass du Geschmack dann so ein bisschen das macht, oder das gibt da noch mal so ein bisschen die Säure von den Tomaten.

[26:49] Dann wird das einfach nur noch gekocht. Am Ende kommt dann noch Petersilie drauf.

[26:57] Und ja, wie lange musst du das jetzt zum Beispiel noch ungefähr kochen?

[27:08] Und dann noch mal einfach abschmecken. Und es ist eigentlich verzehrfertig. Man kann es dann essen. Schön. Ich freue mich auf die Verkostung.

[27:22] Überlege ich gerade, habe ich irgendwas vergessen?

[27:54] Also, wie gesagt, ich habe es bisher habe ich das nur mit Olivenöl gekocht. Meine Mutter hat es auch früher mit Rapsöl gekocht, aber es hängt wirklich von der Person ab. Wenn man es mag, warum nicht einfach ausprobieren. Und dann weiß man, wie es schmeckt. Ihr könnt ja mal, ihr werdet nachher sowieso probieren, wie das so im traditionellen Stil gemacht wird. Und dann kann man ja trotzdem noch gucken, wie wie das vom Geschmack her ist.

[28:21] Ja, genau. Dann schneiden wir die den Knoblauch. Und zu welchem Zeitpunkt kommen eigentlich die Lorbeerblätter ins Spiel?

[28:30] Die kamen jetzt gleich rein. Also, wenn ich den Knoblauch geschnittenen...

[28:35] wenn ich den Knoblauch geschnittenen Knoblauch rein habe, Knoblauch rein habe. Wann kann man die Lorbeerblätter rein? Ein, zwei reichen.

[28:48] Muss nicht viel sein. Das kommt dann so als krönender Abschluss. Die werden aber nicht gegessen. Nein, die Lorbeerblätter kommen raus. Also wirst probieren.

[28:59] Möchte auf eigene Gefahr. Relativ Zähne. Die werden rausgemacht bei der Suppe.

[29:11] So, und der Knoblauch ist jetzt auch noch so ein bisschen für den Geschmack, der da reinkommt. Da muss nachher auch nicht, musste ganz durch sein, durchgekocht oder das ist egal. Da achtet man nicht drauf. Man kann den vorher natürlich auch anbraten, den Knoblauch, dann entfaltet er natürlich sein noch mal deinen Geschmack.

[29:31] Also noch ein bisschen köcheln. Noch sowieso noch ein bisschen.

[29:40] Der riecht schon auch richtig. Also die Suppe riecht schon nach Bosch.

[30:01] Ja, also ursprünglich kam das von einem Kraut, von dem Bärenklau hieß dieses Kraut. Also von dem kam dieses Wort Bosch, weil dieses Kraut wurde früher für die Suppe verwendet. Aber so mit der Zeit benutzt man das eigentlich nicht. Also der Name alleine ist nur geblieben.

[30:29] Ja, das war also mehr gibt's da eigentlich nicht zu erzählen über diese Suppe. Gut, vielen Dank. Ich nehme ein bisschen köcheln.

[30:33] Richtig, genau. Und dann können wir jetzt schon für das nächste Gericht dann vorbereiten.

[30:50] Die Petersilie kommt am Ende dann, wenn man dann anrichtet. Genau, genau, genau. Die wird dann klein geschnitten und dann kommt die.

[31:09] So. Nachher müssen wir noch den Holzlöffel Test machen.

[31:22] Ich glaube, ich mache noch ein bisschen Salz drauf und dann ist gut.

[31:37] So, dann sind wir auch schon fertig. Schön.

[31:43] Dann schauen wir jetzt mal, was das als nächstes gibt. Wir wollen das hier kurz weg.

[31:54] Genau. So, zum nächsten Gericht und das heißt: Thailändisches grünes Curry. Danke sehr.

[31:59] Also, wir sind wieder im asiatischen Bereich. Ich meine, Russland ist ja auch so in dem indem wir, also wir bleiben heute alle auf dem selben Kontinent.

[32:11] Genau. Grünes Curry. Das hört sich sehr curry-mäßig an. Also.

[32:25] Ja, grünes Curry als Hauptspeise. Zubereitet ist man das meistens mit Reis zusammen. Den Reis haben wir schon vorgekocht. Ich denke, wie Reis kocht, weiß jeder.

[32:37] Deshalb wird es schon im Hintergrund vorbereitet und wir machen jetzt nur das Curry selber.

[32:46] Dazu machen wir, nehmen wir zuerst Öl. Also das möglichst neutrales Speiseöl. Das kann Rapsöl sein oder Sonnenblumenöl zum Beispiel.

[32:53] Das tun wir in die Pfanne und erhitzen das etwas und warten, bis es ein wenig warm wird.

[33:10] Und geben dann schon die Gewürze ganz am Anfang dazu, damit es später nicht mehlig schmeckt, weil wir gemahlene Gewürze verwenden. Und zuerst kommt die Currypaste.

[33:18] Das ist grüne Currypaste und die kann man im Asia-Laden zum Beispiel hier kaufen oder man kann sie auch selber machen.

[33:31] Und davon verwenden wir so anderthalb Messer voll. So.

[33:42] Genau. Je nachdem, wie scharf wir das möchten. Also, es ist halt etwas scharf und wer empfindliches lieber etwas weniger und wenig empfindlich ist und gerne scharf ist, ja, kann auch mehr nehmen.

[33:58] So, es gibt ja ganz unterschiedliche Curry-Mischungen, ne? Das ist dann immer Farbe, rotes Curry, Curry, gelbes Curry und das jetzt dann das grüne Curry. Das ist das grüne Curry.

[34:09] Ja, und eigentlich heißt das Gericht auch grünes Curry, weil wir haben eigentlich fast nur grüne Zutaten mit dabei. Das heißt, es wird doch relativ grün, ähm, abgesehen von der Kokosmilch, die macht das dann doch ein bisschen weiß, aber das Gemüse ist alles grün.

[34:23] Also, das brutzelt jetzt schon ein wenig in der Pfanne und wird langsam warm.

[34:29] Und dann geben wir den Tofu dazu. Das ist einfach Tofu in Würfel geschnitten.

[34:36] Kriegt man auch am preiswertesten im Asia-Laden. Der sieht so glibberig aus. Das ist Seidentofu.

[34:41] Genau, eine spezielle Art von Tofu, der ist etwas weicher.

[34:48] Es wird mir das ein bisschen doll. Der Tofu. Ja, ich weiß. Genau. Also, da ist einfach relativ weich. Teilweise ist der, wird ja auch Silken Tofu genannt.

[34:59] Hat manchmal einen höheren Wasseranteil drin, auch in der Packung so ein bisschen. Das lässt man parallel raus, bevor man es schneidet. Und dann hat man so ein sehr weichen Block. Und den schneidet man halt einfach dann so in Würfel.

[35:14] Jetzt möchte ich das gut und tun. Danach die Gewürze dazu. Und da haben wir hier ähm Liebstöckel drin, Koriander und etwas Zimt.

[35:26] Interessant sind. Kenn ich zum Beispiel meistens so von Süßspeisen.

[35:32] Ja, in der thailändischen Küche wird es alles etwas anders.

[35:39] Und es ist auch ja sehr, also es ist interessant. Es macht das Ganze interessant. Ist einfach ein anderes Geschmackserlebnis, als man das so von typisch deutschen Gerichten kennt.

[35:54] Und ich vermisse jetzt hier die Gewürze. Gut, so mit dem Tofu und bratet halt dann so ein bisschen an. Ob es vielleicht kommen.

[36:12] Also, bis jetzt sind das fast überwiegend Zutaten, die wir im normalen Supermarkt nicht bekommen. Ja, teilweise, wenn man etwas sucht, schon.

[36:21] Also, es gibt, ich in Kaufland zum Beispiel gibt es eine Ecke, wo es halt immer auch so exotische Sachen gibt, also nach Ländern sortiert oder so. Also, wenn man ein bisschen sucht, findet man da auch. Aber wenn man das Gericht kochen will, geht man am besten in den Asia-Laden.

[36:36] Und dann fährt man alles. Es gibt übrigens hier ganz in der Nähe einen großen Asia-Supermarkt. Also, wer Interesse hat, der kann mich nachher gerne ansprechen, dann kann ich gerne sagen, wo das ist.

[36:50] Wenn das jetzt gut durchmischt ist und schon leicht angebraten ist, kann man auch schon langsam das Gemüse da hinzugeben.

[37:19] Genau. Für Gemüse, was du da, das haben wir schon so ein bisschen zusammen getan. Das ist Pak Choi. Das ist ein Verwandter vom Chinakohl.

[37:27] Und relativ, ja, selten vertreten so in normalen Supermärkten. Aber er hat einen ganz leckeren Geschmack.

[37:35] Also, es bringt wirklich eine besondere Note mit rein. Dann habe ich hier im Frühlingszwiebeln geschnitten und Champignons.

[37:57] Und kann dann einen Deckel drauf machen, um das so ein bisschen dünsten zu lassen.

[38:02] Ich glaube, gerade bei den Pilzen hat man da auch ein bisschen Auswahl, was man dafür Pilze reinmachen möchte. Ich glaube, auch im Asia-Laden gibt es so so ganz unterschiedliche Pilzsorten, die lecker schmecken. Und da kann man auch damit ein bisschen rum experimentieren, was einem so gut schmeckt.

[38:16] Ja, gerade wenn man an Fleischersatz vielleicht denkt, ähm, weil man kein Fleisch mehr essen möchte. Und das ist ähm, ja, bei unseren Rezepten immer so der Fall.

[38:27] Dann kann man sehr gut auch wirklich zum Beispiel Austernpilze oder so was verwenden. Die haben noch so eine etwas andere Konsistenz als ähm die Champignons.

[38:39] Und ähm, wenn man möchte, kann man sie auch vorher ein bisschen panieren oder sowas und gibt auch noch mal ganz besondere Note. Aber da kann man ganz kreativ werden.

[38:49] So. Man wartet ungefähr jetzt eine Minute.

[38:53] Und dann erkläre ich euch schon mal in der Zeit, was man an Kräutern dazu gibt. Also, wir haben hier auch eine sehr exotische Auswahl an Kräutern: Zitronengras.

[39:07] Das drückt man vorher mit dem Holzlöffel so, also schneidet man so in so Stücken oder, also das quasi fast halbiert und dann drückt man das so ein bisschen auf, dass der Saft ein bisschen austritt, weil wir wollen halt, dass das Aroma vom Zitronengras in der in der Pfanne, in der Gemüsepfanne zur Geltung kommt.

[39:26] Und ähm, das braucht man eigentlich nur so aufschneiden. Man kann, wenn man möchte, das auch noch mal in der Mitte so ein bisschen anritzen, dann kommt tritt noch mehr von dem saftigen Aroma raus.

[39:40] Genau. Das reicht eigentlich schon so mitessen. Man könnte es auch mitessen, es wird eventuell ein bisschen holzig, je nachdem. Man muss dann wirklich sehr fein schneiden und deshalb der Einfachheit halber haben wir das dann halt so als Ganzes drin.

[39:54] Dann haben momentan.

[39:57] Dann haben wir Koriander klein geschnitten. Das kann man auch ganz nach Belieben machen. Wer kein Koriander mag, lässt den halt einfach weg. Es gibt sehr viele Leute, die nicht unbedingt Koriander mögen, aber es ist trotzdem auch ein gesundes Kraut.

[40:16] So, eine ganz typische Zutat für die asiatische Küche. Also, es findet man. Deshalb haben wir dazu getan.

[40:24] Dann haben wir eine spezielle Art von Basilikum, wir nennen es sogenannten Thai-Basilikum hier auch dran.

[40:29] Und der hat auch so nicht ganz so ein scharfes Basilikum-Aroma, sondern ich finde, es riecht so noch ein bisschen nach Zitronenmelisse fast, also so in die Richtung. Also zum winzig.

[40:51] Genau. Korrekt. Ja, kann man ganz kreativ sein.

[41:01] Wird auch sehr gut mit reinpassen. So, dann gibt man die Kräuter hier mit dazu.

[41:18] So, der Kohl, also der Pak Choi wird jetzt hier schon etwas gar.

[41:32] Kommt. Ja, auch hier wieder, je nachdem, wie geübt man ist, dann so.

[41:42] So, und jetzt geben wir auch schon.

[41:45] Und jetzt geben wir auch schon, macht man relativ am Ende die Kokosmilch dazu.

[42:05] Ich würde das jetzt ganz zeigen, aber ich habe ein bisschen Angst. Ja, ich versuche es mal ein bisschen so anzukippen, ohne dass die Kokosmilch in fleucht.

[42:17] So, genau. Und dann lässt man das halt noch einen Moment ziehen auf dem warmen Herd.

[42:29] Und lässt es noch mal so zwei Minuten köcheln, dann.

[42:32] Köcheln, dann. Und dann ist das Gericht quasi auch schon fertig. Aber vielleicht ist euch aufgefallen, eine Zutat, ja, in jedem Gericht fast dran ist, ein Gewürz ist Salz. Und das haben wir noch nicht reingemacht. Und das kommt am Ende dran.

[42:56] Mal sehen, ob das sich jetzt hier. Ja, natürlich nicht.

[43:13] Ja, es ist ein Teelöffel ungefähr bei dem Gericht. Kann ich jetzt nicht sagen, dass ich gespannt bin, wie es nachher schmeckt, weil ich weiß, es ist auf jeden Fall sehr lecker.

[43:19] Sehr, sehr gut.

[43:30] Ja, dann ist das grüne Curry schon bereit. Und ich glaube, der Reis auch.

[43:32] Auch sehr gut.

[43:40] So, vielen Dank. Letzte Worte.

[43:47] Okay, weil dann pflanzliche Ernährung macht Spaß. Ich bin begeistert von der pflanzlichen Ernährung, wie vielseitig sie ist und genau und wie gesund sie auch ist.

[44:03] Das merkt man immer, wenn man die aktuellen Studien dazu liest. Und ja.

[44:14] Also, man kann, man kann Basmati oder Jasminreis nehmen. Also, das, ich glaube, Jasminreis wäre das typische, was normalerweise verwendet wird.

[44:27] Ich persönlich würde aus, also wenn man so gesund wie möglich essen möchte, immer ungeschälten Reis nehmen, also braunen Reis. Das ist ein bisschen auch eine Geschmackssache oder eine Gewichtungsfrage. Aber ich würde eigentlich dann, weil der halt noch die ja, alle Stoffe enthält und nicht gereinigt ist, und das ist Naturreis.

[44:52] Genau.

[44:57] Also, so natürlich wie möglich ist immer am besten. Aber man kann auch das typische nehmen, also Jasminreis zum Verkosten.

[45:08] Gut.

[45:09] Gut. Ja, ich würde sagen, das ist fertig. Dann haben wir jetzt schon drei Gerichte von insgesamt vier, die wir heute zeigen möchten.

[45:19] Und das letzte ist eigentlich weniger. Ich weiß nicht, ob man das jetzt ein Gericht nennen kann. Es ist mehr ein Getränk.

[45:25] Und wer zum Beispiel Schärfe nicht so gut verträgt, für den wird es sehr hilfreich sein oder sehr, sehr nützlich sein. Dieses Getränk, weil es ist in der Regel wird es dazu verwendet, um eben Schärfe zu neutralisieren.

[45:38] Und zwar geht es um einen Lassi und der kommt auch aus dem asiatischen Bereich.

[45:45] Und wir wollen uns heute mal anschauen, wie das funktioniert, wenn wir das vegan zubereiten möchten, denn das ist ja auf Joghurt oder Buttermilch Basis.

[45:57] Und das machen wir jetzt gleich.

[46:01] Nicht, kommen wir zu dem Lassi und zwar in Kombination mit meiner Lieblingsfrucht.

[46:07] Und auch zu der Frucht, in der ich glaube, das ist sogar die Frucht von Indien. Es gibt so so eine bestimmte Frucht und das ist Mango. Ich liebe Mango, seitdem ich vor einigen Jahren mal mit einer arabischen Airline geflogen bin, habe ich dort Mangosaft serviert bekommen und seitdem bin ich total huckepack.

[46:26] Wie sagt man? Also, ähm, ich liebe diese Frucht. Sie ist sehr lecker, sehr süß und die Zubereitung ist total simpel.

[46:35] Also, wir haben hier gefrorene Mango. Man kann wahlweise auch frische Mango nehmen.

[46:41] Dadurch, dass sie gefroren ist, gibt es den ganzen, also macht das Ganze noch so ein bisschen frischer, ist dann auch schön kühl, wenn man das haben möchte.

[46:50] Wir verwenden Sojajoghurt. Dieses, also da hat man auch ein bisschen die Wahl. Kann man ein bisschen mit rumspielen, weil es gibt verschiedene Pflanzen basierte Joghurtsorten. Es gibt Lupinenjoghurt, es gibt Sojajoghurt und Soja.

[47:04] Und das gibt's auch in verschiedenen Varianten. Das hier ist jetzt eine Variante, die hat auch noch Mandeln mit dazu. Ähm, also man wird danach auch so ein bisschen so eine Mandelnote schmecken.

[47:12] Und um das Ganze auch ein bisschen zu zu er flüssiger zu machen, haben wir Reismilch. Kann man aber auch andere Pflanzen nicht verwenden. Gibt's auch Mandelmilch, es gibt Hafermilch, es gibt alles Mögliche. Das kommt dann hier auf, ja, auf den Geschmack an, wie man das haben möchte.

[47:28] Und für die Süße, also haben wir noch Kokosblütenzucker und Datteln.

[47:38] Also, wenige Zutaten. Und die Zubereitung, wie gesagt, sehr einfach.

[47:43] Wir haben hier einen Hochleistungsmixer, aber ich glaube, für dieses Gerät braucht man das nicht unbedingt.

[47:50] Sinnvoll ist es natürlich, wenn man gefrorene Stücke hat, die können dann besser zerlegt werden. Aber ich habe das jetzt nie einen normalen Mixer ausprobiert. Ich gehe davon aus, dass es da genauso gut funktioniert wird.

[48:22] Man fügt die Mango hinzu und zum Schluss dann die Datteln mit dem Kokosblütenzucker.

[48:39] Deckel drauf, damit auch alles drin bleibt.

[48:43] Und wir haben jetzt hier einen Mixer, der hat verschiedene Programme. Ich würde wahrscheinlich einfach den normalen Smoothie-Programm nehmen, weil der geht nicht ganz so lange und es dürfte eigentlich reichen.

[49:27] Wichtig ist auch, dass die Datteln gut zerlegt werden. Dadurch, dass sie eben so zuckrig sind, sind sie sehr klebrig und da muss man einfach ein bisschen schauen, dass sie dann gut zerlegt werden. Hier sehen wir sie noch ein paar Stücke drin.

[49:36] Dann war das vielleicht doch nicht das richtige Programm. Wenn ich jetzt auf Green Smoothie gehe, dann haben wir zwei Minuten, wo das dann durchläuft und dann wird das alles schön zerlegt.

[49:46] Und das ist auch dafür ausgelegt, also wenn man so ein Mixer hat und man möchte einen grünen Smoothie machen, dann müssen da auch die ähm, wie heißt es, die die Zellen aufgespalten werden, dass da die ganzen Stoffe dann frei werden und das auch diesen gesundheitlichen Effekt hat.

[50:20] So, wir schauen jetzt mal kurz nach, wie das von der Konsistenz ist.

[50:25] Denn ich weiß nicht, wenn Sie schon mal in einem indischen Restaurant waren und Lassi bestellt haben, dann ist der nicht ganz so dickflüssig, sondern der wird mit einem Strohhalm serviert, so dass man ihn mit dem Strohhalm trinken kann.

[50:40] Und in dem Fall ist das Ganze noch ein bisschen arg dickflüssig. Deswegen fügen wir noch ein bisschen mehr von der Reismilch hinzu.

[50:56] Wir müssen das noch mal ganz kurz und dann kriegen wir da eine ganz gute Konsistenz raus.

[51:04] Genau. Und damit ist es auch schon erledigt. Also, es ist sehr schnell zu machen, ist sehr lecker. Kann man entweder zu einem scharfen Gericht essen oder einfach als Nachtisch oder für Zwischenmahlzeiten.

[51:16] Aber ja, wie man wie man das gerade möchte.

[51:19] Und das das ist sehr, sehr lecker. Das können Sie sich dann auch gleich davon überzeugen bei der Verkostung.

[51:25] Ich möchte Sie auch noch darauf hinweisen, wenn Sie uns unterstützen wollen bei der Arbeit, die wir hier tun, wir haben hinten eine Spendenbox, in der sie gerne etwas hinterlassen möchten.

[51:36] Und sonst dauert es jetzt nur noch ganz kurz, bis ähm das restliche Essen vorbereitet ist.

[51:44] Und wir werden dann gemeinsam das Essen beginnen. Danke schön.


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