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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt über Offenbarung 19, Vers 12, taucht Christopher Kramp tief in die symbolische Bedeutung von Jesu Augen als Feuerflamme und die vielen Kronen auf seinem Haupt ein. Er erklärt, wie diese Darstellungen auf Gottes reinigende Liebe, seine göttliche Autorität und seinen Sieg über die Sünde hinweisen. Die Predigt beleuchtet auch das Geheimnis eines Namens, den nur Jesus selbst kennt, und verbindet dies mit der Idee eines persönlichen Namens für jeden Gläubigen.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:45] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr da seid heute Abend und schön, dass ihr eingeschaltet habt auf Joelmedia TV oder später dieses Video anschaut. Wir wollen heute weitermachen mit Offenbarung 19. Wir haben letztes Mal den 11. Vers angeschaut, begonnen diese große Szene der Wiederkunft zu studieren. Und da gibt es einige interessante Dinge zu beobachten. Heute wollen wir uns Vers 12 vornehmen.

[1:12] Und bevor wir anfangen, wollen wir gemeinsam niederknien zum Gebet und auch euch dazu einladen im Livestream. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir jetzt zu dir kommen können und von dir die Botschaft empfangen dürfen, die du für uns heute vorgesehen hast. Wir danken dir, dass dein Wort Kraft hat und dass wir in der Offenbarung viele Dinge studieren können, die für unser praktisches Leben von so großer Bedeutung sind. Bitte sprich du jetzt durch deinen heiligen Geist zu uns. Gib, dass wir in diesem Vers eine Botschaft an uns entdecken, die uns hilft, im täglichen Leben im Glauben zu wachsen. Das bitten wir im Namen unseres Erlösers Jesus Christus. Amen.

[2:01] Offenbarung 19 und dort Vers 12. In Vers 11 haben wir begonnen, wie schon gerade gesagt, die Wiederkunft in einer symbolischen Vision zu sehen. Könnt ihr euch noch erinnern, wie Jesus in Vers 11 dargestellt wird? Kurze Wiederholung, wie ist er dargestellt? Das ist ein weißes Pferd, erinnert euch, der Johannes sieht auch zuerst das Pferd und dann den, der darauf sitzt, wie das immer seine Gewohnheit ist. Jesus kommt mit einem Pferd. Warum kommt er mit einem Pferd? Das Pferd ist ein Symbol für Krieg. Jesus kommt, die Wiederkunft ist eine Schlacht. Die Schlacht von Harmagedon, die Schlacht im Tal Josaphat, haben wir ja gerade am Sabbat ja auch studiert. Das Pferd war aber auch ein Symbol für, könnt ihr euch daran erinnern? Sieg. Sieg, ja. Das erste Siegel hat von diesem siegreichen Evangelium gesprochen. Wir haben auch gelernt, das Pferd ist ein Symbol für... Könige haben ganz genau, Könige haben auf Pferden geritten. Auch für die Gemeinde, haben wir auch angeschaut, nicht wahr, dass das Pferd ein Symbol auch ist für die Gemeinde. Die ersten vier apokalyptischen Reiter, die reiten ja auf vier verschiedenen Pferden, vier verschiedene Abschnitte der Kirchengeschichte. Und dieses weiße Pferd steht natürlich für eine reine Gemeinde. Ganz genau, so wie auch die Braut in den Versen vorher. Und der Name von Jesus in Vers 11 ist wie gewesen. Was ist sein Name in Vers 11? Der Treue und Wahrhaftige. Ja, und er richtet gerecht und kämpft gerecht. Ganz genau.

[3:40] Jetzt schauen wir mal weiter und gucken uns Vers 12 an. Offenbarung 19, Vers 12. Seine Augen aber sind wie eine Feuerflamme und auf seinem Haupt sind viele Kronen und er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt, als nur er selbst. Also hier wird jetzt Jesus etwas genauer beschrieben. Was wird beschrieben von ihm? Wir hören etwas über seine Augen und seine Augen sind wie Feuer, wie eine Feuerflamme. Und das ist schon mal ein bisschen merkwürdig, oder? Ich habe noch kein Bild gesehen in all den Evangelisationen, die ich gehalten habe oder gesehen habe, wo das genau dargestellt wird. Ja, ihr seht manchmal gibt es ja so Bilder mit Jesus auf einem Pferd, nicht wahr, mit der Krone. Aber niemals stellt man ihn mit diesen feurigen Augen dar. Vielleicht habt ihr das schon mal gesehen, aber ich noch nicht. Das ist eines der Details, die man sich schwerer vorstellen kann. Wie sieht das aus, wenn Jesus Augen hat wie eine Feuerflamme? Ja, wenn man sich jetzt einen Menschen anschaut und er guckt einen an und plötzlich sieht man so Feuer aus seinen Augen kommen. Man würde ja eher denken, das ist etwas Negatives, oder? Werden wir gleich drüber sprechen. Genau, also was sind diese Augen, die wie eine Feuerflamme sind? Was haben wir noch in diesem Vers? Was wird noch beschrieben? Sein Haupt, genau. Und auf seinem Haupt haben wir viele Kronen, genau. Die werden wir auch noch genauer ansprechen. Und dann, neben dem haben wir noch einen Namen. Und wie heißt dieser Name? Wir wissen es nicht, ja. Er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt. Da können wir auch noch drüber sprechen.

[5:26] Fangen wir mal an mit den Augen wie eine Feuerflamme. Ich würde sagen, das gehört zu den Eigenschaften von Jesus, die weniger studiert werden in Offenbarung. Das kommt immer wieder vor. Diese Augen, die Feuerflammen, könnt ihr euch erinnern, wo in der Offenbarung schon mal das vorkommt? Wo genau? Kapitel 1, genau. Und dort Vers 14. Sein Haupt aber und seine Haare waren weiß, wie weiße Wolle, wie Schnee, und seine Augen waren wie eine Feuerflamme. Das heißt hier in Offenbarung 1 wird er genauso beschrieben wie in Offenbarung 19. Sehr gut. Und entsprechend haben wir es dann noch einmal in Kapitel 2, und dort Vers 18. Und dem Engel der Gemeinde in Thyatira schreibe, das sagt der Sohn Gottes, der Augen hat wie eine Feuerflamme und dessen Füße schimmerndem Erz gleichen. Also was bedeutet das, dass Jesus Augen hat wie eine Feuerflamme? Ist das jetzt symbolisch oder buchstäblich gemeint? Wohl schon eher symbolisch. Jesus kommt ja auch nicht auf einem tatsächlichen weißen Pferd geritten. Er kommt auf einer Wolke des Himmels. Die Engel haben den Aposteln gesagt, so wie er gegangen ist, so wird er auch wiederkommen. Und er ist nicht mit einem Pferd davon geritten. Das ist eine symbolische Darstellung in Offenbarung 19, obwohl es natürlich eine reale Wiederkunft ist. Und wir wollen uns die Frage stellen, warum beschreibt die Bibel Jesus immer wieder mit Augen wie Feuerflammen? Was würdet ihr denken, was soll das ausdrücken, was soll das repräsentieren, Augen wie Feuerflammen? Ich glaube der erste Moment kommt, dass er durchschaut den Menschen, dass in diesem Moment, wo die Menschen blicken sein Angesicht, merken sie sich alles, was nicht in Ordnung ist. Zum Beispiel Sünden und alles. Das heißt, diese Feuerflamme ist gedrungen. Es ist dringend durch, sagst du. Ein durchdringender Blick. Es zeigt auf, was da alles verkehrt ist im Herzen. Was würden die anderen sagen? Wofür steht das? Feuer reinigt, Feuer läutert, das Gold zum Beispiel, dass es rein wird und die ganze Schlacke dann nicht mehr entfernt wird. Noch Ideen, was Augen, die wie eine Feuerflamme sind, ausdrücken sollen?

[7:58] Das Auge ist das Licht. Wo kommt zum ersten Mal Feuer in der Bibel vor? Feuer, wo kommt es zum ersten Mal vor in der Bibel? Wir wissen von Ellen White, dass Feuer vom Himmel fiel, als Abel sein Opfer gebracht hat und bei Kain nicht. Es steht aber nicht direkt im Text, aber wir wissen, dass es so war. Ja, ganz genau, die Cherubim nach dem Sündenfall in 1. Mose 3, Vers 24. Und er, das ist Gott, vertrieb den Menschen und ließ östlich vom Garten Eden die Cherubim lagern und die Flamme des blitzenden Schwertes, um den Weg zum Baum des Lebens zu bewachen. Also zum ersten Mal finden wir die Flamme, wir könnten sagen die Flamme Gottes, das Feuer Gottes, hat welche Aufgabe? Es schützt. Also wir haben hier den Garten Eden, den wunderbaren Garten Eden. War der Garten Eden von der Sünde auch betroffen? Ja oder nein? War der Garten Eden von der Sünde auch betroffen? War der Garten Eden nach dem Sündenfall auch von der Sünde betroffen? Interessant, Ellen White sagt, der Garten Eden blieb vom Fluch der Sünde bewahrt, weil Gott immer zeigen wollte, so ist das Original gewesen. Also selbst nach dem Sündenfall ist hier immer noch der Baum des Lebens, hier ist immer quasi noch das Paradies, während umherum die Erde vom Fluch, vom mehrfachen Fluch dann ja sogar belegt ist. Und jetzt gibt es hier die Engel, die Cherubim, und die stehen hier und die bewachen den Weg, die stehen mit einem Schwert aus Feuer und das Feuer bewacht den Weg zum Baum des Lebens, explizit zum Baum des Lebens, das ist das Besondere an diesem Garten Eden. Jetzt wovor bewachen die den Baum des Lebens? Was soll auf jeden Fall nicht mit dem Baum des Lebens, also mit diesem Baum hier in der Mitte, was soll damit nicht in Verbindung kommen? Sünde, wo ist die Sünde? Hier ist die Sünde, hier sind die Menschen, also Adam und alle anderen. Und die Sünde, die vielleicht versuchen würde, was ja Satan vorhatte, dass die Sünder weiterhin vom Baum des Lebens essen und damit quasi die Sünde verewigen, das verhindert das Feuer. Das Feuer beschützt das ewige Leben, vor der Sünde.

[11:10] Seit Menschengedenken, das war das erste, was die Menschen jemals vom Feuer verstanden haben, das erste Mal, wo Feuer in der Menschheitsgeschichte vorkommt, beschützt das Feuer das Paradies, das Leben vor der Sünde. Das Feuer trennt zwischen das Gott, das ewige Leben, da ist das Paradies, so wie es bei Gott ist, da ist die Sünde. Und das Feuer macht eine Scheidung und die Sünde kann nicht zu Gott. Wo kommt noch Feuer ganz bedeutsam in der Bibel vor? Wo zeigt sich noch Feuer? In Pfingsten. Sodom und Gomorra wird vernichtet durch Feuer, ganz genau. Elia geht im Feuer hinauf. Die Wolken- und Feuersäule, noch vor der Feuersäule haben wir das Feuer im brennenden Dornbusch. Als Gott sich seinem Volk offenbart, offenbart er sich im Feuer.

[12:14] Schauen wir mal in 2. Mose 3. Und die Frage ist, 2. Mose 3, der brennende Dornbusch, und da heißt es hier ab Vers 1: Da erschien ihm der Engel des Herrn in einer Feuerflamme mitten aus dem Dornbusch und als er sie hinsah, siehe da brannte der Dornbusch im Feuer und der Dornbusch wurde doch nicht verzehrt. Wer ist der Engel des Herrn, der hier erscheint? Jesus. Er sagt später, ich war der, ich bin der, ich bin. Das ist Gott selbst. Jesus erscheint im Dornbusch. Warum erscheint er dort? Warum kommt er dort hin? Also was ist, kennt ihr die Geschichte? Was ist seine Idee? Was will er dem Mose weitergeben? Er soll das Volk rausholen. Woher aus? Aus Ägypten. Warum soll er es aus Ägypten rausholen? Sie sind in der Sklaverei und Gott sagt, ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten sehr wohl gesehen. Womit sieht man? Mit den Augen. Gott sagt, ich kenne die Situation meines Volkes. Ich weiß, wie sie leiden. Ich möchte ihnen helfen. Jetzt die Frage, warum offenbart er sich dann in einem Dornbusch und nicht in einem großen Dornbusch? Und nicht in einem großen Zedernbaum zum Beispiel? In einer Palme, die sich für den Schöpfer des Universums doch viel mehr ziemen würde. Warum in einem Dornbusch? Ja, also ganz genau. Jesus hat ja auch die Dornenkrone getragen. Die Dornen waren seit Adam und Eva ein Symbol für die Folgen der Sünde. Gott identifiziert sich mit dem Menschen, was er verkehrt gemacht hat. Identifiziert sich mit all den Folgen der Sünde.

[14:30] Warum noch Dornbusch? Der ganze Ausflug aus Ägypten ist ja ein Sinnbild dafür, wie Jesus vom Himmel kommen würde, Mensch werden würde. Auch nicht als großer König mit großer Krone, sondern als einfacher Mensch. Warum hat Gott das so gemacht, dass der Busch hier nicht verbrannt ist? Warum hat er gebrannt und gebrannt und gebrannt? Ist doch ein bisschen merkwürdig, oder? Hat sich Gott da was bei gedacht, dass dieses immer fortbrennende Feuer ihn darstellen soll? Ist merkwürdig, oder? Also wenn ihr in der Wüste sein würdet, wäre das jetzt merkwürdig oder nicht so merkwürdig? Eigentlich nicht, ganz normal. Ab wann würdet ihr sagen, das ist merkwürdig? Wenn er nicht verbrennt. Wie lange braucht man, um festzustellen, dass ein Baum oder ein Busch nicht verbrennt? Na ja, stimmt, da brennt jetzt ein Busch. Ich meine, selbst wenn er verbrennt, würde er eine ganze Zeit lang brennen, oder? Das heißt, erst als er nach einer ganzen Zeit immer noch genau so brennt wie am Anfang, hat sich Mose irgendwann gedacht, das ist merkwürdig. Der brennt am Ende immer noch so wie am Anfang. Ein Sinnbild für Konstanz. Ein Sinnbild für Unveränderlichkeit.

[16:06] Hat es denn nochmal Feuer am Horeb gegeben? Nochmal Feuer am Horeb. Oder war das das einzige Mal, dass am Berg Horeb sich Gott im Feuer offenbart hat? Na, wenn es Ihnen geboten, oder? Am Sinai Horeb. Schaut mal mit mir in 5. Mose 4. 5. Mose 4. Und dort fährt es 10, 11 und 12. 5. Mose 4, Vers 10, 11 und 12. Und er rannte im Feuer bis ins Innerste des Himmels hinein, der voller finsternes Wolken und Dunkel war. Und der Herr redete mit euch mitten aus dem Feuer. Und so weiter und so fort. Die Stimme seiner Worte hörtet ihr, aber ihr sagt keine Stimme, keine Gestalt, sondern verneint nur die Stimme. Genauso wie am brennenden Dornbusch. Gott spricht im Feuer.

[17:36] Das bringt mich zur Frage, warum Jesus hier in Offenbarung mit feurigen Augen beschrieben wird. Warum hat Gott immer und immer wieder sich selbst mit Feuer repräsentiert? Im Dornbusch, schon beim Garten Eden. Der Garten Eden wird bewacht mit Feuer, als Gott hinabkommt. Im Dornbusch repräsentiert er sich im Feuer. Wenn er zum Volk Israel spricht, spricht er durch das Feuer. Als der Heilige Geist zu Pfingsten herabkommt, kommt er Feuer herab. Immer wenn Gott sich zeigt, ist Feuer in der Nähe. Warum? Hat Gott einfach nur Lust an Pyrotechnik? Nein, natürlich nicht. Warum immer Feuer, wenn Gott gegenwärtig ist? Warum gab es da ständig Brandopfer im Heiligtum? Das Feuer sollte niemals ausgehen im Heiligtum.

[18:36] Halten wir mal fest. Wir fangen an in Hebräer 12, Vers 29. Da nimmt der Paulus Bezug auf den Sinai und sagt, die Israeliten hatten damals ein schreckliches Erlebnis. Sie standen vor dem Berg Sinai, der beepte und das Feuer kam herab. Sie hörten die Stimme Gottes leibhaftig. Wir Christen haben das nie erlebt. Wir haben nie das Feuer gesehen. Wir haben nie so etwas Vergleichbares gehabt. Da sagt Paulus, nein, wir haben noch ein viel intensiveres Erlebnis. Wir stehen vor dem himmlischen Jerusalem. Wir haben es nicht mit dem irdischen Volk zu tun, sondern mit der Menge aller Erlösen. Dann sagt er etwas Interessantes in Hebräer 12, Vers 29. Denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer. Unser Gott ist ein verzehrendes Feuer. Das steht nicht, Gott zeigt sich manchmal im verzehrenden Feuer, sondern er ist ein verzehrendes Feuer. Wenn Gott sich repräsentiert, spielt Feuer eine Rolle. Es gibt noch einen anderen Satz, der auch sagt, wie Gott ist. Die Bibel sagt, Gott ist ein verzehrendes Feuer. Aber die Bibel sagt auch, Gott ist die Liebe. Wo steht das? Erste Johannes 4, Vers 8 und 16. Wo steht das? Erste Johannes 4, Vers 8 und 16. Da steht, Gott ist die Liebe. Und Feuer und Liebe haben offensichtlich mehr gemeinsam, als man das vielleicht so denken möchte. Warum?

[20:44] Was haben die Israeliten gedacht, als sie das Feuer am Sinai gesehen haben? Was haben sie gedacht? Sie haben sich gefürchtet. Was hat Adam gedacht, als er das Feuer am Garten Eden gesehen hat? Er hat sich gefürchtet. Was hat Mose gedacht, als er den brennenden Dornbusch gesehen hat? Woran liegt das, dass das verzehrende Feuer von uns als negativ aufgefasst wird, obwohl es doch eine Darstellung Gottes ist oder Gott sich im Feuer offenbart?

[21:35] Erinnern wir uns an den Anfang. Was schützt das Feuer ursprünglich? Es schützt das Leben vor der Sünde. Und die Sünde in uns weiß, sie kommt am Feuer nicht vorbei. Also bildlich gesprochen, der Adam mit seiner Sünde, weil die Sünde im Adam weiß, wenn der Adam jetzt sagt, ich möchte gern zum Baum des Lebens. Und der Adam sagt, ich möchte vom Baum des Lebens essen. Dann weiß die Sünde, wenn ich da durchgehe, was macht das Feuer? Das Feuer trennt die Sünde vom Leben. Und das ist ein Problem für jeden, der zu Gott kommen möchte, aber die Sünde gern mitnehmen möchte. Gott hat gesagt, komm her zu mir. Wir marschieren jetzt durch die Wüste. Gott bringt uns in ein neues Land. Er bringt uns in das gelobte Land. Und Gott sagt, lass mich zu euch reden. Und sie sagen, wunderbar, wir wollen jetzt deine Stimme hören. Und dann kommt er im Feuer, um deutlich zu machen, dass Gott ein verzehrendes Feuer ist. Was verzerrt das Feuer? Es verzerrt Sünde. Sünde wird verzerrt.

[23:15] Was ist Liebe? Was ist Sünde? Sünde ist Gesetzlosigkeit, oder? Was ist Liebe? Liebe ist Gemeinschaft, oder? Liebe ist Gemeinschaft. Und was macht Sünde? Sünde trennt. Also wenn Liebe, wie ihr richtig gesagt habt, gehorsam ist, Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes, sagt Römer 13, versehen. Und Sünde ist die Übertretung des Gesetzes. Und wenn Liebe die Gemeinschaft ist, und Sünde die Trennung, dann sind Liebe und Sünde das Gegenteil. Und wenn das verzehrende Feuer die Sünde verzerrt, dann verzerrt Liebe die Sünde, oder? Liebe tötet Sünde. Das ist sehr interessant, weil wir oftmals denken, dass Sünde toleriert werden. Im Namen der Liebe muss die Sünde vielleicht gerechtfertigt werden. Aber die wahre Liebe Gottes ist wie ein flammendes Schwert und tötet die Sünde. Man kann einem Sünder nichts Besseres tun, als ihm die Sünde zu nehmen. Weil die Sünde trennt ihn von Gott. Und wenn man ihm die Sünde nimmt, kann er wieder mit Gott vereint sein. Das ist am Kreuz so entscheidend, weil dort Jesus die Sünde der Welt auf sich nimmt, damit sie vom Sünder getrennt wird. Übrigens wurde dargestellt, dass Jesus am Kreuz sterben würde im Heiligtum. Durch welchen Gegenstand ist dieser Kreuzestod dargestellt worden? Welcher Gegenstand im Heiligtum hat den Kreuzestod dargestellt? Von den sechs Gegenständen. Der Brandopferaltar hieß Brandopferaltar, weil es da gebrannt hat. Wie oft brannte es dort? Immer. Woher kam das Feuer, das dort brannte? Wer hat es angezündet? Es kam vom Himmel. Es war genau dasselbe Feuer, das auch am Sinai brannte. Dasselbe Feuer, das bis ins Herz des Himmels brannte, wie 5. Mose 4 sagt. Es war der Himmel, der mit uns war. Der Himmel ist mit uns. Er will uns retten. Ich komme hinab. Ich werde einer von euch. Ich habe euer Leid gesehen. Ich hole euch da raus. Aber ich trenne euch von der Sünde. Am Sinai, Gott sagt, das Feuer ist ein Bild für die Liebe Gottes. Wenn Jesus mit Feuerflammen schaut, dann heißt das eigentlich, er schaut mich liebevoll an. Die Idee ist, wenn der Heilige Geist die Liebe in unsere Herzen ausgibt, dann ist das Feuer ein Bild für die Liebe Gottes. Das Feuer ist ein Bild für die Liebe Gottes. Wenn Jesus mit Feuerflammen schaut, dann heißt es, er schaut mich liebevoll an.

[26:40] Die Idee ist, wenn Jesus auf einem Pferd reitet, dann ist es eine Feuerflamme. Und seine Augen sind wie eine Feuerflamme. Das ist nicht aus Angst, sondern um zu sagen, ich liebe euch. Nur, die Liebe Gottes ist wie ein zerlindertes Feuer. Und in diesem Moment, wenn Jesus auf die Menschen schaut, die einen wie ein Gerät haben, die sehen diese Liebe, aber die anderen zerlindern. Und im Moment, in dem er sich an alles, was er nicht in Ordnung gemacht hat, ist es dasselbe. Die Liebe Gottes tötet Sünde. Es gibt keine Liebe, die Sünde toleriert. Echte Liebe toleriert Sünde nie. Sünde trennt und zerstört. Liebe vereint. Es sind zwei Seiten einer Medaille. Es gehört zusammen.

[27:55] Kennt ihr noch eine Stelle im Alten Testament, wo Gott mit Feuer zu tun hat? Auf dem Berg Karmel. Wo Gott deutlich macht, dass er der wahre Gott ist. Der Gott, der im Feuer anfordert. Da kam auch das Feuer vom Himmel. Das ist eine ähnliche Stelle. Es gibt eine ganz tolle Stelle in Daniel 7. Daniel 7 und dort Vers 9. Es ist die große Vision von Daniel. Das Untersuchungsgericht. Ich schaute bis Throne aufgestellt wurden. Und ein Hochbetagter sich setzte. Sein Gewand war schneeweiß. Und das Haar seines Hauptes wie reine Wolle. Sein Thron war Feuerflammen. Und dessen Räder ein brennendes Feuer. Also Gott sitzt da. Wo sitzt Jesus jetzt? Auf welchem Thron? Auf dem Thron des Vaters. Auf dem brennenden Thron. Der Thron Gottes sind Feuerflammen. Was ist unter dem Thron Gottes? In der Bundeslade sind die 10 Gebote, die Gott am Sinai gesponnen hat. Seht ihr, wie das aussieht? Wann immer Gott sich zeigt, zeigt er seine Liebe. Seine Liebe ist ein verzehrendes Feuer. Seine Liebe ist so real wie unsere Liebe auch. Denn wir sagen auch, wenn wir verliebt sind, das ist meine Flamme. Das ist ein richtiges Brennen, wenn man echte Liebe hat.

[29:43] Und jetzt kommen wir zu dem Vers, das ihr im Blick gehabt habt, in Hohelied 8 Vers 6. Da wird von dieser Flamme gesprochen, die diese Liebe ist. In Hohelied 8 und dort Vers 6. Ich erinnere mich, dass ich schon gewusst habe, dass meine Flamme zum 14. Jahr diese Liebe war. Also dieser Hohelied. Hohelied 8 Vers 6, dort heißt es: Setze mich wie ein Siegel auf dein Herz. Das ist ein ganz toller Vers. Denn die Liebe ist stark wie der Tod und ihr Eifer unbezwinglich wie das Totenreich. Ihre Glut ist Feuerglut, eine Flamme des Herrn. Und wenn Jesus mit feurigen Augen daherkommt, dann nicht einfach nur, um den Leuten in der Endzeit Schrecken einzujagen. Sondern das hat eine viel tiefer Bedeutung. Es geht um die Liebe, die Gott hat. Er kommt mit dieser Liebe. Werden alle Menschen die Liebe annehmen? Viele werden sie abgelehnt haben und werden deswegen verzerrt werden. Denn das Feuer trennt Sünde vom Leben. Aber das ist sehr wichtig, dass wir das verstehen. Wenn Jesus wiederkommt, dann wird er genau so gucken. Das Angesicht des Lammes sagt uns die Offenbarung. Es ist dieselbe Liebe. Der selbe zärtliche, liebevolle Blick, den er auch am See Genezareth gehabt hat. Mit dem er wiederkommen wird. Deswegen sagt die Bibel, seine Augen sind wie eine Feuerflamme.

[31:50] Ja. Warum rufen die Menschen das? Aus dem selben Grund, wie die Menschen gesagt haben, als Gott am Sinai herabkam. Ich bin euer Gott. Ich habe euch aus Ägypten geführt. Ich werde euch das Leben geben. Meine Worte sind Leben. Das Wort Gottes ist Leben. Die Menschen sagen, wir müssen sterben, wenn wir das hören. Hör auf zu reden. Sie haben genau vor dem Leben Angst. Sie wissen, so wie wir jetzt sind, können wir gar nicht näher in die Gegenwart Gottes kommen. Denn die Sünde kommt nicht in den Garten Eden. Das Feuer ist dazwischen. Wer da rein will, der muss sich durch das Feuer beschneiden lassen. Das Feuer ist die Liebe Gottes. Der muss sich von der Liebe Gottes verändern lassen. Da muss der Sünder von der Sünde getrennt werden. Durch das Feuer, durch die Liebe. Durch Jesus Christus, der am Kreuz von Golgatha für uns gestorben ist. Dafür sind wir geistig wie Sünder und enable aus der Sünde das Feuer zu blühen. Denn wir stehen nicht selbst auf der Ebene, sondern die sind selbst besiegbar. Happy New Year! Januar 2016. Seit 14 Tagen. Jesus hat Augen wie eine Feuerflamme. Es soll nur ausdrücken, dass Jesus genauso liebevoll ist wie immer, aber es zeigt die tiefe Bedeutung der Liebe, die eben so ein Feuer ist.

[33:53] Hauptdebatt. Jesus hat viele Kronen. Das ist sehr interessant. Auf seinem Haupt sind viele Kronen. Wenn er Kronen trägt, ist er was? Ein König. Das Interessante ist, es gibt in Offenbarung 14 eine Wiederkunftsszene und einen Offenbarungspunkt. Eine Wiederkunftsszene und einen Offenbarung 19. In beiden kommt Jesus als ein König wieder. In beiden hat er eine Krone. Aber die griechischen Worte für Krone sind sehr unterschiedlich. In Offenbarung 14 ist das Wort, das kommt im Deutsch nicht so toll rüber, Stephanos. Stephanos heißt, weiß jemand von euch? Siegeskranz. Wer kriegt einen Siegeskranz? Ein Gewinner. Einer, der im Wettbewerb gelaufen ist. So ein Lorbeerkranz. So ein Siegeskranz. Da hat jemand gekämpft und gewonnen. In Offenbarung 19 ist das Wort, Diadema. Diadema ist nicht die Krone, die ein Sieger bei Olympia bekommt. Diadem. Wer trägt ein Diadem? Die Könige. Wodurch wird man König? Man ist König von Natur aus. Wer als Prinz geboren wird, der hat das von Anfang an. Das gehört zu seiner Natur. Da geht es um die Königskrone, die man nicht erwirbt, sondern die ureigenste Natur. Das bedeutet, dass es beide Aspekte gibt. Er ist Sieger, weil er gewonnen hat. Welche Aspekte von Jesus wird betont, wenn es um seinen Sieg geht? Dass er mit dem Satan gekämpft hat, dass er überwunden hat. Welche Aspekte wird da betont? Da wird seine Menschlichkeit betont. Er ist Mensch geworden, hat mit dem Satan gerungen, hat überwunden an unserer Stelle. Er kommt als Sieger. Wenn er mit der Königskrone dargestellt wird, welche Aspekte wird dann betont? Seine Göttlichkeit. Er ist schon immer Gott gewesen. Als Mensch hat er den Sieg erhoben, aber als Gott ist er schon immer König gewesen. Er wird nicht erst König. Er ist Gott und Mensch. Nur wenn man Offenbarung 14 und 19 zusammen nimmt, hat man das komplette Bild. Offenbarung 19 beschreibt ihn von seiner göttlichen Seite. Die Feuerflammen sind ein Symbol für die göttliche Manifestation. Denkt an Daniel 7. Gott kommt im Feuer herab. Er kommt mit göttlichen Attributen.

[37:37] Was ist wohl dieser Name? Den Offenbarung 19 lesen. Den niemand kennt als nur er selbst. Der Johannes kann den Namen sehen, aber niemand kennt den Namen. Was ist damit gemeint, dass Jesus einen Namen trägt, den niemand kennt als nur er selbst? Das ist ein bisschen rätselhaft. Namen sind doch dazu da, dass man miteinander kommuniziert, dass man sich ansprechen kann.

[38:29] Diese Idee von einem Namen, der niemand kennt. Gibt es den noch bei jemand anderem, außer bei Jesus? Ja, aber da kennen wir den Namen. Ja, wir alle kriegen noch einen Namen, den niemand kennt als nur wir selbst. Schaut mal in Offenbarung 2. Wer das wohl gedacht hätte. Offenbarung 2 Vers 17. Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist im Gemeinden sagt. Dem werde ich von dem verborgenen Mann zu essen geben. Und ich werde ihm einen weißen Stein geben. Und auf dem Stein geschrieben, einen neuen Namen, den niemand kennt, außer dem, der ihn empfängt. Das ist eine Idee, die eine Rolle spielen könnte. Schaut mal in Jesaja 28. Jesaja 28 und dort Vers 1. Da geht es... Genau. Ist das richtig? Warte mal. Ich habe den falschen Vers aufgeschrieben. Eine Sekunde. Falschen Vers, glaube ich, aufgeschrieben. Das muss doch, glaube ich, Jesaja sein. Eine Sekunde. Ich erwähne gleich wieder. Sofort. Ich muss hier noch den Vers kurz suchen. Geht gleich weiter. Ja, sag schon mal was. Es geht um den Charakter. Das ist eine gute Überleitung. Schaut mal in Jesaja 28, Vers 21. Ich habe die 2 vergessen. Jesaja 28 Vers 21. Und dort wird etwas gesagt über die Wiederkunft, was uns vielleicht so eine Idee gibt, warum das so ein unbekannter Name ist. Vers 21. Jesaja 28, Vers 21.

[43:13] Verse 21. Vers 21. Verse 21. Vers 21.

[44:17] Vers 19. Vers 21.


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