In dieser Folge von „Höre Israel“ taucht Christopher Kramp tief in das zweite Kapitel von 5. Mose ein und beleuchtet die „zweite Generation“ der Israeliten. Er erklärt, warum die lange Wüstenwanderung stattfand und wie Gott die Nachfahren Abrahams durch schwierige Gebiete führte. Dabei wird betont, wie wichtig es ist, sich an Gottes Führung zu halten und respektvoll mit anderen Völkern umzugehen, selbst auf einem Weg, der letztendlich ins Gelobte Land führt.
Höre Israel – 3. Die zweite Generation (5. Mose 2)
Christopher Kramp · Höre Israel (Ein ausführliches Studium von 5. Mose) ·Themen: 5. Mose, Bibel, BibelstudiumWeitere Aufnahmen
Serie: Höre Israel (Ein ausführliches Studium von 5. Mose)
-
0:0
-
0:0
-
0:0
Transkript
[0:17] Herzlich willkommen zu "Höre Israel", der Serie über das fünfte Buch Mose hier auf joelmedia.tv. Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt zur dritten Folge, mit der wir uns heute das zweite Kapitel vor Augen halten wollen und verstehen wollen, was dieses besondere Kapitel in diesem so besonderen Buch für unser persönliches Glaubensleben und auch für die Zeit, in der wir leben, zu sagen hat. Bevor wir diese Folge beginnen mit dem Titel "Die zweite Generation", möchten wir den Heiligen Geist einladen, unsere Gedanken zu führen und uns zu zeigen, wie wir aus dem, was wir lesen, wirklich wichtige Lektionen ableiten können für unser persönliches Leben. Und wir wollen dazu beten:
[1:52] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass du uns das Buch 5. Mose gegeben hast und dass es direkt in unsere Zeit hinein spricht. Wir möchten dich bitten, dass du jetzt durch deinen Heiligen Geist, durch dein Wort zu uns redest und schenkst uns ein offenes Herz, schenkt uns Ohren, die wirklich hören, damit wir deine Stimme zu unserem Herzen vernehmen und dass wir beeindruckt werden, was dein Wille auf unser Leben ist. Wir sind bereit, in deiner Kraft voranzugehen und den Sieg zu erleben, den du uns schenken möchtest. All das bieten wir im Namen unseres Erlösers Jesus Christus. Amen.
[2:34] Die zweite Generation. In der letzten Folge haben wir das Schicksal der ersten Generation der Israeliten betrachtet, die aus Ägypten von Gott herausgeführt worden waren. Mose hat am Beginn dieser großen Predigtreihe, die wir als das Buch 5. Mose kennen, sie noch einmal daran erinnert, wie sie mit großem Eifer den Sinai umrundet hatten, um dann nach Kadesch-Barnea zu kommen, nach nur elf Tage Reise. Und Gott hatte ihnen verheißen, dass sie das Land einnehmen würden, das vor ihnen lag. Sie hatten Spione ausgesandt, die brachten einen sehr bedenkenswerten Bericht, und das Volk entschied sich, nicht hineinzugehen. Wir haben das ausführlich angeschaut: die Rebellion bei Kadesch-Barnea, das Volk glaubte Gott nicht, glaubte nicht, dass Gott gut sei und sie liebte und nur das Beste für sie wollte. Das Ganze würde dann zu einer doppelten Rebellion, als Gott ihnen dann sagt, sie sollten zurück in die Wüste. Wollten sie doch hineingehen und gingen jetzt aus eigener Kraft, ohne Gebet und Bundeslade gegen die Kanaaniter vor und verloren die Schlacht auf dem Tafelberg oder am Havelland gegen die Kanaaniter, ganz dramatisch. Und dort endete dann dieses erste Kapitel.
[3:55] Und hier wollen wir die Geschichte aufgreifen und wie immer hatte ich euch eingeladen, eure Bibeln zur Hand zu nehmen und die Verse in 5. Mose 2 selbst mitzulesen. Die Parallelverse werden dann auch eingeblendet werden. 5. Mose 2 und dort Vers 1 heißt es: "Danach wandten wir uns und brachen auf nach der Wüste auf dem Weg zum Roten Meer, wie der Herr zu mir gesagt hatte. Und wir zogen eine lange Zeit um das Bergland Seir herum, für Jahre, ja, Jahrzehnte. Verschwindet das Volk Israel quasi in der Wüste. Nur ganz wenige Begebenheiten sind uns überhaupt aus diesen vielen Jahren berichtet. Das meiste, was wir kennen aus der Wüstenwanderung, kommt aus den ersten beiden Jahren und dann dem letzten Jahr. Für diese gesamte Zeit, die dazwischen liegt, gibt es nur ganz wenige Kapitel in 4. Mose. Das meiste ist sozusagen vom Wüstensand verdeckt. Aber auch diese lange Zeit, die Jahrzehnte des Irrens durch die Wüste, haben irgendwann ein Ende. Das Ganze hier wird immer wieder umzogen von den Israeliten und irgendwann sagt Gott dann zu ihnen folgendes in Vers 2 und 3: "Und er redete zu mir und sprach: Ihr habt nun lange genug dieses Bergland umzogen. Wendet euch nach Norden." Wenn wir gut beim letzten Mal aufgepasst haben, dann fällt uns auf, dass Gott hier eine ganz ähnliche Formulierung verwendet wie schon im Kapitel zuvor. Dort hatte er nämlich gesagt: "Am Sinai, am Hof Mose." Hier sagt der Herr, unser Gott, redet sie zu uns am Horeb und sprach: "Ihr seid lange genug an diesem Berg gewesen." Gott wollte ja überhaupt gar nicht, dass es 40 Jahre lang dauert mit der Wüstenwanderung. Und wir haben ja gesehen, das ist ein typisches Muster auch auf die Adventbewegung, die auch viel länger dauert, als Gott es ursprünglich geplant hat. Und wir wollen ja verstehen in diesem Studium unter anderem auch, warum hat es so lange gedauert und was ist der Weg vorwärts? Und hier finden wir jetzt im 40. Jahr, dass Gott erneut diese Worte sagt: "Ihr seid lange genug hier in der Wüste gewesen. Jetzt geht es in die Heimat, jetzt geht es in das gelobte Land. Wendet euch nach Norden."
[6:22] Vers 4: "Und sprich: Ihr werdet durch das Gebiet eurer Brüder, der Söhne Esaus, ausziehen, die in Seir wohnen, und sie werden sich fürchten. Aber nehmt euch wohl in Acht." Die Fürsten Adams sollten eigentlich Angst haben vor den Israeliten. Wir lesen zum Beispiel in 2. Mose 15, Vers 14 und 15: "Wenn das die Völker hören, so erzittern sie. Furcht ergreift die Bewohner des Philisterlandes. So erschrecken die Fürsten Edoms. Die Gewalt der Moabiter ergreift sie. Alle Bewohner Kanaans werden verzagt." Gottes Plan war es, dass Israel in der Kraft und Stärke Gottes vorangeht und dass die Völker sie einfach durch das Land hindurch ziehen lassen würden.
[7:16] Was passiert? In Vers 5 sagt Gott weiter zu den Israeliten: "Fand keinen Streit mit ihnen an, denn ich werde euch von ihrem Land nicht einen Fußbreit geben, denn ich habe das Bergland dem Esau zum Besitz gegeben." Die Israeliten waren jetzt ja bereit zu kämpfen. Sie wollten zeigen der zweiten Generation, dass sie anders waren als ihre Väter, die er so schändlich versagt hatten bei Kadesch-Barnea. Aber Gott führt sie interessanterweise erst einmal eine andere Route als in der ersten Generation. Das ging nicht wieder nach Kadesch-Barnea, sondern durch andere Länder und um andere Länder herum auf einem anderen Weg in das selbe Ziel Land, Kanaan. Außerdem wollte Gott, dass sie sich auch etwas beherrschten, dass sie nicht alle Länder und alle Völker einnehmen, die ihm einfach so vor die Nase kommen, sondern nur die Völker, die tatsächlich ein Gericht Gottes verdient haben. Und deswegen sollten sie die Edomiter eben nicht angreifen.
[8:22] Die Edomiter lebten im Bergland Seir. Das war schon seit 1. Mose, wie wir lesen, hier Kapitel 36, Vers 8: "So wohnte Seir auf dem Bergland Seir." Das ist eben das war also das natürliche Wohngebiet der Edomiter, schon seit nicht nur Jahrzehnten, sondern dann fast schon seit Jahrhunderten. Und hier in Josua 24, Vers 4 lesen sie: "Und dem Isaak gab ich Jakob und Esau, und dem Esau gab ich das Bergland zum Besitz. Jakob aber und seine Söhne zogen hinab nach Ägypten." Also in der Zeit, wo die Israeliten dann schon in Ägypten waren, waren die Edomiter, die Nachfahren von Esau, in diesem Bergland Seir, südöstlich von Kanaan angesiedelt und haben da schon seit Generationen gelebt. Als die Israeliten jetzt auf ihrem Weg nach Kanaan in diese Gegend gekommen sind.
[9:19] Was wir hier sehen, ist ein Prinzip, das man auch im Neuen Testament findet, dass Gott sich sehr wohl Gedanken macht, wo die einzelnen Völker ihre Grenzen haben, wann und wo sie regieren sollen. Paulus sagte Apostelgeschichte 17: "Und er hat aus einem Blut jedes Volk der Menschheit gemacht, dass sie auf dem ganzen Erdboden wohnen sollen und hat im Voraus verordnete Zeiten und die Grenzen ihres Wohnens bestimmt." Wann die Völker wohl leben und wer wann welche Weltherrschaft übernimmt, ist nicht einfach eine Frage des Zufalls, sondern all der Dinge dieser Weltgeschichte offenbart sich Gottes ordnende Hand und sein Wille geschieht. Und es war sein Wille, dass die Israeliten eben nicht um sie einen sollten, sondern dass er ein eigenes Land für sich bleiben sollte.
[10:09] "Ihr sollt die Speise und das Wasser um Geld von ihnen kaufen, dann dürft ihr essen und trinken." Das war eine ganz große Notwendigkeit, natürlich Wasser zu haben auf der Wüstenwanderung. Und jetzt sollten sie durch das Land Edom gehen und alles das, was sie verbrauchten, auch ordentlich bezahlen. Sie sollten nirgendwo den Eindruck hinterlassen, dass sie aufgrund von Geiz oder Gier oder Raubsucht die Völker angreifen würden, sondern sie waren ja Vertreter des Gottes des Himmels auf ihrem Marsch nach Kanaan.
[10:57] In Matthäus 7, Vers 12 hat Jesus gesagt: "Alles nun, was ihr wollt, dass die Leute euch tun sollen, das tut auch ihr ihnen ebenso. Denn dies ist das Gesetz und die Propheten." Genauso, wie die Israeliten es sich wünschen würden, dass Gäste, wenn sie durch ihr Land ziehen, sich verhalten würden, so sollten auch sie sich verhalten im Land ihrer Verwandten. Denn die Edomiter waren ja durch Esau mit dem Volk Israel verwandt. Sie sollten sich anständig benehmen, obwohl sie auf einem Kriegszug waren, um dann später die Kanaaniter auszurotten. Sie sollten trotzdem Anstand wahren.
[11:35] Dort, wo sie jetzt gerade waren. In Römer 12, Vers 17 heißt es: "Vergeltet niemand Böses mit Bösem. Seid auf das bedacht, was in den Augen aller Menschen gut ist." Genauso, wie die Israeliten, sind auch wir aufgerufen, uns so zu verhalten, dass wir auch in den Augen der Nichtchristen, der Nichtgläubigen gute Menschen sind. Die Israeliten sollten nicht darauf vertrauen, dass Gott allein mit ihnen ist und dann sich einfach alles erlauben, was ihnen gut dünkt. Nein, sie sollten sich so verhalten, dass die Edomiter, wenn sie sich durchlassen würden, sagen könnten: "Die Israeliten sind ein wirklich taktvolles und höfliches Volk."
[12:13] "Denn der Herr, dein Gott, hatte dich gesegnet in allen Werken deiner Hände. Er hat gewacht auf deine Wanderzüge durch diese große Wüste. Nach der und der Herr, dein Gott, ist diese 40 Jahre mit dir gewesen. Es hat dir an nichts gemangelt." Gott erinnert sie durch Mose an das, was er in all den Jahren und Jahrzehnten für sie getan hatte. Wir erinnern uns an die Chronologie der Wüstenwanderung: Schon im dritten Monat des zweiten Jahres war die erste Generation in Kadesch-Barnea an die Grenze Kanaans gestoßen und hatte dort dann dort so schändlich versagt, Gott einfach nicht geglaubt, sein Wesen, Charakter völlig missverstanden und war dann dazu verurteilt worden, zurückzugehen in die Wüste, um dort zu sterben. Und jetzt im 40. Jahr sind die Israeliten wieder unterwegs. All den Jahren, in denen wir so wenig von den Israeliten wissen, die im Wesentlichen Gerichtsjahre waren, war Gott trotzdem immer gut zu ihnen gewesen und hatte es ihnen an nichts fehlen lassen, was sie auf der Wüstenwanderung, die er sehr beschwerlich war, benötigten.
[13:27] Psalm 90, Vers 17 sagt: "Und die Freundlichkeit des Herrn, unseres Gottes, sei über uns, und das Werk unserer Hände, fördere du für uns, ja, das Werk unserer Hände, wolltest du fördern." Gott hat interessanterweise nicht einfach gesagt: "Dieses Volk glaubt nicht an mich, es ist von mir abgefallen, sollen sie machen, wie sie denken, ich kümmere mich nicht mehr um sie." Das hat er nicht gesagt. Er hat auch seinem sich im Abfall und in der Rebellion befindlichen Volk immer noch all das gegeben, was es zum Überleben brauchte, damit es ihnen gut gehen würde. Denn Gott, so wissen wir aus der Bergpredigt, lässt es regnen über die Guten und die Bösen, lässt die Sonne aufgehen über Gute und Böse. Und so hat Gott sich auch diesen rebellischen Israeliten der ersten Generation immer wieder segnend zugewandt. Und das zeigt uns das Wesen Gottes, wie es hier auch in 5. Mose ganz deutlich zu Tage tritt und wie wir es in unserem Leben immer wieder leben können.
[14:26] Ich weiß nicht, wie es dir geht, lieber Freund, liebe Freunde. Ich habe erlebt, dass selbst dann, wenn ich nicht mit Gott völlig überein gewesen bin, er trotzdem immer wieder gut zu mir gewesen ist und mit Liebe zu sich gezogen hat.
[14:40] Warum hatte Gott das Volk Israel gesegnet? Wir können das Prinzip ableiten aus der Berufung von Abraham in 1. Mose 12, Vers 2 lesen wir: "Und ich will dich zu einem großen Volk machen und dich segnen und deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein." Gott segnete Abraham, damit er ein Segen sein sollte für alle Völker um ihn herum. Und so hatte Gott das Volk Israel gesegnet, die erste und natürlich auch die zweite Generation, damit sie durch ihr Leben und Handeln ein Segen sein sollten für alle Völker herum. Nun, wir wissen, und das werden wir ja noch studieren, dass sie auf dem Weg waren, die Kanaaniter auszurotten, die seit Jahrhunderten gegen Gott rebellierten und deren Schuld jetzt voll war. Aber viele andere Völker, wie z.B. die Edomiter, die sollten bestehen bleiben. Und die Israeliten sollten in ihrem Halten ein Segen sein für die götzendienerischen Völker, wie die Moabiter, die Edomiter und die Ammoniter, von denen wir alle noch jetzt hören werden in diesem Kapitel.
[15:50] Gott wünscht sich auch für uns, dass wir ein Segen für andere sind. Er segnet uns nicht nur, damit es uns gut geht, sondern damit wir denen, die uns nah sind, aber die Gott nicht kennen oder nicht mehr so gut kennen oder Gott noch nicht wirklich vertrauen, dass wir sie segnen und einen positiven Einfluss auf sie haben. Die Frage ist, lieber Freund, liebe Freundin, welchen Einfluss hast du auf die, die um dich herum sind? Merken sie etwas von dem Segen, mit dem Gott dich segnet?
[16:18] In Deuteronomium 9, Vers 21 lesen wir, wie das praktisch außer dieser Segen du versorgt ist. Sie 40 Jahre lang in der Wüste, dass ihnen nichts mangelte, ihre Kleider zu viele nicht und ihre Füße wurden nicht. Gott hat sich um ihrem materiellen Bedürfnisse gekümmert. Gott hat sich um ihre körperlichen, gesundheitlichen Bedürfnisse gekümmert. Er hat ihre geistlichen Bedürfnisse beachtet. Gott ist ein wirklich fürsorglicher Führer seines Volkes. Und jeder, der ihm das glaubt und der ihm vertraut, wird das am ganzen Leib und dann ganz im Geist und ein ganzer Seele spüren können, wie gut zu uns ist, auch wenn er uns durch die Wüste führen muss, aufgrund unserer Entscheidung.
[17:04] Jesus hat seine Jünger gefragt, als sie unterwegs waren, um Missionen für ihn zu machen, in Lukas 22: "Als ich euch aussandte ohne Beutel und Tasche und Schuhe, habt ihr euch etwas gemangelt?" Sie sprachen: "Nichts." Und das war eine ehrliche Antwort. Nichts. Wenn wir für Gott unterwegs sind und ihm vertrauen, dann kümmert er sich um all das, was wir wirklich brauchen und was uns auch wirklich Freude macht und was uns wirklich glücklich macht. Und das dürfen wir ihm glauben.
[17:37] In Vers 8 geht es weiter: "Da zogen wir an unseren Brüdern, den Söhnen Esaus, aus, die in Seir wohnen, vorüber von dem Weg durch die Ebene von Edom und von Elath und von Ezion-Geber hinweg. Und wir wandten uns und betraten den Weg zur Steppe von Moab." Was war passiert? Mose gibt uns den geschichtlichen Hintergrund, der hier in 5. Mose vorausgesetzt wird. Dort heißt es in Vers 20: "Sprachen: Sollst nicht durchziehen, dass der König der Edomiter und der Moabiter zog ihn entgegen mit mächtigem Volk, mit starker Hand." So verweigerte der Edomiter Israel die Erlaubnis, durch sein Gebiet zu ziehen, und Israel wich ihm aus. Das heißt, die Edomiter entschieden sich, diese Möglichkeit des Kontaktes mit ihrem Brudervolk abzulehnen. Und die Israeliten sollten trotz dieser ausgeschlagenen Bitte nicht Krieg führen, sondern demütig um das Land herum ziehen, was noch mehr Zeit kostet und mehr Aufwand bedeutete.
[19:18] So sollten Israeliten also um Edom herumgehen und kamen jetzt in das Gebiet von Moab. Lesen wir, dass Gott erneut interveniert, präventiv eingriff, um die Israeliten abzuhalten, hier Krieg zu führen. In Vers 9 heißt es: "Da sprach der Herr zu mir: Du sollst Moab nicht angreifen, und ich will mit ihnen nicht in einen Krieg einlassen, denn ich will dir von seinem Land keinen Besitz geben, denn da habe ich den Kindern Lots als Besitz gegeben." Wiederum sollten sie friedlich hier durchziehen oder umher drum herum ziehen, aber auf keinen Fall Krieg führen. Diese junge neue Generation, die Tatkraft beweisen wollte, dass sie das Land Kanaan erobern konnte, die musste sich hier in Geduld üben. Der Weg ins Land Kanaan war diesmal länger und mit mehr Umwegen verbunden als in der ersten Generation. Und auch das ist möglicherweise eine sehr wichtige Lektion für uns, die wir lernen wollen, wie wir in der Endzeit als das endzeitliche Volk Israel das gelobte Land kommen. Wir wollen dasselbe gelobte Land wie unsere Vorväter, aber Gott führt uns eventuell etwas andere Wege, und die dauern vielleicht etwas länger, als wir uns das gewünscht haben. Wir brauchen die Geduld der Heiligen.
[20:02] Wer war Moab? In 1. Mose 19 haben wir die Geschichte der Entstehung der Moabiter. Das heißt, so wurden die beiden Töchter Lots, schwanger von ihrem Vater, und die ältere gebar einen Sohn, den nannte sie Moabit, bedeutet "vom Vater". Der Vater Mo von vom Vater, der wurde der Vater der heutigen Moabiter. Eine sehr merkwürdige Geschichte, die im Anschluss an die Zerstörung von Sodom und Gomorra sich ereignet hat, als dann die beiden Töchter von Lot, dem Verwandten von Abraham, sich überlegten, ihren Vater betrunken zu machen, um von ihm dann schwängern zu lassen. Die ganze Herkunft der Moabiter, weil so etwas zweifelhaft, aber sie waren etwas entfernt als die Edomiter, trotzdem Verwandte der Israeliten. Gott sagt auch, sie sollen nicht ausgelöscht werden, obwohl sie eine falsche Religion hatten. Sie beteten zu Kemosch, ihrem eigenen Gott. Aber sie hatten das Maß der Sünde noch nicht voll gemacht, wie die Ammoniter und die Kanaaniter im gelobten Land.
[21:15] Vers 10: Hier erwähnt Gott jetzt etwas äußerst Interessantes, was uns einen wichtigen Einblick gibt in die gesamte Sache, wie Gott sie gesehen hat. "Versehen die Mieter haben vorzeiten darin gewohnt. Das war ein großes, starkes und hochgewachsenes Volk, wie die Elite." Also die Moabiter lebten nicht immer schon in dem Land, das dann Moab hieß. Es gab einen anderen Stamm, die sogenannten Emiter, die vor Zeiten dort gewohnt hatten. Nun, die Emiter, der Name ist interessant, das Wort bedeutet "und sie müssen großen Schrecken verbreitet haben, diese Mieter, die vor den Moabiter in dieser Gegend wohnten." In 1. Mose 14, Vers 5 lesen wir von diesem Emiter zur Zeit Abrahams. Das heißt, sie 15 von 1. Mose 14: "Darum kamen Chodorlaomer und die Könige, die es mit ihm hielten, dem 14. Jahr und schlugen die Refaiter in Aschterot-Karnaim und die Suter in Ham und die Mieter in der Ebene Kirjataim." Nun, diese Emiter war nicht einfach nur ganz gewöhnliche Menschen, sondern sie gehörten zu einer immer seltener werdenden Gruppe von Menschen, vor denen...
[22:36] werdenden Gruppe von Menschen, vor denen andere große Angst hatten. Wir lesen im nächsten Vers von 5. Mose 2 in Vers 11.
[22:42] Sie wurden auch zu den Rittern gerechnet, wie die Anakiter und die Moabiter.
[22:49] Nannten sie ihn, mit anderen Worten, es handelte sich um Riesen. Und auch die Moabiter hatten sie als solche Riesen erkannt und Schrecken vor ihnen gehabt.
[23:04] Und deswegen sie auch Emiter genannt, decken verbreiten. Und das ist eine interessante Situation, denn die Moabiter, sie lebten jetzt in dem Land, in dem vorher Riesen gelebt hatten.
[23:18] Und das ist nicht ohne Ironie an der Stelle hier erwähnt, denn es waren ja die Israeliten, die mit dem Gott des Himmels in ihrem Lager nicht glauben konnten, dass man eben diese Anakiter, diese Regatta, diese Riesen im Land Kanaan besiegen könnte.
[23:35] In 5. Mose 128, aber letztes Mal gesehen, wie die Israeliten sagten: "Wohin sollen wir ziehen? Unsere Brüder haben unser Herz vertrag gemacht", indem sie sagten: "Das Volk ist größer und höher gewachsen als wir, die Städte sind groß und bis an den Himmel befestigt. Dazu haben wir die Söhne Iraks dort gesehen, die Riesen."
[23:55] So dachten sie, war ein Hinderungsgrund, das Land Kanaan hineinzugehen. Sie dachten, sie hat es vermieten könnten die Anakiter, die Riesen nicht besiegen.
[24:04] Und jetzt sagt ihnen Gott: "Schaut mal, eure Verwandten, die Moabiter, die ihr neuestes zweifelhafter Herkunft haben, die nicht einmal an mich glauben, die sich nicht mal einmal bewusst waren, dass ich der wahre Gott des Himmels in der Form für euch wirke."
[24:20] Die haben die Israeliten die haben die Riesen besiegt und die wohnen jetzt schon seit Jahrzehnten, wenn ich seit Jahrhunderten in dieser Gegend.
[24:33] Manchmal sind Weltmenschen näher an dem, was Gott sagt, als sein vorgebliches Volk.
[24:41] Manchmal erringen Weltmenschen größere Siege, sozusagen, über die Hindernisse des Lebens, als Menschen, die behaupten, die Kraft Gottes zu kennen, im Evangelium zu leben und durch Gottes Geist geführt zu werden.
[24:54] Für die Briten war das eine durchaus beschämende Tatsache, dass die Moabiter schon längst die Riesen besiegt hatten und sie selbst immer noch im vierzigsten Jahr auf der Wüstenwanderung waren.
[25:09] Vers 12. Es geht noch weiter, denn dieser diese Tatsache ist nicht nur bei den Bietern zu konzertieren, sondern gilt genauso auch für die Edomiter.
[25:18] Fest 12 sagt: "Und ins DE, also dort, wo die Edomiter wohnten vorzeiten die Korah, aber die Söhne Jesu vertrieben sie aus ihrem Besitz und verteilten sie vor sich her."
[25:31] Und an ihrer Stelle, so wie es Israel mit dem Land seines Besitzers tat, dass ihm der Herr gab, auch die Edomiter lebten schon seit Jahrzehnten, bin ich seit Jahrhunderten in einem Land, das vorher von Riesen bewohnt worden war.
[25:47] Die Korah zwar ebenfalls seine großgewachsene Volk. Ihr Name bedeutet die Höhlenbewohner. Das kann man sich vielleicht ganz plastisch vorstellen.
[25:58] Auch sie waren präsent zur Zeit von Kedar mehr und abraham ersten 14 werden auch sie erwähnt.
[26:07] Dort in 46 auch die Horizobu Land. Also genau dort, wo später die Edomiter lebten, waren sie zur Zeit von Abraham noch gegenwärtig und lebten dort in ihren Höhlen als gewalttätige Riesen.
[26:20] Da bekommt man schon ein bisschen mit der Angst zu tun, aber weder die Moabiter noch die Edomiter, obwohl beide nicht den wahren Gott des Himmels sind reinheit anbeteten.
[26:33] Weder die Moabiter noch die Edomiter waren Überzeugung, dass Riesen unüberwindlich sind. Sie warten es, sie kämpften und sie errangen den Sieg, obwohl sie nicht einmal wirklich fest an Gott glauben.
[26:50] Wie viel dramatischer war es dann, dass das Volk Israel immer noch in der Wüste war?
[26:56] Heutzutage gibt es vielleicht ähnliche Situationen, wo Gott uns Dinge sagte, getan werden müssten in der Vollendung seines Werkes, in der Gesundheitsarbeit, sei es in der Erziehungsarbeit, im Bildungswesen, hat im Schulwesen.
[27:09] Und wir glauben, dass das unmöglich ist. Wir sehen die Riesen vor uns und halten diese Dinge, die Gott uns zeigt, für nicht machbar.
[27:16] Nur um dann einige Zeit später festzustellen, dass Weltmenschen, die vielleicht zum Teil gar nicht die Prinzipien Gottes ganz genau diese Dinge umsetzen und sogar besser als wir, die wir eigentlich Gottes klare Botschaft kennen.
[27:29] Hier steckt eine wirklich praktische Lektion für jeden einzelnen von uns.
[27:35] Gottes Volk war hier ganz schön hinterher.
[27:44] Weiter heißt es in Vers 13: "So macht euch nun auf und zieht über den Bach Seret." Da zogen wir über den Bach Seret. Das war ein Wadi, das in trockenen Zeiten kaum Wasser beinhaltete, aber dann, wenn es Regenzeit war, sehr reißend sein konnte.
[28:04] Demzufolge heißt auch der Name Seret übersetzt überbordend, überschäumend, übersprudelnd.
[28:09] Und die Überquerung dieses vielleicht eher unscheinbaren Wadi in der Wüste markierte eine Grenze, einen Neuanfang.
[28:20] Auch in gewisser Art und Weise, denn jetzt waren alle tot, die in der ersten Generation bei Kadesch Barnea rebelliert hatten.
[28:32] Wir lesen dort in Vers 14: "Die Zeit unserer Wanderung von Kadesch Barnea an, bis wir über den Bach Seret zogen, betrug 38 Jahre, bis die ganze Generation der Kriegsleute aus dem Lager aufgerieben war, wieder Herr es ihnen geschworen hatte."
[28:52] Die Zeit war jetzt erfüllt, sozusagen.
[28:58] Wir hatten das letzte Mal diese wirklich unheilvolle Vorhersage Gottes gesehen, die wie ein Donnergericht über die erste Generation hinübergehen.
[29:09] Vers 34: "Keiner von den Männern dieser bösen Generation soll das gute Land sehen, dass sich euren Vätern zu geben geschworen habe." Gott um zu seinem Schwur, er stand zu seinem, aber diese erste Generation war nicht bereit, denn sie glaubte ja nicht Gott und hatte kein Vertrauen in seine Liebe.
[29:30] Und niemand von denen, die rebelliert hatten, dass man er sollte das Land sehen, sollten alle in der Wüste sterben.
[29:38] Und so lesen wir auch im geschichtlichen 4. Mose 26, 64 und 65: "Oder diesen war keiner von denen, die Moses und Aaron, der Priester, mussten, als sie die Kinder Israels in der Wüste sehen, erzählte das vierte Buch Mose."
[29:51] Heißt ja auch in Memory, weil dort zwei Volkszählung stattfahren, die erste kurz vor dem Aufbruch vom Horeb, vom Sinai, und dann die zweite gegen Ende des Buches 4. Mose, als dann die zweite Generation am Zug ist.
[30:06] Ohren als bei der zweiten Generation gemustert wird, findet man niemanden mehr von denen, die damals in Kadesch Barnea rebellierten.
[30:13] Das heißt, fast 65, denn der Herr hatte von ihnen gesagt, sie sollen gewisslich in der Wüste sterben, und es blieb keiner von ihnen übrig, außer Kaleb, der Sohn Johannes und Josua, der Sohn Nun.
[30:30] Genau so, wie Gottes vorhergesagt hatte. Was war der Grund für dieses schreckliche Strafgericht?
[30:35] Den ersten unter 10, Vers 5 lesen wir: "Aber an der Mehrzahl von ihnen hatte Gott kein Wohlgefallen. Sie wurden nämlich in der Wüste niedergestreckt."
[30:44] Gott hatte kein Wohlgefallen an der ersten Generation. Der Grund Vers 5 in Judas: "Ich will euch aber daran erinnern, ob gleiche dies ja schon wisst, dass der Herr, nachdem er das Volk aus dem Land Ägypten errettet hatte, durch große Zeichen und Wunder, das zweite Mal diejenigen vertilgte, die nicht glaubten."
[31:03] Hier sieht man, dass Menschen die Kraft Gottes erleben können, mit eigenen Augen.
[31:08] Sie hatten gesehen, wie der Pharao den Flug des Roten Meeres ertrank, werden die Stimme Gottes vom Sinai gehört.
[31:13] Sie haben jeden Tag das Mann gesehen, dass am Himmel geregnet war.
[31:20] Und doch fehlt es ihnen retten im Glauben, und sie konnten das Land nicht erben.
[31:27] Es reicht nicht aus, wenn wir große Dinge erlebt haben, die Gott in unserem Leben getan hat, wenn wir nicht einen lebendigen Glauben an Gott haben und an seine Kraft und dann ist an die an die Schönheit seines Charakters.
[31:39] Dann wird es uns so gehen, wie dem Volk der ersten Generation, trotz alldem, wovon Gott uns gerettet hat und was er alles für uns getan hat.
[31:51] Hebräer 3, Vers 18 und 19: "Welchen schwerarbeit, dass sie nicht in seine Ruhe einigen sollten, wenn ich denen, die sich weigerten zu glauben."
[31:59] Und wir sehen, dass sie nicht eingehen konnten, wegen des Unglaubens. Das große Thema, nicht nur im Neuen Testament, sondern auch im Alten Testament, ist die Frage des echten, rettenden Glaubens.
[32:08] Wir wissen aus Johannes 3, 16, dass wer an Jesus echten, retten Glauben hat, der wird nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben.
[32:17] Die einzige Bedingung, um gerettet zu werden, aber diese muss da sein, und sie war nicht da bei der ersten Generation, trotz all dem, was sie wussten, trotz all dem, was sie erlebt hatten, trotz all der großen Leiter und Führer und Träger.
[32:30] Oder sie haben wir brauchen echten Glauben. Ohne Glauben werden wir das Land Kanaan nicht erreichen, genauso wenig wie die erste Generation.
[32:39] Genauso wenig werden wir am Ende der Zeit das Land Kanaan in diese Generation erreichen können, wenn uns dieser rettende Glaube fehlt.
[32:49] Deswegen ermahnt und Paulus im Hebräerbrief: "Habt acht, Brüder, dass nicht in einem von euch ein böses, ungläubiges Herz sei, das im Begriff ist, von dem lebendigen Gott abzufallen."
[32:58] Ermahnt einander viel mehr jeden Tag, so lange es heute heißt, damit nicht jemand unter euch verstockt wird durch den Betrug der Sünde.
[33:07] Lasst uns aufeinander acht haben, liebe Freunde, lasst uns darauf achten, dass Unglaube unserem Herzen nicht wachsen kann und dass wir nicht von unserem liebevollen Gott, der so viel für uns getan hat, abfallen.
[33:21] Vers 15: "Die Hand des Herrn war auch gegen sie gewesen, um sie aus dem Lager zu vertilgen, bis sie völlig aufgerieben waren."
[33:31] 92 drückt das so poetisch aus: "Denn wir werden aufgerieben durch deinen Zorn und schnell hinweggerafft durch deinen Grimm. Du hast unsere Missetaten vor sich hingestellt, unser Geheimnis des Tun in das Licht deines Angesichts."
[33:44] Weltweit kommentiert dazu folgendes: "Während dieser Jahre wurde das Volk beständig daran erinnert, dass sie unter dem göttlichen Tadel befanden. In der Rebellion bei Kadesch hatten sie Gott abgelehnt, da ist da sie sich seinem Bund gegenüber als & rau erwiesen hatten."
[34:02] Empfingen sie auch nicht das Zeichen des Bundes, die Beschneidung. Ihr Verlangen, denn das Land der Sklaverei zurückzukehren, hatte gezeigt, dass sie der Freiheit unwürdig waren.
[34:10] Und das Passahfest, eingesetzt, um an die Befreiung aus der Knechtschaft zu erinnern, sollte nicht beachtet werden.
[34:19] Gott segnete sie mit allen möglichen Segnungen, aber die Bundeszeichen, die zeigen sollten, dass das Volk Israel den Willen Gottes sich befindet und das tut, was Gott möchte.
[34:30] Diese Zeichen des Bundes wurden nicht ausgeführt. Sehr interessant zu beachten.
[34:39] Vers 16 bis 18: "Und es geschah, als alle Kriegsleute aus dem Volk aufgerieben und gestorben waren, da redete der Herr zu ihnen, sprach: Du wirst heute die Grenze der Moabiter bei überschreiten."
[34:57] Sie kamen jetzt in die Ebenen, die Hochebene, die wir heute auch noch als die Edomiter nennen, das Gebiet der Moabiter.
[35:07] Und dort sollte ja, wie angesprochen, ebenfalls kein Krieg geführt werden.
[35:13] Neben den Bietern, etwas nordöstlich von Noah Clarke, noch ein anderes Volk, das ebenfalls von den Israeliten verschont werden sollte.
[35:24] Wir lesen davon in Vers 19: "Und du wirst nahezu den Ammonitern kommen, die sollst du nicht angreifen, noch einen Krieg mit ihnen beginnen, denn ich will dir von dem Land der Ammoniter keine Besitz geben, denn ich habe es den Kindern Lot als Besitzrum gegeben."
[35:40] Auch hier galt das Gleiche wie von den Moabiter. Sie waren Nachfahren von Lot, und in dem Fall von der jüngeren Tochter Lot, und die jüngere war auch einen Sohn, den nannte sie Ben-Ami, was wörtlich übersetzt heißt: "Von meinem Verwandten."
[35:55] Das ist eine Umschreibung der Tatsache, dass auch dieses Kind von ihrem Vater gezeigt war.
[35:59] Er im Suff, der wurde der Vater der heutigen Ammoniter. Derselbe Geschichte, ein anderes Volk, das aus dieser Begebenheit entstanden war.
[36:10] Und auch dieser Ammoniter sollten von den Israeliten in Ruhe gelassen werden.
[36:15] Interessant für alle, die sich für Prophetie studium besonders interessieren, sei darauf hingewiesen, dass diese drei Völker aus 15 Mose, Moab und Ammon, auch in Daniel 11 in der NZ doch mal eine interessante Rolle spielen.
[36:29] Die Interpretation hier gehen natürlich weit auseinander, aber ich wollte das Tier kurz einmal erwähnt haben, dass sie ihn auch dieser Reihenfolge, Moab und Ammon, in Daniel 11 vorkommen werden.
[36:38] Das weiter studieren will, der ist herzlich dazu eingeladen.
[36:42] Und ich glaube, jeder Auslegung von Daniel 11 sollte auch 5. Mose 2 hier gründlich beachten.
[36:49] Vers 20: "Auch dieses gilt als ein Land der Refaiter."
[36:52] Bei den Ammoniten war es nicht anders als bei den Anbietern und den Edomitern.
[36:57] Auch dieses gilt als ein Land der Refaiter, und das haben auch vor Zeiten Ressort, das heißt Riesen darin gewohnt.
[37:05] Und die Ammoniter nannten sie zusammen Zamzummiter. Diese Zamzummiter, deren Name bedeutet die Anstifter oder die Angst hätte er.
[37:12] Also auch offensichtlich Menschen, die Krieg getrieben haben und Streit angezettelt haben.
[37:20] Und auch sie wurden besiegt von einem Nachbarvolk, von einem Brudervolk Israels, das nicht wirklich an den Gott des Himmels, den Gott Abrahams glaubte und trotzdem den Sieg errungen hatte über die Riesen, von den Israeliten gedacht hatten, dass man sie nicht besiegen können.
[37:41] Auch die Zamzummiter kommen in dieser berühmten Schlacht oder diesem Feldzug von Kedar mehr zur Zeit Abrams vor.
[37:48] Werden sie so sieht er genannt in 1. Mose 14. Und so sehen wir dreimal hintereinander bei den Edomitern, bei den Bietern und bei den Ammoniten, der Scort immer wieder diesen Punkt wiederholt.
[37:58] Schaut einmal, Riesen sind besiegbar, so gar nicht Israeliten ohne die wahre Kenntnis des wahren Gottes und ohne die wahre Anbetung und ohne das Heiligtum, ohne die zehn Gebote selbst.
[38:10] Sie können die Riesen besiegen. Warum glaubt ihr, dass ihr das mit den zehn Geboten, mit der Kenntnis Gottes, mit seiner tatsächlichen Gegenwart nicht schaffen könntet?
[38:23] Vers 21 bis 23: "Das war ein großes und starkes und hochgewachsenes Volk, wie die Anakiter. Und daher vertilgte sie vor ihnen, so dass diese sie aus ihrem Besitz vertrieben und an ihrer Stelle wurden."
[38:34] Hier wird jetzt sehr deutlich, dass obwohl die Ammoniter keine tatsächliche Kenntnis von Gott hatten, Gott trotzdem für sie gewirkt hatte.
[38:42] Sie warten nicht aus eigener Kraft die Riesen besiegt, sondern Gott hatte für die Ammoniter gewirkt, obwohl die ihnen gar nicht richtig kannten und gar nicht richtig anbeteten.
[38:53] Vers 22: "So wie an den Söhnen Esels gehandelt hat, die Anakiter wohnten, wohnen in dem er die Korah vor ihnen vertilgte, so dass diese aus ihrem Besitz vertrieben und an ihrer Stelle wurden."
[39:02] Bis zu diesem Tag. Mit anderen Worten, Gott hat das immer und immer wieder gemacht, auch in Vers 23.
[39:08] "Und wie es den A wie denn er ging in Dörfern bis nach Gaza, wurden die Castor Riesen, die von Kaphthor ausgezogen waren, vertilgen sie und Moden hat ihrer Stelle."
[39:18] Hier ein Hinweis darauf, dass die Krafträder, die späteren Philister, ebenfalls von Gott in Irland geführt worden waren.
[39:26] Sie haben wir diese Bibelstelle, die zeigt, die Philister sind der Überrest der Insel Castor. Gott hatte also für die Moabiter gewirkt, für die Domina gewirkt, er hatte sogar für die Philister gesorgt und für sie gewirkt, die späteren Erzfeinde Israels.
[39:41] Wenn Gott für all diese Völker wirken konnte und für sie die Riesen besiegen konnte, wie viele Glauben braucht man eigentlich, um zu glauben, dass Gott das Volk Israel auch führen wird und ihnen helfen würde?
[39:56] Auch hier noch einmal 1957, die Philister kamen aus Castor, die Insel im Mittelmeer.
[40:06] Und daran sieht man also, dass Gott sich um verschiedenste Völker gekümmert hat, so wie wir's ja vorhin schon in Apostelgeschichte 17 gelesen haben.
[40:11] Gott hat ihm voraus verordnete Zeiten und die Grenzen ihres Wohnens bestimmt.
[40:18] Vers 24: "So macht euch nun auf, zieht aus und überschreitet den Einfluss See. Ich habe sie von dem König von Heshbon, den Ammoniter samt seiner Land in deiner Hand gegeben. Fange an es in Besitz zu nehmen und führe Krieg gegen ihn."
[40:32] Nachdem sie so oft sich zurückhalten sollten, keinen Krieg gegen ihre Bruder Völker führen sollten, kam jetzt der Zeitpunkt, Gott wählte für sie den Krieg aus, denen sie wirklich kämpfen sollten.
[40:42] Auch wir sollten nicht jede Schlacht schlagen, von der wir meinen, dass wir dort gebraucht werden, sondern nur die Kämpfe des Herrn kämpfen, dort, wo Gott uns zeigt, dass wir kämpfen sollten.
[40:52] Sollten wir kämpfen, wo wir ausweichen sollten, wo wir in Frieden vorbeiziehen sollten, das sollten wir dann auch tun.
[40:58] Wir brauchen Weisheit von Gott zu entscheiden, wo wir unsere Energie und unsere Kraft einsetzen.
[41:07] Die Ammoniten, der Fluss an und bildete die Grenze zwischen Horb und den Amerikanern.
[41:12] Und entsprechend durch das Überschreiten des Arnolds kamen sie jetzt in das Gebiet der Ammoniter.
[41:18] Das waren ein Volk, das eigentlich im Land Kanaan angelegt hat, aber in der Vergangenheit auch über den Jordan gekommen war und einige Gebiete im Osten an Land eingenommen hatte und deswegen jetzt dort dieses Königreich errichtet hatte.
[41:38] 25: "Vom heutigen Tag an will ich beginnen, Furcht und Schrecken vor dir auf das Angesicht der Völker oder dem ganzen Himmel zu legen, so dass sie vor dir zittern und beben sollen, wenn sie von dir hören."
[41:48] Gott sagt jetzt: "Werde ich wieder für euch Israel wirken."
[41:55] In Psalm 105 wird uns deutlich, dass Gott das auch am Anfang der Reise getan hatte. Ägypten war froh, dass sie gingen, denn Furcht vor ihnen war auf sie gefallen.
[42:04] Wenn Gott wirkt, dann fürchten sich die Heiden. So auch in 2. Mose 23, als Gott mit dem Volk Israel am Horeb den Bund schloss, hatte ihm versprochen: "Ich will meinen Schrecken vor dir senden und wenn alle Völker in Verwirrung bringen, zu denen du kommst, und will alle deine Feinde vor dir Frieden."
[42:21] Das mit anderen Worten, Gott sagt jetzt hier also den Anderen überqueren, ich bin bereit, all das zu tun, was ich für die erste Generation auch getan habe, was ich ihnen versprochen hatte, was sich dann allerdings nicht vollständig zu Ende führen konnte, weil sie mir nicht geglaubt haben.
[42:34] Ich bin bereit, dasselbe zu tun, wie für die erste Generation.
[42:38] Er verspricht der zweiten Generation, dass er sich nichts geändert hat.
[42:40] Dieselben Verheißung, dieselbe Kraft ist auch für sie verfügbar.
[42:46] Das heißt, wenn wir in einer Generation sind, die oft das Kommen Jesu wartet, dürfen wir glauben, dass dieselben Verheißung, die unsere Vorväter in Anspruch genommen haben, auch uns ohne Abstriche gelten und für uns da sind.
[43:01] Wir können sie in Anspruch nehmen.
[43:04] Ihrem Jahr 33 und dort Vers 9: "Und Jerusalem sollen jetzt zum Freudenamen, zum Lob und zum Schmuck dienen bei allen Völkern der Erde, die von all dem Guten hören werden, dass ich ihnen tue, und sie werden erschrecken und erzittern überall das Gute über all den Frieden, den ich ihr verschaffen will."
[43:20] Warum erschrecken die Völker, die Heidenvölker, weil Gott so gut zu Israel ist, weil er so viel Tolles für Jerusalem macht.
[43:28] Die Heidenvölker erschrecken, wenn sie sehen, wie sehr sich Gott um sein Volk kümmert.
[43:38] Allen Seiten sagt uns folgendes dazu: "Als der Herr sein Volk ein zweites Mal an die Grenzen Kölns brachte, wurden den heidnischen Nationen zusätzliche Beweise seiner Macht gegeben."
[43:48] Also zusätzlich zu dem, was schon in der ersten Generation sichtbar, sie sahen, dass Gott mit Israel im Sieg über König Arad, dessen vierte
[43:56] Im Sieg über König Arad, dessen vierte Mose 21 und die Kanaaniter gewesen waren.
[43:58] Und in dem Wunder, durch das diejenigen gerettet wurden, die wegen der Schlangenbisse im Sterben lagen, auch dieses Wunder, es hat mit der Schlange, mit der bronzenen Schlange war offensichtlich bis zu den Amorritern und den Kanaanitern gedrungen. Die Kunde davon, und sie wussten, der mächtige Gott des Himmels und der Erde ist mitten unter den Israeliten.
[44:21] 4 Mose 26, dass einige Boten aus der Wüste von Kede zu sie haben dem König von Hesbon mit einer Friedensbotschaft und ließ ihm sagen, der Name Kiriot ist interessant, denn er bedeutet Anfänge. Und hier begann jetzt erneut so ein Neuanfang, quasi wie eine Erweckung und Reformation, so als würde Gott noch einmal von vorne anfangen mit seinem Volk, zwar mit anderen Menschen, eine andere Generation, ein etwas anderer Weg, andere Umstände, aber dasselbe Prinzip und dasselbe Wirken Gottes, wie es auch die erste Generation hätte erleben können.
[45:00] Eine Friedensbotschaft soll ausgesandt werden. Was bedeutet, dass auch gegenüber den Amorritern, zu mindestens einmal die theoretische Möglichkeit geboten wurde, Frieden mit Gott zu machen. Die Israeliten wussten natürlich durch die Geisterweissagung, hand durch das, was Gott offenbart hatte, dass die Amoriter das abschlagen würden, aber trotzdem wurde ihnen dieses Angebot gemacht.
[45:24] Was war die Botschaft? 27 und 28: „Ich will durch dein Land ziehen und dabei immer nur den geraden Weg folgen. Ich will weder zur Rechten noch zur Linken abweichen. Speise sollst du mir um Geld verkaufen, damit ich essen kann, und Wasser sollst du mir um Geld geben, damit ich trinken kann. Ich will nur zu Fuß hindurchziehen.“ Das klingt ganz ähnlich wie das, was man auch den Edomitern versprochen hatte oder was man gegenüber den Edomitern tun sollte.
[45:54] Dieselbe Möglichkeit bestand also für die Amoriter, gesegnet zu werden durch die Gegenwart Israels, wie auch die Edomiter gesegnet werden könnte. Nun, die Edomiter hatten das abgelehnt und Israel war um sie herum gegangen. Die Amoriter nun lehnen das ebenfalls ab, aber Gott gibt ihnen jetzt den Auftrag, die Amoriter zu vertilgen. Was also deutlich macht, dass die Umstände und auch das Maß der Schuld einen Ausschlag gibt.
[46:23] Die Kirioter wurden für dasselbe Vergehen nicht so bestraft, wie es die Amoriter wurden, denn die Amoriter schon seit Jahrhunderten gegen Gott rebelliert und jetzt war das Fass zu überlaufen gekommen.
[46:40] Vers 29: „Wie es die Kinder Israels mit mir gemacht haben, die Moabiter und die Ammoniter wohnt bis sich über den Jordan in das Land komme, das der Herr, unser Gott, uns geben will.“ Offensichtlich hatte es trotz all der Weigerung des Königs von Edom, bei dem Umziehen von Edom, von nur einzelnen Edomitern und Moabiter gegeben, gerade die im Grenzgebiet gelebt haben, die die Israeliten tatsächlich unterstützt haben und auch einiges ihnen haben zukommen lassen.
[47:10] Und so war man jetzt auf dem Weg zu dem König Sihon, dem Amoriter, der in Hesbon wohnte. Was war dessen Reaktion? Wie schon angedeutet, er weigerte sich, genauso wie auch die Edomiter sich offiziell geweigert hatten. Aber für die Amoriter bedeutet das jetzt das Ende ihrer Existenz.
[47:31] Denn fast 30 lesen wir: „Aber sie haben dem König von Hesbon wollte uns nicht durch sein Land ziehen lassen, denn der Herr, dein Gott, hatte seinen Geist hartnäckig gemacht und sein Herz verstockt, um ihn in deiner Hand zu geben, wie es heute der Fall ist.“
[47:47] Was bedeutet es, dass Gott sein Herz verstockt hatte? Das erinnert uns vielleicht ein wenig an das, was der Pharao erlebte beim Auszug der Israeliten aus Ägypten. Das heißt, es: „Ich aber will sein Herz verstopfen, dass er das Volk nicht ziehen lassen wird.“
[48:05] Was genau muss man sich darunter vorstellen? Römer 9, Vers 17 sagt: „Denn die Schrift sagt zum Pharao: Eben dazu habe ich dich aufstehen lassen, dass ich an dir meine Macht erweise und dass mein Name verkündet werde auf der ganzen Erde.“
[48:19] Gott hatte den Pharao, dessen Herz verstockt wurde, benutzt, um anhand seinem Beispiel zu zeigen, wie Gott wirkt. Aber hatte Gott den Pharao dazu geschaffen, einfach nur der Feind zu sein? Nein, Gott hat jedem Menschen eine Möglichkeit gegeben, sich für ihn zu entscheiden. Und auch der Pharao hätte sich natürlich für die Botschaft des Mose entscheiden können und den Gott des Himmels annehmen können.
[48:51] Was bedeutet es also, wenn es hier heißt: „dass ich an dir meine Macht erweise, eben dazu habe ich dich aufstehen lassen“? Einblicke ins Alte Testament zurück zeigt, was genau gemeint ist. In Römer 9, Vers 15 und 16 lesen wir: „Denn ich hätte meine Hand schon ausstrecken und dich und dein Volk mit der Pest schlagen können, dass du von der Erde vertilgt worden wärst. Aber ich habe dich eben dazu jetzt, Achtung, bestehen lassen, dass ich an meiner Macht teilweise und dass mein Name verkündet werde auf der ganzen Gott.“
[49:20] Sagt zum Pharao: Aufgrund seiner Sünden und einer Ablehnung des Evangeliums hätte ich dich schon vernichten können. Das wäre gerecht gewesen und hättest dich nicht beschweren können. Aber ich habe dich bestehen lassen. Und das ist ein, dieses Aufstehen lassen, ich habe dich bestehen, ich habe dich am Leben gelassen, weil anhand deiner Rebellion ich ein Beispiel geben kann, nicht nur für alle, die leben, sondern auch für spätere Generationen, mit welcher Macht ich wirken kann.
[49:51] Das heißt, der Pharao hatte sein Herz verstockt. Gott hatte das im Vorhinein gewusst. Er hatte gesehen, als er durch die Geschichte hindurchschaute, dass dort ein Pharao sein würde, der, egal was Gott tun würde, er sich immer gegen Gott entscheiden würde. Und diesen Pharao hat Gott, hat diesen Pharao hat Gott am Leben gelassen und ihn am Leben erhalten, um ihn als ein Beispiel, als eine Illustration zu nehmen, um zu zeigen, wie Gott wirkt und wieder Satan wirkt und wie Erlösung funktioniert.
[50:20] Und genau das Selbe ist jetzt auch mit König Sihon. Hätte schon vernichtet werden können, aber Gott benutzt ihn, der dessen Maß der Sünde jetzt voll geworden ist, als ein Beispiel, als eine Illustration für die Kraft Gottes, die jede Menschen zu allen Zeitaltern gibt, um Sünde und Versuchungen überwinden zu können.
[50:43] Genauso wie der Pharao ein Symbol war für die Sünde und die Knechtschaft der Sünde, die Knechtschaft, die durch den Satan kommt, so auch dieser Kampf gegen Sihon, ein Bild für den Kampf gegen die Sünde.
[50:55] Vers 31: „Und daher sprach zu mir: Siehe, ich habe begonnen, sie samt seinem Land vor dir da hinzugeben. Fange an, es in Besitz zu nehmen, damit du sein Land besitzt.“
[51:08] Diese Idee, dass diese Schlacht mit Israeliten hier schlagen, ein Bild sind für das Überwinden der Endzeit-Generation, für die Menschen, die am Ende der Zeit leben und mit Jesus einen Charakter entwickeln, der für den Himmel fähig ist. Diese Idee ist enorm wichtig, um 5. Mose zu verstehen.
[51:29] Denn wir haben gesehen, dass genau dieser Unglaube, die Schlacht gewinnen zu können, dieser Unglaube, den Sieg erhalten zu können, letztendlich das entscheidende Problem in Kadesch-Barnea gewesen ist. Und das ist das entscheidende Problem in unserer Zeit. So lange wir glauben, dass man Sünde nicht überwinden kann, dass Gott den Sieg nicht schenken kann, dass die Mauern zu hoch sind, die Krisen zu kräftig, werden wir durch die Wüste irgendwas.
[52:00] Wir brauchen sind nicht mehr Muskeln, wir brauchen nicht mehr Waffen und nicht einen ausgeklügelten Schlachtplan. Wir brauchen Vertrauen und Glauben.
[52:09] Glauben an die Kraft Gottes, den Sieg schenken zu können. Und genau das möchte Gott von seinem Volk in der zweiten Generation sind. Er wollte, dass sie ihm vertrauen, den Sieg über diese Amoriter ihnen geben zu können.
[52:30] 5. Mose 1, Vers 8: „Siehe, ich habe euch das Land gegeben, das vorliegt. Geht hinein und nehmt das Land in Besitz.“ So hatte er es schon der ersten Generation gesagt, von dem der Herr, eure Väter Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat, dass er es ihnen und ihrem Samen nach ihnen geben will. Dort hatte ihnen das Land bereits gegeben. Sie mussten es nur noch in Anspruch nehmen.
[52:49] Genauso ist es mit dem Sieg über Versuchungen, der Sieg über Schuld. Gott hat bereits gewirkt, er am Kreuz von Golgatha den Sieg über den Satan. Durch sein Blut können wir frei werden von aller Schuld. Er vergibt uns jede Sünde und es Kraft genug, dass wir in ihm gehorsam sind und Sünde überwinden können. Er hat uns den Sieg gegeben.
[53:12] Was wir tun müssen, ist es ihm glauben und diese Sieg in Anspruch zu nehmen. So zu leben, als ob das stimmt. Die Israeliten mussten leben, sie mussten handeln, als ob Gott ihnen den Sieg gegeben hat. In Kadesch-Barnea fehlt ihm genau dieser Glaube. Sie glaubten nicht, dass Gott ihnen den Sieg gegeben hat. Sie glaubten, sie müsste ihnen selbst erbringen und sahen die Unmöglichkeit und glaubten nicht mehr.
[53:34] Gott, jetzt war die zweite Generation, obwohl wir in einer anderen geografischen Ort waren, nicht im Kadesch-Barnea, sondern jetzt gegen sie ankämpfen musste, in anderen Umständen vor dem gleichen grundsätzlichen Problemen gestanden, nämlich: Glauben wir und handeln wir so, dass Gott uns wirklich den Sieg bereits gegeben hat und wir nur noch in Anspruch nehmen müssen? Mit diesem Glauben würden sie die Amoriter besiegen können.
[53:57] Vers 32 und 33: „Und Sihon zog uns entgegen, er und sein ganzes Volk zum Kampfplatz. Aber der Herr, unser Gott, gab ihn vor uns dahin, so dass wir ihn samt seinen Söhnen und seinem ganzen Volk schlugen.“
[54:13] Gott ist treu. Und wenn wir ihm das glauben, wenn wir seine Verheißungen in Anspruch nehmen, wenn wir ihn testen, wenn wir vorangehen, durch den Heiligen Geist geführt, wird er zu seinen Verheißungen und Versprechungen stehen. Er schenkt den Sieg, egal überwinden. Und wenn es der König Sihon, der Amoriter ist, der solch ein Schrecken war für alle umliegenden Völker.
[54:40] Die Geschichte wird erzählt, dann 4. Mose 21, 24: „Israel aber schlug geht mit der Schärfe des Schwertes und nahm sein Land in Besitz von Arnon an bis an den Jabbok, bis zu den Ammonitern.“ Achtung, denn die Grenze der Ammoniter war fest. Trotz allem Schlachtengetümmel, trotz allem Eifer und Sieg in Gott schenkt keine Schlacht und kein Angriff auf die Harmonie.
[55:05] Der auch das sehr interessant. Manchmal passiert es ja, wenn Armeen siegreich sind, dass sie außer Rand und Band geraten, dass sie können dann, dass niemand sie mehr zügeln kann. Aber die Israeliten hatten einen Auftrag und sie waren hier ein Beispiel von Selbstbeherrschung. Sie nahmen nur das ein, was Gott ihnen gezeigt hatte. Die Ammoniter ließen sie in Ruhe. Sie waren siegreich und gehorsam.
[55:28] Und das ein gutes Bild. Das ein gutes Bild für den Sieg und das siegreiche Leben der Gläubigen in der Endzeit auf dem Weg ins Gelobte Land. Sie dürfen die Siegen in Anspruch nehmen, die Gott ihnen gibt, aber sie haben auch Selbstbeherrschung und kämpfen nicht an jeder Front, die ihnen so persönlich ein Feld.
[55:52] 34, 35: „Und wir nahmen zu der Zeit alle seine Städte ein und wir vollstreckten an jeder Stadt an Männern, Frauen und Kindern und ließen keinen übrig, der entkommen wäre. Nur das bedeutet, wir für uns und das Beutegut aus den Städten, die wir einnahmen.“ Das ganze war in Übereinstimmung mit dem, was Gott ihnen befohlen hatte.
[56:13] In 3. Mose 3, 27, 28 und 29 lesen wir: „Nur soll man kein mit dem Bann belegt es nichts, dass jemand dem Herrn gebannt hat, von allem, was ihm gehört, es seien Menschen oder Vieh oder das Feld eines Eigentums. Verkaufen oder auslösen, alles Gebannte ist dem Herrn. Ein heiliger Mann soll auch keinen mit dem Bann belegten Menschen auslösen, sondern er soll unbedingt getötet werden.“
[56:36] Das war genau das, was hier passierte. Die Amoriter waren von Gott höchstpersönlich mit dem Bann belegt. Man konnte sie nicht auslösen, man konnte sie nicht irgendwie verkaufen oder irgendwas anderes mit ihnen machen. Sie hatten seit Jahrhunderten gegen Gottes Gebote permanent verstoßen. Die Schuld war voll gewesen. Gott hat ja dem Abraham gesagt, in seiner Zeit, dass die Schuld der Amoriter noch nicht voll war, aber jetzt war es vorbei.
[56:59] Und jetzt kam das Strafgericht Gottes. Die Israeliten waren nur die Instrumente in der Hand Gottes.
[57:10] Der Sieg über die Amoriter war gleichzeitig das Vernichtungsurteil Gottes über diese dramatisch schlimmen Sünde, die in offener Rebellion über Jahrhunderte gelebt hatten und auch alle Völker um sie herum terrorisiert hatten. Gottes Gericht war gerecht.
[57:30] 36: „Von Aroer, das am Ufer des Arnon liegt, und von der Stadt im Tal bis nach Gilead hat bei uns keine Stadt zu fest. Der Herr, unser Gott, gab alles vor uns dahin.“
[57:40] Das war nicht nur eine Momentaufnahme dieser Sieg gegen Sihon, sondern wo immer sie hinkamen, in diesem Gebiet des Königs von Sihon, jede Stadt, jedes Dorf, jede Ansiedlung wurde von den Israeliten angenommen. Es gab keine Stadt, die ihnen zu fest war. All das, was die erste Generation befürchtet hatte, erwies sich als gegenstandslos. Mit Gott konnte man alles gewinnen.
[58:03] Was Gott versprochen hatte.
[58:07] Sein 44, 3: „Du hast mit deiner Hand die Heidenvölker vertrieben, sie war gepflanzt. Du hast Völker zerschmettert, sie war ausgebreitet.“ Der Sieg war die Sache des Herrn.
[58:15] So wie Josua und Kaleb der ersten Generation gesagt hatten: Gott wird vor euch kämpfen. So wie es mit dem Pharao getan hat, wie es mit den Ägyptern getan hat, wie es dann mit den Ammonitern getan hat am Anfang der Wüstenwanderung, so wird das auch tun. Die erste Generation wollte das nicht glauben, aber die zweite Generation probierte die Verheißungen aus, traute dem, was Gott sagte, und erlebte die übermächtige Hand Gottes, die Kraft, die den Sieg gibt.
[58:41] Die war Freund, Liebe, Freundin, kennst du die Kraft Gottes, die den Sieg gibt, von der Paulus sagt: „Ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist Gottes Kraft zur Überwindung der Sünde.“ Wenn man das mal in diesem Zusammenhang so umformulieren können, dass Errettung Gottes Kraft ist für jeden da, der ihm glaubt.
[59:04] Und wenn wir den Verheißungen glauben, in unserem Leben, wenn wir das, was Gott uns verspricht, für ernst nehmen und für Wahrheit halten und unser Leben danach ausrichten, aus diesem Wort leben, dann werden wir sehen, wie Gott uns den Sieg schenkt, den andere für unmöglich halten.
[59:25] Deswegen sagt Paulus nur über 8, 31: „Was wollen wir nun hier zu sagen? Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein?“ Niemand von den umliegenden Völkern, weder die Ammoniter, noch die Moabiter, noch die Edomiter hätte sich getraut, die Amoriter anzugreifen. Solch ein Schrecken hatten die verbreitet. Aber wenn Gott in unserer Mitte ist, dann gibt es keinen Feind, der vor uns bestehen kann, nicht einmal der Satan.
[59:58] Die Frage ist also: Ist Gott für uns? Ist Gott für mich? Ist Gott für dich? Ist unser Leben mit ihm im Einklang, so dass wir mit Gott zusammen vorangehen können, ihm folgen können, wo immer er uns auch hinführt?
[1:00:15] 37: „Aber dem Land der Ammoniter, allem, was an ihm obliegt, hast du dich nicht genähert, noch den Städten auf dem Bergland, noch zu irgendetwas von dem, was uns der Herr, unser Gott, verboten hatte.“
[1:00:27] Gott hat es gesagt, und sie hielten sich daran. So wie er gesagt hat, und du wirst nahezu den Ammonitern kommen, die sollst du nicht angreifen, einen Krieg mit ihm beginnen, denn ich will dir von dem Land der Ammoniter keinen Besitz geben, denn ich habe es den Kindern Lots als Besitz umgegeben.
[1:00:42] Merke, als die Israeliten in der ersten Generation Gott nicht glaubten, waren sie auch ungehorsam. Als Gott an sagte, geht es in die Wüste, wollen sie trotzdem hinein. Als die Israeliten der zweiten Generation Gottes Verheißungen glauben, sind sie auch gehorsam.
[1:01:02] Echte glaubensgehorsam. Die Bürde des gesamten Buches von 5. Mose, das dann später in vielen theologischen Kapiteln ausführlich beleuchtet wird, wird hier am Anfang durch Schlachten-Geschichte illustriert, bei der jeder sich vorstellen kann, wie das so ungefähr gewesen ist.
[1:01:18] Damit wir durch praktische Beispiele sehen, wenn Gott etwas meint, sagt, dann meint das auch so. Er kann uns in der Schlacht unseres Lebens, in dem Kampf, im großen Kampf, in dem wir alle eingebunden sind, den wir alle tagtäglich erleben, kann uns den Sieg geben. Und er möchte so gerne, dass wir ihm vertrauen.
[1:01:39] Die zweite Generation eroberte das gesamte Königreich von Sihon, aber das war nicht alles, was es zu erobern galt. Ein weiteres Königreich lag weiter im Norden des Königreichs Basan. Würde Gottes Verheißung auch bis dorthin reichen? Würde ihn nach dem Sieg über Sion auch den Sieg über den König von Basan mit Namen Og geben? Das werden wir in der nächsten Folge sehen, wenn wir dann das dritte Kapitel betrachten und dem Titel „Der König von Basan“.
[1:02:11] Heute wollen wir Gott, dass wir sehen können, dass auch nach Jahrzehnten seine Verheißungen nicht alt werden. Im Gegenteil, sie bleiben so frisch und so wahr wie eh und je, wann immer eine Generation, wann immer Gläubige sich auf die Verheißung Gottes berufen, treten sie ein. Was wir heute brauchen, sind Gläubige, die auf dem Weg zum Gelobten Land sind, die nicht einfach nur sich beschweren, dass der Weg so lange ist, die sich über den Sand im Getriebe beschweren und die der guten alten Zeit hinterher trauern.
[1:02:44] Nein, wir brauchen Gläubige, die bereit sind, die Verheißungen Gottes, die er in der alten Zeit gegeben hat, jetzt auf unsere Situation anzuwenden. Auch wenn die Verheißung damals für Mose gegeben worden sind und Abraham für die erste Generation oder für Generationen davor, hat die zweite Generation sie auf ihre Situation angewendet. Gottes Verheißung in Kadesch-Barnea, den Sieg zu geben.
[1:03:08] Diese Verheißung wandten sie an auf die Schlacht gegen Sihon von Hesbon. Und sie wussten, derselbe Gott wird auch unter anderen Umständen in denselben Sieg geben. Wir leben nicht mehr im 19. Jahrhundert wie unsere alten Pioniere, aber derselbe Gott ist immer noch am Regieren. Derselbe Gott sitzt immer noch auf dem Thron des Universums. Derselbe Gott hat immer noch dieselben Verheißungen in diesem selben Buch. Und wenn wir sie in Anspruch nehmen, werden wir erleben, was andere vor uns nicht erlebt haben.
[1:03:39] Wir werden das Land Kanaan betreten können, ohne den Tod gesehen zu haben, weil Jesus Christus wiederkommen wird. Lasst uns vorangehen im Glauben und sehen, welche Macht und welche Kraft und welchen Sieg unser Gott uns schenken kann.
[1:03:57] Wir wollen gemeinsam noch mit einem Gebet abschließen. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr, dass du durch dein Wort zu uns sprichst und dass du uns zeigst, dass es wirklich sich lohnt, deinen Verheißungen zu glauben und ihnen zu vertrauen, denn du schenkst den Sieg auch über die größten Feinde in unserem Leben. Wir möchten bitten, dass wir etwas lernen von dieser zweiten Generation, die bereit war, dann zu kämpfen, wenn du sie hast kämpfen lassen und die auch bereit war, gehorsam zu sein, wenn du ihnen den Kampf versagt.
[1:04:28] zu sein, wenn du ihnen den Kampf versagt hast, die bereit war, dir zu folgen, auch um Wege zu gehen und dann im Vertrauen auf dich voranzugehen und zu erleben, mit welcher Kraft wirkst. Herr, bitte wirke mit dieser Kraft in unserem persönlichen Leben und danke, dass du uns den Sieg schenkst und dass wir neben Glauben annehmen dürfen. Im Namen Jesu, Amen.
[1:04:51] Damit verabschieden wir uns für heute und freuen uns, wenn wir beim nächsten Mal wieder dabei seid. Schaltet ein, wenn wir 5. Mose studieren werden, dann mit dem Titel "Der König von Bahrain". Möge Gott euch segnen und euch den Sieg schenken, den er verheißen hat. Amen.
Lizenz
Copyright ©2018 Joel Media Ministry e.V.Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.