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In dieser Folge von „Höre Israel“ taucht Christopher Kramp tief in 5. Mose Kapitel 7 ein und beleuchtet, was es bedeutet, das Volk des Herrn zu sein. Er erklärt, warum Gott von seinem Volk eine vollständige Ausrottung der Kanaaniter verlangte und wie dieses Prinzip auch heute noch für unser Leben relevant ist. Besonderes Augenmerk liegt auf der Warnung vor Vermischung mit Ungläubigen, sei es in Ehen oder anderen Lebensbereichen, und den ernsten Konsequenzen, die dies für uns und unsere Nachkommen haben kann.


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Serie: Höre Israel (Ein ausführliches Studium von 5. Mose)

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Transkript

[0:16] [Musik]

[1:04] Herzlich willkommen zu "Höre Israel", unserer Serie über das fünfte Buch Mose. Wir wollen gemeinsam diese große Abschluss-Predigt von Mose, kurz vor seinem Tod, studieren, um zu sehen, was der Schlüssel ist für die Vollendung unserer Aufgabe. Denn diese Predigtreihe hat ein Volk von murrenden Rebellen transformiert in die Generation, die das Gelobte Land eroberte.

[1:41] In der letzten Folge haben wir uns das Schlüsselkapitel 5. Mose 6 angeschaut, wo dieses berühmte Zitat "Höre Israel", das Glaubensbekenntnis, installiert eine Rolle gespielt hat. Gott hat durch Mose hier gezeigt, dass es bei den Zehn Geboten eigentlich um eine Liebesbeziehung, um einen Bund geben sollte, zwischen ihm und jedem einzelnen Gläubigen. Deswegen war er im Feuer, Herr, abgekommen vom Himmel auf den Berg Sinai, fast 40 Jahre zuvor und hatte eigentlich ihnen seine Liebe, sein Wesen, seinen Charakter erklären wollen. Die Suiten hatten das in der ersten Generation nicht so wirklich verstanden.

[2:26] Und wir haben gesehen, dass das ein wesentliches Erklärungsmuster ist, dass Mose anführt, warum es in der ersten Generation bei Karl Spanier nicht geklappt hat mit dem Eingang ins Gelobte Land. Und so predigt Mose immer wieder in 5. Mose 5, 4, 5, 5, 6: "Höre Israel". Und wir haben das letzte Mal gesehen, dass Jesus diesen Imperativ, diese Aufforderung, als das Wichtigste, als das Größte, das Fundamentalste Gebot betrachtet hat und auch so gepredigt hat: "Höre Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein."

[3:10] Und wir haben gesehen, wenn wir wirklich hinhören auf die Stimme Jesu, wenn wir uns Zeit nehmen für ihn, echtes Interesse haben an seinem Wort, dann werden wir automatisch diese Liebe von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzer Kraft entwickeln, die dazu führen wird, dass wir gerne seine Gebote halten werden und sie auch anderen weitergeben, insbesondere auch in unserer eigenen Familie. Was ja auch ein wesentliches, zentrales Thema in 5. Mose 6 gewesen ist.

[3:49] Heute wollen wir uns die Frage stellen, was bedeutet das für das Volk Gottes an sich? In 5. Mose 7 geht es um das Volk des Herrn. Und bevor wir mit dem Studium beginnen, möchte ich euch einladen, wir gemeinsam ein Gebet zum Beginn sprechen.

[4:06] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir so sehr danken, dass du uns dieses wunderbare Buch 5. Mose gegeben hast und dass du uns den Heiligen Geist schenkst, damit wir es auch verstehen können, in dem Sinne, wie du es gemeint hast. Wir wissen aus dem, was wir in den vorherigen Kapiteln studiert haben, dass du nicht nur nach einzelnen Glaubenshelden suchst, sondern nach einer ganzen Generation, die gemeinschaftlich, vom Heiligen Geist erfüllt, zusammenarbeitet und gemeinschaftlich in das Gelobte Land hineingeht. Herr, lass uns heute lernen, was es bedeutet, das Volk des Herrn zu sein und was du von uns dir wünschst. Bitte sprich durch den Heiligen Geist und habe Dank, dass du uns in alle Wahrheit führen wirst. Im Namen Jesu. Amen.

[5:00] Wie immer wollen wir auch hier die Verse einzeln lesen aus 5. Mose 7. Und alle Parallelstellen werden dann in der Präsentation auch mit angegeben sein. Fangen wir einfach an in 5. Mose 7. Bevor wir damit genau loslegen, wollen wir uns noch einen prophetischen Ratschlag zu Gemüte führen, denn Ellen White hat auch etwas über 5. Mose 7 zu sagen und zwar folgendes. Sie sagt: "Lies das ganze Kapitel, auch Kapitel 1 und 8. Diese wurden mir als die Worte des Herrn präsentiert. Diese Dinge wurden zu unserer Ermahnung aufgeschrieben, auf die das Ende der Weltzeiten gekommen ist." Also Ellen White ermutigt uns speziell auch das siebte Kapitel aus 5. Mose zu studieren, als ein Kapitel, das für unsere Zeit von entscheidender Bedeutung ist, das extra auch aufgeschrieben ist, damit auch wir davon profitieren.

[6:03] Jetzt also der Start in 5. Mose 7 und dort Vers 1: "Wenn der Herr, dein Gott, dich in das Land bringt, in das du kommen wirst, um es in Besitz zu nehmen, und wenn er vor dir her viele Völker verdrängt: die Hethiter, die Girgasiter, die Amoriter, die Kanaaniter, die Perisiter, die Hiviter und die Jebusiter – sieben Völker, die größer und stärker sind als du."

[6:30] Diese Idee von den größeren Völkern haben wir schon in 5. Mose 4 gesehen. Dort hieß es: "um größere und stärkere Völker als du es bist vor dir her zu treiben und um dich, Herr, zu bringen und dir ihr Land zum Erbteil zu geben, wie es heute der Fall ist." Immer wieder hat Mose reden vor dem Einmarsch in Kanaan erinnert, dass es nicht die Größe Israels ist, die in den Sieg geben würde. Die Feinde waren mächtig, größer und zahlreicher, und Israeliten sollten auf jedem Schritt sich dessen bewusst sein.

[7:09] Wir lesen in Vers 2: "Und wenn sie, der Herr, dein Gott, vor dir dahin gibt, dass du sie schlägst, solltest du unbedingt an ihnen den Bann vollstrecken. Du sollst keinen Bund mit ihnen machen und ihnen keine Gnade erweisen." Gott verheißt für den Israeliten, dass er diese größeren Völker ihnen geben würde. Gott würde dafür sorgen, dass sie sicher sein können. Sie mussten aber auch ihren Beitrag dazu leisten, sie mussten auch tatsächlich kämpfen.

[7:45] Wir sehen das auch tatsächlich erfüllt in dieser Generation. Am Anfang des Richterbuches, in Richter 1, 4 heißt es: "Als nun Juda hinaufzog, gab der Herr..." gleiche Formulierungen wie in 5. Mose 7, "...die Kanaaniter und die Perisiter in ihre Hand, und sie schlugen sie bei Bezek zehntausend Mann." Wir sehen hier, wie Gott mit den Israeliten kooperiert. Das war der Plan. Gott würde das Wesentliche tun, aber die Israeliten sollten ihren Beitrag leisten. Sie sollten nicht einfach nur dastehen, sondern sie sollten tatsächlich auch kämpfen.

[8:24] Und das ist eine sehr interessante Idee, denn sie zeigt uns, dass wenn Gott uns große Siege schenken möchte in unserem Leben, und wir haben ja schon gesagt und auch studiert in den ersten Kapiteln von 5. Mose, dass die Siege auch über die Amoriter, über Sihon und über Orchestration der Typologie darstellen, über den für den Sieg über die Sünde, den auch wir erringen müssen, dann müssen auch wir unseren Beitrag leisten. Wir müssen kämpfen.

[8:52] Und vor allem ist die Idee hier, dass die Israeliten keinen Kanaaniter dulden sollten dauerhaft im neu gewonnenen Land. In 4. Mose 33, Vers 52 da heißt es: "So sollt ihr alle Einwohner des Landes vor eurem Angesicht vertreiben und alle ihre Bilder zerstören, also ihre Götzenbilder, auch alle ihre geschossenen Bilder sollt ihr vernichten und alle ihre Höhen verwüsten." Gott wollte nicht nur einen Teilerfolg im Kampf gegen seine Feinde. Gott möchte auch in unserem Leben nicht nur einen Teilerfolg, dass nur ein Teil unserer Sünden übergeben wird, ein Teil unserer Schuld vergeben wird, ein Teil unserer schlechten Gewohnheiten geändert wird. Nein, Gott möchte alles.

[9:41] Die Israeliten sollten sich bewusst machen, dass wenn sie das Gelobte Land erobern, alle Kanaaniter, die über 100 Jahre Gnadenzeit gehabt hatten, man diese Zeit nicht zu ihren Gunsten genutzt hatten, dass diese Kanaaniter vollständig ausgerottet werden sollten, als ein Typus dafür, dass in unserem Leben auch alles ausgerottet werden soll, was dort nicht hingehört.

[10:10] Vers 3: "Oder du sollst dich mit ihnen nicht verschwägern. Du sollst seine Töchter nicht ihren Söhnen zur Frau geben, noch ihre Töchter für deine Söhne nehmen." Diese Idee ist auch im Neuen Testament ganz praktisch angesprochen, wo es darum geht, dass man nicht mit Ungläubigen gemeinsam fit sein sollte. 2. Korinther 6, Vers 14 und 15: "Zieht nicht in einem fremden Joch mit Ungläubigen. Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit Gemeinschaft? Und was hat Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Was stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige gemeinsam mit dem Ungläubigen?"

[10:45] Es kann natürlich sein, dass in einer Ehe von zwei Ungläubigen ein Einziger zu Jesus findet. Aber wenn wir schon Jesus kennen, sollten wir den Ratschlag der Bibel tunlichst befolgen und nicht diesen Fehler machen, der schon so vielen Menschen wirklich großes Leid gebracht hat, dass sie aus Emotionen und zeigt auch geführt und gesteuert von Hormonen eine Entscheidung gefällt haben, die sie dann viele Jahre, zum Teil Jahrzehnte lang bereut haben, als sie gesehen haben, wie ihr Leben und auch unter uns, in das Leben ihrer Kinder darunter gelitten hat.

[11:23] Weiter heißt es hier in 2. Korinther 6, Vers 16, 17: "Wie stimmt der Tempel Gottes mit Götzenbildern überein? Denn ihr seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln, und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein. Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an, und ich will euch aufnehmen."

[11:44] Jeder Gläubige, der sich an Gott hält, an Jesus glaubt, ist auch aufgefordert, eine klare Trennung in seinem Leben zu vollziehen, zwischen dem Reinen und dem Unreinen, dem Heiligen und dem Unheiligen, und nichts in seinem Leben zu dulden, was seine Treue zu Gott unterminieren könnte oder irgendwie schwächen könnte.

[12:10] Wir sehen in der Bibel das schon ziemlich am Anfang der Menschheitsgeschichte, genau dieses Thema der Heirat von Gläubigen und Ungläubigen dramatische Folgen hatte. Insbesondere in der Zeit von Noah, als durch diese Nachlässigkeit der Gläubigen, die meinten, das ist keine Probleme bereiten würde, wenn sie mit Ungläubigen sich verhärten würden, dass das am Ende zu der Sintflut geführt hat, die dann fast die gesamte Menschheit ausgerottet hat.

[12:45] Wir lesen in 1. Mose 6, Vers 1 und 2: "Das geschah, als sich die Menschen zu mehren begannen auf der Erde, und ihnen Töchter geboren wurden. Da sahen die Gottessöhne, dass die Töchter der Menschen schön waren, und sie nahmen sich von allen jene zu Frauen, die ihnen gefielen." Das Kriterium der Partnerwahl war damals im Wesentlichen: Gefällt sie mir? Aber nicht, ob der Partner auch wirklich denselben Glauben und dieselben Werte, dieselbe Lebensmission vertritt.

[13:12] Sind diese Dinge so absolut entscheidend, lieber Freund, liebe Freundin? Wenn du noch nicht fertig bist, dann lass dir diese Lehre ganz vor Augen stehen, nimm sie jetzt zu Herzen. Suche dir einen Ehepartner, der deinen Glauben teilt, deine Werte auch bejahen kann und der im Wesentlichen dieselben großen Ziele im Leben verfolgt.

[13:42] 5. Mose 7 ist hier auch von einer ganz praktischen Bedeutung für uns. Am Ende der Zeit, zu allen Zeiten Israels, war das ein Problem. Nehemia 13 lesen wir ab Vers 23: "Auch sagt zu jener Zeit: Juden, die Frauen von Aschdod, Ammon und Moab eingeführt hatten, darum redet noch ihre Kinder..." konnten nicht jüdisch reden, sondern die Sprache dieses oder jenes. "Und ich stritt mit ihnen und fluchte ihnen und schlug etliche Männer von ihnen, darauf die ihnen das Haar, und beschwor sie bei Gott und sprach: Ihr sollt eure Töchter nicht ihren Söhnen zur Frau geben, noch welche von ihren Töchtern für eure Söhne oder für euch selbst zur Frau nehmen."

[14:20] Über Zeitalter hinweg war das ein Thema, zu dem Gott immer wieder durch seine Propheten sich äußern musste. Ein Thema, es offensichtlich ganz schwer ist für Gottes Volk, wirklich zu begreifen, dass sie aber wirklich verstehen sollten. Deswegen Gott uns ja auffordert, hinzuhören, wenn er uns etwas auch in diesem Bereich zu sagen hat.

[14:47] In Nehemia 13 heißt es dann weiter: "Und nun muss man von euch hören, dass ihr dieses ganz große Unrecht tut, dass ihr dieses ganz große Unterschied und euch an so an unserem Gott versündigt, dass ihr fremde Frauen heimführt." Wir denken vielleicht, das ganze ist eine wenig schlimme Sache, oder ja, vielleicht nicht ideal, aber nicht schlimm.

[15:07] Aber Gott sah das anders. Nicht mehr sah das eigentlich als eine Sünde an Gott. Und es lohnt sich, darüber etwas genauer nachzudenken. Das heißt natürlich nicht, dass wenn man diesbezüglich einen Fehler gemacht hat, dass man sich jetzt einfach scheiden lassen kann. Nein, nein. Aber es bedeutet vor allem, dass man sich überlegt, man diesen Schritt geht, ob man wirklich Gott auf seiner Seite hat.

[15:31] Vers 4: "Denn sie würden deine Söhne von mir abwenden, dass sie anderen Göttern dienen, und dann wird der Zorn des Herrn über euch ein brennen und euch bald vertilgen." Viele Menschen diese leidvolle Erfahrung gemacht, dass ungläubige Ehepartner einen unguten geistlichen Einfluss auf die Kinder ausüben.

[15:55] 5. Mose 6, Vers 15 finden wir eine ganz ähnliche Idee mit diesem Zorn, der entbrennt: "Denn der Herr, dein Gott, der in der Mitte wohnt, ist ein eifersüchtiger Gott, damit sich der Zorn des Herrn, deines Gottes, nicht entbrennt oder dich von der Erde vertilgt." Wenn also die Kinder durch den ungläubigen Ehepartner vom Glauben ab gebracht wird, dann wird Gott buchstäblich eifersüchtig. Das ist Teil seiner Liebe, die sich am Sinai gezeigt hat. Weil Gott uns so sehr liebt, wünscht er sich, dass auch unsere Kinder die besten Möglichkeiten, mindestens haben, die besten Chancen bekommen, ihn lieben zu lernen.

[16:31] Und die Wahl eines ungläubigen Ehepartners ist nicht nur etwas, das uns beeinträchtigt, sondern dann auch die Kinder in eine viel schwierigere Situation versetzt. Gott richtig kennenzulernen. Deswegen sagt: "Ich bin eifersüchtig, wenn ihr so etwas tut."

[16:54] Wir lesen Selected Messages, was immer das Denken von Gott wegführt, um auf Menschen zu vertrauen oder sich menschlichen Standards anzugleichen, wird uns daran hindern, mit Gott im Werk unserer Erlösung zu kooperieren. Deswegen erwartet der Herr seinem Volk irgend eine Allianz mit den Heiden einzugehen.

[17:17] Und dasselbe Prinzip bezieht sich auch auf die Verbindung von Christen und Ungläubigen. Das bezieht sich natürlich nicht nur auf die Ehe, aber natürlich auch in einem besonderen Maße.

[17:32] Weiter heißt es hier im vierten Band der Zeugnisse: "Aber die Heiden waren in einer weitaus besseren Situation als die Unfertigen dieser Zeit, die das Licht der Wahrheit haben und sich doch beharrlich weigern, es anzunehmen. Der heute gesündere ist weitaus schuldiger als der Heide, denn das Licht des Evangeliums scheint überall klar um ihn herum. Er tut seinem Gewissen Gewalt an und ist ein absichtlicher Feind Gottes." Mit anderen Worten: Gott sieht es für dramatischer und schlimmer an, wenn ein Gläubiger sich heute mit einem Ungläubigen verbindet, als wenn damals Israel sich mit einem Heiden verbinden.

[18:09] Wir würden denken: Na ja, die Heiden waren schlimmer als Ungläubige heute. Gott sieht das anders. Denn viele Heiden kannten das Evangelium nur sehr rudimentär, nur sehr begrenzt, durch die Natur vielleicht, durch das eine andere, was sie vom Hörensagen gehört hatten, vor dem Volk Israel. Aber Menschen, die heute das Evangelium ablehnen, die Länder seien oft auch ab, obwohl sie die besten Gelegenheiten hatten, Gott kennenzulernen, es einfach nicht fallen oder aber so gibt, vielleicht sogar es gehört haben und es direkt ablehnen.

[18:38] Das heißt, die Ratschläge Gottes an sein Volk gelten umso deutlicher und schärfer für die heutige Zeit.

[18:48] 15: "Vielmehr sollst du so mit ihnen verfahren: Ihre Altäre sollt ihr zerreißen, ihre Gedenksteine zerbrechen, ihre Ascherabilder zerschlagen und ihre ganzen Bildnisse mit Feuer verbrennen." So hatte man es mit dem goldenen Kalb gemacht, dass die Israeliten ja dort einige Wochen nach der Bekanntgabe der Zehn Gebote durch Gottes Stimme im Feuer dann errichtet hatten, als sie nicht mehr glaubten, dass Mose wieder kommt.

[19:16] Wir lesen 2. Mose 32, Vers 20: "Und er nahm das Kalb, das sie gemacht hatten, und er verbrannte es mit Feuer, mahlte es zu Pulver, streute es auf das Wasser und gab es den Kindern Israels zu trinken." Die Israeliten wussten, wie man mit Götzenbildern umzugehen hat. Sie hätten es selbst schmerzlich an ihrem eigenen Leib sozusagen erlebt.

[19:37] Und Gott sagt ihnen jetzt: Wenn ihr in das Gelobte Land geht, betrachtet alle ganzen Bilder mit der Emotion, mit der ich Gott das goldene Stand, das goldene Kalb betrachtet habe, bei habe zerstört das alles, denn es trennt euch von mir.

[19:55] Patriarchen und Propheten, Seite 472: "Viele scheinen diese Gebote im Widerspruch zu dem Geist der Liebe und Barmherzigkeit zu stehen, die an anderen Stellen der Bibel zur Pflicht gemacht werden. In Wirklichkeit wurden diese Vorschriften von unendlicher Weisheit und Güte bestimmt. Deswegen sind sie auch unsere der Nähe zum Gebot der Liebe." Gott beabsichtigte die Israeliten in Kanaan anzusiedeln, damit sie dort ein Volk und eine Regierung als Offenbarung seines Reiches auf Erden verkörperten. Wir sollten nicht nur Erben wahren Glaubens sein, sondern auch seine Grundsätze in der ganzen Welt verbreiten.

[20:34] Die Kanaaniter dagegen hatten sich dem widerwärtigsten, niedrigsten Heidentum ergeben. Das Land musste von allem gereinigt werden, was Gott Gottes gnadenvolle Absichten gewiss verhindert hätte. Gott macht keine Kompromisse, wenn es darum geht, dass sein Charakter in die Welt getragen werden soll. Gott ist die Liebe, und er wünscht sich, dass andere, die noch nicht davon gehört haben, die bestmöglichen Chancen haben, ihn so kennen zu lernen, wie er ist.

[21:02] Und eine Allianz, eine Toleranz der Kanaaniter im Gelobten Land hätte dazu geführt, und hat dann auch leider dazu geführt, dass die Israeliten ihrem Auftrag nicht nachkamen. Warum ist Gott an dieser Sache so konsequent? Warum möchte er es auch wir keine Sünden in unserem Leben dulden und einfach so leben lassen, im Sinne von: Na ja, das wird schon nichts machen, Hauptsache zu dem großen und ganzen Sieger?

[21:27] Gott weiß ganz genau, dass wenn wir Sünden in unserem Leben tolerieren, die gesamte Kraft des Evangeliums neutralisiert wird, genauso wie die Überlebenden und zurückgebliebenen Kanaaniter am Ende das Zeugnis der Israeliten viertel angezeigt neutralisierten. Und deswegen ist dieses Kapitel so entscheidend auch für unsere Zeit.

[21:52] Vers 6: "Denn ein heiliges Volk bist du für den Herrn, deinen Gott. Dich hat der Herr, dein Gott, aus allen Völkern erwählt, die auf Erden sind, damit du ein Volk, das Eigentum es für ihn sei." Die Israeliten sollten ein besonderes Volk, ein heiliges Volk sein. Wir sind heute aufgefordert, angesichts der Botschaft, die Gott uns gegeben hat, angesichts der Offenbarung seiner Liebe, angesichts all dessen, was wir von seinem Charakter wissen, wir sind aufgefordert, ein heiliges Volk zu sein, damit wir ein Licht in dieser Welt sein können.

[22:28] Das kommt natürlich aus 2. Mose 19, wo bevor Gott die Zehn Gebote dem Volk Israel gab, er genau diese Idee ihnen mitteilte. Dort in Vers 5 und 6 heißt es: "Wenn ihr nun wirklich meiner Stimme Gehör schenken und gehorchen werdet, dieses höhere sei nicht nur und meinen Bund bewahrt, so sollt ihr vor allen Völkern mein besonderes Eigentum sein, denn die ganze Erde gehört mir. Ihr aber solltet wir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein." Das sind die Worte, die den Kindern Israels sagen soll.

[22:58] Gott hat alle Menschen geschaffen, und es gab schon viele Königreiche, aber

[23:01] Und es gab schon viele Königreiche, aber Israel sollte ein Königreich von Priestern, ein Königreich von Dienern, ein geistliches Königreich sein. Sie sollten das Reich Gottes verkörpern. Deswegen kamen Jesus, dann steht und sagt: "Sie immer, das Reich der Himmel, das Reich Gottes gleicht." Das war sein Ziel, sein Plan, eigentlich schon für das alttestamentliche Volk Israel. Sie sollten besonders sein, weil sie nicht nur ein Volk waren, sondern die Regierung Gottes widerspiegeln sollten. Deswegen hatte Gott am Sinai mit ihnen den Bund machen wollen. Darum hat er ihnen seine Gesetze gegeben. Die Israeliten sollten zuhören, verstehen, das Gesetz in ihr Herz lassen, durch die Liebe Gottes, durch den Heiligen Geist, und dann ein Licht für die Welt sein. Und deswegen war es notwendig, dass alles, was sie zur Sünde verführen könnte, aus ihrem Heim, aus ihrem zukünftigen Heim, aus dem Land verschwinden würde.

[24:06] Wenn wir das Volk des Herrn sein wollen in der Endzeit, wenn wir ein Licht sein wollen für die ganze Welt, dann sollten wir alles aus unseren Heimen, aus unserem Leben, aus unserem Alltag verbannen, was uns ständig zur Sünde verführen würde. Das war der Auftrag an Israel, das ist der Auftrag an mich und an dich in unserer Zeit. Denn auch wir sind die, Petrus sagt, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums. Das, was für die Israeliten im alttestamentlichen galt, gilt auch für die Christen nach der Kreuzigung und Auferstehung. Jeweils eine Auswahl will das Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit er die Tugenden, das heißt, im Charakter dessen, verkündet.

[24:58] Durchaus der Finsternis, poser zu seinem wunderbaren Licht. Der Mann, Kapitel 4, 5 und 6 von 5. Mose, den Charakter Gottes gesehen, fassbare Schönheit. Kapitel 7 sagt uns, dass das in die Welt gebracht werden muss. Aber deswegen alles ausgerottet werden muss, was uns daran hindern könnte, dass dieser Charakter so klar und deutlich wie möglich scheint. Jesus ist für uns gestorben. Er hat den Tod besiegt, damit wir mit ihm leben können und ein heiliges, besonderes Volk sein können. Wir lesen in Titus 2, Vers 14, der sich selbst von sich gegeben hat, um uns von aller Nicht – nur von ein bisschen, sondern von aller Gesetzlosigkeit zu erlösen, sowie die Israeliten ganz alle Kandidaten sollten. Uns von aller Gesetzlosigkeit zu lösen und für sich selbst sein Volk zum besonderen Eigentum zu reinigen, das eifrig ist, gute Werke zu tun.

[25:59] Vers 7: Nicht deshalb, weil jetzt zahlreicher wert als alle Völker hat der Herr, dein Herz, sein Herz euch zugewandt und euch erwählt, denn ihr seid das geringste unter allen Völkern. Was ist die Grundlage des Bundes, den Gott mit seinem Volk eingeht? Warum denkt Gott an Israel? Ist es, weil sie so besonders groß sind? Weil sie so viel Großartiges der Vergangenheit getan haben? Nein, die Israeliten, die das hören, wenn sie eine an einem Studium ihrer Geschichte machen würden, dann würde nicht viel Ruhmreiches festgestellt haben. Sie waren Jahrhunderte in Gefangenschaft gewesen, Ägypten, vorher in Palästina, in Kanaan, als Nomaden, als Fremdling unterwegs. Da war noch nichts, was das Volk als solches ruhmreich geleistet hätte. Aber Gott hat sie trotzdem zu seinem Volk erwählt.

[26:53] Römer 11, Vers 6 lesen wir: "Wenn aber aus Gnade, so ist es nicht mehr um der Werke Willen." Gnade ist Gnade, das sagt der Paulus. Sonst ist die Gnade nicht mehr Gnade. Wenn ja, warum der Werke Willen, so ist es nicht mehr um der nicht mehr der Gnade. Sonst ist das Werk nicht mehr. Wenn Gott uns begnadigt, dann ist das wirklich echte Gnade. Wir haben es verdient, lieber Freund, liebe Freundin, dass Gott zu dir spricht, dass Gott dich führt und leitet in deinem Leben, dass er dich segnet, dass er dich sein Kind nennt. Das hast du nicht verdient, das hast du dir nicht erarbeitet. Das macht er aus einem anderen Grund.

[27:44] 1. Johannes 4, Vers 10 heißt es: "Darin besteht die Liebe nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühneopfer für unsere Sünden." Nicht wir haben Gott überzeugt, er versucht, ständig uns zu überzeugen. Versuchte gar nicht, Gott zu überzeugen, sondern höre hin, was er zu sagen hat. Dann wirst du sehen, dass er um dich wirbt, dass er schon längst eine Trasse hat und er dich liebt, nicht weil du etwas getan hast oder nicht getan hast, sondern weil er dich liebt.

[28:32] In Lukas 12, Vers 32 wird deutlich, dass das Volk Gottes oft eine kleine Gruppe ist. "Fürchte dich nicht, du kleine Herde, das hat eurem Vater gefallen, euch das Reich zu geben." Wenn wir immer nach dem Prinzip der Mehrheit gehen würden, würden wir ganz oft in die Irre gehen. Zu vielen Zeiten der Bibel war das Volk Gottes in der Unterzahl, vielleicht sogar fast zu allen Zeiten. Dass das Volk Gottes auch heute, vielleicht im Vergleich zu anderen Organisationen oder Gruppierungen oder Kirchen, eher klein ist, sollte uns nicht entmutigen. Gott hat noch niemals Mühe gehabt, durch kleine Gruppen und durch wenige Menschen zu arbeiten. Uns zu wirken, entscheidend war, dass diese wenigen wirklich sich ganzen hingegeben hatten und wirklich auch gemeinsam zusammenhielten und zusammenkamen.

[29:30] Vielleicht bist auch du in deiner Ortsgemeinde oder wo immer du auch als Gemeindeglied, Mitglied bist, in einem kleinen, einer kleinen Gruppe, in einer kleinen Gemeinde, und du fühlst dich vielleicht etwas entmutigt, weil du dich fragst: "Was können wir schon ausrichten?" Aber genau das ist die Botschaft hier auch in 5. Mose 7. Gott hat dich nicht erwähnt, eine Gemeinde oder uns als Volk Gottes nicht gewählt, weil wir so viele sind oder deswegen große Chancen sieht, dass wir es erreichen könnten. Nein, er erwählt uns, obwohl wir so wenig sind, so eine kleine Kraft haben wir. Wir sind Offenbarung 3, heißt es, und er sich dadurch besonders verherrlichen kann, durch diese kleine Herde, die treu zu ihm steht.

[30:22] Verdacht, sondern weil der Herr euch liebte. Hier ist der wahre, der eigentliche Grund. Sondern weil der Herr euch liebte und weil er den Eid halten wollte, den eure Väter geschworen hatte. Darum hatte ich mit starker Hand herausgeführt und erlöst aus dem Haus der Knechtschaft, aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten. Die Grundlage der Beziehung Gottes zu seinem Volk ist, dass er uns liebt und dass er Verheißung gegeben hatte, ja, lange gegeben hat, bevor wir überhaupt den ersten Atemzug gemacht haben.

[30:52] Jesaja 43, Vers 4 sagt diese wunderbaren, schönen Worte: "Darum, weil du kostbar bist in meinen Augen und wert geachtet, und ich dich liebhabe, so gebe ich Menschen für dich und Völker für dein Leben." Auch in diesem Kapitel 7, dass an einigen Stellen so konsequent von der Ausrottung der Kanaaniter spricht, macht Gott eigentlich seine Hauptbotschaft deutlich, nämlich: Ich liebe dich, weil ich dich liebe.

[31:15] Liebe, weil ich dich geschaffen habe, weil du bist und deswegen ich einen Wert in dir sehe, unabhängig von dem, was du getan hast und erträgst, von dem, was du gerade machst. Ich sehe einen Wert in dir und ich möchte, dass du meine Liebe kennenlernst. Jeremia 31, Vers 3: "Von Ferne ist Herr mir daher erschienen: Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus Gnade." Die Liebe war schon lange, bevor du da warst.

[31:48] Jesus kam mit der aufsummierten Liebe der Ewigkeiten auf diese Welt. Das kann man sich gar nicht menschlich richtig vorstellen, so viel Liebe, wie Gott für uns hat. 1. Johannes 4, Vers 10: "Wir lieben ihn, weil er uns zuerst geliebt hat."

[32:10] Und 5. Mose 4, 5 und 6 und jetzt auch 7 will Gott immer wieder diesen Punkt machen, wie sehr er uns liebt, was er für uns alles tun möchte. Und dass wir, wenn wir nur richtig hinhören, wir sehen können, wie eng wir mit ihm leben können, wie nahe wir ihm kommen können, wenn wir uns festhalten an ihm, an seiner Liebe. Und dann wächst diese Liebe, von der 5. Mose 6 gesprochen hat.

[32:40] Hebräer 6, Vers 13 bis 17 erklärt uns diesen Schwur, denn wir haben ja gelesen, dass Gott den Vätern Israels geschworen hatte, dass er sie erlösen würde und in das Land gehen würde. Denn als Gott Abraham die Verheißung gab, wo er bei keinem Größeren spüren konnte, bei sich selbst, darum hat Gott, als er den Erben der Verheißungen noch stärker, maßen beweisen wollte, wie unabänderlich seine Ratschlüsse sind, sich mit einem Eid verbirgt. Gott sagt es nicht einfach nur als nettes Wort, um uns aufzumuntern. Er möchte wissen, er möchte, dass wir wissen, dass es ihm absolut ernst ist. Das ist das absolut verlässlich, das, was wir jemals gehört haben. Er schwört bei sich selbst. Er verbindet seine eigene Existenz mit der Wahrhaftigkeit seiner Zusagen.

[33:28] Und ich frage ist, warum nehmen wir seine Verheißungen dann nicht oft viel ernster? Wenn Gott sich selbst mit seiner eigenen ewigen Existenz und Allmacht und Liebe für die Wahrhaftigkeit seiner Verheißungen verbirgt und sagt: "Darauf kannst du dich verlassen."

[33:50] Psalm 105, Verse 8 bis 10: "Er gedenkt auf ewig an seinen Bund, an das Wort, das er geben ließ, auf 1000 Geschlechter hin, den Boden, damit abgeschlossen sein Eid, den Isa geschworen hat. Er stellt ihn auf für Jakob, als Satzung, für Israel als ewigen Bund." Diese Verheißung gelten nicht nur für das alte Israel im Alten Testament. Sie gelten auf 1000 Generationen und diesen bis heute noch nicht erreicht. Dieser Bund hat mehr Gnade als überhaupt Menschen jemals auf Erden leben werden. Erst für alle, die so wie Abraham, Isaak und Jakob an Gott glauben und seine Liebe ernst nehmen.

[34:31] Als Jesus geboren wurde, er ist dieser Prophezeiung hier, Lukas 1, ausgedrückt worden. Also, das ist jetzt noch kurz vor der Geburt von Jesus. Genauer gesagt, geht es dir beide um die Geburt von Johannes, aber das war dann wenige Monate vor der Geburt von Jesus. Und es geht eine Prophezeiung um die Ankunft des Messias, das ausgedroht worden, dass tatsächlich durch das Kommen Jesu sich dieser Bund erfüllen würde. Lukas 1 sagt: "Rettung von unseren Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen, und Barmherzigkeit zu erweisen und unserem an unseren Vätern und so gedenken an seinen heiligen Bund, an den Eid, den er unserem Vater Abraham geschworen hat, uns zu geben." Die Errettung würde kommen als Erfüllung dieses heiligen, ewigen Bundes.

[35:18] 9 zu erkennen, nun, dass der Herr dein Gott der wahre Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Gnade bewahrt, ihn lieben und seine Gebote bewahren auf 1000 Generationen. Das Gesetz Gottes war gegeben worden, um diesen wahren, den wahrhaftigen Gott zu beschreiben und deutlich zu machen, dass über alle Generationen weg er seinen Bund halten würde mit denen, die ihn gern haben, die seine Freunde sein wollen, die mit ihm leben möchten. Diese Idee hier kommt ja aus den Zehn Geboten, aus dem zweiten Gebot, denn dort heißt es ja am Ende: "So spricht von denen, die den lieben und seine Gebote bewahren." Und Daniel greift das dann auch in Daniel, Kapitel 9, und dort Vers 4: "Ich bete aber zu dem Herrn, deinem Gott, und ich bekannte und sprach: Auch Herr, du großer und furchtgebietender Gott, der den Bund und die Gnade bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote bewahren."

[36:20] Wenn wir die Liebe Gottes kennen und ihn zurückgeben und seine Gebote, die Ausdruck seiner Liebe sind, ihm zurückgeben, sozusagen unserem Leben, dann bleibt dieser Bund bestehen. Diese Verbindung.

[36:38] 2. Mose 34, Verse 4 bis 6: "Und er ging vor seinem Angesicht vorüber und rief: Herr, Herr, der starke, Gott, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und von großer Gnade und Treue." Immer wieder hat Gott dem Mose deutlich macht, wie sein Charakter ist, wie sein Wesen ist. Er bewahrt Gnade und Treue auf 1000 Generationen.

[37:03] Und deswegen sagt auch im Neuen Testament der Bibel, dass wir uns auf Gott verlassen können. Auf Menschen können wir uns meistens nicht verlassen. Wir werden immer wieder enttäuscht von unserer besten Freundin mitunter. Aber hier heißt es in 1. Korinther 1, Vers 9: "Gott ist treu. Ich bin berufen sei zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unseren Herrn." Oder hier, 1. Thessalonicher 5, Vers 24: "Treu ist er, der euch beruft, er wird es auch tun." Oder 2. Timotheus 3, Vers 13: "Aber der Herr ist treu. Ihr habt euch stärken und bewahren vor dem Bösen." Suchst du nach einem Freund, der dich niemals im Stich lässt? Suchst du noch einem Menschen, der immer an deiner Seite steht? Suche nach jemandem, der dich nicht verlässt, wenn durch anklagt. Jesus ist dieser Mensch.

[37:55] Und Jesus ist Gott. Er ist der Herr, der so treu ist, dass wir uns immer auf ihn verlassen können. 1. Johannes 1, Vers 9 zeigt der Johannes, worin diese Treue und Gerechtigkeit besteht: "Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit."

[38:18] Gottes Treue zeigt sich darin, dass wann immer wir gesündigt haben, wenn wir aufrichtig zu ihm kommen, uns immer wieder gerne aus Liebe vergibt. Versehen. Er verhehlt aber auch jedem den Hass ins Angesicht und bringt ihn um. Er zögert nicht, dem zu vergelten, der ihn hasst, sondern vergilt ihm ins Angesicht. Wer gegen Gott rebelliert, kann auf Dauer nicht bestehen, und Gott macht hier keine Kompromisse.

[38:49] Sprüche 11, Vers 31: "Sie dem Gerechten wird auf Erden vergolten, wie viel mehr dem Gottlosen und Sünder." Römer 12, Verse 19: "Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes, denn es steht geschrieben: Mein ist die Rache, ich will vergelten, spricht der Herr." Gott lässt Sünde nicht bis in die Ewigkeit laufen. Er hat Gnade für 1000 Generationen, aber er rottet die Sünde aus. Und wenn im Fall wie bei den Kanaanitern, jemand sich mit der Sünde so sehr verbindet, dass er sich von der Sünde nicht mehr trennen lässt, wird der Sünder mit der Sünde, so ja auch am Ende, nach den 1000 Jahren vernichtet werden, ausgerottet werden.

[39:33] 5. Mose 7, Vers 11: "So bewahre nun das Gebot und die Satzung und Rechtsbestimmungen, die ich dir heute gebiete, damit du sie tust." So sagt Mose, jetzt inspiriert vom Heiligen Geist, deswegen, weil Gott dich liebt, höre hin und halte die Zehn Gebote, die er ja gerade in Kapitel 5 wiederholt hat, als auch die Satzungen, von dem wir gelernt haben, dass sie dann nach den Zehn Geboten noch gegeben worden sind, als Fallstudien, als praktische Illustration der Prinzipien hinter den Zehn Geboten, von denen wir auch einiges noch hören werden hier im weiteren Studium von 5. Mose 12.

[40:10] Und es wird geschehen, wenn auf diese rechte Stimmung hört, sie bewahrt und tut, so wird der Herr dir auch die Wunder, die Gnade bewahren, dir deinen Vätern geschworen hat. Dieser Bund bleibt bestehen. Das, was Gott anderen in der Bibel verheißen hat, das gilt auch für dich, wenn du hörst, was er zu sagen hat.

[40:31] Vers 13: "Und er wird dich lieben und dich segnen und mehren. Er wird segnen die Frucht deines Leibes und die Frucht deines Landes, dann kommt ein Most und ein Öl, denn wo auf deiner Kühe und die Zucht der Schafe in dem Land, das er deinen Vätern geschworen hat, die jetzt zu geben." Gott sagt durch Mose im Volk Israel: "Euch wird es gut gehen, wenn ihr mit mir lebt. Ihr werdet viel ernten können von den Weinbergen, werdet Most haben, ihr werdet Korn haben, ihr werdet eure Helden werden üppig Keller und Kälber und Lämmer werfen. Es wird euch in diesem Leben an nichts Wesentlichem mangeln. Ihr werdet gesegnet sein, auch in euren ganz normalen Bedürfnissen, euren menschlichen Beschäftigungen."

[41:18] Gottes Sehen ist nicht nur theologisch theoretisch, erst ganz praktisch und betrifft unser persönliches Leben. Jesus hat davon gesprochen in der Bergpredigt, diesen berühmten Worten: "Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes, das ist nach seinem Gesetz, nach dem Evangelium, nach dem, was am Sieger erklärt worden ist, und nach seiner Gerechtigkeit. So wird euch dies alles zu dem Kontakt." Spricht er von der Kleidung, von der Nahrung, von all den Sorgen des Alltags. So wird euch oder Dinge, die man Dinge des Alltags und die man sich Sorgen machen könnte, so wird euch dies alles hinzugefügt werden.

[41:55] Die wertvollen, liebe Freundin, hast du die Erfahrung schon gemacht, dass wenn du Gott an aller erste Stelle setzt in deinem Leben, wenn er die oberste Priorität hat, wenn er die beste Zeit bekommt, wenn er, wenn es hart auf hart kommt, er den Ausschlag bekommt und nicht dein Hobby oder die Arbeit oder das und jedes, was vielleicht in einer Extremsituation mit Gott konkurriert, dass wenn du ihn an die erste Stelle setzt, Gott sich auch um viele andere Dinge in deinem Leben kümmert. Er sich auch in vielen anderen Dingen reich segnet und dein Leben verbessert und verschönert.

[42:31] Denn diese Erfahrung noch nicht gemacht hast, fang an auf Gott zu hören. Fang an danach zu trachten, was ihn betrifft, und wirst genau das erleben, denn Gott ist treu. Er wird es tun, weil das verheißen hat. Er hat sich selbst mit seiner eigenen Existenz diese Verheißung gebunden.

[42:49] Vers 14: "Gesegnet zu sein vor allen Völkern. Es wird kein unfruchtbare und keine unfruchtbare unter dir auch nicht unter deinem vier." So schon in 3. Mose 26, Vers 9: "Und ich will mich zu euch wenden und euch fruchtbar machen und mehren und meinen Bund mit euch aufrechterhalten."

[43:12] Das 15: "Und der Herr wird jede Krankheit von dir abwenden, und er wird keine von den bösen Seuchen Ägyptens auf dich legen, die du kennst, sondern wird sie auf alle diejenigen bringen, die dich hassen." Interessanterweise müssen also die Israeliten gewusst haben, woran die Ägypter so gestorben sind. Sie waren ja lange Zeit, einige Generationen dort in Ägypten als Sklaven, vorher als angesehene Bürger. Dann hat es gelaufen gewesen, sie kannten die Zivilisationskrankheiten Ägyptens schon.

[43:41] 2. Mose 15, relativ kurz nach dem Auszug aus Ägypten lesen wir diese Worte: "Und er sprach: Wenn du der Stimme des Herrn, deines Gottes, gehorchen ist und tust, was vor allem recht ist, und seine Gebote zu Ohren fasst, höre Israel, oder alle seine Satzungen hältst, so will ich keine der Krankheiten auf dich legen, die ich auf Ägypten gelegt habe, denn ich bin der Herr, dein Arzt." Das Leben des Gläubigen sollte auch auf der Ebene der Gesundheit gesegnet sein durch unseren Gott.

[44:14] Man hat in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten immer wieder auch Mumien untersucht, die man gefunden hat, und hat festgestellt, dass viele Ägypter an ähnlichen Krankheiten gestorben sind, die auch heute zu den Volkskrankheiten zählen: Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. All diese Krankheiten, die im Wesentlichen mit einem schlechten oder verbesserungswürdigen Lebensstil einhergehen, wo zu viel Wohlstand dazu führt, dass man seinen Körper nicht mehr gut und gesund erhält und dann durch solche Krankheiten, die oft zum Tod führen, den schlimmen Preis zahlen muss. Und Gott versprach, die sollten, wenn ihr zuhört, was ich zu sagen habe, wenn ihr auf meine Ratschläge achtet, dann könnt ihr das weitestgehend vermeiden. Was nicht bedeutet, dass ein Gläubiger nicht auch

[45:05] bedeutet, dass ein Gläubiger nicht auch mal wirklich eine schlimme Krankheit haben kann. Siehe hier zum Beispiel oder auch Elisa. Aber was bedeutet, dass viel von dem, was die Welt plagt, bei Gläubigen nicht vorkommen muss, wenn sie einfach Gott glauben? Und was für eine praktische Lektion für unser Volk in unserer Zeit! Denn wir haben so viele und so gut und so detaillierte Ratschläge zur Gesundheit, wenn wir doch nur hinhören würden.

[45:38] Vielleicht geht es dir so wie mir, dass wir uns entscheiden sollten, noch genauer hinzuhören, was Gott uns sagt, damit wir noch mehr auch in diesem Bereich von ihm gesegnet sein können. Psalm 137 sagt uns das tatsächlich, das keine leeren Worte waren, sondern die unfassbare Realität. Es heißt: „Sie aber, Israel, zogen aus mit Silber und Gold.“ Oder es war kein Strauch oder unter ihren Stämmen.

[46:04] Vers 16: „Du sollst alle Völker verzehren, die der HERR, dein Gott, dir gibt. Ein Auge soll nicht mitleidig auf sie schauen, und du sollst ihren Göttern nicht dienen, denn das würde dir zum Fallstrick werden.“ Hier geht es noch einmal um diese Idee, die wir schon in den ersten Versen studiert haben, nämlich den Auftrag an Israel, nicht einfach nur das zu tun, was Gott sagt, sondern auch das auszurotten, was Gott ausrotten möchte. Gott möchte jeden Sünder retten, aber er möchte die Sünde ausrotten.

[46:36] Wir haben gesehen, dass der Sieg nicht nur eine Liebeserklärung an den Sünder, sondern eine Kriegserklärung an die Sünde war. Und wir wissen aus der Bibel, dass es möglich war für Kanaan, auch gerettet zu werden. Rahab ist das Beispiel dafür. Aber es war eben leider in diesem Fall auch nur eine Person, die dann noch im missionarischen Geist ihre Familie versammelt hat. Es waren wenige, aber es war möglich. Gott hat hier keine ethnischen Vorurteile gegen Kanaan dahinter gehabt. Er wollte Sünde ausrotten.

[47:13] In diesem Fall sozusagen typologische, beispielhaft, denn die Kanaaniter waren mehr als alle anderen Völker mit der Sünde so eng verwoben schon seit Jahrhunderten. Und ihre Ausrottung sollte symbolisieren, wie Gott ist, Sünde, schlechte Gewohnheiten ausrotten möchte in unserem Leben.

[47:34] 2. Mose 23: „Sie sollen nicht in deinem Land wohnen bleiben, damit sie dich nicht zur Sünde gegen mich verleiten.“ Immer und immer wieder wird dieser Punkt gemacht: Die Kanaaniter dürfen nicht bleiben, weil sie sich zur Sünde bringen würden, zu verleiten würden, denn du würdest ihren Göttern dienen und sie würden dir zum Fallstrick werden. Das Problem sind nicht ihre Gene oder der Hautfarbe oder ihre Haarfarbe. Das Problem ist, dass sie mit der Sünde so eng verknüpft sind, dass Gott, der Allwissende und Allmächtige, sagt: Ich kann sie nicht in deinem Land lassen, ohne dass du dadurch zur Sünde verführt werden würdest. Deswegen musst du sie ausrotten.

[48:13] Lieber Freund, liebe Freunde, es gibt Dinge in unserem Leben, in unseren Wohnungen, in unserem Alltag, von denen Gott sagt: Ich kann das nicht in deinem Leben dulden. Wenn es geduldet wird, wirst du wieder zur Sünde fallen. Deswegen: Raus damit! Und zwar ohne Kompromisse, 100 Prozent. Das ist eine wichtige Botschaft, damals für das Volk, und auch für heute.

[48:43] Denn wir sehen, dass Gott recht behielt. In Psalm 106, 36 heißt es: „Und sie dienten ihren Götzen, denn die Israeliten hatten tatsächlich Kanaan übrig gelassen. Sie hatten dann in falsch verstandener Barmherzigkeit, scheinbare Gnade walten lassen zu ihrem eigenen Verderben, hatten etwas vom Rest Sünde übrig gelassen, weil wir meinten, sie hätten das schon große Siege errungen.“ Und dann heißt es: „Und sie dienten ihren Götzen, und diese wurden ihnen zum Fallstrick.“

[49:08] Lieber Freund, liebe Freundin, wenn du große Siege mit Gott erringst und es bleiben nur noch wenige Dinge zu tun in deinem Leben, dann ruh dich nicht einfach aus und sag: Na ja, diese Kleinigkeiten, mit denen kann Gott nicht auch so den Himmel nehmen. Diese Kleinigkeiten, während ich wieder völlig von Gott wegführen, wenn du sie nicht in Gottes Kraft und durch seinen Heiligen Geist auch findest.

[49:39] Hebräer 115, 33: „Lasst euch nicht irreführen.“ Offensichtlich ist auch im Neuen Testament diese Gefahr gegeben, dass man glaubt, ein wenig Umgang mit schlechten, ein wenig schlechter Umgang könnte dem christlichen Charakter ja nicht viel schaden. Aber Paulus sagt: „Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten.“ Lass uns drüber nachdenken, womit beschäftigen wir uns, was schauen wir uns an, was hören wir uns an? Wer sind unsere Freunde, mit denen wir die meiste Zeit verbringen?

[50:08] Und wir sollen als als Gläubige natürlich mit sondern mit Menschen, die von Gott nichts wissen, Zeit verbringen, sie zu Jesus zu führen. Aber das ist was anderes, als wenn ich einfach meine Freizeit mit schlechtem Umgang verbringe, mit Menschen, die mich von Gott weg bringen, ohne dass ich ihnen helfen, sondern einfach mich von ihnen inspirieren, dass ich noch von Gott abfalle.

[50:32] Was gibt es vielleicht in deinem Leben, dass dein Charakter potenziell verdirbt, auch wenn du es vielleicht für unwichtig hältst?

[50:44] Vers 17: „Wenn du bei deinem Herzen sagst: Diese Völker sind fahrlässig. Wie kann ich sie aus ihrem Besitz vertreiben?“ Diese Frage ist ja keine theoretische Frage. Es war exakt die Frage, die die erste Generation stellte in Kadesch-Barnea, als dann das ganze Drama sich einfall, als sie sich weigerten, ins Gelobte Land zu gehen, weil sie glaubten, sie könnten die Kanaaniter nicht besiegen.

[51:09] Wenn wir die Frage stellen: Kann man überhaupt Sünde besiegen? Ist es noch möglich? Dann sollten wir jetzt genau hinhören. Sagt Vers 8, 19: „So fürchte dich nicht vor ihnen. Gedenke doch an das, was der HERR, dein Gott, Pharao und allen Ägyptern getan hat, dann die gewaltigen Prüfungen dieser Augen gesehen haben wir die Zeichen und Wunder und an die starke Hand und den ausgestreckten Arm, mit denen der HERR, dein Gott, dich herausgeführt hat.“

[51:36] Denke an das, was Gott gemacht hat in der Vergangenheit, wie er dich gerettet hat. Was ist, als du dich getan hat, war völlig gekämpft hat, und dann weißt du, mit welcher Kraft er auch jetzt will ich kämpfen kann, was für ihn möglich ist, nämlich alles.

[51:51] So hatte ja schon Mose und Aaron und Josua argumentiert und Kaleb. Ich habe gesprochen: Setzt euch nicht und fürchtet euch nicht vor ihnen, denn der HERR, Gott, zieht vorher und wird für euch kämpfen, ganz so also, genau so, wie er es für euch in Ägypten getan hat, vor euren Augen.

[52:06] Wenn du große Erfahrung mit Gott gemacht hast bei einer Bekehrung, glaube, dass Gott mindestens das Gleiche, das große, noch mal tun kann. Wenn du mit einer Sünde zu kämpfen hast, die unüberwindlich zu sein scheint, Gott kann und will und wird dir helfen, wenn du ihn lässt, wenn du ihm glaubst.

[52:25] Kapitel 4, Vers 34: Wir dieselbe Idee gesehen. Oder hat die ein Volk, ein Gott versucht hin zu gehen und sich ein Volk mit noch einem anderen Volk herauszunehmen, sich Prüfung durch Zeichen, durch Wunder, durch Kam von durch eine mächtige Hand, durch einen ausgestreckten Arm und durch furchterregende große Taten, wie das alles der HERR, Gott, für euch in Ägypten getan hat, vor deinen Augen.

[52:47] Der Auszug aus Ägypten war eine solche Ansammlung an Wundern und an großen Gerichten, an denen Gott bewiesen hatte, was er kann, um deutlich zu machen, dass wir jede noch zukünftige Schwierigkeit im Leben, Israeliten, er Vorsorge getroffen hat.

[53:05] Erinnert sich an das, was Gott in deinem Leben schon getan hat, als ich aus der Knechtschaft der Sünde befreit hat, als er sich offenbart hat, als er dir zum ersten Mal gezeigt hat, dass er alle deine Sünden vergibt, dass er für dich gestorben ist.

[53:23] Erinnert sich der Hand, wie dein Herz sich verändert hat. Erinnert sich an die Kraft Gottes, die sich im Evangelium gezeigt hat, und dann glaube, dass dieselbe Kraft in demselben Evangelium an derselben Person wieder wirken kann, wenn Schwierigkeiten, Versuchung, Sünde auf dich einstand. Gott ist gut, er ist mächtig, und er ist treu.

[53:51] Psalm 77, Vers 12: „Ich will gedenken an die Taten des HERRN; ja, ich gedenke an deine Wunder aus alter Zeit.“ Nimmst du dir Zeit, über die großen Taten Gottes in der Bibel, in der Geschichte und vor allem auch in deinem eigenen Leben nachzudenken? Vielleicht nehmen wir uns alle zu wenig Zeit, zurückzublicken und gedanklich durchzuspielen, was Gott schon alles für uns getan hat.

[54:19] Vers 20: „Dazu wird der HERR, dein Gott, Hornissen oder sie senden, bis die übrig gebliebenen und diejenigen, die sich vor dir versteckt hielten, umgekommen sind.“ Was, wenn interessanter Vers? Gott sagt, das wird einige Kanaaniter geben, die wirst du gar nicht finden, weil sie sich versteckt haben. Aber ich werde auch Hornissen senden. Ich werde dafür sorgen, dass auch sie vernichtet werden.

[54:37] Lieber Freund, liebe Freundin, wenn wir bereit sind, alle Sünden Gott zu geben, von denen wir wissen, dann wird Gott sich auch um die Sünden kümmern, die sie in unserem Leben so gut versteckt haben, dass wir sie gar nicht finden. Wenn wir bereit sind, kann Gott auch das tun, was wir alleine nicht tun könnten. Er will mit uns kooperieren. Er tut das Größte, er tut das, was wir nicht können.

[55:03] Josua 24, 12: Hier wird das aufgegriffen: „Und ich sandte Hornissen vor dir, die trieben sie aus vor dir, nämlich die beiden Könige der Amoriter, nicht durch dein Schwert und nicht durch deinen Bogen.“ Es gibt Dinge in unserem Leben bis ans Ende, bis zum Ende der genannten Zeit, die wird Gott ganz alleine tun. Ja, wir sollen mit ihm kooperieren. Ja, wir haben auch ein Schwert zu führen, wir haben die Bibel zu studieren, ja, wir haben unseren Willen ihm zu geben, wir haben Anstrengungen zu unternehmen. Aber es gibt manche Dinge an unserem Charakterveränderung, die bleiben Ende allein Gottes Werk. Wir helfen ein bisschen mit, aber er tut das Größte.

[55:42] Er kämpft für uns. 5. Mose 21: „Lass dir nicht grauen vor ihnen, denn der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein großer und furchtbarer Gott.“ Wenn die Israeliten denken sollten: Meine Güte, die Kanaaniter, die Amoriter, die Midianiter, die sind alle so groß und so mächtig, sagt Gott hier: Dann erinnert dich doch, wer in seiner Mitte ist. Ist nicht Gott größer und mächtiger als alle Amoriter und Midianiter?

[56:09] Am Sinai hatte er ihn gezeigt, wie mächtig er ist. Und jetzt verstehen wir vielleicht auch, warum es solch eine Machtdemonstration war, nicht einfach nur, um die Leute einzuschüchtern. Ganz und gar nicht. Er wollte zeigen, welche Kraft er hat, um sein Gebot, sein Gesetz auch ausführen zu können, um Sünde auch wirklich verzichten zu können.

[56:37] Gottes Kraft ist größer als die Kraft der Kanaaniter. Keiner von den Kanaanitern konnte so ein Spektakel hervorbringen, die Gottes am Sinai hervorbringen konnte, als die Erde bebte und der Berg bis ins eben, bis in den Himmel brannte. Die Show erklangen dieser Kriegs-Klang der Worte: Gott sagt, ich habe eine Kraft, die jede Armee in die Flucht schlägt.

[57:03] Als Gott die Gebote gab, war da eine Kraft, eine Macht, die deutlich machen sollte: Gott kann, kann jede einzelne Sünde, bis 7, jede Karte überwinden, jeden Fehler in unserem Leben vergeben. Er hat die Kraft.

[57:23] 22: „Und der HERR, dein Gott, wird diese Völker nach und nach vor dir vertreiben. Du kannst sie nicht rasch auftreiben, sonst würden sich die Tiere des Feldes zu deinem Schaden vermehren.“ Noch eine wichtige Sache: Die Israeliten würden nicht an einem Tag und an einem Feldzug sofort alle Kanaaniter besiegen, sondern sie würden sie nach und nach besiegen. Das ist eine praktische Illustration für unsere Heiligen. Auch wir werden nicht alle Sünden, Charakterschwächen und alle Probleme auf einmal besiegen, sondern eben nach für nach, Schritt für Schritt, in einem Wachstumsprozess, in dem man tatsächlich auch wächst und nicht nur davon spricht.

[57:57] 5. Mose 20, 23: Heißt es ab Vers 28: „Ich will die Hornisse vor dir her senden, wir dieselbe Idee, damit sie die Amoriter, die Kanaaniter und die Hethiter vor dir vertreibt. Ich will sie aber nicht in einem Jahr vor dir vertreiben, damit das Land nicht zu ein oder wird und die wilden Tiere sich nicht vermehren zu deinem Schaden.“ Nach und nach will ich sie vor dir vertreiben, in dem Maß, wie du an Zahl zunimmst, du, dass du das Land in Besitz nehmen kannst. Mit anderen Worten: Je mehr die Israeliten wachsen würden, desto mehr würden die Kanaaniter vertrieben werden. Je mehr wir im Glauben wachsen, desto mehr wird Sünde fertig. Man kann nicht im Glauben wachsen und gleichzeitig an Sünden festhalten.

[58:37] Denn je mehr wir wachsen, desto mehr kann Gott unsere Charakterschwächen überwinden. Diese beiden Dinge gehören direkt zusammen: Das Wachstum im Glauben und das Überwinden von Charakterproblemen. Gott tut das so, wie er das für die Israeliten tun wollte.

[58:54] Vers 23: „Denn der HERR, dein Gott, wird sich vor dir hingeben und ihren großen Verwirrung bringen, bis sie vertilgt sind.“ Ja, wir sollen kämpfen, aber es ist Gott, der sie dahin gibt. Es ist Gott, der sie in große Verwirrung bringt und zwar jetzt kommst, bis sie vertritt. Gott sagt mit anderen Worten: Es ist und es ist jetzt sehr wichtig, gut aufpassen, liebe Freunde.

[59:21] Gott sagt, es ist ein Prozess, nach und nach werden die Kanaaniter verschickt werden, ein Volk nach dem anderen, eine Stadt nach der anderen, nicht alle auf einmal. Aber dieser Prozess geht so lange, bis sie alle vertreten.

[59:37] Liebe Freunde, das ist das Evangelium. Gott sagt: Vergib deine Schuld, und dann werde ich deinen Charakter durch den Heiligen Geist verändern, nach und nach, Problem für Problem, Charakterschwäche für Charakterschwäche, Sünde für Sünde wird angegangen werden, nach und nach, bis sie alle vernichtet sind.

[1:00:05] Die Israeliten sollten nicht mit 70% Eroberungen zufrieden sein. Sie sollten das Land vollständig durch Gottes Kraft oder sie sollten die Kraft Gottes bis zum Ende ausschöpfen und nicht nach einer nachdem wir das meiste Arbeit haben, sagen: Das reicht uns schon. Wir wollen die Kraft Gottes nicht noch dafür nutzen lassen. Die Kanaaniter wissen an der Küste wohnen. Wenn wir diesen Fehler machen, wenn wir sagen: Ja, geben die Kraft Gottes erlebt hat uns große Siege geschenkt, wir haben viel Veränderung in seinem Leben zum Charakter erlebt, und diese kleinen Charakterschwächen, die können wir lassen, wenn wir die Kraft Gottes nicht bis ans Ende ausnutzen, der uns durch Gnade gibt, dann werden wir denselben Fehler wiederholen, wie die Israeliten und werden dasselbe Schicksal erleiden.

[1:00:50] Vers 24: „Und er wird ihre Könige in deiner Hand geben, und du sollst ihren Namen unter dem Himmel ausrotten. Kein Mensch wird vor dir bestehen, bis du sie fertig.“ Das Tier sehen wir wieder die Kooperation mit den Menschen. Gott will sie vertilgen, und die Menschen sollen sie vertilgen.

[1:01:09] So sollte es schon am Anfang, als das sprach der HERR zu Mose hier in 20, 17: „Schreibe das zum Gedenken in ein Buch und trage es in die Ohren aus den Ohren.“ Jesus sagt: Ich will das anliegen, aber lass es ganz und gar aus tilgen aus dem Himmel. Gott möchte am Ende dieser dieser großen Geschichten über den großen Kampf, nennen die Sünde so vollständig aus tilgen, dass man nicht mehr an sie gedenken wird.

[1:01:39] Das 25 und 26: „Die Bildnisse ihrer Götter sollst du mit Feuer verbrennen, und du sollst das Silber oder Gold nicht begehren, das daran ist, und es nicht an dich nehmen, der mit und nicht dadurch verstrickt wird, denn dies ist dem HERRN, deinem Gott, ein Gräuel. Darum sollst du zu den Gräueln nicht in dem Haus bringen, dass du nicht dem gleichen Band anheimfällst, wie er als Scheusal und als Greuel solches verabscheuen, denn es ist dem Bann verfallen.“

[1:02:04] Wenn die Israeliten in das Land kommen sollten, würden sie viele Dinge sehen, die wertvoll zu sein schienen: Gold und Silber. Und vielleicht hätte man sich an die Idee: Wir können das Gold von dem Götzenbild rennen. Aber für Gott war die Sache klar: Das Gold am Götzenbild muss mit verbrannt werden.

[1:02:24] Manchmal gibt es Dinge, die sind zwar verboten. Wir sehen so ein paar Aspekte, wie man das vielleicht doch im Leben halten könnte, oder gibt es auch Götzenbilder, von denen nur wenigstens das Gold behalten würdest, wenn das Götzenbild auch an sich vernichtet wird, welches das Gold, das dran ist. Gott sagt: Verbrennt es alles, fertig ist alles. Es ist dem Bann verfallen.

[1:02:51] Dinge, die gegen Gott gerichtet sind, haben in unserem Leben nichts verloren. Und der Aufruf heute ist klar und vielleicht auch schneidend. Wenn du überlegst und nachdenkst und siehst, dass es in deinem Leben, in deinen Gedanken, in deinem Haus, in deiner Wohnung, in deinem Alltag Dinge gibt, die dich konstant immer wieder von Gott weg bringen, und du eigentlich weißt, dass sie Gott so nicht gefallen können, und du ja Gott liebst, willst du heute bereit sein, mit ihm zu kooperieren und sich dafür zu entscheiden, alles aus deinem Leben vertilgen zu lassen, was dort nicht hingehört, sei es noch so klein oder noch so funkelnd oder noch so attraktiv. Darf das Schwert Gottes dein Herz beschneiden.

[1:03:57] Gott segne dich in deiner Entscheidung, denn Gott liebt so sehr Gläubige, die ihn wirklich lieben und die gerne alles aufgeben, was unsere Liebesbeziehung zu Gott kaputt macht und uns daran hindert, der Welt von Gott zu erzählen.

[1:04:17] Nächste Woche wollen wir dann gemeinsam studieren, was wie Gott das Volk Israel in den 40 Jahren erzogen hatte, wie er sie darauf vorbereiten wollte. Es wird dann um 5,8 gehen, um das Mana in der Wüste und ein anderes berühmtes Zitat, das Jesus auch in einer Wüste zitiert. Bis dahin wünschen euch von Herzen Gottes reichen Segen und freuen uns, wenn das nächste Mal wieder einschaltet. Gott mit euch. Amen.


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