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Manuskript zur Sendung >>> Cannstatt Study Hour2019Q3L1

Diese Predigt von Thomas Kasunic beleuchtet die biblische Schöpfungsgeschichte als Fundament für unser Verständnis von Gott, dem Menschen und der Welt. Es wird betont, wie die Schöpfung Gottes Charakter offenbart und wie wir als Menschen berufen sind, sie zu bebauen und zu bewahren. Die Lektion verbindet die Schöpfung mit der Notwendigkeit sozialer Verantwortung und dem Evangelium, insbesondere im Hinblick auf die Endzeitbotschaft.

In dieser Lektion der Cannstatt Study Hour wird die Schöpfung Gottes aus biblischer Perspektive beleuchtet. Thomas Kasunic erklärt die grundlegende Bedeutung der Schöpfung als Fundament für das Leben und den Glauben. Er geht auf die einzelnen Schöpfungstage ein, betont die göttliche Absicht hinter allem Geschaffenen und wie die Schöpfung uns auf die Wiederkunft Jesu vorbereitet. Die Lektion verbindet die biblische Schöpfungsgeschichte mit praktischen Anwendungen für das soziale Engagement und die Verantwortung des Menschen für die Erde.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2019 Q3: Was ihr den Geringsten getan habt

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour zu einem neuen Quartalsthema und einer neuen Lektion, nämlich "Was ihr den Geringsten getan habt", der soziale Dienst der Gemeinde. Und ich freue mich sehr, dass wir uns wieder ein neues Thema in diesem Quartal betrachten dürfen, wo es um sozialen Dienst, um soziale Werke, um soziale Aufgaben geht, in der Gemeinde, aber auch für jeden persönlich. Und die Lektion beginnt mit einer Grundlage, nämlich mit der Schöpfung Gottes. Und bevor wir da einsteigen, wollen wir noch gemeinsam um den Heiligen Geist bitten, der uns in alle Wahrheit führt.

[0:57] Unser lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr für dein Wort. Wir danken dir so sehr, dass wir diese Wahrheit und diese Erkenntnis haben über deine Schöpfung, über deinen Sinn dahinter, über deinen Plan, über die Erlösung, über das, was du neu schaffen wirst und auch was du in unseren Herzen schaffst. Herr, schenke uns jetzt bitte deinen Heiligen Geist, dass er uns durch alle Wahrheit führt, dass wir erkennen, Herr, was dein Plan ist, was du mit uns vorhast, für jeden Einzelnen persönlich. Herr, sei du gegenwärtig, wie du es verheißen hast. Und all dies bitten wir und danken es in deinem Namen, Herr Jesus. Amen.

[1:32] Nun, wir kennen ja die Geschichte der Schöpfung. Wir haben sie sicherlich schon sehr oft angeschaut, durchgelesen und auch Gedanken darüber gemacht, wie Gott hier eigentlich die Schöpfung vollbracht hat. Nun, in unserem menschlichen Verständnis ist es wirklich schwer nachzuvollziehen, wenn man allein schon in der Nacht auf die Sterne schaut, diese unendliche Weiten des Universums, sich Gedanken darüber macht, wie groß eigentlich Gott ist. Allein durch die Wissenschaft wissen wir, wie riesig dieses Universum eigentlich ist. Das ist eigentlich kaum vorstellbar, denn man müsste sich vorstellen, dass jede Galaxie, die es im Universum gibt, ein Sandkorn auf Erden wäre. So viele Sandkörner es auf Erden gibt, so viele Galaxien gibt es. Also das Unermessliche dessen, was Gott schafft, ist für den menschlichen Verstand nicht begreifbar. Deswegen müssen wir uns eigentlich darunter demütigen und das annehmen, was Gott uns hier buchstäblich sagt über seine Schöpfung.

[2:37] Und wir lesen in 1. Mose 1, mal die Verse 1 bis 13, und dort heißt es: "Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde." Hier sehen wir schon, dass Gott hier auch als Plural, als Mehrzahl von hebräisch Eloah, so herum, gegenwärtig war bei der Schöpfung. Und er sagte: "Die Himmel", also mehrere Himmel, sie sind hier schon genannt, "und die Erde." Und es beginnt schon mit dem ersten Tag, als es heißt: "Die Erde aber war wüst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe, und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht, und es wurde Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis, und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht, und es wurde Abend, und es wurde Morgen, der erste Tag."

[3:35] Nun, die Entstehung der Erde, dessen, dass es ein Rohdiamant war, fängt Gott an jetzt in seinem persönlichen Auftritt. Denn er ist ja das Licht, in ihm ist nur das Licht, vertreibt dadurch die Finsternis. Und eigentlich sieht man, dass Gott durch seine Präsenz das Licht da ist. Und auch somit auch schon sehen, dass hier schon die Zeit hier seinen Anlauf nimmt. Sondern es wurde Abend, und es wurde Morgen, der erste Tag. Hier wird schon die Zeit deutlich, die Gott hier ins Leben ruft, und der Prozess dessen in dieser Zeit, in dessen die Gott hier am Wirken ist, hier jetzt ab dem zweiten Tag die weitere Schöpfung beginnt.

[4:14] Und überhaupt, wenn wir mal darüber nachdenken, die genaue Art der Erschaffung ist für den Menschen, wir haben ja schon Anfang erwähnt, nicht erklärbar. Und das sagt ja auch Hiob 38 ganz deutlich, wo er dem Hiob sagt: "Wo warst du, als ich die Erde geschaffen habe?" Niemand war dabei. Aber Gott gibt uns hier einen Einblick darüber, wie es im Entstehen ist, buchstäblich am Tag. Wir Adventisten, wir glauben an die sechs buchstäbliche Tagesschöpfung, sprich sieben Tagesschöpfung. Und alles Weitere, was um diesen Rahmen herumspielt, dass zum Beispiel einige sagen, ja, zuerst hat Gott erstmal die Roherde geschaffen, dann war das erstmal einige tausend oder Millionen von Jahren erstmal brach und dann erst hat er. Das ist alles Spekulation. Wir sehen hier genügend erkennbare Hinweise darauf, allein aus dem Hebräischen, dass es hier buchstäblich gemeint ist.

[5:00] Und Gottes Allmacht ist so, dass wir das, wie gesagt, als Menschen nicht begreifen können, sondern nur das annehmen können, was er uns sagt und daran glaubt. Wie zum Beispiel auch, wenn wir schauen in Hebräer Kapitel 1, vielleicht schon mal als Grundgedanke mitzunehmen. In Hebräer Kapitel 1, dort steht nämlich schon, in Hebräer Kapitel 1, fangen wir erstmal mit Vers 2 an, dort heißt es: "Denn wenn das durch Engel gesprochene Wort zuverlässig war und jene Übertretung, jener Ungehorsam den gerechten Lohn empfing..." Entschuldigt, war der falsche Vers. Es sollte Kapitel 1, ja, hier sind wir, Vers 2. Ich war in Kapitel 2, entschuldigt. Wir können ab Vers 1 auch anfangen. Kapitel 1, Hebräer 1, Vers 1: "Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er in den letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn. Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch ihn hat er auch..."

[6:04] Und jetzt kommt ein interessantes Wort, Plural: "...die Welten geschaffen." Und wenn wir schauen in Vers 10 heißt es: "Und du, o Herr, hast im Anfang die Erde gegründet und die Himmel sind das Werk deiner Hände." Auch sehen wir in Kapitel 11, wenn wir schon in Hebräer sind, dass auch hier Paulus schon zu den Hebräern deutlich macht, dass Jesus der Schöpfer ist und der Erhalter. In Kapitel 11, die Verse 1 bis 3, dort heißt es: "Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht. Durch diesen haben die Alten ein gutes Zeugnis erhalten. Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten..." Hier ist wieder die Pluralform, "...durch Gottes Wort bereitet worden sind, sodass die Dinge, die man sieht, nicht aus Sichtbaren entstanden ist."

[6:55] Gott, wenn Gott etwas schafft, er spricht und es ist nicht so, dass es gleich unbedingt sofort entsteht, sondern es beginnt ein Prozess, eine Demonstration, wenn Gott sein Wort aussendet. Wir wissen, aus der Bibel heißt es, es kehrt nie leer zurück, sondern es richtet aus, wozu es gesandt ist. Und selbst da sehen wir ja auch später, wie Gott hier auch selbst Hand anlegt. Wenn man sieht, wenn es heißt, Gott schuf den Menschen, dann hat es ja nicht nur jetzt gesprochen und sie waren da, sondern er formte sie. Das sehen wir nachher später.

[7:29] Weiter sehen wir dann, ihr seht ja auch dann in den Manuskripten noch weitere Verse. Das Manuskript ist diesmal sehr ausführlich. Wir werden hier nur ein paar Punkte uns anschauen und ihr könnt ja dann den Rest auch im Manuskript lesen, weiterhin in Psalm 33 oder Psalm 104 zu diesem Gedanken der Schöpfung.

[7:50] Jetzt lesen wir weiter den zweiten Tag. Und Gott sprach: "Es werde eine Ausdehnung inmitten der Wasser, die bilde eine Scheidung zwischen den Wassern." Und Gott machte die Ausdehnung und schied das Wasser unter der Ausdehnung von dem Wasser über der Ausdehnung. Und das und es geschah so. Und Gott nannte die Ausdehnung Himmel und es wurde Abend und es wurde Morgen, der zweite Tag. Also Gott macht sich hier schon genau Gedanken, was er hier tut und vor allem in welcher Reihenfolge er es tut, denn alles soll ja letzten Endes auf ihn hindeuten, der ja der Ursprung der Schöpfung ist. Dass man sieht, alles ist von ihm abhängig. Alles hat seinen Sinn, Zweck und Erfüllung dessen, wie Gott es gemacht hat.

[8:26] Weiter sehen wir im dritten Tag, Vers 9 im ersten Buch Mose Kapitel 1. Und Gott sprach: "Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an einem Ort, damit man das Trockene sehe." Und es geschah so. Und Gott nannte das Trockene Erde, aber die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, dass es gut war. Und Gott sprach: "Die Erde lasse Gras sprießen und Gewächs, das Samen hervorbringt, fruchttragende Bäume auf der Erde, von denen jeder seine Früchte bringt nach seiner Art, in denen ihr Same ist." Und es geschah so. Und die Erde brachte Gras und Gewächs hervor, das Samen trägt nach seiner Art und Bäume, die Früchte bringen, in denen ihr Same ist, nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen, der dritte Tag.

[9:11] Auch hier sieht man schon, wie Gott hier vorgeht, dass er sich genau Gedanken darüber macht, dass er schon eine Basis schafft für ein späteres soziales Zusammenleben. Sowohl bei den Tieren, als auch bei den Menschen. Und natürlich auch bei der pflanzlichen Vegetation. Und er sieht, dass der Prozess dessen, was jetzt geschieht, von dem einen zum anderen gut war. Das andere wieder ergänzt. Und das ist gut so. Und das andere ergänzt wieder das andere. Und das ist gut so. Denn alles soll ja eine Einheit sein.

[9:38] Und weiter sehen wir dann, wenn wir jetzt ab Vers 14 lesen, wo es jetzt interessant wird. Gott sprach: "Es sollen Lichter an der Himmelsausdehnung sein zur Unterscheidung von Tag und Nacht. Die sollen als Zeichen dienen und zur Bestimmung der Zeiten und der Tage und Jahre. Und als Leuchten an der Himmelsausdehnung, dass sie die Erde beleuchten." Und es geschah so. Und Gott machte die zwei großen Lichter, das große Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht, dazu die Sterne. Und Gott setzte sie an die Himmelsausdehnung, damit sie die Erde beleuchteten und den Tag und die Nacht beherrschten und Licht und Finsternis scheiden. Und Gott sah, dass es gut war. Und es wurde Abend und es wurde Morgen, der vierte Tag.

[10:19] Jetzt schafft Gott die Himmelskörper, die von nun an das Licht verbreiten. Das Wort allerdings für Lichter wird sonst vor allem für den Leuchter verwendet. Und ihr seht ja auch im Manuskript, das sind ja auch noch weitere Verse. Psalm 19, 2-7. Die Himmelskörper verkündigen Gottes Herrlichkeit. Aber wir lesen noch Römer 10 dazu. In Römer Kapitel 10, Verse 17 und 18. Römer Kapitel 10, Vers 17 und 18. Und dort heißt es: "Demnach kommt der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch Gottes Wort." Aber ich frage: "Haben sie etwas nicht gehört? Doch ja, ihr Schall ist ausgegangen über die ganze Erde und ihre Worte bis ans Ende des Erdkreises." Hier sehen wir deutlich, Paulus verwendet Psalm 19, wie es auch im Manuskript ist, auf die Verkündigung der Himmelskörper, der Gottes Herrlichkeit in Bezug auf die Evangeliumsverkündigung.

[11:13] Gott schafft hier schon die Basis. Letzten Endes dadurch, dass sein Wort den ganzen Erdkreis umspannt und damit schon eine Basis voraussetzt, dass der Schöpfer einen Plan hat, ein Evangelium. Und das sehen wir auch, wenn wir das Evangelium erleben, wird es uns gegeben, so wie das Licht den Himmelskörpern auch gegeben wurde.

[11:30] In 2. Korinther Kapitel 4, in den Versen 6 und 7. 2. Korinther Kapitel 4, Vers 6 und 7. Dort heißt es: "Denn Gott, der dem Licht gebot, aus der Finsternis hervorleuchten, er hat es auch in unseren Herzen Licht werden lassen, damit wir erleuchtet werden mit der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu." Vers 7: "Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die übertragene Kraft von Gott sei und nicht von uns." Also selbst hier sehen wir, wir könnten allein nicht einmal, oder die Erde, die Vegetation, die könnten nicht ohne die Lichter leben. Und auch wir würden eingehen, wir würden verkümmern. Und so ist es auch mit dem Evangelium. Wenn das Licht nicht in unseren finsteren Herzen leuchtet, verkümmern wir. Wir gehen zugrunde, wir werden sterben.

[12:27] Und das Gleiche sehen wir auch in Richter 5, Matthäus 13. Die Gerechten, die Gott lieben, sind wie die Sonne. Auch in Daniel Kapitel 12, Vers 3. Wer anderen zur Gerechtigkeit weist, der wird mit diesen Sternen verglichen, die leuchten in der Finsternis.

[12:41] Weiter lesen wir, wenn zurück in 1. Mose 1, in Vers 20 und 21. Erst einmal. Wir können eigentlich auch schon durchgehen bis, wir können ja eigentlich noch durchgehen, 20 bis 23. Und Gott sprach: "Das Wasser soll wimmeln von einer Fülle lebender Wesen und es sollen Vögel dahin fliegen über die Erde an der Himmelsausdehnung." Und Gott schuf die großen Meerestiere und alle lebendigen Wesen, die sich regen, von denen das Wasser wimmelt, nach ihrer Art. Dazu allerlei Vögel mit Flügeln nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war. Und Gott segnete sie und sprach: "Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt das Wasser in den Meeren und die Vögel sollen sich mehren auf der Erde." Und es wurde Abend und es wurde Morgen, der fünfte Tag.

[13:33] Gott schafft die Wassertiere und die Vögel, erstmaliges Vorkommen hier von lebendigen Wesen hier in diesen Versen. Identische Formulierung auch im Hebräischen sehen wir dann auch in 1. Mose 2, Kapitel 7, wo Gott schuf. Dort ist dieselbe Formulierung im Hebräischen deutlich zu sehen. Und der erste Segen der Bibel sehen wir auch hier, nämlich fruchtbar sein und sich zu vermehren. Das sehen wir auch von dem Prinzip im Psalm 107. Bei dem Segen des Volkes Israel, dass er sich vermehren soll. So wie Abraham auch versprochen wurde, dass sein Same, ja, so viele sein sollen wie Sterne im Himmel, dass sich das Volk vermehren soll.

[14:21] Die Bedingung für den Segen, die Bedingung für den Segen, sollten wir mal gemeinsam lesen im 3. Mose 26. Ganz, ganz wichtig, dass dieser Segen auch bei jedem bleibt. Und woran man auch erkennt, wie wichtig es ist, sich nach diesem, nach dieser Richtschnur Gottes auszurichten. Dort heißt es in 3. Mose, Kapitel 26, Vers 3: "Wenn ihr nun in meinen Satzungen wandelt und meine Gebote befolgt und sie tut..." Jetzt Vers 9: "...und ich will mich zu euch wenden und euch fruchtbar machen und mehren und meinen Bund mit euch aufrechterhalten." Zwischen den Versen 3, also 4 und 8, sieht man noch weitere Aspekte, die die Konsequenz und die Folgen sind des Gehorsams, aber er sagt: "Ich will euch vermehren." Wenn wir in seinen Geboten und Satzungen wandeln, wir sollen zahlreich sein, wir sollen viele sein, die zu Gott kommen.

[15:23] Und wir haben ja gelesen, dass wie schon an den ersten Tagen schafft Gott vielfältige Arten. Die Landtiere und die Vögel werden aus der Erde geformt. Das sehen wir auch in Kapitel 2, Vers 19, in 1. Mose 1, wo es um das Formen geht. Und da sehen wir auch, die Gottheit plural plant und erschafft den Menschen im Bilde Gottes. Und das sehen wir jetzt in den Versen, wenn wir weiterlesen ab Vers 24, fangen wir erstmal an. Der sechste Tag kommt noch.

[15:53] Und Gott sprach: "Die Erde bringe lebende Wesen hervor nach ihrer Art, Vieh, Gewürm und Tiere der Erde nach ihrer Art und es geschah so. Und Gott machte die Tiere der Erde und nach ihrer Art und das Vieh nach seiner Art und alles Gewürm des Erdbodens nach seiner Art und Gott sah, dass es gut war." Und dann kommt die Pluralform. Gott sprach: "Lasst uns Menschen machen, nach unserem Bild, uns ähnlich." Und das ist das, was Gott seit dem Sündenfall wieder tun möchte. Er möchte sein Bild in uns wiederherstellen. Durch Anschauen, in 2. Korinther heißt es, werden wir verwandelt in das gleiche Angesicht Christi, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit. Wir lesen es nachher noch ganz kurz. Aber das ist schon mal der Grundsatz. Es ist ein Abbild dessen, dass der Mensch so gestaltet wird, wie Gott aussieht und einen Charakter hat, wie Gott ihn hat.

[16:43] "Sie sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht." Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bilde Gottes schuf er ihn. Das sieht man schon, hier wird es deutlich, weil es zweimal genannt wird, wie wichtig diese Aussage ist, auch für Gott selbst. Denn er hat sich einen Gedanken darüber gemacht, wie er den Menschen schafft. "Als Mann und Frau schuf er sie." Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: "Siehe, ich habe euch alles samentragende Gewächs gegeben, das auf der ganzen Erdoberfläche wächst, auch alle Bäume, an denen samentragende Früchte sind, sie sollen euch zur Nahrung dienen. Aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was sich regt auf der Erde, allem, in dem eine lebendige Seele ist, habe ich jedes grüne Kraut zur Nahrung gegeben." Und es geschah so. Und Gott sah alles, was er gemacht hatte und siehe, es war sehr gut und es wurde Abend, es wurde Morgen, der sechste Tag.

[19:55] Nun ist es nicht interessant, das Bild Gottes ist das Ziel des Erlösungsplans. Hier sehen wir auch in Kolosser Kapitel 3, in Kolosser Kapitel 3, Verse 9 und 10. Kolosser Kapitel 3, Verse 9 und 10, dort heißt es: "Lügt einander nicht an, da ihr ja den alten Menschen ausgezogen habt mit seinen Handlungen und den neuen angezogen habt, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Ebenbild dessen, der ihn erschaffen hat." Durch das, was in der Sünde geschah, wir uns verunreinigen durch die Sünde, uns trennen vor Gott, vor dem Schöpfer, möchte Gott, und das ist ja seine Intention, in uns wieder etwas Neues schaffen, dass wir das Alte ablegen, die alte Sünde, die uns zum Tode führt. Er möchte, dass wir das Neue anziehen. Warum? Gemäß der Erkenntnis, dass wir nach dem Ebenbild geschaffen werden, wie er ist.

[18:57] Und das sollte uns auch zu bedenken geben, weil auch in Epheser, in Epheser Kapitel 4, Vers 24 wird es ja auch noch mal deutlich, echte Gerechtigkeit und Heiligkeit sind die Kennzeichen hierfür, nämlich in Vers Epheser, Entschuldigung, ich bin jetzt verrutscht, genau, Epheser Kapitel 4, Vers 24. Wir können ab Vers 23 lesen: "Dagegen erneuert werdet im Geist eurer Gesinnung und den neuen Menschen angezogen habt, der Gott entsprechend geschaffen ist, in wahrhafter Gerechtigkeit und Heiligkeit." Das ist der Grund, weshalb Gott hier eine Neuschöpfung schafft, weil wir, weil er uns zur Heiligung führt. Denn wenn er wiederkommt, in den Wolken des Himmels, sollten wir einen geheiligten, gereinigten Charakter haben, in dem wir das Alte, die Sünde abgelegt haben. Und wir sehen auch durch Anschauen, wie ich es schon vorhin erwähnt habe, in 2. Korinther 3, Vers 18, durch das Anschauen werden wir Stück für Stück in Gottes Bild verwandelt werden.

[19:57] Und dadurch, dass wir jetzt in 1. Mose, die Verse jetzt gelesen haben, bis zu dem Zeitpunkt, bis Vers 31, sollte uns noch deutlich werden, dass Adam hier eingesetzt wird als Vizeregent und Stellvertreter Gottes. Ein größerer Segen noch als in Vers 22. Denn, und das ist der Punkt, das sehen wir jetzt, weil hier beginnt ja eigentlich, oder hier endet ja der zusammengefasste Schöpfungsbericht. Die Details sehen wir jetzt.

[20:26] Gott gibt Mensch und Tier entsprechend all das, was sie brauchen. Das heißt, Gott sorgt schon vor, nämlich durch die Vegetation, damit dann später die Tiere und die Menschen satt werden. Dass es ihnen an nichts fehlt. Gott hat schon alles vor. Der Mensch musste nichts hinzufügen, um leben zu können.

[20:54] Und dann natürlich der siebte Tag. Wenn wir in Kapitel 2 schauen, Vers 1-3, so wurden der Himmel und die Erde vollendet, samt ihrem ganzen Heer. Und Gott hatte am siebten Tag sein Werk vollendet, das er gemacht hatte. Und er ruhte am siebten Tag von seinem ganzen Werk, das er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn. Denn an ihm ruhte er von seinem ganzen Werk, das gut schuf, als er es machte. Interessant ist hier auch zu sehen, die Vollendung. Hier sehen wir auch Hebräer 4 in den Versen 8-11 oder in Hosea 11, 23. Ruhe steht für den Sieg. Die endgültige Ruhe ist aber noch zukünftig, das uns noch erwartet. Oder in Hesekiel 20, Vers 12. Der siebte Schöpfungstag ist ein Zeichen für die Vollendung dieser Heiligung.

[21:47] Und jetzt sehen wir, also bis hierhin endet jetzt der chronologische Bericht der Schöpfung. Jetzt, wie auch in Jesaja 28, 10 berichtet, jetzt viele andere Texte werfen zusätzliches Licht auf die sieben Tage. Wir wollen jetzt nicht auf diese Details eingehen. Wir wollen jetzt weitergehen und zwar, wie Gott hier im Detail jetzt hier wir sehen können, was und wie er geschaffen hat.

[22:10] In den Versen, also 1. Mose 2 ab Vers 4, dort heißt es: "Dies ist die Geschichte des Himmels und der Erde, als sie geschaffen wurden, zu der Zeit, als Gott der Herr Erde und Himmel machte. Es war aber noch kein Strauch des Feldes gewachsen auf der Erde, noch irgendein Kraut auf dem Feld, denn Gott, der Herr, hat es noch nicht regnen lassen auf der Erde und es war kein Mensch da, um das Land zu bebauen." Es war zwar alles da, aber es sollte noch etwas getan werden. Es gibt noch eine Aufgabe zu tun.

[22:43] Und im Weiteren Vers 6 lesen wir: "Aber ein Dunst stieg beständig von der Erde auf und bewässerte die ganze Fläche des Erdbodens. Da bildete Gott, der Herr, den Menschen Staub von der Erde und blies den Odem, den Ruach, den Geist des Lebens in seine Nase und so wurde der Mensch eine lebendige Seele." Das heißt, Gott ist durch das, was geformt wurde und durch den Geist, dadurch ist er eine Seele. Sobald sie getrennt sind, existiert der Mensch nicht mehr, auch nicht als Seele, denn wenn der Mensch stirbt, fällt er wieder zurück in den Staub und er schläft, sagt die Bibel.

[23:23] Und dann sehen wir Vers 8 einen weiteren interessanten Aspekt. "Gott, der Herr, pflanzte einen Garten in Eden im Osten und setzte den Menschen dorthin, den er gemacht hatte. Und Gott, der Herr, ließ allerlei Bäume aus der Erde hervorspringen, lieblich anzusehen und gut zur Nahrung und auch den Baum des Lebens mitten im Garten und dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen." Es ging aber ein Strom aus von Eden, um den ganzen Garten zu bewässern. Von dort aber teilte er sich und wurde zu vier Hauptströmen. Der erste heißt Pison, das ist der, welcher das ganze Land Havila umfließt, wo das Gold ist. Und das Gold dieses Landes ist gut. Dort kommt auch das Bedolach Harz vor und der Edelstein Onyx. Der zweite Strom heißt Gihon, das ist der, welcher das ganze Land Kusch umfließt. Der dritte Strom heißt Tigris, das ist der, welcher östlich von Assur fließt. Der vierte Strom ist der Euphrat.

[24:11] Und Gott, der Herr, nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden. Jetzt kommt der Auftrag, damit er ihn bebaue und bewahre. Jetzt dieser Gedanke bebauen und bewahren. Wir sehen erst mal die Details über die Erschaffung der Vegetation am dritten Tag, Details über die Erschaffung des Menschen am sechsten Tag, Details über Eden und die moralische Verpflichtung des Menschen. Schwerpunkt auf Detail bezüglich natürlich auch Ehe und dazu sogar ein chronologischer Rückgriff auf den fünften Tag. Und die beiden Aufgaben des Menschen werden dann auch im Kapitel zwei beleuchtet.

[24:45] Dennoch, die Betrachtung der Schöpfung führt zur Frage unserer Bestimmung. Und wenn wir darauf eine Antwort finden wollen, wir erst mal die Frage selbst in Psalm Kapitel 8. Das ist die Frage, die sich wahrscheinlich so manch einer sicherlich auch stellt. Im Psalm 8 Vers 4 und 5: "Wenn ich deinen Himmel betrachte, das Werk deiner Finger, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast, was ist der Mensch, dass du auf ihn achtest? Du hast ihn etwas niedriger gemacht als die Engel. Mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt." Die Antwort sehen wir dann 6 bis 9.

[25:27] "Du hast ihn zum Herrscher über die Werke deiner Hände gemacht." Ich lese noch mal vor, Vers 7: "Du hast ihn zum Herrscher über die Werke deiner Hände gemacht. Alles hast du unter seine Füße gelegt: Schafen, Rinder, samt dazu auch die Tiere des Feldes, die Vögel des Himmels und die Fische im Meer. Alles, was die Pfade der Meere durchzieht." Was ist unsere Aufgabe? Bebauen und bewahren, vervielfältigen und beschützen. Klar ist das Thema der Klima, die Thematik über Klimaerwärmung und Klima allgemein. Naja, ein sehr kontroverses Thema. Wir sollten als Adventisten natürlich darauf achten, dass wir hier das, was Gott geschaffen hat, auch schützen und beschützen, bewahren und auch wirklich sorgsam damit umgehen. Aber man muss auch momentan diese politische und aus der Mediensicht die Art und Weise, wie damit umgegangen wird, doch nüchtern betrachten und genau unterscheiden, inwieweit wir hier wirklich darüber nachdenken müssen, was wirklich unsere Aufgabe ist und was politisch ist.

[26:41] Denn wir erkennen ja auch und sehen ja auch, wie auch die Folge dessen, wo dieses Ganze hinführen soll, wir kennen ja die Bibel, zu einer Einheit führen soll, zu einer globalen Einheit zusammenrücken soll, wo auch der Papst maßgeblich hier noch mitbestimmt. Und wenn ihr auch nachher seht, wir werden auch den Punkt angehen in Bezug auf die Anbetung in Offenbarung 14, ist es ganz deutlich, dass wir einen Menschen nicht Heiligen Vater nennen können. Das wäre absurd, wenn man sich nur allein die Schöpfung betrachtet. Und das wäre auch natürlich interessant zu sehen, wie sich die Positionierung des Papstes in diesem Punkt auch als Person darstellt, dass er der Hüter der ganzen Schöpfung dann ist, sozusagen auch der Vater. Aber das ist eine andere Geschichte.

[27:22] Im Manuskript seht ihr dann noch weitere Verse im Psalm, wo es um die poetische Anspielung auf den ersten, zweiten Schöpfungstag geht, über die ausführliche Beschreibung der Entstehung des Trocknen, Beispiele für die Vegetation und ihre Bedeutung für das Leben, die Himmelskörper, Beispiele in Bezug auf den fünften Tag, Anspielung auf den Schöpfungsmodus am sechsten Tag. Aber interessant ist auch zu sehen, dass Jesaja in Jesaja 45, jetzt können wir mal zusammen aufschlagen, in Jesaja 45 die Schöpfung Zuversicht gibt, dass Gott seine Pläne umsetzen kann. Nämlich in Jesaja 45, Verse 12 und 13 heißt es: "Ich habe die Erde gemacht und den Menschen darauf erschaffen. Ich habe mit meinen Händen die Himmel ausgespannt und gebiete all ihrem Heer. Ich habe ihn erweckt in Gerechtigkeit und will all seine Wege ebnen. Er wird meine Stadt bauen und meine Weg weggeführten loslassen und zwar weder um Geld noch um Gaben, spricht der Herr der Herrscher." Also hier sehen wir, Gott hat einen Plan. Er gibt uns die Zuversicht in seiner Schöpfung wieder.

[28:28] Auch weitere Texte in Amos 4, Kenntnis der Schöpfung bereitet uns auf Begegnung mit Gott vor, vor allem. Dann auch weitere Verse, zum Beispiel Matthäus, Jesus war Selbstkreationist, er glaubte auch dem Bericht von 1. Mose, Kapitel 1 und 2. Auch in Apostelgeschichte sehen wir, das Anerkennen einer Schöpfung macht den Götzendienst unlogisch. Das, was ich vorhin gemeint hatte, wir können nicht einfach einen Menschen himmlischen Vater nennen oder heiligen Vater nennen. Auch wie in Römer, es sagt, die Schöpfung spielt eine wichtige Rolle in der Rechtfertigung Gottes. Die ganze Schöpfung vom großen Kampf, wie sie betroffen ist in Römer 8.

[29:13] Aber, und da müssen wir uns eigentlich uns davor hüten, wenn wir jetzt 2. Petrus lesen, in 2. Petrus, Kapitel 3, Vers 4, dort heißt es, wir können eigentlich auch schon ab Vers 3 lesen. "Dabei sollt ihr vor allem das erkennen, dass am Ende der Tage Spötter kommen werden, die nach ihren eigenen Lüsten wandeln und sagen: Wo ist die Verheißung seiner Wiederkunft? Denn seitdem die Väter entschlafen sind, bleibt alles so, wie es von Anfang der Schöpfung an gewesen ist. Daran wird sich nicht ändern." Kritik an der biblischen Urgeschichte für die Endzeit ist hier vorhergesagt und wir werden genau mit diesen Konfrontationen zu kämpfen haben in dieser letzten Zeit, wenn es um Schöpfung und Erhaltung geht. Denn wir wissen, Jesus kommt und wird alles neu schaffen.

[29:55] Dennoch sieht man anhand der Sünde, was sie der Schöpfung anrichtet, wie die Gesinnung der Menschen gegenüber der Schöpfung steht. Entweder ist sie sehr übertrieben, weil sogar Menschen die Tiere höher erachten als den Menschen, oder aber auch gar, dass es ihnen völlig egal ist, was mit der Schöpfung geschieht und so leben, als würden sie sagen: Nach mir die Sintflut. Auf dem Baum Kapitel 4 Vers 11 gibt uns da auch nochmal einen wunderbaren Text, wo es die Schöpfung eigentlich auch der Grund für die Anbetung Gottes ist.

[30:25] In Offenbarung 4 Vers 11 heißt es: "Würdig bist du, o Herr, zu empfangen, den Ruhm und die Ehre und die Macht, denn du hast alle Dinge geschaffen und durch deinen Willen sind sie und wurden sie geschaffen." Das gleiche sehen wir auch in Offenbarung Kapitel 3 Vers 14. Selbst Jesus muss Laodicea daran erinnern, dass er der Schöpfer ist, nämlich Kapitel 3 Vers 14, das heißt es: "Und schreibe dem Engel der Gemeinde von Laodicea: Das sagt der Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Ursprung der Schöpfung Gottes."

[31:03] Das heißt, hier sieht man ein Indiz, dass die letzte Gemeinde mit der buchstäblichen biblischen 6-Tage- bzw. 7-Tage-Schöpfung ein Problem hat. Und Gott wirklich diese Gemeinde wieder dazu hinführen und sagen: Hallo, ich bin derjenige, der es so machen kann. Wir haben in unserem menschlichen Verständnis nicht die Möglichkeit, hinterblicken zu können, wie im Detail Gott es tut. Seine Macht allein wird uns deutlich, dadurch, dass er sogar die Sonne zurückdrehen kann, dass er die Zeit festhalten kann, dass er Menschen vom Tode zum Leben erweckt. Wie weit brauchen wir dann noch hingehen und Gott hinterfragen? Kann es denn so sein, wenn er sagt, es ist so?

[31:52] Also hier sehen wir schon, dass die Gemeinde Laodicea an diesem Punkt Schwierigkeiten hat und Gott muss hier wieder intervenieren und sagen: Schaut her, erinnert euch, ich bin der Schöpfer, deswegen auch der Sabbat. Erinnert euch daran, ich habe die Erde geschaffen, ich habe sie vollendet, ich habe sie gegründet, ich habe sie festgemacht, buchstäblich in 6- bzw. 7-Tagen.

[32:18] Interessant ist aber auch, wenn wir in Offenbarung Kapitel 14 betrachten und das ist ja auch unsere Botschaft, nicht wahr? In Verse 6 und 7: "Und ich sah einen anderen Engel mitten im Himmel fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen, denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation, jedem Volkstamm und jeder Sprache und jedem Volk. Der sprach mit lauter Stimme: Fürchte Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat." Offenbarung 6, 10-11 wird es dann auch nochmal deutlich, aber hier die Schöpfung ist integraler Teil der dreifachen Engelsbotschaft. Das heißt, unsere Botschaft weist auf einen Schöpfer hin.

[32:53] Wenn wir zurückgehen in 1. Mose 2, und dort sehen wir in Bezug auch, ich habe es ja schon erwähnt, dass Gott den Menschen Namen setzte und bebauen und bewahren sollte, ist übrigens auch derselbe Ausdruck, wie damals im himmlischen Heiligtum der Dienst der Leviten auch der Auftrag war, bebauen und zu bewahren, dafür zu sorgen, dass die Gemeinde, das Volk Gottes wächst, dass sie bewahrt wird, dass die Wahrheit bewahrt wird, dass das, was Gott dem Volk gegeben hat, dass sie danach trachten sollten, es zu bewahren und zu vervielfältigen, zu vermehren.

[33:41] Und so gilt es auch für uns heute. Wenn wir das Evangelium haben, wir sollen es bewahren in unserem Herzen, das ist in unserem Herzen geschrieben, steht durch den Finger Gottes, durch den Heiligen Geist. Aber dass wir es auch vermehren, dass wir es bebauen, das heißt, wir studieren das Wort, wir kriegen mehr Erkenntnis und somit können wir auch größere Erkenntnis weitergeben und somit auch wirklich mehr Menschen erreichen.

[34:03] Und Gott gebietet den Menschen nach seiner Schöpfung, gibt uns alles, was wir brauchen im Überfluss. Deswegen heißt es in Vers 16: "Gott, der Herr, gebot dem Menschen und sprach: Von den Bäumen des Gartens darfst du nach Belieben essen." Jetzt kommt aber ein Punkt, nämlich, haben sie es getan? In 1. Samuel 15 lesen wir, oder könnt ihr dann selber lesen, ihr seht es im Manuskript, Gott hat Gefallen am Gehorsam noch mehr als an der Reue. Und das wird auch deutlich in 1. Timotheus 6, Vers 17, in dem, was Gott uns gibt, dürfen wir uns freuen und dürfen dankbar sein für die Gesundheit, für Essen und Trinken, für die Kleider, die wir tragen, für all den Luxus, den wir uns leisten können im Vergleich zu anderen Menschen. Das sollte sein Volk wirklich bewahren.

[34:54] Aber er sagt in Vers 17: "Aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen, denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben." Gott verbietet einen Baum und an diesem Baum, an diesem Leben, Leben hängt praktisch von diesem Gehorsam ab. Und ihr seht es dann auch im Psalm 95, alle Geschöpfe sollen Gott sofort gehorchen. Und auch im Psalm 100 heißt es, wir schulden unserem Schöpfer Dank und Preis.

[35:20] Jetzt lesen wir Vers 26 und 27 in 1. Mose, wobei wir können ja noch kurz schauen in Vers 18 bis 25, wo eigentlich Gott ihm dem Adam jetzt auch eine Aufgabe gibt, weil er merkt, er ist alleine, wenn er sieht, dass alle Tiere praktisch ein geschlechtliches Pendant haben, Männlein und Weiblein. Und Gott möchte ihm eine Gehilfin machen, jemand, der zur Seite steht, jemand, der ihn unterstützt bei dieser Aufgabe. Und er bildete dann die Eva, indem er Adam zu einem Tiefschlaf bringt. Also man könnte jetzt sagen, er ist praktisch tot, weil er schläft, aber er hat auf jeden Fall nichts mitbekommen. Und er nahm aus der Rippe des Mannes und formte daraus wieder einen neuen Menschen, nämlich eine Frau und er brachte sie zu Adam.

[36:25] Und Adam hat erkannt, genau das brauche ich, das ist es, was ich benötige, das ist es, was ich praktisch als Vollendung sehe. Und das hat Adam sicherlich auch gemerkt, denn wenn er sieht, dass alles so miteinander wunderbar harmoniert hatte, vor allem die Tiere miteinander und er überhaupt gar nichts hatte, merkte er, jetzt ist es perfekt. Und da heißt es ja in Vers 23: "Da sprach der Mensch: Das ist endlich Gebein von meinen Gebeinen und Fleisch von meinem Fleisch. Sie sollen Frau heißen, denn von Mann ist sie gekommen. Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen und sie werden eine Einheit sein, ein Fleisch sein." Das war der Sinn dessen, was auch Gott repräsentiert. Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist sind eine Einheit. Sie sind ein Fleisch.

[37:15] Und das sollte uns auch klar sein, wenn auch wir uns Gedanken darüber machen, wenn wir alleine sind, wir sind nicht alleine, wir können nicht alleine sein. Warum? Weil Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist mit uns sind.

[37:37] Nun kommt aber ein Aspekt dann auch zustande, wo wir merken, das Leben an sich ist unantastbar. Und das sieht man dann auch, als der Mensch im Bilde Gottes gemacht wurde in 1. Mose 9, Vers 6. Dort heißt es nämlich in 1. Mose 9, Vers 6: "Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut soll auch durch Menschen vergossen werden, denn im Bild Gottes hat er den Menschen gemacht." Gott hat ihn geschaffen zum ewigen Leben, nicht zum ewigen Tod.

[38:02] Und in Jakobus 3 sehen wir auch andere Menschen, Fluchen ist moralisch zum Beispiel nicht vertretbar. Es soll eine Liebe untereinander herrschen, so wie der Charakter Gottes ist, nämlich Liebe gemäß der zehn Gebote. Und dieses Gesetz, diese Gebote, diesen Charakter hat der Adam und Eva an Christus erkannt. Und sie selbst haben es ja aufgesaugt. Sie waren Anbeter, sie haben ihn betrachtet und durch Anschauen haben wir gelesen, und sie wurden verändert, indem sie Kontakt hatten, indem sie Gott sehen konnten und gemäß der Bestimmung, die Gott den Menschen gegeben hat, auch gewachsen ist.

[38:42] Und Jesus verdeutlicht diesen Zusammenhang in Matthäus 5. Können wir kurz lesen, in Matthäus 5, Vers 21 und 22. Die anderen Verse, wie gesagt, könnt ihr dann auch im Manuskript lesen. Matthäus 5, Vers 21 und 22, da heißt es aber: "Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht töten. Wer aber tötet, der wird dem Gericht verfallen. Ich aber sage euch: Jeder, der seinen Bruder ohne Ursache zürnt, wird dem Gericht verfallen sein. Wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka, der wird dem Hohen Rat verfallen sein. Wer aber sagt: Du Narr, der wird dem höllischen Feuer verfallen sein."

[39:15] Gott, Jesus macht ja deutlich diesen Zusammenhang. Wir sollen mit Menschen in Liebe begegnen, sogar für die Feinde sollen wir beten. Es soll keine unschönen Worte aus unserem Mund kommen, die andere Menschen seelisch verletzen können. Und das war im Garten ebenso. Die Worte, die man sprach, die Bedeutung dahinter, die waren positiv, sie waren erbauend, sie führten zu Christus hin. Wäre es nicht schön, wenn wir heute so leben könnten schon? Zu Hause in unseren Familien können wir das, ja. Und es wäre gut, wenn wir auch immer wieder uns daran erinnern, dass das zu einem sozialen Gebilde und zu einer sozialen Festigkeit führt, wenn wir mit Worten und mit unserer Stimmlage sogar richtig umgehen würden.

[40:01] Weitere Verse auch in Maleachi 2, die Treulosigkeit ist ein Zeichen mangelnder Schöpfungserkenntnis. Apostelgeschichte 17, alle Menschenrassen haben den gleichen Ursprung und es heißt ja auch weiter, auch heidnische Völker haben noch Spuren der Wahrheit. Und auch weiter in Apostelgeschichte 17, Gott möchte, dass alle Völker die ganze Wahrheit wieder entdecken, dass sie verändert werden, dass sie verwandelt werden gemäß Gottes Abbild.

[40:30] Und zu einem sozialen Engagement führt ja auch dazu, dass Gott es ja auch wollte, nämlich in Sprüche, wenn wir mal schauen, in Sprüche Kapitel 14, Vers 31, dort heißt es: "Wer den Schwachen unterdrückt, der lästert seinen Schöpfer. Wer ihn aber ehren will, der erbarmt sich über den Armen." Soziales Engagement statt Unterdrückung, das ist das, was eigentlich auch Gott dem Menschen im Ursprung gegeben hat. Selbst unter der Schöpfung, unter der Natur, vor den Tieren, die Gott geschaffen hat, soll ein soziales Engagement herrschen, dass man selbst, klar natürlich bei Menschen gar keine Frage, da sollen wir den Armen helfen, wenn wir sie sehen. Aber wenn wir auch Tiere sehen oder die Natur, wenn sie darunter leidet, sollen auch wir hier unser Engagement nicht zurückhalten.

[41:31] Und weiter seht ihr auch in Matthäus 23, einen Menschen heiligen Vater zu nennen, ich habe es ja vorhin schon erwähnt, das ist unmoralisch. Und weitere Verse findet ihr auch in diesem Aspekt. Wenn wir aber, was ich vorhin gemeint hatte, in Bezug auf die Schöpfung sehen und auch jetzt hier zu unserer Botschaft in der Endzeit, ist es zu sehen, dass in Maleachi zum Beispiel, dass zur Schöpfungsmoral es dazugehört, Gott zu ehren. Gott liebt auch alle, die ihn nicht lieben, das wissen wir. Und die Feindesliebe ist das Unterscheidungsmerkmal eines echten Christen, weil sie den Schöpfer erkannt hat. Und Gottes Standard, der Moral, ist seine eigene Vollkommenheit, wie in Matthäus 5 geschrieben steht.

[42:18] Aber die Verantwortung und Schöpfung im ewigen Evangelium sehen wir in der Offenbarung 14 ja verknüpft, das haben wir gelesen. Und jeder, der danach handelt, wird auch seinen gerechten Lohn bekommen. Unser moralisches Handeln bestimmt unser Schicksal. Erlösung und Gehorsam führen uns wieder zum Baum des Lebens zurück, wenn wir danach trachten, wenn wir schauen, dass wir gemäß Gottes Plan und Aufgabe, das er uns gegeben hat, zu bebauen und zu bewahren, es auch dazu hinführen wird, dass wir dies erfüllen können.

[42:48] Ja, geführt hat alles dazu natürlich der Sündenfall. In 1. Mose Kapitel 3, wir kennen ja die Geschichte, aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der Herr gemacht hatte. Und sie sprach zu der Frau: "Soll Gott wirklich gesagt haben, dass ihr von keinem Baum im Garten essen dürft?" Da sprach die Frau zur Schlange: "Von der Frucht der Bäume im Garten dürfen wir essen, aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: Esst nicht davon und rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbt." Da sprach die Schlange zur Frau: "Keineswegs werdet ihr sterben, sondern Gott weiß, an dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was gut und böse ist."

[43:27] Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er weise macht. Und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab davon auch ihrem Mann, der bei ihr war, und er aß. Nun, Satans Worte bestehen aus Zweifel und Übertreibung. Und das macht er auch sehr gut. Er hat jetzt lange Zeit die Menschen studieren können und diese Übertreibung hat er wirklich perfektioniert. Gottes Wort dagegen hat schöpferische Kraft. Statt zu fliehen, diskutiert jetzt Eva mit Satan und Satan lügt und behauptet, Sünde bleibt ohne Folgen. Nein, er sagt ja noch, wenn du davon isst, was Gott dir enthalten hat, du wirst so sein wie Gott. Du wirst ewig leben. Du wirst nicht sterben. Das war eine Lüge von Gott.

[44:18] Und das Krasse ist, er sagt, siehe es doch aus einer anderen Perspektive. Er sagt, es werden euch die Augen geöffnet. Ja, Adam und Eva waren doch nicht blind. Nein, waren sie nicht, aber sie sollten die Perspektive ändern. Sie sollten es mit den Augen Satans sehen, nicht aus der Perspektive und aus den Augen Gottes, sondern aus der Perspektive, aus den Augen Satans. Und das Interessante ist, mit Johannes 8 zum Beispiel merken wir, mit dieser Lüge plante er nämlich, plante er ganz bewusst den Tod Evas.

[44:54] In Johannes Kapitel 8 wird es dadurch auch deutlich. In Johannes Kapitel 8 Vers 44, dort heißt es nämlich: "Ihr habt dem Teufel zum Vater und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun." War es nicht so, dass Satan es so animiert hatte, dass es für Eva ein begehrenswerter Baum sein soll. "Er war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben." Mit diesem Samen der Lüge, das er in Evas Herz gesetzt hat, begann nun ein Dominoeffekt.

[45:43] Satan hat überhaupt, Gott würde uns etwas Positives vorenthalten und das war auch die Agenda im Himmel, das Satan versucht hatte. Das seht ihr in Jesaja 14, aber da sieht man eigentlich, was Satan uns wirklich gepflanzt hat. Nämlich den Egoismus. Und Egoismus ist das, was ein soziales Gefüge zerstört, eine soziale Bindung und Einheit zerstören kann. Egoismus.

[46:05] Lesen wir mal Jakobus Kapitel 3 Vers 14 und 15, dort heißt es: "Wenn ihr aber bitteren Neid und Selbstsucht in euren Herzen habt, so rühmt euch nicht und lügt nicht gegen die Wahrheit. Das ist nicht die Weisheit, die von oben kommt, sondern eine irdische, seelische, dämonische." Hier wird deutlich, was Satan hier eigentlich angerichtet hat. Wir sollen nicht demütig mit Gott wandeln und aus seiner Sicht die Dinge sehen. Nein, wir, unser Ich soll entscheiden. Somit stellen wir uns Gott gleich und handeln automatisch wieder die Schöpfung.

[46:44] Nachdem Eva an Gottes Wort zweifelt, vertraut sie nur ihren Sinnen. Und das können wir auch interessanterweise lesen in 1. Johannes Kapitel 2, denn das ist die Abkehr vom Glauben und führt nämlich zum Verlust der Liebe, das eigentlich auch ein Fundament eines sozialen Engagements ist, eines sozialen Gefühls, einer sozialen Einheit.

[47:11] 1. Johannes Kapitel 2 Verse 15 und 16, dort heißt es: "Habt nicht, liebt die Welt noch, was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt liebt, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm. Denn alles, was in der Welt ist, die Fleischeslust, die Augenlust und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern von der Welt." Und das ist das, womit Satan argumentieren konnte. Mit der Fleischeslust, Appetit, Augenlust, begehrlich anzuschauen und der Hochmut, ihr werdet so sein wie Gott.

[47:50] Und Jesus wurde mit denselben Versuchungen in der Wüste konfrontiert. Augenlust, Fleischeslust, Hochmut. Aber Jesus tat hier was anderes. Jesus berief sich auf die Schöpferskraft in den Worten Gottes. Es steht geschrieben, Gott spricht und es geschieht, Gott spricht und es existiert. Gottes Wort ist mächtiger als alles andere. Und das sollte uns zu denken geben.

[48:19] Wenn wir sehen, dass wir langsam in das Fahrwasser kommen, wo wir uns von Gott entfernen, wo wir dann plötzlich merken, hier fehlt eine Bindung, die mich persönlich dazu heranreifen lässt, anderen Menschen das Gute weiterzugeben, damit etwas Positives Soziales entstehen kann, damit es zum Schöpfer hinweist, bin ich verantwortlich dafür, dass ich es dadurch mit Füßen getreten habe, weil ich meinem Egoismus mehr gehorcht habe, meiner Fleischeslust, meiner Augenlust, meinem Hochmut, als nach dem zu leben, wie Gott es für mich vorgesehen hat.

[49:01] Und die Eva wird umgehend zur Missionarin Satans. Adam und Eva versuchen, die Schuld jetzt zu verstecken, indem ihr mal schaut, was danach passiert. Wir können es ja kurz anschneiden, was dann passiert. Nämlich beide wurden ihnen die Augen geöffnet, sie erkannten, dass sie nackt waren, sie banden sich die Feigenblätter, machten sich Schürze und sie hörten jetzt die Stimme Gottes in der Kühle des Tages, wo Gott wandelte und Adam und Eva versteckten sich. Und Gott ruft, Gott ruft: "Mensch, wo bist du?"

[49:31] Ist es nicht ein wunderbarer und gnädiger Gott? Mal ganz im Ernst, wenn wir Sünde tun, nicht nur, dass jetzt Adam und Eva sich verstecken, sondern sie geben sich selbst dann später die Schuld zu. Sie versuchen, die Schuld zu verstecken am Anfang vor Gott, aber vor Gott kann man sich nicht verstecken. Dennoch haben wir einen Gott, der uns nachgeht und sagt: "Mensch, wo bist du? Ich weiß, was du getan hast. Ich weiß, was passiert ist. Aber ich suche dich jetzt auf, damit wir das Problem gemeinsam angehen."

[50:20] Wie gehen wir in unserem Leben, in unserer Gemeinde, in unserer Familie mit Problemen um? Verstecken wir sie? Verheimlichen wir sie? Oder gehen wir sie mit Gott an? Ihr wisst, im Prediger 4, Vers 12 heißt es: "Nur eine dreifache Schnur kann nicht so schnell zerreißen." Wenn wir eine feste Bindung mit Gott haben, dann werden wir nicht nur den Ruf hören, sondern wir werden das Angebot dahinter sehen, dass Gott sagt: "Komm mit mir, ich will dich erlösen. Ich will aus dir, was jetzt kaputt gegangen ist, neu schaffen."

[50:45] Und gerade diese Schuldverschiebung, dieses Schuldverstecken sehen wir auch in Hiob 31. Sünde führt zu Angst vor dem Wort Gottes. Wenn jemand Schuld erfahren hat, hängt es doch an uns. Der Gerechte steht sieben Mal auf. Wenn ich falle, dann stehe ich doch auf. Es ist natürlich, wir haben die Konfrontation von Wort Gottes, das uns zeigt, was falsch gelaufen ist. Gut, dass wir es haben, denn es ist ein Spiegel. Es zeigt uns, wie es besser werden kann. Gottes Frage an jeden Einzelnen von uns.

[51:16] Selbstgerechtigkeit verschwindet vor Gottes Wort. Gott fragt, auf welches Wort Adam sich gestützt hat. Und der Sünder kann von alleine nicht einmal mehr Buße tun. Er verschiebt die Schuld von sich und sagt: "Ich war es ja nicht." Denn am Ende, wie wir sehen, war Gott eigentlich der Auslöser. Er hat ja Adam und Eva geschaffen. Er hat ja die Schlange geschaffen. Ist Gott wirklich der Urheber der Sünde, des Betrugs, der Zerstörung? Das sei ferne.

[51:51] Gott ergreift die Initiative und schafft Hoffnung durch das Evangelium. Johannes 1, Vers 14. Die letzten Verse. Johannes 1, Vers 14: "Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns. Und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit." Jesus hat das Wort Gottes besiegt mit seinen Worten Satan und Satans Werke. Und wir dürfen sehen, dass in diesem Fundament, das Gott gelegt hat, Jesus uns deutlich machen möchte, dass wir nichts ohne ihn tun können.

[52:32] Matthäus Kapitel 4 seht ihr ja in der Versuchung, wie Jesus damit gekämpft hat und wie er sich auf das Wort Gottes stützt. Er sagte: "So steht es geschrieben" und darauf berufe ich mich. Tun wir das in unserem Leben? Wissen wir, dass wenn wir Verantwortung tragen vor Gottes Schöpfung und wenn wir sehen, dass Dinge nicht in Ordnung sind, zukünftige Dinge durch das Wort Gottes erkennen können, sagen können: "So steht es geschrieben. Das ist meine Aufgabe. Das ist der Plan, den Gott mir gegeben hat, weil ich die Erkenntnis von ihm bekommen habe, weil ich weiß, wen ich anbete, im Geist und in der Wahrheit."

[53:06] Und deswegen soll in Römer 16, der letzte Vers, den wir uns noch anschauen, Römer 16, Vers 20, uns folgendes zeigen. Römer 16, Vers 20 und dort heißt es: "Der Gott des Friedens aber wird in Kürze den Satan unter euren Füßen zermalmen. Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen." Dieser Sieg, Jesus soll in unserem Leben zeigen, Satan ist besiegt.

[53:35] Der Fall der Sünde und die Diskrepanz, was dadurch entstand, dass die Tiere anfingen von den Menschen abzuschauen, aggressiv zu werden, zerstörerisch zu sein, ja Tiere zu essen, denn woher kannten es die Tiere vorher, wenn sie nicht bei Adam und Eva zuerst geschaut hatten, denn sie waren ja die Herrscher. Aber Adam und Eva haben durch ihren Ungehorsam die Herrschaft an Satan übertreten und somit wurde der moralische Verfall dadurch sichtbar und die Tiere ahmten den Menschen nach. Zerstörung, Gewalt, Hass, Totschlag, Mord. Das war letzten Endes die Ursache, die Satan hier auf Erden bis heute vollbringt und nicht müde wird. Solange er noch Reserven hat, wird er alles dafür tun, aber uns muss etwas klar sein und gewiss sein. Wir sind sein Volk. Wir sind eine Einheit. Wir folgen Christus nach, wohin er geht.

[54:38] Unsere Aufgabe ist in der letzten Zeit die dreifache Engelsbotschaft. Mit dem klaren Hinweis auf den Schöpfer, mit der klaren Verantwortung für die letzte Zeit, mit der Schöpfung richtig umzugehen. Die Natur zu bewahren, aber nicht nur das allein, sondern das Evangelium, was den Schöpfungsbericht deutlich macht und einen Schöpfer deutlich zeigt, ihn zu repräsentieren in unserem Charakter.

[55:14] Und ich wünsche uns, dass wir, wenn wir jetzt vor allem über die sozialen Dienste in der Gemeinde in den weiteren Lektionen besprechen werden, dass wir darüber nachdenken, worauf ist eigentlich alles gebaut. Wie hat Gott dieses Fundament gemacht, das bis heute besteht und wofür Gott jedes Mal mit uns ringt und kämpft gegen die Angriffe Satans. Und ich wünsche dir, liebe Freund, liebe Freundin, dass wir uns neu bewusst werden, welche hohe Verantwortung und Aufgabe wir haben in dieser letzten Zeit. Und dass wir alles daran setzen, vorbereitet zu sein, dass wir bei uns selbst anfangen, dass Gott in uns ein neues Herz schafft, eine Schöpfung schafft, dass wir so werden, wie er es ist.

[55:54] Denn wir werden, ihr seht ja auch in Offenbarung Kapitel 18, dass dieser vierte Engel, dieses letzte Ereignis, diese letzte Botschaft, die er bringt, gefallen ist Babylon, dass alles zum Ende kommt und dass diese Menschen in der allerletzten Zeitphase, wo die Gnadenzeit für die Menschen draußen noch gilt, dass dort etwas entstehen kann, um Menschen zu Christus zu führen, dass sie erkennen, es gibt einen Schöpfer, auch wenn alles zugrunde geht, er wird alles neu schaffen und es wird bestehen bleiben bis in alle Ewigkeit. Ist es nicht eine wunderbare Aussicht? Ist es nicht ein wunderbares Evangelium, für das wir uns nicht schämen müssen? Geht raus und verkündet die dreifache Engelsbotschaft. Schämt euch nicht dafür, für die sechs Tage, beziehungsweise sieben Tage Schöpfung. Und dass wir ein soziales Gefüge haben, das eine Einheit ist, die Gemeinde und die Familie in Christus Jesus. Das soll unser Wunsch sein, unser Ziel sein.

[56:52] Und ich würde uns noch einladen, kurz zu beten, bevor wir abschließen. Unser himmlischer Vater, unser lieber Herr und Heiland, Jesus Christus, du bist unser Schöpfer und Erhalter. Ohne dich kann nichts existieren. Herr, selbst jeder Atemzug von uns ist ein Gedanke von dir und so denkst du jeden Tag an jeden einzelnen Menschen, weil du ihn lieb hast. Und auch deine Schöpfung, die du geschaffen hast, Herr, es liegt dir am Herzen. Und du hast auch uns dazu berufen, Herr, dafür zu achten, dass wir es bewahren und dass wir ein Vorbild sind, in dieser letzten Zeit damit richtig umzugehen. Aber ganz besonders, Herr, geht es um dein Evangelium, um die Zeit, in der wir jetzt sind und was jetzt noch vor uns steht, dass wir durch deinen Geist und durch deine Macht diese Botschaft verkündigen können an alle Menschen, dass sie sie hören und eine Entscheidung treffen können.

[57:41] Bitte, Herr, hilf uns, dass du in unserem Herzen eine Neuschöpfung schaffst, ein neues Herz zu bekommen, das dir gehorsam ist, von ganzem Herzen in Liebe zu dir und dass wir durch Anschauen, wenn wir dich anschauen, dein Wort betrachten, dass wir wirklich verwandelt werden in dein Angesicht, dass Offenbarung 18 bald zur Realität wird und dieser vierte Engel in Vollmacht wirken kann. Herr, wir sind deine Schöpfung und unseren Körper, den du geschaffen hast, dass wir die Verantwortung dafür tragen. Mach es uns bewusst, führe es uns immer wieder in Gedächtnis und Erinnerung, was für ein Privileg wir haben und was für eine königliche Aufgabe du uns gegeben hast, diese Welt vor deinem Kommen, die Menschen vor deinem Kommen noch zur Rettung zu bringen, dass sie nicht sterben müssen. Und dass all das, was danach passiert, Herr, wir sehen dürfen, dass du diese Erde neu schaffen wirst. Darauf freuen wir uns, Herr Jesus. Bitte, führe und leite du uns darin. Schenk uns deinen Segen und hab Dank für alles, was du für uns tust in diesem großen Kampf, wo auch sehr zeitnah du das Ende einleiten wirst. Und all dies bitten wir in deinem Namen, Herr Jesus. Amen.

[58:55] Ihr Lieben, Gottes reichen Segen euch in seinem Studium, auch in dem Studium jetzt in diesem Quartal. Das nächste Thema wird sein: "Sein Entwurf einer besseren Welt". Bis dahin wünsche ich euch Gottes reichen Segen, Gottes Führung und seinen Schutz. Amen.


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