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In dieser Predigt von David Fam geht es darum, Gottes Wege über die eigenen zu stellen und ihm blind zu vertrauen, auch wenn diese Wege unbequem erscheinen. Anhand persönlicher Erfahrungen und biblischer Beispiele wird verdeutlicht, wie wichtig es ist, Gottes Führung zu folgen, anstatt eigene Pläne zu verfolgen. Die Predigt ermutigt dazu, sich auf Gott zu verlassen und seinen Willen zu tun, selbst wenn es Opfer erfordert.


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Serie: Erlebe Ihn

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Transkript

[0:00] Guten Morgen, Church, einen wunderschönen guten Morgen, liebe Gemeinde. Das ist die erste Gemeinde, in der mir sowohl der Prediger als auch der Älteste gesagt hat, ich kann so lange predigen, wie ich möchte. Also ich wurde instruiert, einfach zu predigen, ohne auf die Zeit zu achten. Ich glaube, es gibt nur einen Prediger, der wirklich predigen kann, ohne auf die Zeit zu achten, und das ist Jesus. Er konnte von morgen bis abends predigen und die Leute haben das Essen vergessen. Also ich habe noch niemals einen anderen Sprecher getroffen, der so gut sprechen konnte, dass die Leute nicht mehr ans Essen gedacht haben. Also ich glaube, ich habe noch nicht die Fähigkeit erlangt, so zu predigen, dass ihr das Essen vergessen werdet. Also keine Angst, ich werde nicht bis drei Uhr nachmittags predigen. Möge Gott mit uns heute Morgen sein.

[1:34] Bevor wir beginnen, lasst uns ein Gebet sprechen. Unser Vater im Himmel, wir sind so dankbar, dass wir dich als unseren Gott haben. Und wenn wir heute Morgen darüber nachdenken, wie du für uns gewesen bist, was du für uns gewesen bist, bitte ich, dass du gegenwärtig bist. Mögest du zu uns ganz persönlich sprechen. Möge dein Heiliger Geist uns umgeben. Danke, dass du uns so sehr segnest. Im Namen Jesu beten wir. Amen.

[2:20] Wenn ihr eure Bibel dabei habt, schaut mal mit mir zu Jesaja Kapitel 55. Jesaja Kapitel 55 und dort Vers 8 und 9. Der sagt uns die Bibel in Jesaja 55 Vers 8 und 9: „Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr. Sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.“ Gott sagt, mein Weg ist nicht euer Weg. Eure Gedanken sind nicht meine Gedanken. Wie weit sind unsere Gedanken und Wege von Gottes Gedanken und Wegen? Was sagt die Bibel? Wie weit ist der Unterschied vom Himmel zur Erde? Ziemlich weit.

[3:57] Also als Menschen müssen wir verstehen, dass Gottes Wege und unsere Wege und Gottes Gedanken und unsere Gedanken sehr unterschiedlich sind. Glaubt ihr, Gottes Weg ist besser oder unser Weg ist besser? Sind Gottes Gedanken besser oder unsere Gedanken besser? Oft handeln wir so, als ob wir es besser wüssten als Gott. Wir handeln, als ob unsere Wege besser sind als Gottes Wege. Gott sagt, ich bin das Alpha und Omega, der Anfang und das Ende. Ich war gestern, bin heute und werde morgen sein. Gott weiß vom Anfang schon, wie das Ende ausgeht. Es gibt kein anderes Wesen im Universum, das von Anfang schon das Ende erkennt. Nur Gott. Und Gott hat 1000 Wege, ein Problem zu lösen.

[5:13] Also wenn ich so einen Lösungsweg finde, dann denke ich schon, dass es gut ist. Vielleicht brauchen die Deutschen mindestens drei Lösungswege. Oder zehn Wege vielleicht, ich weiß nicht. Also mehr als 1000 verschiedene Wege sich vorzustellen, das ist doch viel zu viel. Also in der Bibel hat Gott niemals seinen Weg einfach wiederholt. Jedes Mal hat er eine andere Möglichkeit, noch ein Problem zu lösen. Er hat einfach zu viele Möglichkeiten, ein Problem zu lösen. Es wird niemals die Zeit geben, wo wir zu Gott kommen und Gott sagt: „Ich glaube, das ist jetzt wirklich zu schwer.“ Ist das nicht wunderbar?

[6:10] Also wenn Gottes Wege besser als unsere sind, wie viele von uns, glaubt ihr als Christen, nehmen dann Gottes Wege wirklich zu 100 Prozent? „Was immer Gott sagt, werde ich tun.“ Wenn Gott sagt, dreh dich rechts um, werde ich mich rechts umdrehen. Wenn Gott sagt, links rum, werde ich mich links umdrehen. Was denkt ihr, wie viele Christen auf dieser Welt folgen Gott 100 Prozent? Einige glauben, wenn du 50 Prozent folgst, dann ist das schon gut genug. Aber wenn Gottes Wege doch die besten sind, warum folgt dann Gottes Volk nicht einfach seinen Wegen 100 Prozent?

[7:09] Also ich habe einen Sohn, der ist 18 Jahre und dann noch zwei jüngere Töchter. Vor zwei Jahren hat mein Sohn mir gesagt: „Ich wünschte, du würdest mich zwingen, Chinesisch zu lernen, so sehr, wie du mich zwingst, Klavier zu lernen.“ Also er kann so doch schon Chinesisch sprechen, aber nicht richtig lesen und schreiben. Also ich habe mein Bestes versucht, aber er wollte irgendwie nicht. Er hat dann gesagt: „Ich wünschte, du hättest mich gezwungen.“ Ich habe meinen Sohn angeschaut, ich habe gesagt: „Sohn, ich habe es versucht, aber du hast nicht zugehört.“ Warum ist er meinem Weg nicht gefolgt? Jetzt weiß er, dass mein Weg besser war. Also ich wusste, mein Weg ist der beste für ihn, aber es war nicht der angenehmste Weg. Manchmal realisieren wir, dass Gott uns einen Weg führt, der nicht besonders angenehm ist. Es ist nicht so schön.

[8:43] Es gibt viele Wege nach Kanaan zu gehen, weil Gott muss uns immer so und so und so führen. Es gab nicht eine Person in Israel, die wirklich glaubte, dass Gott genau weiß, was er tut. Sie haben sich die ganze Zeit beschwert und beklagt. Sie haben nicht wirklich geglaubt, dass Gott weiß, was er tut. Wie oft haben wir den Eindruck, dass Gott nicht weiß, was er tut? Manchmal beten wir. Und manchmal, wenn sie beten, dann werden Menschen nervös. „Gott, möchtest du mich wirklich in diesen Weg führen?“ Also was passiert, wenn Gott gar nicht möchte, dass ich diesen Weg gehe?

[9:48] Viele Leute beten nicht: „Gott, ist das wirklich die richtige Wahl?“, sondern sie beten nur: „Herr, segne mich.“ „Das muss das Mädchen sein.“ „Das ist der Mann.“ Und dann bitten wir Gott, einfach nur das zu segnen. Sie bitten nicht: „Gott, Herr, soll ich überhaupt oder nicht? Was ist dein Weg?“ Wenn wir wirklich offen sind und Gott fragen: „Herr, was möchtest du, dass ich tun soll?“, dann bin ich bereit, alles zu tun, was du wirklich von mir möchtest. Nur wenig Menschen sind bereit, so ein Gebet wirklich zu beten. Weil sie nervös werden. Was passiert, wenn Gott jetzt einen Weg auswählt, der nicht mein Weg ist? Nicht wahr?

[10:43] Vielleicht sind die Deutschen anders. Ich erinnere mich, als ich mit dem College zu Ende war. Das war 1995. Ich habe früher beendet. Nicht, weil ich klüger war, sondern weil ich schon während meiner Schulzeit, Gott brachte mich zu vielen Ländern, um Missionararbeit zu machen. Nicht, weil ich klüger war als die anderen, sondern weil ich schon während meines Studiums Gelegenheit hatte, in vielen Ländern Missionsarbeit zu machen. Und als ich mir das am Ende angeschaut habe, was ich die letzten dreieinhalb Jahre getan hatte, habe ich gesagt: „Das ist zu viel.“ Meine Zeit erlaubt es nicht, euch zu erzählen, was ich alles an Missionsarbeit gemacht habe. Gott hat mich in verschiedene Teile Asiens gesandt, um medizinische Missionsarbeit dort zu tun.

[11:48] Als ich dann etwas früher fertig war mit dem Studium 1995, habe ich Gott gefragt: „Es ist doch jetzt ein neues Kapitel in meinem Leben. Wo soll ich hingehen, um zu arbeiten?“ Wenn ihr gestern Abend da gewesen seid, wisst ihr, Gott hat mir dieses neue Leben gegeben. Und ich kann dieses neue Leben jetzt nicht einfach dazu benutzen, nur für mich selbst zu helfen. Also wo immer Gott mich hinführt, da wollte ich hingehen. So habe ich Gott wie gewöhnlich gefragt: „Gott, wo soll ich hingehen?“ Gott hat gesagt: „Geh nach China.“ China? Nein, nein, nein, das kann ich nicht. Ich habe gesagt: „Wenn du mich nicht in Amerika bleiben lässt, dann verstehe ich das nicht. Meine Freunde aus Osteuropa und Bulgarien sind alle in Amerika geblieben.“ In Amerika gibt es bessere Arbeit, besseres Geld, alles. Ich habe gesagt: „Wenn ich nicht in Amerika bleiben kann, dann lass mich doch wenigstens nach Malaysia zurückgehen.“ Aber Gott hat gesagt: „Nein, China.“

[13:21] Manche Leute sagen: „Woher weißt du, dass Gott dich gebeten hat, nach China zu gehen? Woher hast du gewusst, dass du gebetet hast, dass Gott dir gesagt hat, du musst diesen Weg gehen?“ Das ist ziemlich schwer zu sagen. Denn für geistliche Dinge braucht man auch geistliches Unterscheidungsvermögen. Es gibt keinen einzigen Fall in der Bibel, wo das Volk Gottes sich wirklich aufrichtig gedemütigt hat, Gott gebeten hat und Gott ihm dann nicht etwas gesagt hat. Es gibt nicht einen Fall in der Bibel. Wenn in der Bibel steht, dass Gott ihnen nicht geantwortet hat, weil sie ihn vorher verlassen hatten, sie wollten gar nicht hören. Wie König Saul. Oder Bileam zum Beispiel. Oder Gehasi. Gott hatte ihnen ja etwas gesagt, aber sie wollten nicht hören.

[14:27] Und wenn dann Leute sagen: „Ich habe gebetet und Gott hat mir nicht geantwortet“, dann gibt es nur eine Antwort: Sie wollen nicht hören. Versteht ihr? Es gibt gar nicht diesen Fall, dass Christen Gott bitten und er antwortet gar nicht. Das wäre ja eine Schande.

[14:51] Also habe ich Gott gebetet. Und ich habe gesagt: „Ich kann gar nicht nach China gehen.“ Wer von euch war in China? Wer von euch war vor 1993 in China? Also heute ist China ganz fantastisch. Selbst Amerika hat jetzt Angst vor China. Ja, die versuchen jetzt ein bisschen runterzudrücken, aber es ist nicht so, dass es so hoch ist. Ihr wisst, nächstes Jahr 2020 werden sie in der Lage sein, jeden einzelnen Menschen in China zu verfolgen. Sie haben überall in China diese Kameras. China ist wirklich hoch technologisiert heute.

[15:50] Aber als ich ein Missionar in China war, da bin ich nur einen Monat oder fünf Wochen da gewesen. Als ich 1993 zum ersten Mal hineinging, da war China noch. Also als ich nach Peking zum Beispiel gegangen bin, da gab es keine Autos. Also alles nur Fahrrad gefahren. Alles an Fahrrad gefahren. Wisst ihr, was ein Walkman ist? Die jungen Leute wissen ja, was ein Walkman ist. Wo man so seine Kassetten abgespielt hat. Also als ich über Japan dann nach China gegangen bin, habe ich in Japan so einen ganz tollen Walkman gekauft. Ich bin durch Peking die Straßen langgegangen. Jeder hat mich angeschaut. Als ob ich total super technologisiert wäre. China war total hinterwäldlerisch.

[17:07] Als ich 1993 in Shanghai war, Shanghai ist ein total überbevölkertes Land. Diese Leute leben in Wohnblöcken. Stellt euch vor, in all diesen Wohnblöcken gab es keine Toiletten. Keine Duschen. Es war nur immer ein Ort, wo man schlafen konnte. Sie hatten eine Toilette als öffentliche Toilette für das gesamte Gebäude. In jedem Haus gab es quasi nur einen Topf, in dem man dann sein Geschäft verrichten konnte und dann zur öffentlichen Toilette bringen konnte. Und dann geht man in die öffentliche Toilette und jeder benutzt die. Eine Toilette für Männer, die war größer als diese Gemeinde. Wenn du rein gehst, gibt es nur vier Wände. Innen gibt es keine weiteren Wände. Okay? Und wenn du rein gehst, siehst du, dass überall ein Klo ist. Und du siehst alle Menschen, die ihr Geschäft verrichten. Und in der Mitte haben die Leute gewartet. Jede paar Minuten hört man einen Wasserfall kommen.

[18:56] Ich sage euch, wenn du nicht trainiert bist, kannst du dort ein paar Stunden squatten, aber nichts kommt aus dir. Wenn du es nicht gewohnt bist, kannst du dort ein paar Stunden squatten, aber nichts kommt aus dir. Ich sage den Menschen immer, wenn man in China eine Toilette findet, muss man nicht nach einem Zeichen suchen, man geht einfach dem Gestank nach.

[19:34] Also wenn wir mit dem Zug von einem Ort zum nächsten gereist sind, das waren keine deutschen Züge, das waren chinesische Züge, vier, fünf Stunden musste ich dann immer so stehen. Und jeder hat geraucht. Obwohl es ein Nichtraucherzeichen gab, hat jeder geraucht. Also in der Winterzeit, wenn die Fenster geschlossen waren, dann bin ich mal 20 Stunden im Zug gereist, jeder hat geraucht. Ich habe gesagt: „Wenn ich zu lange in China bleibe, werde ich Lungenkrebs kriegen.“ Das ist nur ein bisschen von China. Aber als Missionar bin ich meistens nur einen Monat hineingegangen. Ich habe die Zeit immer rückwärts gezählt. Eine Woche rum, zwei Wochen rum. Ich habe das ausgehalten. Und als ich fertig war, hatte ich dann immer tolle Geschichten zu erzählen.

[20:59] Aber jetzt habe ich Gott gesagt: „Wie lange soll ich denn jetzt nach China gehen? Ich will ja auch eine Arbeit dann haben, ich will nicht einfach nur Missionar sein.“ Gott hat mir kein Ablaufdatum gegeben. Ich habe gesagt: „Oh nein, das ist zu viel.“

[21:22] Wer von euch kennt Immanuel Beck? Der war vor ein paar Jahren hier, zum Erwerbungswochenende 2011. Als ich den Immanuel Beck mit mir nach China gebracht habe, 1994, er hat es nicht fertig gebraucht, eine Toilette zu gebrauchen. Er hat mir gesagt: „Ich war eine Woche nicht auf der Toilette.“ So schlimm war es.

[21:57] Ich habe zu Gott gesagt: „Das kann ich mir jetzt nicht anhören. Ich kann damit nicht übereinstimmen.“ Ich habe wirklich gekämpft. Wer von euch hat schon mal mit Gott gekämpft? Wenn Gott sagt, tu das, und es ist gegen unsere Natur. Und man will nicht zuhören. Da gibt es keinen Frieden im Leben. Ich verstehe nicht, wie Menschen von Gott weggehen können und dann immer noch Frieden haben können.

[22:39] Ich habe drei Monate lang gelitten. Drei Monate lang hat der Geist Gottes mich immer wieder beeindruckt. Ich habe gesagt: „Ich kann das nicht.“ Das waren schreckliche drei Monate. Es war nicht mehr viel Energie in mir übrig. Ich wusste nicht, was ich tun soll. Ich habe auch nicht gewagt, meinen eigenen Weg zu wählen.

[23:06] Eines Tages war ich im Gesundheitszentrum. Die Gesundheitsgäste waren noch nicht da. Also haben wir ein bisschen Gartenarbeit gemacht. Und als wir im Garten gearbeitet haben, war der Dr. Butler mit mir. Dr. Butler hat mir gesagt, er hat sein ganzes Leben für Afrika gegeben. Und wenn ihr wisst, da gibt es viele Stellen, da ist es nicht mal besser gewesen als in China. Und er hat gesagt, er hat sein ganzes Leben für Afrika gegeben. Und er hat sein ganzes Leben für Afrika gegeben.

[23:56] Als dieser Arzt von Loma Linda graduiert ist, hat er mit seiner Frau die Reise nach Afrika gemacht. Und er hat gedacht, Jesus kommt in seine Generation. Jetzt ist er alt. Wenn er wie seine anderen Freunde in Amerika geblieben wäre, hätte er enorm reich werden können. All seine anderen Ärzte, die er als Freund gehabt hatte, die hatten kleine Flugzeuge als Spielzeug. Richtige Flugzeuge als Spielzeug. Die sind reich gewesen. Aber er? Er hat sein ganzes Leben in Afrika verbracht. Er hatte ein kleines Haus, aber er war nicht reich.

[24:54] Ich habe ihn mir angeschaut. Und ich habe ihm gesagt: „Hast du jemals es bedauert, dass du als junger Mann dich entschieden hast, nach Afrika zu gehen?“ Ich habe ihn mir angeschaut. Und er hat gesagt: „Hast du das jemals bereut, dass du nach Afrika gegangen bist, diese Entscheidung als junger Mann getroffen hast? Und jetzt bist du alt. Und Jesus ist immer noch nicht da.“ Er hat mich angeschaut. Und er hat gesagt: „Die Adventbewegung begann mit Opfer. Wenn man die frühe Adventgeschichte liest, ist es voller Opfer. Und Ellen White sagt, die Adventbewegung wird nur mit größerem Opfer beendet werden. Ich bedauere es überhaupt nicht.“

[26:11] Wenn du sogar ein Arzt bist und du hast es nicht bedauert, ich bin ja niemand. Ich bin in meinen Raum zurückgegangen und habe zu Gott gesagt: „Ganz ehrlich, ich will eigentlich nicht gehen. Aber ich weiß, ich muss gehen. Ich werde mich selbst ein bisschen zwingen.“ Es ist manchmal okay, sich ein bisschen zu zwingen. So wie mein Sohn. Selbst wenn er das nicht so gemocht hat und gehört hat, am Ende war es dann gut. Manchmal muss man einfach ins Wasser springen. China sagt man wohl, einfach springen.

[27:09] Ich habe gesagt: „Herr, ich werde gehen.“ Ich bin nach China gegangen. Ich habe mit einem anderen Arzt, Dr. Weeby, gesprochen. Dr. Weeby war ein Deutscher. Er hat in Loma Linda seinen Abschluss gemacht. Er hat immer gesagt: „Ich habe deutsches Blut in mir.“ Wir haben zusammen gearbeitet. Er hat ein Sanatorium gemietet. Sie haben so Lebensstilprogramme unterrichtet. Also bin ich dort hingegangen, um der Übersetzer zu sein. Ich habe auch ein paar Gesundheitsklassen unterrichtet.

[27:59] Im kommunistischen China wird man immer verfolgt, wenn man mit der Bibel arbeitet. Also mit der Gesundheit konnten wir uns gut bedeckt halten. Also sind wir morgen um 3 und 4 Uhr morgens aufgewacht, um Training zu machen. Und um 6 Uhr morgens sind wir wieder in den Normalmodus zurückgegangen. Weil die Bevölkerung sagt: „Wir können nicht so singen.“ Am Sabbat konnten wir nicht wie hier singen, bis wir gesungen haben. Wir konnten ihnen nicht zeigen, dass wir anbeten. Also hat derjenige, der den Gesang geleitet hat, dann vorne und alle haben ihn angeschaut. Es hat immer nur einer gesungen. Also hat er dich angeguckt und dich angeschaut und dann hast du gesungen. Und hat zu dir gezeigt, dass du singen dürftest. Also alle waren zwar gemeinsam, aber immer nur einer konnte gleichzeitig singen.

[29:20] Ich war in China. Der erste Tag war vorbei. Es war ein ziemlich einsamer Tag in China. Jeden Tag habe ich Gott gebeten: „Wie lange? Wie lange möchtest du, dass ich in China noch bleibe?“ Zweite Woche ist vorbei gegangen. Ein Monat ist vorbei gegangen. Ich habe irgendwann vergessen, Gott zu fragen. Ich habe mich irgendwann an China gewöhnt. Fahrräder. Chinesische Toiletten. Und chinesische öffentliche Bäder. Also nur zweimal in der Woche hat man da geduscht. Und zwar in einem öffentlichen Bad. Ich habe mich an China gewöhnt. War nicht zu schlimm. Also Gott sei Dank.

[30:26] Nach einem Jahr habe ich gesagt: „Gott, wenn du möchtest, dass ich in China mein Leben lang verbringe, dann bin ich bereit.“ Also habe ich für eine chinesische Frau gebetet, damit ich mich in China richtig ansiedeln kann. Als ich für eine chinesische Frau gebetet habe, hat Gott gesagt: „Jetzt ist es Zeit, nach Hause zu gehen.“ Also nicht, weil chinesische Frauen nicht gut sind. Gott wollte nicht, dass ich in China bleibe.

[31:01] Eines Tages war ein Teil des Gesundheitsprogramms mit mir gesprochen. Sie war eine Bibelarbeiterin. Und sie sagte: „Wir sind so dankbar, dass wir etwas über Gesundheit gelernt haben. Jetzt kann ich meinen Gemeindegliedern zeigen, wie sie wirklich gesund leben können. Ich habe so viel gelernt. Ich kann mit all den 3.000 Gemeindegliedern meiner Gemeinde das teilen.“ Und dann hat sie gesagt: „Weißt du, vor drei Jahren bin ich beinahe gestorben.“ Ich habe gesagt: „Was ist mit dir passiert?“ „Ich habe Darmkrebs gehabt. Der Arzt hat gesagt, ich werde sterben.“ Ich habe gesagt: „Ich werde sterben.“ Der Arzt hat gesagt: „Ich werde sterben.“

[32:06] Jemand kam und hat mir von Jesus erzählt. Ich habe Jesus gesagt: „Wenn du mich heilen wirst, werde ich für dich predigen.“ Sie war 60 Jahre alt. Ich habe gesagt: „Du bist schon alt. Wir sollen Gott schon in unserer Jugend gedenken.“ Sie ist 60 Jahre alt. Du hast so ein Gebet gebetet. Gott hat sie geantwortet. Nach einer Woche hat sie sich so gut gefühlt. Sie hat sich gar nicht darum gekümmert, ob sie schon geheilt ist oder nicht. Sie hat innerhalb von drei Jahren 2.000 Menschen zur Gemeinde gebracht. Ist das nicht wunderbar?

[33:00] Sie hat gesagt: „Dieses Gesundheitsprogramm ist gut. Ich werde das zu Hause mit vielen Leuten teilen.“ Dann hat sie mir eine sehr tiefgründige Frage gestellt: „Wie viele Gesundheitszentren gibt es denn in deinem Land?“ Dann hat sie gesagt: „Wie viele Gesundheitszentren gibt es denn in deinem Land? Wie viele Zentren gibt es in deinem Land, Malaysia, wo man so junge Leute für Gesundheit ausbildet?“ Ich habe sie angeschaut. Und ich habe gesagt: „Schwester, noch nicht mal eins.“ Noch nicht mal eins.

[33:50] Sie hat mich angeschaut. Das hat sie nicht glauben können. Wie ist das denn möglich? Dann hat sie überlegt: „Was machst du denn in China hier? Geh nach Hause. Tue etwas für deinen Gott bei dir zu Hause.“ Alles habe ich gesagt. Ich habe gesagt: „Es ist Zeit, zu mir zu sprechen.“ Ich bin in mein Zimmer gegangen. Ich habe mich niedergekniet. Ich habe gesagt zu Gott: „Es ist Zeit, nach Hause zu gehen.“

[34:33] Dann kam der erste Bibelvers in meinen Kopf: Jesus hat doch gesagt, ein Prophet gilt in seiner Heimat nichts. Ich bin ein Ausländer in China. Ich bin zwar ethnisch ein Chinese, aber ein Chinese aus Malaysia. Die haben mich als Ausländer behandelt. Ich rede wie ein König. Wo immer ich etwas rede, hören die mir zu. Sie haben mich respektiert. Die haben mich nicht respektiert. Die werden sagen: „Ich bin der Sohn von Joseph.“ Die werden mich doch nicht respektieren. In China haben sie mich nur 300 RMB bezahlt. Die haben mir sehr wenig bezahlt. Ich habe gesagt: „Ich werde das Zehnfache in Malaysia verdienen, aber niemand wird mir zuhören.“

[35:46] Ich habe zu Gott gesagt: „Wenn du möchtest, dass ich nach Hause gehe, musst du mir mindestens drei Dinge geben. Erstens, ich muss Menschen haben. Ein Team. Ein Team, mit dem ich arbeiten kann. Diese Arbeit kann man nicht alleine machen, man braucht ein Team. Zweitens, ich brauche Geld. Und drittens, ich bin zu einsam. Ich brauche eine Frau. Ich brauche eine besondere Frau. Eine Frau, die keine irdischen Dinge von mir fordert. Eine Frau, die mich unterstützt. Die mit mir arbeitet.“

[36:44] Also bin ich nach Malaysia zurückgeflogen und habe versucht, zu testen. Gott hat mir zuerst eine Frau gegeben. Sie war eine besondere Frau. Sie hat mir gesagt: „Ich möchte mit mir arbeiten.“ Sie hat mit mir zusammengearbeitet. Ich habe ihr die Vision, ein Gesundheitszentrum zu gründen. Sie war mein Freund. Ich habe sie schon in der Gemeinde in Kimpf kennengelernt. Sie war in Australien eine Krankenschwester. Wir haben uns dort wieder getroffen. Sie hat gesagt: „Ich werde es nicht schaffen. Das ist zu schwierig.“ Aber ich habe gesagt: „Gott wird mit mir sein.“

[37:42] Ich bin in Versuchung gefallen. Ich habe irgendwann gedacht, es ist zu schwierig. Ich habe zu Gott gesagt: „Vielleicht das nächste Mal.“ Ich habe angefangen, egoistisch zu werden. Ich habe gedacht: „Ich könnte doch jetzt einfach heiraten. Ich muss doch jetzt meine Frau unterstützen. Ich muss Geld verdienen.“ Also habe ich angefangen, meinen eigenen Weg zu planen. Vielleicht fangen wir erstmal mit einer Bäckerei an. Eine Bäckerei ist viel einfacher als ein Gesundheitszentrum. Man braucht nur wenig Geld, um eine Bäckerei anzufangen. Wir haben gedacht, das ist eine gute Idee. Ich habe jedem gesagt: „Lasst uns eine Bäckerei beginnen.“

[38:40] Jedes Mal, wenn ich das gesagt habe, eine kleine Stille hinter mir, die mir sagt: „David, das ist nicht mein Wille.“ Ich habe mir das ignoriert und gesagt: „Nein, das ist der beste Weg.“ Ich habe sogar Gottes Namen dafür gebraucht. Ich habe gesagt: „Gott möchte, dass wir eine Bäckerei beginnen.“ Drei Monate lang habe ich versucht, die Leute zu überzeugen, dass wir eine Bäckerei starten. Ein ganz einfacher Weg. Aber der einfachste Weg wurde der härteste. Es hat einfach nicht funktioniert. Es hat sich nicht so ergeben. Ich hatte so einen Stress. Meine Freundin wurde vom Krankenhaus nicht entlassen. Alles ist falsch gelaufen.

[39:45] Dann habe ich gedacht: „Ich vergesse die Bäckerei. Ich gehe nach Penang, wo meine Freundin ist. Ich finde einen Job und bleibe mit ihr.“ Meine Direktion wurde blöd. Warum? Weil ich nicht auf Gott gehört habe. Ich wollte meinen eigenen Weg.

[40:12] Eines Abends. Es war Mitternacht. Ich konnte nicht schlafen. Ich hatte so einen Stress. Nichts hat überhaupt funktioniert. Es hat sich fast so angefühlt, als ob ich mich von meiner Freundin trennen müsste, um das zu tun, was Gott von mir möchte. Ich hatte so einen Stress im Kopf. Ich erinnere mich, ich saß in meinem Stuhl. Es war ganz ruhig. Ich habe gesagt: „Gott, warum? Was ist jetzt falsch gelaufen?“

[41:02] Gott hat zu mir gesprochen. Schaut mal in Matthäus 7. Matthäus 7, Vers 22. Seid ihr da? Matthäus 7, Vers 22 sagt: „Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen Geweiht gesagt?“ Vers 21: „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr, wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.“

[42:01] Gott hat gesagt: „David, du hast meinen Namen die ganze Zeit gebraucht, um deinen eigenen Willen zu tun. Nicht meinen Willen. Du hast den Leuten gesagt, es wäre mein Wille, eine Bäckerei zu starten. Du weißt, das ist gar nicht mein Wille. Und nicht jeder, der meinen Namen gebraucht, wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern nur diejenigen, die den Willen meines Vaters tun.“ Heute gibt es viele Menschen, die Gottes Namen gebrauchen, um ihren eigenen Weg durchzusetzen. Wir sagen: „Gott möchte, dass wir das tun.“ Woher weißt du das? Hat Gott es dir wirklich gesagt? Viele bedecken ihren eigenen Egoismus nur mit Gottes Namen.

[43:07] Gott hat mir gesagt: „David, du weißt es doch.“ Das war wie ein Messer, das mein Herz geschnitten hat. Ich konnte mich jetzt entscheiden, entweder zuzuhören oder mich verhärten. Aber danke Gott, ich habe mich vor ihm gebeugt. Ich habe gesagt: „Gott, es tut mir leid.“ Wenn ich wirklich meine Freundin verlieren muss, wenn ich meine Zukunft verlieren muss, das ist okay. Solange, wie dein Wille getan wird.

[43:45] Und als ich das losgelassen habe, dann war das, als ob eine immense Bürde von meinem Rücken abgefallen ist. Ich konnte fast den Weg direkt vor mir sehen. Weißt du, was Jesus sagt? „Meine Bürde ist leicht. Mein Joch ist sehr leicht.“ Manchmal, wenn wir Gottes Werk tun, fühlen wir uns sehr beschwert, weil es so viele Dinge gibt, die wir tun müssen. Wir haben unseren eigenen Willen, nicht Gottes Weg.

[44:35] Als ich das losgelassen habe, habe ich mich so frei gefühlt. Als das Ich zur Seite ging, ich habe vorher nie gewusst, dass das Ich so schwer ist. Ich war so froh. Ich habe gesagt: „Ich vergesse alles andere, was immer du von mir willst, hier bin ich.“

[45:14] Ich habe euch versprochen, ich werde nicht zu lange gebrauchen. Ich habe meiner Frau gesagt: „Wenn du nicht mit mir bist, komm mit mir nach Hell.“ Also habe ich mich nach einem Team ausgeschaut. In Malaysia gibt es ein großes Krankenhaus, das Adventist Penang Krankenhaus. Ich habe alle Ärzte dort angefragt, und viele Ärzte, und ich habe gesagt: „Lasst uns etwas tun, ein Gesundheitszentrum.“ Alle haben mir gesagt: „Toller Plan.“ Niemand hat gesagt: „Ich komme auch mit.“ Viele Adventisten wissen, es gibt viel zu tun. Sie wissen es, aber nicht sie wollen es tun. Sie wollen es nicht tun, aber Gott hat mich nicht gerufen. Ich sage euch, das ist ziemlich schlecht.

[46:35] Nun, ich habe zu Gott gesagt: „Niemand will das tun.“ Das war der letzte Arzt, zu dem ich gesprochen habe. Ich wollte zu ihm gar nicht sprechen. Ich wollte gar nicht mit ihm reden, weil er so krank war. Dieser Arzt hatte mit 37 schon Arthritis. Rheuma. Er hatte ein Autoimmunsystem, das die Gelenke angreift. Es gibt keine richtigen Behandlungen, man kriegt nur Steroide. Das kann nicht geheilt werden. Ich habe zu Gott gesagt: „Mit ihm soll ich reden?“

[47:40] Das ist ein Segen, der nur versteckt ist. Wenn das Leben zu schwierig wird, fängt man an, nachzudenken. Wenn das Leben zu gut ist, fängt man an, nachzudenken. Ich habe mit ihm gesprochen. Sie waren sehr beeindruckt. Dann haben sie gesagt: „Wenn du das Geld findest, dann werden wir kommen.“ Ich habe gesagt: „Es gibt keinen Lohn am Anfang. Wir müssen mit dem anfangen, was wir haben.“ Wir waren vier. Wir haben uns vorgenommen, wenn wir keinen Lohn bekommen, so lange wir was zu essen haben, müsste es reichen.

[48:54] Ich bin nach Singapur gereist. Da ist das Geld in Singapur. Ich habe dort gute Adventisten getroffen. Sie haben gesagt: „Ich muss Geld sammeln.“ Wir hatten nur ein kleines Grundstück in Malaysia. Wir haben klein begonnen. Wir mussten mehr zahlen.

[49:48] Wie lange dauert das? Meine Freundin hat gesagt: „Es ist nicht meine Aufgabe, es ist Gottes Aufgabe.“ Wir sind von einem zum nächsten gegangen. Leute haben uns Geld gegeben. Von denen, die Geld gegeben haben, waren 99 % nicht reich. Leute, die reich sind, sind nicht reich. Das ist nicht das Thema. Ich habe mit dieser Frau gesprochen, sie ist nicht reich, nicht arm. Als ich ihr gezeigt habe, was wir tun wollen, hat sie mit Tränen in den Augen gesagt, dass wir mehr zahlen müssen. Sie hat uns 5.000 Euro versprochen. Ziemlich viel.

[51:12] Überall, wo ich gegangen bin, gab es mehr als 10.000 Euro. Die letzte Person, die mir Geld gespendet hat, war kein Adventist. Das war ein Baptist. Ich habe in seinem Haus das Projekt vorgestellt. Er hat gesagt: „Wie viel du noch brauchst.“ Ich habe gesagt: „Ca. 40.000 Euro.“ „Okay, ich bezahle den Rest.“ In weniger als einem Monat habe ich über 100.000 Euro zusammengekriegt.

[52:01] Ich bin in der Nacht aus dem Haus rausgegangen, habe zum Himmel geschaut. Ich habe gesagt: „Gott, in einem Monat hast du mir das Geld gegeben, in einer Woche hast du mir die Menschen gegeben, und jetzt musst du mir noch eine Frau geben.“ Es muss dein Wille sein, nicht mein Wille.

[52:30] Manchmal sind wir als Menschen immer so, wir denken zu viel nach. Das ist zu schwierig, das ist zu kompliziert. Ellen White sagt, sie sah in einer Vision, sie hat sie mal in einer Vision gesehen, ganz viele Gemeinde-Administraten, die einen Raum geplant haben. Sie hat sich gedacht, die haben über Versicherungen nachgedacht, die über Ausgaben gerechnet haben. Sie hat sich Gedanken gemacht, warum geht das Werk nicht vorwärts. Und dann plötzlich hat sie gesehen, wie ein General hineingegangen ist. Jeder hat ihn angeschaut. Und er hat gesagt: „Was ist euer Marschbefehl? Vorwärts gehen. Eure Aufgabe ist es nicht, euch den Kopf zu zerbrechen, wie das getan wird, sondern dass ihr vorwärts geht.“

[53:51] Manchmal denken wir zu viel nach. Aber Gott hat einen Weg, wie es getan wird. Als Gott Jona gerufen hat, nach Ninive zu gehen, hat er gedacht, das ist doch verrückt. Er ist weggelaufen. Er hat niemals gewusst, dass Gott tausend Wege hat, das Problem zu lösen.

[54:21] Er hat gesagt: „Wir haben das ganze Geld.“ Er hat gesagt: „Was? So schnell?“ Er hat gesagt: „Ich habe gebetet, dass Gott mir ein Zeichen gibt, ob wir dir wirklich helfen sollen.“ Wir haben gebetet, dass wir dir helfen, dass wir dir helfen.

[54:56] Gott hat gesagt: „Drei Monate sind zu viel.“ Ich habe gesagt: „Danke, dass du so gebetet hast. Sonst hätte ich 3 Jahre gebraucht.“ Und dann haben die Ärzte zu mir geredet. Als sie gehört haben, haben sie gesagt: „Es ist zu krass, sie aus dem Krankenhaus zu holen. Du hast keine medizinische Versicherung. Du hast keinen Lohn, den du ihm anbieten kannst. Er ist krank. Er braucht Behandlung. Wenn er im Krankenhaus bleibt, kann das Krankenhaus sich um ihn kümmern. Und nun? Das ist nicht fair, was du tust.“

[55:54] Ich war erst 26 Jahre alt. Ich habe zu Dr. Lee gesprochen: „Möchtest du dir das nochmal überlegen?“ „Nein.“ „Er ist krank.“ Sein ganzer Arm war geschwollen. Er konnte den Arm nicht anheben. Er hatte Fieber jeden Monat. Ich habe gesagt: „Dr. Lee, du weißt nicht, was Lebensstilmedizin ist.“ Viele Ärzte wissen das nicht. Er hat gesagt: „Er muss noch viele Dinge neu lernen.“ Warum gehen wir nicht nach Amerika? Er und seine Frau und sein Sohn sind nach Amerika gegangen, nach Wildwood, um dort zu lernen. Als sie dort hingegangen sind, haben sie ihn gebeten. Sie haben ihn ausgebildet, weil sie wussten, er wird etwas tun. Sie haben ihn gleichzeitig behandelt. In einem Monat war er wieder gesund. Er hat Gott bis heute gebetet. Seit 1996, wo er sich entschieden hat, bis heute dient er Gott. Er wurde von seiner Krankheit nie wieder aufgehalten. Glaubt ihr nicht, dass die medizinische Versicherung im Himmel noch besser ist als unsere?

[57:54] Noch 10 Minuten. Ich habe das Zentrum aufgebaut. Als Dr. Lee in Amerika war, habe ich angefangen, das Zentrum aufzubauen. Das meiste Geld war in Singapur-Dollar. Ich habe all die Spenden gesammelt und an eine Bank in Singapur gebracht. Singapur ist nur eine Insel unter Malaysia. Wir haben alle Spenden in Singapur-Dollar, in Singapur in der Bank. Das Geld muss dann transferiert werden nach Malaysia. Wisst ihr was? 500.000 Euro waren nicht genug für uns. Ich wusste es nicht, aber Gott weiß es.

[58:48] Glaubt ihr, dass ich das Geld in Singapur-Dollar in drei Wochen in die Bank gelegt habe? In 1997 kam plötzlich ein großes Ereignis. Die Asien-Wirtschaftskrise. Die Börse kreischt. Ich weiß nicht, was das Aktienmarkt ist, aber ich weiß, was die Aktienkosten sind. Vor dem Crash. Singapur-Dollar zu Ringgit ist 1 Dollar zu 1,50. Über Nacht. Über Nacht ist es dann zu 2,65. Ja.

[59:57] Also über Nacht sind die 100.000 Singapur-Dollar eigentlich nur 150.000 Ringgit. Ja.


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