[5:00] wird gesagt, dass dieser große weiße Thron erscheint. In der Offenbarung 6 finden wir die Wiederkunft, wo Gott auf dem Thron sitzt, wo sie sagen, wer kann bestehen und Himmel und Erde fliehen. Dann werden die Toten gerichtet während der 1000 Jahre und in Vers 13 sind wir jetzt nach den 1000 Jahren. Also das war so ein bisschen parallel übereinander. Und wie ich richtig gesagt habe, in Vers 13 heißt es jetzt, und das Meer gab die Toten heraus, die in ihm waren und der Tod und das Totenreich gaben die Toten heraus, die in ihm waren. Das war jetzt also in Vers 13 die zweite Auferstehung, oder? Da kommen jetzt die ganzen hervor und sie werden gerichtet, haben wir es jetzt mal angeschaut, ein jeder nach seinen Werken. Das heißt, Tod und Totenreich, das ist genau dasselbe wie in Vers 13. In Vers 13 heißt es, Tod und Totenreich geben die Toten heraus und dann heißt es in Vers 14, Tod und Totenreich werden selbst in den Feuersee geworfen. Was soll denn damit ausgesagt werden, dass der Tod und das Totenreich in den Feuersee geworfen werden? Vielleicht fragen wir noch, wo ist denn dieser Feuersee? Welcher Feuersee ist hier gemeint? Ja genau, das sagt er hier genau, das ist in dem Vers sogar, das ist der zweite Tod. Aber wo ist dieser Feuersee oder was muss man sich genau darunter vorstellen? Ja, genau in Vers 9 hatten wir das Feuer, das vom Himmel fällt, oder? Könnt ihr es sehen? Und sie zogen herauf auf die Fläche des Landes und umringten das Herlager der Heiligen und die geliebte Stadt und es fiel Feuer von Gott aus dem Himmel herab und verzerrte sie. Und dann im nächsten Vers wird beschrieben, dass dieses Feuer offensichtlich der ganzen Erde sich ausbreitet, denn es heißt, und der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuer und Schwefelsee geworfen. Also die ganze Erde brennt, sie ist sozusagen überflutet mit Feuer. Wir haben auch etwas Ähnliches vom Feuer und zwar bei Sodom und Gomorra. Genau, Feuer und Schwefel. Feuer und Schwefel kamen vom Himmel herab und es wurde alles vernichtet und so wird es hier auch sein. Das heißt, es geht um diesen Feuersee, also um das Feuer, das vom Himmel kommt, das die Sünder und die Gottlosen, die sich gegen Gott endgültig entschieden haben, vernichten wird und damit die Sünde ausrottet. Und in diesem Feuersee werden auch der Tod und das Totenreich geworfen. Was soll denn das bedeuten? Zum einen ist es natürlich so, alle die in den Feuersee geworfen werden, die kommen aus dem Tod und dem Totenreich. Die stehen ja alle jetzt von den Toten auf, weil alle, anders gesagt, alle die im Feuersee umkommen, alle Menschen waren vorher tot. Es ist ja keiner im Himmel lebendig gewesen 1000 Jahre, sondern sie sind alle tot gewesen. Das heißt, alle die aus dem Totenreich kommen, gehen in den Feuersee, aber es heißt auch, dass der Tod und das Totenreich selbst da hinein geworfen werden. Also ein Gedanke ist, wenn Jesus Christus kommt, dann werden alle diejenigen, die auf der Erde wohnen, die Ungläubigen auch mit Feuer zerstört, weil in Thessalonika schreibt Paulus, dass er kommt mit flammendem Feuer. Aber das ist der erste Tod. Aber diese Feuersee, die wir jetzt im Feuersee studieren, ist der zweite Tod. Das ist der endgültige Tod, die endgültige Vernichtung. Ganz genau. Ja, das stimmt. Da kommen wir gleich noch zu, was den zweiten Tod betrifft. Richtig. Das heißt, nicht nur die Sünder werden vernichtet und die Sünde, sondern die ganze Idee von Sterblichkeit, von Tod, von einem Ort, wo Tote sind. Das ist interessant, weil Totenreich ist der Ort, wo die Toten sind. Und deswegen, es gibt einmal so die Idee, dass mit diesem Totenreich, dem Hades, vielleicht die Hölle gemeint sein kann. Aber Hades wird zerstört. Es kann also keine ewig brennende Hölle geben, wo irgendwie Tote vor sich so oder die vermeintlich Toten vor sich hin brutzeln, sondern alles das, was irgendwie mit Tod oder Totenreich zu tun hat, wird ausgelöscht. Kennt ihr einen Bibelfers, wo im Neuen Testament steht, dass der Tod selbst beseitigt wird? Also, dass nicht nur die Sünde ausgelöscht wird, sondern auch der Tod als Folge der Sünde auch für immer. Paulus schreibt das im Korinther, glaube ich, sehr gut. Erster oder Zweiter? Wo schreibt denn Paulus? Im Ersten schreibt er, genau. Ja, genau. Wenn man darüber nachdenkt, kann man sich das fast überlegen. Genau, 1. Korinther 15, da spricht der Paulus viel über Auferstehung und Tod und all diese Dinge und Unsterblichkeit und Sterblichkeit und menschlicher Körper, verherrlichter Körper, diese ganzen Themen. Und in 1. Korinther 15, da sagt er folgendes. Wir können mal lesen ab Vers 23 oder wir lesen erst mal Vers 26. Mag dir jemand mal lesen, Vers 26? 1. Korinther 15, Vers 26. Als letzter Feind wird der Tod beseitigt. Genau, da sagt Paulus, der Tod selbst wird beseitigt und zwar als letzter Feind. Jetzt, wenn er sagt, er ist der letzte Feind, was wird denn vorher beseitigt? Muss es andere Feinde geben, oder? Wenn der Tod der letzte Feind ist, schauen wir mal den ganzen Abschnitt an, ab Vers 23. Vielleicht können wir das schon ab Vers 21 lesen. Denn weil der Tod durch einen Menschen kam, so kommt auch die Auferstehung der Toten durch einen Menschen. Wer ist der Mensch, durch den der Tod kam? Durch welchen Menschen kam der Tod in die Welt? Adam. Weil Adam gesündigt hat, sterben alle Menschen. Warum sterben eigentlich alle Menschen, weil Adam gesündigt hat? Wir sind ja nicht Sünder, weil Adam gesündigt hat, oder? Wir haben die sündige Natur, wir haben die Tendenz zum Bösen, aber wir sind nicht vor Gott bestrafbare Sünder, weil wir von Adam abstammen, sondern wir werden für unsere eigene Sünde bestraft, nicht für die von Adam, oder? Ganz wichtig, keine Erbsünde. Aber du hast vollkommen recht, natürlich sind wir aufgrund von Adams Sünde auch von dieser Natur betroffen. Genau, weil wir alle gesündigt haben, ganz genau. Aber warum ist es so, dass allein der Tod von Adam dazu geführt hat, dass alle Menschen jetzt sterben müssen? Oder ich frage mal anders. Sünde führt ja zum Tod. Zu welchem Tod? Der ewige Tod ist der erste oder zweite? Zweite Tod. Gibt es ein Bibelfers, der uns sagt, dass Sünde den Tod zur Folge hat? Der Sünde Sold ist der Tod. Römer 6, genau, Vers 23, das sind jetzt ziemlich wichtige Fragen. Römer 6, Vers 23, da sagt er, denn der Lohn der Sünde, was ist Lohn? Was ist eigentlich Lohn? Was ist Lohn? Was man verdient hat. Genau, also ich habe gearbeitet und bekomme den entsprechenden Lohn. Ja, das ist sozusagen gerecht und der Lohn der Sünde ist tot. Aber es gibt noch eine zweite Sache, es gibt nicht nur den Lohn der Sünde, es gibt noch was anderes, nämlich? Genau, und zwar ein Geschenk. Könnt ihr das sehen? Das heißt nämlich die Gnadengabe Gottes, ein Geschenk. Also das eine ist ein Lohn, der entspricht dem, was ich getan habe. Das andere ist ein Geschenk. Ein Geschenk ist ein Geschenk, deswegen, weil ich es nicht verdient habe. Es ist mir geschenkt. Und was ist das Geschenk? Ewiges Leben. Das heißt, wenn das eine ewiges Leben ist, dann ist das andere, welcher Tod, natürlich der ewige Tod, der zweite Tod. Kennt ihr noch eine andere Bibelstelle, die davon spricht, dieses ewiges Leben im Gegensatz zu, also wo Gott davon, wo die Bibel spricht, dass durch das Evangelium wir ewiges Leben haben können, oder wenn wir es halt ablehnen, nicht ewigen Tod, sondern was anderes haben. Also sozusagen, was mit dem Sünder passiert. Meine Frage ist schlecht gestellt. Was sagt Johannes 3, Vers 16? Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben. Und dieses Wort verloren gehen bedeutet eigentlich so zerstört werden, kaputt gemacht werden. Also nicht ewig leben, also entweder gibt es ewiges Leben oder ein verloren gehen, ein kaputt gehen, ein aufhören. Das ist der zweite Tod. Also Johannes 3, Vers 16 spricht vom zweiten Tod, Römer 6, Vers 23 spricht vom zweiten Tod. Die Sünde, meine Sünde, die ich getan habe, wird, wenn ich dieses Geschenk, die Gnade, nicht annehme, diese Sünde wird zum zweiten Tod führen. Aber jetzt nochmal zu 1. Korinther 15 zurück. Warum sterben dann alle Menschen den ersten Tod? Warum ist es, dass die, denn er sagt ja, durch einen Menschen, durch einen Menschen kam der Tod in die Welt. Und er meint ja nicht den zweiten Tod, denn er meint den Tod, der schon da ist. Der zweite Tod ist noch gar nicht da, oder? Der zweite Tod ist noch gar nicht da, der kommt erst nach den tausend Jahren. Also warum ist es so, dass durch Adams Sünde der erste Tod in die Welt kam? Ich würde darauf die Antwort vom Römer 5, Vers 12 geben. Ja, das stimmt auch. Aber nicht vergessen, die Sünde hat den zweiten Tod zur Folge. Das ist die Strafe der Sünde. Es gibt ja einen ganz einfachen Grund. Was hat denn die Sünde bewirkt, als Adam gesündigt hat? Wie genau, also woran hat sich diese Trennung zu Gott gezeigt? Sie haben Ungehorsam, ja genau, aber also konkret. Sie mussten aus Eden raus. Und was war in Eden so wichtig für das Nichtsterben? Der Baum des Lebens. Aufgrund der Sünde, die Adam begangen hat, gab es keinen Zugang mehr zum Baum des Lebens. Und ohne Zugang zum Baum des Lebens ist der Mensch sterblich, weil der Baum des Lebens war sozusagen so eine Art Tankstelle fürs Leben. Auch wir werden ewig leben, weil wir immer vom Baum des Lebens essen. Und deswegen kann ein Nachkomme Adams nicht unsterblich sein, weil niemand den Zugang zum Baum des Lebens hat. Aber dieser Zugang zum Baum des Lebens ist versperrt worden durch die Sünde Adams. Das heißt, das ist ein wichtiger Punkt. Aber ich gehe mal weiter in den ersten Grund der 15. Im ersten Grund der 15, also haben wir fest 21, denn weil der Tod durch einen Menschen kam, so kommt auch die Auferstehung der Toten durch einen Menschen. Wer ist dieser Mensch? Jesus. Also so wie Adams Sünde erst einmal alle zu Sterblichen gemacht hat, so gibt Jesus die Möglichkeit, alle wieder auferstehen zu lassen. Und diese Auferstehung ist jetzt in Vers 22 sehr interessant. Lesen wir mal, denn gleich wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden. Man würde sehen, dass diese Auferstehung oder dieses Prinzip erst einmal unabhängig davon ist, ob man gläubig ist oder ungläubig. Denn alle sterben und alle werden wieder auferweckt. Das heißt also, der erste Tod ist gar nicht das Problem, weil egal wie gut, also in Anführungsstrichen, egal wie sehr ich an Gott glaube, mal abgesehen von Henoch und Elia und ein paar, die bei der Kreuzung Jesu auferstanden sind, die waren auch tot, eigentlich nur Henoch und Elia, abgesehen von denen sind alle anderen gestorben, den 145.000 dann, ansonsten sterben alle. Und im Wesentlichen werden auch alle auferstehen, die gestorben sind. Das heißt, der erste Tod ist eigentlich überhaupt gar kein Problem. Und obwohl wir ihn oft so zu einem großen Problem machen, weil er auch uns natürlich sehr schmerzt in unserem Leben, weil wir Menschen verlieren, ist er theologisch gesprochen gar nicht so die große Hürde. Deswegen sagt Jesus oft auch über den Tod was, über den ersten Tod. Er schlaf, er sagte, an einer Stelle, wenn wir ihn heute noch sehen, sagt er, sie ist gar nicht gestorben, er macht euch keine Sorgen. Der erste Tod ist nicht das, was euch so sehr Sorgen machen müsste, sondern was wichtig ist, das Leben davor, weil das bestimmt, ob ich dann den ewigen Tod habe oder ewiges Leben. Nun, also alle werden lebendig gemacht, das heißt alle stehen auf und alle erleben den ersten Tod, aber jetzt in Vers 23. Ein jeder, aber in seiner Ordnung. Als Erstling Christus, danach die, welche Christus angehören, bei seiner Wiederkunft. Also erst haben wir die Auferstehung von Jesus selbst, als Erstling. Dann haben wir die Auferstehung der Gerechten bei seiner Wiederkunft. Das ist vor oder nach den tausend Jahren, das ist vor den tausend Jahren. 24, danach das Ende, wenn er das Reich Gott dem Vater übergeben wird, wenn er jede Herrschaft, Gewalt und Macht beseitigt hat. Das ist ein interessanter Vers. Wann ist das? Das ist bei der zweiten Auferstehung. Was heißt das hier, dass er alle Herrschaft, Gewalt und Macht beseitigt hat? Dämonen? Ja, genau. Schaut mal in Epheser 6, da wird deutlich, was mit diesen Gewalten, Herrschaften, Mächten gemeint ist. In Epheser 6 und dort Vers 12, mag jemand lesen? Epheser 6, Vers 12. Denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen. Genau, hier werden so Herrscher, Mächte beschrieben, die irgendwie bekämpft werden müssen. Und Paulus sagt, es ist kein Fleischwehrkampf, es sind nicht Menschen. Und diese Mächte werden von Jesus besiegt in der Schlacht von Hamagerdon, die tausend Jahre, am Ende durch die Schlacht von Gog und Magog. Etwas Ähnliches steht, das hat mich schon vor Jahren angesprochen, in Epheser 3, da wird auch von den Mächten gesprochen, im Vers 10. Jetzt nämlich soll den Gewalten und den Mächten in den himmlischen Regionen durch die Kirche die mannfaltige Weisheit Gottes gut getan. Das heißt, dass das ganze Universum, aber auch diese Mächte, die das erleben sollen. Genau, also das ist allgemein erstmal auch von Engel-Mächten im Allgemeinen die Rede. Aber wenn hier von denen gesprochen wird, die beseitigt werden müssen, das sind die, die gegen Gott kämpfen. Und wenn das geschieht, beim Endgericht, wenn das Feuer fällt, das ist dann das Ende. Interessanterweise sagt er hier dann, dass dann Jesus das Reich dem Vater übergeben wird. Nicht wahr? Das ist ganz interessant, weil gleichzeitig wir auch wissen, dass er zum König gegründet wird. Es gibt also diese beiden Aspekte. Und dann sagt es hier Vers 25, denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. Und dann kommt jetzt die Aussage, als letzter Feind wird der Tod. Beseitigt. Das heißt, wenn man jetzt sich das genau anschaut, was alles so passiert. Jesus besiegt den Tod bei seiner Auferstehung. Er bringt dann alle Gläubigen bei der Wiederkunft aus dem Grab hervor. Nach den 1000 Jahren werden dann die Ungläubigen auferstehen und sie werden konfrontiert werden. Sie werden alle vernichtet werden. Aber der allerletzte Feind, sagt Paulus, ist der Tod selbst. Der wird auch beendet. Ich weiß nicht, ob du darauf kommst, aber im Hebräer 2 steht auch, dass Jesus hat, damit er den Tod den Zunichter machte, denn die Macht über den Tod hatte er als Teufel. Ja, genau. Magst du den Vers vielleicht noch sagen? Das ist der Hebräer 2, 14, 15, da steht, Und alle, die befreite, die durch Furcht vor dem Tod ihr ganzes Leben lang eine Knechtschaft verfallen waren. Also wir sehen hier, dass Jesus gekommen ist, um uns vor dem ewigen Tod zu retten. Genau. Warum hat der Teufel die Macht des Todes? Alle, die ihm folgen, sterben. Und wo sieht man das am allerdeutlichsten, dass er die Macht des Todes hatte? Und dass er mit dem Tod identifiziert wird? Bei welcher biblischen Begebenheit oder in welcher biblischen Zeit ist es am allerdeutlichsten sichtbar, dass der Satan mit dem Tod zu identifizieren ist? Wann wird es so richtig augenscheinlich, dass da, wo Satan ist, da ist Tod? Achso, du meinst bei Mose? Oder meinst du bei Herodes? Mose oder Pharao? Tod in der Einheit der Besten. Sag, sag. Achijob meinst du? Achijob, ja, ja. Ja, okay, stimmt. Ja, also wo der Satan mal Zugriff hat, da sieht man plötzlich, sterben die ganzen Leute da. Ja, ganz gut. Also wie gesagt, bei dem Angriff Achijob, sagen wir mal, nach tausend Jahren, da wird deutlich, alle Menschen, die Menschen, die haben einfach eine falsche Karte. Ja, das stimmt schon. Bei den Plagen auch. Bei den Plagen auch, ja. Es gibt eine Situation im biblischen Heilsplan, wenn man die von ganz Anfang bis ganz Ende durchschaut, gibt es einen Epoch, also einen Abschnitt, da fällt es dem letzten vor den Augen, wo Satan ist, das Tod. Nämlich, das ist während der tausend Jahre. Da ist der Satan auf der Erde, da kann er jetzt schalten und walten, wie er will, weil Gott zieht sich zurück. Gott holt seine Leute ab und sagt, okay, du kannst auf der Erde bleiben tausend Jahre, ich hole meine Leute in den Himmel, alle, die zu mir gehören, nehme ich mit, du bleibst mit deinen Leuten da. Und die sind alle tot. Da lebt nicht einer von seinen Dämonen, aber von den Menschen sind alle tot. Er herrscht über ein Reich des Todes, er hat die Macht des Todes. Ja? Es gibt ein Bild von Ezechiel, wo er sich auf dem Boden vor den Menschen, das du gesehen hast, bei dem Ezechiel steht aus. Ja, ganz genau, das ist Ezechiel 28 und Jesaja 14. Also die Idee ist, dass mit dem Satan die Sünde wird vernichtet, der Satan wird vernichtet und mit dem Satan wird auch der Tod selbst vernichtet. Denn erst als Satan die Sünde überhaupt sich ausgedacht hat, konnte es so etwas wie Tod geben. Denn was ist Sünde? Gesetzlosigkeit, genau. Gesetzlosigkeit gegen das Gesetz und Sünde bewirkt was? Am Ende schon den Tod, aber was ist die erste sofortige Wirkung von Sünde? Trennung von Gott. Welcher Vers sagt uns das? Genau, Jesaja 59 und dort lesen wir mal Jesaja 59 und dort Vers 2. 1 und 2. Also die Logik ist ganz einfach, solange es keine Sünde gibt, gibt es auch keinen Tod, weil nur durch die Sünde trennen wir uns von Gott oder wird jemand von Gott getrennt und erst wenn jemand von Gott getrennt ist, kann es Tod geben, weil solange man mit Gott verbunden ist, ist man mit dem Leben verbunden. Der Satan hat also die Macht des Todes. Was wird also dann zuletzt vernichtet, der Satan oder der Tod? Was wird zuletzt vernichtet, der Satan oder der Tod? Der Tod, weil Paulus sagt, als letztes wird der Tod. Und warum? Weil wenn der Satan brennt, ist er noch lebendig und dann ist er irgendwann tot und in dem Moment, wo der Satan tot ist, ist der Satan schon weg, aber der Tod noch da. Und in dem Moment, wenn sozusagen deutlich wird jetzt, dass mit dem Satan der Letzte ausgerottet ist, der noch an Sünde festgehalten hat und wenn er tot ist, dann ist deutlich, dass es in der Zukunft keinen Tod mehr geben wird, weil jetzt das Universum sicher ist und damit, also das ist eine etwas haarspaltige Frage gewesen, weil das lässt sich nicht wirklich trennen, aber es ist sozusagen die Folge daraus, weil der Satan jetzt tot ist, wird es nie wieder Tod geben, weil die Sünde weg ist und weil es keinen Tod mehr geben wird, wird es nie wieder einen Totenreich geben, der Tod selbst ist besiegt, es wird nur noch ewiges Leben geben. Du wolltest dich melden? Ja, ich wollte sagen, dass als Letzter wird der Satan sterben und mit seinem Sterben, mit seinem Tod ist er definitiv tot, weil er als Letzter sterben will. Also das heißt, Satan tot ist eigentlich endgültiger Tod, so habe ich es immer verstanden. Ja, es ist das Ende von der Sünde und er ist der Letzte Tote sozusagen. Es wird dann nie wieder Tod geben, das ist sozusagen die Idee. Er selbst bleibt natürlich tot und auch die anderen bleiben tot, weil sie sind tot, aber es wird nie wieder einen Tod geben. Ein Tod wird sich nicht mehr ereignen sozusagen, sie hören auf zu existieren. Schaut mal mit mir zwei Bibelstellen an dazu, in Psalm 37 und dort Vers 10. Das ist eine interessante Aussage, mag das mal jemand lesen? Psalm 37 und dort Vers 10. Nur noch eine kurze Zeit, so wird der Gottlose nicht mehr sein. Und wenn du dich nach seiner Wohnung erkundigst, ist er nicht mehr da. Genau, hier wird uns deutlich gesagt, der Gottlose wird irgendwann nicht mehr existieren. Er wird aufhören zu sein. Und Obadja 16, eine der wenigen Gelegenheiten mal das Buch Obadja aufzuschlagen, das eher zu den sehr kleinen Propheten gehört, weil nur ein Kapitel. Und in Obadja, das ist nach Amos, finden wir Vers 16. Und da ist es eigentlich ziemlich deutlich ausgedrückt auch. Obadja 16, mag jemand noch lesen Obadja 16? Obadja 16. Denn gleich wie ihr auf meinem heiligen Berg getrunken habt, so sollen alle Heidenvölker beständig trinken. Sie sollen trinken und schlürfen und sein, als wären sie nie gewesen. Genau, also die Idee ist, die Gottlosen werden so vernichtet, es wird nichts mehr von ihnen übrig bleiben, so als wären sie nie gewesen. Sie sind irgendwann in Vergessenheit geraten. Sie hören auf zu existieren. Es gibt auch einen Hinweis im Nachhub 1, das geht auch in diese Richtung, dass nicht zweimal wird sich der Drangsal erheben, denn bis zur Vernichtung führt er durch. Gott wartet so lange, bis er endgültig die Sünde vernichten kann, endgültig die Rebellionen beenden kann, endgültig den Tod besiegen kann und dann wird das Ganze nicht mehr ein zweites Mal kommen. Das ist sozusagen auch die Idee, auch was hinter dieser Verheißung vom Tod und Totenreichen steht. Es wird nie wieder Tod geben, weil der Tod selbst die Idee, dass man sich von Gott trennt und deswegen ultimativ stirbt, diese Idee ist dann begraben. Und das ist, glaube ich, eine ganz großartige Idee. Vielleicht noch ganz kurz zum zweiten Tod. Der Begriff kommt ja noch 2-3 Mal in der Bibel vor, in der Offenbarung nämlich. In Offenbarung 2, Vers 11. Da haben wir nämlich eine schöne Stelle noch. In Offenbarung 2 und dort Vers 11. Kann ja niemand mal lesen. Offenbarung 2, Vers 11. Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt. Wer überwindet, dem soll durch den zweiten Tod kein Leid geschehen. Weiß jemand von euch, in welchem Kontext dieser Vers hier steht? Also das ist ja in den sieben Sendschreiben. Welche Gemeinde ist das hier, die angesprochen wird? Das ist Smyrna, genau. Und in der Gemeinde Smyrna sagt er sogar explizit nicht nur, dass sie verfolgt wird, sondern was werden sie erleiden? In Drangsal, Verfolgung, genau. Aber da gibt es noch mehr, nicht nur Drangsal und Verfolgung, sondern explizit sagt er nämlich auch, Armut auch, ja. Drangsal, Armut, aber ganz am Ende in Vers 10, da sagt er, sei getreu bis in den Tod. Weil, welche Epoche ist das hier? In der Kirchengeschichte? Die zweite Gemeinde? Pergamon, Verfolgung, Drangsal, Tod. Das ist welcher Abschnitt der Kirchengeschichte? Ja. Genau. Das ist so die zweites, drittes Jahrhundert, Anfang viertes Jahrhundert, das ist Verfolgung der Christen, wo viele Christen gestorben sind. Und Johannes sagt hier, oder der Heilige Geist sagt durch Johannes, auch wenn ihr den ersten Tod erleiden werdet, habt keine Sorge, der zweite Tod wird euch nichts anhaben können. Ja, und das scheidet hier ganz deutlich. Da sieht man ganz deutlich, dass Menschen, die überwinden, vom zweiten Tod nichts leiden werden, aber durchaus, vielleicht sogar in Massen, den ersten Tod erleiden müssen. Dieser Unterschied wird hier sehr schön deutlich. Und in Offenbarung 20, Vers 6, haben wir auch noch mal den zweiten Tod erwähnt. Da heißt es nämlich, Offenbarung 20, Vers 6, kann den auch noch mal jemand lesen? Das ist der 2. Tod. Glück selig und heilig ist, wer Anteil an der ersten Auferstehung hat. Über diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm regieren 1000 Jahre. Das ist der 2. Tod. Wer überwindet, wer Jesus als Sieger annimmt und mit diesem Sieg für sich in Anspruch nimmt. Hier haben wir diejenigen, die an der 1. Auferstehung teilhaben. Ich komme zur 21. Offenbarung. Im Vers 8. Welche Menschen werden es erleben? Es gibt einige Beispiele, die deutlich machen, dass die 10 Gebote eine entscheidende Rolle spielen. Jetzt kommen wir zu dem Punkt. Was will uns diese Sache mit dem 2. Tod sagen? Wie wir gesehen haben, Jesus sagt, der 1. Tod ist nicht das eigentliche Problem, weil alle sterben. Alle sterben und alle werden wieder auferstehen. Es ist nur ein Schlaf. Jesus hat versucht, den 1. Tod runterzuspielen. Entscheidend ist am Ende ewiges Leben oder 2. Tod. Alle großen Bibelstellen, Römer 6, Johannes 3, 16, stellen diese beiden Dinge zur Auswahl. Das bringt uns zu einem letzten Vers. Der ist sehr wichtig. Schaut mal mit mir in 5. Mose 30. Wenn wir diesen Vers verstanden haben, dann können wir auch eine Frage stellen. Sachen vermeiden, die manchmal oft geschieht. Wir werden manchmal selbst verwirrt oder verwirren andere Leute, indem wir sagen, Wer kennt ihr das? Wir sagen oft, auch in Evangelisationen oder in Gesprächen, dass Menschen sich entscheiden können, dass sie die freie Wahl haben, ob sie mit Gott leben wollen oder ohne Gott. Wir sagen ja immer, dass ein Mensch die Entscheidungsfreiheit hat, ob er mit Gott leben will oder ohne Gott. Und dann sagen wir aber in derselben Evangelisation, ein paar Wochen später, dass die Menschen, die sich gegen Gott entschieden haben, was passiert mit denen? Die sterben, die werden vernichtet, mit flammendem Feuer, wie du gesagt hast. Und dann stellt sich die Frage, wie ist das möglich? Wie kann Gott sagen, du hast die freie Wahl, ob du mit mir leben willst oder ohne mich leben willst und dann, wenn du aber die falsche Entscheidung triffst, strafe ich dich. Wenn man richtig drüber nachdenkt, stellt man fest, so kann das nicht sein. Es ist ja keine freie Wahl, wenn jemand mir sagt, hier, du hast die beiden Optionen und dann wählst du die falsche, wirst du gestraft. Und es liegt daran, dass wir oft das falsch formulieren, vielleicht auch nicht drüber nachdenken. Gibt Gott uns die Entscheidungsmöglichkeit, mit ihm zu leben oder ohne ihn zu leben? Nein, er kann gar nicht. Man kann gar nicht ohne Gott leben. Also, wir sagen das manchmal so, er lebt ohne Gott, aber er lebt auch, selbst ein Mensch, der in Anführungsstrichen ohne Gott lebt, lebt nur deswegen, weil Gott ihm am Leben erhält. Ich weiß nicht genau, ich kann nicht für Gott sprechen in dem Fall, aber ich könnte mir, vielleicht würde er diese Option ja sogar uns anbieten, wenn er sie könnte. Aber er kann nicht, denn es gibt im ganzen Universum nur eine Macht, die Leben geben kann und die Leben erhalten kann. Und deswegen kann Gott einem Menschen gar nicht anbieten, dass er auf Dauer ohne ihn lebt. Das geht gar nicht, denn er würde ihm etwas anbieten, für das es gar keine Grundlage gibt und dass der Satan kein Leben schaffen kann und Leben erhalten kann, beweisen spätestens die tausend Jahre, ist es unmöglich. Also, welche Option kann dann Gott eigentlich nur anbieten, wenn er nicht die Option anbieten kann, mit mir leben oder ohne mich leben? Es gibt nur zwei Optionen, die er eigentlich anbieten kann. Er kann nur anbieten, willst du leben oder willst du nicht leben? Wenn du leben willst, dann musst du da sein, wo das Leben ist, nämlich bei Gott. Gott ist die Quelle des Lebens, er ist der Schöpfer, er kann erhalten. Wenn du leben willst, musst du bei Gott sein. Und es ist die Gnade Gottes, dass er trotzdem Menschen, die das nicht gleich sehen oder nicht gleich wahrhaben wollen oder gegen ihn rebellieren, dass er sie trotzdem noch relativ lange am Leben erhält, um eine Möglichkeit zu geben, es zu sehen. Aber es gibt, und das ist das Problem dann mit der mit der unsterblichen Seele und so weiter, dass das suggeriert, dass ein Mensch irgendwie Leben in sich selbst hat. Ja, und da kommt das ganze Problem her. Aber wenn man versteht, dass es nur Leben in Gott gibt und ansonsten gar nichts, dann macht jetzt dieser Vers in 5. Mose 30 Vers 15 enorm viel Sinn. Dann ist das nicht einfach eine Drohung oder so im Sinne von, jetzt entscheidet euch mal richtig, sondern es ist eine ganz tiefe Wahrheit hier. In 5. Mose 30, 15 heißt es, siehe, ich habe dir heute das Leben und das Gute vorgelegt, den Tod und das Böse. Und warum sagt Mose unter Inspiration, ich lege euch das Leben und den Tod vor? Warum macht er das? Ja, es ist eine Entscheidung. Vorher zählt ja auch den Segen und den Fluch und all die Dinge. Zusammenfassend, was ich sagen will, ihr könnt wählen, ob ihr leben wollt oder nicht. Das ist die Wahl, die wir haben. Das ist eigentlich das, was, also wenn man es ganz runter bricht, mit der freien Entscheidung entscheiden können. Will ich leben oder will ich nicht leben? Und die Wiederkunft beweist unter anderem dann, wenn Menschen Jesus wiederkommen sehen und sagen, wir wollen lieber sterben, als Jesus in die Augen schauen. Das beweist dann sozusagen, was ihre Entscheidung ist. Aber ich glaube, das ist wichtig, dass wir uns das bewusst machen, dass Gott uns nur diese beiden Optionen geben kann. Entweder leben oder nicht leben. Und warum gibt er uns die Wahl? Das ist vielleicht ein bisschen philosophisch, aber als Gott uns geschaffen hat, konnte er uns nicht fragen, ob wir da sein wollen, oder? Er hat uns erstmal gemacht. Aber Gott liebt uns so sehr, dass er uns nicht zwingen möchte, gegen unseren Willen zu existieren. Er fragt uns, gefällt dir das Leben? Gefällt dir die Tatsache, existent zu sein? Das ist ein bisschen hochphilosophisch, aber möchtest du das? Möchtest du existieren? Wenn ja, was sind die Bedingungen? Um existieren zu können, musst du da sein, wo es Leben gibt, bei Gott. Ein Gedanke von Pablus, wo Pablo sagte, von dem weiß auch Satan, und deshalb steht im 2. Korinther 4, dass er hat verblendet die Sinne, dass man nicht erkennt diese Tatsache. Ja, ganz genau. Und deswegen glaube ich, ist es wichtig, auch bei diesem Thema, auch wenn das jetzt eine Sache betrifft, die erst nach den tausend Jahren dann am Ende sich erfüllen wird, dass wir uns bewusst machen, wir entscheiden uns nicht einfach nur für eine gute, gegen eine schlechte Theologie oder für eine Religion oder gegen eine Religion, bei diesem Thema geht es wirklich ums Ganze. Es geht darum, um uns selbst. Am Ende kann der Mensch nur glücklich sein, er kann überhaupt nur existieren, wenn er bei Gott ist. Also wirklich im wahrsten Sinne eine existenzielle Frage. Und Gott stellt jedem Menschen, möchtest du sein? Möchtest du existieren? Und am Ende wird sich herausstellen, dass viele Menschen das nicht wollten. Ja, durch ihr Leben sozusagen die Entscheidung getroffen haben, lieber nicht ewig zu leben dort, wo das Leben eigentlich ist. Und heute kann jeder von uns sich neu bewusst machen, dass ich existiere, verdanke ich allein Gott. Und selbst wenn ich gerade gegen Gott rebelliere oder wenn ich eine Sünde tue, dann existiere ich trotzdem noch, weil Gott mich am Leben erhält, weil er mir noch die Chance gibt, wieder umzukehren. Und in dem Sinne, glaube ich, können wir Gott dankbar sein für das Geschenk des Lebens. Vielleicht denken wir manchmal zu selten darüber nach. Wollen wir noch gemeinsam niederkennen und beten? Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du durch dein Wort zu uns sprichst und dass du zeigst, dass Leben nur bei dir und mit dir und durch dich möglich ist. Und dass du keinen Menschen einfach so willkürlich bestrafst, wenn er sich gegen dich entscheidet, sondern dass eine Entscheidung gegen dich eine Entscheidung gegen das Leben selbst ist. Herr, öffne uns die Augen und hilf auch, dass wir das anderen Menschen mit großer Liebe und viel Taktgefühl vermitteln können, dass es darum geht, dass es um sie selbst geht, wenn sie sich für dich entscheiden. Und Herr, wir möchten dich bitten, dass wir uns immer daran erinnern, dass der ewige Tod zwar der Lohn der Sünde ist, aber dass du uns ein Gnadengeschenk machen möchtest. Etwas, das wir nicht verdient haben, ewiges Leben, das möchten wir in Anspruch nehmen und jeden Tag neu uns dafür entscheiden, mit dir zu leben und zu leben, weil du uns geschaffen hast und erlöst hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.