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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Christopher Kramp beleuchtet in dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ die tiefgreifenden Konsequenzen des Sündenfalls in 1. Mose 3:4-24. Er zeigt, wie die Verheißungen Satans leer sind und wie Gott trotz unserer Schuld und unseres Versteckens uns nachgeht. Das Video betont Gottes Liebe zum Sünder, seinen Hass auf die Sünde und seinen Plan, uns durch seine Gerechtigkeit wieder zum Baum des Lebens zu führen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:31] [Musik] Hallo, Freunde, zu einer weiteren Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ heute mit 1. Mose Kapitel 3, Vers 4. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:41] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns in deinem Wort das Wesen der Liebe zeigst. Wir haben gestern gesehen, dass du auch die Liebe zwischen Mann und Frau geschaffen hast. Jetzt bitten wir dich auch für die Liebe, die du zu uns hast, was uns heute etwas lehren wird: die Liebe, die auch dann uns noch nachgeht, wenn wir uns von dir entfernt haben. In Jesu Namen. Amen.

[1:05] 1. Mose Kapitel 3, Vers 4: „Da sprach die Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben, sondern Gott weiß, dass an dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was gut und böse ist. Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und es war eine Lust für die Augen und dass der Baum begehrenswert wäre, weil er weise macht. Und sie nahm von seiner Frucht und aß und sie gab davon auch ihrem Mann, der bei ihr war, und er aß.“

[1:39] Wenn wir auf die Stimme Satans hören, dann vergessen wir die Kraft des Wortes Gottes und fangen an, auf das zu schauen, was wir sehen, was wir meinen wahrzunehmen. Und dann beginnt eine wahre Kettenreaktion von schlechten Entscheidungen, die nicht nur uns betrifft, sondern auch viele andere Menschen.

[2:02] „Da wurden ihnen beiden die Augen geöffnet. Sie erkannten, dass sie nackt waren. Sie banden sich Feigenblätter um und machten sich Schürzen.“

[2:13] Vielleicht hast du auch schon in deinem Leben erlebt, dass die Versprechungen von Satan ganz leer und nichtig sind, dass sie glitzern und funkeln und ganz attraktiv erscheinen, aber dann völlig leer und ekelhaft sind. Da bleibt nichts übrig, wenn man sich der Sünde hingibt.

[2:30] „Und sie hörten die Stimme Gottes des Herrn, der im Garten wandelte, als der Tag kühl war. Der Mensch und seine Frau versteckten sich vor dem Angesicht Gottes des Herrn in den Bäumen des Gartens.“ Wenn wir in Sünde gefallen sind, fangen wir an, Angst vor Gott zu haben.

[2:46] „Da rief Gott der Herr den Menschen und sprach: Wo bist du?“ Gott hat nicht gewartet, dass der Mensch zu ihm geht. Gott geht uns nach. Er spricht heute zu dir, lieber Freund, liebe Freundin: Wo bist du eigentlich?

[3:00] „Und er antwortete: Ich hörte eine Stimme im Garten und ich fürchtete mich, denn ich bin nackt, darum habe ich mich verborgen. Da sprach er: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du etwa von dem Baum gegessen, von dem ich dir geboten habe, du solltest nicht davon essen?“ Das ist einer meiner Lieblingsverse. Gott hat den Eindruck, behandelt er ihn so, als ob er noch gar nicht persönlich gefragt hätte: Hast du davon gegessen? Gott behandelt uns auf jeden Fall immer besser, als wir es verdient haben.

[3:29] „Da antwortete der Mensch: Die Frau, die du mir zur Seite gegeben hast, die gab mir von dem Baum, und ich aß. Da sprach Gott der Herr zu der Frau: Warum hast du das getan? Die Frau antwortete: Die Schlange hat mich verführt, da habe ich gegessen.“

[3:43] Die Menschen klagen Gott an, aber Gott verteidigt sich nicht. Er schluckt, er akzeptiert für den Moment, dass er von Menschen attackiert wird und geht zum eigentlichen Problem.

[3:57] „Da sprach Gott der Herr zur Schlange: Weil du dies getan hast, sollst du verflucht sein, mehr als alles Vieh, mehr als alle Tiere des Feldes. Auf deinem Bauch sollst du kriechen und Staub sollst du fressen dein Leben lang. Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.“

[4:22] Gott hasst die Sünde, aber er liebt den Sünder. Er hasst die Sünde in deinem Leben und er selbst hat versprochen, dass er Mensch wird, von der Frau geboren, um den Satan zu besiegen.

[4:34] „Und zur Frau sprach er: Ich will die Mühen einer Schwangerschaft sehr groß machen. Mit Schmerzen sollst du Kinder gebären. Und dein Verlangen wird auf deinen Mann gerichtet sein, er aber soll über dich herrschen. Und zu Adam sprach er: Weil du der Stimme der Frau gehorcht und von dem Baum gegessen hast, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen, so sei der Erdboden verflucht um deinetwillen. Mit Mühsal sollst du dich davon nähren dein Leben lang. Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Gewächs des Feldes essen. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zurückkehrst zum Erdboden; denn von ihm bist du genommen. Denn du bist Staub, und zum Staub wirst du wieder zurückkehren.“

[5:16] „Und der Mensch gab seiner Frau den Namen Eva; denn sie wurde die Mutter aller Lebendigen.“ Ist dir aufgefallen, dass Gott sagt, der Erdboden soll verflucht werden um deinetwillen? Denn all diese Schwierigkeiten, die Folgen der Sünde sind, hat Gott zugelassen um unseretwillen. Wenn du heute auf Schwierigkeiten im Leben stößt, dann nicht, weil Gott dich strafen will, sondern weil er dir helfen will, zu sehen, wie schlimm die Sünde ist. Ein Teil seines Trainings, um uns wieder zurück zu ihm zu bringen.

[5:49] „Und Gott der Herr machte Adam und seiner Frau Kleider aus Fellen und bekleidete sie.“ Gott gibt uns das, was wir selbst niemals tun können. Adam und Eva hatten sich Kleider gemacht, aber als sie vor Gott standen, haben sie sich trotzdem nackt gefühlt. Das Kleid, das Gott schenkt, seine Gerechtigkeit, seine Vergebung, das allein kann unsere Schande und Schmach bedecken.

[6:11] „Und Gott der Herr sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner, indem er erkennt, was gut und böse ist. Nun aber, dass er nicht seine Hand ausstrecke und auch vom Baum des Lebens nehme und esse und ewig lebe! So schickte ihn Gott der Herr aus dem Garten Eden, damit er den Erdboden bearbeite, von dem er genommen war. Und er vertrieb den Menschen und ließ westlich vom Garten Eden die Cherubim lagern und die Flamme des blitzenden Schwertes, den Weg zum Baum des Lebens zu bewachen.“

[6:44] Gott kann es nicht zulassen, dass ein Sünder ewig lebt. Er liebt den Sünder, er hasst die Sünde. Und alle restlichen Seiten der Bibel sprechen davon, wie Gott den Sünder wieder zum Baum des Lebens bringen kann, ohne Sünde. Auch heute will er das in deinem Leben tun.

[7:02] Lasst uns auch beten. Lieber Vater im Himmel, auch wenn wir uns von dir entfernt, wenn wir gesündigt haben, wenn wir noch Satan gehört haben, lässt du uns nicht los. Du kommst uns nach und sprichst zu uns und hast versprochen, dass du uns rettest. Dafür danken wir dir im Namen Jesu, der für uns gestorben ist. Amen.

[7:20] [Musik]


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