In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 1. Mose 9:14-10:16. Er erklärt den Regenbogenbund als Zeichen von Gottes beständiger Gnade und spricht über Noahs Fehltritt und die unterschiedlichen Reaktionen seiner Söhne. Das Video ruft dazu auf, die Sünden anderer nicht preiszugeben, sondern zu bedecken, und betont die gemeinsame Herkunft aller Völker trotz fortwährender menschlicher Rebellion.
Gott auf (m)einer Seite: 1. Mose 9:14-10:16
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: Bibel, BibelstudiumPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Weitere Aufnahmen
Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:34] Hallo Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite". Heute mit Seite 10. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir haben gesehen, dass du einen Bund mit uns machen möchtest, und heute an diesem Tag wollen wir diesen Bund erneuern und ich bitte, dass du durch dein Wort zu uns sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[0:56] Wir sind in 1. Mose 9 und dort Vers 14. Dort geht es gerade um den Regenbogen. Wenn es nun geschieht, sagt Gott, dass ich Wolken über die Erde sammle und der Bogen in den Wolken erscheint, dann will ich an meinen Bund gedenken, der zwischen mir und euch und allen lebendigen Wesen von allem Fleisch besteht, dass künftig die Wasser nicht mehr zur Sintflut werden sollen, die alles Fleisch verdirbt. Darum soll der Bogen in den Wolken sein, damit ich ihn ansehe und an den ewigen Bund gedenke zwischen Gott und allen lebendigen Wesen von allem Fleisch, das auf der Erde ist. Gott sprach zu Noah: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich aufgerichtet habe zwischen mir und allem Fleisch, das auf der Erde ist.
[1:43] Nicht nur wir schauen auf den Regenbogen, sondern Gott auch. Nicht, dass Gott vergesslich wäre, aber er möchte uns deutlich machen: Er nimmt das sehr ernst. Wenn wir den Regenbogen sehen, dürfen wir denken, das wissen, dass Gott auch an uns denkt. Er hat diesen Bund nicht nur mit einzelnen gemacht, sondern mit allen Lebewesen, um deutlich zu machen, dass er für alle da sein möchte und sich um alle kümmert. Sein Bund ist beständig und genauso sicher, wie wir sein können, dass wenn Sonnenstrahl und die Regentropfen zusammenkommen, es einen Regenbogen gibt, genauso sicher dürfen wir sein, dass Gottes Gnade und seine Gerechtigkeit in unserem Leben wirken wollen.
[2:31] Vers 18: Die Söhne Noahs aber, welche die Arche verließen, waren Sem, Ham und Jafet. Und Ham ist der Vater Kanaans. Von diesen drei Söhnen Noahs wurde die ganze Erde bevölkert. Noah aber wurde nun ein Landmann und legte einen Weinberg an. Als er aber von dem Wein trank, wurde er betrunken und entblößte sich in seinem Zelt.
[2:53] Selbst die größten Glaubenshelden, die größten Männer Gottes, haben zum Teil wirklich dumme Dinge getan. Vielleicht hast du auch schon erlebt, dass Menschen, zu denen du geistlich aufgeschaut hast, ganz außergewöhnlich dumme Dinge getan haben. Wir sollten uns davon nicht irritieren lassen. Die Bibel zeigt uns immer wieder, dass wir nicht auf Menschen schauen, sondern auf Gott.
[3:14] Und Ham, der Vater Kanaans, sah die Blöße seines Vaters und erzählte es seinen beiden Brüdern draußen. Dann nahmen Sem und Jafet das Gewand und legten es sich auf die Schultern und gingen rücklings und deckten die Blöße ihres Vaters zu und wandten ihre Angesichter ab, damit sie die Blöße ihres Vaters nicht sahen. Als Noah von dem Wein erwachte und erfuhr, was ihm sein jüngster Sohn getan hatte, sprach er: Verflucht sei Kanaan! Ein Knecht der Knechte sei er seinen Brüdern! Und weiter sprach er: Gepriesen sei der HERR, der Gott Sems, und Kanaan sei sein Knecht! Gott breite Jafet aus und lasse ihn wohnen in den Zelten Sems, und Kanaan sei sein Knecht!
[3:54] Wenn du siehst, dass andere Menschen schwere Fehler gemacht haben, wenn die gesündigt haben, erzählst du das anderen, oder versuchst du, das Problem zu lösen? Versuchst du, die Sünde zuzudecken? Lasst uns heute sein wie Sem und Jafet und nicht so wie Ham.
[4:10] Noah aber lebte nach der Sintflut noch 350 Jahre lang, und die ganze Lebenszeit Noahs war 950 Jahre, und er starb.
[4:20] Dies ist die Geschichte der Söhne Noahs: Sem, Ham und Jafet. Nach der Sintflut wurden ihnen Söhne geboren. Die Söhne Jafets waren Gomer, Magog, Madai, Jawan, Tubal, Meschech und Tiras. Und die Söhne Gomers waren Aschkenas, Rifat und Togarma. Und die Söhne Jawans waren Elischa und Tarschisch, die Kittiter und die Dodaniter.
[4:39] Von diesen haben sich die Gebiete der Heiden verteilt, in ihren Ländern, jeder nach seiner Sprache, in ihre Völkerschaften, jede nach ihrer Sippe. Die Bibel kennt keinen Rassismus. In der Bibel wird deutlich, dass alle Völker, egal wie unterschiedlich sie sind, sie alle einen gemeinsamen Ursprung haben: alle von Gott geschaffen, alle von Adam und dann auch alle von Noah und seiner Frau abstammen.
[5:06] Und dies sind die Söhne Hams: Kusch, Mizrajim, Put und Kanaan. Und die Söhne Kuschs waren Seba, Hawila, Sabta, Raama und Sabtecha. Und die Söhne Raamas waren Scheba und Dedan. Kusch aber zeugte Nimrod; der war der erste Gewalthaber auf Erden. Er war ein gewaltiger Jäger vor dem HERRN. Darum sagt man: Ein gewaltiger Jäger vor dem HERRN wie Nimrod. Und der Anfang seines Königreiches war Babel und Erech und Akkad und Kalne im Land Schinar. Von diesem Land zog er aus nach Assur und baute Ninive und Rehobot-Ir und Kelach, und Resen zwischen Ninive und Kelach; das ist die große Stadt.
[5:40] Gott hatte zwar eine Sintflut gesandt, hatte die vielen bösen Menschen gerichtet, aber die Bosheit an sich, das Problem der Sünde, war dadurch nicht gelöst. Die Rebellion sprang wieder auf, und Nimrod war der erste einer Reihe von vielen, vielen Menschen, die mit Gewalt versucht haben, diese Welt zu beherrschen.
[6:02] Und Mizrajim zeugte die Luditer, die Anamiter, die Lehabiter, die Naftuhiter, die Patrusiter, die Kasluhiter (von denen die Philister ausgegangen sind) und die Kaftoriter. Kanaan aber zeugte Zidon, seinen Erstgeborenen, und Het.
[6:19] Lasst uns doch gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wenn wir heute Menschen sehen, zu denen wir vielleicht geistlich aufschauen, die aber einen schweren Fehler machen, wenn wir merken, dass andere sich versündigt haben, dann lass uns heute so reagieren wie Sem und Jafet und nicht so wie Ham. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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