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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Dieses Video behandelt die Kapitel 1. Mose 10:17 bis 11:19 der Bibel. Es beginnt mit der Völkertafel, die Gottes Interesse an allen Nationen unterstreicht, bevor es zur Geschichte des Turmbaus zu Babel übergeht. Christopher Kramp beleuchtet die menschliche Rebellion gegen Gottes Gebot und wie die Sprachverwirrung eine göttliche Maßnahme war, um das Böse einzudämmen. Abschließend wird die Genealogie von Sem bis Reu betrachtet, die Gottes präzisen Heilsplan offenbart.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:33] Hallo Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite", heute mit Seite 11. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir haben gesehen, dass Menschen schwach sind und selbst ein Noah ist gefallen. Dazu möchten wir dich bitten, auch wenn wir uns heute vielleicht schwach fühlen oder gefallen sind, dass du mit deiner Gnade uns umfängst und dass du durch dein Wort heute zu uns sprichst. Im Namen Jesu. Amen.

[0:58] Wir sind in 1. Mose 10 und mitten in dieser Völkertafel, den Vers 16 bei den Nachkommen des Kanaan: Vers 16 auch den Hethiter, den Jebusiter, den Amoriter und den Girgaschiter, und den Hewiter, den Arkiter und den Siniter, den Arwaditer, den Zemariter und den Hamathiter. Und danach breiteten sich die Sippen der Kanaaniter aus. Und das Gebiet der Kanaaniter erstreckte sich von Sidon an bis dahin, wo man nach Gerar, nach Gaza kommt, von Sodom und Gomorra, Admah und Zeboiim hin bis nach Lascha. Das sind die Söhne Hams nach ihren Sippen und Sprachen in ihren Ländern und Völkerschaften.

[1:37] Auch Sem wurden Kinder geboren, ihm, dem Vater aller Söhne Ebers, dem älteren Bruder Jafets. Die Söhne Sems waren Elam, Asshur, Arpachschad, Lud und Aram. Und Arams Söhne waren Uz, Hul, Gether und Masch. Arpachschad aber zeugte Schelach, und Schelach zeugte Eber. Dem Eber wurden zwei Söhne geboren. Der Name des einen war Peleg, denn in seinen Tagen wurde die Erde geteilt. Und der Name seines Bruders war Joktan. Und Joktan zeugte Almodad, Scheleph, Hazarmaveth, Jerach, Hadoram, Usal, Dikla, Obal, Abimael, Scheba, Ophir und Hawila. Das sind alles Söhne Joktans. Und ihre Wohnsitze erstreckten sich von Mescha bis man nach Sephar kommt, zum Gebirge des Ostens. Das sind die Sippen der Söhne Sems nach ihren Sippen und Sprachen in ihren Ländern und Völkerschaften.

[2:33] Das sind die Sippen der Söhne Noahs nach der Abstammung in ihren Völkern, und von ihnen haben sich nach der Sintflut die Völker auf der Erde verteilt.

[2:42] Gott hat ein Interesse an allen Völkern, nicht nur an dem Volk Israel, nicht nur an denen, die vielleicht am meisten in der Bibel vorkommen. Gott interessiert sich für alle Völker. Wenn ihr mal ein längeres Projekt in der Bibel machen wollt, dann schaut mal, wo in der Bibel Gott explizit sich zum Beispiel für Nicht-Israeliten interessiert, Menschen, Personengruppen, Völker, die von ihm besonders eingeladen werden, ihn kennenzulernen. Gott interessiert sich nicht nur für mich und für dich, er interessiert sich auch für all die anderen Menschen, ganz egal welcher Hautfarbe, Kultur oder Sprache sie angehören.

[3:23] Und die ganze Erde hatte eine einzige Sprache und dieselben Worte. Und es geschah, als sie nach Osten kamen, da fanden sie eine Ebene im Land Schinar und ließen sich dort nieder. Und sie sprachen zueinander: "Wohlan, lasst uns Ziegel streichen und sie feuerfest brennen!" Und sie verwendeten Ziegelsteine und Asphalt statt Mörtel. Und sie sprachen: "Wohlan, lasst uns eine Stadt bauen und einen Turm, dessen Spitze bis an den Himmel reicht, dass wir uns einen Namen machen, damit wir ja nicht über die ganze Erde zerstreut werden!"

[3:54] Gott hatte gesagt: "Füllt die ganze Erde, seid fruchtbar, macht die ganze Erde untertan!" Hier sehen wir schon wieder die Rebellion des Menschen, der Gottes Gebot nicht folgen möchte, es lieber sich selbst berühmt machen möchte, so wie die Menschen vor der Sintflut. Das Problem, dass Sünde im Herzen der Menschen war, offensichtlich noch nicht gelöst und kann nur gelöst werden durch den Einen, der uns am Kreuz von Golgatha gestorben ist. Und nur durch den Glauben an ihn kann das Herz verändert werden.

[4:25] Da stieg der HERR herab, um die Stadt und den Turm anzusehen, die die Menschenkinder bauten. Und der HERR sprach: "Siehe, sie sind ein Volk und sie sprechen alle eine Sprache, und dies ist erst der Anfang ihres Tuns. Und jetzt wird sie nichts davon zurückhalten, das zu tun, was sie sich vorgenommen haben. Wohlan, lasst uns hinabsteigen und dort ihre Sprache verwirren, damit keiner die Sprache des anderen versteht!"

[4:48] So zerstreute der HERR sie von dort über die ganze Erde. Sie hörten auf, die Stadt zu bauen. Daher gab man ihr den Namen Babel, weil der HERR dort die Sprache der ganzen Erde verwirrte und sie von dort über die ganze Erde zerstreute.

[5:02] Manchmal ärgern wir uns vielleicht über so Schwierigkeiten des alltäglichen Lebens, ist, dass es verschiedene Sprachen gibt, die man mit Dolmetschern, mit Sprachenlernen überbrücken muss. Aber Gott macht ganz deutlich: Einige dieser Schwierigkeiten sind dazu da, damit das Böse sich nicht so schnell ausbreitet. Manchmal können wir dankbar sein für so manche Schwierigkeiten, weil sie das Böse im Zaum halten.

[5:25] Dies ist die Geschichte Schems. Als Schem 100 Jahre alt war, zeugte er Arpachschad, zwei Jahre nach der Flut. Und nachdem Schem den Arpachschad gezeugt hatte, lebte er noch 500 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Arpachschad war 35 Jahre alt, als er Schelach zeugte. Und nachdem Arpachschad den Schelach gezeugt hatte, lebte er noch 403 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Schelach war 30 Jahre alt, als er Eber zeugte. Und nachdem Schelach den Eber gezeugt hatte, lebte er noch 403 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Eber war 34 Jahre alt, als er Peleg zeugte. Und nachdem Eber den Peleg gezeugt hatte, lebte er noch 430 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Peleg war 30 Jahre alt, als er Reu zeugte. Und nachdem Peleg den Reu gezeugt hatte, lebte er noch 209 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.

[6:10] Gott hatte einen Plan, er hatte eine Heilslinie, und er hat sehr genau darauf geachtet, dass jeder Einzelne in dieser Heilslinie auch in seinem Buch eingeschrieben wird. Lieber Vater im Himmel, du kennst jeden Einzelnen von uns, und wir möchten dich bitten, dass auch du darauf achtest, dass wir in dein Buch eingeschrieben sind. Herr, gib, dass wir nicht gegen dich rebellieren, so wie die Menschen damals bei Babel gegen dich rebelliert haben, sondern lass uns lernen, deinem Wort zu vertrauen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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