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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Christopher Kramp beleuchtet in dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ die dramatische Rettung Lots aus Sodom und Gomorra, basierend auf 1. Mose 19. Er analysiert Lots Zögern und Gottes Geduld, selbst bei menschlichen Ängsten und unsinnigen Wünschen. Die Predigt betont die Notwendigkeit, sich nicht nur körperlich, sondern auch im Herzen von der Welt zu trennen, um Gottes Rettungsangebot vollständig anzunehmen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:34] Hallo Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit 1. Mose 19.

[0:37] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass, wenn du Gericht, Botschaft sendest, dass du immer das Ziel hast, uns zu retten. So bitten wir dich, dass du jetzt auch durch dein Wort sprichst. Im Namen Jesu. Amen.

[0:57] 1. Mose 19. Die beiden Engel sind nach Sodom gekommen, um Lot zu retten.

[1:03] Vers 4: Aber ehe sie sich hinlegten, umringten die Männer der Stadt das Haus. Die Männer von Sodom, jung und alt, das ganze Volk aus allen Enden, riefen Lot und sprachen zu ihm: „Wo sind die Männer, die diese Nacht zu dir gekommen sind? Bring sie heraus zu uns, damit wir uns über sie hermachen.“

[1:21] Ganz im Gegenteil zu der Gastfreundschaft, die Abraham angezeigt hat und auch Lot.

[1:27] Lot ging zu ihnen hinaus an den Eingang und schloss die Tür hinter sich zu und sprach: „Ach, meine Brüder, versündigt euch doch nicht hier! Ich habe zwei Töchter, die haben noch keinen Mann erkannt. Die will ich euch hinausführen, damit ihr mit ihnen tut, wie es euch gut ist in euren Augen. Nur diesen Männern tut nichts, denn sie sind doch unter den Schatten meines Daches gekommen.“

[1:46] Hier geht es nicht darum, dass Gott seine Töchter nicht mochte, sondern er wollte nur zeigen, wie wichtig ihm die Gastfreundschaft wirklich war.

[1:52] Sie sprachen: „Mach, dass du fortkommst!“ Und sie sagten: „Er ist der einzige Fremdling hier und will den Richter spielen! Nun wollen wir uns mit dir noch schlimmer treiben als mit ihnen.“ Und sie drängten heftig auf den Mann ein und machten sich daran, die Tür aufzubrechen.

[2:06] Da streckten die Männer ihre Hände hinaus und zogen Lot zu sich hinein und schlossen die Tür zu.

[2:14] Die Menschen von Sodom sind zu böse, dass man mit ihnen nicht mehr reden kann.

[2:18] Und sie schlugen die Männer vor der Haustür mit Blindheit, klein und groß, so dass sie müde wurden, die Tür zu suchen.

[2:25] Lot hatte immer noch versucht. Und die Männer sprachen zu Lot: „Hast du noch jemand hier? Einen Schwiegersohn oder Söhne oder Töchter? Wer in der Stadt zu dir gehört, den führe hinaus aus diesem Ort! Denn wir werden diesen Ort verderben, weil das Geschrei über sie groß ist vor dem Herrn, und der Herr hat uns gesandt, den Ort zu verderben.“

[2:44] Da ging Lot hinaus und redete mit seinen Schwiegersöhnen, die seine Töchter nehmen sollten, und sprach: „Macht euch auf, geht hinaus aus diesem Ort, denn der Herr wird diese Stadt verderben!“

[2:54] Aber er war in den Augen seiner Schwiegersöhne wie einer, der scherzt. Wie oft passiert es, dass Gottes dringende Warnungsbotschaft nur auf Hohn und Spott trifft?

[3:06] Ganz ähnlich wie auch schon bei Noah und auch in unserer Zeit immer wieder. Und als die Morgenröte aufging, drängten die Engel Lot und sprachen: „Mach dich auf, nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die hier sind, damit du nicht umkommst in der Bestrafung dieser Stadt!“

[3:20] Selbst Lot scheint zu zögern. Er muss gedrängt werden. Wie oft sind wir vielleicht überzeugt, aber dann doch nicht bereit, die richtigen Entscheidungen zu fällen? Und Gott muss uns drängen.

[3:29] Als er noch zögerte, ergriffen die Männer ihn und seine Frau und seine beiden Töchter bei der Hand, weil der Herr ihn verschonen wollte, und sie führten ihn hinaus und ließen ihn draußen vor der Stadt.

[3:38] Wenn Gott ihn nicht retten wollte, gewollt hätte, dann wäre wohl auch Lot verloren gegangen.

[3:43] Auch wir würden wohl verloren gehen, wenn Gott uns nicht unbedingt retten wollte.

[3:48] Und es geschah, als sie ihn hinausgeführt hatten, da sprach einer: „Rette deine Seele und schaue nicht zurück! Steh auch nicht still in dieser ganzen Gegend! Rette dich ins Bergland, damit du nicht weggeschafft wirst!“

[4:02] Die Engel haben ihren Teil getan. Jetzt sollte auch Lot seinen Teil tun und weiterlaufen bis ins Gebirge.

[4:07] Wir müssen mit dem Himmel kooperieren.

[4:08] Lot sprach zu ihnen: „Ach nein, mein Herr! Doch dein Knecht hat vor deinen Augen Gnade gefunden, und du hast mir große Barmherzigkeit erwiesen, dass du meine Seele am Leben erhalten hast. Aber ich kann mich nicht retten ins Bergland, das Unglück könnte mich ereilen, und so dass ich sterben müsste.“

[4:21] Wie oft sehen wir Schwierigkeiten, wo Gott eigentlich nur zur Rettung sieht?

[4:27] „Sieh, jene Stadt dort ist so nah, dass ich dahin fliehen könnte, und sie ist klein. Ach, lass mich dahin fliehen! Ist sie nicht klein? Nur dass meine Seele am Leben bleibt.“

[4:35] Da sprach er zu ihm: „Siehe, ich habe dich auch in dieser Sache erhört, dass ich die Stadt nicht zerstöre, von der du geredet hast. Eile, rette dich dorthin, denn ich kann nichts tun, bis du hineingekommen bist.“ Daher wird die Stadt Zoar genannt.

[4:47] Ist es nicht bekannt, wie sehr Gott manchmal auch auf unsere ganz unsinnigen Wünsche eingeht?

[4:52] Dem Lot wäre es wohl besser ergangen, wenn er gleich ins Gebirge gegangen wäre. Das war Gottes Plan gewesen, aber er hatte Angst, und so geht Gott noch auf ihn ein und rettet die Stadt Zoar wegen Lot.

[5:03] Und die Sonne ging auf über der Erde, als Lot nach Zoar kam.

[5:06] Da ließ der Herr Schwefel und Feuer regnen auf Sodom und Gomorra vom Herrn vom Himmel herab. Und er zerstörte die Städte und die ganze Umgebung und alle Einwohner der Städte und was auf dem Erdboden gewachsen war.

[5:20] Und Lots Frau schaute zurück hinter ihrem Rücken, da wurde sie zu einer Salzsäule.

[5:27] Abraham begab sich früh am Morgen zu dem Ort, wo er vor dem Herrn gestanden hatte.

[5:32] Man kann aus Sodom fliehen, körperlich, und doch das Herz in Sodom zurückgehalten.

[5:40] Lasst uns diese Welt nicht nur äußerlich verlassen, sondern lasst uns tatsächlich in unserem Herzen uns trennen von den Dingen, die einmal in dieser Welt zerstört werden.

[5:54] Lasst uns beten. Lieber Vater, danke, dass du uns rettest und dass du alles tust, damit wir einmal erlöst und gerettet sein können.

[6:03] Herr, vergib uns, denn wir sehen oft die Schwierigkeiten mehr als ein Rettungsangebot. Und sei du bei uns an diesem Tag. Im Namen Jesu. Amen.


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