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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die Geschichte Abrahams aus 1. Mose 20:12-21:19. Er spricht über Abrahams wiederholte Fehler und Gottes Treue, die sich in der Geburt Isaaks manifestiert. Trotz menschlichen Versagens und schmerzhafter Entscheidungen zeigt sich Gottes Fürsorge auch für Hagar und Ismael. Das Video ermutigt dazu, auf Gottes Wort zu vertrauen und seine Hilfe in jeder Lebenslage anzunehmen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:31] [Musik] Hallo Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Heute mit 1. Mose 20:12-21:19. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danken, dass du auch dann zu uns sprichst, wenn wir Fehler gemacht haben. Und wir möchten dich bitten, dass du auch jetzt heute zu uns sprichst durch dein Wort. Im Namen Jesu. Amen.

[0:56] In 1. Mose 20:12. Abraham hat gerade zugeben müssen, dass er einen Fehler gemacht hat, als er Sara als seine – nur – seine Schwester ausgegeben hat. In Vers 12 heißt es hier: „Auch ist sie wahrhaftig meine Schwester, denn sie ist die Tochter meines Vaters, aber nicht die Tochter meiner Mutter, und so ist sie meine Frau geworden.“ Und es geschah, als mich Gott aus dem Haus meines Vaters führte, da sprach ich zu ihr: „Das musst du mir zuliebe tun, dass du überall, wo wir hinkommen, von mir sagst: ‚Er ist mein Bruder.‘“ Oder: Faszinierend! Seit 25 Jahren hatte Abraham immer wieder diesen Fehler gemacht. Er hat es sich sogar vorgenommen, und selbst 25 Jahre später nach all den Erfahrungen mit Gott kam das immer wieder hoch. Geht es dir auch so in manchen Dingen, die du mal falsch gemacht hast und die immer und immer wieder kommen? Wie wir sehen werden, kann Gott uns den Sieg auch über diese Dinge geben.

[1:50] Vers 14: „Da nahm Abimelech Schafe und Rinder, Knechte und Mägde und schenkte sie Abraham und gab sie ihm, gab ihm seine Frau Sara zurück.“ Und Abimelech sprach: „Siehe, mein Land steht dir offen. Wo es dir gefällt, da lass dich nieder.“ Aber zu Sara sprach er: „Siehe, ich habe deinem Bruder 1000 Silberlinge gegeben. Siehe, das soll dir eine Decke der Augen sein für alle, die um dich sind, damit du in jeder Weise gerechtfertigt bist.“ Abraham aber legte Fürbitte ein bei Gott, da heilte Gott Abimelech und seine Frau und seine Mägde, dass sie wieder Kinder gebären konnten. Denn der Herr hatte zuvor jeden Mutterleib im Hause Abimelechs fest verschlossen um Saras, der Frau Abrahams, willen. Obwohl er einen Fehler gemacht hatte, durfte ja, sollte Abraham für andere beten. Nur weil wir gesündigt haben oder weil wir uns falsch verhalten haben, weil wir vielleicht Gott nicht so vertraut haben, wie wir es hätten tun sollen, heißt das nicht, dass wir nicht für andere beten dürfen, ja, beten sollen!

[2:53] Und der Herr suchte Sara heim, wie er verheißen hatte, und er handelte an Sara, wie er geredet hatte. Und Sara wurde schwanger und gebar dem Abraham einen Sohn in seinem Alter, zur bestimmten Zeit, wie ihm Gott verheißen hatte. Gott erfüllt sein Wort, und zwar zu der Zeit, die Gott vorhergesehen hat und vorhergesagt hat. Wir können uns auf Gott verlassen. Alle menschlichen Methoden und Ideen sind gescheitert in der Geschichte von Abraham. Aber Gott stand zu seinem Wort. Er wird auch zu seinem Wort in unserem persönlichen Leben stehen. Und Abraham gab seinem Sohn, der ihm geboren wurde, den Sara gebar, den Namen Isaak. Und Abraham beschnitt Isaak, seinen Sohn, als er acht Tage alt war, wie es ihm Gott geboten hatte. Und Abraham war 100 Jahre alt, als ihm sein Sohn Isaak geboren wurde. Und Sara sprach: „Gott hat mir ein Lachen bereitet. Wer es hören wird, der wird mir zulachen.“ Und sie sprach: „Wer hätte das dem Abraham verkündet, dass Sara Kinder stillt? Dass ich ihm einen Sohn geboren habe in seinem Alter?“ Wenn Gott etwas bewirkt, dann ist das wirklich im wahrsten Sinne des Wortes scheinbar unglaublich und doch ist es real, weil Gott in unser Leben eingreift. Und das Kind wuchs heran und wurde entwöhnt. Und Abraham machte ein großes Fest an dem Tag, als Isaak entwöhnt wurde.

[4:10] Und Sara sah, dass der Sohn der Hagar, der ägyptischen Magd, den sie Abraham geboren hatte, mutwillen trieb. Gott ist treu, und er vergibt alle Sünden. Aber die Folgen unseres Fehlverhaltens können trotzdem unser Leben plagen. Da sprach sie zu Abraham: „Treibe diese Magd hinaus mit ihrem Sohn! Denn der Sohn dieser Magd soll nicht Erbe mit meinem Sohn Isaak werden.“ Dieses Wort missfiel Abraham sehr wegen seines Sohnes. Aber Gott sprach zu Abraham: „Es soll dir nicht leidtun wegen des Knaben und wegen deiner Magd. Höre auf alles, was Sara dir sagt, auf ihre Stimme. Denn in Isaak soll dir ein Same berufen werden.“ Wenn wir erst einmal falsche Entscheidungen getroffen haben, werden wir immer wieder in unserem Leben dann schwere Entscheidungen treffen, die unser Herz beschneiden, wie schon in 1. Mose 17 gesehen. „Doch ich will auch den Sohn der Magd zu einem Volk machen, weil er dein Same ist.“

[5:05] Da stand Abraham morgens früh auf und nahm Brot und einen Schlauch voll Wasser, gab es Hagar und legte es auf ihre Schulter. Er gab ihr auch den Knaben und schickte sie fort. Und sie ging und irrte umher in der Wüste von Beerscheba. Abraham musste sich von seiner Heimatstadt trennen, dann von seinem Vater, von seiner Familie, dann von seinem Neffen, jetzt von seinem eigenen Sohn. Gott zu folgen bedeutet manchmal auch schmerzhafte Entscheidungen auch im engsten Familienkreis treffen zu müssen.

[5:37] Als nun das Wasser im Schlauch ausgegangen war, warf sie den Knaben unter einem Strauch. Und sie ging hin und setzte sich gegenüber, einem Bogenschuss weit entfernt. Denn sie sprach: „Ich kann das Sterben des Knaben nicht mit ansehen.“ Und sie saß ihm gegenüber, erhob ihre Stimme und weinte. Da erhörte Gott die Stimme des Knaben, und der Engel Gottes rief der Hagar vom Himmel her zu und sprach zu ihr: „Was ist mit dir, Hagar? Fürchte dich nicht, denn Gott hat die Stimme des Knaben gehört, da wo er liegt.“ Hier denkt die Hagar, dass ihr Sohn sterben muss, und Gott hört und sieht und ruft vom Himmel. Jesus selbst, der Engel des Herrn, rief vom Himmel und kümmert sich um Hagar. „Steh auf, nimm den Knaben und halte ihn fest in der Hand, denn ich will ihn zu einem großen Volk machen.“ Und Gott öffnete ihr die Augen, dass sie einen Wasserbrunnen sah. Da ging sie hin und füllte den Schlauch mit Wasser und gab dem Knaben zu trinken. Egal, wer wir sind, egal in welcher Situation wir uns befinden, wenn wir denken, alles ist vorbei – Gott kümmert sich. Er kümmert sich nicht nur um die großen Glaubenshelden, nicht nur um den Abraham und den Isaak und die Sara. Er kümmert sich auch um jede Hagar und jedes Ismael. Ganz egal, was sie verbrochen haben. Wenn wir Hilfe brauchen, ist er da. Wenn wir zu ihm schreien, dann hört er uns.

[7:00] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du der Gott bist, der sich um Hagar und Ismael gekümmert hast. Danke, dass du für jeden ein Ohr hast und dass du jeden retten willst. Das danken wir im Namen Jesu. Amen. [Musik]


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