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Manuskript zur Sendung >>> CSH_Manuskript_2020 3rd Nr 4

Zusatzmanuskript von Ronny Schreiber >>> CSH_03_2020_Lektion_4

In dieser Cannstatt Study Hour-Folge geht es um die transformative Kraft des Gebets, insbesondere darum, für andere einzutreten. Sprecher Christopher Kramp beleuchtet, was es bedeutet, ernstlich zu beten, und zieht Parallelen zu Jesu eigenem Vorbild des Gebets. Anhand biblischer Beispiele wird gezeigt, wie Jesus durch sein Gebet Kraft schöpfte, für seine Jünger kämpfte und wie sein Gebet eine direkte Verbindung zwischen Gott und der Menschheit schuf. Die Lektion betont, dass Gebet ein Gespräch mit Gott über das ist, was uns wichtig ist, und dass es die Grundlage für den christlichen Dienst und das Überwinden geistlicher Kämpfe bildet.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2020 Q3: Freunde für Gott gewinnen

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour hier auf www.joelmedia.de. Ein herzliches Willkommen gilt auch allen Zuschauern auf Amazing Discoveries zur vierten Folge unserer Serie "Freunde für Gott gewinnen". Heute geht es um ein ganz besonderes Thema, ein Thema, das sehr praktisch, sehr persönlich, sehr privat ist. Es geht um das Gebet.

[0:40] In diesem Studio, mit dem wir uns vorbereiten wollen auf das Bibelgespräch am 25. Juli, wollen wir uns Gedanken darüber machen, welche Rolle das Gebet dabei spielt, Menschen für Gott zu gewinnen. Das Thema ist überschrieben: "Die Macht des Gebetes: Für andere eintreten". Und um genau zu verstehen, was das bedeutet, wollen wir das Wort Gottes aufschlagen und lernen, was Jesus uns vorgelebt hat in dieser Hinsicht und was der Geist Gottes, der Propheten inspiriert hat, um uns zu zeigen, wie wir beten dürfen, beten können, beten sollen, wie wir in dieser engen Gemeinschaft mit Gott für andere Menschen Fürbitte leisten können.

[1:36] Und weil das unser Thema ist und nicht nur deswegen, weil wir auch die Führung des Heiligen Geistes brauchen, möchten wir natürlich mit einem Gebet beginnen und ich lade dich, lieber Freund, liebe Freundin, ein, mit mir gemeinsam zu beten. Lieber Vater im Himmel, dein Wort ist voller Verse und Geschichten über das Gebet und dein Sohn Jesus hat auf dieser Erde immer gebetet. Und Herr, wenn wir uns jetzt Gedanken machen über das Gebet, dann möchten wir dich bitten, dass das nicht nur theoretische Ideen sind, die wir abhandeln, sondern dass jeder Einzelne von uns, ich und jeder, der zuschaut, das tiefe Verlangen bekommt, noch näher zu dir zu kommen, näher, noch näher, dass wir aus deinem Wort leben und mit dir reden, wie mit einem Freund. Erfülle uns jetzt mit deinem Heiligen Geist, beehre uns durch deine besondere Gegenwart und sprich zu unseren Herzen. Das bitten wir im Namen Jesu, der jetzt für uns eintritt. Amen.

[2:51] Wir beginnen unser Studium mit dem Bibelvers, der hier auch als Merkvers angegeben ist, in Jakobus Kapitel 5 und dort Vers 16 steht ein interessanter Gedanke. In Jakobus 5 Vers 16 heißt es hier: "Bekennt einander die Übertretung und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet." Und dann folgt darauf: "Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist." Nun, hier haben wir zunächst einmal die Aufforderung, füreinander zu beten, mit dem Ziel, dass Menschen heil werden. Das kann natürlich auch die körperliche Gesundheit bedeuten, die geistige Gesundheit, aber vor allem geht es immer auch in der Bibel um das geistliche Gesundsein, das reine, das heile Herz, das nur Gott heilen kann. Betet füreinander, sagt Jakobus. Und dann, um uns zu ermutigen, sagt er: Das Gebet eines Gerechten vermag nicht nur ein wenig oder manches, es vermag viel, unter einer Bedingung, nämlich, wenn es ernstlich ist.

[4:05] Wir wollen uns die Frage stellen: Was bedeutet es, ernstlich zu beten? Dass das Gebet nicht nur eine Routine ist, in der manche besser sind, weil sie irgendwie schönere Worte finden oder das schon öfter gemacht haben, sondern wie können wir so beten, wie Jakobus es hier im Sinn gehabt hat, wie es der Heilige Geist im Sinn gehabt hat, der Jakobus inspiriert hat? Und vor allem, was bedeutet es, wenn es hier von dem Gebet eines Gerechten spricht? Dazu müssen wir uns die Frage stellen: Wer ist derjenige, der uns am allerbesten zeigen kann, was das Gebet eines Gerechten ist? Nun, diese Frage lässt sich relativ schnell und einfach beantworten.

[4:37] In Jeremia 23 und dort Vers 6 hat schon der alte Semantiker, der Prophet Jeremia, das Kommen des Messias vorhergesagt und ihm folgenden Namen gegeben. Jeremia 23, Vers 6: "In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel sicher wohnen, und das ist der Name, den man ihm geben wird: Der Herr ist unsere Gerechtigkeit." Niemand anderes als Jesus Christus, der Messias, ist die Gerechtigkeit. Er ist der eine, der die Gerechtigkeit verkörpert, und er ist der Einzige, von dem man absolut sagen kann, dass er stets in seinem Leben vollkommen gerecht gewesen ist. Er ist der Gerechte. Und deswegen lohnt es sich, einmal anzuschauen, wie Jesus für andere gebetet hat, denn dass sein Gebet viel vermögen konnte und vermocht hat, das ist offensichtlich.

[5:51] Schauen wir gemeinsam in Matthäus Kapitel 4. In Matthäus Kapitel 4 wird die Geschichte... Verzeihung, es ist Matthäus 3, nicht Matthäus 4, Matthäus 3, Vers 15, die Geschichte seiner Taufe erzählt. Und wir lesen dort in Matthäus 3, Vers 15: "Jesus aber antwortete und sprach zu ihm..." Als Johannes der Täufer der Meinung war, den Jesus muss man nicht taufen, denn Jesus hatte ja nie eine Sünde begangen, keine Schuld war auf ihm, er war gar nicht unrein. Er brauchte keine Reinigung, er brauchte keine Sündenvergebung. Wozu also das Zeichen der Sündenvergebung, die Taufe, für Jesus? Und er fragte dann in Vers 40... ich habe es nötig, von dir getauft zu werden, und du kommst zu mir. Und dann sagt Jesus Folgendes: In Vers 15: "Jesus aber antwortet und sprach zu ihm: Lass es jetzt so geschehen, denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen." Da gab er ihm nach.

[6:49] Alle Gerechtigkeit zu erfüllen war eine Aussage, die Jesus wohl auch im Hinblick auf Daniel 9 gemacht hat, wo geschrieben steht, dass innerhalb dieser berühmten 70 Wochen, der 490 Jahre, der Erlösungsplan sich ereignen würde, die Sünde gesühnt, die Schuld abgetan, die Missetat besiegt werden sozusagen und eine ewige Gerechtigkeit eingeführt werden. Der, der hier in das Wasser stieg, war der Gerechte. Er war gekommen, nicht einfach nur, um ab und zu mal eine gerechte Tat zu tun. Nein, er war die personifizierte Gerechtigkeit. Er kam, um die Gerechtigkeit des Himmels in die Menschheit hineinzubringen, mit der Menschheit zu verbinden, sodass jeder, der ihm glaubt und jeder, der sich mit ihm verbindet, ihn zum Freund und Erlöser nimmt, dass jeder diese Gerechtigkeit für sich in Anspruch nehmen darf. Jesus wurde getauft, auch dadurch hat er diese Gerechtigkeit erfüllt.

[8:01] Aber als er getauft war, stieg er aus dem Wasser und dann ereignete sich etwas besonders Außergewöhnliches. In Lukas 3, Vers 21 heißt es: Lukas 3, Vers 21: "Es geschah aber, als alles Volk sich taufen ließ und auch Jesus getauft wurde und betete, da tat sich der Himmel auf." Jesus stieg aus dem Wasser und kniete nieder und betete. Ellen White sagt, wir haben das im Sendemanuskript, im Englischen hier, aber ihr seht in der Notiz dann unten in der Referenz immer auch die Seitenzahl und die Seitenangabe für die deutsche Ausgabe des "Leben Jesu". In dem Fall ist das Seite 93 und 94 im Deutschen. Und da sagt sie, dass als Jesus aus dem Wasser kam, er sich an dem Ufer des Flusses im Gebet beugte und dann beschreibt sie, wie eine neue Ära vor ihm sich auftat.

[9:08] Und wir lesen jetzt hier nicht alles. Es wird sehr deutlich, dass er vor großen Konflikten stand und dass er ganz alleine hier auf dieser Erde diese Verantwortung tragen müsste, dass er, der im ewigen Licht bei Gott gewohnt hatte, als eins mit Gott, jetzt auf dieser Erde ganz einsam war. Er, der Sündlose, müsste die Schande der Sünde fühlen. Er müsste diesen Weg alleine gehen. Er müsste alleine die Bürden, die Lasten tragen. Er hatte die Herrlichkeit abgelegt und die Schwachheit der Menschheit angenommen. Auf ihm lag die Erlösung der Welt und so weiter beschreibt sie. Und dann sagt sie Folgendes: "Er sah und fühlte es alles, aber seine Absicht blieb fest. Von seinem Arm hing die Erlösung der gefallenen Rasse ab, und er nahm oder er streckte diese Hand aus, um die Hand der unendlichen Liebe zu ergreifen."

[10:15] Und dann sagt sie folgende sehr bewegende Worte: "Der Blick des Erlösers schien den Himmel zu durchdringen, als er seine Seele im Gebet ausschüttete." Also, Jesus betete nicht nur ein formales Gebet, so nach der Torfahrt. Nein, er versuchte, er hat sein Herz ausgeschüttet. Und sie sagt, sein Blick schien den Himmel zu durchdringen. Er wusste genau, sagt sie, wie die Sünde die Herzen der Menschen verhärtet hatte, wie schwierig es sein würde für sie, seine Mission zu erkennen und die Erlösung, das Geschenk der Erlösung anzunehmen. Er rang, er erbittete den Vater, um Kraft, ihren Unglauben zu überwinden, die Ketten zu brechen, mit denen Satan sie umschlungen hatte, und für sie den Zerstörer zu erobern und zu besiegen. Er bat um das Zeugnis, dass Gott die Menschheit in der Person seines Sohnes akzeptieren würde.

[11:27] Und dann steht ein interessanter Satz. Ellen White sagt: "Niemals zuvor, niemals zuvor hatten Engel solch ein Gebet angehört." In 4000 Jahren Menschheitsgeschichte hatte es so ein Gebet nicht gegeben. Die Engel hatten gehört, wie Josua gebetet hatte, dass die Sonne stillsteht. Sie hatten gehört, wie Elia gebetet hatte, dass es dreieinhalb Jahre nicht regnen sollte. Sie hatten gesehen und gehört, wie Mose damals im Kampf mit Amalek gebetet hatte. Aber so ein Gebet, wie das Gebet von Jesus, hatte noch kein Engel von jemals einem Menschen, jemals von irgendeinem Menschen gehört. Das Gebet eines Gerechten. Jesus betete für die Menschheit, von der er wusste, dass es nicht einfach sein würde, ihnen die unendliche Liebe nahezubringen.

[12:25] Und Ellen White sagt, die Engel, die noch nie so ein Gebet gehört hatten, die schon auf viele andere Gebete gehört hatten, die schon viele andere Gebete beantwortet hatten, waren natürlich bereit. Sie waren bereit, ihrem geliebten Befehlshaber eine Botschaft der Zusicherung und des Trostes zu geben. Aber nein, nicht ein Engel sollte ihm antworten. Dieses Gebet war anders. Der Vater selbst wollte die Bitte seines Sohnes beantworten. Dieses Gebet ging bis zum Thron des Vaters, und der Vater sagte: "Diesmal antworte ich selbst."

[13:12] Ellen White sagt an anderer Stelle: Das war das erste Mal seit 4000 Jahren Menschheitsgeschichte, seit den Tagen Adams, dass Gott der Vater persönlich sprach. Direkt vom Thron kam die Strahlen der Herrlichkeit. Ein Gebet, das durch all den Zweifel und die Sünde und die Trennung zwischen Menschen und Gott hindurchschnitt und eine direkte Verbindung zwischen Gott dem Vater und der Menschheit brachte, weil Jesus sich auf die Seite der Menschen gestellt hatte, sündlos wie er war, sich trotzdem mit ihnen verbunden hatte und jetzt diese hilflose Menschheit dem Vater vorlegte. Das Gebet eines Gerechten.

[13:54] Jesus hat viel gebetet, immer und immer wieder. In Lukas Kapitel 5 und dort Vers 16, und das ist nur eine von mehreren Aussagen in den Evangelien, die immer wieder zwischen den Predigten und den Gleichnissen und den vielen Wundern und Heilungen dazwischen geschoben werden. Hier heißt es in Lukas 5 Vers 16: "Er aber hielt sich zurückgezogen an einsamen Orten auf und betete." Die Menschen sahen seine Wunder, sie sahen, wie Blinde sehen konnten und Taube hören konnten und Lahme sprangen. Sie hörten seine Gleichnisse, sie hörten seine Predigten, aber die wenigsten sahen ihn beten. Und doch war dort die Kraftquelle für seinen gesamten Dienst.

[14:42] In Markus Kapitel 2 wird uns deutlich, dass Jesus das Gebet so wichtig einschätzte, dass es ihm so am Herzen lag, dass er keinen Tag verbringen wollte, ohne Zeit für das Gebet zu haben. Er war ein vielbeschäftigter Mann. Ständig wollten alle möglichen Leute etwas von ihm. Er hatte kaum Zeit, sich irgendwann mal auszuruhen, selten konnte er mal alleine mit seinen Jüngern sein. Immer wieder kamen die Menschenmassen, oft hat er nicht mal Zeit zum Essen gehabt, oft war er erschöpft. Und deswegen wusste er, wenn er überhaupt eine Zeit alleine zum Gebet haben konnte, dann dann, wenn alle anderen noch schlafen.

[15:22] Und so lesen wir in Markus 2 Vers 35: "Und am Morgen, als es noch sehr dunkel war..." Also, nicht um halb zehn. Nichts verkehrt, wenn man um halb zehn Morgenandacht macht. Aber Jesus wusste, wenn er erst um halb zehn Morgenandacht macht, dann werden all die anderen Sorgen, die ihn bedrücken werden, es ihm nicht mehr erlauben, sich darauf zu konzentrieren, mit seinem Vater Zwiesprache zu halten. Und so entschied er sich, aufzustehen. Er stand auf, ging hinaus an einen einsamen Ort und betete dort. Jesus sagte nicht: Naja, ein, zwei Tage ohne Gebet wird es schon mal auch gehen. Ich muss auch mal schlafen, nicht wahr? Und vielleicht habe ich dann irgendwann in der Mittagspause mal ein bisschen Zeit. Nein, ihm war das so wichtig, dass er extra Zeit dafür reservierte. Es war ein unersetzlicher Teil seines Tages.

[16:18] Und es gab Momente, vielleicht nicht ständig, weil das hätte auch Jesus in seiner schwachen Menschheit gar nicht wirklich durchgehalten, aber es gab Momente, an denen er nicht nur frühmorgens aufwachte, sondern wo er gar nicht aufwachte, weil er die gesamte Nacht hindurch gebetet hatte. Ein besonderer Moment war in Lukas Kapitel 6 und dort Vers 12, und zwar direkt vor dem Tag, an dem er sich entschieden hatte, oder an dem er sich dann, an dem er aus der großen Zahl seiner Jünger am See Genezareth auf einem Hügel zwölf auswählen würde, die er besonders befähigen würde, mit seinem Geist besonders mit Vollmacht ausstatten würde, Dämonen zu heilen und das Evangelium zu predigen. Er wollte sie zu seinen offiziellen Abgesandten machen, zu seinen Aposteln. Und das war keine kleine Entscheidung, denn diese zwölf Apostel sollten das Rückgrat, die Grundfeste, das Fundament der entstehenden christlichen Kirche werden.

[17:27] Und so lesen wir in Lukas 6 Vers 12: "Es geschah aber in jenen Tagen, dass er hinausging auf den Berg, um zu beten, und er verharrte die Nacht hindurch im Gebet zu Gott." Es war eine so wichtige Entscheidung. So viel hing davon ab, wen er auswählen würde, wer diese Verantwortung bekommen würde, dass eine ganze Nacht betete für diejenigen, die mit dieser besonderen Aufgabe ausgestattet werden würden. Beten wir auch für die, die besondere Aufgaben, Funktionen und Verantwortung haben?

[18:09] In Matthäus 14 und dort Vers 23 finden wir Jesus erneut beim Beten. Matthäus 14 und dort Vers 23. Hier, gerade nach der berühmten Speisung der 5.000, also 5.000 Männer plus Frauen plus Kinder, hat Jesus alle Hände voll zu tun, die Menschen davon zu überzeugen. Und Ellen White spricht an einer Stelle davon, dass er mit einer Autorität gesprochen hat, wie niemals zuvor. Er hat alle Hände voll zu tun, die Leute davon zu überzeugen, ihn nicht zum König zu krönen. Er muss seinen Jüngern befehlen, sofort abzufahren. Denn seine Jünger haben sich mitreißen lassen von dieser populären Volksmeinung, von diesem Enthusiasmus, den Messias als irdischen König in Jerusalem möglicherweise dann zu krönen, damit er die Römer vertreibt. Diese Idee, die so tief drin saß in der jüdischen Volksseele, dass selbst Johannes der Täufer nicht völlig frei davon war. Diese Idee, die allerdings offensichtlich auf eine Enttäuschung zu steuern musste, weil Jesus nicht gekommen war, die Römer zu vertreiben. Er war gekommen, die Sünde zu besiegen. Diese Idee war auch in seinen Jüngern. Und obwohl sie mit dem Geist oder obwohl sie mit Vollmacht erfüllt waren, um Dämonen auszutreiben und zu predigen, waren sie doch nicht frei von Irrtum.

[19:43] Und was tat Jesus? Er hat sie weggeschickt und sie holen dann auf dem Boot. Und wir kennen vielleicht die Geschichte, es wird ja dann auch recht stürmisch. Aber es heißt hier in Vers 23: "Und nachdem er die Menge entlassen hatte, stieg er auf den Berg, um abseits zu beten. Und als es Abend geworden war, war er dort allein." Warum hat er gebetet? Er hat nicht für sich selbst gebetet, sondern für seine Jünger.

[20:11] Ellen White sagt hier wiederum im "Leben Jesu": "Stundenlang hat er weiterhin mit Gott im Gebet gerungen." Es war nicht fünf Minuten her, hilf doch den Jüngern, meinen Jüngern, dass sie endlich das verstehen. Nur so. Amen. Nein, stundenlang hat er gerungen. Und da frage ich mich, wenn wir Jesus zum Vorbild haben, ob wir nicht ganz neu nachdenken sollten über das Gebet. Sie sagt: "Nicht für sich selbst, sondern für Menschen waren diese Gebete." Er betete um Kraft, um den Menschen den göttlichen Charakter seiner Mission zu offenbaren, dass Satan ihr Verständnis nicht verblenden könnte und ihr Urteil nicht pervertieren könnte.

[21:14] Der Erlöser wusste, dass die Tage seines persönlichen Dienstes auf der Erde beinahe beendet waren und dass nur wenige ihn als ihren Erlöser annehmen würden. Und in Schmerz und mit Konflikt in seiner Seele, sah er, hat er für seine Jünger gebetet. Er wusste, sie würden schwer geprüft werden. Ihre lang gehegten Hoffnungen, die auf dieser volkstümlichen Verführung basierten, würden enttäuscht werden und zwar in einer äußerst schmerzhaften und demütigenden Art und Weise. Statt auf den Thron Davids erhoben zu werden, würden sie seine Kreuzigung sehen. Das würde in der Tat seine wahre Krönung sein. Aber sie erkannten das nicht. Und deswegen würden starke Versuchungen über sie kommen und es wäre schwierig für sie, diese als Versuchung zu erkennen. Ohne den Heiligen Geist, der ihr Denken erleuchten und ihre Vorstellung vergrößern würde, würde der Glaube der Jünger versagen.

[22:30] Es war schmerzhaft, Jesus, dass ihre Vorstellungen von seinem Königreich in einem so großen Maße begrenzt waren zu weltlicher Größe und Ehre und von dieser Last, die so schwer auf seinem Herzen lag. Also, nein, Entschuldigung, für sie war die Last so schwer auf seinem Herzen und er hat seine Bitten mit bittrem Kämpfen, mit bittrem Leid und Tränen ausgegossen. Die Jünger waren auf dem Boot und fragten sich, warum ist Jesus einfach nur so stur, warum lässt er sich nicht als König krönen, warum macht er nicht das, was offensichtlich das Beste wäre. Sie haderten mit Jesus sozusagen. Aber Jesus hat währenddessen für sie gebetet und geweint.

[23:22] Kann es sein, dass manchmal, wenn wir mit Gott hadern, wenn wir uns fragen, warum Gott das tut oder das nicht tut, was wir denken, wenn wir den Eindruck haben, Gott hat uns verlassen oder tut nicht das, was er tun müsste, dass in der Wirklichkeit er, während wir so unverständlich vor uns hin grummeln, dass Jesus mit Tränen in den Augen stundenlang für uns eintritt, damit wir endlich erkennen, was er eigentlich vorhat?

[23:50] In Lukas 9 und dort Vers 18, in Lukas 9 und dort Vers 18, da heißt es hier: "Und es geschah, als er einmal für sich allein betete, dass die Jünger in seiner Nähe waren und er fragte sie und sprach: Für wen halten mich die Leute?" Wenn man die Geschichte weiterliest und wenige Verse später wird deutlich, hier wird es jetzt ganz ernst. Jesus sagt zum allerersten Mal seinen Jüngern, dass er getötet werden wird, dass er leiden würde. Diese erste Leidensankündigung war so ein delikater Moment, dass Jesus sich vorher Zeit genommen hat, diese unpopuläre Wahrheit, diese schmerzhafte Wahrheit erst einmal im Gebet noch einmal vor Gott zu bringen, damit er sie auf die richtige Art und Weise seinen Jüngern geben kann.

[24:43] Ellen White sagt dazu: "Er warb jetzt daran oder machte sich daran, ihnen zu sagen, dass Leiden auf ihn warten würde, aber zuerst ging er an einen einsamen Ort und betete, dass ihre Herzen vorbereitet sein mögen, seine Worte zu empfangen." Bevor er eine wichtige Botschaft gepredigt hat, hat Jesus erst gebetet, dass die Herzen vorbereitet sein mögen. Bevor er eine wichtige Entscheidung getroffen hat, wen er in seine Gemeindeleitung sozusagen aufnehmen würde, hat Jesus gebetet. Und wenn Menschen ihn nicht verstanden haben, hat Jesus gebetet.

[25:25] Im gleichen Kapitel, ein paar Kapitel später, da heißt es hier in Vers 28 und 29 in Lukas 9: "Es geschah bei ungefähr acht Tagen nach diesen Worten, dass er Petrus und Johannes und Jakobus zu sich nahm und auf den Berg stieg, um zu beten. Und es geschah, während er betete, wurde das Aussehen seines Angesichts anders und sein Gewand strahlend weiß." Sie hatten alle vier gebetet, aber drei von ihnen, nämlich Jakobus und Johannes und Petrus, waren eingeschlafen. Aber Jesus hatte weiter gebetet. Aber er hatte nicht einfach irgendetwas gebetet. Er wollte, dass sie gestärkt werden im Glauben.

[26:04] Ellen White sagt: "Nun war die Bürde, die Last seines Gebetes, dass ihnen eine Manifestation, eine Darstellung sozusagen der Herrlichkeit gegeben werden würde, die er bei dem Vater hatte, bevor die Welt gewesen ist. Dass sein Königreich ihnen zu menschlichen Augen offenbart werden würde und dass seine Jünger gestärkt werden würden, wenn sie das sehen." Er bittet, dass sie eine Manifestation seiner Göttlichkeit bezeugen, dass sie sehen können, die sie trösten wird in der Stunde seiner äußersten Leiden. Dass sie dann getröstet sein würden mit dem Wissen, dass er tatsächlich wirklich sicher der Sohn Gottes ist und dass sein schandvoller Tod, ein schändlicher Tod, ein Teil des Erlösungsplanes ist.

[27:07] Jesus wollte, dass sie erkennen, wer er wirklich ist. Was hat er gemacht? Er hat nicht einfach eine lange Abhandlung gegeben. Er hat nicht versucht, einfach nur mit logischen Argumenten ihn einzuhämmern und begreiflich zu machen. Er hat gebetet. Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist. Jesus hat so gebetet, dass seine Jünger den Eindruck hatten, dass sie viel von seinem Gebetsleben lernen konnten.

[27:41] In Lukas 11 und dort Vers 1 heißt es: "Und es begab sich, dass er an einem Ort im Gebet war und als er aufhörte, sprach einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte." Das Gebet von Jesus war nicht ein 08/15 Gebet. Das Gebet von Jesus offenbarte seine tiefe Liebe für verlorene Menschen, seine tiefe Liebe für seine Mitarbeiter, für seine Jünger, seine tiefe Sympathie, seinen Wunsch, dass sie nicht enttäuscht werden und auch seine Trauer über die vielen Sünden und Irrtümer, die sie mit sich schleppten. Sein Gebet war ernst, denn er wünschte sich so sehr, dass seine Jünger ihn erkennen würden, wie er wirklich ist.

[28:33] Und so zeigte er ihnen, wie man beten kann. Dieses Gebet ist ja sehr berühmt. Es beginnt mit den Worten: "Unser Vater." Keine lange und schwierige Einleitung, keine formalen Floskeln. Nein, das Gespräch eines glaubenden Kindes zu seinem Vater. Jesus hat in der Lehre, die er seinen Jüngern vermittelt hat, immer wieder die Bedeutung des Gebetes betont.

[29:09] In Matthäus 17 und dort Vers 21 im Zusammenhang mit dem Fall eines dämonenbesessenen Jungen sagt er: "Aber diese Art fährt nicht aus, außer durch Gebet und Fasten." Jesus macht hier mindestens deutlich, dass wenn wir Menschen helfen wollen, die vom Satan kontrolliert sind, dann müssen wir beten. Jesus kam auf diese Welt, weil wir alle auf die eine oder andere Weise auf der Seite des Satans standen oder stehen und von ihm kontrolliert werden. Nicht alle sind dämonenbesessen, aber wir alle sind Sklaven der Sünde oder sind es gewesen. Nur Jesus kann uns frei machen. Und Jesus selbst sah die Notwendigkeit zu fasten in der Wüste und zu beten.

[30:07] Und dann sagt er in Matthäus 21 und dort Vers 22: "Und alles, was ihr glaubend erbittet im Gebet, das werdet ihr empfangen." Die entscheidende Voraussetzung des Gebetes sind nicht die Anzahl der Worte oder die korrekte Gebetshaltung, obwohl natürlich, und das wäre ein anderes Thema, das kniende Gebet in besonderer Weise unsere Ehrfurcht vor Gott ausdrückt, unser Vertrauen zu ihm. Aber das Entscheidende an einem Gebet, damit es wirklich dazu führt, dass wir auch das Erbetene empfangen, ist der Glaube.

[30:42] So wie wir in Hebräer lesen, dass ohne Glaube es unmöglich ist, Gott wohl zu gefallen. Denn wer glaubt, muss er glauben. Wie heißt es, wenn ich es auswendig im Kopf habe, in Hebräer 11 und dort Vers 6: "Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohl zu gefallen; denn wer zu Gott kommt, muss glauben, dass er ist und dass er die belohnen wird, welche ihn suchen." Oder in Jakobus 1 Vers 5, wo es heißt: "Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, gleicht einer Welle, die vom Wind hin und her getrieben wird." In Jakobus 1 und dort Vers 6: "Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, gleicht einer Meereswoge, die vom Wind getrieben und hin und her geworfen wird." Wenn wir zweifeln, dass Gott es wirklich gut mit uns meint, dann kann er uns nicht helfen. Jedenfalls nicht so, wie er uns helfen könnte und will, wenn wir ihm vertrauen, dass er es immer gut mit uns meint. Wir müssen im Glauben beten.

[32:03] Noch ein Gebet von Jesus, das berühmte Gebet in Johannes 17 und dort Vers 9. Johannes 17 Vers 9 sagt: "Ich bitte für sie, nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, welche du mir gegeben hast, weil sie dein sind." Jesus betet für seine Jünger und zwar als unser Hoher Priester. Und dieses Gebet ist ein Beispiel für das, sagt uns Ellen White auch, was Jesus im Himmel für uns betet, denn Jesus hat nicht aufgehört zu beten, als er die Erde verlassen hat.

[32:46] Er kam hierher und zeigte uns durch sein Gebetsleben, wie wir mit Gott Verbindung haben können. Er betete das Gebet eines Gerechten. Aber als er die Erde verließ und in den Himmel kam und dort Hoher Priester wurde zur Rechten Gottes, hat er nicht aufgehört zu beten. Im Gegenteil, die Bibel sagt in Hebräer 7 und dort Vers 25: "Daher kann er auch diejenigen vollkommen erretten, die durch ihn zu Gott kommen, weil er für immer lebt, um für sie einzutreten." Im Kontext geht es darum, dass die Priester im alten Testament ja ständig gestorben sind. Es brauchte immer neue Priester. Aber hier ist jemand, der ewig lebt, weil er selbst Gott ist und den Tod überwunden hat, immer lebt, um für uns einzutreten. Er tritt für uns ein, denn wir haben nicht einen Fürsprecher, der ein geschaffenes Wesen ist, nicht einen Engel, nicht einen Menschen, der besonders heilig gewesen ist und jetzt für uns eintritt. Nein, das würde nicht reichen. Gott selbst bittet für uns.

[34:03] Und das bringt uns zur großen Frage: Wen bittet Gott denn? Eins ist sicher, Jesus ist Gott und er steht hier zu Recht oder sitzt zur Rechten Gottes und er bittet den Vater. Und wenn wir das Gebet besser verstehen wollen, das Gebet, das so natürlich zum christlichen Leben dazugehört und doch, glaube ich, jedenfalls aus meinem eigenen Leben kann ich das sagen, manchmal gar nicht richtig verstanden wird, dann müssen wir uns die Frage stellen: Warum bittet Jesus den Vater? Ist es so, dass der Vater noch nicht ganz sicher ist, ob er die Menschen retten will? Ist es so, dass der Vater sagt: Ich weiß nicht genau und ich sage bitte, bitte, bitte, bitte? Ist es so, dass Jesus durch sein Gebet den Vater irgendwie überzeugen muss?

[35:00] Die Antwort ist ein emphatisches Nein. Nein, nein, nein. Denn in Johannes Kapitel 10 und dort Vers 17 heißt es, da sagt Jesus: "Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, damit ich es wieder nehme." Gott selbst, der Vater, wünscht sich, dass wir gerettet werden und zwar genauso wie Jesus. Denn als Jesus auf der Erde war, tat er genau das, was der Vater wollte. Jesus war ja ein Fenster in das Herz des Vaters hinein. Er konnte zu Philippus sagen: "Solange bin ich bei euch und du hast mich noch nicht erkannt? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen." Wenn der Vater anstelle des Sohnes Mensch geworden wäre, er hätte genauso viel gebetet, hätte genauso viel Mitleid gehabt, hätte genauso viel für die Menschen getan, hätte genau die gleichen Worte gesagt. Der Vater ist nicht weniger willig, uns zu retten. Man muss den Vater nicht erst überzeugen. Im Gegenteil, der Vater ist es, der uns überzeugen möchte.

[36:04] Warum betet dann also Jesus? Warum spricht er schon auf dieser Erde immer zu dem Vater und bittet ihn um Dinge, die der Vater sowieso möchte? Warum steht er im himmlischen Heiligtum und sitzt dort zur Rechten Gottes als Hoher Priester und tritt für uns ein, bittet den Vater um Dinge, die der Vater ohnehin möchte? Das erscheint uns nicht ganz schlüssig, wenn wir oberflächlich darüber nachdenken, denn wir sind es gewohnt, Menschen zu bitten, die vielleicht noch nicht überzeugt sind, die man erst überzeugen muss, die man mit Argumenten dazu bringen muss, dass sie vielleicht doch das tun, was man sich wünscht. Das verstehen wir und erbitten. Aber Jesus muss keine Überzeugungsarbeit leisten.

[37:01] Dann ist also die Frage: Wenn er keine Überzeugungsarbeit leisten muss, wenn er den Vater nicht irgendwie bearbeiten muss, warum redet er dann ständig zum Vater über mich und über dich? Warum redet er ständig von mir, wenn der Vater doch genau das Gleiche will? Die Antwort ist vielleicht simpler, als wir glauben.

[37:21] In Matthäus Kapitel 12 und dort Vers 34, in einem anderen Zusammenhang steht dieser Vers, aber wir sehen hier ein fundamentales Prinzip: "Schlangenbrut, wie könnt ihr Gutes reden, da ihr böse seid? Denn wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund." Warum betet Jesus für seine Jünger? Weil der Vater nicht überzeugt ist, ob man sie retten soll oder nicht? Nein, weil Jesus ständig an die Jünger denkt. Wenn er mit seinem Vater spricht, spricht er über das, was ihm auf dem Herzen liegt.

[37:46] Hast du einen guten Freund? Hast du ein gutes Verhältnis zu deinen Eltern? Hast du Menschen, mit denen du gerne redest, mit denen du ständig Gemeinschaft suchst, mit denen du dich austauschst, die du vielleicht jeden Tag anrufst? Bestimmt hast du solche Menschen. Worüber unterhältst du dich mit diesen Menschen? Nicht über das, was dich bewegt, was dir wichtig ist? Unterhältst du dich nicht mit diesen Menschen über das, was dir auf der Seele brennt?

[38:19] Ihr Lieben, Jesus tritt für uns ein. Er redet mit dem Vater. Er und der Vater reden beständig. Sie haben auf dieser Erde beständig geredet. Jetzt reden sie im Himmel beständig über mich und über dich, weil sie so ein Interesse an uns haben. Wir finden selten Zeit zum Gebet, sind vielleicht mal müde und denken, ach, na ja, zur Gebetstunde, ach, was soll ich jetzt noch zur Gebetstunde gehen? Der Vater und Jesus haben so viel Interesse an dir und an mir, dass sie ständig über uns reden.

[39:05] Mit anderen Worten, wenn da Vertreter anderer Welten kommen, wenn dort Engel mal zuhören, was der Vater und der Sohn bereden, wenn sie mal zulauschen, worüber unterhalten sie sich dann? Stellen sie fest, dass sie ständig über mich und über dich reden. Wir gehen ihnen buchstäblich nicht aus dem Sinn. Die Tatsache, dass Jesus für mich betet und für dich, ist ein Beweis dafür, dass er ständig an mich denkt, ständig an dich denkt.

[39:38] Und wisst ihr, was das bedeutet? Wenn Jesus den Vater nicht überzeugen muss, dann müssen auch wir nicht mit unseren Gebeten Gott von irgendetwas überzeugen. Wir müssen nicht sagen: Mein Bruder, meine Schwester oder mein Freund oder Arbeitskollege geht verloren, Herr, könntest du nicht vielleicht den retten? Nein, lange bevor wir überhaupt auf die Idee kamen, für diesen Menschen zu beten, hat Gott schon tausend Wege durchdacht, wie er diesen Menschen retten könnte. Wenn wir für diesen Menschen beten, fangen wir an, endlich mit unserem Freund, unserem Vater, über etwas zu reden, was uns auf dem Herzen liegt.

[40:19] Ein Gebet ist ein Gespräch mit Gott über das, was uns wichtig ist. Wenn es ernsthaft ist, wenn es nur eine Formalie ist, wenn es nur so eine Formel ist, dann rutscht es ganz leicht ab in so ein Denken, dass man Gott irgendwie überzeugen muss. Aber nein, Jesus denkt an uns und wir können andere Menschen denken und mit Gott darüber reden, was getan werden kann, um diesen Menschen, diesem Menschen das Evangelium zu zeigen, genauso wie Jesus es gemacht hat mit seinem Vater für uns.

[40:55] In Lukas 22, Vers 31 bis 34, finden wir die interessante und sehr bewegende Stelle, in der Jesus sagt: "Es sprach aber der Herr: Simon, Simon, siehe, der Satan hat euch begehrt, um euch zu sichten wie den Weizen. Ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre." Und wenn du einst umgekehrt bist, so stärke deine Brüder. Er aber sprach zu dem Herrn: "Ich bin bereit, mit dir ins Gefängnis und in den Tod zu gehen." Er aber sprach: "Ich sage dir, Petrus, der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, dass du mich kennst."

[41:57] Jesus kennt uns besser als wir selbst und Jesus betet für den Petrus, obwohl der nach menschlichem Anschein ganz gut in der Gemeinde dasteht, eine führende Rolle hat, immer wieder gern etwas sagt für Jesus, der sogar mit Eifer sagt: "Ich werde mein Leben geben", einer, der hier als erster sich als Märtyrer anbietet. Aber Gott kennt ihn besser. Lasst uns nicht davon ausgehen, dass Menschen, die in der Gemeinde stark erscheinen, auch wirklich stark sind. Lasst uns für Menschen beten, für Geschwister beten, für Freunde beten, egal ob sie schwach oder stark erscheinen, denn der Satan kämpft gegen uns alle.

[42:36] Wir alle brauchen das Gebet. Petrus brauchte das Gebet und Petrus ist tief, tief, tief gefallen. Warum ist er wieder auferstanden, sozusagen aus dem geistlichen Tod? Wie konnte er wieder zurückkehren? Warum hat er sich bekehrt? Weil das Gebet von Jesus ihn auf Bekehrung programmiert hatte? Weil er gar nicht anders konnte? Nein, in dem dunkelsten Moment seines Lebens, als er den Eindruck hatte, es ist vorbei, als seinen Herrn dreimal verleugnet hatte und fast an dem Punkt stand, an dem dann auch Judas stand und der dann auch für immer verloren gewesen ist und er den Blick von Jesus gesehen hat, hat er sich daran erinnert, dass Jesus mit dem himmlischen Vater über ihn geredet hat. Das hat ihm gezeigt, dass Jesus ein Interesse an ihm hat und dass Jesus für ihn da ist, obwohl er Jesus so sehr enttäuscht hat.

[44:06] Hast du Jesus schon enttäuscht? Hast du ihn schon so enttäuscht, dass du geglaubt hast, das war es? Hast du ihn schon so enttäuscht, dass du gedacht hast, du kannst nicht mehr zurück? Mir ist es schon so gegangen, aber ich weiß aus eigener Erfahrung, Jesus betet für mich. Er spricht mit dem Vater des Universums über mich, weil er so ein tiefes Interesse an mir hat und das hat in meinem Leben immer wieder dazu geführt, dass ich zu Jesus zurückgekommen bin. Jesus liebt mich und er liebt dich und er betet für uns und wir dürfen für andere Menschen beten.

[45:02] Jesus wusste, dass der Satan seine Jünger attackiert. Er kannte die Attacken des Satans aus eigener Erfahrung. Wir wissen aus Offenbarung 12. Wir haben hier die Zeit jetzt nicht alle Verse noch der Reihe nach alle komplett zu lesen, aber wir wissen aus Offenbarung 12, Vers 7, dass der Satan schon im Himmel begonnen hatte, gegen Jesus zu kämpfen. "Es entstand", heißt es hier in Offenbarung 12, Vers 7, "ein Kampf im Himmel. Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen, und der Drache und seine Engel kämpften." Es heißt dann später in Vers 9: "So wurde der große Drache niedergeworfen, die alte Schlange genannt, der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt. Er wurde auf die Erde hinabgeworfen, seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen."

[45:39] Der Satan hat diesen Kampf auf die Erde gebracht und dachte, dass er sich hier jetzt ausbreiten kann, aber Jesus kam in 1. Mose 3, Vers 15 und hat gesagt: "Feindschaft will ich setzen zwischen dir und der Frau." Er hat gesagt, dass er diese Erde nicht aufgeben würde, er würde sie zurückerobern, so viele Menschen wie nur möglich. Und das bedeutet, dass jeder Mensch, der dieses Angebot von Jesus annimmt, egal wer wir sind, egal was wir getan haben, egal wo wir gerade stehen, wenn wir dieses Angebot annehmen, sind wir Kinder Gottes, Brüder und Schwestern von Jesus, erfüllt mit dem Heiligen Geist und Feinde vom Satan.

[46:31] Dieser Kampf hört nicht auf, nur weil wir die Seiten gewechselt haben. Dieser Kampf ist nicht zu Ende, nur weil wir von der Seite der Verlierer auf die Seite der Gewinner kommen. Der Kampf geht noch weiter und deswegen sagt uns die Bibel in Epheser, Kapitel 6 und dort ab Vers 10: "Im Übrigen, meine Brüder", sagt Paulus, "seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Teufels." Der Petrus hielt sich für stark, aber er war nicht bewaffnet, er hatte nicht die ganze Waffenrüstung an.

[47:06] Vers 12: "Denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen der Bosheit, Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen." Auf dieser Welt ist der Kampf so stark, dass selbst Jesus als sündloser Sohn Gottes täglich betet, um gestärkt zu werden in dieser Auseinandersetzung für sich und für andere. Und deswegen sagt uns Paulus, dass wenn wir Jesus nachfolgen, müssen wir die Waffenrüstung Gottes ergreifen.

[47:44] Ab Vers 13 wird sie beschrieben, die wir komplett anziehen sollen: die Wahrheit und der Brustpanzer der Gerechtigkeit und die Bereitschaft zum Zeugnis für das Evangelium des Friedens, den Schild des Glaubens, mit dem wir die bösen feurigen Pfeile des Satans auslöschen können, den Helm des Heils, das Schwert des Geistes, die Bibel, das Wort Gottes. Und dann sagt er: "Indem ihr zu jeder Zeit betet, mit allem Gebet und Flehen im Geist und wacht zu diesem Zweck in aller Ausdauer und fürbitte für alle Heiligen." Diese gesamte Rüstung wird uns gegeben zum Beten.

[48:23] Jedes Mal, wenn du in den Evangelien liest, dass Jesus betete, war das nicht einfach, naja, Jesus war halt besonders heilig, er hat viel gebetet. Jedes Mal, wenn du liest, dass Jesus betete, dann sieh den Kampf und sieh, wie er als der General der himmlischen Armee vorwärtsrückt, als der Heilige, der den Satan besiegt. Jesus hat in jedem Gebet gekämpft, mit seinem Vater gesprochen und den Sieg des Guten ein Stück weitergetrieben auf diesem rebellischen Planeten.

[49:08] In 2. Korinther 10 und dort Vers 4 sagt uns Paulus, derselbe Paulus, er sagt: "Denn obgleich wir im Fleisch wandeln, so kämpfen wir doch nicht nach Art des Fleisches." Paulus ist sich bewusst, wenn ein Christ, der immer noch in seinem sündigen Fleisch ist, der immer noch Versuchungen erleidet, wenn der einfach nach menschlicher Weise kämpft, wird er immer wieder fallen. Das ist vielleicht der Grund, warum wir immer wieder fallen, weil wir menschlich kämpfen und nicht die Waffen Gottes in Anspruch nehmen.

[49:58] Paulus sagt Vers 4: "Denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig durch Gott zur Zerstörung von Festungen, so dass wir Vernunftschlüsse zerstören und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, und jeden Gedanken gefangen nehmen zum Gehorsam gegen Christus." Wenn Jesus nur gekommen wäre und versucht hätte, den Menschen einfach logisch zu erklären, warum der Messias nicht die Römer vertreiben wird, er hätte vielleicht niemanden gewonnen. Aber Jesus kam nicht einfach mit menschlichen Erklärungen, Jesus kam und betete und dadurch war es möglich, dass so viel Kraft in seinem Dienst war, so viel Vollmacht in seinen Worten, dass auch wenn nicht alle, doch einige wenigstens gerettet werden konnten in diesem großen Kampf.

[50:43] Lesen wir gemeinsam noch kurz etwas von dem, was Paulus selbst schreibt über sein eigenes Gebetsleben. Denn Paulus gibt uns nicht nur diese Ratschläge in Epheser und in 2. Korinther, er selbst sagt hier zum Beispiel in Epheser, dass er das selbst tut. Er hat gebetet.

[51:05] Schauen wir gemeinsam in Epheser 1 als Beispiel in Vers 15: "Darum lasse auch ich, nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört habe, nicht ab, für euch zu danken und in meinen Gebeten an euch zu denken." Paulus sagt: "Als ich gehört habe, dass ihr gläubig geworden seid, habe ich nicht mehr aufgehört, für euch zu danken." Achtung, zu danken und zu beten. Wie oft danken wir für Menschen, die gläubig geworden sind? Wie oft dankst du für die Geschwister in deiner Gemeinde, dass sie an Jesus glauben? Ich muss mir die Frage selbst stellen, wie oft danke ich für den Glauben von anderen? Wir halten es ja manchmal schon für eine große Sache, wenn wir für andere beten. Wie oft danken wir für den Glauben von anderen? Paulus hat gesagt: "Ich danke beständig für euch und ich bete für euch." Und er beschreibt dann sehr ausführlich, was er für sie betet, was er sich für sie wünscht. Ihr könnt das dann im Sendemanuskript hier nachlesen und gemeinsam dann mit der Bibel hier studieren. In Vers 17 bis 21 gibt es einige interessante Punkte, die er sich wünscht.

[52:05] Wir gehen kurz weiter zu Philipper, denn Philipper, Kapitel 1, finden wir dieselbe Idee. In Philipper 1, Vers 3 und 4: "Ich danke meinem Gott, so oft ich an euch gedenke, indem ich alle Zeit in jedem meiner Gebete für euch alle mit Freuden fürbittend tue, wegen eurer Gemeinschaft am Evangelium vom ersten Tag an bis jetzt." Und dann kann man wieder sehen, was er für sie bittet. Er bittet nicht einfach gezwungenermaßen und sagt: "Ach, na ja, jetzt habe ich meine Gebetsliste, muss ich wieder abarbeiten." Nein, er bittet mit Freude und zwar ständig. Paulus war erfüllt vom Geist Jesu.

[52:45] Etwas von diesem großen Kampf spüren wir, wenn wir das Buch Daniel aufschlagen, jetzt gegen Ende und in Daniel 10 lesen, was hier geschrieben steht. Im Kontext ist es so, dass Daniel betet. Daniel 10, Vers 1 sagt uns: "Im dritten Jahr des Kyrus hat Daniel gebetet und er hat wochenlang gefastet und sein Herz Gott ausgeschüttet." Der Grund war, die Gemeinde in Jerusalem hatte Probleme. Sie waren ja aus Babylon zurückgekehrt, ein kleiner Teil, und hatten begonnen mit dem Erlass des Kyrus, den Tempel wieder aufzubauen, bis die Samaritaner kamen und gesagt haben, wir wollen mithelfen, man es ihnen nicht erlaubt hat und jetzt die Samaritaner eine Intrige am Hof des Kyrus gegen die Juden in Jerusalem am Laufen hielten. Und Daniel betet und er betet und er betet und es scheint sich nicht zu bewegen. Kennst du das Gefühl, wenn man betet und es wirklich ernst meint, aber es scheint nicht vorwärts zu gehen?

[53:45] Dann lesen wir in Vers 10, Daniel 10, Vers 10: "Und siehe, eine Hand rührte mich an, so dass ich mich zitternd auf meine Knie und Hände stützen konnte." Was war passiert? Jesus war ihm erschienen. Er hatte gebetet und gebetet und gebetet und dann, nach drei Wochen, hat er eine Offenbarung von Jesus. Und dieser Engel, der wohl Gabriel ist, wenn wir das analog auch sehen, mit Daniel 8 und 9, der spricht jetzt zu ihm und er sprach zu mir: "Daniel, du vielgeliebter Mann. Achte auf die Worte, die ich jetzt zu dir rede, und nimm deine Stellung ein, denn jetzt bin ich zu dir gesandt." Als er dieses Wort zu mir redete, stand ich zitternd auf.

[54:28] Da sprach er zu mir: "Fürchte dich nicht, Daniel, denn von dem ersten Tag an, da du dein Herz darauf gerichtet hast, zu verstehen und dich vor deinem Gott zu demütigen, sind deine Worte erhört worden, und ich bin gekommen, um deiner Worte willen." Daniel hatte seit drei Wochen gebetet und Gott hatte es erhört, aber die Antwort kam erst jetzt. Aber Daniel hatte ja schon Jahre vorher versucht, zu verstehen, was in Daniel 8 nicht mehr erklärt worden war und schon damals hatte Gott ihn erhört und jetzt erst Jahre später ihm diesen Teil der Erklärung gegeben. Eine Jahre vorher schon den Erklärungen deiner neuen, aber jetzt noch mehr.

[55:14] Manche Antworten kommen erst Wochen später, manche Antworten kommen erst Jahre später, aber immer dann, wenn wir sie am allernötigsten brauchen. Gott ist treu, er lässt uns nicht im Stich, er weiß besser als wir, was wir wann brauchen. Kein Gebet, das wir ernsthaft vor ihn bringen, wird jemals unerhört bleiben. Daniel war ein vielgeliebter, er liebte Jesus, er liebte den kommenden Erlöser, er liebte Gott von ganzem Herzen und durch seinen Glauben konnte er von der Gerechtigkeit Jesu in seinem Leben profitieren. Sein Gebet vermochte viel, weil es ernstlich war und noch mehr, weil es im Geiste dessen war, der der einzige wahre Gerechte war.

[56:12] Je näher wir Jesus kommen, desto mehr Kraft wird in unserem Gebetsleben sein, denn das Gebet eines Gerechten vermag viel. Das Gebet von Jesus hat eine direkte Verbindung zwischen der sündhaften Menschheit, die in Jesus vom Vater akzeptiert wurde, und dem Vater geschaffen. Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernsthaft ist. Und deswegen, wenn wir Jesus als unseren Erlöser angenommen haben, wenn wir mit dem Kleid seiner Gerechtigkeit bekleidet sind, das hell und weiß glänzt, weil er es uns gemacht hat, dann dürfen wir, ja, dann werden wir auch so leben und so beten wie er.

[57:05] Einer, der das in seinem eigenen Leben erlebt hat, war Samuel. In 1. Samuel 12 heißt es: "Der Herr aber wird um seines großen Namens willen sein Volk nicht verstoßen, denn es hat dem Herrn gefallen, euch zu seinem Volk zu machen. Es sei aber auch ferne von mir, mich an dem Herrn zu versündigen, dass ich aufhören sollte, für euch zu beten und euch den guten und richtigen Weg zu lehren." Es hätte allen Grund gegeben, eingeschnappt zu sein. Die Israeliten wollten seine Söhne nicht, das mit einiger Berechtigung sogar, weil die Söhne nicht gut erzogen waren. Das ist ein anderes Thema, aber sie wollten vor allem, das hat Samuel besonders weh getan, sie wollten den Herrn nicht mehr als eigentlichen König. Sie hatten sich einen König gewählt und Samuel hat das auch als Affront gegen sich selbst verstanden erst, aber Gott hat ihn korrigiert und Samuel hat sich entschieden, auch für diese Gemeinde, die nicht den idealen Weg geht, jetzt zu beten und zwar nicht nur ab und zu, nicht aufzuhören zu beten und mit diesem Gebet die richtige Lehre zu verbinden, zu beten und zu lehren.

[58:20] "So fürchtet nur den Herrn und dient ihm in Wahrheit mit eurem ganzen Herzen, denn seht, wie mächtig er sich an euch erwiesen hat." Als allerletztes wollen wir 1. Johannes 5 aufschlagen und dort Vers 14 und 15. 1. Johannes 5, Vers 14 und 15. Dort lesen wir: "Und das ist die Freimütigkeit, die wir ihm gegenüber haben, dass er uns hört, wenn wir seinem Willen gemäß um etwas bitten." Wann wären unsere Gebete effektiv? Wenn wir das bitten, was Gott sich wünscht. Wann werden wir bitten, was Gott sich wünscht? Wenn seine Gedanken unsere Gedanken geworden sind, wenn seine Wünsche unsere Wünsche geworden sind, wenn sein Herz und unser Herz im Gleichtakt schlagen.

[59:19] Vers 15: "Und wenn wir wissen, dass er uns hört, um was wir auch bitten, so wissen wir, dass wir das Erbetene haben, was wir von ihm erbeten haben." Lieber Freund, liebe Freundin, die Rettung von Menschen ist immer Gottes Wille. Er kann Menschen nicht zwingen, gerettet zu werden, aber es ist immer Gottes Wille, den Menschen den Weg so einfach wie möglich zu machen zum ewigen Leben. Und es ist übrigens immer Gottes Wille, dir und mir die Sünde zu vergeben, uns zu reinigen. Er wünscht sich so sehr, dass wir rein sind, so sehr, dass wir glücklich sind, so sehr, dass wir ihm vertrauen und fröhlich sind. Wenn wir darum bitten, wird er es immer erhören. Und wenn wir für andere bitten, dann unterhalten wir uns mit unserem Vater über das, was ihm und dann auch uns ganz wichtig ist. Und das wird einen Einfluss auf Menschen haben und Menschen werden sich zu Gott bekehren.

[1:00:19] Wer von euch möchte sagen: Ich bin dankbar für Jesus, ich bin dankbar, dass Jesus ständig für mich betet und ohne sein Gebet wäre ich eigentlich schon längst verloren und deswegen möchte ich mehr mit Jesus reden. Ich möchte ihm danken und ihm auch die Menschen ans Herz legen, die mir am Herzen sind. Und dabei werde ich feststellen, dass sie ihm noch mehr am Herzen liegen als mir und das wird meine Liebe zu ihnen noch vergrößern. Wer von euch möchtest du, lieber Freund, liebe Freundin, dich dazu entscheiden, mit Jesus über andere Menschen zu reden und seine Gedanken über sie kennenzulernen? Gott segne deine Entscheidung.

[1:01:01] Nächste Woche werden wir uns wieder hier sehen und weiter studieren in unserem Thema "Freunde für Gott gewinnen". Bis dahin wünsche ich euch Gottes reichen Segen, viel Freude im Studium seines Wortes und eine gesegnete Zeit in der Zwiesprache mit unserem Vater. Amen.


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