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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ taucht Christopher Kramp tief in 1. Mose 28 und 29 ein. Er beleuchtet Jakobs Gelübde in Bethel und seine anschließende Reise, auf der er Rahel begegnet und Laban dient. Die Predigt betont, wie Gott uns auch in Einsamkeit führt und wie die Liebe zu Gott die Zeit mit ihm kostbar und kurzweilig macht.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite" heute mit Teil 32.

[0:37] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr, dass du zu uns sprichst und dich uns offenbart, wo immer wir auch sind, was immer wir getan haben. Überall können wir direkt zu dir kommen. Und jetzt bitten wir dich, dass du durch deine Worte zu uns sprichst und uns ermutigt und stärkst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:00] Wir sind in Erster Mose 28. Gott hat sich dem Jakob im Traum offenbart durch diese wunderbare Leiter. Vers 18 lesen wir: "Und Jakob stand am Morgen früh auf und nahm den Stein, den er unter sein Haupt gelegt hatte, und richtete ihn auf zu einem Gedenkstein und goss Öl auf seine Spitze."

[1:25] Wir sollten uns daran erinnern, wo Gott in einem besonderen Maß zu uns gesprochen, auf eine besondere Weise sich uns offenbart hat, dass wir das nicht vergessen. Lasst uns solche Dinge in Erinnerung behalten.

[1:35] "Und er gab diesem Ort den Namen Bethel, das Haus Gottes. Zuvor aber hieß die Stadt Lus. Und Jakob legte ein Gelübde ab und sprach: Wenn Gott mit mir sein und mich behüten wird auf dem Weg, den ich gehe, und mir Brot zu essen geben wird und Kleider anzuziehen und mich wieder mit Frieden heim zu meinem Vater bringt, so soll der Herr mein Gott sein. Und dieser Stein, den ich als Gedenkstein aufgerichtet habe, soll ein Haus Gottes werden. Und von allem, was du mir gibst, will ich dir gewisslich den Zehnten geben."

[2:12] Wir haben schon in Erster Mose 14 etwas von dem Zehnten gehört. Hast du schon die Gelegenheit ergriffen, darüber zu recherchieren, was für ein großer Segen das Zehntengeben ist? Wenn nicht, nutz die Gelegenheit und schau, was wir wissen in der Bibel über das Thema Zehnten.

[2:31] Dann machte sich Jakob wieder auf den Weg und ging ins Land der Söhne des Ostens. Und da sah er einen Brunnen auf dem Feld, und siehe, drei Herden Schafe lagen dabei. Denn von dem Brunnen mussten die Herden trinken. Und ein großer Stein lag über der Öffnung des Brunnens. Und sie pflegten alle Herden dort zu versammeln und den Stein von der Öffnung des Brunnens wegzuwälzen und die Schafe zu tränken. Und dann brachten sie den Stein wieder an seinen Ort über die Öffnung des Brunnens. Und Jakob sprach zu ihnen: "Meine Brüder, woher seid ihr?" Sie antworteten: "Wir sind von Haran." Er sprach zu ihnen: "Kennt ihr auch Laban, den Sohn des Nahor?" Sie antworteten: "Wir kennen ihn wohl." Er sprach zu ihnen: "Geht es ihm gut?" Sie antworteten: "Es geht ihm gut. Und siehe, da kommt seine Tochter Rahel mit den Schafen."

[3:24] Er sprach: "Es ist noch heller Tag und noch nicht Zeit, dass ihr einzutreiben braucht. Tränk die Schafe und geht hin und weidet sie." Sie antworteten: "Wir können das nicht, ehe alle Herden zusammengebracht sind und sie den Stein von der Öffnung des Brunnens wälzen. Dann können wir die Schafe tränken." Als er noch mit ihnen redete, kam Rahel mit den Schafen ihres Vaters, denn sie war eine Hirtin.

[3:48] Es geschah, als Jakob Rahel sah, die Tochter Labans, des Bruders seiner Mutter, und die Schafe Labans, des Bruders seiner Mutter, da trat er hinzu und wälzte den Stein von der Öffnung des Brunnens und tränkte die Schafe Labans, des Bruders seiner Mutter. Und Jakob küsste Rahel und erhob seine Stimme und weinte. Er erzählte Jakob der Rahel, dass er der Bruder ihres Vaters und der Sohn der Rebekka sei. Da lief sie und sagte es ihrem Vater. Und es geschah, als Laban die Nachricht von Jakob, dem Sohn seiner Schwester, hörte, da lief er ihm entgegen, umarmte und küsste ihn und führte ihn in sein Haus. Da erzählte er Laban diese ganze Geschichte.

[4:33] Da sprach Laban zu ihm: "Fürwahr, du bist mein Gebein und mein Fleisch." Klingt ein bisschen wie in Erster Mose 2.

[4:40] Und er blieb bei ihm einen Monat lang. Gott sorgt dafür, auch wenn wir uns einsam fühlen und verlassen, vielleicht auch von unseren direkten Familienangehörigen, dass wir den richtigen Ort finden. Er sorgt sich dafür, dass wir die richtigen Menschen treffen, die Menschen, die sich um uns kümmern.

[5:00] Da sprach Laban zu Jakob: "Solltest du mir darum umsonst dienen, weil du mein Neffe bist? Sage mir, was soll dein Lohn sein?" Laban aber hatte zwei Töchter, die ältere hieß Lea und die jüngere Rahel. Und Lea hatte matte Augen, Rahel aber hatte eine schöne Gestalt und ein schönes Angesicht. Und Jakob liebte Rahel und sprach: "Ich will dir sieben Jahre lang dienen um Rahel, deine jüngere Tochter." Laban sprach aber: "Es ist besser, ich gebe sie dir als einem anderen Mann. Bleibe bei mir." So diente Jakob um Rahel sieben Jahre lang, und sie kamen ihm vor wie einzelne Tage, so lieb hatte er sie.

[5:42] Weißt du, wenn du Gott liebst, dann wird dir auch die Zeit, die du mit ihm verbringst, sehr schnell vorkommen.

[5:52] Und Jakob sprach zu Laban: "Gib mir meine Frau, dass ich zu ihr eingehe, denn meine Zeit ist erfüllt." Da lud Laban alle Leute des Ortes ein und machte ein Mahl. Es geschah am Abend, da nahm er seine Tochter Lea und brachte sie zu ihm hinein, und er ging zu ihr ein.

[6:13] Was wir heute lernen können ist, dass wenn wir wirklich jemanden lieben, dann werden wir viel Zeit gerne mit ihm verbringen. Das wird uns gar nicht langweilig und gar nicht langwierig sein. Wenn wir Gott lieben, dann werden wir gerne Zeit mit ihm verbringen.

[6:29] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du unser Leben führst. Danke, dass wir dir vertrauen dürfen und dass du uns an den richtigen Ort bringst. Und danke, dass wenn wir dich lieben, die Zeit mit dir nie langweilig sein wird, sondern eben wie im Fluge vergehen wird, unsere Herzen zu dir gezogen werden. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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