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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp Jakobs angstvolle Rückkehr in seine Heimat und die bevorstehende Begegnung mit seinem Bruder Esau. Anhand von 1. Mose 31:50-32:20 wird gezeigt, wie Jakob trotz seiner Furcht auf Gottes Verheißungen vertraut. Die Botschaft ermutigt dazu, sich auch bei langjährigen Konflikten und scheinbar ausweglosen Situationen an Gottes Zusagen zu klammern, da seine Treue und sein guter Wille für uns Bestand haben.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:34] Hallo Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite", heute mit Seite 37. Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du für uns wirkst, dass du auch das Unrecht siehst, das in unserem Leben geschieht und dass du jetzt auch durch dein Wort sprechen möchtest. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[0:58] Wir sind gerade in 1. Mose 31. Jakob, der geflohen ist mit seiner Familie, und Laban hat einen Bund mit Jakob gemacht. Vers 50: "Wenn du meine Töchter schlecht behandelst – das ist Laban, der spricht – und wenn du zu meinen Töchtern hinzu andere Frauen nimmst und kein Mensch dazwischen tritt, siehe, so ist doch Gott Zeuge zwischen mir und dir."

[1:24] Weiter sprach Laban zu Jakob: "Dieser Steinhaufen und dieses Denkmal, das ich errichtet habe, zwischen mir und dir. Dieser Steinhaufen sei Zeuge und dieses Denkmal ein Zeugnis dafür, dass ich niemals über diesen Steinhaufen hinaus zu dir komme und dass auch du niemals in böser Absicht diesen Steinhaufen oder über dieses Denkmal hinaus zu mir kommen sollst. Der Gott Abrahams und der Gott des Nahors sei Richter zwischen uns. Der Gott ihres Vaters." Jakob aber schwor bei dem, den sein Vater Isaak fürchtete. Und Jakob brachte ein Opfer dar auf dem Berg und lud seine Brüder ein zu essen. Und sie aßen und übernachteten auf dem Berg.

[2:04] Durch Gottes Eingreifen war es möglich, dass die Beziehung zwischen Laban und Jakob sich normalisiert hat und dass sie friedlich auseinandergehen konnten. Und das möchte Gott auch in unserem Leben tun, wenn wir mit Menschen im Streit sind oder Menschen uns Böses wollen. Lasst uns dafür beten, wenn wir vielleicht ganz konkret Konflikte haben, dass Gott für einen friedlichen Ausgang sorgt.

[2:29] Und Laban stand am Morgen früh auf, küsste seine Enkel und seine Töchter und segnete sie. Dann ging er und kehrte wieder an seinen Ort zurück. Jakob aber ging seines Weges. Da begegneten ihm Engel Gottes. Und als er sie sah, sprach Jakob: "Das ist das Heerlager Gottes!" Und er gab jedem Ort den Namen Mahanajim. Gottes Engel sind immer um uns herum. Sie kämpfen für uns, auch wenn wir uns das nicht immer so bewusst ist. Lasst uns heute im Alltag mal drüber nachdenken, dass Gottes Engel an unserer Seite sind.

[3:01] Und Jakob sandte Boten vor sich her zu seinem Bruder Esau ins Land Seïr, in das Gebiet von Edom. Und er gebot und sprach: "So sollt ihr zu meinem Herrn Esau sagen: 'So spricht dein Knecht Jakob: Ich bin bei Laban in der Fremde gewesen und habe mich bisher bei ihm aufgehalten. Ich habe Rinder, Esel und Schafe, Knechte und Mägde erworben. Und ich sende Boten, um es meinem Herrn zu berichten, damit ich Gnade finde vor deinen Augen.'"

[3:27] Und die Boten kehrten wieder zu Jakob zurück und berichteten ihm: "Wir sind zu deinem Bruder Esau gekommen, und er zieht dir auch schon entgegen und 400 Mann mit ihm."

[3:39] Das Problem war nach 20 Jahren noch immer nicht aus der Welt geschafft. Esau war doch immer wütend. Da fürchtete sich Jakob sehr und es wurde ihm angst. Er teilte das Volk, das bei ihm war, und die Schafe, Rinder und Kamele in zwei Lager. Denn er sprach: "Wenn das eine Lager fällt und es schlägt, so kann doch das übrig gebliebene Lager entkommen."

[4:07] Bist du vielleicht in deinem Leben mit Problemen konfrontiert, die schon seit Jahren, ja, Jahrzehnten schwelen und einfach nicht weggehen wollen?

[4:15] Jakob versucht es zunächst einmal hier mit Klugheit, wie das so sein natürliches mit Überlegungen, mit Strategie. Aber dann besinnt er sich in Vers 10 auf das Wesentliche. Und Jakob sprach: "Du Gott meines Vaters Abraham und Gott meines Vaters Isaak, Herr, der du zu mir gesagt hast: 'Kehre wieder in dein Land und zu deiner Verwandtschaft zurück, ich will dir Wohltun.'"

[4:40] Er beruft sich jetzt auf die Verheißung, obwohl scheinbar der Tod vor ihm steht. "Ich bin zu gering für alle Gnade und Treue, die du an deinem Knecht bewiesen hast. Denn ich hatte nur einen Stab, als ich über diesen Jordan ging, und nun bin ich zu zwei Heerlagern geworden." Es ist ihm auch bewusst, dass wir eigentlich zu gering sind für Gottes Treue und Ernst, trotzdem er uns, die wir es nicht verdient haben, so viel gesegnet hat in all den Jahren.

[5:04] Er betet: "Rette mich doch aus der Hand meines Bruders, aus der Hand Esaus. Denn ich fürchte, er könnte kommen und mich erschlagen, die Mutter samt den Kindern." Diese Angst ist auch etwas, das wir schon seit den Tagen von Adam immer und immer wieder sehen. "Du hast gesagt: 'Ich will dir gewisslich Wohltun und deinen Samen machen wie den Sand am Meer, der vor Menge nicht zu zählen ist.'"

[5:28] Jakob klammert sich hier an die Verheißung Gottes. Klammer dich auch an die Verheißung Gottes, auch wenn du den Eindruck hast, dass du gegen eine Wand läufst, dass der Zugriff nur schrecklich sein wird. Klammer dich an die Verheißung Gottes. Er hat gesagt, dass er dir Gutes tun will und für dich da sein möchte.

[5:46] Und er brachte die Nacht dort zu und nahm von dem, was erworben hatte, als Geschenk für seinen Bruder Esau: 200 Ziegen, 20 Böcke, 200 Mutterschafe, 20 Widder, 30 Kamele mit ihren Füllen, 40 Kühe und zehn Stiere, 20 Eselinnen und zehn Eselshengste. Und er gab sie in die Hand seiner Knechte, jede Herde besonders. Und sprach zu seinen Knechten: "Geht vor mir hinüber und lasst Raum zwischen den einzelnen Herden." Und er befahl dem Ersten und sprach: "Wenn mein Bruder Esau dir begegnet und dich fragt: 'Wem gehörst du und wo willst du hin, und wem gehört das, was du vor dir her treibst?', so sollst du antworten: 'Deinem Knecht Jakob. Es ist ein Geschenk zu seinem Herrn Esau gesandt, und siehe, da kommt er selbst hinter uns her.'" Ebenso befahl er dem Zweiten und dem Dritten und allen, die hinter den Herden hergingen. Und er sprach: "So sollt ihr reden, wenn ihr ihn antrefft."

[6:44] Egal, was wir in unserem Leben gerade vielleicht an großen Schwierigkeiten zu schultern haben, mit welchen Problemen konfrontiert sind, wir dürfen uns an die Verheißungen Gottes klammern.

[6:54] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, jeder von uns hat mit unterschiedlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Manche sind vielleicht schon Jahre oder Jahrzehnte alt. Aber deine Verheißungen veralten nicht, sie verjähren nicht. Wir können uns an sie klammern und wir dürfen glauben, dass du uns nicht in die Irre führst, sondern das Beste für uns willst. Und dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.


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