In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 2. Mose 3:17-4:17, wo Gott Mose beruft, sein Volk aus Ägypten zu führen. Er zeigt auf, wie Gott Mose nicht nur die Befreiung Israels verheißt, sondern auch die bevorstehenden Schwierigkeiten und Rückschläge offenbart. Der Sprecher geht auf Moses‘ Einwände und Ausreden ein und betont, wie Gott durch mächtige Zeichen und die Bereitstellung Aarons als Sprecher zeigt, dass er diejenigen befähigt, die er beruft.
Gott auf (m)einer Seite: 2. Mose 3:17-4:17
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 2. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite", heute mit Seite 64.
[0:36] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, du hast einen echten Wunsch, dass wir dich kennenlernen, wie du wirklich bist. Dass wir nicht nur eine vage Idee von dir haben, sondern dass wir dich immer besser kennenlernen können. Und so bitten wir dich, dass du auch heute durch den Worten sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:01] Wir sind in 2. Mose Kapitel 3, und Gott offenbart sich dem Mose am brennenden Dornbusch und gibt ihm den Auftrag, nach Ägypten zurückzugehen und sein Volk, das Volk Israel, aus der Knechtschaft herauszuführen.
[1:17] Vers 17: "Und ich habe gesagt, ich will euch aus dem Elend Ägyptens herausführen in das Land der Kanaaniter, Hethiter, Amoriter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter, in das Land, in dem Milch und Honig fließt."
[1:33] "Und wenn sie auf dich hören, so sollst du und die Ältesten von Israel zum König von Ägypten hineingehen und zu ihm sagen: Der Herr, der Gott der Hebräer, ist uns begegnet. So lasst uns eine dreitägige Reise weit in die Wüste gehen, damit wir dem Herrn, unserem Gott, Opfer darbringen. Aber ich weiß, dass euch der König von Ägypten nicht ziehen lassen wird, auch nicht durch eine starke Hand. Aber ich werde meine Hand ausstrecken und Ägypten schlagen mit allen meinen Wundertaten, die ich in seiner Mitte tun will. Danach wird er euch ziehen lassen."
[2:09] Gott gibt nicht nur die frohe Botschaft, dass das Volk frei werden wird. Er sagt von vornherein, dass es eine schwierige Sache sein wird und dass es Glauben und Geduld erfordern würde und dass es scheinbar eine Reihe von Rückschlägen geben würde. Gott sagt es dem Mose und damit dem ganzen Volk im Vorhinein. Gott verheißt uns, dass er uns vollständig retten wird, aber er sagt uns auch, dass es ein Kampf sein wird, dass der Satan uns nicht einfach so gehen lassen wird. Und wenn wir dann scheinbar Rückschritte und Rückschläge erleiden, dann lasst uns das nicht Gott vorwerfen, sondern uns daran erinnern, dass Gott sehr treu und ehrlich uns gesagt hat, wie sein großer Sieg aussehen wird, nämlich so wie hier auch in dem Auszug aus Ägypten.
[3:02] "Und ich will diesem Volk Gunst verschaffen bei den Ägyptern, so dass ihr nicht leer ausziehen müsst, wenn ihr auszieht, sondern die Frau eines jeden soll von ihrer Nachbarin und Hausgenossin silberne und goldene Geräte und Kleider fordern. Die solltet ihr euren Söhnen und Töchtern geben und Ägypten berauben." Nach all den Jahrzehnten der Knechtschaft und der Unterdrückung war es nur angemessen, dass die Israeliten auch einen entsprechenden Betrag an Wertmaterialien mitbekommen sollten.
[3:36] Mose antwortete und sprach: "Aber sie werden mir nicht glauben und nicht auf mich hören, sondern sagen: Der Herr ist hier nicht erschienen."
[3:42] Da sprach der Herr zu ihm: "Was hast du in deiner Hand?" Er antwortete: "Einen Stab." Was für eine interessante Frage! Manchmal sehen wir auch Probleme, und Mose hatte ja nicht vollkommen unrecht, auf die lange Sicht gesehen, was er gesagt hat. Wir sehen die Probleme, wir sehen den potenziellen Unglauben. Gott fragt uns: Was hast du denn in deiner Hand, was ich durch meine Macht gebrauchen kann? Was hast du in deiner Hand, was Gott gebrauchen kann zu seiner Ehre?
[4:06] Da sprach er: "Wirf ihn auf die Erde!" Und er warf ihn auf die Erde, da wurde er zu einer Schlange, und Mose floh vor ihr. Aber der Herr sprach zu Mose: "Strecke deine Hand aus und ergreife sie beim Schwanz!" Da streckte er seine Hand aus und ergriff sie, und sie wurde zum Stab in seiner Hand. Wenn man schon eine Schlange anfasst, niemals am Schwanz, das ist das Gefährlichste, was man machen kann. Aber Gott testete den Glauben von Mose, und Mose bewährt sich. Mose zeigt, dass er Gottes Wort vertraut, und damit kann Gott viel bewirken.
[4:37] "Darum werden sie glauben, dass dir der Herr erschienen ist, der Gott ihrer Väter, der Gott Abrahams, Isaaks und der Gott Jakobs."
[4:44] Und der Herr sprach weiter zu ihm: "Stecke doch deine Hand in deinen Gewandbausch!" Da steckte er seine Hand in seinen Gewandbausch, und als er sie herauszog, siehe, da war die Hand aussätzig wie Schnee. Und er sprach: "Stecke deine Hand wieder in deinen Gewandbausch!" Und er steckte seine Hand wieder in seinen Gewandbausch, und als er sie aus seinem Gewandbausch herauszog, siehe, da war sie wieder geworden wie sein übriges Fleisch.
[5:10] Gott ist der Herr über Krankheit und Gesundheit, über Leben und Tod. "Wenn sie dir nicht glauben und nicht auf die Botschaft des ersten Zeichens hören, so werden sie doch der Botschaft des zweiten Zeichens glauben. Wenn sie aber auch diesen beiden Zeichen nicht glauben und nicht auf deine Stimme hören, so nimm Wasser aus dem Nil und gieß es auf das trockene Land, so wird das Wasser, das du aus dem Nil genommen hast, auf dem trockenen Land zu Blut werden."
[5:37] Mose aber sprach zum Herrn: "Ach, mein Herr, ich bin kein Mann, der reden kann. Ich bin es von jeher nicht gewesen, und ich bin es auch jetzt nicht, seitdem du mit deinem Knecht geredet hast; denn ich habe einen schwerfälligen Mund und eine schwere Zunge." Vielleicht finden wir Ausreden. Mose hatte schon seit 40 Jahren wohl nicht mehr gesprochen. Aber er war ein sehr begabter Mann, und Gott wusste, welche Talente er ihm gegeben hatte.
[6:03] Da sprach der Herr zu ihm: "Wer hat den Menschen den Mund gemacht? Oder wer hat ihn stumm oder taub oder blind gemacht? Bin ich es nicht, der Herr? So geh nun hin, ich will mit deinem Mund sein und dich lehren, was du sagen sollst." Wenn wir denken, wir sind nicht qualifiziert und geeignet, dann lasst es uns daran denken, dass Gott unser Schöpfer ist, dass er uns immer qualifizieren kann.
[6:24] Da erwiderte Mose: "Ach, Herr, sende doch, wen du senden willst!" Da wurde der Herr sehr zornig und sprach: "Weiß ich denn nicht, dass dein Bruder Aaron, der Levit, gut reden kann? Und siehe, er zieht dir entgegen, und wenn er dich sieht, so wird er sich von Herzen freuen. Du sollst zu ihm reden und ihm die Worte in den Mund legen. So will ich mit deinem Mund und mit seinem Mund sein und euch lehren, was ihr tun sollt. Und er soll für dich zum Volk reden, und so wird er dein Mund sein. Du sollst für ihn an Gottes Stelle sein. Und nimm diesen Stab in deine Hand, mit dem du die Zeichen tun sollst."
[7:02] Man kann auch zu demütig sein. Wenn Gott uns einen Auftrag gibt, dann sollten wir uns nicht kleiner machen, als Gott uns sieht.
[7:13] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du für jeden von uns eine Aufgabe hast und dass du sie uns sehr deutlich machst, selbst wenn wir bereits 80 Jahre alt sind, so wie der Mose war. Und bitte hilf uns, dass wir glauben, dass du uns befähigen kannst, auch selbst wenn wir uns selbst als völlig unqualifiziert betrachten. Schenk uns den Glauben dazu. Im Namen Jesu. Amen.
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