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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die ersten beiden Plagen aus 2. Mose 7 und 8. Er erklärt, wie der Pharao trotz der Zeichen Gottes, wie Aarons Stab, der die Schlangen der Magier verschlang, sein Herz verhärtete. Die Verwandlung des Nils in Blut und die darauf folgende Froschplage werden als direkte Angriffe auf die ägyptischen Gottheiten und das tägliche Leben der Ägypter interpretiert, die die Überlegenheit Gottes demonstrieren.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite, heute mit Seite 68. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns mit deinem Wort betraut, auch wenn wir selbst nicht den Eindruck haben, dass wir würdig genug sind. Danke, dass du auch heute zu uns sprechen möchtest durch dein Wort. Und danke dafür im Namen Jesu. Wir sind gerade in 2. Mose 7. Mose und Aaron sind wieder zum Pharao hineingegangen, und Aaron hat seinen Stab auf die Erde geworfen, und er ist zur Schlange geworden.

[1:08] In Vers 11 heißt es: „Da rief der Pharao die Weisen und Zauberkundigen, und auch die ägyptischen Zauberer taten dasselbe mit ihren Zauberkünsten. Und jeder warf auf seinen Stab hin, und es wurden Schlangen daraus. Aber Aarons Stab verschlang ihre Stäbe. Das Herz des Pharao verstockte sich, und er hörte nicht auf sie, so wie der Herr es gesagt hatte.“ Zauber und falsche Zeichen verhärten das Herz des Pharao, und so werden auch falsche Zeichen und Wunder in der Endzeit das Herz von vielen Menschen verhärten, wenn die Botschaft mit Klarheit gepredigt werden wird. Das heißt, es ist auch, dass Gott offensichtlich das Herz des Pharao kennt, denn es heißt hier, dass Gott es im Vorfeld vorhergesagt hatte und wusste, dass der Pharao nicht auf die Botschaft von Mose und Aaron reagieren würde.

[2:03] Vers 14: „Und der Herr sprach zu Mose: Das Herz des Pharao ist verstockt, er weigert sich, das Volk ziehen zu lassen. Geh am Morgen hin zum Pharao. Siehe, er wird hinaus ans Ufer gehen. Tritt ihm entgegen am Ufer des Nils, und nimm den Stab in deiner Hand, der zur Schlange geworden ist, und sprich zu ihm: Der Herr, der Gott der Hebräer, hat mich zu dir gesandt, um dir zu sagen: Lass mein Volk ziehen, damit es mir in der Wüste dient. Aber siehe, du hast bisher nicht hören wollen. Darum, so spricht der Herr: Daran sollst du erkennen, dass ich der Herr bin. Siehe, ich will mit dem Stab, den ich in meiner Hand habe, das Wasser schlagen, das im Nil ist, und es soll in Blut verwandelt werden.“

[2:45] Der Nil war die Hauptschlagader des Lebens in Ägypten und von großer religiöser Bedeutung. Er wurde verehrt. Gott wusste ganz genau, warum er ausgerechnet den Nil in Blut verwandeln würde, so dass die Fische im Nil sterben müssen und der Nil stinken wird, und es wird die Ägypter ekeln, das Wasser aus dem Nil zu trinken. Und der Herr sprach zu Mose: „Sage zu Aaron: Nimm deinen Stab und strecke deine Hand aus über die Wasser in Ägypten, über seine Nil-Arme, über seine Kanäle und Sümpfe und über alle Wasserbecken, dass sie zu Blut werden, und dass im ganzen Land Ägypten Blut sei, selbst in den hölzernen und steinernen Gefäßen.“ Und Mose und Aaron machten es so, wie es ihnen der Herr geboten hatte, und er hob den Stab und schlug vor dem Pharao und seinen Knechten das Wasser, das im Nil war. Da wurde alles Wasser im Nil in Blut verwandelt, und die Fische im Nil starben, und der Nil wurde stinken, so dass die Ägypter das Nilwasser nicht trinken konnten, und das Blut war im ganzen Land Ägypten.

[3:52] Aber die ägyptischen Zauberer taten dasselbe mit ihren Zauberkünsten, und so verstockte sich das Herz des Pharao, und er hörte nicht auf sie, so wie der Herr es gesagt hatte. Offensichtlich war im Land Ägypten hier und dort noch Wasser übrig geblieben, so dass diese falsche Zauberei möglich wurde. Das heißt, das erste Gericht Gottes war nicht absolut vollständig, hat nicht alles Wasser genommen, sondern es gab noch offensichtlich Wasser, so dass die Ägypter das Wichtigste in ihrem Leben noch tun konnten. Und der Pharao wandte sich um und ging heim und nahm sich auch das nicht zu Herzen. Aber alle Ägypter gruben um den Nil herum nach Trinkwasser, denn das Nilwasser konnten sie nicht trinken. Es gab noch Wasser, und Gott hat auch für die Ägypter an dieser Stelle noch durch das Grundwasser gesorgt. Und das währte sieben Tage lang, nachdem der Herr den Nil geschlagen hatte.

[4:43] Und der Herr sprach zu Mose: „Geh hinein zum Pharao und sprich zu ihm: So spricht der Herr: Lass mein Volk ziehen, damit es mir dient. Wenn du dich aber weigerst, es ziehen zu lassen, siehe, so will ich dein ganzes Gebiet mit Fröschen plagen. Und der Nil wird von Fröschen wimmeln. Sie sollen heraufkommen in dein Haus und deine Schlafkammer und auf dein Bett und auch in die Häuser deiner Knechte oder dein Volk. Und in deine Backöfen und Backtröge sollen die Frösche auf dich und auf dein Volk und auf alle deine Knechte kriechen.“ Dieses Gericht würde noch sehr viel näher herankommen an das Privatleben des Pharao und der Ägypter. Und der Herr sprach zu Mose: „Sage zu Aaron: Strecke deine Hand und deinen Stab aus über die Nil-Arme, über die Kanäle und Sümpfe, und dass Frösche über das Land Ägypten kommen.“ Und Aaron streckte seine Hand über die Wasser in Ägypten, und die Frösche kamen herauf und bedeckten das Land Ägypten. Und die Zauberer taten dasselbe mit ihren Zauberkünsten, und ließen Frösche über das Land Ägypten kommen. Da rief der Pharao Mose und Aaron und sprach: „Bittet den Herrn, dass er die Frösche von mir nimmt und von meinem Volk, so will ich das Volk ziehen lassen, damit es dem Herrn Opfer darbringen kann.“ Und Mose sprach zum Pharao: „Du sollst die Ehre haben zu bestimmen, auf wann ich für dich, für deine Knechte und für dein Volk erbitten soll, dass die Frösche von dir und deinen Häusern vertrieben werden und nur im Nil bleiben.“

[6:10] Offensichtlich hat der Pharao verstanden, dass die Wunder Gottes eine andere Qualität hatten als die Zeichen und falschen Wunder der Zauberkünstler, denn er bat Mose und Aaron nicht, seine Zauberer diese Plage wieder von ihm zu nehmen.

[6:36] Du kennst offensichtlich unser Herz, und so möchten wir dir unser Herz geben, dass es sich nicht verstockt, wenn deine Botschaft unser Herz erreicht. Das bitten wir im Namen Jesu.


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