In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ taucht Christopher Kramp tief in 2. Mose Kapitel 8 ein. Er beleuchtet die Plagen der Frösche, Mücken und des Ungeziefers, die Ägypten heimsuchen, und wie Gott seine Macht über alle okkulten Kräfte demonstriert. Trotz Pharaos verstocktem Herzen und seinen Kompromissversuchen wird deutlich, dass wahrer Gottesdienst keine Vermischung mit der heidnischen Welt duldet. Die Folge ermutigt auch dazu, für jene zu beten, die uns enttäuschen oder verfolgen, nach dem Vorbild Moses.
Gott auf (m)einer Seite: 2. Mose 8:6-8:26
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 2. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Weitere Aufnahmen
Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:33] Hallo Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit Seite 69.
[0:38] Lasst uns gemeinsam beten.
[0:41] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du durch dein Wort sprichst und dass wir unsere Herzen nicht verhärten, weil wir auf Lug und Trug bauen, sondern dass wir auf dein Wort bauen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[0:54] Wir sind in 2. Mose Kapitel 8. Mose hat gerade dem Pharao angeboten, selbst bestimmen zu dürfen, zu welcher Zeit die Frösche, die als zweite Plage gekommen sind, aufhören sollten. In Vers 6 lesen wir:
[1:12] „Er sprach: Auf morgen. Das sprach Mose: Wie du gesagt hast, damit du erfährst, dass niemand ist wie der HERR, unser Gott.“
[1:22] Gott geht auf die spezifischen Wünsche des Pharao ein, um zu zeigen, dass er jeden Menschen gern hat und dass er bereit ist, auch dem Pharao das zu geben, was dieser sich eigentlich wirklich wünscht, nämlich Frieden in seinem Herzen. Doch der Pharao ist dazu leider nicht bereit.
[1:43] „So sollen die Frösche von dir und von deinen Häusern, von seinen Knechten und von deinem Volk genommen werden; nur im Nil sollen sie bleiben. So gingen Mose und Aaron von Pharao weg, und Mose schrie zum HERRN wegen der Frösche, die dem Pharao auferlegt hatte. Und er handelte nach dem Wort Moses, und die Frösche starben in den Häusern, in den Höfen, auf dem Feld. Sie häuften sie zusammen, hier einen Haufen und dort einen Haufen, und das Land stank davon.“
[2:12] Manchmal, wenn Gott Plagen aus unserem Leben nimmt, dann bleiben trotzdem ganz übel riechende Konsequenzen vielleicht noch für eine Zeit lang bestehen.
[2:26] „Als aber der Pharao sah, dass er Luft bekommen hatte, verstockte er sein Herz und hörte nicht auf sie, so wie der HERR es gesagt hatte.“
[2:38] „Da sprach der HERR zu Mose: Sage zu Aaron: Strecke deinen Stab aus und schlage den Staub auf der Erde, dass er zu Mücken werde im ganzen Land Ägypten. Und sie handelten genauso, und Aaron streckte seine Hand aus mit seinem Stab und schlug in den Staub auf der Erde, und die Mücken kamen über die Menschen und über das Vieh. Aller Staub der Erde wurde zu Mücken im ganzen Land Ägypten. Die Zauberer aber versuchten mit ihren Zauberkünsten auch Mücken hervorzubringen, aber sie konnten es nicht. Und die Mücken kamen über die Menschen und das Vieh. Da sprachen die Zauberer zum Pharao: Das ist der Finger Gottes! Aber das Herz des Pharao war verstockt, so dass er nicht auf sie hörte, wie der HERR es gesagt hatte.“
[3:21] Gott zeigt, dass er stärker ist als alle okkulten und satanischen Mächte. Und nicht nur hier in dieser dritten Plage hat er bereits gezeigt, dass er mächtig ist. Nein, es kommt eine vierte, fünfte, eine sechste – es kommen insgesamt zehn Plagen, deutlich zu machen: Gott ist weitaus mächtiger als der Satan mit seinen verführerischen, trügerischen Zeichen und Wundern. Für eine kurze Zeit mag es so aussehen, als ob der Satan immer wieder das Werk Gottes imitieren kann und ablenken kann, aber Gott sitzt am deutlich längeren Hebel, hat viel mehr Kraft. Und der Finger Gottes in der Bibel wird später auch als ein Symbol für die Kraft des Heiligen Geistes verwendet. Die Kraft des Heiligen Geistes ist so stark, viel stärker als alles Okkulte in dieser Welt, so wie es sich hier in diesen Plagen offenbart.
[4:12] „Da sprach der HERR zu Mose: Mache dich morgen früh auf und tritt zum Pharao. Siehe, er wird ans Wasser gehen, und sprich zu ihm: So spricht der HERR: Lass mein Volk ziehen, damit es mir dient.“
[4:25] Der Sinn und der Zweck der Erlösung ist, dass die Erlösten Gott dienen.
[4:30] „Denn wenn du mein Volk nicht ziehen lässt, siehe, so will ich über dich und über deine Knechte, über dein Volk und über deine Häuser Ungeziefer kommen lassen, dass die Häuser der Ägypter und das Feld, auf dem sie sind, voller Ungeziefer werden sollen. Und ich will an demselben Tag etwas Besonderes tun mit dem Land Goschen, wo mein Volk wohnt, so dass dort kein Ungeziefer sein soll, damit du erkennst, dass ich der HERR inmitten des Landes bin.“
[4:53] In jeder Plage gibt es dieses Detail, das deutlich macht, dass Gott alles unter Kontrolle hat und dass er einen ganz besonderen Charakter hat.
[5:07] „So will ich ein Zeichen der Erlösung setzen zwischen meinem und deinem Volk. Morgen soll das Zeichen geschehen. Und der HERR handelte so, und eine Menge Ungeziefer kam in das Haus des Pharao und in die Häuser seiner Knechte. Hier aber das ganze Land Ägypten, und das Land wurde von dem Ungeziefer verseucht.“
[5:29] „Da rief der Pharao Mose und Aaron zu sich und sprach: Geht hin, opfert eurem Gott in diesem Land.“
[5:37] Der Pharao versucht einen Kompromissvorschlag.
[5:40] „Mose sprach: Das schickt sich nicht, dass wir so etwas tun, denn wir würden dem HERRN, unserem Gott, opfern, was den Ägyptern ein Gräuel ist. Siehe, wenn wir dann vor den Augen der Ägypter opferten, was ihnen ein Gräuel ist, würden sie uns nicht steinigen?“
[5:57] Der Dienst Gottes und die Ansicht der Ungläubigen sind unvereinbar. Es kann keinen Kompromiss zwischen der wahren Erlösung, der wahren Anbetung und der heidnischen Welt geben.
[6:09] „Drei Tage Reiseweit wollen wir in die Wüste ziehen und dem HERRN, unserem Gott, opfern, so wie er es uns befehlen wird.“
[6:20] Gottes Gebote und sein Wort sind der Maßstab für alle wahre Anbetung und einen wahren Gottesdienst.
[6:25] „Da sprach der Pharao: Ich will euch ziehen lassen, damit ihr dem HERRN, eurem Gott, in der Wüste Opfer darbringt; aber zieht ja nicht weiter. Bittet für mich!“
[6:35] „Mose aber erwiderte: Siehe, ich gehe hinaus von dir und will den HERRN bitten, dass das Ungeziefer morgen von Pharao, von seinen Knechten und von seinem Volk genommen werde. Nur möge der Pharao uns nicht mehr täuschen, indem er das Volk doch nicht ziehen lässt, damit es dem HERRN Opfer darbringt. Und Mose ging hinaus vom Pharao und betete zu dem HERRN.“
[6:56] Mose betet für den Verfolger seines Volkes. Er hat wohl noch Hoffnung, dass der Pharao es vielleicht ernst meinen würde, aber Gott hat ihm schon gesagt: Der Pharao wird sie wieder täuschen. Und trotzdem betet er für ihn. Betest du auch für Menschen, die dich immer und immer wieder enttäuscht haben? Betest du für die, von denen man sich nicht sicher sein kann, ob sie überhaupt Erlösung annehmen werden?
[7:18] Lasst uns gemeinsam beten.
[7:21] Lieber Vater im Himmel, schenk du uns Kraft und Weisheit, auch für die Menschen zu beten, die uns und unserem Leben vielleicht Schlechtes wollen und Schlechtes getan haben. Erfülle uns mit deinem Heiligen Geist, so wie du es verheißen hast. Im Namen Jesu. Amen.
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