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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 2. Mose 14:6-28. Er spricht über die Verfolgung der Israeliten durch den Pharao und Gottes wundersame Rettung am Schilfmeer. Dabei betont er, wie Gott sich zwischen sein Volk und die Verfolger stellt und für sie kämpft, während die Ägypter zu spät die Wahrheit erkennen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite, heute mit Seite 77. Lasst uns beten.
[0:40] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du für uns da bist jeden Tag und jede Nacht, so wie du die Israeliten geführt hast mit der Wolken- und Feuersäule. Und danke, dass du auch jetzt durch dein Wort zu uns sprechen möchtest. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[0:55] Wir sind in 2. Mose 14. Die Israeliten haben Ägypten verlassen, aber der Pharao möchte ihnen jetzt doch hinterhereilen, um sie wieder zurückzubringen.
[1:05] Wir lesen in Vers 6: „Und er spannte seinen Wagen an und nahm sein Kriegsvolk mit sich. Er nahm auch 600 auserlesene Streitwagen mit sich und alle übrigen Streitwagen in Ägypten und Wagenkämpfer auf jedem.“
[1:22] Und der Herr verstockte das Herz des Pharao, des Königs von Ägypten, so dass er den Kindern Israels nachjagte, obwohl sie durch eine hohe Hand auszogen.
[1:32] Gott hatte sehr deutlich sein Wirken manifestiert, und trotzdem kämpft der Pharao gegen Gott.
[1:39] Und damit wird er zu einem Typus, zu einer Illustration für den Satan selbst, der noch nach den 1000 Jahren, nachdem wieder... und nach den 1000 Jahren weiterhin gegen Gott kämpfen wird, selbst wenn ganz deutlich vor dem ganzen Universum sichtbar wird, welche Macht und welche Güte und welche Liebe Gott hat.

[2:02] So jagten ihnen die Ägypter nach mit allen Rossen, Streitwagen und Reitern des Pharao und mit seiner Heeresmacht. Und sie erreichten sie, als sie sich am Meer gelagert hatten, bei Pi-Hahirot, gegenüber Baal-Zefon.
[2:15] Und als der Pharao zu ihnen kam, erhoben die Kinder Israels ihre Augen, und siehe, die Ägypter zogen hinter ihnen her.
[2:23] Da fürchteten sich die Kinder Israels sehr, und sie schrien zum Herrn.
[2:29] Manchmal erleben wir das auch in unserem Leben, dass wir gerade eine enorme Erfahrung mit Gott gemacht haben und plötzlich sind wir wieder ein... Der Satan gibt uns nicht so schnell auf, aber Gott ist stärker.

[2:48] Und sie sprachen zu Mose: „Gibt es etwa keine Gräber in Ägypten, dass du uns weggeführt hast, damit wir in der Wüste sterben? Warum hast du uns das angetan, dass du uns aus Ägypten herausgeführt hast?“
[2:59] Gott hatte sie befreit, aber nun tun sie so, als ob das Ganze menschliches Werk von Mose gewesen wäre.
[3:06] Dieser Gedanke wird sich wie ein Virus, wie eine Krebszelle, fortpflanzen und immer wieder aufkommen, wenn die Israeliten der ersten Generation vor Schwierigkeiten stehen.
[3:18] „Haben wir denn nicht schon in Ägypten dieses Wort gesagt: 'Lasst uns in Ruhe, wir wollen den Ägyptern dienen, denn es wäre uns ja besser, den Ägyptern zu dienen, als in der Wüste zu sterben'?"

[3:31] Mose aber sprach zum Volk: „Fürchtet euch nicht! Steht fest und seht die Rettung des Herrn, die er euch heute bereiten wird.
[3:40] Denn diese Ägypter, die ihr heute seht, werdet ihr nicht wiedersehen in Ewigkeit.“
[3:44] Hast du schon mal gedacht, dass es vielleicht doch besser wäre, der Welt zu dienen als Gott? Weil wenn man Gott dient, dann hat man plötzlich so viele Schwierigkeiten und Probleme, mit denen man vorher nicht gerechnet hat.
[3:55] Die Botschaft Gottes heute an mich und an dich ist: Steht fest, haltet fest, glaubt an Gott, und du wirst Dinge sehen, die du nicht für möglich hältst.

[4:06] „Der Herr wird für euch kämpfen, und ihr sollt still sein.“
[4:09] Nicht wir müssen den Kampf des Glaubens wirklich kämpfen, sondern wir müssen Gott erlauben, in unserem Leben kämpfen zu dürfen.
[4:17] Und der Herr sprach zu Mose: „Was schreist du zu mir? Sage den Kindern Israels, dass sie aufbrechen sollen.
[4:23] Du aber hebe deinen Stab auf und strecke deine Hand über das Meer und zerteile es, damit die Kinder Israels mitten durch das Meer auf dem Trockenen gehen können.“
[4:31] Manchmal beten wir und beten wir und vergessen voranzugehen. Und Gott wünscht sich, dass wir ihm glauben und vorangehen.

[4:39] „Ich aber, siehe, ich will das Herz der Ägypter verstocken, dass sie ihnen nachziehen. Dann will ich mich verherrlichen an dem Pharao und an seiner ganzen Heeresmacht, an seinen Streitwagen und seinen Reitern.
[4:54] Und die Ägypter sollen erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich mich an Pharao, an seinen Streitwagen und an seinen Reitern verherrliche.“

[5:01] Erhob sich der Engel Gottes, der vor dem Heer Israels herzog, und trat hinter sie. Und die Wolkensäule vor ihnen machte sich auf und trat hinter sie.
[5:12] Gott stellt sich zwischen sein Volk und den Verfolgern.
[5:16] So kam sie zwischen das Heer der Ägypter und das Heer Israels, und sie war für die einen Wolke und Finsternis, und für die anderen erleuchtete sie die Nacht, so dass diese und jene die ganze Nacht nicht zusammenkamen.
[5:30] Für den einen ist Gottes Gegenwart und sein Wort Licht, für den anderen Finsternis und Dunkelheit.
[5:37] Je nachdem, mit welcher Einstellung wir zu Gott kommen, ob wir gerettet werden wollen oder ob wir gegen ihn kämpfen, ist Gottes Gegenwart Licht oder Finsternis für uns in unserem Leben.

[5:49] Als Mose seine Hand über das Meer ausstreckte, trieb der Herr das Meer die ganze Nacht durch einen starken Ostwind hinweg, und er machte das Meer zu trockenem Land, und die Wasser teilten sich.
[6:03] Wenn wir den Eindruck haben, dass es keinen Weg vorwärts gibt, hat Gott tausend Wege, von denen wir nichts wissen.
[6:09] Er kann einen Weg mitten durch das Schilfmeer auch in unserem Leben machen.
[6:16] Und die Kinder Israels gingen mitten in das Meer hinein auf dem Trockenen, und das Wasser war ihnen wie eine Mauer zu ihrer Rechten und zur Linken.
[6:25] Nicht nur floss das Wasser jetzt an ihrer Seite, der Boden war trocken – ein Wunder Gottes.

[6:33] Die Ägypter aber jagten ihnen nach und zogen hinter ihnen her, alle Rosse des Pharao, seine Streitwagen und seine Reiter mitten ins Meer.
[6:43] Was geschah, als die Morgenwache kam? Da schaute der Herr aus der Feuersäule und der Wolke auf das Heer der Ägypter und verwirrte das Heer der Ägypter.
[6:52] Und er löste die Räder von ihren Streitwagen und brachte sie ins Gedränge.
[6:56] Da sprachen die Ägypter: „Lasst uns von Israel fliehen, denn der Herr kämpft für sie gegen die Ägypter.“
[7:01] Hier erkennen sie eine Wahrheit, aber es ist zu spät.
[7:05] Sie hätten genau dies schon vor langer Zeit erkennen können. Dann hätten sie ihr Leben nicht verloren, ihre Söhne nicht verloren, sie hätten ihre Landwirtschaft nicht verloren.
[7:15] Zu einem frühen Zeitpunkt, als die Plagen noch kurz und ohne weitreichende Konsequenzen waren, hätten sie das erkennen können. Jetzt ist es zu spät.
[7:24] Am Ende der Zeit werden alle Menschen die Wahrheit erkennen. Für viele wird es zu spät sein.
[7:28] Lasst uns die Wahrheit jetzt erkennen und wo wir noch umkehren können.

[7:32] Da sprach der Herr zu Mose: „Strecke deine Hand aus über das Meer, damit die Wasser wieder zurückfluten über die Ägypter, über ihre Streitwagen, über ihre Reiter.“
[7:41] Da streckte Mose seine Hand aus über das Meer, und das Meer kam beim Anbruch des Morgens wieder an seine Strömung.
[7:48] Und die Ägypter flohen ihm entgegen. So stürzte der Herr die Ägypter mitten ins Meer.

[7:55] Lasst uns beten. Lieber Vater, vergib uns, wenn wir zu schnell glauben, dass der Dienst für dich anstrengend ist und sich nicht lohnt.
[8:03] Sondern lasst uns darauf vertrauen, dass du tausend Wege hast, von denen wir nichts wissen, und dass wir große Wunder sehen, wenn wir dir vertrauen und im Glauben vorangehen.
[8:11] Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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