In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die Reise der Israeliten durch die Wüste nach dem Auszug aus Ägypten. Er spricht über ihre Prüfungen, wie das bittere Wasser von Mara und den Mangel an Nahrung, und wie Gott trotz ihres Murrens treu für sie sorgte. Die Episode ermutigt dazu, Gott auch in schwierigen Situationen zu vertrauen, da er sich um unser ganzheitliches Wohl kümmert und uns Schritt für Schritt führt.
Gott auf (m)einer Seite: 2. Mose 15:22-16:14
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 2. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit Seite 79.
[0:37] Lasst uns gemeinsam beten. Wir möchten dich loben und dich preisen, weil du so ein wunderbarer Gott bist, weil du so große Dinge tust, auch in unserem Leben. Und wir möchten dir danken, dass wir heute die Gelegenheit haben, dein Wort zu hören und von dir zu lernen. Das danken wir dir im Namen Jesu. Amen.
[1:01] Wir sind in 2. Mose Kapitel 15. Die Israeliten sind trockenen Fußes durch das Schilfmeer hindurchgegangen, während alle Ägypter, die nachgefolgt sind, gestorben sind.
[1:13] Vers 22: Danach ließ Mose Israel vom Schilfmeer aufbrechen, dass sie zur Wüste Sur zogen. Und sie wanderten drei Tage lang in der Wüste und fanden kein Wasser.
[1:25] Das Leben als Gläubiger, das Leben als Erlöster, ist kein Schlaraffenland auf dieser Erde. Gott prüft gleich am Anfang die Israeliten, um zu sehen, ob sie die Lektion gelernt haben, dass man ihm vertrauen kann, auch wenn die menschlichen Sinne Schwierigkeiten wahrnehmen.
[1:45] Da kamen sie nach Mara, aber sie konnten das Wasser von Mara nicht trinken, denn es war sehr bitter. Daher nannte man es Mara. Da murrte das Volk gegen Mose und sprach: "Was sollen wir trinken?" Er aber schrie zum Herrn, und der Herr zeigte ihm ein Holz. Da warf er das Holz ins Wasser, da wurde das Wasser süß. Dort gab er ihnen Gesetz und Recht und dort prüfte er sie.
[2:13] So schnell sind wir dabei, immer wieder zu verzweifeln. Geht es dir nicht auch so in deinem Leben, dass wir großartige Dinge sehen, die Gott für uns getan hat, und dann immer wieder stellt sich die Frage: Wie soll es weitergehen?
[2:25] Aber wir müssen diese Lektion lernen, dass derselbe Gott, der uns aus Ägypten befreit hat, der uns durch das Rote Meer hat gehen lassen, dass er uns auch Wasser geben kann, wenn wir es nötig haben, und zwar gutes Wasser, das wir auch gut trinken können, der tausend Wege hat, von denen wir nichts wissen,
[2:42] um auch scheinbar bittere Situationen wieder süß und angenehm zu machen. Und er sprach: "Wenn du der Stimme des Herrn, deines Gottes, eifrig gehorchst und tust, was vor ihm recht ist, und seine Gebote zu Ohren fasst, alle seine Satzungen hältst, so will ich keine der Krankheiten auf dich legen, die ich auf Ägypten gelegt habe; denn ich bin der Herr, dein Arzt."
[3:02] Gott hat nicht nur ein Interesse an unserem geistlichen Wohlbefinden, sondern auch an unserem geistigen und körperlichen Wohlbefinden. Er möchte, dass wir gesund sind, und er hat versprochen, dass wenn wir jetzt seine Anweisungen beachten und bewahren, dass wir all diese Zivilisationskrankheiten, die die Ägypter damals massiv gehabt haben, dass diese kein Thema für uns sein werden in diesem Maße, sondern dass er unser Arzt ist, dass wir zu ihm kommen können, auch mit unseren körperlichen Gebrechen. Das ist eine wunderbare Verheißung, die wir auch wirklich in Anspruch nehmen sollen.
[3:38] Und sie kamen nach Elim. Dort waren zwölf Wasserquellen und 70 Palmbäume, und sie lagerten sich dort am Wasser. Und die ganze Gemeinde der Kinder Israels kam in die Wüste Sin, die zwischen Elim und Sinai liegt, am 15. Tag des zweiten Monats, nachdem sie aus dem Land Ägypten gezogen waren, also ungefähr nach einem Monat Reise.
[4:03] Und die ganze Gemeinde der Kinder Israels murrte gegen Mose und gegen Aaron in der Wüste. Und die Kinder Israels sprachen zu ihnen: "Wären wir doch durch die Hand des Herrn im Land Ägypten gestorben, als wir bei den Fleischtöpfen saßen und Brot in Fülle zu essen hatten! Denn ihr habt uns in dieser Wüste hinausgeführt, um diese ganze Gemeinde verhungern zu lassen!"
[4:25] Wir hören genau dieselbe Idee wie schon vor dem Roten Meer, dass Mose sie herausgeführt hat und dass sie lieber in Ägypten gestorben wären.
[4:34] Da sprach der Herr zu Mose: "Siehe, ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen. Dann soll das Volk hinausgehen und täglich sammeln, was es braucht, damit ich es prüfe, ob es in meinem Gesetz handeln wird oder nicht."
[4:49] Schon wieder prüft Gott das Volk, ob es wirklich ihm gehorchen wird und sein Gesetz annehmen wird.
[4:54] "Am nächsten Tag aber werden sie zubereiten, was sie eingebracht haben, und es wird das Doppelte von dem sein, was sie täglich sammeln."
[5:03] Da sprachen Mose und Aaron zu allen Kindern Israels: "Am Abend sollt ihr erkennen, dass es der Herr war, der euch aus dem Land Ägypten geführt hat." Als ob es dazu noch eines Beweises gebraucht hat.
[5:13] Aber Gott ist so gnädig, dass er immer und immer wieder Beweise für Dinge gibt, die er schon längst bewiesen hat.
[5:20] "Und am Morgen werdet ihr die Herrlichkeit des Herrn sehen, denn er hat euer Murren gegen den Herrn gehört. Denn wer sind wir, dass ihr gegen uns murrt?" Und Mose sprach: "Der Herr wird euch am Abend Fleisch zu essen geben und am Morgen Brot in Fülle, denn er, der Herr, hat euer Murren gehört, womit ihr gegen ihn gemurrt habt. Denn was sind wir? Euer Murren richtet sich nicht gegen uns, sondern gegen den Herrn."
[5:42] Wenn Menschen gegen andere Menschen murren und unzufrieden sind, dann ist das in der Regel eigentlich eine Unzufriedenheit mit Gott.
[5:54] Und Mose sprach zu Aaron: "Sage der ganzen Gemeinde der Kinder Israels: Kommt herzu vor den Herrn, denn er hat euer Murren gehört."
[6:00] Und das geschah, als Aaron zu der ganzen Gemeinde der Kinder Israels redete, da wandten sie sich zur Wüste, und siehe, die Herrlichkeit des Herrn erschien in der Wolke. Und der Herr redete zu Mose und sprach:
[6:14] "Ich habe das Murren der Kinder Israels gehört. Sage ihnen: 'Zur Abendzeit sollt ihr Fleisch zu essen haben und am Morgen mit Brot gesättigt werden, und ihr sollt erkennen, dass ich der Herr, euer Gott, bin.'"
[6:30] Als es Abend war, da kamen Wachteln herauf und bedeckten das Lager. Und am Morgen lag der Tau um das Lager her. Und als der Tau aufgestiegen war, siehe, da lag etwas in der Wüste, rund und klein, so fein wie der Reif auf der Erde.
[6:48] Gott kümmert sich um uns. Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, vergib uns, dass wir so schnell verzweifeln, oft dass wir so schnell in Zweifel ziehen, ob du uns wirklich führst. Bitte schenke uns das Vertrauen, dass du auch dann für uns sorgst, wenn wir den Eindruck haben, dass wir in Schwierigkeiten geraten sind, dass wir wissen, dass du mitten unter uns bist und dass du uns Tag für Tag Schritt für Schritt führst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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