In dieser Andacht beleuchtet Christopher Kramp die biblische Geschichte des Mannas und des Wassers aus dem Felsen in 2. Mose 16-17. Er zeigt auf, wie Gott sein Volk Israel in der Wüste versorgte und sie gleichzeitig an den Sabbat als Ruhetag erinnerte. Die Episode lädt dazu ein, Gottes Fürsorge und seine Gebote als Quelle geistlicher und körperlicher Nahrung zu erkennen und ihm auch in schwierigen Zeiten zu vertrauen.
Gott auf (m)einer Seite: 2. Mose 16:15-17:3
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 2. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf (m)einer Seite“, heute mit Seite 80. Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du dich um alles in unserem Leben kümmerst. Nicht nur für das Geistliche bist du da, sondern auch für das Körperliche. Du bist für unser Essen und Trinken, um alles sorgst du dich. Und du bist unser Arzt, es hast du uns verheißen. Und wir danken dir, dass wir jetzt auch etwas von dir lernen dürfen aus deinem Wort, dass du durch deinen Heiligen Geist zu uns sprechen möchtest und dass wir aus deinem Wort leben dürfen. Und das danken wir dir im Namen Jesu. Amen.
[1:08] Wir sind in 2. Mose 16. Die Israeliten hatten Angst, dass ihnen das Essen ausgeht, und sie haben gemurrt. Und Gott hat auf wundersame Weise, auf großartige Weise, ihnen zuerst Fleisch und dann Brot vom Himmel regnen lassen. Wir lesen in 2. Mose 16 und dort Vers 15: „Und als die Kinder Israels es sahen, sprachen sie untereinander: Was ist das denn? Sie wussten nicht, was es war.“ Mose sprach zu ihnen: „Das ist das Brot, das euch der Herr zur Speise gegeben hat.“ Gott selbst hat vom Himmel ihnen Brot gegeben als ein Typus, auch wie wir noch sehen werden, für das Wort Gottes, aus dem wir leben.
[1:51] „Das ist aber der Befehl, den der Herr gegeben hat: Jeder soll davon sammeln, so viel er zum Essen benötigt, einen Gomer pro Kopf, nach der Zahl ihrer Seelen. Jeder nehme für die, die in seinem Zelt sind.“ Da gab es offensichtlich Menschen, die verantwortlich waren auch für diejenigen, die in ihrer Familie waren.
[2:11] Sie sollten nicht nur für sich selbst, sondern für ihre gesamte Familie Brot sammeln. „Und die Kinder Israels machten es so und sammelten, der eine viel, der andere wenig. Als man es aber mit dem Gomer maß, da hatte der, welcher viel gesammelt hatte, keinen Überfluss, und der, welcher wenig gesammelt hatte, hatte keinen Mangel, sondern jeder hatte für sich gesammelt, so viel er zum Essen brauchte.“
[2:37] Das Wort Gottes ist immer ausreichend für jeden, der sich damit beschäftigt. Wenn wir nur ein paar Minuten Zeit haben oder uns nur wenig Zeit nehmen können, kann Gott genauso viel uns geben, als wenn wir viele Stunden darin beschäftigt sind, es zu studieren. Wenn wir hinausgehen jeden Morgen und uns mit dem Wort Gottes beschäftigen, dann ist ausreichend geistliche Nahrung für uns vorhanden.
[3:00] „Und Mose sprach zu ihnen: Niemand soll etwas davon übrig lassen bis zum anderen Morgen. Aber sie gehorchten Mose nicht, denn etliche ließen davon übrig bis zum Morgen. Da wuchsen Würmer darin, und es wurde stinkend. Und Mose wurde zornig über sie.“ So sammelten sie es jeden Morgen, jeder so viel er zum Essen brauchte. „Wenn aber die Sonne heiß schien, es zerschmolz.“
[3:28] Man musste früh am Morgen aufstehen, um die gute Qualität zu haben. Die beste Zeit für die Morgenandacht, um aus dem Wort Gottes zu leben, ist früh am Morgen, wenn wir noch nicht von den Schwierigkeiten und den Verpflichtungen des Alltags gefangen genommen sind.
[3:47] „Es geschah am sechsten Tag, da sammelten sie doppelt so viel Brot, zwei Gomer für jede Person.“ Da kamen alle Obersten der Gemeinde und berichteten es Mose, und er sprach zu ihnen: „Das ist es, was der Herr gesagt hat: Morgen ist eine Ruhe, ein heiliger Sabbat des Herrn. Was ihr backen wollt, das backt, und was ihr kochen wollt, das kocht. Was aber übrig ist, das legt beiseite, damit es bis morgen aufbewahrt wird.“
[4:07] Offensichtlich hatten sie nicht extra viel gearbeitet an diesem Tag, aber sie hatten bei ihrer gewöhnlichen Sammlung doppelt so viel Ertrag gehabt. Das ist eine interessante Perspektive auch auf die Sabbatvorbereitung. Gott möchte nicht, dass wir uns am Freitag so abrackern, dass wir am Sabbat völlig erschöpft sind, sondern er möchte uns deutlich machen, dass er den Freitag auch in besonderer Weise segnet, damit wir am Sabbat ruhen können.
[4:36] „Und sie legten es beiseite bis zum Morgen, wie Mose geboten hatte, und es wurde nicht stinkend oder es war auch kein Wurm drin.“
[4:43] „Da sprach Mose: Esst es heute, denn heute ist der Sabbat des Herrn. Ihr werdet es heute nicht auf dem Feld finden. Sechs Tage solltet ihr es sammeln, aber am siebten Tage ist der Sabbat, da wird keines zu finden sein.“
[4:54] „Es geschah am siebten Tag, dass etliche vom Volk hinausgingen, um zu sammeln, und sie fanden nichts.“ „Da sprach der Herr zu Mose: Wie lange weigert ihr euch, meine Gebote und meine Anweisungen zu halten?“
[5:06] „Der Herr hat euch den Sabbat gegeben, darum gibt er euch am sechsten Tag für zwei Tage Brot. So soll nun jeder an seiner Stelle bleiben und niemand soll am siebten Tag seinen Platz verlassen.“
[5:19] So ruhte das Volk am siebenten Tag. Gott erinnert die Israeliten hier an etwas, das sie in Ägypten wahrscheinlich teilweise völlig aus den Augen verloren hatten, nämlich an den Sabbat, den wir aus 1. Mose 2 kennen, den Tag, den Gott gemacht hat bei der Schöpfung für alle Menschen, damit sie sich Zeit nehmen über ihren Schöpfer und Neu-Schöpfer, dann auch ihren Schöpfer nachzudenken. Und das war ein Gebot des Herrn, das die Israeliten zu befolgen hatten. Gott sagt selbst, es ist ein Gesetz, das er ihnen gab.
[5:54] „Und das Haus Israel gab ihm den Namen Manna. Es war aber wie Koriandersamen, weiß, und hatte einen Geschmack wie Honigkuchen.“ „Und Mose sprach: Das ist es, was der Herr geboten hat: Einen Gomer davon sollt ihr aufbewahren für ihre Nachkommen, damit sie das Brot sehen, mit dem ich euch in der Wüste gespeist habe, als ich euch aus dem Land Ägypten führte.“
[6:16] „Und Mose sprach zu Aaron: Nimm einen Krug und fülle einen Gomer voll Manna hinein und stelle es vor den Herrn zur Aufbewahrung für eure Nachkommen.“ Immer und immer wieder sehen wir, wie Gott sich wünscht, dass auch nachfolgende Generationen sein Wirken kennenlernen und daran erinnert werden, was Gott bereits getan hat. „Wie der Herr dem Mose geboten hatte, so stellte es Aaron dort vor das Zeugnis zur Aufbewahrung.“
[6:38] „Und die Kinder Israel aßen das Manna 40 Jahre lang, bis sie zu dem Land kamen, in dem sie wohnen sollten, bis sie an die Grenze Kanaans kamen.“ Sie hatten nach wenigen Wochen schon sich die Frage gestellt, ob sie überleben würden in der Wüste, aber Gott hatte genügend Manna für 40 Jahre Wüstenwanderung.
[7:00] Gott hat Ressourcen, von denen wir nichts wissen, und er kann sich wirklich um uns kümmern auf unserer Lebensreise.
[7:09] „Ein Gomer aber ist der zehnte Teil eines Efa.“ „Und die ganze Gemeinde der Kinder Israels zog aus der Wüste Sin, ihre Tagesreisen nach dem Befehl des Herrn, und sie lagerten sich in Refidim. Aber da hatte das Volk kein Wasser zu trinken.“ Werden sie jetzt Gott vertrauen?
[7:26] „Darum stritt das Volk mit Mose, und sie kamen und sie sprachen: Gebt uns Wasser, dass wir trinken!“ Mose sprach zu ihnen: „Was streitet ihr mit mir? Warum versucht ihr den Herrn?“
[7:42] Sie haben nicht verstanden, dass der Herr, der Brot geben kann, auch Wasser geben kann. „Als das Volk dort nach Wasser dürstete, da murrten sie gegen Mose und sprachen: Warum hast du uns aus Ägypten herausgeführt, um uns und unsere Kinder und unser Vieh vor Durst sterben zu lassen?“
[7:57] Schon wieder derselbe Gedanke. Und wir sehen hier die Gefahr, wie schlimm es ist, wenn wir nicht aus all den Wundern lernen, die Gott für uns tut.
[8:11] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du für uns sorgst und danke, dass du uns auch den Sabbat geschenkt hast, der uns daran erinnern soll, dass du unser Schöpfer bist und dass du aus dem Nichts etwas machen kannst für uns. Bitte gib, dass wir das verstehen und auch im Herzen bewahren. Im Namen Jesu. Amen.
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