In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 2. Mose 23:16-24:6. Er erklärt die Bedeutung der biblischen Feste und Gottes Gebote, die auf Mitgefühl abzielen. Der Sprecher betont die Führung Jesu als „Engel des HERRN“ und Gottes Plan für einen schrittweisen Sieg über die Feinde Israels, der auch für unser geistliches Leben relevant ist.
Gott auf (m)einer Seite: 2. Mose 23:16-24:6
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 2. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf meiner Seite“, heute mit Seite 88. Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, bitte hilf du doch uns, dass wir eine solche Liebe auch zu unseren Feinden haben, dass wir so mit ihnen umgehen, wie es dein Wort sagt. Sprich auch heute jetzt durch dein Wort zu uns und zeig uns, wie wir mit dir leben können. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:02] Wir sind in 2. Mose 23, und es geht gerade um die Feste, die die Israeliten auf jeden Fall feiern sollen. Vers 16: „Sodann das Fest der Ernte, wenn du die Erstlinge deiner Arbeit darbringst von dem, was du auf dem Feld gesät hast, und das Fest der Einbringung am Ausgang des Jahres, wenn du den Ertrag deiner Arbeit vom Feld eingebracht hast. Dreimal im Jahr sollen alle deine Männer erscheinen vor dem Angesicht Gottes, des HERRN.“
[1:32] Es braucht ganz besondere Zeiten immer wieder in unserem Leben, wo wir uns besonders Zeit nehmen, uns in die Gegenwart Gottes zu begeben, in Gemeinschaft, zum Beispiel einer Konferenz, einer Versammlung, um das Wort Gottes zu studieren und von Gott in besonderer Weise belehrt zu werden.
[1:48] „Du sollst das Blut meines Opfers nicht zusammen mit Sauerteig darbringen. Das Fett meines Festopfers soll nicht bleiben bis am anderen Morgen. Die frühesten Erstlinge deines Ackers sollst du ins Haus des HERRN, deines Gottes, bringen. Du sollst ein Böcklein nicht in der Milch seiner Mutter kochen.“
[2:08] Gott verbietet Taten, die, wenn sie getan würden, unser Herz verhärten würden. Das wäre eine ziemlich herzlose Sache, ein Böcklein ausgerechnet in der Milch seiner Mutter zu kochen. Es zeigt hier, dass diese Regeln eigentlich auf unsere Empfindsamkeit, unser Gewissen, auf unser Mitgefühl zielen.
[2:31] „Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, der dich behüten soll auf dem Weg und dich an den Ort bringe, den ich bereitet habe. Hüte dich vor ihm und gehorche seiner Stimme und sei nicht widerspenstig gegen ihn; denn er wird eure Übertretungen nicht ertragen, denn mein Name ist in ihm.“
[2:49] Dieser Engel ist niemand anderes als der Sohn Gottes selbst, Jesus Christus, wie er später dann genannt worden ist. Jesus geht seinem Volk voraus. Nur wenn Jesus uns anführt, werden wir auch ans Ziel kommen. Und Jesus trägt den Namen Gottes.
[3:09] „Wenn du aber seiner Stimme wirklich gehorchen und alles tun wirst, was ich sage, so will ich der Feind deiner Feinde sein und der Widersacher deiner Widersacher.“
[3:18] Vielleicht erinnert uns das ein bisschen an 1. Mose 3, Vers 15, wo Gott selbst verspricht, dass er durch den Erlösungsplan Feindschaft gegen den Satan in uns hineinpflanzen möchte.
[3:31] „Wenn nun mein Engel vor dir hergeht und ich dich zu den Amoritern, Hethitern, Perisitern, Kanaanitern, Hiwitern und Jebusitern führe und ich sie vertilge, so sollst du ihre Götter nicht anbeten noch ihnen dienen, und du sollst es nicht machen wie sie, sondern du sollst sie vollständig zerstören und ihre Säulen ganz niederreißen.“
[3:49] Der Götzendienst sollte ausgerottet werden. Jesus ging voran. Jesus würde den Sieg geben, und sein Volk sollte mit ihm kooperieren und nicht dann das tun, was gegen Jesu Willen war.
[4:06] „Und ihr sollt dem HERRN, eurem Gott, dienen, so wird er dein Brot und dein Wasser segnen, und ich will die Krankheit aus deiner Mitte hinwegnehmen.“
[4:14] Gott sagt, dass wenn wir ihm dienen, wenn wir ihm folgen und ihm gehorchen, dann wird er auch uns in den ganz alltäglichen Situationen bei unserem Essen und Trinken segnen. Er wird uns helfen, dass wir Gesundheit erleben dürfen.
[4:31] „Es soll keine Fehlgebärende oder Unfruchtbare in deinem Land sein. Ich will die Zahl deiner Tage voll machen.“
[4:39] „Ich will meinen Schrecken vor dir her senden und will alle Völker in Verwirrung bringen, zu denen du kommst, und will alle deine Feinde vor dir fliegen lassen.“
[4:48] „Ich will die Hornisse vor dir her senden, damit sie die Hethiter, die Kanaaniter und Hiwiter vor dir vertreibt.“
[4:54] „Ich will sie aber nicht in einem Jahr vor dir vertreiben, damit das Land nicht zur Wüste wird und die wilden Tiere sich nicht vermehren zu deinem Schaden.“
[5:03] „Nach und nach will ich sie vor dir vertreiben, in dem Maße, wie du an Zahl zunimmst, sodass du das Land in Besitz nehmen kannst.“
[5:10] Der Sieg über die Kanaaniter sollte Schritt für Schritt geschehen. Die Israeliten sollten nach und nach immer mehr siegen. Und so werden wir auch in unserem Leben erleben, dass wir nicht alles auf einmal erringen, sondern dass Gott uns einen Schritt für Schritt führt, dass wir nach und nach einen Sieg nach dem anderen erleben, bis wir vollständig Sieger sind durch Gottes Gnade und seine Führung in unserem Leben.
[5:33] „Und ich setze deine Grenze vom Schilfmeer bis zum Meer der Philister und von der Wüste bis zum Strom Euphrat. Denn ich will die Bewohner des Landes in eure Hand geben, dass du sie vor dir vertreibst.“
[5:45] „Schließe selbst mit ihnen und mit ihren Göttern keinen Bund.“
[5:49] „Sie sollen nicht in deinem Land wohnen bleiben, damit sie dich nicht zur Sünde gegen mich verleiten.“
[5:54] „Denn du würdest ihren Göttern dienen, und sie würden dir zum Fallstrick werden.“
[5:57] Wir sollten alles aus unserem Leben entfernen, was uns von Gott wegführen würde.
[6:03] „Und der HERR sprach zu Mose: Steige herauf zum HERRN, du und Aaron, Nadab und Abihu und 70 von den Ältesten Israels, und betet an von ferne. Aber Mose allein soll sich zu dem HERRN nahen; jene sollen sich nicht nahen, und das Volk soll nicht mit ihnen heraufkommen.“
[6:21] „Und Mose kam und verkündete dem Volk alle Worte des HERRN und alle Verordnungen. Und das Volk antwortete einstimmig und sprach: Alle Worte, die der HERR geredet hat, wollen wir tun.“
[6:35] Wir haben gesehen, dass die Israeliten nicht die Stimme Gottes selbst hören wollten, aber hier sagen sie, dass sie bereit sind, alles zu tun, was Gott ihnen aufgetragen hat. Hier sehen wir den Ursprung des sogenannten Alten Bundes. Sie wollten einfach die Regeln kennen und dann aus eigener Kraft sagen: „Ja, wir werden dem gehorsam sein.“ Und die Geschichte wird zeigen, wie weit das getragen hat.
[7:00] „Und Mose schrieb alle Worte des HERRN nieder. Und er stand früh am Morgen auf und errichtete einen Altar unten am Berg und zwölf Gedenksteine für die zwölf Stämme Israels.“
[7:12] „Und Mose sandte junge israelitische Männer, damit sie Brandopfer darbrachten und Jungstiere opferten als Friedensopfer für den HERRN. Und Mose nahm die Hälfte des Blutes und goss es in Schalen, aber die andere Hälfte des Blutes sprengte er auf den Altar.“
[7:30] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, mach uns bewusst, dass wir nur mit Jesus das Ziel erreichen werden und dass Jesus uns einen Sieg nach dem anderen schenken möchte. Wir sagen dir Dank dafür von ganzem Herzen. Wir möchten dir folgen. In Jesu Namen. Amen.
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