In dieser Predigt aus der Serie „Offenbarung Vers für Vers“ von Christopher Kramp wird der Vers Offenbarung 22:7 beleuchtet. Der Sprecher erklärt die Bedeutung von Jesu Aussage „Siehe, ich komme bald“ und untersucht, welche biblischen Hinweise es auf den Zeitpunkt seiner Wiederkunft gibt. Dabei werden verschiedene Aspekte wie Weltmission, der Charakter der Gläubigen und die Bosheit der Welt betrachtet.
Offenbarung 22:7
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für Vers ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Offenbarung, ProphetiePodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Offenbarung Vers für Vers
Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.
Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:
Weitere Aufnahmen
Serie: Offenbarung Vers für Vers
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Transkript
[0:48] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass wir heute da seid und schön, dass ihr jetzt live eingeschaltet habt oder später das Video seht auf joelmedia.de. Wir wollen heute weiter studieren auf der letzten Seite der Bibel, sozusagen in den letzten Phasen von Offenbarung 22. Und heute mit einem einfachen, wichtigen und ganz identifizierenden Thema, womit wir uns auseinandersetzen wollen.
[1:13] Und bevor wir beginnen, wollen wir, wie jedes Mal, Gott bitten, dass er uns durch seinen Heiligen Geist führt. Lasst uns niederknien und beten.
[1:29] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du uns in deinem Wort begegnest und dass wir Kraft, Trost, Hoffnung und Stärke aus deinem Wort gewinnen können. Wir möchten dich bitten, dass du uns heute ansprichst und dass wir dein Wort so verstehen, wie du es gemeint hast. Sprich zu uns, zeig uns, was es persönlich für uns bedeutet. Und wir danken dir dafür, dass es uns erwecken wird. Im Namen Jesu. Amen.
[2:08] Schaut mit mir in Offenbarung Kapitel 22 und dort Vers 7. Letzte Woche haben wir uns Vers 6 angeschaut und gesehen, dass in Vers 6 noch einmal so die Brücke zurück geschlagen wird. Zuerst will 1, Vers 1, haben wir gesehen, dass im Prinzip dort jetzt sozusagen das Ende des Buches erreicht ist und jetzt einige wesentliche Schlussbemerkungen noch kommen. Und in Vers 7 haben wir jetzt so einige, die erste dieser wesentlichen Schlussbemerkungen. Wer mag mal Offenbarung 22 und dort erst sieben lesen?
[3:05] Genau, die erste Aussage hier ist: "Siehe, ich komme bald." Und das ist für uns ein ganz, ganz wichtiger Vers, weil wir uns nach diesem Versen, die hier in Offenbarung 2000 noch mehrmals vorkommen, wir nennen ja, wir sagen, wir sind Adventisten, wir warten auf die Wiederkunft. "Siehe, ich komme bald."
[3:30] Jetzt habe ich meine Frage an euch: Was meint denn Jesus, wenn er sagt: "Ich komme bald"? Das ist ja ein Begriff, der nicht ganz unproblematisch ist, denn das Buch ist geschrieben worden, waren ungefähr, wie alt ist ungefähr, genauso 900 nach Christus. Also das Buch ist mindestens 1900 Jahre alt, 1300 Jahre. Und hier steht eine der auf der letzten Seite sozusagen, dass Jesus sagt: "Siehe, ich komme bald." Ich weiß nicht, was ihr euch darunter vorstellt, wenn ihr die Botschaft hört: "Jesus kommt bald."
[4:29] Es gibt ja Menschen, die vielleicht sagen: "Na ja, Jesus hat, hatte ich mal gehört, Jesus hat gesagt, er er kommt, und jetzt ist aber schon so viele Jahre natürlich gekommen. Vielleicht kommt er ja nie." Ja, also müssen wir uns die Frage stellen als Adventisten im 21. Jahrhundert: Was bedeutet es, dass hier steht: "Siehe, ich komme bald"?
[4:51] Also fangen wir mal so an: Ist denn die Wiederkunft etwas, was vielleicht stattfindet oder vielleicht auch nicht? Oder ist die Wiederkunft ein ganz sicheres Ereignis? Ganz sicher. Warum ist, denkt ihr, ist es ist die ganz sicher? Woher, warum glaubt ihr, dass eine Wiederkunft geben wird?
[5:12] Ganz viele wären okay. Wenn wir mal ein paar so, dass wir so ein bisschen uns da wieder daran erinnern, die Bibel sagt. Okay, jetzt sollte ist der wesentliche Grund, oder aber wo sagt die Bibel in dem, man ein paar Stellen, weil das ist gar nicht so verkehrt, immer wieder gerade für diese wesentlichen Grundlehren ein bisschen so sich überlegen, wo steht das noch mal, wo steht, dass Jesus wieder kommt, außer hier? Ist natürlich, was sind eure Lieblingsverse, die über die Wiederkunft sprechen?
[5:53] Matthäus 24. Okay, okay, wir sammeln jetzt ein bisschen mehr. Also Matthäus 24 können wir uns aufschlagen. Können schon weiter überlegen, wenn ich was für dich...
[6:13] Matthäus 24, da haben wir die Frage ins 13. Als aber auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird dies geschehen und was wird das Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Welt sein? Also da ist diese, diese Frage: Wann wird das geschehen?
[6:34] Okay, und dann gibt es ein ganzes Kapitel, ein ganz, eine ganze Predigt über die Wiederkunft, 24 und dann auch Kapitel 25. Was sollen wir erstmal noch stellen? Wo wird noch explizit gesagt, dass Jesus wieder kommen wird?
[6:55] Erstens A4 ist sehr gut. Danke schön. Erstens A4. Da haben wir die eine der bekanntesten Stellen überhaupt, erst noch nicht hier, und dort Vers 15 und 16. Ich warte denn das sagen wir euch in einem Wort des Herrn: Wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrig bleiben, werden den Schlafenden nicht zuvorkommen. Denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl angeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Also das spricht der Paulus ganz deutlich von der Wiederkunft.
[7:40] Haben wir noch Stellen, die euch spontan in den Sinn kommen, die von der Wiederkunft reden?
[7:52] Wie der Kunst. Es ist ja so, eines der grundlegendsten Themen in der Bibel, oder die Wiederkunft, die zu offenbar wird, zum Beispiel in einem, vielleicht ja, okay, dann offenbar 14, ja, die Ernte ab Vers 14, ja, wo Jesus mit einer Sichel in der Hand auf einer weißen Wolke kommt. Sehr gut. Noch andere Stellen?
[8:22] Ja, genau. Genau, die Verheißung, auf die die neue Erde auch und auf die auf den Himmel vorher, dann die neue Erde. Ganz genau, die ganzen, ganzen Abschnitte auf Morgen 21 und 22. Noch mehr Bibelstellen, die so explizit von dem, von der Wiederkunft Jesu sprechen.
[8:55] Wieder konnte so. Also in der Offenbarung gibt's ja noch eine Stelle, vielleicht müssen wir auf den Baum sind. Offenbarung 19, genau, da haben wir dann in Offenbarung 19 ab Vers 11 ist eine ganz großartige Schilderung auch, wo Jesus jetzt nicht als der geschrieben, beschrieben wird, der erntet, sondern der Krieg führt. Ja, da wird die Wiederkunft beschrieben als ein Sieg über die Feinde Gottes und die Feinde des Volkes Gottes. Offenbarung 19:11. Genau.
[9:25] Dann gibt es auch eine ganz, ganz klassische Stelle in Offenbarung Kapitel 11, Vers 7: "Siehe, er kommt mit den Wolken, und wie viele Augen werden sehen?" Das Auge wird den Sinn. Also auf Morgen 1 kann man natürlich auch Daniel 2 haben.
[9:47] Daniel 2 haben wir, wie wir die Wiederkunft dargestellt, dem Stein, der das Standbild an den an den Füßen trifft und alles zertrümmert. Werden zwei haben wir auch. Das ist so fest 4 und 14, 45 Jahre. Es ist eine zwei. Sehr gut. Was aber noch? Was fällt euch noch ein?
[10:13] Johannes 12, Vers 1, so indirekt, ja, da macht sich dann Michael auf. Das war nicht direkt die Wiederkunft, sondern das ist dann so sein Einleiten zur Wiederkunft, aber das führt dann dazu nicht weiter. Dann folgt wird gerettet werden, das für denn da auch zur Wiederkunft. Genau. Dann Johannes 12 gehört sicherlich dazu.
[10:31] Also vielleicht die noch wichtigste Stelle, die wir nicht genannt haben. Es gibt sicherlich einige, die wir noch anführen könnten, ist in Johannes 14. Und da waren wir heute noch mal ansetzen.
[10:41] Johannes 14 und dort Vers 1 bis 3. Johannes 14:13. Da heißt es: "Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich. Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn nicht, so hätte ich gesagt: Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin."
[11:36] Also die Lehre von der Wiederkunft basiert darauf, dass Jesus selbst versprochen hat: "Ich komme wieder." Und zwar, wann kommt er wieder? Weil er gegangen ist. Ja, ja, sag nicht: "Ich gehe und wenn ihr euch gut benimmt, dann komme ich wieder." Er sagt auch nicht: "Ich gehe in den Himmel und wenn ich Lust habe, komme ich wieder." Er sagt auch nicht: "Ich komme wieder, weil ich, ich gehe in den Himmel und gehe wahrscheinlich wieder zurück, um euch zu holen." Er sagt: "Weil ich gegangen bin, komme ich auch wieder, weil ich euch bei mir haben möchte."
[12:08] Also die Tatsache, dass Jesus geht, er sagt: "Wenn ich hingehe, eine Stätte bereite, so komme ich wieder." Ja, also die Tatsache, dass Jesus gegangen ist, ist ein Beweis dafür, dass er auch wieder kommen wird, denn er war ja schon mal auf Erden. Er war schon mal hier, hat er mit den Menschen Kontakt genommen und jetzt ist in den Himmel gegangen, um den Platz vorzubereiten. Und deswegen wird er wiederkommen.
[12:31] Das heißt, die Frage, ob es eine Wiederkunft gibt, ist keine Diskussion. Jesus kommt. Und jetzt ist natürlich die Frage, die auch die Jünger schon hatten: Ja, wann kommt er? Ja, wann kommt er? Und dazu müssen wir uns natürlich jetzt ein paar Gedanken machen.
[12:53] Nochmal vielleicht ganz kurz: Gibt es hier in diesen Bibelstellen Hinweise darauf, wann Jesus kommt? In den ihr habt jetzt ja, werden einige gelesen. Welche diese Bibelstellen helfen uns vielleicht etwas über den Zeitpunkt zu eruieren? Etwas für den Zeitpunkt zu lernen. Johannes 14 sagt jetzt nicht so viel. Johannes 14 sagt nur: "Ich gehe hin und komme wieder, bereite euch eine Stätte vor und dann komme ich wieder." Aber gibt es die andere Kapitelstellen, wo wir etwas lernen können über den Zeitpunkt?
[13:34] Okay, also halten wir mal fest. Matthäus 24, was lernen wir denn da?
[13:37] Matthäus 24, was lernen wir denn da? Matthäus 24.
[13:49] Genau, wie die Jünger fragten: "Wann? Was ist das Zeichen, dass wir wissen, jetzt kommt die Wiederkunft?" Und Jesus sagt: "Darum wacht, lasst euch niemand verführen." Es gibt dann einige Zeichen, die den Weg markieren. Aber dann gibt es das eine Zeichen in Matthäus 24 und dort Vers 14: "Und dieses Evangelium vom Reich in der ganzen Welt verkündet werden zum Zeugnis für alle Heidenvölker, und dann wird das Ende kommen." Das heißt, in der Bibel ist es, Jesus sagt es selbst eindeutig: Die Wiederkunft hängt an der Weltmission. Das ist das Thema. Wenn die Welt erreicht ist, kommt Jesus wieder.
[14:32] Also die erste Antwort ist: Warum ist hier ist nicht wieder gekommen? Weil die Welt nämlich erreicht ist. Punkt. Dann hast du gesagt, Daniel 2. Schauen wir mal in Daniel 2, was wir dort lernen über den relativen Zeitpunkt der Wiederkunft. Müssen sagen, relativ, weil natürlich es keinen absoluten Zeitpunkt gibt. Ja, die Bibel sagt ganz deutlich: "Den genauen Tag, die Stunde wissen wir jetzt nicht." Wir können nur relativ einige Aussagen machen über den zeitlichen Rahmen der Wiederkunft.
[15:14] In Daniel 2 und dort Vers 44 heißt es nämlich: "Aber in den Tagen jener Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das in Ewigkeit nicht untergehen wird. Und sein Reich wird keinem anderen Volk überlassen werden. Es wird alle jene Königreiche zermalmen und ihnen ein Ende machen. Er selbst aber wird in Ewigkeit bestehen." Also wann kommt das Königreich? In den Tagen jener Könige. Und wer sind jene Könige? Wir sind jene Könige, wenn man jetzt einfach seine zwei selbst sich anschaut.
[16:03] Genau, Eisen und Ton. Ja, also wir haben ja eine zweite kennt das ja mehr als gut. Wir haben Gold, Silber, Bronze, Eisen und Eisen und Ton. Zurzeit, als Jesus sagte: "Ich komme wieder", in welchem Reich lebte er? Im Eisen. Ja, das heißt, solange das römische Reich existierte, konnte Jesus gar nicht wiederkommen, weil Jesus eben nicht zur Zeit des römischen, des eisernen Reiches kommen würde, sondern zur Zeit der von Eisen und Ton. Also aus Daniel 2 wird ganz deutlich: Erst nach dem römischen Reich. Und das römische Reich war noch, wie lange auf dieser Welt?
[16:53] Wie lange, wann ist das römische Reich so ungefähr untergegangen? Auch da kann man sich um die Jahreszahl bestreiten, aber ja, wahrscheinlich will. Also das klassische Datum ist 476, 467 ist das Ende des römischen Reiches, des weströmischen Reiches. Ostrom hat er noch bis 15. Jahrhundert existiert. Genau. Aber also ungefähr so, also so um 500 war alleine Daniel 2 bis 500 oder so, ungefähr, was ja gar nicht möglich, dass dieses wieder kommt, weil so lange das römische Reich noch existierte. Und erst in der Zeit der Nachfolgestaaten ist es überdenkbar von der Wiederkunft zu sprechen.
[17:31] Wenn wir an seine zwei denken. Okay, gibt es noch Texte hier, die uns einen Hinweis geben, wann es denn so weit sein könnte?
[17:48] Gibt es noch einen von diesen Texten, die wir aufgezählt haben, der so einen Zeitbezug herstellt? Das ist Daniel 2, Vers 44. Erst das half ihr nicht so unbedingt, oder da geht es mehr so um die Frage der Auferstehung der Toten, der Verwandlung der Gerechten. Gibt es ein anderes Kapitel, ihr, das wir haben?
[18:25] Offenbarung 14 und dort lesen Sie mal Vers 14 und 15. Und ich sah und siehe, eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß einer, der glich einem Sohn des Menschen. Genau, er hatte auf seinem Haupt eine goldene Krone und in seiner Hand eine scharfe Sichel. Die Sichel braucht man zum Ernten, oder? Und ein weiterer Engel kam aus dem Tempel hervor, rief mit lauter Stimme dem zu, der auf der Wolke saß: "Sende deine Sichel und ernte!" Und jetzt kommt ein interessanter Satz, denn: "Genau die Stunde des Erntens ist für dich gekommen, weil..."
[19:10] Warum? Weil die ja und das überall. Genau Vers 14 und 15 hier macht deutlich, da ist eine Ernte reif. Jesus kommt wieder, wenn die Ernte überreif ist. Der Bibeltext ist eindeutig. Ja, die Stunde des Erntens ist gekommen, weil die Ernte reif ist.
[19:40] Da gibt es einen Fall anders, von welcher Ernte redet denn die Bibel? Was muss denn reifen, damit Jesus wieder kommen kann?
[19:55] Das würde gesang und und weitere. Es ist gar nicht sehr richtig. Und Weizen, wer das sagt er Jesus Matthäus 13, nicht was beides wachsen soll bis zur Ernte. Und Weizen stehen jetzt für was? Was sind denn Unkraut und Weizen? Genau, die bösen und die guten. Ja, aber wie wächst denn das Gute und sie wechseln das Böse? Also worauf wartet denn Gott, wenn er sagt, es böse und das gute müssen noch wachsen?
[20:35] Genau, eine Sichtung, eine Vollendung, damit sie dann klar da scheiden kann. Ja, schauen wir mal in Markus.
[20:48] In Markus 4 haben wir eigentlich das wesentliche Gegenstück hier in Markus 4 und dort Vers 26 bis 29.
[21:15] Sagen.
[21:47] Genau, wenn die Frucht reif ist. Ja, also jetzt gibt es ein Gleichnis. Er spricht von einer Pflanze, die wächst. Erste Hallen, dann die Ehre, dann die Frucht. Und wenn die Frucht reif ist, wenn sie erntereif ist, dann kommt die Sichel, dann kommt die Ernte. Von welcher Frucht reden wir hier? Worum geht es in dem Gleichnis, wenn man den Text anschaut?
[22:13] Das Reich Gottes. Okay, was ist denn das Reich Gottes? Was muss denn hier wachsen?
[22:20] Das sagte die Bibel. Was ist denn das Reich Gottes?
[22:27] Dieses ist das Wort. Genau, der Fehler führt dazu, dass dieses Reich Gottes wachsen kann. Aber was ist das Reich Gottes? Es hat unseren Charakter zu tun. Ihr kennt vielleicht die Stelle, also Charakter in Römer, den Römer 14, wo Paulus sagt: "Das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist." Das heißt, was muss wachsen? Die Gerechtigkeit, der Friede im Herzen, die Freude im Heiligen Geist. Das sind die Dinge, dann könnte man auch im Allgemeinen formulieren: Die Frucht des Geistes oder die Liebe, die Freude, die Sanftmut und all die Charaktereigenschaften, die Jesus auf dieser Welt gezeigt hat, die sollen durch das Wort Gottes in unserem Leben wachsen.
[23:20] Wann kommt Jesus wieder? Text macht es eindeutig: Wenn die Frucht ist zuletzt allen weit. Hat es so ausgedrückt: Wenn der Charakter Jesu in seinem Volk vollkommen widergespiegelt wird, dann kommt er wieder.
[23:34] Wieder. Also wir haben hier die Frage des...
[23:43] Dass es reicht nicht einfach nur zu sagen: "Ich glaube, dass es Evangelium war." Es soll das Evangelium sollen sie ja verändern. Es soll uns nicht nur die Sünden vergeben, sondern uns auch bereit machen, im Himmel zu leben. Oder denn, wenn Jesus wieder kommt, gibt es keine Zwischenstation, wo wir erst mal auf den Himmel tauglich gemacht werden, sondern wenn Jesus kommt, bringt uns in den Himmel.
[24:05] Also, und ihr könnt euch sicher sein, Jesus bringt uns erst in den Himmel, wenn wir bereit sind für den Himmel. Warum sollte er das früher tun? Das würde ja nur Qual für uns bedeuten und Gefahr für das Universum. Er bringt uns erst in den Himmel, wenn wir bereit sind.
[24:17] In vielen immer gesagt: Die Rechtfertigung ist unser Titel, ja, unser Anrecht, und die Heiligung ist unsere Bewegung für den Himmel. Unsere, dass wir dann auch wirklich uns da wohlfühlen und auch hineinpassen in den Himmel.
[24:31] Deswegen wir jetzt schon auf der Erde so die himmlische Atmosphäre lernen sollten und darin leben sollten. Also das haben wir, die die das Weizen und Unkraut muss beides wachsen. Offenbarung 14 ist es einmal die Weizenernte und dann ist es nicht das Unkraut. Und in Offenbarung 14, sondern eine andere Ernte. Was für eine andere Ernte kommt dann auf dem die Traubenernte? Die Traubenernte entspricht so dem dem Unkraut. Wofür steht diese Traubenernte?
[25:07] Genau, für die, für die, für die Bösen, für die Ungerechten. Schaut mit mir in...
[25:57] Genau, also warum wird geerntet? Die Bosheit des Groß, die Bosheit hat jetzt ein Limit erreicht. Wir sehen es in der Bibel immer wieder, wenn die Bosheit ein bestimmtes Limit erreicht, dann kommt Gottes Gericht. Fallen euch dann Geschichten ein, wo Gott sagt: "Okay, bis hierhin und nicht weiter"? Der Sintflut, oder über 120 Jahre, aber dann war es, dann war nichts mehr zu machen. Sintflut ist ein Beispiel. Fällt noch ein Beispiel ein, wo Gott quasi sagt: "Okay, jetzt ist sozusagen das Maß voll"?
[26:26] Israel in der Wüste, ja, genau. Also die haben ja mehrfach versucht oder gegen ihn ich aufgelegt und irgendwann hat man gesagt: "Okay, jetzt, also ich vergebe euch, aber ihr werdet nicht ins Gelobte Land hineinkommen." Hat irgendwo eine Grenze erreicht. Noch andere Geschichten, wo man merkt, okay, wenn eine bestimmte ein Limit erreicht ist an Bosheit, dann kommt das Gericht.
[26:48] Die sind Aarons, ja, damals, als sie hineingegangen sind. Ja, also ich dachte jetzt auch ganz besonders an die Geschichte der Kanaaniter und der Ammoniter. Abraham sagt nämlich Gott: "Die Schuld der Amerikaner ist noch nicht voll." Ja, und er hat noch 400 Jahre den Amerikanern gegeben. Und in Kanaan geht dann aber irgendwann war diese Schuld vorher, irgendwann war der, war das Maß voll.
[27:11] Eine Offenbarung heißt es später: "Eine Offenbarung 18 über Babylon: Ihre Sünden reichen bis zum Himmel. Das Maß ist voll." Und dann kommt die Wiederkunft. Also es gibt hier eine zweimal gesehen, okay, ich muss nach dem römischen Reich und wann sein, aber eigentlich gibt es drei wesentliche Punkte, die ich so in der Bibel erkennen kann. Natürlich damit später dann noch sozusagen das Böse. Drei Dinge, die dafür sorgen oder die, wenn das Limit erreicht ist, die Wiederkunft einleiten. Das eine ist die Weltmission. Das andere ist der Charakter der Gläubigen. Und das dritte ist die Bosheit der Welt.
[27:55] Interessant ist, was ich oft beobachtet habe, dass oft Geschwister sich einen Punkt rausgreifen und sich auf den konzentrieren. Ja, da gibt es also Leute, die beobachten die ganze Zeit nur die Bosheit in dieser Welt, ja, und dokumentieren jede Gottlosigkeit und jeden Frevel und und und alle Zeichen der Zeit und schauen sich nur die Finsternis dieser Welt an und warten, bis es so finster ist, wieder kommt. Dann gibt es andere, die wollen einfach nur Missionen machen, ja, und überall die ganze Welt erreichen, um möglichst viele Leute schnell kaufen, weil wenn alle getauft sind, nicht mehr da, oder alle die ganze Welt erreicht ist und die Zahlen stimmen, dann kommt ihr das wieder her.
[28:55] Ja, genau. Da wird es, und das ist jetzt genau mein Punkt. Diese diese Dinge werden kann man nicht getrennt betrachten. Also man kann nicht einfach sagen: "Okay, wir gehen einfach in die Welt und hoffen so viele wie wir können, und dann kommt wieder." Man kann auch nichts sagen, die manche sagen: "Mission ist mir nicht so wichtig. Ich ziehe einfach irgendwo in den Wald und lebe jetzt so heilig, ich versuche so heilig zu werden, dass Jesus wieder kommt."
[29:18] Sondern die Mission, wenn ich versuche, anderen Menschen zu Jesus zu bringen, wirklich, dann wird das auch mein...
[29:22] wirklich dann wird das auch mein Charakter verändern. Oder anders ausgedrückt, wenn ich, wenn ich erlaube, Jesus an meinem Charakter zu wirken, dann werde ich auch gerne davon erzählen. Das bedingt sich. Und wenn wir Missionen machen werden, dann wird auch erst eine Verfolgung gegen die Weltmission führen zur Verfolgung. Denn allen Welt macht das sehr schön deutlich, wenn das klare Zeugnis mit Vollmacht in die Welt hinausgeht, wird der Satan da nicht zugucken. Ja, es wird dann Gesetze gegen das Evangelium geben, gegen das Gesetz Gottes, wie du richtig gesagt hast. Und das ist dann am Ende auch das Limit. Wenn diese Gesetze werden wieder dazu führen, dass noch andere erwachen werden, ja, und noch ihren Charakter vollkommen und die Mission unterstützt. Als diese drei Dinge, die bedingen sich sozusagen. Die kann man nicht voneinander trennen. Und wenn wir in einer Sache uns wirklich da konzentrieren, dann folgen die anderen Sachen mit. Man muss alle drei mit im Blick haben.
[30:34] Okay, jetzt kommt dieses Zitat: "Siehe, ich komme bald." Das ist schon mal in der Offenbarung vor. Das ist nichts zum ersten Mal. Offenbarung 22. Es gibt eine andere Stelle in der Offenbarung, wo schon mal steht: "Siehe, ich komme." Weiß jemand von euch, wo das ist? Wo steht: "Siehe, ich komme bald"? Siehe, ich komme. Noch woanders, aber ich komme bald. Wo kommt das noch mal vor in der Offenbarung? Jemand eine Idee? Richtig, Offenbarung 3, Vers 11. Wo sind wir denn da so im größeren Kontext? Offenbarungen, welche Visionen, welche Visionen, Abschnitt auf Morgen 2 und 3. Hat was für einen so die sieben Gemeinden, oder? Also wir sind in den sieben Gemeinden und das heißt dann Offenbarung 3, Vers 11: "Ich komme bald. Halte fest, was du hast, damit niemand deine Krone nehme." Okay.
[31:38] Jetzt haben wir folgende, müssen uns folgende Frage oder Idee stellen. Ganz kurz: Die sieben Gemeinden, was stellen die sieben Gemeinden da? Das wir sind alle Details gehen, aber was stellen die sieben Gemeinden da? Genau sieben Zeitabschnitte. Wann geht das los? Genau. Also mithin mit der Urgemeinde. Und wo endet das? Ja, also interessanterweise gibt es in Offenbarung 3 gar nicht so einen direkten Hinweis auf die Wiederkunft, aber so bis kurz vor die Wiederkunft oder nämlich die letzte Gemeinde ist, wer das Volk ist, gerichtet wird. Okay. Also, wie heißen die Gemeinden? Es geht los mit Ephesus. Das ist so, welche Gemeinde ungefähr? Also welcher Zeitabschnitt? Ja, so die die apostolische Gemeinde, so bis der letzte Apostel gestorben ist, wahrscheinlich fällt ein bisschen länger, aber ungefähr. So, dann die nächste Gemeinde ist ja, und Männer, welche Zeit ungefähr? Verfolgte Gemeinde. Genau, das ist so die Zeit bis Konstantin. Ja, die die Zeit, wo im zweiten Jahrhundert die Christen schlimm verfolgt worden sind, bis 313. Also diese zehn Jahre vom zu sein. Und dann kommt nach Smyrna kommt... schaut es aus, als wäre ja fast dem Ephesus. Das ist so 34 bis oder 31 bis zu circa 100. Dann haben wir es, werner, das ist so 113 ungefähr. So, wie gesagt, das ist dann was die nächste Gemeinde fortschritt kommt.
[33:31] Noch Pergamon. Genau, das war die Gemeinde. Was passiert in Pergamon? Und also ganz kurz zusammengefasst, auch wenn wir, wenn wir wieder, wenn wir durch sind, Offenbarung wieder von vorne an, da können wir alles ausführlich studieren. Da ist die Vermischung von Heidentum und Christentum. Er, das ist die Zeit der Kompromisse. Konstantin und danach bis ungefähr 30 natürlich. Und dann haben wir eine lange Gemeinde, nämlich welche Gemeinde? Vila. Mittelalter. Genau, des Papsttums. Also hier gibt es zwei wesentliche Theorien. Haben jetzt nicht die Zeit, das lange auch so zu diskutieren. Alle sind sich einig 538. Manche sagen bis zur Zeit von Luther. Andere sagen, und da gehöre ich dazu, bis 1789. Aber das könnt ihr dann in unseren Videos nachschauen. Und dann haben wir noch Sardes. Und je nachdem, was man sich vor jetzt entschieden hat, ab der Zeit von Luther bis irgendwo so, oder halt ab 1789. Aber dann, und das jetzt entscheidend, haben wir die Gemeinde, was ist die sechste Gemeinde? Philadelphia. Und da ist glaube ich die Einigkeit wieder ziemlich klar. Denn Philadelphia stellt welche oder welchen Abschnitt der Kirchengeschichte da? Welche Gemeinde ist durch Philadelphia geschrieben? Ja, die Zeit vor der großen Enttäuschung und dann in der großen Enttäuschung und vor allem auch kurz nach der großen Enttäuschung. Ja, die an dem Wort festhalten, wie es hier heißt. Denn eine Offenbarung 2, "Ich sehe, ich habe vor die eine geöffnete Tür gegeben." Welche Tür ist geöffnet? Zum Allerheiligsten, genauen himmlischen Heiligtum. Und niemand kann sich schließen. Denn du hast eine kleine Kraft. Ja, das ist die kleine, die kleine Gruppe an... die festhalten. 1844. Und hast mein Wort nicht bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet. Und das ist so diese Gruppe kurz vor 1844, kurz nach 1844, um 1844 herum. Und also ich mach mal um 1844.
[36:01] Und dann kommen natürlich Laodizea. Das ist dann später nicht mehr. Okay, jetzt wie der Satz: "Und es ist sehr wichtig, der Satz: Siehe, ich komme bald." Fällt in welcher Gemeinde? Philadelphia. Gehört der Satz: "Siehe, ich komme bald"? Jesus sagt nichts zu Ephesus: "Ich komme bald." Er sagt auch nicht zu Pergamon: "Siehe, ich komme bald." In Thyatira ist es sogar Tatsache, dass bis zur Gemeinde Thyatira die Wiederkunft als Thema gar nicht vorkommt. Ja, die erste Gemeinde, in der die Wiederkunft erwähnt wird, ist Thyatira. Aus einem vollen Grund.
[36:57] Welchem Jahr wurde das Buch Daniel sie? Vielleicht wisst ihr das noch so aus dem Kopf. 1798. Genau, 1798. Die Entsiegelung des Buches Daniel. Da beginnt überhaupt erst mal dieses systematische, tiefe Studium, wo Dinge über die 2300 Abend und Morgen herausgefunden werden. Und wo die Botschaft von der Wiederkunft in den Fokus rückt. Die Idee ist eigentlich die: Solange das Buch Daniel versiegelt ist, kann auch die Wiederkunft nicht so mit richtiger, großer Vollmacht verkündigt werden. Ja, denn erst wenn diese Zeit der Trübsal vorbei ist, diese 1260 Jahre, dann kann überhaupt die Wiederkunft stattfinden. Schaut mal mit mir in 2. Thessalonicher, Kapitel 2 und dort Vers 1 und 2. Vielleicht habt ihr mal gehört, dass Leute sagen: "Ja, alle Apostel und alle haben wir geglaubt, dass Jesus schon zu ihrer Zeit wieder kommt." Ja, und vielleicht gab es auch einiges geglaubt. Aber Paulus sagt hier etwas sehr deutlich. Er sagt in 2. Thessalonicher, Kapitel 2, Vers 1: "Wir bitten euch aber, ihr Brüder, wegen der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus und unserer Vereinigung mit ihm, lasst euch nicht so schnell in eurem Verständnis erschüttern oder gar in Schrecken jagen, weder durch einen Geist, noch durch ein Wort, noch durch einen angeblich von ihm stammenden Brief, der..." Caps damit schon "Fake News", als wäre der Tag des Herrn schon da. "Lasst euch von niemand in irgendeiner Weise verführen. Denn was muss zuerst kommen? Jetzt muss unbedingt zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde offenbart werden, der Sohn des Verderbens." Wen meint er damit?
[39:04] Genau, also er meint das kleine Horn aus Daniel, aber das Papsttum. Er sagt, solange das Papsttum nicht, solange diese Antichrist die offenbart hat, so lange gibt es überhaupt keine Wiederkunft. Deswegen, solange das römische Reich existiert, kann die Wiederkunft gar nicht sein. Es gab übrigens damals viele Christen, auch die wussten, solange das römische Reich existiert, wird Jesus gar nicht wieder kommen. Dass das Papsttum, dass sich dann zeigt, würde, wie lange regieren? Was sagte dann in Folge? Sagt, wie viel? Genau, 1260 Jahre, eine Zeit, zweite, eine halbe Zeit. Und erst wenn diese Zeit vorbei ist, erst wenn die Zeit des Antichristen vorbei ist, erst dann kann man überhaupt mit der Wiederkunft rechnen. Das heißt, biblisch gesehen war vor 1798 überhaupt gar nicht an eine Wiederkunft zu denken. Das übrigens einer meiner Hauptgründe, warum ich sage, Thyatira geht bis 1798. Weil intuitiver jetzt die Wiederkunft erwähnt wird. Und dann wird sie in Sardes. Also für Sardes heißt es nur: "Siehe, ich komme." Schon mal in Offenbarung 3, Vers 25. Offenbarung 2, und dort in Vers 24, 25. Dort steht doch was: "Ihr habt das, haltet fest, bis ich komme." Also intuitiver sagt Jesus: "Ich komme." Dann in Sardes, schaut man, was er sagt. Ins Sardes, dort sagt er nämlich in Vers 3: "So denkend und daran, wie du empfangen und gehört hast, und bewahre es und tue Buße. Wenn du nun nicht wachst, so werde ich über dich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht erkennen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde." Also ich hier sagt er: "Ich komme wie ein Dieb." Also in Thyatira sagte er: "Ich komme." In Sardes sagte er: "Ich komme wieder wie ein Dieb." Und dann sagt dann für Philadelphia: "Ich komme." Was sagt dann? Deutet er: "Ich sehe vor der Tür und klopfe an." Also die Idee sozusagen, die Botschaft von der Wiederkunft, die kommt immer näher, näher, näher. Er näher. Und es gibt einen Zeitpunkt, da ist sie nahe, da ist sie bald. Und der Zeitpunkt ist nicht zur Zeit von Ephesus, und nicht zur Zeit von Smyrna, und auch nicht zur Zeit von Thyatira. Die Botschaft: Jesus kommt bald. In der Kirchengeschichte ist zur Zeit von Philadelphia.
[41:33] Ja, denn zur Zeit von 1844 waren es eigentlich nur noch ein paar Jahre bis zur Wiederkunft. Warum sind wir dann auch hier? Wegen hier und wegen hier. Und es hat damit auch zu tun, ja, weil wir die Wiederkunft verzögert haben, abgebremst haben. Ja, wenn man das sagt, sagen wir mal Leute auch: "Das kannst du ja nicht sagen." Doch, das kann ich sagen. Allen weit sagt: "Ist ja." Und die Liebe sagt, ist auch ganz deutlich. Man kann sie an die Wiederkunft beschleunigen oder auch ausbremsen. Man kann sie nicht verhindern, aber man kann sie verzögern. Und genauso wie man den Einzug ins gelobte Land verzögern konnte. Es macht sehr deutlich, es hätte kurz 1844 wiederkommen können. Hätte in den 1850er wiederkommen können. Dann natürlich berühmt ist dann kurz nach 1888. Gibt sie mehreren Stellen ganz eindeutig. Und das muss uns bewusst sein, denn wir lesen: "Siehe, ich komme bald." Sind zwei Dinge. Das eine ist die Aussage: "Siehe, ich komme bald." Prophetisch gehört in die Zeit von Philadelphia. Da gehört sie hin. Da ist die Botschaft von der Wiederkunft überhaupt richtig verkündigt worden. Und da war es nur noch ein kurzer Zeitpunkt. Und dass es jetzt länger gedauert hat, liegt nicht an der Verheißung, sondern liegt an uns. Und wir müssen sehen, dass wir endlich ein bisschen hier hinterher kommen, damit wir die Wiederkunft nicht länger aufhalten. Sondern sie, ich würde sagen, wir ganz kurz noch in 2. Petrus, Kapitel 3 und dort Vers 11 und 12. "Und dies alles aufgelöst wird, wie sehr solltet ihr euch auszeichnen durch heiligen Wandel in Gottesfurcht, indem ihr das Kommen des Tages Gottes was erwartet und ihm entgegen eilt oder beschleunigt." Unser Leben, unser Charakter und auch unsere Einstellung zur Wiederkunft hat etwas zu tun mit dem Zeitpunkt der Wiederkunft. Wir können Gott nicht zwingen, wieder zu kommen. Aber müssen wir Gott überreden, wieder zu kommen? Das ist ein völlig falsches Bild. Wir wissen, ob sich anstrengen, damit Gott sei zwar nicht, doch wieder kommen. Nein, wir müssen endlich die Welt vorbereiten, dass er wiederkommen kann. Er möchte so gern wiederkommen, aber kann ich wiederkommen, bevor nicht alle gehört haben? Er möchte so gern und mit nach Hause nehmen, aber er kann uns erst nach Hause nehmen, wenn wir auch im Himmel leben können, ohne die Krise zu kriegen. Ja, was haben die, was haben die Israeliten gesagt, als sie noch nicht reif waren in ihrem Herzen, als sie Gott begegnet sind? Haben sie gesagt: "Am Berg Sinai, hör auf zu reden." Ja, was würde passieren, wenn Gott halb reife Menschen in den Himmel nimmt? Würde uns verstecken vor Gott. Wird Angst haben. Also das ist nicht, dass Gott irgendwie voll daran hat, uns auf der Erde lange zu halten. Er weiß, was passieren würde, wenn er uns in den Himmel nehmen wird und wir sind gar nicht bereit.
[44:59] Also, was ist die Schlussfolgerung? "Siehe, ich komme bald." Jesus möchte bald wiederkommen. Seit dieser Zeit, seit 1844, ist die Wiederkunft die vordringliche Thematik. Und ich glaube, manchmal haben jetzt Adventisten, vor lauter anderen Dingen, die wir alle uns mit beschäftigen und uns anschauen, dieses eigentliche Thema aus den Augen verloren. Wir sind hier, um die Welt auf die Wiederkunft Jesu vorzubereiten. Und deswegen sagt die Offenbarung: "Siehe, ich komme bald." Hier am Ende wird es noch mal, so als eine der wichtigsten Aussagen, zusammengefasst. Der an den letzten Fersen haben die Zusammenfassung Offenbarung, in gewisser Weise eine gewichtige Aussage. Noch mal, und das allererste: "Siehe, ich komme bald." Geht los. Und dann heißt es hier, das haben wir heute nur am Rande angeschaut: "Glückselig ist..." Schauen wir auf Offenbarung 22, Vers 7. "Glückselig ist, wer die Worte der Weissagung dieses Buches bewahrt." Eine Seligsprechung. Weiß jemand von euch, wird Seligpreisung ist eine Offenbarung? Gibt es, gibt sieben Seligpreisungen in Offenbarung. Was ist die sechste? In Offenbarung 1, Vers 3. Das ist die, die hier ganz eng damit zusammenhängt. Auf Rang 13 heißt es: "Glückselig sind, wer die Worte dieser Weissagung liest und hört und bewahrt." Ja, also lesen, zuhören, was der Heilige Geist zu sagen hat, und dann im Herzen bewahren. Und dann gibt es einen Offenbarung 14, 14, 13 und 16, 15 und 19, 29, 6. Vielleicht, wenn wir das letzte Mal, wenn wir dann bei der allerletzten sind, noch mal genauer anschauen. Sieben Seligpreisungen. Das ist eine von ihnen. Durch selig ist, wer die Worte der Weissagung dieses Buches bewahrt. Weiß jemand von euch, was heißt eigentlich glückselig? Wörtlich glückselig klingt so ein bisschen. Was heißt denn glückselig? Also, moderne ausgedrückt, gerade gesegnet. Also ganz simpel ist eigentlich wörtlich glücklich. Glücklich. Alle Menschen wollen glücklich sein, oder? Menschen sehnen sich nach dem Glück. Gott sagt hier: "Wenn du glücklich sein willst, bewahre die Worte der Offenbarung." Bewahre sie, also lies sie noch mal drüber, sondern denk drüber nach, waren sie in deinem Herzen. Was sagt die Bibel? "Glückselig ist der Mann..." Wie hast du es wohl dem nicht? Das ist das hebräische "Wohl dem". Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern seine Lust hat an dem Gesetz des Herrn und über sein Gesetz nachsinnt Tag und Nacht. Wodurch wären wir glücklich? Nicht wird uns zwingen, zu lesen, sondern wenn es uns Freude macht. Und wer Jesus kennen lernen wollen, und wenn wir darüber nachdenken und uns immer wieder Gedanken machen, dann heißt es: "Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbecken, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht, und alles, was er tut, gerät wohl." Nicht so die Gottlosen, sondern sie sind wie Spreu, die der Wind verweht. Ja, das ist hier dann in zwei, dass das Standbild zerbricht. Darum werden die Gottlosen nicht bestehen im Gericht, noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten. Und dann heißt es: "Daher kennt den Weg der Gerechten, damit der Weg der Gottlosen führt ins Verderben."
[48:31] Also halten wir fest: Wenn wir an dieser Botschaft festhalten, darüber nachdenken, wenn wir die Weissagung, die Prophezeiung der Offenbarung waren, dann werden wir glücklich sein. Und lasst uns auch dieses Thema von der Wiederkunft, "Siehe, ich komme bald", wieder in den Fokus in unserem eigenen Denken rücken und auch, wenn wir mit anderen Geschwistern reden, wieder mehr Betrieb Wiederkunft treten. Die Verwaltung auf die Wiederkunft und die Freude, die damit verbunden ist, und dass wir unseren Teil tun, weil Gott hat versprochen, dass, wenn wir uns ihm zur Verfügung stellen, ist ihm alle Macht im Himmel und Erde gegeben, damit das geschehen kann, was hier steht. Und das vornehmen und noch gemeinsam in dieser gebeten.
[49:33] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir wissen dürfen, dass die Verheißung der Wiederkunft keine Legende, keine ausgedachte Fabel ist. Petrus sagt ganz deutlich, er hat selbst gesehen, wie Jesus in seiner Göttlichkeit erstrahlt ist auf dem Verklärungsberg. Und deswegen sagt: "Da haben wir das prophetische Wort umso fester. Wir können darauf vertrauen als ein Licht in einem dunklen Ort." Herr, wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du uns hilfst, dass die Weissagung der Offenbarung, die Prophetie zu einer tiefen Freude für uns wird, dass wir uns echter Begeisterung für dich dafür interessieren, darüber nachdenken, und dass die Worte unser Herz immer mehr verändern kann. Schenk uns Ideen, wie wir unseren Beitrag dazu leisten können, dass das Evangelium in die Welt hinausgeht und dass auch wir deinen Charakter immer mehr widerspiegeln. Herr, es gibt noch so viel zu tun in unserem Leben und in dieser Welt. Aber du hast versprochen, dass du das Werk in Gerechtigkeit zu Ende bringen wirst und abkürzen wirst an Gerechtigkeit. Oder ist am Ende so hast du uns sagen lassen, erstaunlich schnell genug. Und so wird mir darum, dass du in unserem Herzen das tust, was du allein tun kannst, um uns auf die Wiederkunft vorzubereiten. Im Namen Jesu. Amen.
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