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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 2. Mose 29, wo die Einsetzung der Priester und die täglichen Opfergaben beschrieben werden. Er erklärt, wie das Blut und das Salböl auf Jesus und den Heiligen Geist hinweisen und wie die Opferrituale die Bedeutung der Sühnung verdeutlichen. Der Sprecher zieht Parallelen zu unserem heutigen Glaubensleben und ermutigt dazu, sich täglich bewusst Zeit für Gott und sein Wort zu nehmen, um eine persönliche Beziehung zu pflegen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:33] Hallo Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite". Heute mit 2. Mose 29. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass das Blut, das Jesus für uns vergossen hat, und unser gesamter Alltag davon bestimmt werden kann. Und wir möchten dich bitten, dass du auch jetzt durch dein Wort zu uns sprichst. Das beten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:04] Wir sind gerade in 2. Mose 29 bei der Beschreibung der Einsetzung der Priester für die Stiftshütte, das Heiligtum. In Vers 21 lesen wir: „Und nimm von dem Blut auf dem Altar und von dem Salböl und besprenge Aaron und seine Kleider und seine Söhne und ihre Kleider, und so wird er geheiligt sein samt seinen Kleidern und seine Söhne mit ihm samt ihren Kleidern.“

[1:27] Es ist das Blut, das heiligt, und das Öl. Das Blut – Symbol für das Blut, das Jesus vergossen hat, und das Öl – Symbol für den Heiligen Geist. Danach sollst du das Fett von dem Widder nehmen und den Fettschwanz und das Fett, das die Eingeweide bedeckt, das Fett über dem Leberlappen und die beiden Nieren mit dem Fett, das daran ist, und die rechte Schulter, denn es ist ein Widder der Einsetzung. Und nimm einen Laib Brot und einen Ölbrotkuchen und einen Fladen aus dem Korb der ungesäuerten Brote, der vor dem HERRN steht, und lege alles auf die Hände Aarons und auf die Hände seiner Söhne und webe es als Webopfer vor dem HERRN. Danach nimm es aus ihren Händen und lass es auf dem Altar über dem Brandopfer in Rauch aufgehen, denn es ist ein lieblicher Geruch vor dem HERRN, es ist ein Feueropfer für den HERRN.

[2:23] Du sollst ferner die Brust nehmen von dem Widder der Einsetzung Aarons und sollst sie vor dem HERRN weben als Webopfer, und sie soll dein Anteil sein. Und du sollst die Brust des Webopfers und die Schulter des Hebopfers heiligen, die gewebt und abgehoben worden sind von dem Widder der Einsetzung, von dem, was für Aaron und von dem, was für seine Söhne bestimmt ist. Und das soll für Aaron und für seine Söhne bestimmt sein von den Kindern Israels als eine ewige Ordnung, denn es ist ein Hebopfer, und es soll erhoben werden von den Kindern Israels von ihren Friedensopfern als ihr Hebopfer für den HERRN. Und die heiligen Kleider Aarons sollen seine Söhne nach ihm bekommen, dass sie darin gesalbt und ihre Hände darin gefüllt werden. Derjenige aber von seinen Söhnen, der an seiner Stelle Priester wird, der in die Stiftshütte geht, um dem Heiligtum zu dienen, der soll sie sieben Tage lang tragen. Du sollst aber den Widder der Einsetzung nehmen und sein Fleisch an einem heiligen Ort kochen. Und Aaron und seine Söhne sollen das Fleisch des Widders essen samt dem Brot im Korb vor dem Eingang der Stiftshütte. Sie sollen das essen, womit die Sühnung für sie erwirkt wird, als man ihre Hände füllte, um sie zu heiligen. Kein Fremder soll das essen, denn es ist heilig.

[3:42] Der Priester sollte das essen, was die Sühnung für ihn bewirkt hat. Hier sehen wir schon einen Hinweis darauf, dass wir uns von der Botschaft des Evangeliums buchstäblich ernähren sollen, dass wir es in uns aufnehmen sollen, verdauen sollen, verstehen sollen, es in uns haben und nicht nur theoretisch anerkennen.

[4:05] Wenn aber etwas von dem Fleisch der Einsetzung, von dem Brot, bis zum Morgen übrig bleibt, so sollst du das Übrige mit Feuer verbrennen. Es soll nicht gegessen werden, denn es ist heilig. Du sollst es mit Aaron und seinen Söhnen so verfahren, wie ich es dir geboten habe. Sieben Tage sollst du ihre Hände füllen. Und du sollst täglich einen Jungstier als Sündopfer schlachten zur Versöhnung. Und du sollst den Altar entsündigen, indem du Sühnung für ihn erwirkst, und sollst ihn salben, damit er geheiligt wird. Sieben Tage sollst du den Altar für den Altar Sühnung erwirken und ihn heiligen, und der Altar wird hochheilig sein.

[4:41] Alles, was mit dem Altar in Berührung kommt, das wird heilig.

[4:45] Auch das ist ein Bild auf Jesus und sein Evangelium. Jeder, der mit Jesus in Berührung kommt, der das Opfer, das Jesus am Kreuz von Golgatha getan hat für mich und für dich, wer damit in Berührung kommt, wer das annimmt, der wird durch den Glauben, durch das Blut Jesu, heilig.

[5:03] Das ist es aber, was du auf dem Altar opfern sollst: Zwei einjährige Lämmer sollst du beständig darauf opfern, Tag für Tag. Das eine Lamm sollst du am Morgen opfern, das andere Lamm sollst du zur Abendzeit opfern. Zum ersten mal einen Zehntel Feinmehl, gemengt mit einem Viertel Hin Öl aus zerstoßenen Oliven und einem Viertel Hin Wein zum Trankopfer. Das andere Lamm sollst du zur Abendzeit opfern, und mit dem Speis- und Trankopfer sollst du so halten wie am Morgen. Du sollst es opfern als einen lieblichen Geruch, als ein Feueropfer für den HERRN.

[5:37] Es ist eine gute und wichtige Gewohnheit, wenn wir mindestens zweimal am Tag, am Morgen und am Abend, uns eine besondere, stille Zeit nehmen, um mit Gott zu reden und über sein Wort nachzudenken, uns bewusst zu machen, dass Jesus am Kreuz gestorben ist. Diese Morgenandacht und die Abendandacht sollten wir wirklich sehr sorgfältig beachten.

[5:59] Hier schon sehen wir, dass die Israeliten immer wieder daran erinnert werden sollten, dass Gott sie erlösen möchte. Auch wir tun gut daran, wenn wir uns das täglich vornehmen, am Morgen und am Abend besondere Zeit mit Gott zu verbringen.

[6:13] Das soll das beständige Brandopfer sein eurer künftigen Geschlechter vor dem HERRN, vor dem Eingang der Stiftshütte, wo ich mit euch zusammenkommen will, um dort mit dir zu reden. Dort an der Stiftshütte, dort, wo man sich Zeit nahm, um das Abend- und das Morgenopfer zu bringen, dort wollte Gott mit dem Volk Israel reden.

[6:36] Wenn wir uns Zeit nehmen, unsere Gedanken und Gebete zum himmlischen Heiligtum emporheben, dann werden wir sehen, dass Gott auch persönlich zu mir und zu dir redet.

[6:46] Lasst uns noch gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass du zu uns sprichst und dass wir uns jeden Tag Zeit nehmen dürfen, besondere Zeit in Andacht über dich nachzudenken. Hilf uns, dass wir jeden Tag uns diese Zeit nehmen. Das beten wir im Namen Jesu. Amen.


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