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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die Kapitel 2. Mose 31 und 32. Er spricht über die Bedeutung des Sabbats als ewiges Zeichen der Heiligung und die unveränderliche Natur von Gottes Gesetz, das mit dem Finger Gottes geschrieben wurde. Der Sprecher warnt vor dem Abfall des Volkes Israel durch den Götzendienst mit dem Goldenen Kalb und betont Moses‘ mutige Fürbitte als Vorbild für Jesu Rolle als unser Fürsprecher im Himmel.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:33] Hallo Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit Seite 99. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass jeder, der mit dir in Kontakt kommt, durch dein Wort und durch deinen Heiligen Geist geheiligt wird, durch deine Gegenwart. Das bitten wir für die kommenden Minuten in besonderer Weise und danken, dass du durch dein Wort zu uns sprechen wirst. Im Namen Jesu, Amen.

[1:05] Wir sind in 2. Mose 31.

[1:12] Gott sagt, dass er bestimmten Männern im Volk Israel durch seinen Heiligen Geist bestimmte Fertigkeiten, besondere Fähigkeiten geben möchte, damit die einzelnen Gegenstände des Heiligtums so gebaut werden können, wie er es möchte.

[1:24] Wir lesen in Vers 11: „Und das Salböl und das wohlriechende Räucherwerk für das Heiligtum, ganz so, wie ich es dir geboten habe, sollen sie es machen.“ Und der Herr redete mit Mose und sprach: „Rede zu den Kindern Israels und sprich: Haltet nur ja meine Sabbate! Denn das ist ein Zeichen zwischen mir und euch für alle eure künftigen Geschlechter, damit ihr erkennt, dass ich der Herr bin, der euch heiligt.“

[1:55] Wir haben gesprochen darüber, dass die Gegenwart Gottes, die Gegenwart des Heiligen Geistes, das Blut Jesu in unserem Alltag uns heiligt. Die Erinnerung daran, das äußere Zeichen, dass das jeden Tag geschieht, ist der Sabbat, dessen Beobachtung wir nicht vergessen dürfen.

[2:16] „Und deshalb sollt ihr den Sabbat halten, weil er euch heilig ist. Wer ihn entheiligt, der soll unbedingt sterben. Wer an ihm eine Arbeit verrichtet, dessen Seele soll ausgerottet werden aus seinem Volk. Sechs Tage soll man arbeiten, aber am siebten Tag ist der Sabbat völliger Ruhe, heilig dem Herrn. Jeder, der am Sabbattag eine Arbeit verrichtet, der soll unbedingt sterben. So sollen die Kinder Israels den Sabbat halten, indem sie den Sabbat feiern für alle ihre Geschlechter als ein ewiger Bund. Und er ist ein ewiges Zeichen zwischen mir und den Kindern Israels, denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht, aber am siebten Tag ruhte er und erquickte sich.“

[2:58] Wir haben gestern gesehen, dass derjenige sterben musste, der das heilige Salböl oder das Räucherwerk imitierte. Und so besonders und einzigartig wie das Salböl und das Räucherwerk, so soll auch der Sabbat sein.

[3:13] Er kann nicht ungestraft entweiht werden.

[3:20] Wie steht es mit dir? Hältst du den Sabbat als ein Zeichen, dass Gott dich persönlich heiligt, dass Gott Zugang hat zu deinem Herzen? Nimm dir doch vor, jeden Samstag von Freitagabend bis Samstagabend wirklich diesen biblischen Sabbat so zu halten, dass deutlich wird, dass Jesus die absolute Priorität in deinem Leben hat und dich heiligen darf.

[3:49] Und als er mit Mose auf dem Berg Sinai zu Ende geredet hatte, gab er ihm die beiden Tafeln des Zeugnisses, Tafeln aus Stein, beschrieben mit dem Finger Gottes: die Zehn Gebote.

[4:00] Das Zeugnis, das Gott über seinen eigenen Charakter gibt, war in Stein gemeißelt, weil Gottes Gesetz unverrückbar, unwandelbar, unveränderlich ist.

[4:12] Und sie waren beschrieben, diese Zehn Gebote, mit dem Finger Gottes. Wir haben schon von dem Finger Gottes in 2. Mose 8 gelesen, als die Wahrsager die Kraft Gottes anerkannten, der Dinge tun kann, die sie niemals imitieren konnten: die Kraft des Heiligen Geistes, der viel stärker ist als das Böse.

[4:35] Diese Kraft des Heiligen Geistes steht hinter den Zehn Geboten. Gott verlangt von uns Dinge, die er in uns bewirken kann, denn er hat viel mehr Macht als der Böse.

[4:49] Als das Volk sah, dass Mose lange nicht von dem Berg herabkam, da sammelte sich das Volk um Aaron und sprach zu ihm: „Auf, mache uns Götter, die uns vorangehen sollen! Denn wir wissen nicht, was mit diesem Mann Mose geschehen ist, der uns aus dem Land Ägypten herausgeführt hat.“

[5:09] Sie hier waren an Menschen gebunden und fielen ganz schnell wieder ab. Sie hatten einige Seiten vorher noch behauptet, sie würden all das tun wollen, was Gott ihnen sagt. Hier kommt es zum schweren Abfall.

[5:19] Er sprach, Aaron zu ihnen: „Reißt die goldenen Ohrringe ab, die an den Ohren aller Frauen, eurer Söhne und Töchter sind, und bringt sie zu mir!“ Da riss sich das ganze Volk die goldenen Ohrringe ab, die an ihren Ohren waren, und sie brachten sie zu Aaron.

[5:35] Aber nicht jede Kleidungsreform, nicht jede gute, in Anführungsstrichen „gute“ Reform in unserem Leben ist auch wirklich von Gott inspiriert. Hier taten sie Dinge, die äußerlich vielleicht gesehen gar nicht so schlecht waren, aber in Wirklichkeit war es nur für den Götzendienst.

[5:52] Und er brachte es aus ihrer Hand entgegen und bildete es mit dem Meißel und machte ein gegossenes Kalb. Da sprachen sie: „Das sind eure Götter, Israel, die dich aus dem Land Ägypten herausgeführt haben!“

[6:05] Sie hatten vergessen, wer wirklich sie geführt hatte und begannen jetzt etwas zu imitieren, was sie im Land Ägypten gesehen. Sie wollten jetzt ihre Erfahrung umdeuten auf eine Art und Weise, dass sie ganz parallel und ja, ähnlich dem war, was Ägypter über die Gottheit dachten.

[6:28] Als Aaron das sah, baute er einen Altar vor ihm und ließ ausrufen und sprach: „Morgen ist ein Fest für den Herrn!“

[6:34] Aaron versuchte, einen Kompromiss zu machen zwischen diesem Götzendienst und dem wahren Namen Gottes. Aber Aaron hat sich hier einen schweren Fehler gemacht.

[6:49] Er hatte sich der Masse gebeugt und damit Gott verleugnet. Er sollte doch Priester sein für das Volk und half dem Volk jetzt im Abfall.

[6:56] Wie oft ist es schon passiert, dass wir für Gott einstehen sollten und in Wirklichkeit den Kompromiss, die Lüge und den Abfall noch unterstützt haben, uns vielleicht sogar noch dabei gerechtfertigt haben?

[7:11] Da standen sie am Morgen früh auf und opferten Brandopfer und brachten dazu Friedensopfer. Und das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und sie standen auf, um sich zu belustigen.

[7:20] Hier war ein Gottesdienst, der sehr weltlich war, wo der Spaß und die Freude im Vordergrund stand, nicht die vor dem Herrn, sondern die eigene Belustigung. Und wo der Gottesdienst ganz nach der Welt modelliert war, mit einem Bild, wie man es aus Ägypten kannte.

[7:36] Da sprach der Herr zu Mose: „Geh, steig hinab! Denn dein Volk, das du aus dem Land Ägypten herausgeführt hast, hat Verderben angerichtet. Sie sind schnell abgewichen von dem Weg, den ich ihnen geboten habe. Sie haben sich ein gegossenes Kalb gemacht und haben es angebetet und ihm geopfert und gesagt: ‚Das sind eure Götter, Israel, die dich aus dem Land Ägypten heraufgeführt haben!‘“

[7:56] Und der Herr sprach zu Mose: „Ich habe dieses Volk beobachtet, und siehe, es ist ein halsstarriges Volk. So lass mich nun, damit mein Zorn gegen sie entbrennt und ich sie verzehre! Dich aber will ich zu einem großen Volk machen.“

[8:09] Ganz ehrlich, was hättest du gedacht, wenn du Mose gewesen wärst? Gott handelt ja nicht aus Impuls oder aus einem plötzlichen Ärger. Er sagt: „Ich habe dieses Volk beobachtet, ich kenne es ganz genau. Sie sind widerspenstig, die sind halsstarrig.“

[8:23] „Lasst mich, damit ich sie verzehre! Dich mache ich zu einem neuen Volk.“ Hätten vielleicht nicht viele von uns gesagt: „Ja, ja, du hast recht, sie sind kaum richtig zu führen, alles Rebellen, Abgefallene. Lasst uns eine neue Gruppe gründen!“

[8:38] Aber nicht so Mose. Er sah Hoffnung, wo andere nur Gerichtsbotschaft gesehen hatten.

[8:44] Denn er hörte diese Worte „Lasst mich!“ Das waren die gleichen, ähnlichen Worte, die der Engel zu Jakob gesprochen hatte. Und Jakob hatte verstanden, dass wenn er eben nicht loslässt, wenn er festhält an Gott, dass er siegen kann, in Anführungsstrichen „Überwinder“ wird, dass er Gott nicht loslassen braucht, dass es seine eigene Entscheidung ist, ob er an Gott festhält oder nicht.

[9:09] Mose hält an Gott und dessen ursprünglichen Plan fest und erinnert ihn, in Anführungsstrichen, daran.

[9:15] In Vers 11 lesen wir: „Mose aber besänftigte das Angesicht des Herrn, seines Gottes, und sprach: ‚Ach Herr, warum will dein Zorn gegen dein Volk entbrennen, dass du mit so großer Kraft und starker Hand aus dem Land Ägypten geführt hast?‘“

[9:32] Lieber Freund, liebe Freundin, wenn wir abfallen und der Zorn Gottes über uns sich zusammenbraut, dann gibt es jemand, der im Himmel für uns eintritt, auch wenn menschlich gesehen alles düster aussieht. Jemand, der weiß, dass er für uns gestorben ist.

[9:48] Lasst uns Jesus dafür danken. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir wissen dürfen, dass Jesus für uns eintritt, auch dann, wenn wir schwer gesündigt haben, und dass er alles versucht, damit wir wieder zurückkehren können. Hilf uns, dass uns das bewusst wird und dass wir nicht nur mit Worten dir folgen, sondern auch in der Tat, und bewahre uns davor, vor dir abzufallen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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