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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ führt Christopher Kramp durch 2. Mose 37-38 und die detaillierte Beschreibung des Heiligtums. Er beleuchtet die symbolische Bedeutung des goldenen Leuchters für die Einheit der Gemeinde und des Räucheraltars für die Kraft des Gebets. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Verwendung von Spiegeln für das Becken, was als Aufruf dient, alltägliche Dinge für Gottes Werk einzusetzen. Das Video betont die offene Einladung Gottes zur Versöhnung, symbolisiert durch den breiten Eingang zum Vorhof.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit Seite 107.

[0:36] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir so sehr danken, dass wir in diesen Kapiteln sehen, dass das, was du vorgehabt hast, trotz der Sünde des Volkes, aufgrund deiner großen Gnade und Vergebung tatsächlich noch vollständig so umgesetzt werden konnte. Und so glauben wir, dass deine Pläne für unser Leben, auch wenn wir viel gesündigt haben, durch deine Gnade und das Wirken deines Geistes auch vollständig umgesetzt werden können. Und so bitten wir dich, dass du uns heute ermutigst durch dein Wort und dass du sprichst. Im Namen Jesu. Amen.

[1:12] Wir sind gerade in 2. Mose 37 bei der Beschreibung der Herstellung der einzelnen Gegenstände im Heiligtum. Und es geht gerade um den goldenen Leuchter.

[1:22] In Vers 21 heißt es nämlich: „Ein Knauf unter zwei Armen und wieder einen Knauf unter zwei Armen und noch ein Knauf unter zwei Armen, so bei den sechs Armen, die aus ihm herauskamen. Ihre Knäufe und Arme waren aus einem Stück mit ihnen. Das Ganze war eine getriebene Arbeit aus reinem Gold.“ Dieser siebenarmige Leuchter war nicht zusammengesetzt aus verschiedenen Teilen. Es war nur ein Leuchter.

[1:48] Und wir haben gestern schon gesagt, dieser siebenarmige Leuchter ist ein Symbol für die Gemeinde Gottes. In Offenbarung 1, 2 und 3 werden die sieben Abschnitte der Kirchengeschichte mit diesem Bild von sieben Leuchtern beschrieben. Es sind nicht sieben verschiedene Gemeinden. Es ist eine Gemeinde, deren Einheit hier noch einmal eindrücklich dargestellt wird.

[2:13] Er machte auch seine sieben Lampen, seine Lichtschere und seine Löschpfannen aus reinem Gold. Aus einem Talent reinen Goldes machte er ihn und alle seine Geräte.

[2:23] Er fertigte auch den Räucheraltar aus Akazienholz an, eine Elle lang und eine Elle breit, viereckig und zwei Ellen hoch. Und seine Hörner waren aus einem Stück mit ihm.

[2:36] Ferner stehen im Alten Testament Hörner vor allem für Kraft. Und wir haben schon gelernt, dass der Räucheraltar ein Sinnbild war für das Gebet. So wird es ja in Psalm 141 uns gesagt. Was hier deutlich wird, ist, dass im Gebet große Kraft ist.

[2:57] Lasst uns das Gebet nicht vernachlässigen! Lasst uns daran denken, dass Gott selbst hier illustriert, dass ein aufrichtiges Gebet, das sich auf die Verdienste von Jesus stützt, nämlich diesen Wohlgeruch seiner Gerechtigkeit, dass dieses Gebet eine ungeheure Macht ist in unserem Leben und auch für das Leben anderer Menschen.

[3:22] Und er überzog ihn mit reinem Gold, seine Platte und seine Wände rings und seine Hörner. Und er machte für ihn ringsum einen goldenen Kranz. Und er machte ihm zwei goldene Ringe unter dem Kranz an seinen beiden Seiten, an seinen beiden Wänden, und sie nahmen die Tragstangen auf, dass man ihn damit tragen konnte. Und die Tragstangen machte er aus Akazienholz und überzog sie mit Gold.

[3:46] Und er bereitete das heilige Salböl zu und das reine wohlriechende Räucherwerk nach der Kunst des Salbenbereiters.

[3:54] Danach stellte er auch den Brandopferaltar aus Akazienholz her, fünf Ellen lang und fünf Ellen breit, viereckig und drei Ellen hoch. Und er brachte die zu ihm gehörenden Hörner, die aus einem Stück mit ihm waren, an seinen vier Ecken an und überzog ihn mit Erz.

[4:13] Da ist Kraft im Gebet und da ist Kraft in dem Evangelium, in der Botschaft, dass Jesus für mich und für dich gestorben ist. Ihr kennt wahrscheinlich den Vers in Römer 1, wo Paulus das Evangelium als die Kraft Gottes definiert, die für jeden gilt, der glaubt.

[4:35] Er fertigte alle Geräte zu dem Altar an: die Töpfe und die Schaufeln und die Sprengbecken, die Gabeln und die Kohlenpfannen. Alle seine Geräte machte er aus Erz. Und er stellte für den Altar ein Gitter wie ein Netzwerk aus Erz unter seiner Einfassung, von unten her bis zur halben Höhe des Altars. Und er goss vier Ringe an die vier Enden des ehernen Gitters zur Aufnahme der Tragstangen. Die Tragstangen fertigte er aus Akazienholz und überzog sie mit Erz. Und er steckte sie in die Ringe an den Seiten des Altars, dass man ihn damit tragen konnte. Und er machte ihn innen hohl aus Brettern.

[5:11] Und er machte das Becken aus Erz und sein Gestell auch aus Erz, aus den Spiegeln der dienenden Frauen, die vor dem Eingang der Stiftshütte dienten.

[5:20] Ist das nicht interessant? Da hatten Frauen Spiegel, mit denen sie sich selbst angeschaut haben und sich gerichtet haben und sich schön gemacht haben. Diese Spiegel wurden jetzt verwendet für den Brandopferaltar, der vorausschatten erklären sollte, dass einmal der Messias für alle Sünden der Welt sterben würde. Gibt es vielleicht auch Dinge in unserem Alltag, die wir verwenden können, damit die Welt noch besser versteht, dass Jesus für sie gestorben ist?

[5:56] Und er fertigte den Vorhof an. Auf der Südseite die Behänge des Vorhofs aus gezwirntem Byssus, 100 Ellen lang, mit ihren 20 Säulen und 20 Füßen aus Erz. Die Haken der Säulen und ihre Verbindungsstäbe aus Silber. Ebenso auf der Nordseite 100 Ellen mit 20 Säulen und 20 Füßen aus Erz. Die Haken der Säulen und ihre Verbindungsstäbe aus Silber. Auf der Westseite aber 50 Ellen Behänge mit zehn Säulen und zehn Füßen. Die Haken der Säulen und ihre Verbindungsstäbe aus Silber. Auf der Ostseite, gegen Aufgang, 50 Ellen. Auf der einen Seite 15 Ellen Behänge mit ihren Säulen und drei Füßen, und 15 Ellen Behänge auf der anderen Seite mit ihren drei Säulen und drei Füßen, so dass auf beiden Seiten des Tores am Vorhof gleich viele waren.

[6:44] Wenn man das nachrechnet, stellt man fest, dass der eigentliche Eingang zum Vorhof 20 Ellen, das heißt ungefähr zehn Meter, breit war.

[6:57] Dieser Eingang war breit für jeden. Keiner war zu dick, um dort hindurchzukommen. Es war eine Einladung für jeden, der wollte, sich mit Gott zu versöhnen. So ist auch die Tür der Einladung für uns heute sperrangelweit offen. Jeder von uns kann zu Jesus kommen und wird Vergebung erhalten.

[7:19] Es waren aber alle Behänge des Vorhofs ringsum aus gezwirntem Leinen, und die Füße der Säulen aus Erz und ihre Haken und Verbindungsstäbe aus Silber. Und ihre Köpfe mit Silber bezogen. Und alle Säulen des Vorhofs waren mit silbernen Verbindungsstäben versehen. Und den Vorhang am Eingang des Vorhofs machte er in Buntwirkerarbeit aus Karmesin, von blauem und rotem Purpur und Karmesin, gezwirntem Leinen, 20 Ellen lang und fünf Ellen hoch, in der Breite den entsprechenden Behängen des Vorhofs. Dazu vier Säulen und vier Füße aus Erz, ihre Haken aus Silber und der Überzug ihrer Köpfe und ihre Verbindungsstäbe aus Silber.

[7:59] Lasst uns doch gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, zeig uns doch, wo wir in unserem Alltag Dinge haben, die verwendet werden können für dein Werk. Gaben und Fähigkeiten, vielleicht Ressourcen, Materialien, die so wie die Spiegel damals verwendet werden können, um der Welt zu illustrieren, zu zeigen, dass Jesus für uns gestorben ist. In seinem Namen bitten wir. Amen.


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