In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ taucht Christopher Kramp tief in 2. Mose 38:20-39:14 ein. Er beleuchtet die detaillierte Beschreibung der Materialien und der Herstellung des Heiligtums und der priesterlichen Gewänder. Dabei zieht er Parallelen zur geistlichen Bedeutung des Heiligtums als „Wohnung des Zeugnisses“ und zur Rolle Jesu als Hohepriester, der die Namen seines Volkes auf seinem Herzen trägt.
Gott auf (m)einer Seite: 2. Mose 38:20-39:14
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 2. MosePodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite, heute mit Teil 108. Lasst uns gemeinsam beten.
[0:41] Lieber Vater im Himmel, danke, dass die Tür zu dir so weit offen ist. Danke, dass wir durch die Verdienste von Jesus jetzt zu dir kommen können. Damals im Heiligtum war der Eingang zum Hof so weit, und heute dürfen wir zu dir kommen. Wir möchten dich bitten, dass du nach deiner Verheißung durch deinen Heiligen Geist, durch dein Wort zu uns sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu, der jetzt für uns eintritt. Amen.
[1:11] Wir sind in 2. Mose 38 und gerade bei der Beschreibung der Herstellung der einzelnen Elemente, die zum Vorhof gehörten. In Vers 20 heißt es: „Und alle Blöcke der Wohnung und des Vorhofs ringsum waren aus Erz.“ Dies ist die Berechnung der Kosten der Wohnung, der Wohnung des Zeugnisses, die auf Befehl Moses gemacht wurde. Mit Hilfe der Leviten durch die Hand Itamars, des Sohnes Aarons, des Priesters. Nach dem Befehl des Herrn hatte Bezaleel, der Sohn Uris, des Sohnes von Hur, alles gemacht, wie es der Herr Mose geboten hatte. Und mit ihm Oholiab, der Sohn Ahisamachs vom Stamm Dan, ein Meister im Steinschneiden, in kunstvoller Arbeit und im Buntwirken von blauem und rotem Purpur und Karmesin und in Leinen.
[2:07] Interessant ist, dass das Heiligtum hier die Wohnung des Zeugnisses genannt wird. Das Zeugnis haben wir schon gelernt, ist ein anderes Wort für das Gesetz Gottes, für die Zehn Gebote. Das Heiligtum sollte die Wohnung des Gesetzes sein, und wenn wir ein Tempel des Heiligen Geistes sind, dann möchte der Heilige Geist in uns das Gesetz Gottes hineinschreiben, wie ein berühmter Text in 2. Korinther 3 sagt, den ihr alleine finden könnt, so dass auch wir eine Wohnung für das Gesetz Gottes werden, so wie Jesus in seinem Leben eine tatsächliche Wohnung für das gesamte Gesetz Gottes gewesen ist. Da könnt ihr auch einen entsprechenden Vers im Psalm 40 finden, der diese Idee so grundsätzlich auch ausdrückt.
[2:57] Interessant ist auch, dass hier eine Kostenabrechnung gemacht wurde. Obwohl es sich um eine geistliche Sache handelte, war das Finanzielle nicht unwichtig. Auch wir sollten im Werk Gottes treu sein und Rechenschaft geben über die Mittel, die wir erhalten und die wir verwenden. Es sollte keine Verschwendung von Gaben und Spenden geben.
[3:24] Alles Gold, das verarbeitet wurde in diesem ganzen Werk des Heiligtums, das Gold, das als freiwillige Gabe gegeben wurde, betrug 29 Talente und 730 Schekel nach dem Schekel des Heiligtums. Das sind umgerechnet 1052 Kilo und 760 Gramm. Das Silber aber von den Gezählten der Gemeinde betrug 100 Talente und 1775 Schekel nach dem Schekel des Heiligtums. Das sind 3621,3 Kilogramm. Ein Beka pro Kopf, ein halber Schekel nach dem Schekel des Heiligtums, von allen, die gezählt wurden, von 20 Jahren an und darüber: 603.550 Mann. Aus den 100 Talenten Silber goss man die Füße des Heiligtums und die Füße des Vorhangs: 100 Füße aus 100 Talenten, je ein Talent für einen Fuß. Aber aus den 1775 Schekeln wurden die Haken der Säulen gemacht und ihre Köpfe überzogen und sie wurden mit ihren Verbindungsstangen verbunden.
[4:33] Die freiwillige Gabe des Erzes aber betrug 70 Talente und 2400 Schekel. Daraus wurden die Füße des Eingangs der Stiftshütte gemacht und der eherne Altar und das eherne Gitter daran und alle Geräte des Altars, dazu die Füße des Vorhofs ringsumher und die Füße des Eingangs am Vorhof, alle Blöcke der Wohnung und alle Blöcke des Vorhofs ringsumher.
[5:03] Und aus den Garnen von blauem und rotem Purpur und Karmesin machten sie die gewirkten Kleider zum Dienst im Heiligtum und fertigten die heiligen Kleider für Aaron an, so wie der Herr es geboten hatte. Und man stellte das Ephod aus Gold und aus Garnen von blauem und rotem Purpur und Karmesin und aus gezwirntem Leinen her. Und sie schlugen Goldflächen und schnitten sie zu Fäden, dass man sie kunstvoll hineinwirken konnte in die Garne aus blauem und rotem Purpur und Karmesin und aus gezwirntem Leinen. Sie machten auch verbindende Schulterstücke daran, an seinen beiden Enden verbunden. Und der gewirkte Gürtel, mit dem es angelegt wurde, ging mit ihm zusammen; es war aus dem gleichen Stoff und von derselben Arbeit: aus Gold, aus Garnen von blauem und rotem Purpur und Karmesin und gezwirntem Leinen, so wie der Herr es Mose geboten hatte. Und sie bearbeiteten die Onyxsteine, die in Gold gefasst, in Siegelgravur eingraviert, entsprechend den Namen der Söhne Israels. Die hefteten sie auf die Schulterstücke des Ephods, dass die Steine des Gedenkens seien für die Kinder Israels, so wie der Herr es Mose geboten hatte.
[6:12] Sie fertigten auch das Brustschild in kunstvoller Arbeit an, in der gleichen Arbeit wie das Ephod: aus Gold, aus blauem und rotem Purpur und Karmesin und aus gezwirntem Leinen. Sie machten das Brustschild viereckig und doppelt gelegt, eine Spanne lang und eine Spanne breit. Und sie besetzten es mit vier Reihen von Steinen: Die erste Reihe war ein Rubin, ein Topas und ein Smaragd. Die zweite Reihe: ein Granat, ein Saphir und ein Diamant. Die dritte Reihe: ein Opal, ein Achat und ein Amethyst. Die vierte Reihe: ein Chrysolith, ein Onyx und ein Jaspis. Bei ihrer Einsetzung wurden sie in Gold gefasst. Und diese Steine waren entsprechend den Namen der Söhne Israels, zwölf an der Zahl, einer für jeden ihrer Namen, in Siegelgravur ein Stein für jeden Namen der zwölf Stämme.
[6:57] Lasst uns nicht vergessen, wiederholt davon lesen, dass der Hohepriester diese Namen zum Gedenken trug. Dass unser Hohepriester Jesus Christus an mich und an dich denkt, dass er uns trägt auf dem Herzen, dass er unsere Last auf der Schulter trägt, dass er für uns da ist und das auch, wenn wir nicht immer an ihn gedacht haben, er ständig an uns denkt. Lasst uns ihm danken.
[7:27] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir Danke sagen, dass wir durch das Wirken des Heiligen Geistes, durch die Verdienste von Jesus, zu einer Wohnung deines Gesetzes werden dürfen. Schreibe du die Prinzipien deiner Gebote in unser Herz. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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