In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 3. Mose 1:14-2:16. Er erklärt die Vorschriften für Brandopfer von Geflügel und die verschiedenen Formen des Speisopfers aus Feinmehl, Öl und Weihrauch. Dabei wird die Symbolik von Sauerteig als Sünde und Salz als Zeichen des dauerhaften Bundes Gottes hervorgehoben, der unseren Glauben und unsere Anbetung bewahrt.
Gott auf (m)einer Seite: 3. Mose 1:14-2:16
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 3. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit Seite 113. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass Jesus alles für uns gegeben hat. Und auch wir möchten heute erneut unser Leben in deinen Dienst stellen und dich bitten, dass du durch deine Worte, auch deinen Heiligen Geist, zu uns sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[0:58] Wir sind in 3. Mose, Kapitel 1, bei der Beschreibung des Brandopfers. Wir lesen ab Vers 14: „Soll aber seine Brandopfergabe für den Herrn aus Geflügel bestehen, so bringe er seine Opfergabe von Turteltauben oder von jungen Tauben. Diese soll der Priester zum Altar bringen und ihr den Kopf abschneiden und sie auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen. Ihr Blut aber soll an der Wand des Altars ausgedrückt werden. Den Kopf aber samt dem Unrat soll er entfernen und ihn aus dem auf den Haufen werfen, neben dem Altar nach Osten.“
[1:37] Wir haben gesehen, dass Brandopfer, also vor allem der Stier oder der Widder, wurden auf der nördlichen Seite des Brandopferaltars geschlachtet, während an der östlichen Seite ein Haufen mit der Fettasche gewesen ist. So, dann soll er sie an den Flügeln einreißen, aber nicht abtrennen, und der Priester soll sie auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen auf dem Holz über dem Feuer. Es ist ein Brandopfer, ein Feueropfer zum lieblichen Geruch für den Herrn.
[2:09] „Wenn aber eine Seele dem Herrn ein Speisopfer darbringen will, so soll ihre Opfergabe aus Feinmehl bestehen, und man soll Öl darüber gießen und Weihrauch darauf tun.“ Indem, bei kurz bemerkt, ein schöner Vers, der zeigt, dass Seele in der Bibel eben nicht ein körperloses Etwas ist, das durch den Raum schwebt, sondern einfach ein anderer Begriff für einen lebendigen Menschen. So soll man es zu den Söhnen Aarons, zu den Priestern bringen, und er soll davon eine Handvoll nehmen von dem Feinmehl und dem Öl samt allem Weihrauch, und der Priester soll das, was davon zum Gedenken bestimmt ist, auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen als ein Feueropfer zum lieblichen Geruch für den Herrn. Das Übrige aber vom Speisopfer soll für Aaron und seine Söhne sein als ein Hochheiliges von den Feuern des Herrn.
[3:03] „Wenn du aber als Opfergabe ein Ofengebäck darbringen willst, so nimm Feinmehl, ungesäuerten Kuchen mit Öl angerührt und ungesäuertes Fladen mit Öl gesalbt. Ist aber eine Speisopfergabe in der Pfanne bereitet, so soll sie aus Feinmehl sein, mit Öl angerührt, ungesäuert. Du sollst sie in Brocken zerbrechen und Öl darauf gießen. Es ist ein Speisopfer.“
[3:30] Das Opfer bestand also offensichtlich aus Dingen, die man essen konnte, also Mehl und Öl, Kuchen, brotähnliche, als zubereitete Dinge, die insbesondere ausdrücken sollten, dass wir von Gott abhängig sind, dass wir von ihm unsere Nahrung bekommen und auch verweisen natürlich auf das Brot des Lebens, auch das Brot, das dieses Wort hier darstellt.
[3:59] „Wenn aber der Opfergabe ein Speisopfer in der Backpfanne ist, soll es aus Feinmehl mit Öl bereitet werden. Und du sollst das Opfer, das aus diesen Dingen bereitet ist, zum Herrn bringen und es dem Herrn übergeben. Und der soll es zum Altar tragen, und der Priester soll von dem Speisopfer abheben, was davon zum Gedenken bestimmt ist, und soll es auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen als ein Feueropfer zum lieblichen Geruch für den Herrn. Das Übrige aber vom Speisopfer soll für Aaron und seine Söhne sein als ein Hochheiliges von den Feueropfern des Herrn. Kein Speisopfer, das ihr dem Herrn darbringt, darf aus Gesäuertem bereitet werden, denn ihr sollt dem Herrn keinen Sauerteig und keinen Honig als Feueropfer in Rauch aufgehen lassen.“
[4:46] Sauerteig war seit den Tagen des Passah, des Exodus, den wir in 2. Mose 12 und 13 gesehen haben, ein Symbol für die Sünde, ein Symbol für das, was durch die Erlösung entfernt wird. Und das Opfer, das für uns gebracht worden ist, das sozusagen in Anführungsstrichen von dem verzehrenden Feuer Gottes verzehrt worden ist, das war ohne Sünde, das war ohne Sauerteig. Jesus hat nie eine Sünde begangen.
[5:21] „Als eine Opfergabe der Erstlinge könnt ihr so etwas dem Herrn darbringen, aber auf dem Altar sollt ihr sie nicht zum lieblichen Geruch opfern.“ Also, wir sehen hier, dass man teilweise Sauerteig konnte unter bestimmten Umständen, in bestimmten Situationen, durchaus ein Opfer gebracht werden, aber nicht auf dem Brandopferaltar, der so unmissverständlich auf den Kreuzestod von Jesus hinwies.
[5:42] „Alle deine Speisopfergaben sollst du mit dem Salz würzen, und darf das Salz des Bundes deines Gottes nicht fehlen lassen in deinem Speisopfer, sondern zu allen deinen Opfergaben soll Salz darin sein.“
[5:55] Was hat Salz für eine Funktion? Salz bewahrt es, konserviert die Lebensmittel. Und dieses Salz sollte den Bund Gottes darstellen. Ohne Gottes Bereitschaft für uns da zu sein, ohne Gottes Bereitschaft, beständig derselbe zu sein, immer wieder und Gnade anzunehmen, seinen Bund mit uns aufrechtzuerhalten, ohne diese Bereitschaft, wären alle unsere und Zugaben, unser, unser, unser Glaube letztlich wertlos. Es ist Gottes und sein neuer Bund, den er uns schenken möchte, der uns bewahrt und der uns auch allein hilft, dass Gottes Gnade uns sein Gesetz in unserem Herzen bleiben, damit unsere, unser Gottesdienst und unsere Anbetung nicht nur ein plötzlicher, ein, ein augenblicklicher Moment ist, sondern etwas Dauerhaftes. Das ist, was Gott sich auch für unser Leben wünscht, dass wir dauerhaft bei ihm bleiben. Und dazu brauchen wir seinen Bund, dargestellt durch dieses Salz.
[6:52] „Willst du aber dem Herrn, deinem Gott, ein Speisopfer von den ersten Früchten bringen, so sollst du am Feuer geröstete Ähren, geschrotete Körner vom Jung-Korn als Speisopfer von deinen ersten Früchten bringen. Und du sollst Öl darauf tun und Weihrauch darauf tun. Es ist ein Speisopfer. Und der Priester soll in Rauch aufgehen lassen, was davon zum Gedenken bestimmt ist, von seinen geschroteten Körnern und von seinem Öl dazu allem Weihrauch. Es ist ein Feueropfer für den Herrn.“
[7:23] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass es dein Bund ist, der all das, was wir überhaupt tun können, für dich, für die Gemeinde, dass es dein Bund ist, der dauerhafte Nachhaltigkeit schenkt, dass es dein Bund ist, der uns bewahrt. Und Herr, in allem, was wir auch heute tun, ob wir beten, dein Wort lesen, im Alltag mit dir gehen, bitten wir dich, dass dein Bund, dargestellt durch das Salz, hier immer bei uns ist und dass dein Wort in unser Herz geschrieben wird. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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